Der Abiturjahrgang 2014 in Baden-Württemberg musste sein Hör- und Hör-/Sehverstehen mit einer Klausur unter Beweis stellen. Dazu liegt ein „Eckpunktepapier“ zur Abiturprüfung vor.
En consultant quelques articles du dictionnaire Wikipédia, je suis tombé sur l’article > Französischunterricht. Évidemment cet article est le résultat d’un travail collaboratif. Mais on peut s’étonner que la littérature est quasiment absente d’un paragraphe concernant la littérature secondaire – qui a subi, si l’on consulte > l’histoire des versions des suppressions. Des amis m’ont souvent répondu lorsque j’ai évoqué des lacunes de Wikipédia, qu’on peut facilement les corriger. C’est vrai. Mais dans dans le cas présent, il est quand même très étonnant que depuis 2008, date de la première version de cet article, aucun auteur n’a eu l’idée d’y ajouter des remarques sur limportance de la littérature ou le travail avec des textes.
H. W., Appeler un chat un chat. Sartre et les lettres, in: Sartre et Knopp, Peter / von Wroblewsky, Vincent (Hrsg.), > Carnets Jean Paul Sartre. Reisende ohne Fahrschein, Reihe: Jahrbücher der Sartre-Gesellschaft e.V. – Band 3, Verlag Peter Lang, Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2012, S. 191-198.
Conférence en Sorbonne 24 juin 2011: Appeler un chat un chat. Sartre et les lettres Écouter en ligne.
L’absence de la littérature de l’enseignement du français a, selon moi, des conséquences fâcheuses, car il est vrai, que beaucoup d’élèves qui abandonnent le français en cours de route n’ont jamais eu l’occasion d’apprendre la richesse de la littérature française.
Diesen Artikel haben wir im April 2008 verfasst. Seitdem hat sich im Wikipedia-Artikel > Französischunterricht kaum etwas verändert. Er soll, so steht an dessen Ende den Stand des Französischunterrichts in unseren Schulen wiedergeben. Gottlob, er entspricht keineswegs der Wirklichkeit. Das Wort Literatur kommt in diesem Artikel kaum vor und lässt den Leser im Glauben, Literatur spiele im heutigen Französischunterricht keine Rolle. Die Wirklichkeit sieht anders aus. > Es wird im Französischunterricht viel gelesen: 532 Titel. S. auch: > Prix des lycéens allemands. Und > Literatur – 211 Artikel auf unserem Blog. Wie steht es aber um die Qualität von Wikipedia?
Kürzlich wollte ich einige Artikel in der Online-Enzyklopädie Wikipedia nachlesen. Dabei bin ich auf den Artikel > Französischunterricht gestoßen. Wie alle anderen ist auch dieser Artikel das Ergebnis einer Zusammenarbeit von vielen. Dennoch darf man sein Erstaunen äußern, dass die Literatur hier beinahe gar nicht genannt wird. Das Wort „Literatur“ kommt nur zweimal vor, einmal als Hinweis auf Inhalte von Lehrbüchern in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und dann lediglich als Überschrift für die Sekundärliteratur – die übrigens in der > Historie der Änderungen merkwürdige Streichungen aufweist. Wenn ich Freunden von den Lücken in der Wikipedia erzähle, erinnern die mich immer wieder daran, dass man dort alles korrigieren und ergänzen könne. Das stimmt.
H. W., Appeler un chat un chat. Sartre et les lettres, in: Sartre et Knopp, Peter / von Wroblewsky, Vincent (Hrsg.), > Carnets Jean Paul Sartre. Reisende ohne Fahrschein, Reihe: Jahrbücher der Sartre-Gesellschaft e.V. – Band 3, Verlag Peter Lang, Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2012, S. 191-198.
Vortrag in der Sorbonne am 24. Juni 2011: Appeler un chat un chat. Sartre et les lettres Écouter en ligne
Aber in diesem Fall ist es doch merkwürdig, dass seit 2008, als die erste Version dieses Artikels erschien, niemand auf die Idee gekommen ist, einen Absatz über die Literatur oder auch nur über die Textarbeit hinzuzufügen. Ein Fehlen der Literatur im Französischunterricht führt zu ärgerlichen Konsequenzen, da viele Schüler Französisch aufgeben, ohne den Reichtum der französischen Literatur auch nur ansatzweise kennengelernt zu haben.
Französisch lernt man am besten, wenn man viel selber schreibt, d.h. wenn man das gerade Gelernte oder Neuentdeckte in eigene Worte fasst und am besten die just neu erhaltenen Informationen in einem eigenen Text zusammenfasst.
Für jede Art von Text, Interpretation, Lesebericht, Referat, Hausarbeit, Zusammenfassung, Bildbeschreibung, Filmanalyse, seine Meinung ausdrücken, Wörter erklären, Geschichte erzählen, über Zeitungsartikel berichten, commenter des textes naratifs et dramatiques, > Tweets analysieren ein Interview analysieren…
Maus oder Füller? Ecrivez-vous à la main ou tapez-vous au clavier ? Schreiben Sie mit der Hand oder der Tastatur? > http://t.co/co8Xw85s6r
eine > Pressekonferenz kommentieren, usw. benötigt man einen > Textbaukasten, dessen Inhalt bei regelmäßigem Gebrauch in die eigene Schreibe übergeht. Und es macht Spaß, mal etwas Neues auszuprobieren:
Christoph Wurm, Valérie Deinert: > Phrases-clés pour l’écrit et l’oral
Wortschatz für Textarbeit und Kommunikation Französisch – Buch A1-B2
978-3-12-519568-4 (3-12-519568-3)
Und wenn man bedenkt, wie sehr sich > Französischunterricht unter dem Eindruck von Web 2.0 radikal geändert hat oder ändern kann, dann fällt einem sofort auf, dass das nur geht, wenn die Schüler in die Lage versetzt werden, mehr eigene Texte zu verfassen. Auch wenn Sie nur mit Tweets und 140 Zeichen einen Aufsatz kommentieren oder zusammenfassen, dann kommt dieser Band von Christoph Wurm und Valérie Deiner gerade richtig, weil mit ihm schnell lernt, sich präzise, klar und prägnant auszudrücken.
Schreiben Sie viel auf Französisch? Hier ist der ideale Textbaukasten für Ihre Artikel, Aufsätze, Berichte, Analysen http://t.co/P5e9vHd2hv
Und wenn bald das nächste englisch-sprachige >Interview für den Blog von Klett-Cotta (Unterwegs mit dem transportablen TV-Studio) ansteht, liegt auf meinem Schreibtisch der englische Textbaukasten von Christoph Wurm, Rolf Giese, Eckhard Schroeder: > Writing better English, Lernwortschatz zur Textarbeit, A2-B2, 978-3-12-519561-5 (3-12-519561-6) bereit.
Seit dem Frühjahr 2011 organisiert das Deutsch-Französische Institut im Rahmen des Projektes „Bildungskoffer: Die Anfänge der Europäischen Einigung – die großen Etappen der deutsch-französischen Verständigung“ Begegnungen von Zeitzeugen mit Schülern.
Themen dieser Gespräche können zum Beispiel
– die Rede Charles de Gaulles an die deutsche Jugend 1962 in Ludwigsburg,
– die Entstehung des Schumanplans 1950,
– das Saarland zwischen 1945 – 1955 oder auch
– Städtepartnerschaften
sein.
Das > dfi stellt außerdem Materialien zur Verfügung, die dabei helfen sollen, die Lehrstunden mit den Zeitzeugen vorzubereiten, zu strukturieren und zu moderieren.
Die Zeitzeugenbegegnungen können sowohl vor Ort in den Schulen als auch im Deutsch-Französischen Institut in Ludwigsburg stattfinden. Bei einem Besuch in Ludwigsburg bietet sich die Rede Charles de Gaulles an die deutsche Jugend als Thema an, da man hier die Begegnung mit dem Zeitzeugen mit einem Besuch des Schlosshofes, in dem de Gaulle gesprochen hat, verbinden kann.
Die Mittel für die Übernahme der Kosten der Zeitzeugenbegegnungen stehen noch bis zum Jahresende 2013 zur Verfügung. Die Organisation der Gespräche ist unkompliziert und relativ kurzfristig möglich.
Falls Sie Interesse an einem Gespräch noch in diesem Schuljahr oder Anfang des nächsten Schuljahres haben, wenden Sie sich bitte an Martin Villinger, Deutsch-Französisches Institut (villinger@dfi.de, 07141-930335).
Manfred Kaut, Lehrer für Geschicht und Französisch im Ruhestand, war 21 Jahre als, als er die Rede Charles de Gaulles an die deutsche Jugend hörte. Im Rahmen des Projekts des Deutsch-Französischen Instituts erinnert er sich an den 9. September 1962 und teilt seine Erfahrung mit Schülern des Gymnasiums Durlach.
Zitate aus Berichten zum Zeitzeugenprojekt:
„Der Vortrag von Herrn Kaut war sehr beeindrucken und emotional, da man sehr gut seine Gefühle und Gedanken nachfühlen und sich besser in die damalige Lage hineinversetzen konnte. Da wir die Geschichte von jemanden hörten, der sie selbst durchlebt hatte, wurde es für uns viel realer.“
Lea Schwoerer und Tiana Zoric, Salier-Gymnasium, Waiblingen
„Le témoin a parfaitement parlé français et décrit le contexte de l’époque, nous avons bien compris que depuis le discours de Charles de Gaulle les relations franco-allemandes sont devenues plus intenses et que c’était le point de départ de la réconciliation franco-allemande“
Schüler des Lycée Ribeaupierre, Ribeauvillé
„Der Besuch der Zeitzeugin wurde bei den Schülerinnen und Schülerin allgemein positiv aufgefasst, da es für diese etwas Neues war, jemanden kennen zu lernen, der aus der im Unterricht behandelten Zeit erzählt. So wurde den Schülern nicht nur die Geschichte vermittelt, sondern man erfuhr auch etwas von den Gefühlen und Eindrücken der Zeitzeugin und von der Wichtigkeit des historischen Ereignisses für die Menschen in der damaligen Zeit. Frau Bergan ging auf alle Fragen der Schülerinnen und Schüler intensiv ein und schaffte es, allen ein klares Bild von der damaligen Zeit und ihrer Bedeutung für die Jugend zu verschaffen.“
Katja Krebs Fachlehrerin Französisch am St.-Josef-Gymnasium in Biesdorf/Eifel
Man könnte meinen, dass die TIC
> Technologies de l’information et de la communication – Wikipedia, immer noch nicht richtig in der Schule angekommen sind. Jürgen Wagner, Referent für E-Learning und Mediendidaktik Landesinstitut für Pädagogik und Medien in Saarbrücken, hat kürzlich dem Cyber-Magazine Bonjour de France ein Interview gegeben: > Les TIC au service de l’enseignement, in dem er den Mangel an Fortbildung kritisiert: „Les TIC évoluent très rapidement, mais les usages pédagogiques des TIC évoluent lentement, pourquoi ? [Wagner:] C’est principalement du à l’absence de formations continues ainsi que l’ignorance de modèles pédagogiques (qui existent bel et bien – voir notre guide des bonnes pratiques). Malheureusement la formation aux TIC joue toujours un rôle mineur, même si les instances réclament des compétences dans ce domaine.“
Eine Anmerkung. Ist man in Facebook angemeldet, erscheint automatisch das eigene Foto, das man als dort als Erkennungsmerkmal im Titel verwendet, oben rechts auf der Website von Bonjour de France. Solche Verfahren sind ärgerlich. Sie sind als nettes Features gemeint, aber es bleibt dennoch der Eindruck, dass das Cyber-Magazine auf meinem PC guckt, was ich gerade mache. Hier wäre ein wenig mehr Diskretion vorzuziehen.
Ob Fortbildung zu bestimmten Themen aus dem Bereich der Neuen Medien wirklich weiterhilft ? Später wir man immer Probleme haben, wenn man händeringend Themen sucht, die man mit den Neuen Medien vermitteln kann. Vielleicht ist das der Grund, weshalb der Einsatz der Neuen Meden im Unterricht immer wieder ins Stocken kommt. Und dann gibt es auch die völlig unbegründete Angst, vor den Schülern dumm dazustehen: Wagner: „Certains (professeurs, H.W.)ont peur de la perte de contrôle, de la panne devant les élèves, de la perte d’autorité, puisqu’ils croient que ceux-ci sont supérieurs en la matière et n’osent pas faire appel à l’aide des élèves qu’ils valoriseraient ainsi.“ Der Einsatz der Neuen Medien ist eine perfekte Gelegenheit, Schüler an der Unterrichtsplanung zu beteiligen, sie Referate mit und über die Neuen Meiden anfertigen zu lassen. Geschickt können Lehrer sich so ihre eigene Fortbildung ganz einfach organisieren. Man muss nur die Kenntnisse der Schülerinnen und Schüler über das Internet und die sozialen Netzwerke, Blogs etc. in den Klassenraum holen, am besten anlässlich eines Austauschs mit einer Klasse in Frankreich. Auf unserem Blog gibt es genügend Anregungen: > 180 weitere Artikel rund um Web 2.0 auf diesem Blog.
Das Durchblättern dieses Bandes, den ich damals schon in der Referendarzeit gerne gehabt hätte, erinnert an einen der wichtigsten Beweggründe für diesen Blog. Als Lehrer spürt man, wenn – nennen wir ihn – Felix, der sonst in der letzten Reihe mit seinen Gedanken immer ganz woanders ist, aufguckt und sogar mitmacht. Dann hat man nicht nur ihn, sondern auch die ganze Klasse. Oder wenn man den Schülern die > Nobelpreisrede von Albert Camus vorspielt und statt sofort mit Fragen loszupreschen, erst mal gar nichts sagt, alles sacken lässt, und geduldig wartet, bis die Schüler anfangen, über das Gehörte zu sprechen. Man kann den Moment greifen ganz präzise beschreiben, zwischen dem Ende der Rede und den ersten Sätzen der Schüler wird gelernt, behalten, nachgedacht, überlegt, auch mal gestaunt, aufgeguckt, memoriert. Wie sagte vor vier oder fünf Jahren die Lehrerin nach einer Doppelstunde, wo ich als Lehrer zu Gast war? Sie sei sehr irritiert gewesen, weil ich nichts gesagt oder gefragt habe, aber die Schüler hätten mehr als sonst gesprochen. Sie sei sehr erstaunt. Je nach Leistungsstand bekommen die Schüler vor dem Hören oder erst vor dem 2. Hören den Text der Rede. Und wenn es sein muss steht auf der Rückseite der deutsche Text.
Schüler sind für Inhalte dankbar, – viele pädagogische Probleme könnten sich von alleine lösen – besonders für Inhalte, die ihnen vermitteln, das das Vokabelpauken einen sehr viel tieferen Sinn hat. Wie oft habe ich in der Referendarzeit gehört, das sei zu schwer für die Schüler… Und heute? > Und heute schreiben französische und deutsche Schüler zusammen einen Blog. das finde ich obercool. Sollte/würde/müsste mein Leistungskurs auch machen. > Deutsch-französische Themen (300 Artikel auf diesem Blog) gibt es genug. Oder sie anlysieren ihren Literaturunterricht. Oder sie analysieren deutsch-französische Blogs. Oder sie dokumentieren und kommentieren eine Woche lang ausgewählte Themen der Politik in Paris und Berlin. Die Schüler meines Französischkursus bräuchten sich über Langeweile nicht zu beklagen. Das mit den pädagogischen Problemen stimmt nicht? Dort wo es im Französichunterricht richtige Probleme gibt, würde ich die Schüler fragen, kennt ihr das Angebot des > DFJW?
Schüler brauchen viel interessanten Stoff, damit sie so früh wie möglich lernen, sich in der Fremdsprache auszudrücken. Sie müssen sobald wie möglich merken, dass sie die gelernten Vokabeln immer neu zusamensetzen können, wobei die Wörter oft viele andere Bedeutungen in immer neuer Umgebung entwickeln. Wörter leben und verkümmern bei langweiligen Vokabeltests. je schneller sie mit > Sachthemen aus dem Nachbarland bekannt gemacht werden, umso eher lernen sie die Notwendigkeit des Vergleichs. Eine Fremdsprache lernen, heißt immer auch Mittler werden. Das gilt für alle Fremdsprachen. Für Französisch ganz genauso, noch ein kleines bisschen mehr als für andere Sprachen, weil Frankreich unser unmittelbarer Nachbar ist und > weil die Aussöhnung nach 1945 Geschichte, aber eine sehr aufregende und erfolgreiche Geschichte ist
A propos vergleichen: In Frankreich wird seit heute über das neue Schulgesetz in der Nationalversamlung debattiert: > Loi sur l’école: ce qui va changer – Und was passiert bei uns?
Im Jahr des 50. Jubiläums des Elysée-Vertrages veranstaltet die Vereinigung der Französischlehrerinnen und -lehrer (VdF) unter der Schirmherrschaft des französischen Botschafters in Deutschland, S. E. M. Maurice Gourdault-Montagne, vom Donnerstag, den 28. Februar bis zum Samstag, den 2. März 2013 einen Bundeskongress in Zusammenarbeit mit dem Romanischen Seminar an der Ruhr-Universität-Bochum.
Der Kongress steht unter dem Motto „Faire vivre le français – Vielfalt im Französischunterricht“ und bietet Interessierten aus Schule, Lehrerbildung, Wissenschaft und Bildungspolitik ein Forum für didaktische Fragen aller Art. Es werden über siebzig interessante Vorträge (u. a. über Albert Camus) und Ateliers angeboten. Gesprächsrunden und kulturelle Angebote ergänzen die Veranstaltung.
Der Kongress findet in der Ruhr-Universität Bochum im ganz neuen Gebäude ID (Elektrotechnik) statt.
Universitätsstr. 150, 44801 Bochum, Gebäude ID (Universität Ost)
> Hinweise zur Anreise > Download *pdf
Kongresseröffnung
Donnerstag, 28. Februar 2013
14:00 bis 15:30 Uhr mit Grußworten und Plenarvortrag:
> Prof. Dr. Dr. h.c. Ingo Kolboom, Professor emeritus für Frankreichstudien an der TU Dresden (Faire) vivre le francais – Was bedeutet das für uns Deutsche? Der Historiker und Politikwissenschaftler Kolboom lehrte von 1994 bis 2012 an der TU Dresden und zeitweilig als Gastprofessor an der Université de Montréal (UdM), davor leitete er elf Jahre das deutsch-französische Programm im Forschungsinstitut der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP). Von 1993 bis 2009 war er Mitglied im Deutsch-Französischen Kulturrat und von 1999 bis 2004 Präsident der Association internationale des études québécoises (AIÉQ). Zur Zeit ist er Senior Fellow an der Université du Québec à Montréal (UQÀM). Kolboom wurde mit zahlreichen deutschen und internationalen Orden geehrt.
table ronde beim VdF-Bundeskongress am 2. März 2013, Ruhr-Universität Bochum
Thema: „50 Jahre deutsch-französische Freundschaft – ein Blick zurück und ein Blick nach vorn. Wie soll die Jugend von heute für Französisch gewonnen werden?“
Die Podiumsdiskussion am Samstag, den 2. März findet von 11.00 bis 12.00 Uhr
im Hörsaal HID statt, im Gebäude ID (Elektrotechnik), statt.
Moderation: Andreas Nieweler, stellv. Bundesvorsitzender der VdF
Die folgenden Themenbereiche sind Gegenstand der Diskussion:
Ein Blick zurück: Wie ist die Bedeutung des Elysée-Vertrages aus heutiger Sicht einzuschätzen?
Ein Blick nach vorn: Wie können wir die Jugend von heute für Französisch gewinnen? Welchen Beitrag können Politik, Kulturinstitute und Hochschulen leisten?
Wie können wir den Französischunterricht an Schulen stärken?
En novembre 2011, nous avons montré sur notre blog la différence entre l’enseignement 1.0 et l’enseignement 2.0 > Französischunterricht und das Web 2.0 dont nous citons ici le premier paragraphe :
Entretemps, les Éditions Maison des langues ont publié un ouvrage fort utile écrit par Christian Ollivier, Laurent Puren > Le web 2.0 en classe de langue Une réflexion théorique et des activités pratiques pour faire le point.
Un Lesebericht – compte-rednu de lecture raconte ce qu’on peut faire avec un liver.> Des compte-rendus sont réservés pour un autre site. En deux parties I. Comprendre le web 2.0 et ses potentialités didactiques et II. Mettre en œuvre les tâches sur le web 2.0 les deux auteurs ont bien réussi de présenter une approche théorique et de formuler les conclusions didactiques qu’on peut tirer des moyens que la Toile participative offre selon la formule aux techniques nouvelles une didactique nouvelle. Le web 2.0 fait l’objet d’une définition (p. 13-32) très complète qui donne envie de réfléchir sur une modernisation de l’enseignement. Au lieu de fournir des récommandations, les auteurs réflechissent sur Web 2.0 et l’évolution de l’enseignement /apprentissage qui pourrait aussi transformer le rôle des ensaignants. Un de leurs chapitre le dit clairement Publier sur le web 2.0 : une soruce de motivation. Oui, je me rappele encore mon premier billet sur ce blog. Travailler avec la toile en cours de langues: „Participier au web 2.0 : plus d’athenticité dans l’utilisation de la langue“ (p. 70-74).
La deuxième partie de cet ouvrage présentent une grande variété des tâches sur le web 2.0. Trouver des renseignements, participer à un forum des voyages, encrichir une collection de recettes de cuisine, participer à une encyclopédie en ligne, devenir reporter en ligne, partager un désagrément de la vie quotidienne, publier des poèmes. Ces chapitres peuvent être lus aussi comme proposition avec d’autres sujets et thèmes, qu’on pourrai facilement inventer sur la base des structures proposés ici par les deux auteurs.
La présentation des réseaux sociaux et de quelques application du web 2.0 utiles pour l’enseignement des langues complètent cet ouvrage.
Christian Ollivier est maître de conférences en didactique du FLE/S à l’université de La Réunion et membre du laboratoire Langues, textes et Communication dans les espaces créolophones et Francophones (LCF-UMR 8143 CNRS). Auteur de nombreux articles et ouvrages en didactique des langues, notamment dans le domaine des TICE et du web 2.0, de l’intercompréhension et de l’évaluation, il a dirigé plusieurs projets européens, est également impliqué dans la conception de manuels de langues et anime depuis plus de vingt ans des stages de formation pour les enseignants de langues en Europe et au-delà.
Laurent Puren est maître de conférences en didactique du FLE/S à l’université de La Réunion et membre du laboratoire Langues, textes et Communication dans les espaces créolophones et Francophones (LCF-UMR 8143 CNRS). Impliqué dans la formation de formateurs en FLE/S, il s’intéresse notamment aux politiques linguistiques éducatives mises en œuvre dans les contextes plurilingues, à l’histoire de la didactique des langues et à l’utilisation des TICE et du web 2.0 pour l’enseignement/apprentissage des langues.
In der Zwischenzeit hat der Verlag Éditions Maison des langues ein sehr Buch zum Unterricht mit Web 2.0 > Le web 2.0 en classe de langue Une réflexion théorique et des activités pratiques pour faire le point. herausgegeben, das Christian Ollivier, Laurent Puren verfasst haben
Ein Lesebericht erzählt, was man mit einem Buch machen kann. > Rezensionen stehen woanders. In zwei Teilen I. Comprendre le web 2.0 et ses potentialités didactiques und II. Mettre en œuvre les tâches sur le web 2.0 ist es beiden Autoren sehr gut gelungen die theoretischen Grundlagen und die didaktischen Schlussfolgerungen darzulegen, die man aus den neuen Techniken, die das Web 2.0, das Mitmachinternet, bietet, vorzutragen. Alles gemäß frei nach Hugo für eine neue Technik eine neue Didaktik. Das Web 2.0 wird ausführlich definiert(S. 13-32). Die interessante und reichhaltige Darstellung macht neugierig darauf, mal den eigenen Unterricht mit Web 2.0 so richtig aufzumöbeln. Satt nur Empfehlungen vorzutragen, überlegen die beiden Autoren über das Web 2.0 et l’évolution de l’enseignement / apprentissage, die auch die Rolle des Lehrers verändern wird. Eines ihrer Kapitel sagt es ganz eindeutig: Publier sur le web 2.0 : une soruce de motivation. O ja! Ich erinnere mich noch gut an meinen ersten Beitrag auf diesem Blog. Um die Arbeit mit dem Netz im Sprachunterricht: „Participier au web 2.0 : plus d’athenticité dans l’utilisation de la langue“ (p. 70-74).
Der zweite Teil dieses Buches stellt eine große Bandbreite verschiedener Aufgaben im Zusammenhang mit dem Web 2.0 vor. Auskünfte/Informationen finden,, an einem Reiseforum teilnehmen, Rezeptesammlung ergänzen, an einer Online-Enzyklopädie mitarbeiten,Online-Reporter werden, ein Gedicht veröffentlichen. Diese Kapitel können auch wie Strukturierungsvorschläge für ähnliche Aufgabe gelesen werden. Das Web 2.0 ist auch eine Vielfalt mit wenig Grenzen
Hinweise auf soziale Netzwerke und einige Anwendungen im Web 2.0 ergänzen diesen Band.
Christian OllivierLaurent Puren lehren Didaktik FLE an der Universität von La Réunion. Sie sind Mitarbeiter des Laboratoire Langues, textes et Communication dans les espaces créolophones et Francophones (LCF-UMR 8143 CNRS).