Louis XIV et ses maîtresses à Stuttgart

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Camus: „Les trois Absurdes“

Mit diesem Ausdruck bezeichnete Camus in seinem Tagebuch am 21. Februar 1941 seine Trilogie, die er an diesem Tag mit der Beendigung von Le mythe de Sisyphe fertiggestellt hatte. Zu dieser Trilogie gehören ein Theaterstück um den römischen Kaiser Caligula, ein Roman L’étranger und der Essai über den Mythos des Sisyphos.

Caligula entstand zwischen 1936 und 1939. 1941 lag eine erste Fassung vor, die aber nicht aufgeführt wurde. Es wird erst im September 1945 inszeniert und erscheint nach weiteren Veränderungen erst 1958. Caligula will das Absolute erreichen, setzt aber die falschen Mittel dafür ein. Die beiden Versionen von Caligula enthalten Hinweise auf das Absurde und auf die Revolte.

Im 2. Akt sagt Cherea: „[…] Sans doute, ce n’est pas la première fois que, chez nous, un homme dispose d’un pouvoir sans limites, mais c’est la première fois qu’il s’en sert, jusqu’à nier l’homme et le monde. Voilà ce qui m’effraie en lui et que je veux combattre. Perdre la vie est peu de chose et j’aurai le courage quand il le faudra. Mais voir se disspier le sens de cette vie, disparaître notre raison d’exister, voilà ce qui est insupportable. On ne peut vivre sans raison.“

Jetzt hatte die Oper Oper „Caligula“ von Detlec Glanert (Jahrgang 1960) in Frankfurt Premiere. Er hat schon mehrmals nach Literaturvorlagen komponiert.

Frieder Reininghaus berichtete im Deutschlandfunk über die Uraufführung: > Größenwahn und Tyrannei.

Das Aus für die Raucher in Frankreich

In Frankreich wird ab 1. Februar 2007 das Rauchen in allen öffentlichen Gebäuden, Unternehmen und Verwaltungen verboten. Diese Maßnahme wurde von Premiminister, Dominique de Villepin, am Sonntag, 8. Oktober während der Sendung „Le Grand jury RTL-LCI-Le Figaro“ angekündigt. Die Maßnahme, die per Dekret verkündet wird, begründete de Villepin mit dem Anspruch auf Gesundheit, den jeder habe. Der Premierminister fügte hinzu, daß 60.000 Tote im Jahr durch den Tabakkonsum und 5.000 Tote durch Passivrauchen nicht akzeptierbar seien. Ab 1. Januar 2008 wird das Rauchen auch in privaten Orten mit Publikumsverkehr wie Restaurants und Bars und anderen Einrichtungen verboten werden.

Mehr dazu: > Le Monde, 9. 10 2006

Reaktionen in Deutschland: > FAZ, 9. Oktober 2006

Azouz Begag soutient Dominique de Villepin

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Voir Le Monde, 8.10.2006.

Centre Culturel Franco-Allemand Karlsruhe

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Das hat André Bord über das > Institut français in Karlsruhe gesagt, aber ich finde das gilt eigentlich für alle Institutionen, die sich seit langer Zeit in beiden Ländern für den kontinuierlichen Ausbau der deutsch-französischen Beziehungen einsetzen.

> Centre Culturel Franco-Allemand Karlsruhe

Informationszentrum für dt.-frz. Beziehungen

Gastbeitrag von Sebastian Nix:

Wer Informationen zu Geschichte und Gegenwart der deutsch-französischen Beziehungen „aus einer Hand“ sucht, ist bei der Frankreich-Bibliothek des Deutsch-Französischen Instituts (dfi) in Ludwigsburg an der richtigen Adresse. Die 1990 eröffnete Bibliothek bietet ein breites Spektrum an wissenschaftlicher Literatur (ca. 35.000 Bände, außerdem 250 laufende eitschriftenabonnements und ebenso viele laufend gehaltene Jahrbücher) über das gegenwärtige Frankreich und die deutsch-französischen Beziehungen. Alle Titel und sogar viele einzelne Aufsätze aus Büchern und Zeitschriften kann man im Online-Katalog der Bibliothek (http://www.dfi.de/de/opac_standard.shtml) finden. Dazu kommt noch ein umfangreiches Pressearchiv mit mehr als einer halben Mio. Artikeln, v. a. aus der überregionalen Presse Frankreichs und Deutschlands. Die Bibliothek ist öffentlich zugänglich und an allen
Wochentagen geöffnet. Weitere Informationen gibt’s auf der Homepage des
> dfi: http://www.dfi.de/de/bibliothek_kurzprofil.shtml.

Francophonic Festival: 23. 10. -25.11. 2006

Eine Ankündigung des Institut Français in München:

Das Institut français München konzentriert sich seit Anfang des Jahres vermehrt um die Förderung der Präsenz junger aktueller Musik aus Frankreich.

Nun erlebt München im Herbst mit Francophonic Festival – Neue Musik-Trends « made in France »

In Berlin, Köln und München findet vom  23. Oktober – 25. November 2006 das Francophonic festival statt > Programm

Auftakt des größten Rendez-Vous französischer Musik in Deutschland, das dieses Jahr seine dritte Ausgabe erlebt: Das Festival dauert einen Monat und hat sich auf eine dritte deutsche Stadt, München, erweitert.

Bekannte Stars und junge Talente wechseln sich auf den verschiedenen Bühnen des Festivals ab und erweisen dieses Jahr insbesondere drei Musikrichtungen die Ehre: Chanson/Folk, World und vor allem Indie Pop-Rock-Electro.

Das Festival wird besonders starke Momente erleben: Die außergewöhnliche Präsenz von Emilie Simon, die an den Erfolg des Soundtracks « Die Reise der Pinguine » anknüpft. Sowie erste Bühnenauftritte in Deutschland der neuen französischen Offenbarungen der Indie Pop Rock Szene: Sébastien Tellier, One-Two, Marie Modiano und Mansfield Tya. Anläßlich des Festivals veröffentlichen alle Künstler ihr neuestes Album.

Eintrittspreise zwischen 10 € und 16 €

Mit dabei sind u.a.:

EMILIE SIMON / Electro Pop:
3. November 20:00 Uhr
Monofaktur
Die Prinzessin des französischen Electro („Die Reise der Pinguine“) entführt mit ihrer Stimme à la Björk und ihrem Electro Rock Sound in zauberhafte Musikwelten.

NOJAZZ / Electro Jazz: Die explosive Band mit Multikulti-Energie jongliert mühelos mit Jazz, Electro und Hip Hop.
10. November 21:00 Uhr
Feierwerk / Formicula Hansa 36

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