Das französischsprachige Literaturprogramm auf der Leipziger Buchmesse – Eine Auswahl

22. März 2017 von

In Leipzig: Französischsprachige AutorInnen des Gastlandauftritts Frankreichs auf der Frankfurter Buchmesse

> Auteurs dans la délégation française sur la foire du livre à Francfort 2017

Auch hier als Downlaod: Das französische Literaturprogramm in Leipzig – Eine Auswahl

Mathias Enard
Der diesjährige Preisträger des Leipziger Buchpreises zur Europäischen Verständigung nimmt an verschiedensten Veranstaltungen, Diskussionen und Lesungen teil.
Mathias Enard, geboren 1972 in Niort (Frankreich) ist ausgewiesener Experte für Orientalistik. Er studierte Arabisch und Persisch, lebte in Damaskus, Beirut und Teheran. Er ist einer der renommiertesten Autoren Frankreichs, ausgezeichnet mit verschiedenen Preisen, unter anderem dem Prix Goncourt für seinen Roman Kompass. Für eben diesen Roman erhält er den Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung.
Mathias Enard auf der Leipziger Buchmesse:
Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung
23. März 2017 | 12:30 – 13:00 Uhr, Ort: Das Blaue Sofa Glashalle, Stand 04
23. März 2017 | 15:30 – 16:00 Uhr, Ort: ARD-Forum Halle 3, Stand B400
Eröffnung Café Europa
23. März 2017 | 10:30 – 11:30 Uhr, Ort: Café Europa Halle 4, Stand E401
Kompass
23. März 2017 | 13:30 – 14:00 Uhr, Ort: LVZ-Autorenarena Halle 5, Stand C100
Ein Kompass für Orient und Okzident?
23. März 2017 | 19:00, Ort: Zeitgeschichtliches Forum Leipzig, Grimmaische Str. 6, 04109, Leipzig (Zentrum) u.a.

> Frankreich wird Gastland auf der Frankfurter Buchmesse 2017 Marie Darrieussecq
Marie Darrieussecq, 1969 in Bayonne geboren, studierte Literaturwissenschaft an der École Normale Supérieure in Paris. Marie Darrieussecq ist Schriftstellerin und Psychoanalytikerin. 1988 erhielt sie den Prix des jeunes écrivains. Ihr Roman Schweinerei (1997) machte sie in Deutschland mit einem Schlag berühmt.
Bücher: Il faut beaucoup aimer les hommes, P.O.L; Man muss die Männer sehr lieben, Hanser
Marie Darrieussecq auf der Leipziger Buchmesse:
Literatur auf Hausbesuch. 25. März 2017 | 16:00 – 17:00 Uhr, Ort: Forum International und Übersetzerzentrum, Halle 4, Stand C500

Krimi à la française > Krimi à la française – Veranstaltungen des Instititut français in Leipzig während der #lbm17

Paul Colize
Paul Colize, geboren 1953 in Brüssel, lebt heute in Waterloo. Paul Colize wurde einem breiteren Publikum durch seine Krimis bekannt. Mit Back up gelang dem Autor sein Durchbruch und für den Titel Un long moment de silence (erschienen 2013) erhielt er den Prix du Boulevard de l’Imaginaire 2013, Prix Landerneau Polar 2013 und den Prix Polars Pourpres 2013.
Bücher: Back up, Gallimard; Back up, Nautilus
Paul Colize auf der Leipziger Buchmesse:


Erste frankophone Kriminacht
25. März 2017 | 20:30 Uhr, Ort: Telegraph-Club, Dittrichring 18–20, 04109, Leipzig (Zentrum):

Guy Delisle
Guy Delisle wurde 1966 in Quebec geboren und studierte ab 1984 Bildende Kunst in Toronto. Von 1986 bis 1988 arbeitet er zunächst für das Zeichentrickstudio CinéGroupe, anschließend für verschiedene Studios in München, Berlin und Valencia. Seit 1991 lebt und arbeitet Guy Delisle in Montpellier. Noch während seiner Studienzeit veröffentlichte Delisle erste Comics und nahm an Ausstellungen teil.
Bücher: S’enfuir; Geisel, reprodukt

Caryl Férey
Caryl Férey, geboren 1967 in Caen, verfasst hauptsächlich Kriminalromane. Für den Roman Zulu bekam er den französischen Literaturpreis Grand prix de littérature policière 2008. Zulu wurde von Jérôme Salle und Julien Rappeneau verfilmt. Die französisch-südafrikanische Koproduktion lief 2013 im Kino.
Bücher: La jambe gauche de Joe Strummer, Gallimard; Blindgänger, Blanvalet
Caryl Férey auf der Leipziger Buchmesse:
Krimi à la française : 25. März 2017 | 15:00 – 15:30 Uhr, Ort: Stand ARTE Glashalle, Stand 11

> Frankreich wird Gastland auf der Frankfurter Buchmesse 2017Sophie Hénaff

Sophie Hénaff, 1972 geboren, ist Journalistin und Übersetzerin. Ihre Kolumne in der französischen Ausgabe der Cosmopolitan erfreut sich großer Beliebtheit und ist dadurch einem großen Publikum bekannt. XY ist ihr Krimidebüt. Das Buch war ein Bestseller in Frankreich und wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt.

Jérôme Leroy > Stuttgarter Kriminächte: Jérôme Leroy – „Der Block“ – 21. März 2017 von H. Wittmann
Jérôme Leroy, geboren 1964 in Rouen, ist Autor, Literaturkritiker und Herausgeber. Bevor er sich dem Schreiben widmete, war der Autor als Französischlehrer tätig. Le Bloc wurde 2011 mit dem Prix Michel Lebrun ausgezeichnet. Ab diesem Zeitpunkt veröffentlichte Leroy die Kriminalromane L’Ange gardien (2014, Prix des lecteurs Quais du polar) sowie Jugan (2015). Der Block ist der erste Roman Leroys, welcher ins Deutsche übersetzt wurde. 2017 erscheint in Frankreich Un peu tard dans la saison über die Charlie Hebdo Attentate.

Dominique Manotti
Dominique Manotti, mit bürgerlichem Namen Marie-Noëlle Thibault, wurde 1942 in Paris geboren und ist Historikerin. Seit dem Algerienkrieg engagiert sie sich politisch. Erst mit 50 Jahren begann sie Romane zu schreiben Sie begreift sich selbst als Rätekommunistin in der Tradition von Gramsci und Rosa Luxemburg. 1968 verließ sie im Zuge der Mai-Revolte die kommunistische Partei, doch ihre Romane sind nach wie vor von ihren politischen Überzeugungen stark geprägt.
Bücher: Or noir, Gallimard; Schwarzes Gold, Argument + Ariadne Verlag
Schwarzes Gold: 25. März 2017 | 16:00 – 16:30 Uhr, Ort: Die Bühne Halle 5, Stand E402

Quentin Mouron
Quentin Mouron ist der Sohn des Schweizer Künstlers Didier Mouron, wurde 1989 in Lausane geboren und wuchs in dem Dorf Notre-Dame-de-la-Merci auf. Der Autor ist für verschieden Zeitungen und diverse Fernsehsendungen tätig. 2011 erschien sein erster Roman Au point d’effusion des égouts, für den er ein Jahr später den Prix Alpes-Jura der Association des écrivains de langue française erhielt.
Bücher: Notre-Dame de la merci, Olivier Morattel; Notre-Dame de la merci, Bilger

Janis Otsiémi
Janis Otsiémi, geboren 1976 in Franceville, Gabun. Er lebt und arbeitet in Libreville, Gabun und hat bereits zahlreiche Romane, Lyrikbände und Essays über Gabun veröffentlicht. Ausgezeichnet wurde er 2001 mit dem Prix du Premier Roman Gabonais. Seit 2007 ist er stellvertretender Generalsekretär der Union des Écrivains Gabonais.
Bücher: African tabloïd, Jigal; Libreville, Polar Verlag
Janis Otsiémi auf der Leipziger Buchmesse:

Alexis Ragougneau
Alexis Ragougneau wurde 1973 geboren. Seine Theaterstücke erhielten zahlreiche Preise. Der Autor war lange Zeit beruflich für die Kathedrale Notre-Dame de Paris tätig, er kennt sie wie seine Westentasche. Dieses Insiderwissen macht seinen Roman Die Madonna von Notre Dame umso spannender.
Bücher: La madone de Notre-Dame, Viviane Hamy; Die Madonna von Notre-Dame, List/Ullstein

Dominique Sylvain
Dominique Sylvain, 1957 in Lothringen geboren, studierte in Straßburg Kunst und arbeitete als Journalistin. In Tokio und Singapur begann sie Romane zu schreiben, die in Frankreich mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurden. Schöne der Nacht, der erste Krimi ihrer neuen Reihe mit Lola Jost und Ingrid Diesel, erhielt den Prix de Elle.
Dominique Sylvain auf der Leipziger Buchmesse:
Krimi à la française: 25. März 2017 | 15:00 – 15:30 Uhr, Ort: Stand ARTE Glashalle, Stand 11

Gary Victor
Gary Victor, geboren 1958 in Port-au-Prince ist einer der meistgelesenen Autoren Haitis. Er verfasst aber nicht nur Romane, sondern auch Drehbücher für Kino, Fernsehen und Radio. Gary Victor studierte zunächst Agrarwissenschaften, war dann als Journalist tätig und ist mittlerweile Chefredakteur der Tageszeitung Le Matin.
Bücher: Cures et châtiments; Suff und Sühne, Litradukt
Gary Victor auf der Leipziger Buchmesse:
Joutes de traduction 25. März 2017 | 18:30 Uhr, Ort: Institut français d’Allemagne-Leipzig, Thomaskirchhof 20, 04109, Leipzig (Zentrum)


Weitere Programmpunkte
Guy Delisle
Guy Delisle wurde 1966 in Quebec geboren und studierte ab 1984 Bildende Kunst in Toronto. Von 1986 bis 1988 arbeitet er zunächst für das Zeichentrickstudio CinéGroupe, anschließend für verschiedene Studios in München, Berlin und Valencia. Seit 1991 lebt und arbeitet Guy Delisle in Montpellier. Noch während seiner Studienzeit veröffentlichte Delisle erste Comics und nahm an Ausstellungen teil.
Bücher: S’enfuir; Geisel, reprodukt
Guy Delisle auf der Leipziger Buchmesse:
Begegnung mit Guy Delisle
24. März 2017 | 20:00 Uhr, Ort: Institut français d’Allemagne-Leipzig, Thomaskirchhof 20, 04109, Leipzig (Zentrum)
Comic hautnah: 25. März 2017 | 12:00 – 12:30 Uhr, Ort: Stand ARTE Glashalle, Stand 11
Geisel: 25. März 2017 | 15:00 – 15:30 Uhr, Ort: Forum DIE UNABHÄNGIGEN Halle 5, Stand H309

Alfred Grosser > Alfred Grosser auf unserem Blog www.france-blog.info
Alfred Grosser, 1925 in Frankfurt am Main geboren, ist ein deutsch-französischer Publizist, Soziologe und Politikwissenschaftler. Er war Professor am Institut d’études politiques de Paris. 1975 erhielt er den Friedenspreis des deutschen Buchhandels, 1998 den Grand Prix de l’Académie des Sciences morales et politiques sowie zahlreiche weitere Auszeichnungen
Alfred Grosser auf der Leipziger Buchmesse:
Le Mensch. Die Ethik der Identitäten 23. März 2017 | 15:30 – 16:00 Uhr, Ort: Forum Literatur Halle 4 Halle 4, Stand F100

Christophe André
Christophe André, 1956 in Toulouse geboren, ist Psychiater und Psychotherapeut am Hôpital Sainte-Anne in Paris. Er ist auf Angstzustände und Phobien spezialisiert und verfasst zahlreiche Sachbücher, welche sich mit diesen Themen beschäftigen. Schwerpunkt seiner Bücher ist die Psychologie der Emotionen. Zusammen mit François Lelord (Autor der Hector-Romane) schrieb er Bestseller wie Der ganz normale Wahnsinn und Die Macht der Emotionen.
Christophe André auf der Leipziger Buchmesse:
Begegnung mit Guy Delisle
24. März 2017 | 20:00 Uhr, Ort: Institut français d’Allemagne-Leipzig, Thomaskirchhof 20, 04109, Leipzig (Zentrum)
Comic hautnah
25. März 2017 | 12:00 – 12:30 Uhr, Ort: Stand ARTE Glashalle, Stand 11

Karim Miské
Karim Miské, 1964 in Abidjan (Elfenbeinküste) geboren, ist ein französischer Journalist, Dokumentarfilmer und Autor. Er lebt und arbeitet in Paris. Für seinen Roman Entfliehen kannst du nie wurde er mit dem Grand prix de littérature policière 2012 ausgezeichnet.
Karim Miské auf der Leipziger Buchmesse:
Literatur im Tandem : 25. März 2017 | 14:00 – 14:30 Uhr, Ort: Stand ARTE Glashalle, Stand 11

Und außerdem
Jürgen Strasser: Maurice Genevoix’ La Mort de près
Jürgen Strasser ist ein wichtiger Vermittler der französischen Kultur und Sprache in Österreich. Mit seinen Übersetzungen und seiner Tätigkeit als wissenschaftlicher Leiter des Zukunftsfonds Österreich sowie als Mitglied des Vereins France-Autriche setzt er sich für den kulturellen Austausch beider Länder ein. Seine neueste Übersetzung La Mort de près, – Gedanken über den Ersten Weltkrieg von Maurice Genevoix stellt er auf der Leipziger Buchmesse vor.
Jürgen Strasser auf der Leipziger Buchmesse:
Nahaufnahme des Todes
26. März 2017 | 11:30 – 12:00 Uhr, Ort: Forum DIE UNABHÄNGIGEN Halle 5, Stand H309

Présidentielle 2017 IV : Le grand débat du 20 mars 2017

22. März 2017 von

Am Sonntag bekam Deutschland einen neuen Bundespräsidenten. Frank-Walter Steinmeier löste Joachim Gauck im Schloss Bellevue ab. Die Bundesversammlung hatte kürzlich den früheren Außenminister zum neuen Bundespräsidenten gewählt, nachdem die Koalition sich schon im Kanzleramt über diese Personalie geeinigt hatte.

In Frankreich ist die > Präsidentschaftswahl 2017 viel komplizierter. 11 Kandidaten stellen sich im ersten Wahlgang am 23. April den Wählern zur Wahl. Die beiden erstplazierten Kandidaten werden an der Stichwahl am 7. Mai teilnehmen. Kurz danach werden die Wahlen zur Nationalversammlung stattfinden.

Die dreistündige Debatte am letzten Montag zeigte, dass der Wahlkampf eine Debatte ist, in der alle politischen Themen auf den Prüfstand gestellt werden:

> Présidentielle : Le grand débat du 20 mars 2017

> Les manipulations graphiques de Marine Le Pen sur l’euro – LE MONDE, 21.03.2017 Par Les Décodeurs

Das kennt man, die Rechtspopulisten behaupten irgendwas, sie interpretieren vorsichtig ausgedrückt, heraus kommt was ganz Falsches und das lässt sich gut verarbeiten, um daraus ein politisches Programm herzustellen. Dazu hätten wir etwas für Sie: Daniel-Pascal Zorn > Logik für Demokraten. Eine Anleitung, gerade bei Klett-Cotta erschienen.

Dazu: Dem Aufschwung der AfD und dem Erstarken des Front national in Frankreich haben die etablierten Parteien in der letzten Zeit nicht viel entgegenzusetzen gehabt. Erst kürzlich beklagten am 28. Februar 2017 Alexandre Lemarié, Raphaëlle Besse Desmoulières, Bastien Bonnefous, Cédric Pietralunga et Matthieu Goar in LE MONDE „Le renoncement des candidats face au FN“. Und dabei fehlt es wahrlich nicht an Argumenten gegenüber den menschenrechtsfeindlichen Positionen der Rechtspopulisten. Viele ihrer Argumente beginnen mit Behauptungen, die sehr oft schlicht falsch sind. Im > Grundsatzprogramm der AfD (kurz) steht: „Die aktuelle Verengung der deutschen Erinnerungskultur auf die Zeit des Nationalsozialismus ist zugunsten einer erweiterten Geschichtsbetrachtung aufzubrechen, die auch die positiven, identitätsstiftenden Aspekte deutscher Geschichte mit umfasst.“ Es genügt ein Blick in die Verlagsprogramme mit ihren > zahllosen historischen Titeln wie auch bei Klett-Cotta, so wird erkennbar, dass das hier nur ein Beispiel dafür ist, wie eine Behauptung in die Welt gesetzt wird, die als Sachlage für ein politisches Programm herhalten muss. > Bitte weiterlesen

> Alle Termine zu diesem Buch

Daniel-Pascal Zorn
> Logik für Demokraten. Eine Anleitung
1. Aufl. 2017, 314 Seiten, gebunden
ISBN: 978-3-608-96096-9

Stuttgarter Kriminächte: Jérôme Leroy – „Der Block“

21. März 2017 von

Dienstag, 21. März 2017 – 20:00 Uhr
Rosenau – Lokalität & Bühne, Rotebühlstraße 109b, 70178 Stuttgart
Rotebühlstraße 109B – 70178 Stuttgart

„Hochaktueller Thriller über das rechte Milieu.

Der Block – Eine Regierungsbeteiligung der extremen Rechten in Frankreich. Der Block beschreibt ein erschreckendes Szenario, das immer wahrscheinlicher wird – und wie es dazu kommen konnte.
Blutige Aufstände in den französischen Vorstädten, die Zahl der Toten steigt unaufhörlich. Die Partei der äußersten Rechten – der Patriotische Block – steht kurz vor dem Einzug in die Regierung. In dieser Nacht kann das Schicksal Frankreichs kippen, und sie ist für drei Menschen der Höhepunkt einer 25-jährigen Geschichte aus Gewalt, Geheimnissen und Manipulation. Agnès führt als Parteivorsitzende die Verhandlungen. Ihr Ehemann Antoine wartet in seiner luxuriösen Pariser Wohnung auf das Ergebnis, Stanko, der Chef des paramilitärischen Ordnerdienstes der Partei, versteckt sich in einem schäbigen Hotelzimmer. Antoine ist morgen vielleicht Staatssekretär – Stanko jedenfalls soll morgen tot sein. Ein Vierteljahrhundert lang waren die beiden wie Brüder. Ein Vierteljahrhundert lang waren sie bei allen Aktionen dabei, die den Patriotischen Block an die Macht gebracht haben. Ein Vierteljahrhundert lang sind sie vor nichts zurückgeschreckt. Sie haben dieses Leben geliebt, und sie bereuen nichts.

Jérôme Leroy legt mit „Der Block“ eine atemberaubende Milieustudie vor; eine Innenansicht der Strömungen, die sich in der extremen Rechten verbünden. Ein hochaktueller und literarischer Thriller aus einem Milieu, das unter Hochdruck steht – nicht nur in Frankreich.“ > Bitte weiterlesen

Krimi à la française – Veranstaltungen des Instititut français in Leipzig während der #lbm17

21. März 2017 von

>>>>> Das ausführliche Programm

An alle Krimibegeisterte: Entdecken Sie das spannende Programm des Instititut français während der Leipziger Buchmesse:

Krimi-Stadtrallye für alle – Do 25. / Fr 26.03.2017 – jeweils um 10:00 Uhr
Eine spannende Ermittlungsrallye durch die Leipziger Innenstadt.
Museum der bildenden Künste, Foyer, Katharinenstr. 10, 04109 Leipzig
Anmeldung frei. Viele tolle Preise zu gewinnen!

Lesung und Gespräch: Begegnung mit Jugendkrimiautor Julian Press im Rahmen vom Krimifest „Quais du polar“.
Fr 25.03.2017 – 17:30 bis 18:30 Uhr

Julian Press ist sowohl in Frankreich als auch in Deutschland für seine Ratekrimis und Wimmelbilder bekannt.
Institut français de Leipzig, Thomaskirchhof 20, 04109 Leipzig

Übersetzungswettkampf (in deutscher und französischer Sprache)
Fr 25.03.2017 – 18:30 Uhr

Bei diesem „Übersetzungswettkampf“ werden Auszüge von Werken von Gary Victor ins Deutsche übersetzt mit Gary Victor und Peter Trier
Institut français de Leipzig, Thomaskirchhof 20, 04109 Leipzig
Eintritt frei. In deutscher und französischer Sprache.

Erste frankophone Kriminacht mit französischsprachigen Autoren aus Amerika und Europa.
Fr 25.03.2017 – 21:00 Uhr

Mitwirkenden: Caryl Férey, Sophie Hénaff, Dominique Manotti, Guy Delisle, Janis Ostiémi, Alexis Ragougneau, Dominique Sylvain, Jérôme Leroy, Gary Victor, Paul Colize, Quentin Mouron
Telegraph-Club, Dittrichring 18–20, 04109 Leipzig
Eintritt frei. In deutscher und französischer Sprache.

Leipziger Stadtrallye für alle: Feierliche Preisverleihung: Alle Teilnehmer an der Stadtrallye sind herzlich eingeladen! Es werden tolle Preise verlost!
Sa 26.03.2017 – 16:00 Uhr

Moderator: Volly Tanner
Institut français de Leipzig, Thomaskirchhof 20, 04109 Leipzig – Eintritt frei.

Begegnung mit Guy Delisle
Do 24. März 2017 – 20:00 – 21:30 Uhr

Institut français, Leipzig Thomaskirchhof 20 04109 Leipzig
Lesung und Gespräch in französischer und deutscher Sprache.
Der kanadische Autor präsentiert seine neueste Graphic Novel: Geisel (Reprodukt 2017) (Originaltitel: S’enfuir. Récit d’un otage – Dargaud, 2016).
Moderator: Andreas Platthaus

Guy Delisle: Graphic Novels und Reportage

20. März 2017 von

Café LesBar, Stadtbibliothek, 20. März 20167 20 h
Mailänder Platz 1, 70173 Stuttgart

Der kanadische Comiczeichner und Autor liest in der Stadtbibliothek.

Vom 18.-26.3. 2017 lädt die Internationale Woche der Frankophonie dazu ein, die Vielfalt der französischen Sprache zu entdecken. In der Stadtbibliothek präsentiert der kanadische Comiczeichner Guy Delisle in der Reihe Graphic Novels mit Geisel die Geschichte von Christophe André, der 1997 als Mitarbeiter der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen im Nordkaukasus von tschetschenischen Separatisten entführt wurde. Guy Delisle hat ihn einige Jahre später getroffen und die Geschichte seiner Geiselhaft aufgezeichnet: 111 Tage Warten, ohne jedes Wissen um das, was draußen passiert, ob man ihn für tot hält oder um seine Rettung bemüht ist. > Bitte weiterlesen

Veranstalter: Stadtbibliothek Stuttgart in Zusammenarbeit mit dem > Institut français Stuttgart.

Alfred Grosser, Le Mensch. Die Ethik der Identitäten

20. März 2017 von

Do 23. März 2017 Beginn: 17:00 Uhr | End: 18:30 Uhr
> Begegnung mit Alfred Grosser Zeitgeschichtliches Forum, Leipzig Grimmaische Str. 6 04109 Leipzig


Alfred Grosser Le MenschIm Verlag Verlag J.H.Diez Nachf. in Bonn erscheint in diesem Monat das Buch von Alfred Grosser(92 > Geburtstag) > Le Mensch. Die Ethik der Identitäten, ca. 240 Seiten, ca. 24,90 Euro ISBN 978-3-8012-0499-0.

> Alfred Grosser: Interviews auf unserem Blog

Verlagstext:
„Wer bestimmt, was der Mensch ist: als Individuum oder Amtsinhaber, als Angehöriger einer Gruppe, Religion oder Ethnie? Facettenreich und mit vielen persönlichen Rückblicken schreibt der große Europäer Grosser über die Entstehung und Moral sozialer Identität. Dabei wehrt er sich gegen ein altes Grundübel, das aktueller ist denn je – den Finger, der auf andere zeigt, das »schlimme DIE«: DIE Muslime, DIE Frauen, DIE Juden, DIE Deutschen, DIE Flüchtlinge. Ein großes Buch, das uns auffordert, auch in schwierigen Zeiten niemals unsere Menschlichkeit zu verlieren.

Klar in der Sprache und konkret in der Sache nimmt Alfred Grosser das Menschsein auf allen Feldern des gesellschaftlichen Lebens unter die Lupe: Kultur, Politik und Erziehung, Geschlecht, Geschichte und Religion, Geld und nationale Mythen – und natürlich unsere Identität in einem Europa mit Flüchtlingen oder ohne. Er warnt eindringlich vor Politikverachtung und zieht Bilanz über das ‚Menschwerden inmitten der Verzweiflung am Weltgeschehen‘. Sein Credo: ‚Penser juste, donc à la fois avec justesse et avec justice – Richtig denken heißt, mit Richtigkeit und mit Gerechtigkeit denken. Das klingt zwar im Deutschen nicht so gut, sagt aber doch das Wesentliche.'“

Veranstaltungen mit Alfred Grosser zu diesem Buch:

Alfred Grosser – Le Mensch. Die Ethik der Identitäten
> Eine Veranstaltung im Rahmen der lit.COLOGNE Moderation: Joachim Frank, Chefredakteur Kölner Stadt-Anzeiger
Sonntag, 12. März 2017, Beginn: 17:00 Uhr
Börsensaal der IHK Köln


Alfred Grosser – Le Mensch. Die Ethik der Identitäten
Moderation: Claus Leggewie, Professor für Politikwissenschaften und Leiter des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI)
Dienstag, 14. März 2017, Beginn: 20:00 Uhr
LVR Landesmuseum, > Colmantstraße 14-16, 53115 Bonn < auf Google-Maps ansehen

Alfred Grosser – Le Mensch. Die Ethik der Identitäten
Eine Veranstaltung der Evangelischen Stadtakademie und der VHS Düsseldorf
Moderation: Frank Vollmer, Rheinische Post
Mittwoch, 15. März 2017 – Beginn: 19:00 Uhr
Palais Wittgenstein, > Bilker Str. 7 – 9, Düsseldorf < auf Google-Maps ansehen und > weitere Termine.

18 au 26 mars 2017 : 22e édition de la Semaine de la langue française et de la Francophonie.

19. März 2017 von

24. März 2017 Beginn: 14:30 Uhr | Ende: 21:00 Uhr
Eintritt frei
> Journée de la francophonie: Fokus Afrika
im Institut français Stuttgart, Schlossstr. 51, 70174 Stuttgart
Vorträge, Musik und Film zum Thema Frankophonie.



Spot de la Semaine de la langue française et de… von culture-gouv


La Semaine de la langue française et de la Francophonie est organisée chaque année autour du 20 mars. Elle est le rendez-vous régulier des amoureux des mots en France comme à l’étranger. Elle offre au grand public l’occasion de fêter la langue française en lui manifestant son attachement et en célébrant sa richesse et sa diversité. C’est une bonne ocasion de partager son goût pour les mots en organisant une manifestation autour de la langue française – nous le faisons sur notre blog depuis 10 ans avec bientôt 3000 articles – une conférence, un spectacle, une joute oratoire, un concours de poésie, un atelier d’écriture, etc. Cette semaine est aussi l’occasion de valoriser les multiples projets réalisés dans le cadre de l’opération « Dis-moi dix mots ».

La Semaine de la langue française et de la Francophonie vous invite à jouer avec les mots du numérique du 18 au 26 mars 2017 : > Les mots du numérique.

Wir ziegen hier schon mal die Tweetline von Bernard Pivot. Auf der Website der Semaine française steht: “ Pour incarner cette thématique, il fallait une personnalité à la fois passionnée de langue française et adepte des nouvelles technologies. Qui d’autre que Bernard Pivot, « gazouilleur » chevronné sur Twitter, comme il se définit lui-même, pour parrainer cette édition ?“

Damit haben wir auch gelernt, dass es nicht mehr twittern oder oder tweeter wie auch immer heißt, sondern gazouiller. Die Autoren der Website der Semaine française lassen keinen Zweifel zu: „Si l’on ne peut pas tout dire sur la Toile, tout peut se dire en français !“

> Dis-moi six mots sur la Toile

U.A. > Fureteur PONS hilft immer.

> Poésie en liberté 2017 : „La nouvelle édition du concours „Poésie en Liberté“ sera lancée en janvier 2017 ! Tous les jeunes de 15 à 25 ans seront invités à s’emparer de la langue française et à proposer un texte inédit, en…“

Lehrerfortbildung: Journée de la francophonie: Fokus Afrika

19. März 2017 von

> Francophonie
30 Artikel auf unserem Blog, u.a.:

> Le Grand tour de la Francophonie 2017 – 19.2.2017

> Nachgefragt: Pedro Kadivar, Une littérature-monde ? – 23.1.2017

> Nachgefragt: Alain Mabanckou, Une littérature-monde ? – 23.1.12017

> Literaturhaus Frankfurt: Litprom Literaturtage 2017 – „Weltwandeln in französischer Sprache“ – mit unserem Dossier – 19.1.2017

Freitag, 24. März, ab 14.30 Uhr | Institut français Stuttgart, Schloßstr. 51, 70174 Stuttgart Im Rahmen der > Internationalen Woche der Frankophonie (18.-26.3. 2017) lädt das Institut français mit dem Journée de la francophonie dazu ein, politische, kulturelle und literarische Aspekte der Frankophonie unter dem Blickwinkel „Fokus Afrika“ zu entdecken. Während sich der erste Teil mit einer Fortbildung und Vorträgen zunächst speziell an LehrerInnen richtet, ist das anschließende Programm mit einer Lesung, Konzert und Filmvorführung frei für alle Interessierten.

Programm Teil 1 (Nur für LehrerInnen): 14.30 Uhr Vortrag « La Francophonie, une idée qui fait son chemin »
Das noch recht junge Konzept der Frankophonie zieht politisch wie kulturell eine neue Grenze des Französischen. Im Rückgriff auf die Schlüsselworte Diversität, Zusammenarbeit, Austausch, Entwicklung und Dialog erfordert das Konzept eine andere Perspektive auf die Welt und findet sich in einer neuen internationalen Gesamtheit wieder, in der mit der zunehmenden Länderzahl vielfältigste geographische, politische und religiöse Horizonte aufeinandertreffen.
Referent: Jacques Pécheur, ehemaliger Leiter der Abteilung Langue française des Institut français Paris und Chefredakteur der Zeitschrift Le Français dans le monde

15.45 Uhr Vortrag « 1960-2010 : 50 années d’indépendances africaines ? 50 années de création littéraire ! »
50 Jahre wirtschaftliche Unabhängigkeit machen sich nicht nur in der Politik bemerkbar, sondern stehen zweifellos auch für 50 Jahre Kreativität im literarischen Schaffen. Produktive Jahre, in denen afrikanische Schriftsteller Verleger und ein neues Publikum überzeugen konnten und so Stück für Stück die Buchhandlungen und die Weltbibliothek eroberten.
Referent: Bernard Magnier, Journalist und Herausgeber der Reihe Lettres africaines (Actes Sud), Experte für afrikanische Literatur und Kurator verschiedener Ausstellungen: Théâtres d’Afrique noire (Centre Georges Pompidou, 1984), Littératures d’Afrique Noire de A à Z (ADPF, 1991), Sony Labou Tansi (1947-1995) du Congo au monde (BFM Limoges 2015).
Die Veranstaltungen finden auf Französisch statt. Der Eintritt ist frei. Anmeldung erforderlich: > praktikant.ling.stuttgart@institutfrancais.de oder 0711 / 239 25 24

Programm Teil 2 (für alle): 17.00 Uhr
Lesung & Gespräch: Janis Otsiemi „Libreville“

In seinem Kriminalroman beschreibt der gabunesische Schriftsteller Janis Otsiemi die komplizierte Aufklärung eines politischen Mordes und gibt Einblicke in die Verstrickungen von Macht, Politik und Korruption: Ein Jahr vor den Wahlen wird ein Journalist am Strand von Libreville nahe dem Palast des Präsidenten der Republik mit durchgeschnittener Kehle aufgefunden. Aufgrund seiner kritischen Berichterstattung über die Ermordung des Sicherheitschefs der gabunischen Verteidigung und seiner Untersuchungen über die heimlichen wirtschaftlichen Beziehungen in Ghana war er den Mächtigen des Landes ein Dorn im Auge. Mit den Ermittlungen im Mordfall werden zwei Polizisten beauftragt, die ohne die bei uns übliche DNA-Analyse und Forensik auskommen müssen und auf Zeugenaussagen und Informanten angewiesen sind.

18.00 Uhr Buffet mit Musik: Duo Biaba-Sahbai
Der Komponist, Sänger und Gitarrist Landry Biaba wuchs in Kamerun auf, wo er sich bereits als Kind seine erste Gitarre mit Saiten aus Bremszügen alter Fahrräder baute. Sein Musikstil ist nicht minder kreativ: Mit der originellen Mischung aus Jazz, Pop, Bossa Nova und der traditionellen Musik seines Heimatlandes – Mangambeu und Bikutsi – geht er gemeinsam mit seinem Jazzpianisten Sam Sahbai über die kulturellen und musikalischen Grenzen hinaus. Mit einer Musik, die eine Hymne an die Hoffnung und die Toleranz sein will, laden die beiden zur Entdeckung ihres komplexen, musikalischen Universums ein.

19.00 Uhr Filmvorführung: „Aya de Yopougon“
Der auf dem gleichnamigen Comic von Marguerite Abouet und Clément Oubrerie basierende Animationsfilm (F 2013, 84 Min., OmeU) rückt fernab aller westlichen Klischees das turbulente afrikanische Alltagsleben der drei jungen Frauen Aya, Adjoua und Bintou in den Mittelpunkt. Sie sind Freundinnen und leben Ende der 1970er-Jahre in der ivorischen Metropole Abidjan – während die 19-jährige Aya von einer Zukunft als Ärztin träumt, schlagen sich Adjoua und Bintou die Nächte in den örtlichen Tanzbars um die Ohren und rauben ihrer Freundin mit ihren chaotischen Liebschaften den letzten Nerv…
Die Veranstaltungen finden auf Französisch statt.

Der Eintritt ist frei. Anmeldung erforderlich unter: info.stuttgart@institutfrancais.de oder 0711 239 25 13
Veranstalter: Institut français Stuttgart und Forum Afrikanum Stuttgart.
Mit freundlicher Unterstützung der Dr. Karl Eisele & Elisabeth Eisele Stiftung.

La formation des jeunes en Europe

19. März 2017 von

Dieses Tweet von France-Strategie

ist eine gute Gelegenheit an unsere Bibliographie zu diesem Thema zu erinnern:

> Conférence à Montpellier, 28 février 2017. Emploi : L’accès au premier emploi en France et en Allemagne avec une bibliographie et une sitographie

> Weitere Tweets: Formation des jeunes

Kann man eine Hausarbeit mit einer automatischen Bibliographie vorbereiten?

19. März 2017 von

JSTOR, a digital library of academic journals, books, and primary sources, hat dieses Tool entwickelt: > www.jstor.org/analyze/.

Wir haben dort in das Analysefeld diesen Text eingegeben…:

„Aesthetics in Sartre and Camus. The Challenge of Freedom examines the ideas on aesthetics expressed in the oeuvres of the two French authors. The dispute that arose following the publication of Camus’ L’homme révolté and Sartre’s criticism of Camus’ book culminated inthe break up of their friendship in 1952, thereby underlining the differences in the authors‘ thinking. But by observing the function and significance of art and freedom in their works, fundamental correspondences and areas of agreement are revealed in Sartre’s and Camus’ writings and are analysed in the present study.“ Ankündigungstext für H. W. > Aesthetics in Sartre and Camus

… und dann eine Bibliographie mit ca. 30 Aufsätzen erhalten, darunter:

Tim Huntley, ‚Grace Revealed and Erased‘: Sartre on Tintoretto’s Modest Plenitude, in: Sartre Studies International
Vol. 18, No. 1 (2012), pp. 49-65 – Published by: Berghahn Booksa.

In der Tat Tim Hntley hat in seinem Aufsatz die > Arbeiten von Michel Sicard und H. W. zu Sartres Ästhetik berücksichtigt.

In soweit scheint das von JSTOR angebotene Tool zu funktionieren. Ist es aber eine Hilfe für das Bibliographieren? Oder eher nur eine Versuchung, lästiges, zeitraubendes aber auch oft spannendes Bibliographieren zu umgehen? Der > Text Analyzer von JStOR sucht nach Stichworten, Korrespondenzen – aber Vorsicht, das ist nichts andres als Stochern in einem großen Heuhaufen, man findet immer irgendwas und schöne Zitate, um seinen Text aufzuhübschen. Äußern wir eine Vermutung: mit seriöser bibliographischer Arbeit hat diese Art von Datenbankrecherche wenig zu tun. Und jetzt nennen wir auch den Grund, warum wir auf dem Frankreich-Blog über dieses Thema schreiben:

> Peut-on encore exister sans Internet? Oder kann man ohne das Internet studieren?, fragten wir hier auf Deutsch und Französisch am 8. Februar 2012. Natürlich kann man das und wahrscheinlich sogar zeitsparender, präziser und zeilgerichteter als heute im Zeitalter von Copy und Paste, auch wenn wir www.gallica.fr, unsere liebste Internet-Seite, nicht missen möchten, wie viele andere > virtuelle Bibliotheken, wo heute bereits eine riesige Zahl an Online-Dokumente einsehbar sind. Aber auch diese feinen Hilfsmittel ersetzen keinesfalls den Gang in die Bibliothek und das fast schon kiminalistische Kombinieren, um die für die eigene Arbeit sachgerechten Belege zu finden. Denn zuerst geht es in der Literaturwissenschaft darum, Primärtexte zu lesen und dann die die richtigen Fragen zu stellen und nicht darum, nur schöne Zitate zu finden.

Und wenn wir das Ergebnis der Bibliographie genauer betrachten, dann fällt auf, das aufgrund vieler Absprachen und zusätzlichen Regeln aller Art hier ein Begriff des Urheberrechts angewandt wird, der nicht mit unseren Vorstellungen übereinstimmt:

Zum Heben der Wissenschaftsschranke haben wir uns hier geäußert:

> Muss man das Urheberrecht beschränken? Blog von Klett-Cotta, 30. August 2016. Ich bin immer wieder erstaunt, wenn ich PDF-Kopien meiner Bücher auf obskuren Internet-Servern im Ausland wiederfinde, ohne dass mir dafür ein zustehendes Honorar übermittelt wird. Andere nehmen sich ja auch nicht das Recht heraus, einfach so mit meinem Auto fahren zu wollen, oder darauf zu bestehen, dies zu dürfen, wenn es einmal 5 oder 6 Jahre sine wird.

Zu diesen Überlegungen rund um das Bibliographieren mit Unterstützung der Internet-Angebote gehören auch die folgenden Beiträge auf unserem Blog: Pourquoi et comment le monde devient numérique“ – 6. Mai 2008

Schreiben Sie mit dem PC oder mit der Hand? Da hätten wir auch noch einen Artikel: > Ecrivez-vous à la main ou tapez-vous au clavier ? Schreiben Sie mit der Hand oder der Tastatur? – 29. Oktober 2010

> Wie kommt man am besten nach Digitalien? (II) – 16. November 2016

> Essai. Lernen und Studieren mit dem Internet – 30. September 2016

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