Il y a qulques instants, le président de la République, M. Sarkozy, a chargé M. Fillon de former le nouveau gouvernement. Un remaniement important s’impose, M. Alain Juppé, Ministre de l’environnement et de écologie, n’a pas été réélu hier à Bordeaux et il a demissionné.
Malgré des pertes que les instituts de sondages n’avaient pas prévue, la droite garde la majorité absolue avec 314 siéges pour l’UMP. Or, le PS remporte 185 sièges et LE MONDE parle d’un petit digue rose face à la vague bleue attendue par les sondages. Toutefois, c’est la première fois, depuis 25 ans, qu’une majorité succède à elle même à l’Assemblée nationale.
M. Bayrou qui avait reçu, au premier tour de la Présidentielle 18,6 % entrera à l’Assemblée nationale seulement avec 3 députés de son nouveau parti Mouvement démocratique.
La taux de participation avec 60, 5 % était beaucoup moins fort que la 6 mai dernier.
Vor wenigen Augenblicken hat der Staatspräsident, M. Sarkozy, M. Fillon mit der Bildung der neuen Regierung beauftragt. Eine Veränderung der Regierungsmannschaft ist auch wegen des Rücktritts des Umweltministers Alain Juppé notwendig geworden, der in Bordeaux gestern nicht wiedergewählt worden war.
Trotz der Verluste der UMP, die von den Meinungsumfrageinstituten nicht vorhergesehen worden waren, behält die UMP die absolute Mehrheit mit 314 Sitzen. Aber die PS erringt 185 Sitze und LE MONDE spricht von einem kleinen rosaroten Deich, der die große blaue Welle aufgehalten hat. Immerhin, das ist das erste Mal seit 25 Jahren, dass eine Mehrheit in der Nationalversammlung ihre eigene Nachfolgerin wird.
M. Bayrou, der beim ersten Wahlgang der Päsidetnschaftswahl 18,6 Prozent erhalten hatte, kann nur mit 3 Abgeordneten der neuen Partei Mouvement démocratique in die Nationalversammlung einziehen.
Mit nur 60,5 Prozent lag die Wahlbeteiligung erheblich niedriger als am 6. Mai.
Am Samstag, 23.6., findet in Gießen das Fachforum Französisch statt.
Das Staatliche Schulamt für den Landkreis Gießen und den Vogelsbergkreis bietet die Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Schulamt für den Landkreis Marburg-Biedenkopf an. Partner sind die Vereinigung der Französischlehrerinnen und -lehrer, das Maison de France Mayence, das Bureau du Livre de Jeunesse Frankfurt sowie die großen Schulbuchverlage, darunter auch Klett.
Das Forum nimmt die neuesten bildungspolitischen Entwicklungen auf und möchte Französischlehrerinnen und -lehrern Impulse für eine kompetenzorientierte Unterrichtspraxis geben.
Neben Andreas Nieweler (Découvertes), der den Eröffnungsvortrag hält, sind auch die Klett-Autoren und -Berater mit Workshops vertreten: Wolfgang Spengler (Découvertes), Simone Lück-Hildebrandt (Beratung Cours Intensif), Prof. Dr. Daniela Caspari (Klett Akademie für Fremdsprachendidaktik) und Michaela Braun (deutsch-französisches Geschichtsbuch). Auch Französisch am Nachmittag (FaN), ein Kooperationsprojekt von Klett und der Französischen Botschaft, wird vorgestellt.
Der Klett Verlag beteiligt sich darüber hinaus mit einer großen Ausstellung des Fremdsprachen-Sortiments sowie finanziell an der Ausrichtung des Forums. Die Veranstalter erwarten mehr als 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Aujourd’hui, Gilles Floret est venu me voir dans mon bureau. Vendredi dernier, je lui ai envoyé un courriel en lui proposant un entretien autour des exercices qu’il rédige pour Découvertes. Voilà les questions principales que je lui ai posées:
20 minutes
HEINER : Bonjour, Gilles. Je voudrais commencer avec vous, cher ami, une série d’entretiens autour de nos manuels de français. Il y a quelques jours, nous avons déjà enregistré la réponse à la question pourquoi notre manuel s’appelle-t-il Découvertes. Aujourd’hui, je me suis proposé un tout autre sujet.
Vous êtes rédacteur et vous rédigez, entre autres, aussi les textes et les exercices du nouveau manuel Découvertes. Je sais encore, d’après mes propres expériences en tant que professeur que les élèves n’aiment pas trop les exercices des manuels surtouten français. Quelle qu’en soient les raisons, je voudrais savoir quelle importance accordez-vous à ces exercices?
– Est-ce que les auteurs de nos manuels vous envoient les exercices tout prêts?
– Est-ce que la place la conception des exercices a changé dans la nouvelle édition de Découvertes?
– Y a-t-il, selon vous, des astuces pour mieux et plus rapidement trouver des solutions pour ces exercices ?
– Quelle sorte d’exercices préférez-vous ?
– Où est-ce qu’on travaille les exercices avec le plus grand profit ? Chez soi ou au lycée ?
– A part des exercices dans les manuels, quelle autres formes d’exercices recommandez-vous á vos lecteurs, aux éléves
– Vous recevez beaucoup de courrier ? <> a href=“mailto:g.floret@klett.de“>g.floret@klett.de
Vous m’avez dit pendant la préparation de notre interview de rappeler à nos auditeurs que vous avez déjà publié un CD. > www.edition-fant.de
GILES: Écoutez sa réponse en français …
HEINER : Formidable. Je vous en remercie. A la prochaine.
Heute ist Gilles Floret in mein Büro gekommen. Am letzten Freitag habe ich ihm eine Email geschickt und ihn gefragt und ihn gefragt, ob er mit mir ein Gespräch über die Übungen führen würde, die er für Découvertes bearbreitet. Und die Fragen hatte ich ihm auch gleich mitgeschickt:
Der Text auf französich? Klicken Sie bitte auf die Trikolore.
HEINER : Bonjour Gilles. Mit Ihnen würde ich gerne mit einer Reihe von Gesprächen rund um unsere Schulbücher für Französisch beginnen. Vor einigen Tagen habe wir bereits einen Text hier aufgezeichnet, da ging es um die Frage, warum unsere Lehrbücher Découvertes heißen. Heute geht es um ein anderes Thema:
Sie sind Redakteur und sie bearbeiten unter anderem die Texte und die Übungen für Découvertes. Ich weiß noch aufgrund meiner eigenen Erfahrung als Lehrer, dass die Schülerinnen und Schüler die Übungen in den Büchern besonders im Fach Französisch nicht sehr lieben. Was auch immer die Gründe dafür sein mögen, ich würde gerne von Ihnen wissen, welche Bedeutung messen Sie diesen Übungen bei?
– Erhalten sie die Übungen von den Autoren in fertiger Form?
– Wie hat sich die Konzeption der Übungen im neuen Dcouvertes verändert?
– Kennen sie einen Trick für die Schüler, damit sie die Übungen schneller lösen können?
– Welche Arten von Übungen bevorzugen Sie?
– Wo arbeitet man am besten mit den Übungen? Zu Hause oder im Unterricht?
– Abgesehen von den Übungen im Buch, welche Übungen empfehlen Sie den Schülern?
Ein Schulbuch enthält meistens den Lernstoff eines Schuljahres, der für die alle Schülerinnen und Schüler der Klasse verbindlich ist. Aber gerade das Erlernen einer Fremdsprache ist ein höchst individueller Vorgang, der von Vorkenntnisse, Vorlieben, Abneigungen, Neugier, Lerngewohnheiten, Begabung, der eigenen Einschätzung aber auch von der persönlichen Bewältigung von Erfolg und Misserfolg abhängt. Aus diesem Grund ist ein Lehrbuch sogar für den Lehrer immer nur eine Art Drehbuch, aus dem er bei der Unterrichtsvorbereitung die Teile der Lektion auswählt, mit denen er am besten die Progression im Unterricht gestalten kann. Das Schulbuch ist eine wichtige Grundlage den Lernstoff überhaupt und für die nächste Klassenarbeit, bei der alle Schüler die gleichen Aufgaben bearbeiten müssen. Geht es aber um den ganz persönlichen Lernerfolg der Schüler selbst, wird eine Dokumentation der eigenen Lerntätigkeiten im Rahmen der neuen Sprache Wunder bewirken.
Aus diesen Gründen hat sich das Découvertes-Team von Klett für die Schülerinnen und Schüler eine Art Gerüst für ihre persönlichen Sprachlerntagebücher ausgedacht. Das Portfolio Französisch-Découvertes, das gerade erscheinen ist, besteht aus einem Ordner mit Register und Einlegeblättern. Das Portfolio besteht aus drei Bereichen: 1. „Sprachenbiographie“: Hier notieren die Schüler alles, was sie schon über Sprachen wissen und notieren hier auch ihre Selbsteinschätzung bezüglich der eigenen, individuellen Lernfortschritte. 2. Im „Dossier“ werden alle Texte, die in der neuen Sprache verfasst sind, gesammelt: Briefe, Gedichte, Erzählungen, Sketche, Dialoge, etc. Bereits nach einigen Wochen lohnt sich das Durchblättern des Dossiers, man selber, die Eltern und alle anderen können dann staunen, wie schnell man sich auf Französisch ausdrücken kann. Und was man alles dabei entdecken kann: De vraies découvertes! Im 3. Teil steht alles über den „Sprachenpass“, der für die Klassen 9 und 10 wichtig wird.
L’UMP (Union pour un mouvement populaire) de M. Nicolas Sarkozy était le favori des sondages et il a reçu, au premier tour, hier, dimanche, 10 juin, 43 % des suffrages exprimés. Dimanche prochain, au second tour, il consolidera sa majorité absolue à l’Assemblée Nationale. L’UMP recevra entre 383 et 501 des 577 des sièges. Au premier tour 110 députés ont été élus, dont un seul candidat de la gauche. Le PS aura entre 60 et 185 sièges, il a aujourd’hui 149. Hier, le FN a reçu 4,3 %. Le parti de François Bayrou (Mouvement démocratique) n’a reçu hier que 7,6 % et n’aura que 4 élus au maximum au deuxième tour. C’est une défaite cuisante, surtout si l’on se rappelle que M. Bayrou avait eu encore de l’espoir, fin avril dernier, de gagner l’élection présidentielle. Le PCF pourra envoyer entre 6 à 12 députés à l’Assemblée Nationale et les verts n’auront que trois députés. Pas de surprise majeure. Les élections sont une affirmation supplémentaire du mandat que les Français ont confié à Nicolas Sarkozy le 6 mai dernier. Ce vote exprime aussi l’espoir immense des Français en ce qui concerne les réformes. Néanmoins, le > Président de la République, pourvu d’un pouvoir considérable doit tenir compte de beaucoup de groupes sociaux de toutes sortes. L’ouverture annoncée et déjà mis partiellement en oeuvre lui fournira probablement le soutien nécessaire pour ses réformes.
Notons toutefois que le mode d’élection, le suffrage majoritaire, permet à un parti qui reçoit au premier tour moins 43 % de recevoir au second tour la majorité absolue, au meilleur cas plus de 500 sièges, tandis que les autres partis devraient se contenter avec 76 députés.
Die UMP (Union pour un mouvement populaire) von M. Nicolas Sarkozy lag in den Umfragen ganz vorne, und sie hat auch gestern beim ersten Wahlgang der Wahlen zur Nationalversammlung 43 Prozent der Stimmen erhalten. Am nächsten Sonntag, wird sie ihre absolute Mehrheit in der Nationalversammlung weiter ausbauen können und wohl zwischen 383 und 501 der 577 Sitze erhalten. Im ersten Wahlgang wurden bereits 100 Abgeordnete gewählt, unter ihnen nur einer der Linken. Die PS kann mit 60 bis 185 Sitzen rechnen, bisher hat sie 149 Sitze. Der Front national erhielt gestern nur 4,3 Prozent der Stimmen. Die Partei Mouvement démocratique von François Bayrou bekam nur 7,6 % und wird wohl nur im besten Fall nur mit 4 Abgeordneten in die Nationalversammlung einziehen. Das ist eine herbe Niederlage, hatte Bayrou doch noch Ende April, Anfang Mai auf einen Sieg bei der Präsidentschaftswahl gehofft. Die PCF wird zwischen 6 und 12 Abgeordnete haben und die Grünen wohl nur 3 Abgeordnete. Also keine besondere Überraschung. Die Wahlen von gestern sind eine weitere Bestätigung des Mandats, das die Franzosen am 6. Mai Nicolas Sarkozy verliehen haben. Mit dieser Wahl drücken sie noch einmal die Hoffnung auf tiefgreifende Reformen aus. Der > Präsident der Republik verfügt nun über ein sehr umfangreiche Machtfülle, aber er wird mit den Sozialpartnern vieler verschiedener gesellschaftlicher Gruppen rechnen müssen. Die angekündigte und teilweise bereits realisierte Öffnung nach Links könnte ihm dabei helfen.
Das Mehrheitswahlrecht bewirkt also, dass eine Partei, die im ersten Wahlgang 43 Prozent der Stimmen erhält, möglicherweise mehr als 500 der 577 Plätze erhalten kann, während sich die anderen Partei die restlichen 76 Plätze teilen müssten.
Pour préparer une émission sur Albert Camus, qui a reçu le prix Nobel, il y a bientôt, en décembre prochain, 50 ans, un journaliste m’a récemment interrogé sur l’actualité de Camus aujourd’hui. Voilà ma réponse en quelques phrases:
La prétention esthétique des œuvres d’Albert Camus dépasse de loin le simple constat que le monde est absurde. (1) L’absurde dans ses œuvres n’est pas plus qu’une sorte de diagnostic qui concerne le rapport de l’homme au monde; ce rapport est la base des réflexions qui conduisent aux obligations de l’artiste de s’engager pour la liberté et l’indépendance.
La fermeté des ses adversaires des années 50 l’encourageait à se méfier des doctrines morales et des idéologies. L’art et la littérature ne peuvent préserver leur autonomie que s’ils se défendent contre les idéologies tout en les refusant.
Ses > œuvres (L’étranger, Le mythe de Sisyphe, La peste, L’homme révolté, L’été, La chute) possèdent aujourd’hui encore une si grande actualité car elles posent d’une manière si pressante des questions fondamentales qui concernent et la liberté et la responsabilité de l’homme. Les réponses à ces questions n’appartiennent pas au domaine des idéologies, car ce ne sont que les artistes, les écrivains et les intellectuels qui gardent une indépendance suffisante pour y répondre. Malgré ses rapports bien évidents de Camus avec sa propre époque, > son esthétique, je veux dire l’importance de l’art, accorde à son œuvre une actualité particulière qui n’a rien perdu de son intensité.
1. Cf. A. Camus, Le discours de Suède, Paris 1959.
Kürzlich hat mich ein Journalist im Zuge seiner Vorbereitungen für eine Sendung über Albert Camus, der vor 50 Jahren den Nobelpreis für Literatur erhalten hat, gebeten, Camus‘ Aktualität kurz zusammenzufassen. Hier ist meine Antwort:
Der ästhetische Anspruch der Werke Albert Camus’ (1) ist der bloßen Feststellung, dass die Welt absurd sei, weit überlegen. Das Absurde in seinen Werken ist nur eine Art Diagnose, die die Stellung des Menschen zur Welt betrifft; danach folgen die Überlegungen, aus denen die Verpflichtung des Künstlers, sich für die Freiheit und Unabhängigkeit einzusetzen, entsteht.
Die Unbeugsamkeit seiner Gegner in den 50er Jahren bestätigte ihn darin, moralischen und ideologischen Lehrsätzen zu misstrauen. Die Kunst und die Literatur können ihre Autonomie nur dann wahren und zur eigenen Verteidigung einsetzen, wenn sie ideologische Vorgaben verweigern.
Seine > Werke (u.a. Der Fremde, Der Mythos vom Sisyphos, Die Pest, Der Mensch in der Revolte, Der Fall) sind heute noch so aktuell, weil sie in so eindringlicher Form fundamentale Fragen nach der Freiheit und der Verantwortung des Menschen stellen. Die Antworten auf diese Fragen wollte er keinesfalls den Ideologien überlassen, den es sind nur die Künstler, Schriftsteller und Intellektuellen, die über die notwendige Unabhängigkeit verfügen, um diese Fragen beantworten können. Trotz der offenkundigen, im übrigen unaufhebbaren Zeitgebundenheit verleiht > Camus’ Ästhetik – ich meine damit die besondere Bedeutung der Kunst – seinem Werk eine Aktualität, die nichts von ihrer Intensität verloren hat.
Jamais un Président de la République en France qui vient d’être élu n’a pu, en si peu de jours, s’assurer d’une position de force si considérable. Alain-Xavier Wurst, dans son > Blog tricolore se déclare choqué non à cause de la défaite des socialistes, non à cause de la victoire de Sarkozy mais parce que celui sort si tout-puissant des élections. Et vous rappelez-vous François Bayrou et son nouveau parti Mouvement démocratique dont j’ai parlé plusieurs fois sur ce blog ? Eh bien ces chances se réduisent chaque jour, de sorte qu’on se demande s’il pourra constituer un groupe parlementaire (20 députés) après les élections législatives à L’Assemblée nationale ? A.-X. Wurst résume en une phrase les perspectives de la politique en France: Sarkozy a profité de la faiblesses des socialistes et il a „détruit l’espace vital politique de Jean-Marie Le Pen et de François Bayrou“. C’est dur comme jugement, n’est-ce pas ? Mais ce résultat des élections confirme rétrospectivement encore une fois l’attention que nous avons accordée aux élection, dont le résultat est beaucoup plus qu’un simple changement de locataire de l’Elysée, nous vivons un grand tournant de la Ve République, un Président qui se prête à ajouter la politique intérieure et l’économie à son > domaine réservé et donc la naissance d’un d’un système présidentiel, la naissance d’un bipartisme, et nous pouvons observer comment la France, selon la promesse de Sarkozy, revient à L’Europe. Le Non des Français à la Constitution européenne, Sarkozy en profitera pour introduire un changement de cap de la politique européenne de la France et cela nous concerne tous.
Noch niemals hat sich ein gerade frisch gewählter Präsident der Republik in so wenigen Tagen eine solch starke Position verschaffen können. Auf seinem > Blog tricolore zeigt sich Alain-Xavier Wurst schockiert nicht wegen der Niederlage der Sozialisten, auch nicht wegen des Sieges von Sarkozy, sondern vor allem weil dieser so allmächtig aus den Wahlen hervorgegangen ist. Die Leser dieses Blogs erinnern sich doch sicher noch an François Bayrou und seine neue Partei Mouvement démocratique, von der ich einige Male hier berichtet habe? Nun seine Chancen verringern sich jeden Tag, und es schon gar nicht mehr sicher, dass er überhaupt eine Gruppe (20 Abgeordnete) in der Nationalversammlung stellen kann. A.-X. Wurst resümiert in eine Satz die politische Situation in Frankreich: Sarkozy hat von der Schwäche der Sozialisten profitiert und er hat „den politischen Lebensraum von Bayrou und Le Pen zunichte gemacht.“ Ein hartes Urteil, nicht wahr? Aber dieses Ergebnis der Prsäidentschaftswahl bestätigt im nachhinein die Aufmerksamkeit, mit der wir den Wahlkampf und die beiden Wahlgänge verfolgt haben. Das Ergebnis ist nicht bloß ein Mieterwechsel im Elyséepalast, wir erleben eine außerordentlich wichtigen Wendepunkt der V. Republik, die Akzentverschiebung zu einem Präsidialsystems, in dem der Präsident die Innenpolitik und die Wirtschaftspolitik zu seinem > domaine réservé hinzufügt, die Geburt eines Zweiparteiensystems, und wir können beobachten, wie das Frankreich Sarkozys gemäß seiner Ankündigung nach Europa zurückkehrt. Das nein der Franzosen zur Europäischen nutzt Sarkozy für einen Kurswechsel der französische Europapolitik – nach innen wie außen – und das betrifft uns alle.
Es gibt bestimmt viele gute Gründe für diesen Titel. Meiner ist ganz einfach. Dieses Schulbuch soll Euch helfen beim Französisch-Lernen Entdeckungen zu machen. Ich kann Euch versprechen: Viele Schüler und Freunde, Austausch- und Briefpartner erwarten Euch in Frankreich. Und außerdem ist Frankreich auch ein wunderbares Ferienland. Berge, Wanderungen, der Strand, Paris, so viele Urlaubsorte und Ausflugsziele erwarten Euch dort. Natürlich muss man sich am Anfang ein bisschen anstrengen, aber bald in der 8. oder 9. Klasse könnt Ihr mit Hilfe des > Programms Brigitte Sauzay nach Frankreich fahren, um Leute kennenzulernen, Freunde zu finden, andere Denkweisen zu entdecken und eines Tages werdet Ihr das Glück haben, dort Schüler treffen, die – und das wird eine echte Überraschung sein – mit dem gleichen Geschichtsbuch arbeiten wie Ihr in Deutschland. Ihr wisst bestimmt, dass die deutsch-französische Aussöhnung ganz besonders vom Staatspräsidenten General de Gaulle und Bundeskanzler Konrad Adenauer geprägt worden ist, die 1963 zusammen den deutsch-französischen Freundschaftsvertrag unterzeichnet haben, der auch unter dem Namen Elyseevertrag bekannt ist. Mit diesem Vertrag haben sich Frankreich und Deutschland verpflichtet, sich künftig regelmäßig zweimal im Jahr auf höchster Ebene zu treffen. Und in einem Zusatz zu diesem Vertrag wurde im gleichen Jahr das > Deutsch-Französische Jugendwerk gegründet. Ihr wisst auch, dass beide Länder eine bewegte Geschichte im 20. Jahrhundert hinter sich haben. Zwei lange Kriege haben viele Menschenleben gefordert und unendlich viel Leid verursacht. Jedes Land interpretiert seine Geschichte natürlich auf seine eigene Weise. Aber es gibt doch einen wunderbaren Erfolg: In Frankreich und Deutschland haben Historiker zusammen für die Schüler in unseren beiden Ländern ein > gemeinsames Geschichtsbuch geschrieben.
Also trotz einer Vergangenheit, die reich an Missverständnissen jeder Art war, gibt es also heute eine gemeinsame Basis für das Verständnis und die Interpretation unserer Geschichte. Und kaum etwas anders ist so spannend, wie die Lektüre dieses Buches in einer deutsch-französischen Gruppe von Schülern. Natürlich sind die die Unterschiede zwischen unseren beiden Ländern allen geläufig. Aber die französischen Schüler, die Deutsch lernen, und die deutschen Schüler, die Französische lernen, entdecken schnell die unglaublichen Chancen, die die Beziehungen zwischen unseren beiden Ländern für uns alle bereithalten.
Französisch lernen bedeutet nicht nur Vokabeln und Grammatik lernen, es geht vor allem um Entdeckungen, die Ihr machen werdet, sowie Ihr das Schulbuch Découvertes aufschlagen werdet. Sicher, Ihr werdet Französisch im Unterricht gemäß der Reihenfolge der Lektionen lernen. Aber es bleibt Euch unbenommen, Eure ganz persönlichen Entdeckungen machen. Auch dieser Blog gibt Euch dafür viele Anstöße und Gelegenheiten. Schreibt uns doch mal hier Eure schönsten Entdeckungen beim Erlernen der französischen Sprache als Kommentar hier auf dem Blog oder als Mail an die Redaktion – redaktion@france-blog.info – und teilt so mit anderen das Vergnügen, eine Sprache zu sprechen, die andere nicht können, weil man ihnen immer zu Unrecht sagt, dass es eine schwere Sprache ist und weil man ihnen so jedes Vergnügen an der französischen Sprache und Kultur vorenthält.
Hier soir, j’ai écrit ce billet et j’ai demandé à Gilles Floret, le chanteur, de lire ce texte. Ecoutez les raisons pourquoi on a appelé votre manuel Découvertes, sans lire le texte. Et qu’est-ce que vous avez compris ? Peut-être vous réécoutez encore une fois le texte en prenant quelques notes. D’autres textes lus par Gilles Floret suivront ici.
Bon, maintenant, allez-y, cliquez, écoutéz et faites un petit exercice de compréhension.
Pourquoi notre manuel de français s’appelle-t-il ‘Découvertes’ ?
Il y a sans aucun doute beaucoup d’explications à ce titre. La mienne est toute simple. Ce manuel vous aide à faire des découvertes en apprenant le français! Soyez sûr, beaucoup d’élèves, d’amis, de correspondants vous attendent en France. La France est un pays merveilleux pour les vacances. Les montagnes, les randonnées, la plage, Paris, tant d’autres lieux de vacances vous y attendent. Bien sûr, avant, il faut faire un petit effort, mais bientôt, vous pourrez partir en France par exemple avec > le programme Brigitte Sauzay pour connaître des gens, se faire des ami(e)s, découvrir d’autres manières de penser, et un jour, vous aurez peut-être la chance de rencontrer des camarades qui, oh surprise!, travaillent avec le même manuel d’histoire que vous en Allemagne. Vous savez sans doute, que la réconciliation franco-allemande a été beaucoup inspirée par le Président de la République, le général de Gaulle, et le chancelier Konrad Adenauer qui ont signé, en 1963, le traité d’amitié franco-allemande, connu sous le nom de « Traité de l’Elysée ». Par ce traité, les deux gouvernements ont promis de se rencontrer chaque année deux fois au plus haut niveau. Ce traité était aussi la base de la fondation de > l’Office franco-allemand pour la jeunesse.
Vous n’ignorez certainement pas, que nos deux pays ont connu une histoire très mouvementée au XXe siècle. Deux longues guerres très meurtrières qui ont causé beaucoup de pertes en vies et en matériel sans parler des drames humains. Or, chaque pays interprète souvent son histoire à sa manière. En ce qui concerne les relations franco-allemandes, il s’agit donc là d’un très beau succès : la France et l’Allemagne ont su faire > un seul manuel d’histoire pour nos deux pays.
Malgré un passé riche en malentendus de toutes sortes, il existe aujourd’hui une base commune pour interpréter en commun notre histoire. Rien de plus passionnant que de travailler avec ce livre au sein d’un groupe franco-allemand. Il est évident que même les jeunes d’aujourd’hui connaissent les différences entre nos deux pays. Mais les élèves français qui apprennent l’allemand et les élèves allemands qui apprennent le français découvriront vite les richesses que des relations entre nos deux pays leur révèleront très bientôt.
Apprendre le français, ce n’est pas simplement apprendre des mots ou de la grammaire, c’est aussi faire des découvertes, dès que vous ouvrez la première page de votre manuel scolaire « Découvertes ». Certes, vous suivrez le manuel et l’enseignement à l’école. Mais, vous êtes libre de faire vos propres découvertes, vos propres expériences. Ce blog vous en fournit beaucoup d’occasions. Ecrivez-nous – sous forme de commentaire sur ce blog où par courriel à l’adresse suivante à la redaktion@france-blog.info – vos meilleures découvertes en apprenant le français et partagez avec d’autres le plaisir d’apprendre une langue que d’autres ne parlent pas parce qu’on leur a dit, qu’il s’agissait d’une langue difficile en leur cachant tous les plaisirs de la langue française.