La campagne électorale au lycée Gustave-Stresemann

VortragDer Vortrag begann mit einer kurzen Definition dreier Staatsformen. Die USA haben eine Präsidialverfassung, die Bundesrepublik Deutschland hat eine parlamentarische Demokratie, während Frankreich ein halb-präsidentielles System hat, das heißt, der Präsident ist das Staatsoberhaupt, er ist aber nicht der Regierungschef. Seit der II. Republik gibt es in Frankreich einen Präsidenten. Der erste Präsident wurde im Dezember 1848 mit überwältigender Mehrheit zum Staatspräsidenten gewählt. Sein Name war Louis-Napoléon, der Neffe des Kaisers. Der Staatsstreich des Präsidenten im Dezember 1851 hat dazu geführt, dass es erst 1958 wieder einen starken Präsidenten in Frankeich gab: Charles de Gaulle, der Begründer der V. Republik. Er hat 1962 die Wahl des Präsidenten durch das Volk eingeführt.

Gemäß des Deutsch-französischen Vertrages vom 22. Januar 1963 konsultieren sich beide Regierungen zweimal im Jahr auf höchster Ebene. Auf diese Weise hat die Verbindung zwischen Paris und Bonn, dann Berlin eine besondere Bedeutung für die Entwicklung der Europäischen Union erhalten.

Wir haben dann zusammen einen Auszug aus der > französischen Verfassung gelesen, in dem die Befugnisse und die Aufgaben des Präsidenten festgelegt werden. Dann hat Herrr Wittmann uns die wichtigsten Parteien und deren Kandidaten vorgestellt. Mit einigen Schaubildern hat er dann den Stand > der aktuellen und der letzten Meinungsumfagen erläutert, wobei deutlich wurde, daß man heute noch nicht mit Gewißheit den Ausgang der Wahl beschreiben kann.

Mit seiner Linkliste haben wir viele > zusätzliche Quellen, mit denen wir weiterarbeiten können.

Dann haben wir die Wahl durchgeführt. Im zweiten Wahlgang haben die unterlegenen Kandidaten zuerst erklärt, für wen sie stimmen – das wird nochmal eine aufregender Abschnitt im Wahlkampf werden.

> Gustav-Stresemannn Gymnasium Fellbach-Schmiden

Das Blog-Programm

Welche Themen wird es hier geben, wenn der neue Präsident oder die erste Präsidentin in den Elysée-Palast eingezogen ist?

Am 10. Juni wird der erste Wahlgang für die Wahl der Abgeordneten stattfinden, der zweite Wahl ist am 17. Juni 2007. Wie wird der neue Präsident in diesen Wahlkampf eingreifen? Uns wird aber auch interessieren, wie sich die deutsch-französischen Beziehungen entwickeln werden. Werden neue Akzente gesetzt? Was passiert mit dem Entwurf für die europäische Verfassung? Wird sich etwas an der Industriepolitik ändern? Bekommen die Politiker auf beiden Seiten den A 350 auch unter ökonomischen Aspekten zum Vorteil aller in die Luft?

Und besinnen sich die Politiker auch wieder auf die so wichtigen Aspekte der kulturellen Zusammenarbeit zwischen unseren beiden Ländern? > Deutschmobil und > France-Mobil sind tolle Projekte, an denen ich als Student auch sehr mitgemacht hätte. Es geht aber nicht nur um die ersten Lernjahre, es geht auch darum, die Schüler davon abzuhalten, die Nachbarsprache abzuwählen und Französisch aufzugeben, vielleicht weil man ihnen gesagt hat, das sei eine schwierige Sprache. Die Abwahl hat oft ganz praktische Gründe, wie die Hoffnung auf bessere Noten in einem anderen Fach. Es fehlt aber auch eine Vision für die Bedeutung der Partnersprache trotz der intensiven wirtschaftlichen Zusammenarbeit, dem Austausch von Beamten, der deutsch-französischer Alltag geworden ist. Gute Sprachkenntnisse sind eine Art Arbeitsversicherung gegenüber allen denjenigen werden, die Französisch nicht lernen. Und ich werde hier auch gerne von Zeit zu Zeit über einen der vielen > deutsch-französischen Studiengängen berichten, von denen jeder einzelne tolle Perspektiven verspricht.

Und die Schüler, die schon mal einen ganzen Roman auf französisch gelesen haben, machen einen Riesenfortschritt, weil sie merken, wie leicht Gelerntes anzuwenden ist und die Nachbarsprache dabei ganz neue Horizonte eröffnet. Diese Vorteile werden von den Schülern die am > Prix des lycéens teilnehmen, erkannt und genutzt.

> Kampagne: Französisch zahlt sich aus

Le ministre chantant.

Tout le monde connaît l’écrivain Azouz Begag. Tout le monde connaît depuis deux ans, le ministre de l’égalité des chances. Mais qui connaît Azouz Begag chanteur? Les chansons offertes ici sont uniques et vont intéresser les amateurs inconditionnels d’Azouz Begag.


Des mots pour l’Idir
(Azouz Begag)

C’étaient des enfants arides
Qui croyaient dur comme fer
En cette philosophie
Pour éviter le mépris
Pour ne pas se laisser faire
Fallait d’la quincaillerie

Alors Abdou, Hassan et Bachir,
Apprentis durs à cuire
Rêvaient de prendre des leçons
Au centre de tir
Pour viser tout droit
Le cœur de la société

Refrain :
Hou là là, hou là là, hou là là
Jeux de mains, jeux de vilains
Hou là là, hou là là, hou là là
Jeux de mots, jeux de malins

Ils voulaient Ouarzazate
Ils voulaient Ouarzazate
Sans jamais avoir lu
Les satires de Boileau
Les fables à la Fontaine
Ils en auraient bu !

Rassemblés devant le Mc Do
Samedi après-midi
Ils parlaient de flingue à canon scié
De lames affutées
Disaient que dans leur cité
Même le béton est armé

Refrain

A tous ceux qui en Omar
D’être toujours pris
Pour des canards sauvages
Faudrait répéter cet adage :
Rien Nasser de courir
Fais gaffe au démarrage

Ils voulaient Ouarzazate
Ils n’ont pas vu Zazate
Mieux vaut Tahar que Jamel
Pour éviter le mépris
Y’avait bien mieux à faire,
Comme de la poésie
Pour s’arrimer à vie.

Paroles : Azouz Begag
Musique : Gilles Floret
© Ernst Klett Verlag 2005

Alle Rechte vorbehalten

> Azouz BEGAG : ministre délégué à la Promotion de l’Egalité des chances

> Besuch des französischen Integrationsministers Azouz Begag
à Berlin, 16 février 2006

Ensemble avec Gilles Floret, Azouz Begag a souvent visité des lycées en Allemagne:

> Erasmus-Gymnasium in Denzlingen, 7 avril 2005
> Gymnasium Nordhorn, 7 octobre 2004
> Carl-Fuhlrott-Gymnasium, Wuppertal 11 juin 2003

Enseigner la littérature française

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Was heißt eigentlich Schulbesuchsbescheinigung auf französisch?

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France-Allemagne

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Was erwartet Ihr vom Französisch-Unterricht?

359 Schülerinnen und Schülerr haben an unserer Französisch-Umfrage teilgenommen.

349 haben Französisch sprechen lernen angekreuzt. 229 weisen auf den Austausch mit Partnerschulen hin: „Es ist hilfreich mit Austauschpartnern zu sprechen, da man gezwungen ist, französisch zu sprechen da der andere einen sonst nicht versteht. So wird die Aussprache besser und der Wortschatz größer.“ (Realschülerin, 15) – „Aber er [der Austausch] ist superwichtig, sonst lernt man das Sprechen nie!“ (Gymnasialschüler, 12)

Zum Sprechen: „Viel französisch sprechen, Alltagswörter zu lernen, viel über das andere Land zu erfahren.“ (Gymnasialschülerin, 12) – „… unkomplizierten umgang mit der Sprache, wichtig ist, angstfrei zu sprechen u. ruhig überhaupt zu sprechen und dabei Fehler in Kauf zu nehmen.“ (Gymnasialschüler, 16) – „… zu verstehen und sich auch zu sprechen trauen.“ (Gymnasialschülerin, 11) – „Sich gelegentlich Kassetten oder CDs anhören, um das sprachliche Verständnis zu verbessern.“ (Berufsschülerin, 18) Zur Frankreichreise : „Reise nach Frankreich um Sprachkenntnisse zu verbessern“ (Realschülerin, 15) – „Man sollte die Kultur näher gebracht bekommen.z.B. durch eine Klassenfahrt bzw. Kursreise.“ (Schülerin, 18).

„Auch mal über etwas reden und nicht immer Theorie.“ (Realschülerin, 15) – „…mehr Spaß und Theater spielen, um die Sprache besser zu nutzen und zu lernen.“ (o.A.) – „Die Kinder sollen durch eine Gruppenarbeit Dialoge miteinander führen. So kann man lernen die Sprache besser zu lernen und es macht auch viel mehr Spaß als wenn man die französiche Sprache alleine lernen muss.“ (o.A.) – „Rollenspiele“ (Realschülerin).

Lehrerbetreuung: „Der Lehrer sollte sehr viel Geduld mit der Klasse haben, weil viele es nicht zu gut mitmachen wie andere Kinder. Der Lehrer sollte sich auch die Probleme einiger Schüler anhören. So können auch schlechtere Schüler trotz schlechten Verständnis noch gut mitmachen, weil der Lehrer seine Probleme angehört hat und demjenigen das auch erklärt hat.“ (o.A.) – „… dass so vermittelt wird, dass es nicht langweilig, anstrengend oder zum Horrorfach wird! Wäre sehr schade.“ (Schülerin, 17) – „Erst auf Französisch erklären, falls es nicht alle verstanden haben, noch mal auf Deutsch.“ (Realschülerin 15)

Und zur gruppenarbeit: „Gruppenarbeit ist bei vielen Mitschülern sehr beliebt, jedoch halte ich nicht viel davon: Meistens sind es in einer Gruppe von 6 Schülern, ein oder zwei, die aktiv arbeiten, die anderen sagen immer nur „Macht mal, passt schon, wie ihr das meint“. Partnerarbeit ist wesentlich sinnvoller, sofern die Klasse eine gerade Schüleranzahl hat… Ansonsten ist eine bunte Mischung gut!“ (Schülerin, 16) – „Es ist wichtig, nicht nur allein zu lernen, sondern auch in der Gruppe. Der Umgang mit anderen verbessert den Sprachschatz und die Aussprache. Im Unterricht wird man auf seine Fehler auch aufmerksam gemacht.“ (Realschülerin, 16) – „Viele Partnerübungen, da das Lernen mit einem Partner mehr Spaß macht und somit bessere Erfolge erziehlt werden können.“ (Gymnasialschüler, 15)

255 haben Kontakt mit französischen Schulen angekreuzt: „Weil die deutsch-französische Freundschaft dadurch noch mehr verknüpft und ein geeintes Europa noch stärker ist.“ (Gymnasialschüler, 17)

Einige Schüler wünschen sich einfühlsame Lerher: „…verständlich, nicht hektisch, sondern die Geschwindigkeit sollte den Bedürfnissen der Klasse angepasst sein, wobei es nicht zu langsam werden sollte.“ (Schülerin, 17) – „… dass der Lehrer einen nicht immer gleich verbessert, dass man oft dran kommt, dass die Arbeiten nicht so schwer sind.“ (Gymnasialschülerin, 12) – „Der Lehrer erklärt den Stoff verständlich und hilft den Schülern beim Verstehen. Zusammenfassungen auf Zetteln für jedes Kapitel für die Schüler zum besser lernen.“ (Berufsschülerin, 18) – „…Lehrer die nicht immer nur denken, Schüler wollen sowieso nichts lernen.“ (Gymnasialschüler, 16)

Projektarbeit mit Découvertes und Tous ensemble

Zu > Autrement, den neuen Materialien für die Projektarbeit im 1. und 2. Lernjahr zu Découvertes und Tous ensemble, gibt es auf der Website vom Ernst Klett Verlag > Tondateien im mp3-Format zum kostenlosen Download.

Am besten eignen sich die einfachen, didaktischen Raps und Lieder für den Einsatz bei den reizvollen und kindgerechten Autrement-Projekten wie z.B. „Spectacle poétique“. Sie können die Tondateien über einen entsprechend ausgestatteten Computer oder über einen mp3-Player abspielen.

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