Deutsch-französische Beziehungen

Die Seite auf meiner Dresdner Website > Romanistik im Internet zu den deutsch-französichen Beziehungen habe ich im vergangenen Sommer aufgeräumt, also die ungültigen Links entfernt und neue hinzugefügt. Allerdings könnte der Titel für diese Seite auch > deutsch-französische Zusammenarbeit – 334.000 Treffer nennt eine bekannte Suchmaschine – lauten, denn mit dem Suchausdruck > deutsch-französische Beziehungen werden mit der gleichen Suchmaschine nur 208.000 Seiten gefunden. Offenkundig ist die Zusammenarbeit mittlerweile eine Normalität geworden. Aber solange Hunderttausende Seiten einfach so aufgezählt werden und nach einem Algorithmus ohne Sinn und Verstand in eine (Un-)Ordnung gebracht werden, macht die Dresdner Romanistik-Seite seit 10 Jahren Sinn, da sie Studenten Schülern immer noch eine schnelle Orientierung erlaubt. Die bekannte Suchmaschine hat auch keine > Sitemap. Das > Motto der Website gefällt mir immer noch: Das Wort Web oder Blog hätte auch in diesem Text gepasst: „Wir haben schon einen Fuß in der Tür,“ heißt es in diesem Absatz, und man könnte hinzufügen, wir müssen die Technik und die Sprache der Blogs benutzen, nicht um die Inhalte zu verändern, sondern um viele zu erreichen…

Prof. Ingo Kolboom, mit desen Einverständnis die Website Romanistik im Internet seit mehr als vier Jahren auf dem Server des Romanischen Seminars gehostet wird leitet das > CIFRAQS Centre interdisciplinaire de recherches franco-canadiennes et franco-américaines/ Québec- Saxe.

Mal wieder richtige Wortschatzarbeit

Im > Friedrich-Verlag ist ein interessantes Heft zur Wortschatzarbeit erschienen: Es geht um das individuelle Lernen bei der Wortschatzarbeit im Unterrichtsalltag. Die Beträge in dieser Ausgabe bieten reichliche Anregungen und Materialien, mit denen Schüler kreativ neue Wörter lernen können. Beim handlungsorientierten Unterricht trainieren sie fürs reale Leben. Anregungen zum Rollenspiel, für die Textarbeit oder auch bei der Überprüfung im Vokabeltest ergänzen die Aufsätze.

Aus dem Inhalt:
– Mon dico personnel: Eine persönliche Wortschatzsammlung in einem
themenorientierten Vokabelheft anlegen
– Redemittel „faire les courses“ in einer Lernspirale üben
– Kommunikationstraining mit Situationskarten
– Die Lerner mit neuen Formen von Vokabeltests aktivieren

10 Euro für „Les Bienveillantes“

Das ist das Preisgeld des prestigereichen Prix Goncourt, den Jonathan Littell für Les Bienveillantes einstecken darf. Auf 900 Seiten schon 200.000 mal in Frankreich verkauft erzählt der mittlerweile 61-jährige Dr. jur. Maximilian Aue in seinen Memoiren detailreich – um hier nicht deutlicher zu werden – seine Verbrechen als SS-Obersturmbannführers während der NS-Herrschaft. Ob das Buch wegen der Werbestrategie diesen Erfolg in Frankreich hat, ob der Inhalt in dieser Form tatsächlich den Geschmack des Lesepublikums trifft, ob die Preis-Jury von den Französisch-Kenntnissen des Autors beeindruckt ist, und ob die Leser das Buch wirklich durchlesen, darüber darf gerätselt werden. Die einen wie François Beigbeider jubeln über ein Buch, das zeigt, wie es passiert sein soll. „Genau damit liegen viele durchaus auch falsch. (…) Als Amerikaner fühlt er (J. Little, W.) sich seit dem Vietnam-Krieg eher als Angehöriger einer Täter-Gemeinschaft und seine Romanfigur Max Aue versteht er als Prototyp der modernen Völkermorde,“ erklärt > Siegfried Forster in der Sendung FAZIT am 4.11.2006 im DeutschlandradioKultur und > Michael Mönninger nannte in seiner ZEIT-Rezension vom 21.9.2006 das Buch „Die Banalisierung des Bösen“. Sylvain Bourmeau, Chefredakteur des französischen Kulturmagazins „Les Inrockuptibles“, und nannte wurde noch deutlicher undsprach von einem „Monsterbuch aus Paris“. Die > FAZ hat seine Rezension am 15.10.2006 veröffentlicht. Dsa Buch wird 2007 im Berlin-Verlag auf deutsch erscheinen.

Programm Brigitte Sauzay und Voltaire

„Du bist in der 8. oder 9. Klasse? Dann nimm eine/n französische/n Austauschschüler/in bei Dir auf und fahr anschließend für drei Monate nach Frankreich!“ Wie das geht, erklärt das Deutsch-französische Jugendwerk auf seiner Website: > Programm Brigitte Sauzay.

„Ihr seid in der 10. Klasse? Nehmt ein/n französische/n Austauschschüler/in bei Euch auf und fahrt anschließend für sechs Monate nach Frankreich!“ > Voltaire-Programm des DFJW.

> www.centre-francais.de

Web 2.0

… kann man unter allen möglichen Aspekten definieren. In einem Beitrag zu seinem Blog hat Loïc Le Meur drei Aspekte hervorgehoben: 1. Auf einfache Art publizieren – damit ist die Verwendung von Social Software miteinbezogen: keine umständliche Installation der Software auf dem eigenen PC. 2. Sich schnell mit wertvollem Inhalt bekannt machen, das ist mit Web 1.0 nicht so einfach, 3. Freiheit und Wahrung der Urheberrechte des Surfers. – Demnach wäre Wikipedia nicht 2.0?

> Différence entre le web 2.0 et la bulle 2.0? – Das Blog von Loïc Le Meur

Fotos aus Paris

Die Stadt Paris wird einen Teil ihres Fotofundus online veröffentlichen. Den Bau der Metro und des Eiffelturms kann man so online bewundern. Die Internet-Ausstellung wird viele besondere Ereignisse in Paris berücksichtigen, so auch zum Beispiel die Ankunft der Division Leclerc, rue Guynemer am 25. August 1944. Aber auch die „Regards d’un Parisien sur la Commune“ werden vom 9. November bis zum 4. Februar 2007 gezeigt. Der Fotograf Hippolyte Blancard hat bis zum Sommer 1871 die Barrikaden und die Zerstörungen der Commune beobachtet. Für die Website werden rund 500 000 Fotos digialisiert:

> www.parisenimages.fr Wird noch überarbeitet.

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