Refonder l’Europe par la culture /
Europa mit Hilfe der Kultur neu begründen (I)

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C’est tout un système: > Rappel : Les discours du Président de la République et l’Europe


Voir/lire aussi / Vgl. Refonder l’Europe par la culture / Europa mit Hilfe der Kultur neu begründen (II) – „Car la culture est une solution pour l’Europe.“ François Nyssen


Reden von Staatspräsident Emmanuel Macron auf Deutsch

Dank der Französischen Botschaft in Berlin können wir hier die Übersetzungen der letzten drei Reden anzeigen, in denen Staatspräsident Emmanuel Macron in besonderer Weise auf die Rolle Europa hingewiesen hat:

> Frankfurter Buchmesse #fbm17 Le discours d’ouverture d’Emmanuel Macron, 10. Oktober 2017: „Machen Sie sich während der kommenden Tage bewusst, dass Sie einen Teil dieser europäischen Vorstellungswelt in sich tragen, die wir brauchen. Für den Kampf, den wir fechten müssen, um Europa neu zu begründen, um den Terrorismus zu besiegen, um gegen die Schwächung unseres Wertesystems und gegen aggressive nationalistische Strömungen anzukämpfen, die es in jedem unserer Länder gibt, brauchen wir diese kraftvolle, positive, europäische und vielfältige Vorstellungskraft. Nicht Belehrungen, Beschimpfung oder Ausgrenzung bringen unsere Mitbürger immer wieder in den Kern dessen zurück, was uns ausmacht! Sondern vielmehr die Möglichkeit, sich in einem Buch wiederzufinden, in einer Übersetzung, in einer Vorstellungswelt, die sie anspricht, die Möglichkeit, von einer ausgestreckten Hand berührt zu werden. Ihre Bedeutung für das Gelingen dieses politischen Projekts ist also gewaltig.“

> Initiative für Europa – Die Rede von Staatspräsident Macron im Wortlaut auf Deutsch – 4. Oktober 2017

> Die Rede von Emmanuel Macron über Europa in Athen – 7. September 2017

> Was liest Emmanuel Macron? Und was macht er daraus? – 17. Oktober 2017

Was liest Emmanuel Macron? Und was macht er daraus?

Vgl. dazu: Was liest der Premierminister? > Rezension: Édouard Philippe, Des hommes qui lisent

Der Twitter Account von Emmanuel Macron >>>

–>Staatspräsident Emmanuel Macron meint es ganz ernst mit dem „Renouveau de la culture“ en Europe. In einem Interview, das er kürzlich dem Spiegel – s. hier unten – gegeben hat, berichtet er über seine literarischen Vorlieben.

Das betrifft nicht nur den digitalen Wandel, bei dem er daraufdringt, dass die Rechte der Autoren nicht vergessen werden:
Rede in der Sorbonne > Initiative für Europa: „Wenn wir heute da stehen, wo wir sind, wenn wir alle von mir vorhin erwähnten Herausforderungen bewältigt haben, wenn wir aufrecht stehen, dann deshalb, weil wir Gefühle, eine gemeinsame Kultur haben, weil diejenigen, die die etymologischen Boten dessen sind, was uns wirklich zusammenhält, die wahre Autorität in Europa, das sind die Autoren. Deshalb müssen die Urheberrechte in diesem modernen digitalen Raum verteidigt werden. Und es ist die Würde Europas, es ist seine ureigene Fähigkeit zu existieren und sich nicht in einem derartigen Bereich aufzulösen, was dazu führt, dass wir diesen Wandel nur schaffen können, wenn wir die gerechte Entlohnung aller Autoren und aller Formen künstlerischen Schaffens in der digitalen Welt verteidigen.

Sein erster Roman sei noch in der Schublade, erklärt Staatspräsident Macron den Journalisten des Spiegels. @Emmanuel Macron : Darf www.france-blog.info den als erster rezensieren?

Und der Staatspräsident berichtet über seine Lektüreliste:

G. W. F. Hegel
Kamel Daoud, Der Fall Meursault, id., Zabor
Vgl. dazu > Albert Camus, L’étranger – 14. Februar 2016
Paul Ricœur
Michel Houellebecq > Soumission
Virginie Despentes
> Günter Grass, Die Blechtrommel
Patrick Süskind, Das Parfum, Der Kontrabass
Patrick Modiano
Thomas Mann
Leïla Slimani, > Dann schlaf auch Du
Arthur Rimbaud

Da hätten wir noch eine Liste:
> Bibliographie: Auteurs dans la délégation française

Was Europa am stärksten zusammenhält, werden immer die Kultur und das Wissen sein. Denn dieses Europa, in dem jeder Europäer sein Schicksal im Profil eines griechischen Tempels oder im Lächeln der Mona Lisa erkennt, der durch die Werke von Musil und Proust in die Empfindungen ganz Europas hineinspüren konnte, dieses Europa der Cafés, von dem Steiner sprach, dieses Europa, von dem Suares sagte, es sei „ein Gesetz, eine Geisteshaltung, eine Gewohnheit“, dieses Europa der Landschaften und Folkore, von dem Erasmus, den man als seinen Lehrmeister bezeichnete, sagte, dass man jeden jungen Menschen dazu auffordern müsse, „den Kontinent zu durchstreifen, um andere Sprachen zu lernen“ und „sein wildes Naturell abzulegen“, dieses Europa, das von so vielen Kriegen und Konflikten heimgesucht wurde, was dieses Europa zusammenhält, ist seine Kultur.

Unsere Zersplitterung ist nur oberflächlich. Sie ist eigentlich unsere größte Chance. Und anstatt die Fülle unserer Sprachen zu bedauern, sollten wir daraus einen Vorteil machen! Europa soll jener Raum werden, in dem jeder Studierende bis 2024 mindestens zwei europäische Sprachen spricht. Anstatt unsere zerstückelten Gebiete zu beklagen, stärken wir lieber den Austausch! Bis 2024 soll die Hälfte einer Altersgruppe bis zu ihrem 25. Lebensjahr mindestens sechs Monate in einem anderen europäischen Land verbracht haben. Seien es Studierende oder Auszubildende. Deshalb gerade hier, wo einige Vorreiter wie in Bologna, Montpellier, Oxford oder Salamanca an die Kraft der Lehre, des kritischen Geists und der Kultur geglaubt haben, möchte ich, dass wir auf der Höhe dieses großen Entwurfs sind.

Dazu: > Europas Mehrsprachigkeit ist ein großer Trumpf – 28. September 2017

https://twitter.com/francediplo_de/status/920219392956387328

#fbm17 11.10. 16 :30-17:30 Eröffnung des Weltempfangs: Kann Kultur Europa retten?

Weltempfang – Zentrum für Politik, Literatur und Übersetzung: Der Name ist Programm!
Halle 3.1 L 25 16.30 – 17.30, Bühne
Eröffnung des Weltempfangs: Kann Kultur Europa retten?

Podiumsdiskussion (Deutsch/Englisch)
Wie stark ist die gemeinsame kulturelle Basis in Europa? Kann Kultur dazu beitragen, nationalstaatliche Interessen und die Logik europäischer Zusammenarbeit miteinander zu versöhnen? Ausgehend von der Publikation „Kann Kultur Europa retten?“, herausgegeben vom ifa und der Bundeszentrale für politische Bildung, fragen wir nach dem „Common Ground“, danach, was Europa zusammenhält. Mit: Chris Dercon (Berlin), Intendant der Volksbühne Berlin, zuvor u. a. Direktor des Tate Modern, London Dr. Asiem El Difraoui (Berlin/Paris), Autor, Dokumentarfilmer, Senior Fellow am Institut für Medien- und Kommunikationspolitik Berlin Dr. Andreas Görgen (Berlin), Auswärtiges Amt, Ministerialdirektor, Leiter der Abteilung Kultur und Kommunikation, Prof. Dr. Ulrike Guérot (Berlin/Krems), lehrt Europapolitik an der Universität Krems, Direktorin des European Democracy Lab in Berlin Moderation: Sebastian Körber (Stuttgart), stellvertretender Generalsekretär des ifa Begrüßung: Juergen Boos (Frankfurt/Main), Direktor der Frankfurter Buchmesse Dr. Andreas Görgen (Berlin), Auswärtiges Amt, Ministerialdirektor, Leiter der Abteilung Kultur und Kommunikation Ronald Grätz (Stuttgart), Generalsekretär des ifa Kooperation: ifa (Institut für Auslandsbeziehungen), Auswärtiges Amt

Archiv:

„Europa steckt in einer Krise. In Großbritannien versuchen Premierministerin Theresa May und Außenminister > Boris Johnson entgegen ihrer ursprünglichen Überzeugung den Brexit duchzusetzen. In Deutschland wettert die AfD gegen Europa und im Wahlkampf zur Präsidentschaftswahl in Frankreich nennt Marine Le Pen in ihrem 144 Punkte Programm nur einmal „Europa“:“ > Nachgefragt: Ulrike Guérot und die Europäische Republik – 19. April 2017:

Initiative für Europa – Die Rede von Staatspräsident Macron im Wortlaut auf Deutsch

Staatspräsident Emmanuel Macron stellte am 26. September 2017 an der Pariser Sorbonne-Universität seine „Initiative für Europa“ vor.

Hier folgt die Rede in deutscher Sprache im Wortlaut:

Initiative für Europa – Die Rede von Staatspräsident Macron im Wortlaut – Website der Französischen Botschaft in Berlin

Siehe auch auf unserem Blog: > Initiative pour l’Europe – Discours d’Emmanuel Macron pour une Europe souveraine, unie, démocratique. – 26. September 2017

Reaktionen auf die Rede:

Conférence de presse du Président de la République, Emmanuel Macron, lors du sommet du numérique à Tallinn, Estonie

Aktuell: > Frankreich #FRAFRA2017 ist das Gastland bei der Frankfurter Buchmesse #fbm17


Manchmal wird gesagt, unsere Artikel seien für Schüler/innen zu schwer. Aber:

https://twitter.com/FranceBlogInfo/status/914572326842306560

In jeder Hinsicht: Die Diskussion über die Digitalwirtschaft betrifft alle Politikbereiche, die Zukunftsaussichten unserer Jugendlichen in allen Bereichen: Ausbildung, Studium und Beruf und ist außerdem ein Musterbeispiel für ein Gebiet, auf dem die Mitgliedsstaaten der EU zusammenarbeiten müssen, denn allein kann kein Land etwas wirklich Großes bewirken. Es ist klug, nach der > Europarede in de Sorbonne, sich sogleich der Digitalisierung zuzuwenden, da dieses Thema am besten geeignet ist, um den Rückstand Europas aufzuzeigen. Nationale Anstrengungen auf diesem Gebiet sind als Alleingänge zum Scheitern verurteilt, aber gemeinsam kann Großes Gelingen. Gelingt der Ansatz in der digitalen Welt, springt der Funke auf andere Themen über.

Also fangen wir mal an. Erst der Bericht über den Gipfel in Tallinn, dann die Pressekonferenz mit Emmanuel Macron, dann die Themen des Gipfels, die Website der Regierung von Estland zu diesem Thema, dann die > Aufgabe mit der Analyse der Tweets > TallinnDigitalSummit, unsere Artikel über den CNNum, und dann die Links zu früheren Artikeln zu diesen Themen auf unserem Blog. Schwer, ja, aber sehr Spannend.

Conférence de presse du Président de la République, Emmanuel Macron, lors du sommet du numérique à Tallinn, Estonie oder wie macht aus Europa eine Digitalmacht, die den Anschluss an die Großmächte und besonders die USA findet?

https://twitter.com/EmmanuelMacron/status/913752589757550592

https://twitter.com/EmmanuelMacron/status/913505353266008064


Vielleicht sollten wir unsere Aprilscherze, unsere poissons d’avril als Vorschläge hier viel offener zur Diskussion stellen, anstatt sie im > Dossier der unerfüllten deutsch-französischen Projekte verkümmern zu lassen: > 2016: > Künftig gemeinsam und digital: Deutsch-französische Kommission für Digitaltechnik DFKFD.

Das wäre heute die richtige Antwort auf Macrons Vorschläge. Wie will ein Land denn heute in der EU alleine digital etwas bewirken? Soll an den nationalen Grenzen Schluss sein? Nationale Programme für die digitale Welt nützen nichts. Man denkt sich aus, was der Nachbar schon mal gemacht hat oder demnächst machen wird. Warum wurde in Deutschland der wunderbare Bericht zu Einsatz der digitalen Medien in der Schule kaum oder gar nicht zur Kenntnis genommen? > Jules Ferry 3.0 ? Wurde bei uns schon mal ein Gesetz im Internet diskutiert und gab es hinterher von Regierungsseite eine Auswertung der Diskussion? > Das Gesetz zur Digitalwirtschaft / loi numérique wird im Oktober verkündet – 5. Juli 2016

Dazu > Der Vergleich X: Digitale Agenda 2025 in Deutschland und die Loi numérique en France, 22. März 2016


> Tweets about #TallinnDigitalSummit

Wir erinnern uns, der „cinquième clé de notre souveraineté“ [en Europe, W.], den Präsident Macron in seiner Rede zur „Initiave pour l’Europe“ nannte, begann wie folgt: „La cinquième clé de notre souveraineté passe par le numérique. Ce défi est aussi celui d’une transformation profonde de nos économies, de nos sociétés, de nos imaginaires même. La transformation numérique, ce n’est pas un secteur d’activité, ça n’est pas une anecdote contemporaine et l’Europe a beaucoup à y perdre comme à y gagner. L’Europe a cet attachement unique à l’équilibre permanent entre la liberté, la solidarité et la sécurité et c’est bien cela qui est en jeu dans la révolution numérique. L’Europe, qui a construit après-guerre un modèle économique de rattrapage, doit prendre la tête de cette révolution par l’innovation radicale. Et donc, oui, partout en Europe, nous devons tout faire pour avoir ces champions du numérique, attirer les talents scientifiques et entrepreneuriaux.“

Präsident Macron scheint nicht lange warten zu wollen: Der informelle Gipfel in Tallin in Estland (Estland hat zur Zeit des Ratsvorsitz der EU inne) am 29. September 2017 diente dem Meinungsaustausch zum Thema Digitalisierung.

> Digitales Gipfeltreffen Tallinn – Website www.eu2017.ee mit zahlreichen Videos

> Expo des Digitalen Gipfeltreffens Tallinn ****

Die Pressekonferenz von Präsident Macron:

Bds. 10“30 und 20“15

Tallinn – Digital Summit – Background Paper 29 September 2017 >>>>>>

Mehrere europäische Organisationen, darunter der CNNum haben an diesem Gipfeltreffen teilgenommen und entschieden, die “European Digital Squads” zu starten. Diese Initiative soll Szenarien und Empfehlungen ausarbeiten, mit denen die Regierungen auf dem Gebiet der europäischen Digitalisierung unterstützt werden können. Das > Foresight Centre aus Estland, das National Board of Trade aus Schweden, die > Internet Economy Foundation und der think tank > iRights.Lab aus Deutschland sowie der CNNum waren an diesem Treffen beteiligt.

https://twitter.com/RegSprecher/status/913666399335276544

Frankeich, Deutschland, Spanien und Italien haben in einem Papier „Europa darf nicht zurückfallen“, eine Digitalstrategie für Europa vorgelegt: Zierst geht es um die gerechte Besteuerung von Internet-Unternehmen. Dann werden Wege zur Realisierung der „Gigabit-Gesellschaft“ mit dem Ausbau der Infrastruktur genannt. Genannt werden auch d ein besser digitalisierte Austausch zwischen Bürgern und den Behörden und schließlich geht es um eine Verbesserung des Vertrauens der Bürger in die digitale Welt

Markus Becker, > Gipfel in Tallinn Wie die EU zur Digitalmacht werden soll – DER SPIEGEL – 29.9.2017
P.S.
https://twitter.com/TomMayerEuropa/status/913715280303542272
Ob das wirklich so kommt?


„A l’occasion du sommet numérique qui réunira les chefs d’état et de gouvernement européens à Tallinn ce vendredi 29 septembre, plusieurs organismes européens dont le CNNum ont décidé de se réunir pour lancer les “European Digital Squads”. …“ Lire > Le Conseil national du numérique et plusieurs partenaires européens lancent les “European Digital Squads”

> Communiqué de presse conjoint [ENG]


> Le Conseil national du Numérique CNNum

> Unsere Artikel auf diesem Blog über den Conseil national du Numérique

Drei Interviews per Video:
> Nachgefragt: Benoît Thieulin, CNNum – 12. Januar 2015

> Nachgefragt: CNNum – Concertation nationale sur le numérique, 17. Dezember 2014


https://twitter.com/mounir/status/913774923675561984

Analyse der Tweets > ##TallinnDigitalSummit

1. Welche Themen werden erwähnt?

2. Wer tweetet?

3. Welche Projekte werden verabredet?

4. Welche Reaktionen gibt es?

5. Erstellung einer Vokabelliste zu diesem Thema
mit Hilfe von > Pons.

Tweets > #TallinnDigitalSummit


Rappel:

Die Artikel auf unserem Blog: > La loi pour une république numérique

„Was hätten beiden Staaten, die Politiker und die Bürger in diesem Prozess zusammen lernen können. Nun > unser Vorschlag für eine Präambel für dieses Gesetz wurde nicht berücksichtigt, aber die Tatsache, dass wir überhaupt die Präambel vorschlagen konnten, ist grandios.“ Bitte weiterlesen > Das Gesetz zur Digitalwirtschaft / loi numérique wird im Oktober verkündet – 5. Juli 2016

> Les résultats de la consultation en ligne : Projet de loi pour une République numérique *** – 15. Januar 2016

Europas Mehrsprachigkeit ist ein großer Trumpf

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Der FN und die Kritik an Macrons Europa-Rede

Der FN hat die Rede von Emmanuel Macron > Initiative pour l’Europe – Discours d’Emmanuel Macron pour une Europe souveraine, unie, démocratique. – 26. September 2017 nicht gelesen oder will aufgrund ihrer FN-Ideologie auch nicht verstehen, was Macron unter einem „souveränen Europa“ versteht:

> Pour Macron, la refondation de l’Union européenne passe par la déconstruction de la France – Communiqué de presse du FN

Das ist wirklich Ansichtssache. Der FN schreibt „Fidèle à cette doxa fédéraliste qui veut que la construction de l’Union européenne se fonde sur la destruction des nations, le président de la République a ravi tous ceux qui entendent dépouiller un peu plus la France de ses prérogatives et de sa liberté de décider souverainement de son avenir.“

Durch eine Wiederholung wird die Kritik des FN auch nicht einsichtiger: „L’objectif est clair, le dessein précis : priver les nations de leur souveraineté pour les priver de leur puissance. Ce discours s’inscrit en cela dans la droite ligne des politiques suivies par ses prédécesseurs de gauche comme de droite visant à accélérer l’inféodation de la France à une Union européenne technocratique, fédéraliste et résolument anti-démocratique.“

> Die Rede von Emmanuel Macron über Europa – 7. September 2017:
„Face à ce monde-là et chacun de ces risques nouveaux, face au risque des crises économiques et financières que nous avons subies, que vous avez subies il y a maintenant près de dix ans en votre cœur, quelle est la bonne protection ? Les Nations seules ? Allons, ces gens-là sont-ils raisonnables ? Veulent-ils encore mentir au peuple ? Non, les nations ont un poids ! Elles décident démocratiquement ! Mais oui ! La bonne échelle est l’échelle européenne ! Notre souveraineté européenne est ce qui nous permettra d’avoir des champions du numérique, de construire une économie forte, et faire une puissance économique dans ce monde qui change. Et non pas subir la loi des plus grands qui sont américains et demain chinois, mais qui ne sont pas les nôtres.“

> François Mitterrand im Europaparlament, 17. Januar 1995

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