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Jaron Lanier erhält den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels
Contribuez à l’ambition numérique de la France (I)

12. Oktober 2014 von

In diesem Beitrag berichten wir über ein Ereignis und eine > online-concertation. Das Ereignis fand heute in der Paulskirche in Frankfurt statt – unsere Blogs waren mit dabei. Die Online-Befragung findet zur Zeit auf Initiative des Premierministers Manuel Valls in Frankreich statt.

Beide Vorgänge hängen eng miteinander zusammen. Wie wollen wir morgen mit dem Internet umgehen, wie verhindern wir, dass es nur noch oder man mit uns umgeht? Natürlich ist die Idee, aus diesem Ereignis und dieser > Befragung in Frankreich ein Schulprojekt zu machen, das beide Vorgänge miteinander vergleicht sehr komplex. Betrachten wir also erstmal nur die inhaltliche Seite: Es geht darum, die Kritik am heutigen Internet und besonders seiner ungebremsten Gratiskultur – mit allen ihren schädlichen Auswirkungen auf die Wirtschaft durch Jaron Lanier ernstzunehmen und dann die Vorschläge und Themen, die im Verlauf der Befragung in Frankreich von den Befragten in die Debatte eingebracht werden, damit zu vergleichen. Man könnte das Projekt in einem ersten Anlauf auch auf die Themen reduzieren, die bei der > Online-Befragung in Frankreich angeschnitten werden. Richtig, das alleine wäre schon eine sehr spannende Aufgabe. PONS hilft immer. Natürlich könnte man dann bei der Bundesregierung nach vergleichbaren Themen suchen… – auch das werden wir bald im Rahmen unserer Reihe auf diesem Blog > Der Vergleich tun. Frankreich und Deutschland. Warum eigentlich getrennt gehen? Das Internet ist sowieso keine nationale Angelegenheit. Europa würde gut daran tun, amerikanischen Daten-Einsammlern, ob kommerziell oder hoch-offiziell endlich die Stirn zu bieten.

Misserfolg: > QUAERO in Frankreich und THESEUS in Deutschland – 20.9.2006 auf unserem Blog

Heute morgen war www.france-blog.info zusammen mit blog.klett-cotta.de in der Frankfurter Paulskirche, wo Jaron Lanier im Rahmen eines Festaktes der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verliehen wurde.

Die Lektüre des letzten Buches von > Jaron Lanier, Wem gehört die Zukunft. Du bist nicht der Kunde der Internet-Konzerne, du bist Ihr Produkt (Joffmann und Campe, Hamburg 2014, Éd. Le Pommier, Paris 2014) – eine Rezension wird auf unserer Website noch folgen- , dessen Untertitel schon soviel über die Hauptthese von Lanier verrät, zeigt allerdings, dass Lanier heute in seiner Dankesrede in der Paulskirche nicht alles angedeutet hat, was er für eine gedeihliche Zukunft des Internets vorschlägt: “Wie sich die Zeiten ändern,” schreibt er, “Vielleicht missfällt Ihnen die Idee einer allgemeinen Online-Identität, aber wenn sie nicht von amtlicher Seite eingeführt wird, wird sie irgendwann von einem Unternehmen wie Google oder Facebook durchgesetzt.” (S. 322) Dahinter steckt die Idee, dass jeder, der Inhalte ins Internet hochlädt, dafür bezahlt werden soll, sei es für das Hochladen, oder für die Nutzung anderer durch Verlinken der hochgeladenen Inhalte, was schon in die Nähe unserer Leistungsschutzrechtes (< Le bilan des discussions avec Google en Allemagne : “Leistungsschutzrecht”) kommt.

Denken wir gleich einmal weiter: Natürlich ist die Idee, dass jeder gelesene Beitrag auf diesem Blog mit einer Summe von 20 Cent bis 50 Cent je nach Länge und das Betrachten eines Videos auf unserem Blog – das dann nicht mehr per YouTube hier erscheinen würde, sondern im backend unseres Blogs gespeichert würde- mit 1 Euro honoriert würde.
Ein Link auf unseren Blog würde 20 Cent erbringen. Der Erlös würde den Erhalt des Blogs garantieren, eine Mitarbeiterstelle schaffen und die Unkosten für die Reisen zwecks der Interviews begleichen helfen. Oder jeder Besucher bezahlt für den Besuch 1 Euro, damit könnten die direkten Kosten und ein Teil der indirekten Kosten finanziert werden.

> Friedenspreis für Jaron Lanier – buchmesse.ard.de
> Vom Vordenker zum Kritiker des Digitalen – tagesschau.de
> Friedenspreis des Deutschen Buchhandels: Verleihung an Jaron Lanier
– ARD-Mediathek – wird wahrscheinlich nicht lange online sein…?


Contribuez à l’ambition numérique de la France (I)

Le 4 octobre, le Premier Ministre Manuel Valls a lancé une concertation nationale sur le numérique. En effet, il a appelé les citoyens à participer à un débat, qui devrait aider l’État à réussir sa mutation en République numérique.

> #contribuez : “le numérique est une révolution pour nos vies”

Am 4. Oktber hat Premierminister Manuel Valls die Franzosen zu einer Debatte über die Zukunft der Digitalen Welt (Le numérique) aufgerufen:

Auf einer eigens zu diesem Projekt eingerichteten Website > http://contribuez.cnnumerique.fr können die Franzosen ihre Vorschläge einreichen, die dann online von anderen diskutiert werden können:

Pour l’heure, les consultations sont ouvertes sur les deux premiers thèmes

> Croissance, innovation, disruption Ouvert – [5 consultations ouvertes du 4 octobre au 19 novembre 2014]

> La loyauté dans l’environnement numérique Ouvert [7 consultations ouvertes du 4 octobre au 28 novembre 2014]

Hier werden 5 Themen angeboten, darunter: > 10 ans après la LCEN, les nouvelles responsabilités

Puis, début novembre, s’ouvriront les deux autres plateformes : ” La transformation numérique de l’action publique” et ” La société face à la métamorphose numérique”.

Französische Wochen in Stuttgart
Cinq siècles de littérature française

8. Oktober 2014 von

Cinq siècles. Literatur und Musik

Im Französischunterricht machen Schülerinnen und Schüler nur eine ganz unzureichende Bekanntschaft mit den Werken französischer Autoren. Vokabeltests und Grammatikunterricht bestimmen den Schulalltag. Aber Literatur, die aufregende Literatur vergangener Jahrhunderte, die die Geschichte so nachhaltig beeinflusst hat, kommt im Schulunterricht kaum vor. Es ist fast so, als wenn die Literatur erst im 19. Jahrhundert begonnen hätte. Dabei hat jeder der Autoren dieses Abends ein Werk verfasst, das für sein Jahrhundert stand. Manchmal, oder oft hat die Literatur eine Art die Zukunft vorherzusagen oder sie zumindest zu beeinflussen.

Literaturperformance. Wir haben fünf Autoren eingeladen. Aus fünf Jahrhunderten. Wir lesen Texte aus ihren Werken. So wollen wir Autoren vorstellen, die vom Lehrplan vernachlässigt werden. Diese fünf Autoren zeigen Ihnen unbekannte und doch so wichtige Facetten der französischen Literatur. Jeder der kurzen Textauszüge wird übersetzt und anschließend erzählen wir etwas über die Wirkungsgeschichte dieser Bücher. Gilles Floret singt Lieder aus jedem dieser Jahrhunderte.

Referent: Heiner Wittmann
mit > Gilles Floret
Ort Institut français Stuttgart , Schloßstraße 51, 70174 Stuttgart
Freitag, 10.10.2014 – Uhrzeit: 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr
Eintritt frei
Kartenreservierung

info.stuttgart@institutfrancais.de
Tel.: 0711/2392513
Veranstalter: > Ernst Klett Verlag

> Französische Wochen in Stuttgart – 9-24.10.2014

Ausstellung Albert Camus

6. Oktober 2014 von

Frankfurter Buchmesse, Stand des Institut français, Halle 5.0 D 88,

Von 8.10.2014 bis 12.10.2014
Digitalausstellung in 10 Sprachen

Weltweit zeigt das Institut français eine mehrsprachige, digitale und interaktive Ausstellung über den Schriftsteller, Philosophen und Literaturnobelpreisträger Albert Camus (1913, Algerien – 1960, Frankreich).

Die Standbesucher können durch Scannen der QR-Codes Zugang zu Texten, Bildern, Audio- und Videodokumenten zu Camus‘ Leben und Werk bekommen. Ein Highlight sind Audiodokumente, auf denen Albert Camus die ersten Seiten aus „Der Fremde“ oder das Editorial der „Combat“-Ausgabe am Tag der Befreiung von Paris vorliest.
Die Dokumente sind in zehn Sprachen, darunter Französisch und Deutsch, abrufbar. Ein Tablet-PC wird allen Interessenten durch das Institut français zur Verfügung gestellt.

> Mehr Infos

In Zusammenarbeit mit: Verlagshaus Gallimard, Ecole Normale Supérieure, Agence pour l’enseignement français à l‘étranger

Im Rahmen des Programms des Institut français auf der Frankfurter Buchmesse/Weltempfang

Pour aller plus loin:

> Gelesen: Jacques Ferrandez, L’Étranger d’après l’œuvre d’Albert Camus

> www.romanistik.info/camus.html

Institut français Allemagne -
Frankfurter Buchmesse Halle 5.0. Stand D88

6. Oktober 2014 von

> Alle Termine zum Herunterladen – PDF

Prix Franz Hessel : Un Prix Fracno-allemand de lIttérature contemporaine
Frankfurter Buchmesse, Arte Stand, Halle 4.1 Stand F1
Le 8.10.2014, 16h00 – 16h40

Un dialogue entre les derniers lauréats sur le stand d’ARTE à la Foire du livre à Francfort.
Le Prix Franz Hessel est un prix littéraire franco-allemand qui récompense chaque année deux jeunes auteurs, l’un allemand, l’autre français, et qui ne sont pas traduits dans l’autre langue.
Il est conçu par la Fondation Genshagen (région Brandebourg) et la Villa Gillet (Lyon), avec le soutien du délégué du gouvernement fédéral allemand à la Culture et aux Médias (BKM) et du Ministère français de la Culture et de la Communication. En février, le prix a été remis à Frédéric Ciriez et Jonas Lüscher.
Modération : Thorsten Dönges, Literarisches Colloquium Berlin
En collaboration avec : Stiftung Genshagen et ARTE


Le Maroc s’enage pour la lecture
Frankfurter Buchmesse – Bühne LitCam live !, Halle 3.1 B 33,
jeudi 9.10.2014, 12h30 – 13h30

Au Maroc, la lecture n’est guère encouragée et la littérature intéresse peu la presse écrite. Pourtant, via Internet, des actions de promotion de la lecture et des critiques littéraires se développent, surtout sur les réseaux sociaux. Pour soutenir ces premières tentatives, la fondation de l’Institut des Hautes Études de Management et l’Institut français du Maroc ont fondé des clubs de lecture dans six différentes villes. Le but est de susciter chez les citoyens le
plaisir de lire et de soutenir l’intérêt général pour les livres.
Amina Hachimi Alaoui (Maroc) : Directrice de la maison d’édition Yanbow Al et fondatrice de la librairie d’art « Le Carrefour des Arts »
Driss Ksikes (Maroc) : Dramaturge et journaliste, directeur du centre de recherches de l’Institut des Hautes Études de Management à Rabat
Paul de Sinety (France/Maroc) : Directeur adjoint de l’Institut français du Maroc Modération : Karin Plötz, Directrice de la LitCam
En anglais


Littérature jeunesse – Lecture de Delphine Bournay
Institut français de Mayence, Schillerstr. 11, 55116 Mainz
Vendredi 10.10.2014, 10h00 – 12h00

L’auteur et illustratrice française Delphine Bournay est nominée cette année pour le Prix allemand de la Littérature Jeunesse . Son livre illustré “Grignotin et mentalo – les animaux sauvages” (L’Ecole des loisirs/”Krümel und Pfefferminz”, traduit par Julia Süßbrich, Hanser Verlag) aborde des sujets philosophiques profonds, à travers les drôles de personnages de Grignotin et Mentalo.

La remise du prix aura lieu le vendredi, 10 octobre 2014, dans le cadre de la Foire du livre à Francfort.

À cette occasion, l’Institut français de Mayence organise une lecture :
Langues : français/allemand


Le Capital au 21ème siècle – Conférnce de Thomas Piketty
Université Goethe de Francfort, Grüneburgplatz 1, HZ 2, 60323 Francfort
Vendredi 10.10.2014, 14h00 – 16h00

Conférence de Thomas Piketty, économiste et professeur à l’EHESS et à la Paris School of Economics.

Son livre « Le capital au 21ème siècle » (Seuil, 2013), dans lequel il analyse la prospérité et l’inégalité dans 20 pays différents, a eu un écho international.
À l’occasion de la parution en allemand de ce livre sous le titre « Das Kapital im 21. Jahrhundert » (C.H. Beck), Thomas Piketty tiendra une conférence à destination des étudiants et de tous les Francfortois.

La version allemande du livre sera disponible pour la première fois à cette occasion.
Langue : anglais – Entrée libre
Une manifestation du Forschungskolleg Humanwissenschaften de la Goethe-Universität et de l’Institut français d’histoire en Allemagne (Francfort).
En collaboration avec le C.H. Beck-Verlag et la Société franco-allemande de Francfort.


Transformer la cité
Frankfurter Buchmesse – Bühne des Weltempfangs, Halle 5.0 E 81
Samedi 11.10.2014, 15h00 – 16h00

La ville crée des non-lieux et des habitants invisibles, des quartiers sans âme, parfois sans fonction. La littérature et l’art peuvent-ils penser la cité autrement ? Sont-ils à même de donner une voix à ceux qui n’en ont pas, une signification à ces lieux relégués ? Comment les artistes appréhendent-ils la ville et ses différentes couches ? Quel peuvent être leur impact sur la politique urbaine ?

Yannick Haenel (France) : L’auteur de “Jan Karski” (Gallimard) revient avec un nouveau roman consacré cette fois aux exclus et marginaux de nos villes. Avec “Les Renards pâles”,l’écrivain imagine une révolution au coeur de Paris.
Niccolò Bassetti (Italie) est urbaniste et paysagiste, et se concentre sur les sites dont l’identité et la mémoire se sont perdues. Il a initié le projet “SACRO GRA ” consacré à l’Autostrada del
Grande Raccordo Anulare , le périphérique romain, et à ses habitants. Un livre, une exposition et un film ont vu depuis le jour. Le film, réalisé par Rosi, a remporté le Lion d’Or à Venise.
Juan López-Aranguren Blázquez représentera le Collectif basurama (Espagne) : ces architectes issus de l’Ecole d’architecture de Madrid proposent des projets urbains alternatifs utilisant autrement les ressources et les biens de consommation.
Modération : Michele Sciurba, Galerie Art Virus Frankfurt am Main
Langues : allemand, français, italien, espagnol
traduction simultanée et consécutive
Une manifestation d’EUNIC Frankfurt am Main, le réseau des instituts culturels européens de Francfort et en collaboration avec la Frankfurter Buchmesse/Weltempfang


10 ans après la Génocide Rwandais. Littérature et mémoire.
Frankfurter Buchmesse, Bühne des Weltempfangs, Halle 5.0 E 81
Dimanche 12.10.2014, 13h30 – 14h30

Un dialogue entre Scholastique Mukasonka et Lukas Bärfuss
Vingt ans ont passé depuis le génocide au Rwanda. Comment la littérature peut-elle combattre l’oubli et l’indifférence, sans banaliser l’épouvante et anéantir le lecteur ? La fiction peut-elle raconter l’indicible et si oui, avec quels moyens ? Dans des romans aux accents très différents, deux auteurs étudient les abîmes et les contradictions de l’histoire et de l’homme. Scholastique Mukasonga quitte le Rwanda en 1973 pour le Burundi. Depuis 1992, elle vit en
France. Elle a perdu presque toute sa famille pendant les massacres. Son quatrième livre, « Notre-Dame du Nil », qui a remporté le « Prix Renaudot » en 2012, décrit le contexte de l’émergence de la violence à l’échelle d’un lycée de jeunes filles. Il est traduit en allemand chez Wunderhorn.
Lukas Bärfuss (Suisse) : un des dramaturges et écrivains germanophones les plus connus.
Dans son premier roman « Cent jours, cent nuits » (“Hundert Tage”, traduit en français chez L’Arche, 2009), il pose la question de la coresponsabilité européenne dans le génocide rwandais.
Modération : Manfred Loimeier, journaliste et spécialiste de littérature africaine
En collaboration avec : Litprom – Gesellschaft zur Förderung der Literatur aus Afrika, Asien
und Lateinamerika et la Frankfurter Buchmesse/Weltempfang

> Alle Termine zum Herunterladen – PDF

Frank-Walter Steinmeier in Paris: Hand in Hand mit Frankreich

5. Oktober 2014 von

| Veranstaltungshinweis: Französische Wochen in Stuttgart. Cinq siècles de littérature française – Institut français Stuttgart , Schloßstraße 51, 70174 Stuttgart – Freitag, 10.10.2014, 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr |

… so lautet die Überschrift auf der Website des Auswärtigen Amtes, mit der über den Besuch von Außenminister Steinmeier in Paris aus Anlass des Tags der Deutschen Einheit berichtet wird.

> Hand in Hand mit Frankreich

In seiner Rede unterstrich der Außenminister am Donnerstag, 2.10., die Bedeutung der deutsch-französischen Freundschaft:

> Rede von Außenminister Steinmeier anlässlich des Empfangs der Botschaft Paris zum Tag der Deutschen Einheit – Diersten Absätze auf Französisch:
“Aujourd’hui, nous célébrons une heure de gloire pour l’Europe. Il y a près d’un quart de siècle, le Mur de Berlin tombait. À peine un an plus tard, l’unité allemande scellait la fin de la division de notre continent.

Il me tenait à cœur de venir à Paris en ce grand jour et de rappeler ce fait décisif : sans la relation de confiance entre Français et Allemands, l’unification allemande ne serait pas devenue réalité.

Ce soir, on ressent notre amitié franco-allemande dans toute sa vitalité et dans toute sa richesse : Tous, ici, vous incarnez cette amitié sous ses multiples facettes : responsables politiques, chefs d’entreprise, artistes, membres d’associations. Bref : tous ceux pour qui le franco-allemand est une affaire de cœur !”

Man muss den folgenden Passus das Extrakasten über jede Meldung stellen, die den täglich deutscch-französischen Austausch zu Streit hochstilisieren will:

F.-W. Steinmeier: “Gerade in dieser Lage ist doch die gute Nachricht: Der außenpolitische Schulterschluss zwischen Paris und Berlin ist so eng wie vielleicht niemals zuvor. Ob es um die Krise in der Ukraine, die Bekämpfung der Terroristen des Islamischen Staats oder das humanitäre Engagement angesichts der furchtbaren Ebola-Epidemie in Westafrika geht: Wir ziehen am gleichen Strang!”

Und der Außenminister spricht auf Französisch weiter und kann auf eine erfolgreiche Bilanz – zusammen mit seinem französischen Kollegen Laurent Fabius – verweisen:

F.-W. Steinmeier: “Quoi qu’il en soit, dans toutes ces occasions, nous l’avons toujours ressenti : ensemble, nous pouvons obtenir davantage qu’en agissant chacun pour soi. Pour nous, le réflexe franco-allemand est devenu une seconde nature.
Ainsi, nous étions à Kiev avec notre homologue polonais lorsque le Maïdan s’est embrasé. Nous nous sommes rendus ensemble en Moldova, en Géorgie et en Tunisie. En ce faisant, nous avons aussi réfuté ce vieux cliché comme quoi la France est uniquement tournée vers le Sud et l’Allemagne vers l’Est.”

Die gemeinsamen Reisen der beiden Außenminister werden fortgesetzt, das hatte uns Präsident Hollande auf dem > Hartmannsweilerkopf und > Laurent Fabius in seiner Twitter-Antwort an unseren Blog zugesagt.
Freundschaft, Kooperation, Gemeinsamkeiten, le francoallemand:

F.-W. Steinmeier: “In diesem Europa sind wir wirtschaftlich so eng miteinander verwoben, dass es die „Krise des anderen“ eben nicht mehr gibt.

Gemeinsam tragen wir Verantwortung für ein Europa, das mehr Investitionen, mehr Wachstum und mehr Jobs schafft. Ein Europa, das Wettbewerbsfähigkeit und Sozialstaat ausbalanciert. Ein Europa, das den dumpfen Parolen der Nationalisten die Werte von 1789 und 1989 entgegenstellt.”

> Die Krisen des Anderen gibt es nicht mehr
Beitrag von Außenminister Frank-Walter Steinmeier aus Anlass seines Paris-Besuches am Tag der deutschen Einheit. Erschienen in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, 1.10.2014, und in der französischen Zeitung Le Figaro, 2.10.2014.

> Deutsch-französische Beziehungen – Website des Auswärtigen Amtes

Schade, dass das Auswärtige Amt nicht immer sofort ein Video einer so wichtigen Rede mitliefert, aber es wird getwittert, und so gibt es doch ein Foto:

> Point de presse de Laurent Fabius et Frank Walter Steinmeier :

> Audition conjointe à l’Assemblée nationale de Laurent Fabius et Frank-Walter Steinmeier (2 octobre 2014) – Website des Ministères des Affaires étrangères

Wie gesagt, wir hätten auch mit Freude photographiert, aber das Außenministerium in Paris twittert auch, und so können wir hier doch noch Fotos dieser außergewöhnlichen Begegnung vorzeigen:

Les journées européennes du Patrimoine au ministère des Affaires étrangères

5. Oktober 2014 von

Möglicherweise haben Sie den Besuch im französischen Außenministerium anlässlich der Journées du Patrimoine verpasst. Hier kommt der Film als Erinnerung.

8.-12. Oktober 2014: Frankfurter Buchmesse 2014

2. Oktober 2014 von

lemaitre-wir-sehen-uns-dort-oben
Der Frankeich-Blog, der auch ein > Blog für Klett-Cotta ist oder umgekehrt, ist mit der Vorbereitung der Buchmesse bestens beschäftigt:

1. Termine sind gemacht, Liste mit den Termine ist gedruckt.

2. Wir freuen uns auf die Begegnung mit Pierre Lemaître, dessen Buch > Wir sehen uns dort oben, am 25. 10. 2014 in der Übersetzung von Antje Peter bei > Klett-Cotta erscheinen wird.

3. Die Liste der > Verlage der Klett Gruppe auf der Frankfurter Buchmesse ist online.

4. Der Gruß an die Twitter-Gemeinde ist verschickt:

und

finden Sie wie gewohnt immer > online und in Halle 3.1 C143.

Und der Blogautor als > Autor am Stand Donnerstag 9.10., 13 h:

Le numérique à l’école

2. Oktober 2014 von

Alain Juppé, Maire de Bordeaux, et François Hollande, président de la Répuublique, soutiennent le développement du numérique à l`école :

> Chefsache: Un grand plan numérique pour l’école – 2 septembre 2014

Lust auf ein spannendes Abenteuer? Sechs Monate nach Frankreich? Voltaire-Austauschprogramm 2015/16

1. Oktober 2014 von

Voltaire (1694-1778) – u.a. Traité sur la tolérance, 1763, ist der Namensgeber für das Stipendienprogramm Voltaire, 1998 beim deutsch-französischen Gipfel in Potsdam auf Anregung von Brigitte Sauzay von beiden Regierungen ins Leben gerufen wurd. Dieses einjährige Schüleraustauschprogramm bietet Schülern der 9. und 10. Klasse und der „Seconde“ die Möglichkeit, für 6 Monate die Schule des Nachbarlandes zu besuchen. Seit 2011 ist das Programm auch in Ausnahmefällen für die 8. Klasse und Schüler der „Troisième“ sowie für Schüler von deutschen oder französischen Berufsschulen geöffnet.

Die Teilnahme am Voltaire-Programm wird für Eich eines der wichtigsten Schulerlebnisse Eurer Schulzeit werden, sagt der Autor dieses Blogs.

Die Ausschreibung für das Programmjahr 2015/16 ist online. Wir freuen uns über jede Bewerbung! Diese sind bis zum Herbst möglich. Bewerber aus Frankreich müssen bis spätestens 10. November ihre Bewerbung beim Schulleiter einreichen. Bewerber aus Deutschland reichen ihre Bewerbung im Laufe des Monats Oktober (Daten abweichend je nach Bundesland) bei der zuständigen Schulbehörde ein.

Warum noch warten?

> Online-Bewerbung:

> Infos zum Voltaire-Programm:

Nicht mehr sprachlos sein:
Les termes du monde numérique

1. Oktober 2014 von

> Web 2.0 im Französischunterricht

Referent: Heiner Wittmann (Ernst Klett Verlag)
Ort Institut français Stuttgart, Schloßstraße 51, 70174 Stuttgart
Freitag 17.10. 2014 Uhrzeit 14:30 Uhr bis 17:30 Uhr
Eintritt frei
Kartenreservierung h.wittmann@klett-gruppe.de
Veranstalter: Ernst Klett Verlag

Nein, ich bin kein Freund von Twitter. Hunderte von Meldungen im 140 Zeichen-Format, deren Autoren meistens nur auf ihre tollen Inhalte verweisen wollen. Jedes Tweet verlangt. Ein Nachdenken, was das denn nun wieder soll. Es werden kaum Tweets, pardon Kurzmeldungen in Form eines netten Aperçus geschrieben, eine nette Bemerkung, eben in Form eines Aphorismus. Aber wenn die Abgeordneten in der Nationalversamlung Fragen an die Regierung stellen und man kann zumindest als Zaungast per Twitter > 10. September 2014 – 15 h : Questions au gouvernement #QAG an diesem Geschehen kommentierend teilnehmen, dann hat dieser Kurznachrichten-/Kommentardienst auch wieder seine guten Seiten und sogar der Bundestag kann daran etwas lernen. Oder Shcüler könnten sich im Rahmen ihres Unterrichtsthemas Deutsch-französische Beziehungen mit geschickt gewählten Frage-/Suchwörterkombinationen einen Überblick dar´über verschaffen, was die 140-Zeichen-Gemeinde gerade so zu der > deutsch-französischen Kooperation zwitschert. Guckt man das Gezwitscherei durch, hat man nach 50 -80 Tweets eine ganz ansehnliche Liste der Themen, die gerade en vogue sind.

Manchmal finden sich auch interessante Meldungen in dieser Flut; diese hier passt zu dem Workshop, den wir gerade vorbereiten:

> Werkzeuge für das Web 2.0 im Französischunterricht

Deutschland-Frankreich – Vergleich (IV): Fragestunden an die Regierungen

30. September 2014 von

Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) hat sich kürzlich über die Bundesregierung verärgert gezeigt. Anlass war die Abwesenheit der Minister während der Fragestunde im deutschen Bundestag.

Eine gute Gelegenheit, diese Nachricht mit einer früheren Meldung auf unserem Blog über die Fragestunde in der Nationalversammlung zu vergleichen:

Deutschland:

26. September 2014 09:03
Robert Roßmann > Abwesende Minister im Bundestag Lammert droht Regierung – Süddeutsche Zeitung, 26.9.2014

Fehlende Regierungsbeteiligung im Bundestag

Frankreich:

Hier nehmen die Abgeordneten die Minister in die Zange. Außerdem kann die Twitter-Gemeinde Fragen stellen.

> 10. September 2014 – 15 h : Questions au gouvernement #QAG

Noch mehr Vergleiche auf unserem Blog:

> Vergleich (III): September 2014: die Außenpolitik Frankreichs und Deutschlands
> Der Vergleich II. Deutsch-französische Kooperation. Eine Woche im August 2014
Der Vergleich (I)
28 août 2014 : La Conférence des Ambassadeurs à Paris – 25. August 2014: Botschafterkonferenz in Berlin

23. 9. 2014: Die Rede von Premierminister Manuel Valls vor dem BDI

30. September 2014 von

Premierminister Manuel Valls hielt am 23. September 2014 einen Vortrag bei der Jahrestagung des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI). Er unterstrich denReformwillen Frankreichs und die Entschlossenheit seiner Regierung in Zusammenarbeit mit Deutschland, alles dafür zu tun, damit dass Europa vorankomme:

“Wie Sie wahrscheinlich wissen, spricht man in Frankreich viel von Deutschland. Man lobt seine Erfolge. Vor allem die seiner Industrie.
Man lobt auch die Reformen, die Deutschland zu Beginn der 2000er Jahre erfolgreich durchgeführt hat. Diese Phase, in der Ihr Land von einigen als “der kranke Mann Europas” bezeichnet wurde. Gerhard Schröder hat es damals verstanden, mutige Reformen umzusetzen, um ein beschäftigungsförderndes Umfeld zu schaffen. Viele sehen übrigens in dieser Entschlossenheit eine Quelle der Inspiration für Frankreich.”

“Jedes Mal, wenn Europa einen entscheidenden Schritt nach vorne gemacht hat“, sagte der Premierminister, „wurde dies möglich, weil unsere beiden Länder mit einer Stimme gesprochen haben. Und in der heutigen Welt, die von zahlreichen Bedrohungen, von zahlreichen Destabilisierungsfaktoren geprägt ist, brauchen wir ein starkes Europa, das in der Lage ist, sein Gewicht auf dem internationalen Parkett zur Geltung zu bringen. Und ein starkes Europa ist in erster Linie ein Europa, das wieder zum Wirtschaftswachstum und zu den Handlungsspielräumen zurückfindet, an denen es ihm heute mangelt.”

> Premierminister Manuel Valls vor dem BDI – über die Webste der Französischen Botschaft

Auf unserem Blog:

> Les réformes en France
> Premierminister Manuel Valls in Deutschland
> 18. September 2014: Die Pressekonferenz von Staatspräsident François Hollande
> Rapports, feuilles de route, mémoires: Les projets du gouvernement français
> La France en 2025
> Frankreich plant für 2015 eine große Steuerreform
>

Werkzeuge für das Web 2.0 im Französischunterricht

29. September 2014 von

> Web 2.0 im Französischunterricht

Referent: Heiner Wittmann (Ernst Klett Verlag)
Ort Institut français Stuttgart, Schloßstraße 51, 70174 Stuttgart
Freitag 17.10. 2014 Uhrzeit 14:30 Uhr bis 17:30 Uhr
Eintritt frei
Kartenreservierung h.wittmann@klett-gruppe.de
Veranstalter: Ernst Klett Verlag

Unterrichten mit > Web 2.0? Web 2.0 ist die Bezeichnung für das Internet, das Angebote und Websites bereitstellt, auf denen Besucher ihre Inhalte einstellen können. Eine andere Bezeichnung ist das “Mitmachinternet”. 2005 stellte Tim O’Reilly > Entwurfsmuster und Geschäftsmodelle für die nächste Software Generation vor. Für den Unterricht ergeben sich mit Web 2.0 neue Möglichkeiten. Schülerinnen und Schüler lesen nicht nur, sondern nutzen die vielfältigen Plattformen, Websites oder Social Software (Programme, die im Internet laufen, und Teilnehmern an verschiedenen Orten erlauben, am gleichen Dokument zu arbeiten), um selber Inhalte auf Websites einzustellen, an Diskussionen teilzunehmen, oder Fotos und Videos hochzuladen.


Auf unserem Blog:
> Französischunterricht im Web 2.0 – Linkliste
> Französischunterricht und das Web 2.0 – ein bisschen Theorie


Die Angebote zum Mitmachen im Internet sind längst unüberschaubar geworden: Soziale Netzwerke, Blogs, Wikis, Kolloborative Angebote (= Aufforderung zur Teamarbeit), Aggregatoren (= Seiten die Inhalte verschiedener sozialer Netzwerke zusammenfassen), Websites zur Herstellung von Bildpanoramen, Webkonferenzen, Quizsoftware bis zur Online-Erstellung von E-Books. Da kommt eine Webographie de sites gratuits avec une interface en français > Outils 2.0 en français, die das > Portails Skoden mit Hilfe von > Zeef hergestellt hat, gerade richtig.

Die Kathedrale – Romanik – Impressionismus – Moderne

29. September 2014 von

Das Wallraf-Richatz Museum in Köln zeigt vom 26. Sept. 2014 – 18. Jan. 2015 die AUsstellung > Die Kathedrale Romantik – Impressionismus – Moderne

Ausstellungsankündigung: “Caspar David Friedrich hat es getan, genauso wie Alfred Sisley und Auguste Rodin; Claude Monet sogar 33-mal. Und auch Picasso, Macke, Lichtenstein, Warhol und Gursky, um nur die bekanntesten Künstler zu nennen. Sie alle ließen sich von der Anmut, Größe und Strahlkraft berühmter Kathedralen zu wunderbaren Werken inspirieren.

Den spannenden Weg dieses Bildmotivs von der Romantik bis in die heutige Zeit zeichnet das Wallraf im Herbst/Winter 2014 nach. In seiner großen Sonderausstellung „Die Kathedrale“ bringt das Kölner Haus mehr als 180 Exponate zusammen, die sich alle mit den monumentalsten Bauwerken des Mittelalters auseinandersetzen. Darunter alleine vier Werke aus dem legendären Zyklus von Monet mit dem er die Kathedrale von Rouen verewigte.

Am Beispiel der Kathedrale führt die Schau die Besucher durch einige der faszinierendsten Kapitel der Kunstgeschichte. Dabei zeigt sie nicht nur eine Fülle von Interpretationen aus den verschiedenen Epochen, sondern weist auch überraschende Bezüge der prominenten Künstler untereinander nach und verdeutlicht deren individuelle Zielsetzungen, Sichtweisen und Motivationen.”

 

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