Kinder und Jugendliteratur
Schon während des Ausflugs des neuen Präsidenten, M. Nicolas Sarkozy, in die Gewässer um Malta konnte ich mich wieder auf den Französischunterricht konzentrieren; das kann ich jetzt auch wieder machen, um ich die Pause vor dem nächsten Wahlkampf – obwohl der Präsident ja eigentlich schon wieder im Wahlkampf ist – zu nutzen:
Diesmal geht es um Kinder- und Jugendliteratur. Unter diesem Titel hat die Vereinigung der Französisch-lehrerinnen und -lehrer e.V. eine neue Ausgabe der Zeitschrift Französisch heute herausgegeben.
Im Thementeil berichtet Daniela Caspari über die Erforschung von Kinder- und Jugendliteratur im Französischunterricht: A la recherche d’un genre mal connu. Britta Boberg kommentiert die Ergebnisse einer Umfrage zum > Prix des lycéens allemands: Selbst Jurymitglied sein. Jürgen Mertens schreibt über „slam“ und Gabriele Bergfelder-Boos stellt einen narativen Ansatz im kompetenzorientierten Französischunterricht vor: Geschichten erzählen.
Im Magazinteil geht es Franz Joseph Hausmann umd die Schulfremdsprachen in Bayern – auf der Höhe der Zeit? und Elke Zapf und Christian Wille untersuchen interkulturlle Wirtschaftskompetenz als eine berufliche Herausforderung für das berufliche Schulwesen: Apprendre à parler affaires : quelle compétence ? Rezensionen und der Blick nach vorn von Franz-Joseph Meißner vervollständigen diese Ausgabe.
Der Bericht von Britta Boberg ist besonders lesenwert, da er die besondere Bedeutung des Prix des lycéens im Rahmen der Leseförderung einleuchtend darlegt.
> Französisch heute erscheint im Kallmeyer Verlag.