Nachgefragt: Patrice Gueniffey, Napoléon et de Gaulle. Deux héros français

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Patrice Gueniffey
> Napoléon et de Gaulle. Deux héros français
Paris: Perrin 2017
EAN : 9782262063986

Maintenant aussi en livre de poche:
> Napoléon et De Gaulle
EAN : 9782262087920

https://twitter.com/KlettCottaBlog/status/1389839537141161989

Napoleon Bonaparte: Geboren am 15. August 1769 in Ajaccio. Verstorben am 5. Mai 1821, Longwood House, Sankt Helena

Am 5. Mai 2021 wird Staatspräsident Emmanuel Macron im Institut de France Napoleon in eine Rede würdigen und anschließend einen Kranz im Invalidendom niederlegen.

> 2021 Année Napoléon > RMN-Grand Palais/La Villette vom 14. April bis 19. September 2021

Napoléon et de Gaulle. Deux héros françaisAm 5. Mai 1821 starb der Kaiser Napoleon Ier in seinem Exil auf St. Helena. Ein Blick auf Twitter > #anneenapoleon zeigt die Vielfalt der Erinnerungen an Napoleon mit über 20 Ausstellungen und vielen Publikationen: Wir erinnern an seinen Todestag  mit einer Rezension zu dem Buch von Patrice Gueniffe y >Napoléon et de Gaulle. Deux héros français, Paris: Perrin 2017: „Gerade ist das Jahr mit dem Gedenken an den 50. Todestag von Charles de Gaulle (1890-1970) zu Ende gegangen, da steht schon der 5. Mai 2021 (1) an, der Tag an dem sich der Tod Napoleons I. auf St. Helena zum 200. Mal jährt. Beide sind, wie der Untertitel der Studie Patrice Gueniffey > Napoléon et de Gaulle. Deux héros français (Paris: Perrin 2017) angibt, französische Helden. Beide haben das historische Gedächtnis Frankreichs bis in unsere heutige Zeit ganz entscheidend geprägt. Beide haben durch ihren persönlichen Einsatz, Mut und Entschlossenheit in besonderen Krisen sich für Frankreich engagiert, beide haben dies je mindesten in zwei besonderen Momenten vollbracht, und beide sind unter wenn auch letztendlich unter unvergleichbaren Umständen, nach ihrem Machtverlust wieder an die Macht zurückgekommen. Beide haben mit ihrem Amtsantritt oder -wiederantritt Verfassungen geprägt und die konstitutionelle Geschichte Frankreichs ebenfalls auf lange Zeit ganz entscheidend gestaltet. …“. Bitte lesen Sie weiter.

Ganz aktuell: > Napoleon Bonaparte auf France Culture

Heute werden wir ein Gespräch mit Patrice Gueniffey über Napoleon und de Gualle aufzeichnen, das wir am Dienstagmorgen hier zeigen werden.

,Auf unserem Blog:

> Charles de Gaulle 1890-1970 – 9. November 2020

> Général de Gaulle : L’appel du 18 juin – 18. Juni 2020

> Hörensagen: “Das Europa der Vaterländer” – 22. Januar 2018

In der machaivelli edition in Köln ist der Band Napoleon Bonaparte 1869-1821. Der Bonapartismus und die Napoleon-Legende erschienen. Der kometenhafte Aufstieg von Napoleon Bonaparte sein Weg über den 18. Brumaire zur Alleinherrschaft ist eng mit seinem strategischen und politischen Genie verbunden. Der Bonapartismus bezeichnet seine Herrschaftsform, die sich auf Plebiszite stützt. Die Art und Weise, wie ihm die Errichtung das Konsulats auf Lebenszeit gelingt, erfüllt den Ruf nach einem starken Mann, der sich auf die Volkssouveränität stützt. Die Gründung einer neuen Dynastie bestätigt und erweitert seine Befugnisse als Alleinherrscher. Seine erfolgreichen Reformen und vor allem seine militärischen Siege wie schon 1793 in Toulon begründen früh die Legende, die sich um seinen Namen rankt.

Dieser Band enthält vier Rezensionen zu Werken, die sich kürzlich mit dem Aufstieg Napoleons aus verfassungsrechtlicher Hinsicht, mit seiner Biographie, seiner Rückkehr und seinem Mythos beschäftigt haben. Ein dokumentarischer Anhang mit Quellen ergänzt den Band.*

Heiner Wittmann,
Napoleon Bonaparte 1869-1821.
Der Bonapartismus und die Napoleon-Legende

ISBN 978-3-9815560-6-3
18,90 EUR
machiavelli edition, Köln

Patrice Gueniffey
Bonaparte – 1769-1802
Aus dem Französischen von Barbara Heber-Schärer, Tobias Scheffel und Claudia Steinitz
Berlin, Suhrkamp 2017
Gebunden, 1296 Seiten
ISBN: 978-3-518-42597-8

> Rezension: Patrice Gueniffey, Bonaparte – 1769-1802
> Nachgefragt: Patrice Gueniffey, Bonaparte

Volker Hunecke
> Napoleons Rückkehr
Die letzten hundert Tage – Elba, Waterloo, St. Helena
1. Aufl. 2015, 256 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-608-94855-4
> Lesebericht: Volker Hunecke, Napoleons Rückkehr

Johannes Willms
> Der Mythos Napoleon
Verheißung, Verbannung, Verklärung
1. Aufl. 2020, 384 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag, mit zahlreichen s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-608-96371-7
> Lesebericht: Johannes Willms, Der Mythos Napoleon. Verheißung, Verbannung, Verklärung.
> Nachgefragt: Johannes Willms, Der Mythos Napoleon. Verheißung, Verbannung, Verklärung

Volker Hunecke: Napoleon. Das Scheitern eines guten Diktators, Paderborn: Ferdinand Schöningh 2011, 419 S., ISBN 978-3-506-76809-4.
> Rezension: Volker Hunecke, Napoleon. Das Scheitern eines guten Diktators

* Der Band  Napoleon Bonaparte 1869-1821. Der Bonapartismus und die Napoleon-Legende enthält die ersten beiden Kapitel der Studie Napoleon III. Macht und Kunst, aus der 2013 unter demselben Titel > Napoleon III. Macht und Kunst erschienene Studie. Die vollständige Studie wird 2021 in zwei Bänden mit einem ausführlichen Kapitel über Jacques Offenbach in Paris Kapitel in der machivelli edition erscheinen.

Napoleon III. Macht und Kunst, Reihe Dialoghi/dialogues. Literatur und Kultur Italiens und Frankreichs, hrsg. v.  Dirk Hoeges, Band 17,  Verlag Peter Lang, Frankfurt, Berlin, Bern u. a., 2013.
Hardcover. ISBN 978-3-631-64209-2

https://twitter.com/dchanteranne/status/1362311281315840002

Die Renovierung der Kathedrale Notre-Dame in Paris

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Am Donnerstag, 15. April, besuchte Staatspräsident Emmanuel Macron Notre-Damee in Paris und bekräftigte die Absicht, dass die Kathedrale nach dem verheerenden Brand vom 15. April 2019 – > Notre-Dame in Paris hat gebrannt – 17. April 2019 -, bei dem der gesamte Dachstuhl zerstört worden war, bis 2024 wieder hergestellt sein soll. Mittlerweile ist das Gerüst auf der Kirche abgeräumt und im Innern der Kirche, die Stahl und Holzkonstruktion, die sie vor dem Einsturz bewahren soll, nahezu fertiggestellt. In der Nacht vom 15. auf den 16. April waren über 500 Feuerwehrleute im gegen die Flammen in Notre-Dame Einsatz. Mittlerweile ist die Kathedrale weitgehend gesichert worden. Im Herbst 2021 kann die Restaurierung beginnen. Die Kathedrale soll vollkommen restauriert werden.

https://twitter.com/amdescotes/status/1382720901569994754

> Die Retter von Notre Dame | ttt – 6. April 2020

> BRAND IN KATHEDRALE: Drohnenbilder zeigen Zerstörung von Notre-Dame – DIE WELT – 17.04.2019

Dossier auf der Website des Elysée-Palastes: mit Fotos vom aktuellen Zustand der Baustelle:

> Notre-Dame de Paris, deux ans après l’incendie.

https://twitter.com/MichaelaWiegel/status/1382662642649722881

Auf unserem Blog:

> Notre-Dame – 23. Januar 2020

> Ortsbesichtigung: Notre-Dame de Paris – 8. September  2019

> La restauration de la cathédrale Notre-Dame de Paris– 17. Juli 2019

> Notre-Dame in Paris hat gebrannt – 17. April 2019

> Alfred Grosser parle de Notre-Dame de Paris – 17. April 2019

Wir eröffnen das Napoleon-Jahr 2021: Patrice Gueniffey antwortet auf unsere Fragen zu Bonaparte

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Patrice Gueniffey
Bonaparte – 1769-1802
Aus dem Französischen von Barbara Heber-Schärer, Tobias Scheffel und Claudia Steinitz
Berlin, Suhrkamp 2017
Gebunden, 1296 Seiten
ISBN: 978-3-518-42597-8

 

Holocaust-Gedenktag

| Aktuelle Themen auf unserem Blog | Online #Französischlernen I ff. |


Wir erinnern an den Holocaust-Gedenktag, aus Anlass der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz am 27. Januar 1945:


Rappel :

> Président Emmanuel Macron s’exprime depuis le Mémorial de la Shoah. – 27. Januar 2020

> Commémoration du 75e anniversaire de la libération du camp de concentration d’Auschwitz-Birkenau – 24. Januar 2020

> Bibliographie: Erinnerungskultur > 1933-1945

> Le webdocumentaire Les Deux Albums d’Auschwitz – 26. Januar 2015

> La Maison d’Izieu. Vor 76 Jahren wurden 44 jüdische Kinder vom Lyoner Gestapo-Chef Klaus Barbie verschleppt – 6. April 020

> Antisemitismus. Die Schändung des Friedhofs in Quatzenheim – 19. Februar 2019

> Online #Französischlernen IV : Geschichte


und Simone Veil (1927-2017:

> Hommage solennel de la Nation à Simone Veil – 3. Juli 2018

> Simone Veil – 1927-2017 – 5. Juli 2017

> Holocaust-Gedenktag „Unsere Erinnerungskultur bröckelt“ – Tagesschau 27.01.2019

> Mémorial de la Shoah, Paris

> Journée de la mémoire des génocides et de la prévention des crimes contre l’humanité – LE MONDE, 27.1.2019

Auf unserem Blog: > Claude Lanzmann (1925-2018) – 6. Juli 2018

Der Bericht von Benjamin Stora: Les Questions mémorielles portant sur la colonisation et la guerre d’Algérie.

Das Motto, das Benjamin Stora seinem Bericht über Algerien vorangestellt hat:
« J’ai aimé avec passion cette terre où je suis né, j’y ai puisé tout ce que je suis, et je n’ai jamais séparé dans mon amitié aucun des hommes qui y vivent, de quelque race qu’ils soient. Bien que j’aie connu et partagé les misères qui ne lui manquent pas, elle est restée pour moi la terre du bonheur, de l’énergie et de la création. »
Albert Camus, « Appel pour une trêve civile en Algérie ».
22 janvier 1956

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Am 20. Januar 2021 hat der Historiker Benjamin Stora seinen Bericht > Les Questions mémorielles portant sur la colonisation et la guerre d’Algérie. Rapport. (*.pdf – 160 S.) Staatspräsident Emmanuel Macron überreicht. Erst kürzlich hat Emmanuel Macron sich zum französcih-algerischen Verhältnis geäußert: > L’article 24, les violences policières, le séparatisme, les manifs… Le Président de la République Emmanuel Macron répond au Brut: la mémoire, la guerre d’Algérie, voir  53:48, indem er mit Nachdruck die Erneuerung einer Erinerungskultur gemeinsam mit Algerien anmahnte.

Claus Leggewie
Papa, was hast du im Krieg gemacht? Der Algerienkrieg in der europäischen. Erinnerungskultur – *.Pdf
Der Algerienkrieg in der europäischen Erinnerungskultur
in: MERKUR, März 2021, 75. Jahrgang, Heft 862, pp 68-75
Von

> Remise du rapport sur la mémoire de la colonisation et de la guerre d’Algérie. Site du Palais de l’Élysée

Benjamin Stora, Professor an der Universität Paris 13 und am Institut national des langues et civilisations orientales (Inalco), ist Historiker und hat sich auf die Geschichte der Maghreb-Saaten spezialisiert. Er hat eine große Zahl an Bücher über Algerien verfasst, u. a. La gangrène et l’oubli, la mémoire de la guerre d’Algérie, Paris: La Découverte, 1991, Les guerres sans fin. Un historien, la France et l’Algérie, 2008 oder Les clés retrouvées, Paris, Stock 2015 wie auch zusammen mit Renaud de Rochebrune, La guerre d’Algérie vue par les Algériens, en deux volumes,2017.

> Benjamin Stora: Biographie et Biblographie.

Der Bericht mit dem Titel > Les Questions mémorielles portant sur la colonisation et la guerre d’Algérie. Rapport, den Benjamin Stora Staatspräsident Macron überrreicht hat, umfasst 160 Seiten mit einer Bibliographie: S: 153-157. Sehr ausführlich im Anhang: Archives relatives à l’Algérie, classements, numérisations et mises en ligne. Bilan et perspectives 2017-2024: S. 132-143.

Gemäß des Titels geht es um die Aktivitäten und Formen  Erinnerungskultur bezüglich der Kolonalisierung und des Kriegs in Algerien, der 1954 begann und mit der Unabhängigkeit Algeriens 1962 endete. Auf Seite 2 seines Berichts zitiert Stora aus dem Brief von Präsident Macron, in dem er Stora um Bericht bittet: „Je souhaite m’inscrire dans une volonté nouvelle de réconciliation des peuples français et algériens. …“ „Ich möchte einen neune Anlauf nehmen, und den Wunsch nach Versöhnung zwischen dem französischen und dem algerischen Volk umsetzen. Das Thema der Kolonisierung und des Algerienkrieges hat zu lange den Aufbau einer Schicksalsgemeinschaft zwischen unseren beiden Ländern im Mittelmeerraum behindert. Diejenigen, die die Zukunft Algeriens und Frankreichs verantwortlich sind, kommt keine keine Schuld für die vergangenen Konfrontationen zu. Es ist die Pflicht unserer Generation, dafür zu sorgen, dass sie nicht das Stigma davon trägt, um ihre eigene Geschichte zu schreiben. Diese Arbeit des Erinnerns, der Wahrheit und der Versöhnung, für uns selbst und für unsere Beziehungen zu Algerien, ist nicht beendet und wird fortgesetzt. Wir wissen, dass es Zeit benötigt und dass es mit Mut, im Geiste der Harmonie, der Besänftigung und des Respekts für alle Gewissen durchgeführt werden muss. Daher hoffe ich, im Bewusstsein und mit Respekt vor Ihren Verpflichtungen, auf Ihre Erfahrung und Ihre intime und tiefgehende Kenntnis dieser Themen zählen zu können, um unsere Überlegungen zu nähren und unsere Entscheidungen zu erhellen, indem ich Sie mit einem Auftrag zur Reflexion betraue.“ (Übers. v. d. Red.)

Im ersten Teil seines Berichts behandelt Stora die Geschichte und die Erinnerungskultur unter dem Titel : „L’Hisoire et l’impossible oubli“. Im zweiten Teil konzentriert er sich auf „Les rapports entre la France et l’Algérie“. Der dritte Teil behandelt die Herausforderungen, die sich an die Erinnerungskultur richten: „Les défis à relever“. Die Zusammenfassung trägt die Überschrift „Vers un traité Mémoires et Vérité“ geffolgt von den Handlungsempfehlungen („Préconisation“), S: 95-100, die wir hier kurz zusammenfassen:

„Die schwierige Aufgabe, die Erinnerung zwischen Frankreich und Algerien zu versöhnen, kann nicht darin bestehen, ein „Gedenkgesetz“ zu entwerfen, um eine unumstößliche Geschichte zu konstruieren, die jede kritische Ausübung der Geschichte behindern würde. Es geht auch nicht darum, die Illusion zu erwecken, eine gemeinsame Geschichte zu schreiben, indem man die tiefen Divergenzen in der Konstruktion der nationalen Imaginationen  verschweigt und die tragischen Berichte einer dennoch gemeinsamen Kolonialgeschichte vergisst.

Bescheidener ausgedrückt, geht es darum, die Möglichkeit zu eröffnen, bei diesen sensiblen Themen Brücken zu bauen, die es uns aber erlauben, voranzukommen, gemeinsam Schritte zu gehen. Die Frage der Archive, das Problem der Verschwundenen, die Formen der Charakterisierung der kolonialen Tatsache und die Bedeutung der Bilder: In dieser Untersuchung habe ich vier Themen gewählt, die mir heikel erscheinen und die es uns erlauben zu sagen, dass wir uns gemeinsam dieser schwierigen Vergangenheit stellen können.“ S. 61 (Übers. v. d. R.)

Stora schlägt die Einrichtung einer Kommission „Mémoires et vérité“ vor, die die Fragen der Erinnerungskultur zwischen Frankreich und Algerien untersuchen soll, wobei er zunächst eineige Daten nennt, die verstärkt in den Blick gertane sollen: 19. März 1962 mit dem Abkommen von Evian, das zur Beendigung des Algerienkrieges führte oder andere Erinnerungen wie die Teilnahme der Europäer Algeriens am Zweiten Weltkrieg oder der 17.Oktober 1961 mit der gewaltsamen Niederschlagung des Demonstration algerische Arbeiter in Paris, bei dem so Martina Zimmermann am 25.1.2021 gemäß Historikern im DLF mehrere Hundert Tote zu beklagen waren. Die Kommission solle Zeitzeugen befragen. Nach der Erklärung zu zum Tod von Maurice Audin, sollte Frankreich den Mord an Ali Boumendjel 1957 anerkennen. Eine große Bedeutung misst Stora der Aufklärung persönlicher Schicksale auf beiden Seiten mittels der Intensivierung der Archivarbeit zu.

Außerdem soll der französisch-algerischen Geschichte mehr Platz im Schulunterrichte eingeräumt werden. Stora regt die Einrichtung eines Office Franco-Algérien de la Jeunesse an. Das 2014 eingestellte Projekt Musée de l’histoire de la France et de l’Algérie solle wieder aktiviert werden.

2021 sollte eine Internationales Kolloquium stattfinden, dass sich mit der Verweigerung besonderer Persönlichkeiten gegenüber dem Algerienkrieg wie François Mauriac, Raymond Aron, Jean-Paul Sartre, André Mandouze, Paul Ricoeur beschäftigt. Im Musée national de l’histoire del’immigration, sollte eine Ausstellung oder ein Kolloquium über die Unabhängigkeitsbewegungen in Afrika stattfinden. Die sterblichen Überreste vn Gisèle Halimi, (1927-1920) sollten in das Panthéon überführt werden.

Im Anhang seines Berichts erinnert Benjamin Stora an die Reden der Staatspräsidenten über Algerien:

Discours de M. Jacques CHIRAC, Président de la République, à l’occasion de l’inauguration du Mémorial national de la guerre d’Algérie des combats du Maroc et de la Tunisie. – Paris, le jeudi 5 décembre 2002 -S. 106-108.

Discours de Nicolas Sarkozy prononcé à Constantine devant des étudiants algériens Mercredi 5 décembre 2007, S. 108-117.

Discours du Président de la République, François Hollande au Mémorial de la guerre d’Algérie. – 19 mars 2016, S. 118-124.

Emmanuel Macron, Déclaration du Président de la République française, Emmanuel Macron, à propos de Maurice Audin. 13 septembre 2018, S. 124-127.

Benjamin Stora auf hat sich im Radiosender France-Culture wiederholt zu algerischen Geschichte geäußert:

La Grande table (2ème partie) : Épisode : Algérie, nos mémoires, avec Benjamin Stora – France-Culture – 11.12.2017 :

La Grande table (2ème partie) : Épisode 4 : Camus, par Benjamin Stora – France-Culture – 17.12.2012 :


Gerade erschienen:

H. Wittmann, „…die Ausübung und das Erleiden des Terrors verweigern“ (Camus). Die Intellektuellen und der Widerstand im Algerienkrieg, in: Heidi Beutin, Wolfgang Beutin, Heinrich Bleicher-Nagelsmann, Michael Walter, Claudia Wörmann-Adam (Hg.), > „Widerstand ist nichts als Hoffnung“. Widerständigkeit für Freiheit, Menschenrechte, Humanität und Frieden, talheimer sammlung kritisches wissen Band 90 herausgegeben von Welf Schröter und Irene Scherer, Mössingen-Talheim 2021, Seite 275-296.

Dank an Azelarabe Lahkim Bennani (Professor für Philosophie an der Universität Fès, Marokko) für > seinen Kommentar auf Facebook zu diesem Aufsatz.

table ronde en ligne „Le Général de Gaulle, l’Allemagne et l’Europe“

La table ronde aura lieu en ligne, sur l’application Zoom.

> Le Général de Gaulle, l’Allemagne et l’Europe. De la guerre à la paix
mercredi 20 janvier – de 18h00 à 20h00

> Réservation nécessaire – accès gratuit

Fondation de l’Allemagne – Maison Heinrich Heine – Cité internationale universitaire de Paris
27 C, Boulevard Jourdan – F – 75014 Paris

Intervenants :

S.E.M. Hans-Dieter Lucas, Ambassadeur d’Allemagne en France

Hervé Gaymard, président de la Fondation Charles de Gaulle

Georges-Henri Soutou, professeur émérite d’histoire (Paris IV), membre de l’Institut de France

Modérateur, Henri Ménudier, professeur honoraire à l’Université Sorbonne nouvelle

La Fondation de l’Allemagne – Maison Heinrich Heine accueillera son président, S.E.M. Hans-Dieter Lucas, ambassadeur d’Allemagne en France ainsi que l’ancien ministre M. Hervé Gaymard, président de la Fondation Charles de Gaulle pour une table ronde autour de la politique européenne du Général de Gaulle. Hans-Dieter Lucas a publié sa thèse de doctorat sur la politique européenne du Général de Gaulle (L’Europe de l’Atlantique à l’Oural ? – Politique et pensée européenne dans la France de l’ère de Charles de Gaulle (1958-1969), Bouvier 1992)

Sur notre blog:

> Charles de Gaulle 1890-1970 – 9. November 2020

> Hörensagen: “Das Europa der Vaterländer” – 22. Januar 2018

Hervé Gaymard a accompagné la publication de nombreux ouvrages sur le Général et son héritage. Il est lui-même l’auteur de plusieurs livres sur le gaullisme et a notamment écrit Pour Malraux (Éditions de la table ronde, 1996), exprimant les racines de son engagement gaulliste.

Cette rencontre réunira ces deux spécialistes du Général avec Georges-Henri Soutou, historien et membre de l’Institut de France, et sera animée par Henri Ménudier, professeur honoraire à Paris 3.

Sur notre blog:

> N – 26 Juillet 2018 Deutsch/Französisch

> Nachgefragt: Henri Ménudier antwortet auf unsere Fragen zu Emmanuel Macron, Europa und die deutsch-französischen Beziehungen – 17. April 2018

Cette table ronde vise à analyser les grands moments du rapprochement entre le Général De Gaulle et le Chancelier Adenauer, couronnés par le Traité de l’Elysée (22.01.1963), qui ne doivent pas faire oublier leurs profondes divergences sur l’Europe. Les projets du Général (l’Europe des Nations ou l’Europe de l’Atlantique à l’Oural) furent vivement contestés à Bonn.

La table ronde aura lieu en ligne, sur l’application Zoom.

Sur notre blog :

> 50 ans Traité de l’Élysée (66 articles)

Preisverleihung: Michael Löwy erhält den Prix européen Walter Benjamin 2020

Association pour le Prix européen Walter Benjamin – Mémorial du Camp de Rivesaltes

Jeudi 21 janvier à 18h30 -Événement / Soirée Walter Benjamin

Diffusion en ligne sur Facebook et YouTube

Text der Einladung:

Le public est invité à réagir et à poser ses questions au cours de la soirée en commentaire du live.

En raison du maintien de la fermeture des lieux culturels, l’association Prix Européen Walter Benjamin, en partenariat avec le Mémorial du Camp de Rivesaltes vous proposent d’assister, en ligne, le 21 janvier 2021, à partir de 18h30, à la remise du Prix européen Walter Benjamin, en présence du lauréat 2020, Michael Löwy.

Pour honorer la mémoire de la grande résistante antifasciste Lisa Fittko, dont la réédition des souvenirs, par les Éditions du Seuil („La Librairie du XXIe siècle“) a reçu le Prix spécial Walter Benjamin, nous recevrons Maurice Olender, son éditeur, et Edwy Plenel, qui a préfacé le livre.

• Au programme de la soirée


En première partie de soirée, à 18h30, vous pourrez assister à un dialogue croisé, entre un historien – Denis Peschanski – et un philosophe – Bruno Tackels – autour de l’héritage de Walter Benjamin, et, en particulier, de la singulière pensée de l’histoire qui se dessine dans ses célèbres, mais énigmatiques, thèses Sur le concept d’histoire. Cet échange sera animé par Nathalie Raoux, historienne et spécialiste de Walter Benjamin.

À partir de 19h30, la remise du prix européen et du prix spécial Walter Benjamin, se déroulera sous l’égide de Mona et Kim Benjamin, petites-filles du philosophe.

Un hommage sera rendu à Michael Löwy, l’un des grands défricheurs de l’œuvre de Walter Benjamin, qui dialoguera avec Marc Berdet, lauréat 2019 du prix Walter Benjamin. De courtes lectures par Anne Alvaro, Dominique Delpirou et Roger Coste – en partenariat avec la librairie Torcatis – ponctueront ce moment.
Puis, les éditeurs Maurice Olender et Edwy Plenel, en compagnie de Eva Weissweiler, biographe allemande de Lisa Fittko, évoqueront le parcours politique de cette militante exceptionnelle.

> Entretien avec Michael Löwy, lauréat du Prix Européen Walter Benjamin 2020 – Publié le 10/12/2020 par Marc Berdet

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