Stuttgart: Xavier Le Roy – Lecture Performance mit anschließendem Gespräch

Württembergischer Kunstverein Stuttgart, Schlossplatz 2, 70173 Stuttgart
1.12.2012, 19:00 Uhr – 22:00 Uhr

„Maybe theory is biography, presenting it is a lecture, and doing a lecture is performing.“

In seiner Lecture Performance „Product of Circumstances“ löst der promovierte Biologe und Choreograph Xavier Le Roy auf humorvolle Weise die scheinbaren Widersprüche zwischen Wissenschaft, Forschung und Tanz auf und veranschaulicht, dass Forschen und Tanzen ebenso eins sind, wie Vorträge zu halten und auf der Bühne zu stehen. Mit seinen Studien, Beispielen und Analysen wird Tanz hier als eine komplexe und umfassende Art definiert, den Körper im Verhältnis zu Gesellschaft und Marktökonomie zu denken.

Im Anschluss an die Performance spricht Xavier Le Roy mit dem französischen Forscher, Kurator und Autor Christophe Wavelet, der derzeit Stipendiat an der Akademie Schloß Solitude ist. Sie verhandeln Themen wie u.a. Autobiographie und Dislozierung als künstlerische Methode; die Genese und Entwicklung von Le Roys choreographischem Material; sein Verständnis von Musik und die Bedeutung des künstlerischen Labors.

Sprache: Englisch

Eintritt: 4 / erm. 2 Euro / Mitglieder frei

Veranstalter: Württembergischer Kunstverein Stuttgart, Institut français Stuttgart

Séminaire Sens Public/IRI : „écritures numériques et éditorialisation“

Unser Frankeich-Blog sei Stuttgart-lastig? Klar, hier in Stuttgart und Umgebung passiert ja auch viel Deutsch-französisches: U.a. > Institut français Stuttgart oder > Deutsch-Französishces institut, Ludwigsburg. Wir freuen uns aber über alle Veranstaltungshinweise, die wir bekommen:

Séminaire Sens Public/IRI : „écritures numériques et éditorialisation“
Le séminaire reprend sa saison le jeudi 15 novembre en présence d’un nouveau partenaire, l’Université de Montréal.

Cette année, chaque séance accueillera deux à quatre intervenants et se déroulera „en duplex“ depuis le Centre Pompidou à Paris et le Carrefour des Arts et des Sciences de l’Université de Montréal.
Première séance : 15 novembre

Contextes et gestes de l’écriture littéraire numérique
Si l’écriture a partie liée avec la temporalité, il ne fait aucun doute qu’Internet en a profondément modifié le geste et le rythme : la publication peut se faire dans l’instant et sans délai, rendue disponible immédiatement pour les internautes. À qui et comment s’adresse alors le texte produit ? Comment l’auteur négocie-t-il son geste au clavier avec l’espace public de publication ? « L’oeuvre » se trouve-t-elle affectée par son lieu de production, l’espace multiforme qu’est le web ?
Avec Sarah-Maude Beauchesne, Bertrand Gervais et Pierre Ménard.
Séance animée par Carole Dely (Sens Public) et Marcello Vitali-Rosati (UdeM), avec la collaboration de Nicolas Sauret (IRI).

> Contextes et gestes de l’écriture littéraire numérique. Séance 1. 15 novembre 2012

Horaire et Lieu :
A Paris : Centre Georges Pompidou, en Salle Triangle (entrée depuis l’esplanade à droite de l’entrée principale)
de 17h30 à 19h30

A Montréal : Université de Montréal, salle P217 du Pavillon Roger-Gaudry 2900, boul. Édouard-Montpetit
de 11h30 à 13h30

Comme l’année passée, les séances seront retransmises en direct via Polemictweet


> Literatur und Internet oder la littérature numérique. Bibliographie et sitographie


Appel à contributions

Parallèlement au séminaire organisé en partenariat avec l’IRI, l’Université de Montréal et la MSH Paris-Nord, la revue internationale Sens Public ouvre un dossier éditorial sur les questions de l’écriture numérique et de leur éditorialisation.

Les technologies numériques ont profondément changé notre culture. Il ne s’agit pas simplement de nouveaux outils mis à notre disposition : les pratiques numériques ont modifié notre façon d’habiter le monde. L’analyse du monde numérique doit donc être en premier lieu une réflexion sur la culture numérique et non seulement sur les outils. Pareillement, avec le changement des supports, des modalités de publication, des mécanismes de visibilité, d’accessibilité et de circulation des contenus, c’est l’ensemble de notre rapport au savoir qui se trouve remis en question.

> Consulter l’appel sur l’Agenda de Sens Public
Contact et réception des textes : Carole Dely – > carole.dely@sens-public.org

Jean-Louis Trintignant im Alten Schauspielhaus in Stuttgart

Am 15. November 2012 im > Alten Schauspielhaus

Jean-Louis Trintignant rezitiert drei freiheitsliebende Dichter des 20. Jahrhunderts – Boris Vian, Jacques Prévert, Robert Desnos

Vom Theater tri-bühne in Kooperation mit den Schauspielbühnen veranstaltet

Der französische Film- und Theaterschauspieler Jean-Louis Trintignant ist einer der berühmtesten Künstler Frankreichs. Kürzlich erhielt Michael Hanekes Film „Liebe“ mit ihm in der Hauptrolle in Cannes die Goldene Palme.

Neben der Darstellenden Kunst beschäftigt er sich aber mit großer Leidenschaft mit einer weiteren Disziplin: Er ist verrückt nach Poesie, er hält nicht inne, sie zu verschlingen und sie seinen Mitmenschen vorzutragen. Um uns an seiner Passion Teil haben zu lassen, hat er drei Dichter des zwanzigsten Jahrhunderts gewählt, drei Menschen, die die Freiheit so unabdingbar liebten, wie er selbst es tut. Trintignant rezitiert Prévert, Vian und Desnos. Sie sprechen vom Widerstand und vom Kampf, von der gegenwärtigen Liebe und derjenigen, die fortging. Er spielt mit den Worten, bringt uns, jene wie Waffen schwingend, zum Lachen. Sein Vergnügen ist höchst ansteckend.

Diese Vorstellung ist die Eröffnung des vom Theater tri-bühne veranstalteten 11. Stuttgarter Europa Theater Treffens (SETT 2012).
In französischer Sprache (mit Übersetzungshilfe)

Inszenierung: Gabor Rassov
Licht: Orazio Trotta

Mit Jean-Louis Trintignant (Rezitation)
Daniel Mille (Akkordeon)
Grégoire Korniluk (Violoncello)

Do 15.11.2012 – 20:00 Uhr im > Alten Schauspielhaus
In französischer Sprache – mit Übersetzungshilfe
Eintrittspreis 24,- /19,-

> Kartenvorverkauf

Au plaisir de lire
Leseatelier, Bücherstand und Flohmarkt

Sa 10. November 11 bis 14 Uhr
Deutsch-französische Grundschule Stuttgart Sillenbuch, Silberwaldstraße 22, 70618 Stuttgart

Im Rahmen ihres Projekts „Lust am Lesen“ lädt die deutsch-französische Grundschule in Stuttgart-Sillenbuch Sie ein, gemeinsam mit der Jugend- und Kinderbuchautorin Florence Jenner-Metz verschiedene Bücher und Kamishibaïs (japanisches Erzähltheater mit Lichtbildern) in deutscher und französischer Sprache zu entdecken. Die Straßburger Buchhandlung „La Bouquinette“ wird anlässlich dieses Projekts nach Stuttgart kommen und exklusiv ihr vielfältiges Sortiment an bewährten Klassikern und interessanten Neuheiten präsentieren.

Zudem können Sie sich auch als Privatpersonen an einem Bücherflohmarkt beteiligen, auf dem deutsche und französische Bücher für Kinder und Erwachsene angeboten werden sollen.

Eintritt: frei

Tischreservierung für den Bücherverkauf auf dem Flohmarkt unter: Tel. 0711/4792138 oder direction.dfgs@gmail.com (mit einem Unkostenbeitrag von 8 Euro pro Stand unterstützen Sie den Elternverein der Schule)

Veranstalter: Deutsch-französische Grundschule Stuttgart

> Institut français de Stuttgart

Nachgefragt: Eric-Emmanuel Schmitt, Monsieur Ibrahim et les fleurs du Coran

France-Blog en route avec le > studio ambulant de télevision.

Lundi 15 octobre, à l’occasion de > sa lecture à la maison de littérature à Stuttgart Eric Emmanuel Schmitt a répondu à nos questions. Nous avons parlé de > Monsieur Ibrahim et les fleurs du Coran et M. Schmitt m’a raconté qu’il es devenu directeur de théâtre après avoir acheté le Théâtre Rive Gauche à Paris, où on présente actuellement Le Journal d’Anne Frank.


> Eric Emmanuel Schmitt in der Komödie im Marquardt. Fotoalbum der Amis de l’institut français. Lesung, Gespräch und Diskussion mit über 300 Schülerinnen und Schülern.

> Komödie im Marquardt: Eric-Emmanuel Schmitt und über 300 Schüler – Hier auf dem Blog.

Komödie im Marquardt: Eric-Emmanuel Schmitt und über 300 Schüler

Am 15. Oktober 2012 war Eric-Emmanuel Schmitt zu Gast in der Komödie im Marquardt in Stuttgart. Und über 300 Schülerinnen und Schüler waren mit dabei. Professor Jürgen Mertens (PH Ludwigsburg) hat das Gespräch moderiert. Eric-Emmanuel Schmitt hat aus
> Monsieur Ibrahim et les fleurs du Coran gelesen (S. 9ff, 36 ff, 68 ff.). Zwischendurch hat er die Fragen der Schüler beantwortet. „Aiguiser la curiosité, c’est la tâche de la litérature“, sagte er. Vor seiner Veranstaltung im Literaturhaus Stuttgart (Der Link zu den Fotos wird hier hier noch folgen) am gleichen Abend hat er uns zu einem Video-Interview empfangen. Das Video folgt in Kürze auf diesem Blog.

Die Fotos können mit einem Klick vergrößert werden.

Mit einem Klick auf eines der drei Bilder öffnet sich das Fotoalbum auf einem schwarzem Hintergrund. Möglicherweise werden die 45 Bilder des Albums erst angezeigt – weiterklicken mit Pfeil am rechten Rand -, wenn Sie vorher auf die Überschrift dieses Artikels klicken.

8. Kongress des Frankoromanistenverbandes in Leipzig
Ein Gespräch mit Prof. Dr. Patricia Oster-Stierle

Sie finden 130 Fotos vom > Staatsakt in Ludwigsburg am 22. 9. 2012 und von der gemeinsamen > Presse-konferenz mit Staatspräsident Hollande und Bundeskanzlerin Merkel auf diesem Blog.

Anlässlich der Eröffnung des 8. Kongresses des Frankenromanistentages in Leipzig (19.9.-21.9.2012) unter dem Motto [R]Evolution der Medien hat Frau Prof. Dr. Patricia Oster-Stierle, die Vorsitzende des Verbandes auf unsere Fragen gantwortet.

Frau Professor Oster-Stierle hat einen Lehrstuhl an der Universität Saarbrücken inne und ist dort auch Vizepräsidentin für Europa und Kultur. Der Verband trägt die Bezeichnung Frankoromanistenverband im Deutschen Romanistenverband e.V. Wir haben über diese Bezeichnung gesprochen, und ich habe sie gefragt, wofür ihr Verband steht?

Der Vorschlag für die diesjährige Tagung enthielt eine historische und aktuelle Perspektive. Medien waren in jeder Form schon immer ein Thema romanistischer Forschung. Aber unter dem Eindruck der Neuen Medien rücken die Medienrevolutionen vergangener Jahrhunderte in ein neues Licht? Die Neuen Medien mit ihren Inhalten können selber ein Studienobjekt sein. Zugleich darf man auch fragen, wird in dem Fach Romanistik das Angebot der Neuen Medien bisher zum Vorteil des Faches wirklich genutzt? Blogleser sind manchmal kritisch und finden, dass universitäre Forschung zu weit vom Schulunterricht weg ist. Tatsächlich dauert es lange, bis Forschungsergebnisse in der Didaktik oder gar in den Schulbüchern wirklich angekommen sind. Andererseits möchte ihr Verband die Aufmerksamkeit nicht ur auf die Universität, sondern überhaupt auf das Fach Französisch ziehen. Wie wird das gemacht?

Der Lesetipp:

Patricia Oster-Stierle, > Wir haben genug von euch, und ihr habt genug von uns. Fünfzig Jahre deutsch-französische Freundschaft: Wer erlernt heute noch die Sprache des Nachbarn, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11. Juli 2012.

In Ludwigsburg wird an diesem Wochenende der 50. Jahrestag der Rede de Gaulles an die deutsche Jugend mit einem > Staatsakt gefeiert. Wie will und kann der Romanistenverband zu einer Vertiefung der deutsch-französischen Beziehungen etwas beitragen?

In ihren Antworten kommt klar und eindeutig der Wunsch zum Ausdruck, mit dem ganzen Gewicht des Verbandes zu einer substantiellen Aufwertung des Französichunterrichts in den Schulen beitragen zu wollen.

In unserem Gespräch wurde die Agenda 2020 genannt.
Wir haben den > Aufruf von Professor Nerlich und seinen Kollegen erwähnt.

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