Comic-Wettbewerb „La vie en BD“ startet in neue Runde

Zum bereits fünften Mal schreibt der Ernst Klett Verlag den großen Schülerwettbewerb „La vie en BD“ aus. Ab sofort können Lehrkräfte die Teilnahmebögen für das Schuljahr 2013/2014 unter www.klett.de/bd herunterladen.

Der Comic-Wettbewerb „La vie en BD“ wendet sich an Schülerinnen und Schüler aller Lernniveaus und Schulformen, die ein Thema ihrer Wahl als bande dessinée umsetzen möchten. Mit dem Wettbewerb möchte der Verlag Schüler oder Schülergruppen dazu ermutigen, ihre Kompetenzen in der französischen Sprache künstlerisch und erzählerisch zu vertiefen.

Bis zum 31. Januar 2014 können Lehrkräfte wieder die besten bandes dessinées ihrer Schülerinnen und Schüler einreichen. Der Ernst Klett Verlag und eine Jury aus Fachdidaktikern, Zeichnern und Praktikern belohnen den Sieger mit einer Reise ins Centre Belge de la Bande Dessinée nach Brüssel. Die Schülerinnen und Schüler auf den Plätzen 2-5 erhalten Sachpreise im Gesamtwert von 250 Euro; die Plätze 6-25 einen Trostpreis. Alle Gewinner werden schriftlich benachrichtigt.
Der Comic-Wettbewerb des Ernst Klett Verlages, an dem durchschnittlich 1.100 Schüler aus dem gesamten Bundesgebiet teilnehmen, wird seit 2009 ausgeschrieben.

Albert Camus oder der glückliche Sisyphos

Rechtzeitig zum 100. Geburtstag von Albert Camus (1913-1960) am 7. November ist im Verlag > Bonn University Press bei V&R unipress ein Band mit 23 Aufsätzen zu seinem Werk erschienen: U. a.:

> Rupert Neudeck (Troisdorf), Die Pest als Vorbild für die Humanitäre Arbeit
Willi Jung (Bonn), Schuld und Gedächtnis – La Chute von Albert Camus
Pierre-Louis Rey (Paris), Camus fut-il „romancier“?
Thomas A. Schmitz (Bonn), Camus und der griechische Mythos
Franz Rudolf Weller (Bonn), Aspekte der Camus-Rezeption in Deutschland (West und Ost) nach 1945. Eine kritische Bilanz
Maurice Weyembergh (Bruxelles), Camus et Dostoievski. La Légende du Grand Inquisiteur et ses interprétations
> Heiner Wittmann (Stuttgart), Kunst und Moral. Albert Camus und seine Nobelpreisrede

„Der vorliegende Sammelband vereinigt Beiträge, die zum Teil auf Gastvorträge an der Universität Bonn zurückgehen, aber auch Originalbeiträge, die eigens für diesen Band verfasst worden sind. Europäische Camus-Forscher und passionierte Leser haben zum Gelingen dieses Sammelbandes beigetragen, der im zeitlichen Umfeld des 100. Geburtstages (2013) und des 50. Todestages (2010) erscheint und in gewisser Weise eine »Arbeit am Mythos« im Sinne Blumenbergs dokumentiert.“ (W. Jung, Vorwort, S. 11)

Willi Jung (Hrsg.),
Albert Camus oder der glückliche Sisyphos – Albert Camus ou Sisyphe heureux
1. Auflage 2013
460 Seiten gebunden
ISBN 978-3-8471-0146-8
> Bonn University Press bei V&R unipress
Deutschland und Frankreich im wissenschaftlichen Dialog / Le dialogue scientifique franco-allemand – Band 4

> Vorwort – > Inhaltsverzeichnis

Klappentext: „Albert Camus’ Werk wurde weltweit rezipiert und ist nach wie vor von brisanter Aktualität. Eine umfassende Camus-Forschung hat sich dennoch nicht institutionalisieren können. Die Beiträger des Bandes nehmen Camus’ 100. Geburtstag daher zum Anlass, auf die Vielfalt in dessen Œuvre hinzuweisen, und geben wichtige Impulse für eine intensive Auseinandersetzung mit dem französischen Intellektuellen: Der erste Teil des Bandes beschäftigt sich mit dem Thema Engagement und versammelt Beiträge zu Fragen von Philosophie, Ethik und Politik. Der zweite Teil widmet sich unter der Überschrift Ästhetik dem literarischen Werk Camus’ und dessen Narrativik und Dramatik. Der dritte Teil schließlich untersucht das Verhältnis von Tradition und Moderne und behandelt Fragen der Rezeption und der Intertextualität.“

anlässlich einer Tagung in der Universität Bonn 2010: Rupert Neudeck sprach über Die Pest von Albert Camus. Ein Auszug seines Vortrages zeigen wir hier noch einmal. Das war übrigens der erste TV-Film > unseres transportablen Fernsehstudios:

Die besondere Aktualität von Albert Camus vor allem auch das Thema der Kunst in seinem Werk wird auch z. Zt. vom 17.-24. 8. 2013 in Cérisy-la-Salle diskutiert: > Camus, l’Artiste.

> Weitere Veranstaltungen im Jahr des Centenaire von Albert Camus

Lesenswert:

> 365 Tage Camus – Camus-Blog zum 100. Geburtstag von Albert Camus 2013 von Anne-Kathrin Reif

Ausstellung: Olivier Jordan: Noces de Lumière
Hommage à Albert Camus

> Ein Blick in das Atelier. (c) Oliver Jordan

Exposition: Olivier Jordan: Noces de Lumière – Hommage à Albert Camus
28 sept. 2013 12:00 – 9 oct. 2013 | 13 (Bouches-du-Rhône)

Unter der Schirmherrschaft S.E. Maurice Gourdault-Montagne, Botschafter der Französischen Republik in Deutschland, findet im Rahmen des Kulturjahres „Marseille-Provence 2013, Capitale Européenne de la Culture“ und anlässlich des Centenaire von Albert Camus im Grand Théâtre de Provence eine Ausstellung der Werke des Kölner Malers Oliver Jordan statt. Die Ausstellung zeigt 15 großformatige Bilder, u.a. « Albert Camus », « l’Algérie » et « la Mer Méditerranée », und einige weitere Porträts von Albert Camus.ainsi que quelques portraits de ce grand philosophe et écrivain. Seit über dreißig Jahren ist Jordan mit dem Werk Camus‘ vertraut. Die Eröffnung der Ausstellung findet am 28. September zusammen mit einem Konzert des amerikanischen Folksängers > Eric Andersen statt.

Ausstellungseröffnung: 28. September 2013 | Ort: Grand Théâtre de Provence, Aix-en-Provence | Ausstellungsdauer: 29. September – 30 November 2013

Hall du Grand Théâtre de Provence
380, avenue Max Juvénal
13100 Aix-en-Provence
Renseignements :
Grand Théâtre de Provence au 04 42 91 69 70
Entrée libre
Organisée par le Grand Théâtre de Provence, le Goethe-Institut Paris, le Goethe-Institut Marseille et en coopération avec le Centre Franco-Allemand de Provence

> Exposition: Olivier Jordan: Noces de Lumière – Hommage à Albert Camus – Site Internet des Missions allemandes en France

> Exposition Oliver Jordan : Noces de Lumière – Hommage à Albert Camus – Centre culturel franco-allemand Provence

> Olivier Jordan – Website des Künstlers

Der Frankreich-Blog auf Reisen
Das Forum „Zukunft des Buches, Zukunft Europas“ in Berlin

Wie wird der Buchmarkt im 21. Jahrhundert aussehen?

Die Französische Botschaft in Berlin organisiert am 9. September in Berlin ein Forum zum Thema „Zukunft des Buches, Zukunft Europas“.

Das > Programm dieses Forums wurde mit der Verlagsvertretung Frankreichs, dem ehemaligen Kultur- und Justizminister Jacques Toubon und mit deutschen Partnern – Deutscher Kulturrat, Börsenverein und Frankfurter Buchmesse – erstellt. Ziel der Veranstaltung sei es, „die europäische Zivilgesellschaft und Politik für die Herausforderungen des Buchsektors zu sensibilisieren und Handlungsansätze zu entwickeln“, so werden die Partner zitiert. Die Veranstaltung will zu einen Dialog zwischen den EU-Ländern führen, „in dem sich gemeinsame politische Ansätze zur Unterstützung des Buchsektors entwickeln lassen, gerade auch im Hinblick auf neue Fragestellungen rund um das Thema E-Book“, heisst es in der Ankündigung.

ZUKUNFT DES BUCHES, ZUKUNFT EUROPAS- > Programme
Gesprächsforum am 9. September 2013 – 9:00 – 18:00
in der Vertretung der Europäischen Kommission
Europäisches Haus, Unter den Linden 78, 10117 Berlin (1. Stock)

Venedig: 50 Jahre deutsch-französischer Vertrag

Auf unserem Blog haben wir in 60 Beiträgen über das deutsch-französische Jahr berichtet, mit dem 2012/2013 der > 50. Jahrestag der Unterzeichnung des Elysée-Vertrages gewürdigt wurde. Auf der > Kunst-Biennale in Venedig gab es auch eine Würdigung des Vertages, nicht nur ein weiteres so oft beschworenes Zusammenrücken, sondern einen echten Austausch.

Frankreich:

und Deutschland:

haben ganz einfach die Pavillons getauscht. > Der französische Beitrag Ravel Ravel Unravel (2013) zur Biennale fand im deutschen Pavillon statt und > der deutsche Beitrag mit den Arbeiten von Ai Weiwei, Romuald Karmakar, Santu Mofokeng und Dayanita Singh war im französischen Pavillon zu besichtigen.

> Die Schwere der Vergangenheit vergessen – Deutschlandradio Kultur
55. Biennale: Frankreich und Deutschland haben die Pavillons getauscht
Susanne Gaensheimer und Christine Macel im Gespräch mit Vladimir Balzer

> Biennale von Venedig: Wo „Francia“ draufsteht, ist „Germania“ drin – SPIEGEL ONLINE
Von Karin Schulze

Paris-Berlin : Génération créative

Vous aimez les idées neuves ? L’exposition Paris-Berlin : Génération créative vous invite à redécouvrir l’amitié franco-allemande au plus près de l’humain. Vous allez rencontrer des Allemands et des Français qui débordent d’énergie et d’idées. À deux ou à dix, ces jeunes créatifs montent des projets qui rivalisent d’ingéniosité dans leur domaine de prédilection : vidéo, cirque, musique… bienvenue dans l’amitié franco-allemande 2.0 !

> Exposition : Paris-Berlin – Génération créative

Informations pratiques

CIDAL • 31 rue de Condé • 75006 Paris
Du 1er juillet au 30 septembre 2013
Lundi, mercredi et vendredi de 11 à 13 heures et de 14 à 17 heures
Mardi et jeudi de 14 à 17 heures
Entrée gratuite
En savoir plus : www.allemagne.diplo.de

La Fête de la musique und französische Kultur in Dresden

1) Am Dienstag, 18. Juni, 19:30 Uhr, findet dort die Vernissage der Ausstellung > “L´étranger d’à côté / Der fremde Nachbar” statt . Die beiden Kuratorinnen, Claire Kuschnig und Anne Mariotte haben es dank intensiver Recherchen und Umfragen möglich gemacht, einen Blick in die Vielfalt der Dresdner französischen Gemeinschaft zu werfen. Wussten Sie, dass heute in Dresden 600 große und kleine Französinnen und Franzosen leben? Ob es so viele sind, wie damals im Augusteischen Zeitalter, als die Residenzstadt Dresden im Zeichen französischer Kultur und Sprache sowie französischer Hugenotten stand? (Siehe Dresdner Hefte 103/2010: Frankreich und Sachsen. Spurensuche in Dresden, 104 Seiten, 4,00 EUR!). Übrigens: der 18. Juni ist in Frankreich ein historischer Tag. Es war am 18. Juni 1940, als der nach London ausgewichene Brigadegeneral Charles de Gaulle über BBC seine Landsleute erstmals aufforderte, den Kampf gegen die deutsche Besatzung nicht aufzugeben. Siehe > www.histoquiz-contemporain.com/Histoquiz/Lesdossiers/LaFrance19391945/3/Dossiers.htm (hier finden Sie sogar eine deutsche Mitschrift des Schweizer Abhördienstes von dem von der BBC nicht aufgezeichneten Appel du 18 Juin, der von der UNESCO übrigens in das internationale Verzeichnis “Mémoire du Monde – Gedächtnis der Welt” aufgenommen wurde!).

> Flyer für die Ausstellung

2) Am Freitag, 21. Juni, Sommeranfang!, findet wieder unter den Fittichen des Institut français Dresden in ganz Dresden die schon legendäre Fête de la Musique statt. Alle Konzerte zur Fête de la Musique sind kostenlos. Wer gern spontan musizieren möchte, kann das tun. Am besten auf der Hauptstraße, aber auch anderenorts ist es möglich. Das ganze Programm dieser auch von unserer Sächsisch-Bretonischen Gesellschaft e.V. mit gesponserten Veranstaltung finden Sie als Anhang 2. Aktuelle Änderungen entnehmen Sie bitte der Internetseite

> Programm

Der Hörtipp: Heute abend. France-Culture
De l’Allemagne, 1800-1939. De Friedrich à Beckman

> Arts plastiques : De l’Allemagne, 1800-1939 – FRANCE CULTURE 17.04.2013 – 21:00

Ce soir La Dispute fait cause commune avec le journal La Croix et s’intéresse à l’actualité artistique en présence des critiques suivants :

– Corinne Rondeau (France Culture)
– Vincent Huguet (Marianne)
– Sabine Gignoux (La Croix)
– Emmanuelle Giuliani (La Croix)

Le sujet de ce soir: > De l’Allemagne, 1800-1939. De Friedrich à Beckmann au Musée du Louvre du 28 mars au 4 juin.

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