33. Französische Filmtage in Tübingen und Stuttgart: 2.- 9. November 2016

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Die 33. Französische Filmtage in Tübingen und Stuttgart vom 2.- 9. November 2016 finden in Zusammenarbeit mit dem Ernst Klett Verlag statt.

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So viel Film war noch nie auf den Französischen Filmtagen: Insgesamt werden 128 Filme, davon 72 Lang- und 56 Kurzfilme gezeigt: Die größte frankophone Filmschau in Deutschland. Unter einer schrägen Satire auf die französische Bürokratie, einer sanften Geschichte über einen brutalen Sport oder der hochartifiziellen und traurigschönen Schriftstellerinnenbiographie findet sich garantiert ein Lieblingsfilm.

https://twitter.com/Filmtage/status/788772679226712064

Der Wettbewerb zeigt wie jedes Jahr einen eindrucksvollen Querschnitt dessen, was das junge und innovative frankophone Kino zurzeit ausmacht. Neue visuelle Konzepte für traditionelle Themen, unbekümmerte Verspieltheit im Umgang mit klassischen Genres, hochartifizielle Formensprache oder klassisches schauspielerbezogenes Kammerspiel machen die Filme aus, die in diesem Jahr um den Filmtage-Tübingen-Preis konkurrieren, der von der Internationalen Jury (Véronique Joo Aisenberg, Boris Lojkine, Dominik Moll) vergeben wird.

Discutons! – Die im letzten Jahr begonnene Diskussion über gesellschaftliche, soziale und politische Veränderungen in Frankreich wird fortgesetzt. Was macht Familie aus? Wie gehen wir mit der immer engeren Überwachung in unserer Gesellschaft um? Was dürfen, können und müssen Medien leisten – und was nicht? Diese und viele andere Fragen werden mit Daniel Cohn-Bendit, François Margolin und vielen anderen, eventuell auch mit Jean Ziegler und den Zuschauerinnen und Zuschauern diskutiert werdxen. Neben den klassischen Diskussionen gibt es zum ersten Mal moderierte Gesprächsrunden im Café Haag.

Gastland ist in diesem Jahr die Schweiz mit einem besonderen Schwerpunkt: eine Reihe aktueller Schweizer Filme, Kurzfilme aus Schweizer Filmhochschulen und natürlich die Retrospektive zu Lionel Baier, der nicht nur einen Querschnitt seines üppigen cineastischen Werkes präsentieren, sondern auch eine Masterclass geben wird.

Les Gourmandises de l’Institut Français heißt eine neue Reihe für Verpasstes, Geliebtes oder Klassisches aus den vergangenen Filmtagejahren.

Dazu kommt natürlich wieder Konzerte, Partys und jede Menge anderer Veranstaltungen rund um das frankophone Kino: Zum Beispiel ein Nachmittag mit Musik-Kurzfilmen, der aufgrund seiner Beliebtheit wieder neu aufgelegte Cineslam, ein hervorragend betreutes Schulkinoprogramm und als Cinéconcert ein Blick in die Welt von Morgen: Die Pariser Band NeirdA & Z3ro begleitet den Klassiker „Les Mondes futurs“ von William Cameron Menzies.

Zur Eröffnung am 2. November gibt es die schrille Komödie „Ma Loute“ von Bruno Dumont und Monsieur Dumont und Raph, die er in dem Film Billie van Pethegem verkörpert, ist mit dabei.

Französische Filmwoche in Berlin: Blogger gesucht

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Chansonprojekt: La chanson à l‘école 2016 im Saarland

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Am 25. Oktober 2016 fand in der wunderschönen Sulzbacher Aula die Preisverleihung zum Wettbewerb statt. Das Wettbewerb steht unter der Schirmherrschaft von Ulrich Commerçon, Minister für Bildung und Kultur des Saarlandes.
Wolfgang Winkler, Projektleiter des Projekts eröffnete die Veranstaltung, zu der zahlreiche Schüler/innen und Lehrer/innen gekommen sind.

Nach einem Grußwort des Sulzbacher Bürgermeisters Michael Adam, der Genaralkonsulin Frankreichs, Catherine Robinet und der Staatssekretärin Andrea Becker, verlies Wolfgang Winkler die Ergebnisse des Wettbewerbs, die zuvor von der Jury, Dr. Hanno Werry (LPM) und Dr. Gilles Floret (Klett Verlag), verkündet wurden.

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Fotos: © Peter Diersch, 2016.

Die Hauptpreise erhielten je 1000 Euro. (Grundschule St. Michael in Lebach/Gemeinschaftsschule Schiffweiler (Mühlbach) und das Illtalgymnasium). Danach folgten Preise in Höhe von 500, 250, 100 und 50 Euro.

Wie der belgische Sänger Stromae singt: „Nous étions formidables“! In diesem Sinne erhielten alle Teilnehmerklassen je einen Sachpreis (Klett-tasche mit Lektüren und Cds)

Von diesem Tag bleiben nachhaltige Erinnerungen, wie z. B. die engagierten Lehrer und Schüler der Förderschule Homburg, oder Frau Stefanie Bungart-Wickert, die sich seit Jahren stark macht für den Französisch-Unterricht in der Grundschule durch Chanson. Insgesamt, eine motivierende Veranstaltung, die uns Büchermacher im Verlag auch motiviert hat.

„On y va – auf geht’s – let’s go!“: Jetzt abstimmen -. Voter maintenant – Vote now!

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Vote now!
After verification by the Robert Bosch Stiftung and Deutsch-Französisch Institut that the formal criteria have been met, 9 projects are in the competition „On y va – auf geht’s – let’s go! “.

Have a look at the ideas put forward by the teams and vote to decide which projects will receive funding of up to 5000 Euro. The 6 projects which have received the most votes will be funded.
Choose your three favourite projects directly on the programme’s website: > http://www.lets-go-join-in.eu/vote.html
The voting period runs from October 26th until November 15h 2016.

Your “On y va – auf geht’s – let’s go!” team

Friedenspädagogischer Deutsch-Französische Kongress „Frieden / La Paix 1916 – 2016“ in Dresden

Vom 9. bis 13. November findet in Dresden der friedenspädagogische Deutsch-Französische Kongress „Frieden / La Paix 1916 – 2016“. Das ist eine Fortbildungsveranstaltung mit Workshops des Carolus Magnus Kreis e.V. und des Instituts für Romanistik der TU Dresden in Kooperation mit dem Deutsch-Französischen Jugendausschuss (DFJA), der Sächsisch-Bretonischen Gesellschaft (SBG) e.V., dem Institut Français Sachsen, dem Francophonie Dresden e.V., der Théodore-Gouvy-Gesellschaft Dresden e.V. und dem Sächsischen Bildungsinstitut.

Den Abschluss des Kongresses krönt unser SBG-Mitglied, der bretonische Sänger und Dichter Dr. Antony Heulin, mit einer bretonischen Sprachanimation & Musik unter der Überschrift “Vive la Bretagne!”

Lesung am 11. November, 20 Uhr, mit Sarah Léon, sélection Goncourt premier roman 2016.
> Die aktuelle Broschüre zum Kongress mit Informationen zum Programm, zur Anmeldung und zur Hotelbuchung

Verleihung des Literaturpreises “Hommage à la France 2016” an Antoine Leiris für sein Buch “Meinen Hass bekommt ihr nicht” (Blanvalet, München 2016).

Nachdem am 13. November 2015 in Paris bei den islamistisch motivierten Terroranschlägen über 130 Menschen getötet wurden, erhob sich die Stimme des 34-jährigen Journalisten Antoine Leiris, der bei dem Attentat im Pariser Konzertsaal Bataclan seine Frau verlor. “Freitagabend habt ihr das Leben eines außerordentlichen Wesens geraubt, das der Liebe meines Lebens, der Mutter meines Sohnes, aber meinen Hass bekommt ihr nicht … Wir sind zwei, mein Sohn und ich, aber wir sind stärker als alle Armeen der Welt.” Aus dem Facebook-Posting wurde sein Buch “Vous n’aurez pas ma haine” (Editions Fayard), dessen deutsche Fassung den Literaturpreis > “Hommage à la France 2016” erhält: „Mit ihrer Entscheidung, Antoine Leiris diesen Preis zu verleihen, würdigt die Jury einen Mann, der durch ein furchtbares Schicksal und seine zugleich zutiefst menschliche und hoffnungsvolle Botschaft zum Symbol für den Widerstand gegen den Terror geworden ist.“

Die Preisverleihung findet am 10. November, 19:30 Uhr, im Lingnerschloss Bautzner Str. 132, 01099 Dresden statt. Eintritt frei.

Institut français de Stuttgart :
Azouz Bergag „Le Gone du Chaâba“

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Film und Gespräch: Azouz Bergag „Le Gone du Chaâba“
Donnerstag, 20. Oktober, 19.30 Uhr, Institut français Stuttgart, Schloßstraße 51, 70174 Stuttgart,

begag-gone-chaabaDas Zusammenleben ist das Motto der diesjährigen Französischen Wochen – Azouz Begag erzählt davon in seinem Film Le Gone du Chaâba, der auf seinem gleichnamigen Roman basiert. Er handelt von den Schwierigkeiten und Freuden eines kleinen Jungen, der sich dafür entschied, der Beste der Klasse zu sein. Der spätere Erfolg des Soziologen, Wirtschaftswissenschaftlers, Schriftstellers und ehemaligen Ministers für die Förderung derbegag-2 Chancengleichheit, ist dabei in erster Linie auf seinen Wissensdurst zurückzuführen, der ihn bereits im Slum von Lyon, Chaâba, prägte.

Die Veranstaltung fand in Anwesenheit von Azouz Begag und in französischer Sprache statt.

Der stellvertretende Direktor des Insitut français Georges Leyenberger begrüßte Azouz Begag, der danach den Film vorstellte:

[Video ist in Vorbereitung]

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Veranstalter: Arbeitsgruppe der Freunde des Institut français Stuttgart

Rolf Kühn (Universität Freiburg): Michel Henrys Religionsphilosophie – von der Glückseligkeit zur Inkarnation des absolut phänomenologischen Lebens

Vortrag
Michel Henrys Religionsphilosophie – von der Glückseligkeit zur Inkarnation des absolut phänomenologischen Lebens
Donnerstag, 27. Oktober, 19.00 Uhr | Institut français Stuttgart, Schloßstr. 51, 70174 Stuttgart

Michel Henry (1922-2002) war einer der bedeutenden französischen Denker des 20. Jahrhunderts. Mit seiner Lebensphänomenologie, dem philosophischen Nachdenken der Grunderfahrung des Mir-Selbst-Gegeben-Seins, suchte Henry das Gespräch mit der jüdisch-christliche Theologie. Religion und Lebensphänomenologie finden in ein und derselben Grundgebung zusammen: in der ursprünglichen und radikalen Selbstoffenbarung und inneren Gewissheit absoluten Lebens – unter Einschluss der Welt.

Im Rahmen der Reihe „Le Grand Autre: Monotheismus in der Diskussion“ spricht Rolf Kühn (Universität Freiburg) über Michel Henrys Religionsphilosophie – von der Glückseligkeit zur Inkarnation des absolut Phänomenologischen Lebens.

Rolf Kühn (*1944 in Essen) ist ein deutscher Philosoph, der sich auf die Gebiete der Phänomenologie, der psychologischen und philosophischen Anthropologie, der Religionsphilosophie und der Kulturphilosophie spezialisiert hat. Als Vertreter der von Michel Henry begründeten Lebensphänomenologie ist er dessen Sprachrohr im deutschsprachigen Raum.

In deutscher Sprache

Der Eintritt ist frei. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Anmeldung erforderlich: info.stuttgart@institutfrancais.de oder 0711/239 25 13

Veranstalter: Ein gemeinsames Projekt des Hospitalhofs Stuttgart, des Institut français Stuttgart, des Internationalen Zentrums für Kultur- und Technikforschung (IZKT) der Universität Stuttgart und des Katholischen Bildungswerks Stuttgart.

Französische Wochen in Stuttgart 2016
StuttgartNacht im Institut français

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30 Jahre Retour de Paris. Et pourtant elles bougent !
Samstag, 15. Oktober, 17.30 / 19.00-24.00 Uhr, Institut français Stuttgart, Schloßstraße 51, 70174 Stuttgart
Ausstellungsdauer: 17. Oktober bis 4. November, Öffnungszeiten: Mo-Do 10.00-18.00 Uhr, Fr 10.00-16.00 Uhr

france-blog.info war mit dabei und zeigt hier sein Fotoalbum:

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Das Land Baden-Württemberg vergibt jährlich acht sechsmonatige Atelierstipendien an der Cité internationale des Arts im Zentrum von Paris. Seit 1986 stellen diese StipendiatInnen nach ihrer Rückkehr eine Auswahl ihrer dort entstandenen Arbeiten im Institut français Stuttgart aus. Inzwischen sind 87 Ausstellungen in Stuttgart organisiert worden. Zum Jubiläum der Ausstellungsreihe „Retour de Paris“ bespielen zehn ehemalige Stipendiatinnen, die auch heute noch als Brückenbauerinnen zwischen Frankreich und Deutschland wirken, das Haus mit einzigartigen Videoinstallationen und Performances:

Während auf dem Dach des Instituts emblematisch die deutsch-französische Freundschaftsfahne von Anna Tretter weht und Dorothea Schulz eine Auswahl ihrer französischen Sprechblasen zeigt, lässt das Stuttgarter Filmemacherduo Böller und Brot das Publikum mit seinen schönsten Daumenkinos spielen. Oana Vainer und Ragani Haas beleben den Abend mit eigens dafür produzierten Performances über ihre Identitätsfindung als Künstlerinnen. Die Videoarbeiten von Katrin Ströbel, Bettina Erzgräber und Ulrike Flaig zeigen deren poetische Wahrnehmung von Frankreich bzw. Paris – die Bilder und Texte von Claude Horstmann hingegen zeugen von einer ganz speziellen Auseinandersetzung mit der Stadt Marseille. Und dann ist da noch Monika Nuber, die mit Anja Füsti eine in Paris entstandene Musik- und Videoperformance weiterführt und mit im Laufe des Abends entstehenden Schallplattenzeichnungen überrascht.

Programm

17.30 Uhr
Vernissage 30 années Retour de Paris (Eintritt frei)

Mit Grußworten von Nicolas Eybalin, Generalkonsul Frankreichs in Stuttgart und Leiter des Institut français Stuttgart, Petra Olschowski, Staatssekretärin im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst BW, und Jean-Baptiste Joly, Direktor der Akademie Schloss Solitude und Mitbegründer der Reihe sowie einer Performance von Ragani Haas.

19-24 Uhr (offizieller Beginn der stuttgartnacht um 19.00 Uhr, Eintritt: 17 €)

Videos und Installationen

Böller und Brot: „Zooms aus Paris“, eine Auswahl der schönsten Daumenkinos des Stuttgarter Künstlerduos.
Bettina Erzgräber: Video „Parissyndrom“ (15 Min.)
Ulrike Flaig: Videoarbeit „Paris, réveille-toi!“

30 Jahre Retour de Paris. Schallplattenzeichnungen von Monika Nuber (c) Monika Nuber
19.30 / 22.00 / 23.30 Uhr (4. OG, Dauer je 20 Minuten)
Performance von Monika Nuber @ Anja Füsti

20.15 / 22.45 Uhr (EG, 15 Minuten)
„Und es wurde Dunkel“ (2017): Videoinstallationen & Performance von Oana Vainer

21.00 Uhr (4. OG, 30 Minuten)
Performance-Collage Ragani Haas

Die Veranstaltung findet auf Deutsch und Französisch statt.

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