Louis-Napoléon: Politiker, Staatspräsident und Kaiser

Wer ist der Politiker in Frankreich, der zweimal einen Staatsstreich versucht hat, jedesmal gescheitert ist; der schließlich aus lebenslänglicher Haft floh, um im Dezember 1848 zum ersten Staatspräsidenten Frankreichs gewählt zu werden? Im Dezember 1851 unternimmt er den dritten Versuch, diesmal erfolgreich. Ein Jahr später, am 2. Dezember 1852 wird er Kaiser. Das Second Empire dauert bis zum September 1870. Im Exil, in Chislehust stirbt er 1873.

Jetzt würdigt eine Ausstellung im Musée des beaux-arts in Ajaccio auf Korsika Napoleon III.


Napoléon III intime au musée Fesch

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Der Ausstellungstext lädt dazu ein, mit rund hundert selten gezeigten Dokumenten und Fotos die kaiserliche Familie neu zu entdecken. Viele Dokumente sind dem Korsen Jean-Baptiste Franceschini Pietri zu verdanken, der mit der kaiserlichen Familie vertraut war. Auch heute noch ist Napoleon III., ein Neffe Napoleons I. immer noch ein recht unbekannte Person. Ihn auch als Intellektuellen gilt es wiederzuentdecken. „Das schon unter Napoleon I. spannungsreiche Verhältnis von Kunst und Politik bestätigt sich erneut für das Regime seines Neffen, das in Frankreich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts im Zeichen der beginnenden Moderne steht,“ heißt es in der Zusammenfassung zu > Napoleon III. Macht und Kunst. „Kunst, Architektur und Geschichte sind nicht nur Medien der Macht. Sie beeinflussen maßgeblich die Politik sowie die Entwicklung und Selbstdarstellung des Zweiten Kaiserreichs.“

„Napoléon III et Franceschini-Pietri – Reflets d’Empire“
Au Palais Fesch
Musée des beaux-arts à Ajaccio
Bis zum 6. Mai 2016 – Täglich außer Dienstag geöffnet.

> Napoleon III. Macht und Kunst: Websites – Sitographie

20.1.2016: Deutsch-Französischer Tag im Regierungspräsidium Karlsruhe

Mittwoch der 20.01.2016 – 10h – 16h
Regierungspräsidium, Karl-Friedrich-Straße 17 (Am Rondellplatz), 76131 Karlsruhe

Am 20. Januar 2016 der Deutsch-Französische Tag im Regierungspräsidium statt. Im Rahmen dieser Veranstaltung ist es möglich, vor allem für Schüler diverse Angebote wahrzunehmen, durch die man mehr über Frankreich erfahren kann. Des Weiteren kann man verschiedene Informationsstände und Vorträge besuchen, die Auskunft über Studium, Job, Praktika und Austauschprogramme in Frankreich geben. Zusätzlich werden im Laufe des Tages verschiedene Workshops angeboten, wie zum Beispiel der Musik- und Poetry-Slam Workshop. Die Workshops bieten einen Raum des Austausches, in dem man lernt, sich auf andere Weise auszudrücken. Kurz gesagt, der Deutsch-Französische Tag stellt eine Bereicherung für die deutsch-französische Beziehung dar.

Zum Herunterladen und Drucken:
> Deutsch-Französische Tag im Regierungspräsidium Karlsruhe – mit Workshops *.pdf – 2 Seiten

> Deutsch-Französischer Tag – Website der Stiftung Centre Culturel Franco-Allemand Karlsruhe

9. Französischlehrertag im Rahmen des Frankoromanistentags in Saarbrücken 2016

Seit 2008 lädt die Fachrichtung Romanistik der Universität des Saarlandes und die mitorganisierenden Institutionen, jedes Jahr im Herbst zum Französischlehrertag an der Universität des Saarlandes ein.

In diesem Jahr gibtt ganz besonderen Französischlehrertag, der nächstes Jahr zu einer anderen Zeit und in einem anderen Format stattfinden wird, wie zu Beginn des Jahres bereits angekündigt: Vom 28. September bis zum 1. Oktober 2016 wird an der Universität des Saarlandes der nächste Kongress des Frankoromanistenverbandes ausgerichtet. Das Thema des Kongresses lautet: „Grenzbeziehungen – Beziehungsgrenzen (Liaisons frontalières)“. Es verweist auf die Grenzsituation, die für das Saarland eine so besondere Rolle spielt, auch und gerade im Kontext des Französischunterrichts in der Grenzregion und vor dem Hintergrund der Frankreichstrategie.

In den 20 Sektionen des Kongresses und den Plenarvorträgen wird das Rahmenthema aus linguistischer, literaturwissenschaftlicher, kulturwissenschaftlicher und natürlich fachdidaktischer Perspektive bearbeitet werden. Nicht nur in den fachdidaktischen Sektionen werden dabei Fragen berührt, die auch für den Französischunterricht von zentraler Bedeutung sind. Wir möchten Sie herzlich einladen, am 29. und/oder 30. September 2016 am Frankoromanistentag teilzunehmen und die Sektionen sowie die Plenarvorträge zu besuchen. Wie der Französischlehrertag der vergangenen Jahre wird Ihnen auch diese Veranstaltung mit einer Bestätigung als Fortbildung anerkannt. Informationen zum Programm und zur Anmeldung werdenim Frühjahr 2016 vorliegen.

Im Jahr 2017 wird dann wieder ein Französischlehrertag im gewohnten Format stattfinden. Der Termin wird der 1. Februar sein.

Hannah Steurer für die Organisationséquipe
Organisationséquipe Französischlehrertag 2015
FR 4.2 Romanistik Universität des Saarlandes
Postfach 15 11 50 – D – 66041 Saarbrücken
E-Mail: flt@mx.uni-saarland.de
Web: www.romanistik.uni-saarland.de/de/franzoesischlehrertag.html

Alfred Grosser und Rupert Neudeck
diskutieren über die Flüchtlingskrise

Di., 01.12.2015, 19:00 Uhr
Frankfurt/M.,Goethe-Universität, Campus Westend,
Hörsaalzentrum, HZ 3
„Europa und die Lösung der Flüchtlingskrise“

in Kooperation mit Deutsch-Französische Gesellschaft

Diskussionsabend mit Prof. Alfred Grosser und Dr. Rupert Neudeck
Die Deutsch-Französische Gesellschaft und das Deutsch-Französische Institut für Geschichts- und Sozialwissenschaften (IFRA) laden gemeinsam zu der Diskussion: „Europa und die Lösung der Flüchtlingskrise“ zwischen Prof. Alfred Grosser und Dr. Rupert Neudeck ein.

Alfred Grosser ist französischer Politikwissenschaftler und Soziologe. Für sein Engagement wurde er mit zahlreichen Auszeichnungen gewürdigt, u.a. mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.

Rupert Neudeck ist Mitgründer von Cap Anamur und Deutsche Notärzte e.V. Weltbekannt wurde er 1979 mit der Rettung von über zehntausend vietnamesischen Flüchtlingen.

> „Europa und die Lösung der Flüchtlingskrise“ – Website des Institut français de Francfort/M.

Eintritt frei

> Rupert Neudeck parle de La Peste – auf unserem Blog

> Un entretien avec Alfred Grosser -25.11.2014 – auf unserem Blog

Salon de Musique – Preisträgerkonzert „Frieder Bernius Musikpreise“

Freitag, 27. November 19.30 Uhr | Institut français Stuttgart, Schloßstr. 51, 70174 Stuttgart

Das Institut français und das Musik Podium Stuttgart laden am 27. November zu einem besonderen „Salon de musique“ ein.

Erstmalig musizieren die Preisträger des „Frieder Bernius Musikpreises“ in einem gemeinsamen Konzert. Seit 2014 wird dieser Preis jährlich an Schülerinnen und Schüler der höheren Schulen im Stuttgarter Raum vergeben, die virtuose Fähigkeiten erwerben und klassischer Musik einen entscheidenden Stellenwert für kulturelle Bildung und gesellschaftliche Weiterentwicklung zuerkennen wollen.

An diesem Abend werden die jungen Preisträger solistische und kammermusikalische Werke von Schostakowitsch, Debussy und Beethoven aufführen.

Dorothea Stepp – Violine
Andreas Levan Stülpnagel – Cello, begleitet von Marko Mrdja (Klavier)
Daniel Thalmann – Klavier, begleitet von Tim Binder (Cello)

Nach dem Konzert besteht die Gelegenheit zu einem Gespräch mit den Künstlern bei einem „Vin d´honneur“.

Eintritt: 15 € / 10 € (für Mitglieder des IFS)
Veranstalter: Musik Podium Stuttgart in Zusammenarbeit mit dem Institut français Stuttgart

Institut français de Stuttgart
Die spinnen die Römer

Dienstag, 24.11.2015, 20 h im Literaturhaus Stuttgart

Bitte öffnen Sie unser Fotoalbum erst, wenn diese Seite vollständig geladen ist, wenn der kleine blaue Kreis oben in der Navigationsleiste verschwunden ist:

Ob auf Französisch oder Deutsch – bei Euch steht bestimmt der ein oder andere Asterix-Band im Regal. Doch was sind die Besonderheiten bei der Übersetzung von Comics? Über das und mehr sprechen am Dienstag um 20.00 Uhr die Asterix-Übersetzerin Gudrun Penndorf und der Comic-Experte Jean-Pierre Mercier im Literaturhaus Stuttgart.

Eintritt: 10,-/8,-/5,- €, für SchülerInnen und StudentInnen frei

> Institut français de Stuttgart

Journée mondiale de l’enfance, le 20 novembre

> Journée mondiale de l’enfance, le 20 novembre


An diesem Tag fällt uns das Buch ein, über das unser Kollege auf dem Blog von Klett-Cotta gerade geschrieben hat:

brisch-bindung-migration> Lesebericht: Karl Heinz Brisch (Hg.), Bindung und Migration

26. September 2015 von Heiner Wittmann

Bei aktuellen Titeln muss der Blogger sein > Leseprogramm einfach mal ändern. Der Band > Bindung und Migration, den Karl Heinz Brisch gerade bei Klett-Cotta herausgegeben hat, kommt wie gerufen. 300 000 neue Schülerinnen und Schüler sollen in diesem Jahr in unseren Schulen dazu kommen. Das sind Kinder und Jugendliche, die als Flüchtlinge mit oft traumatischen Erlebnissen, Gewalt, Tod, Bomben und Flucht unter meist dramatischen Umständen zu uns flüchten.

Dieser Band geht auf die Internationale Konferenz Bindung und Migration, die von der Abteilung Pädiatrische Psychosomatik und Psychotherapie am Dr. Haunerschen Kinderhospital der Ludwig-Maximilians-Universität am 11. und 12. Oktober 2014 veranstaltet wurde, zurück, deren Beiträge hier vorgelegt werden. > Bitte weiterlesen


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