Ein Lob auf die Regionalpresse in Frankreich

Der Frankreichblog war vor zwei Wochen in Paris und hat bei LE MONDE an einem Seminar für französische Journalisten teilgenommen, das die International News Media Association (INMA) so perfekt organisiert hat. Bei diesem Treffen haben die Vetreter von Tageszeitungen und Agenturen in Vorträgen über alle möglichen Aspekten von Online-Geschäftsmodellen referiert. Der Frankreich-Blog hat über > das deutsche Leistungsschutzrecht / Les droits voisins berichtet. Man tauschte Visitenkarten aus, und mittlerweile haben wir uns ganz intensiv die Regionalzeitungen in Frankreich angesehen. Es stimmt, viel zu oft haben wir auf unserem Blog die großen Tageszeitungen aus Paris, LE MONDE, LE Figrao, Libération und La Croix zitiert.

Es lohnt sich aber > die regionale Tagespresse in Frankreich verstärkt in den Blick zu nehmen: Eine ungeheure Vielfalt gilt es zu entdecken und noch was, onlinemäßig – Twitter, Facebook und viele Blogs, sind diese Zeitungen perfekt unterwegs. Die > Dernières Nouvelles d’Alsace hat natürlich eine politische Rubrik > France/Monde und in der Rubrik > Les + multimédia u. a. auch viele Video-Filme, da kann man gerade angucken, wie Franzosen und Deutsche lernen, im Gleichschritt zu gehen. Das sind die > Vorbereitungen für das Défilé des 14 juillet. Die Berichte aus den Gemeinden finde ich besonders spannend: Was für eine Vielfalt! > Belmont Marche avec les vaches – Belmont. Retour des bovins au sommet: „La 3e édition de la fête de la transhumance s’est tenue hier entre Belmont et le Champ du Feu. Record d’affluence : plus de 200 personnes pour 27 vaches !“

Der Courrier picard hat gerade eine wunderbare Beilage > S’évader en Picardie veröffentlicht. Außerdem haben die Regionen noch etwas, was die Pariser Zeitungen nicht haben:

Auch > La Nouvelle République aus Tours hat eine Video-Rubrik und erscheint in den Départements Indre, Indre-et-Loire, Loire-et-Cher, Deux-Sèvres und Vienne. Ihre > Dossiers ! Z. B.: > Tops du tourisme 2013 en Loir-et-Cher

> La Voix du Nord hat viele Regionalausgaben, ist wie alle anderen Zeitungen auf Twitter, hat viele > Blogs und berichtet auch viel mit > Videos. Die besten Reisevorbreitungen findet man auf den Seiten Culture/Loisirs – welch ein Reichtum, in der Provinz. Die Regionen haben ihre eigenen Facebook Seiten> z.B. > La Voix du Nord Valenciennes – Denain.

à suivre

Das Zeitzeugenprojekt des DFI

Seit dem Frühjahr 2011 organisiert das Deutsch-Französische Institut im Rahmen des Projektes „Bildungskoffer: Die Anfänge der Europäischen Einigung – die großen Etappen der deutsch-französischen Verständigung“ Begegnungen von Zeitzeugen mit Schülern.

Themen dieser Gespräche können zum Beispiel

– die Rede Charles de Gaulles an die deutsche Jugend 1962 in Ludwigsburg,
– die Entstehung des Schumanplans 1950,
– das Saarland zwischen 1945 – 1955 oder auch
– Städtepartnerschaften

sein.

Das > dfi stellt außerdem Materialien zur Verfügung, die dabei helfen sollen, die Lehrstunden mit den Zeitzeugen vorzubereiten, zu strukturieren und zu moderieren.

Die Zeitzeugenbegegnungen können sowohl vor Ort in den Schulen als auch im Deutsch-Französischen Institut in Ludwigsburg stattfinden. Bei einem Besuch in Ludwigsburg bietet sich die Rede Charles de Gaulles an die deutsche Jugend als Thema an, da man hier die Begegnung mit dem Zeitzeugen mit einem Besuch des Schlosshofes, in dem de Gaulle gesprochen hat, verbinden kann.

Die Mittel für die Übernahme der Kosten der Zeitzeugenbegegnungen stehen noch bis zum Jahresende 2013 zur Verfügung. Die Organisation der Gespräche ist unkompliziert und relativ kurzfristig möglich.

Falls Sie Interesse an einem Gespräch noch in diesem Schuljahr oder Anfang des nächsten Schuljahres haben, wenden Sie sich bitte an Martin Villinger, Deutsch-Französisches Institut (villinger@dfi.de, 07141-930335).

> Informationen sowie Berichte von Gruppen, die bereits an ein Zeitzeugengespräch geführt haben.

Manfred Kaut, Lehrer für Geschicht und Französisch im Ruhestand, war 21 Jahre als, als er die Rede Charles de Gaulles an die deutsche Jugend hörte. Im Rahmen des Projekts des Deutsch-Französischen Instituts erinnert er sich an den 9. September 1962 und teilt seine Erfahrung mit Schülern des Gymnasiums Durlach.

Zitate aus Berichten zum Zeitzeugenprojekt:

„Der Vortrag von Herrn Kaut war sehr beeindrucken und emotional, da man sehr gut seine Gefühle und Gedanken nachfühlen und sich besser in die damalige Lage hineinversetzen konnte. Da wir die Geschichte von jemanden hörten, der sie selbst durchlebt hatte, wurde es für uns viel realer.“
Lea Schwoerer und Tiana Zoric, Salier-Gymnasium, Waiblingen

„Le témoin a parfaitement parlé français et décrit le contexte de l’époque, nous avons bien compris que depuis le discours de Charles de Gaulle les relations franco-allemandes sont devenues plus intenses et que c’était le point de départ de la réconciliation franco-allemande“
Schüler des Lycée Ribeaupierre, Ribeauvillé

„Der Besuch der Zeitzeugin wurde bei den Schülerinnen und Schülerin allgemein positiv aufgefasst, da es für diese etwas Neues war, jemanden kennen zu lernen, der aus der im Unterricht behandelten Zeit erzählt. So wurde den Schülern nicht nur die Geschichte vermittelt, sondern man erfuhr auch etwas von den Gefühlen und Eindrücken der Zeitzeugin und von der Wichtigkeit des historischen Ereignisses für die Menschen in der damaligen Zeit. Frau Bergan ging auf alle Fragen der Schülerinnen und Schüler intensiv ein und schaffte es, allen ein klares Bild von der damaligen Zeit und ihrer Bedeutung für die Jugend zu verschaffen.“
Katja Krebs Fachlehrerin Französisch am St.-Josef-Gymnasium in Biesdorf/Eifel

> dfi

La Fête de la musique und französische Kultur in Dresden

1) Am Dienstag, 18. Juni, 19:30 Uhr, findet dort die Vernissage der Ausstellung > “L´étranger d’à côté / Der fremde Nachbar” statt . Die beiden Kuratorinnen, Claire Kuschnig und Anne Mariotte haben es dank intensiver Recherchen und Umfragen möglich gemacht, einen Blick in die Vielfalt der Dresdner französischen Gemeinschaft zu werfen. Wussten Sie, dass heute in Dresden 600 große und kleine Französinnen und Franzosen leben? Ob es so viele sind, wie damals im Augusteischen Zeitalter, als die Residenzstadt Dresden im Zeichen französischer Kultur und Sprache sowie französischer Hugenotten stand? (Siehe Dresdner Hefte 103/2010: Frankreich und Sachsen. Spurensuche in Dresden, 104 Seiten, 4,00 EUR!). Übrigens: der 18. Juni ist in Frankreich ein historischer Tag. Es war am 18. Juni 1940, als der nach London ausgewichene Brigadegeneral Charles de Gaulle über BBC seine Landsleute erstmals aufforderte, den Kampf gegen die deutsche Besatzung nicht aufzugeben. Siehe > www.histoquiz-contemporain.com/Histoquiz/Lesdossiers/LaFrance19391945/3/Dossiers.htm (hier finden Sie sogar eine deutsche Mitschrift des Schweizer Abhördienstes von dem von der BBC nicht aufgezeichneten Appel du 18 Juin, der von der UNESCO übrigens in das internationale Verzeichnis “Mémoire du Monde – Gedächtnis der Welt” aufgenommen wurde!).

> Flyer für die Ausstellung

2) Am Freitag, 21. Juni, Sommeranfang!, findet wieder unter den Fittichen des Institut français Dresden in ganz Dresden die schon legendäre Fête de la Musique statt. Alle Konzerte zur Fête de la Musique sind kostenlos. Wer gern spontan musizieren möchte, kann das tun. Am besten auf der Hauptstraße, aber auch anderenorts ist es möglich. Das ganze Programm dieser auch von unserer Sächsisch-Bretonischen Gesellschaft e.V. mit gesponserten Veranstaltung finden Sie als Anhang 2. Aktuelle Änderungen entnehmen Sie bitte der Internetseite

> Programm

Die Sommeruni 2013 in Rinteln: Studieren – probieren :
Romanistik: Albert Camus, Kunst und Moral

Weit über 2000 Teilnehmer/innen aus der Weserbergland-Region, aus ganz Deutschland und aus dem Ausland haben bisher > die Sommeruniversität Rinteln besucht. Die Sommeruni 2013 findet vom 20.07. – 26.07.2013 statt. Die Sommeruni Rinteln ist eine Veranstaltung der > Volkshochschule Schaumburg.

Aus dem prall gefüllten > Vorlesungsverzechnis:

Romanistik: Albert Camus, Kunst und Moral

Albert Camus (1913-1960) gehört zu den bedeutendsten Autoren in Frankreich im 20. Jahrhundert. Auch in deutschen Gymnasien ist er einer der meistgelesenen Autoren. Neben „L’Étranger“ und „Les Justes“ gibt es aber eine Reihe von anderen Schriften aus seinem Werk, die ihn nicht nur als Schriftsteller, sondern auch als Intellektuellen und Künstler zeigen. Wir erarbeiten besonders seine Positionen zur Ästhetik anhand von Texten, die in der Schule kaum gelesen werden. Zugleich soll diese Veranstaltung einen Einblick in das Studium der Romanistik vermitteln.

Diese Veranstaltung wird in drei Teile gegliedert und soll mit einer Vorlesung, einer Übung und einem Proseminar die Arbeitsformen eines literaturwissenschaftlichen Studiums exemplarisch vorführen und erläutern.

> www.romanistik.info/camus.html

Leitung: Dr. Heiner Wittmann
Ort: BBS-KHL, Raum 108
Termin: Montag, 22.07.13
V.-Nr.: 16J812

Das Video der Sommeruni in Rinteln:

Medienwissenschaften und Wirtschaftsinformatik:
Web 2.0, soziale Netzwerke und digitale Geschäftsmodelle

In dieser Veranstaltung werden Grundkenntnisse über die Inhalte der Medienwissenschaften sowie der Wirtschaftsinformatik vermittelt. Die Studieninhalte dieser Fächer werden exemplarisch am Einsatz des Web 2.0 erläutert.

Die Arbeitsformen dieser Veranstaltung sind die an der Universität üblichen Lehrformen wie Vorlesung, Übung und Seminar. Web 2.0 wird auch das Mitmach-Netz oder das soziale Netz genannt. Es zeichnet sich durch den Versuch aus, die Nutzer von Websites zum Mitbringen und Einstellen von Inhalten aufzufordern. Wir untersuchen die Möglichkeiten, die sich aus dem Web 2.0 für Geschäftsmodelle ergeben. In der Vorlesung werden Perspektiven und Probleme des Web 2.0 vorgestellt. Die Übung untersucht die Bildung eines Geschäftsmodells und behandelt anhand von exemplarischen Themen und Texten in Einzel- oder Gruppenarbeit dazu verschiedene Aufgaben, die anschließend im Proseminar in kurzen Referaten vorgetragen und diskutiert werden.

Leitung: Dr. Heiner Wittmann
Ort: BBS-KHL, Raum 108
Termin: Dienstag, 23.07.13
V.-Nr.: 16F512

Der Hörtipp: Heute abend. France-Culture
De l’Allemagne, 1800-1939. De Friedrich à Beckman

> Arts plastiques : De l’Allemagne, 1800-1939 – FRANCE CULTURE 17.04.2013 – 21:00

Ce soir La Dispute fait cause commune avec le journal La Croix et s’intéresse à l’actualité artistique en présence des critiques suivants :

– Corinne Rondeau (France Culture)
– Vincent Huguet (Marianne)
– Sabine Gignoux (La Croix)
– Emmanuelle Giuliani (La Croix)

Le sujet de ce soir: > De l’Allemagne, 1800-1939. De Friedrich à Beckmann au Musée du Louvre du 28 mars au 4 juin.

„SaarLorLüx“ am 15. April 2013 um 18.50 Uhr im SR Fernsehen

Nicht verpassen! SaarLorLüx SR Fernsehen

· Arbeit: Jobs auf der anderen Seite der Grenze

In Kehl hat das erste deutsch-französische Arbeitsamt eröffnet. Es ist spezialisiert auf die Vermittlung von Jobs auf der anderen Seite der Grenze. I Interview: Frédérique Genton, Personal- und Unternehmensberaterin

· Sport: Fußball-Liebe kennt keine Grenzen

Seit 1998 besteht eine Fan-Freundschaft zwischen dem 1. FC Saarbrücken und dem AS Nancy. Die Lothringer spielen zurzeit in der ersten französischen Liga, die Saarländer sind drittklassig. Trotzdem feuern regelmäßig Nancy-Fans den FCS im Stadion an – nicht nur im Ludwigspark, sondern auch bei Auswärtsspielen.

· Ausflug: Frühlingsaktivitäten an der Mosel

Der Frühling beginnt bei uns immer zuerst an der Mosel, da ist es meist am wärmsten.Die Ausflugsschiffe fahren, und auch die Wanderer und Radler bevölkern wieder das Moselufer. „SaarLorLüx“ zeigt besonders schöne Mosel-Landschaften, radelnde ‚Römer’ und gibt Ausflugstipps.

· Übernachtung: Historisches Ambiente in Straßburg

Das „La Célestine“ in Straßburg liegt mitten im historischen Stadtzentrum, nicht weit vom ehemaligen Straßburger Hafen.

Moderation: Susanne Gebhardt

N.B. Wiederholung am 20.04.13 um 17 Uhr

Doch verpasst? > SaarLorLüx SR Fernsehen

Jetzt im Kino: Mademoiselle Populaire

Eine französische Liebeskomödie ist heute in die Kinos gekommen. Der Film erzählt eine romantisch-nostalgische Liebeskomödie ganz im Stile der großen Klassiker aus den 50er Jahren.

Im Frühjahr 1958 will die hübsche Rose (Déborah François) nicht mehr im Krämerladen ihres Vaters in der Normandie versauern. Sie träumt von der großen weiten Welt – oder zumindest davon, aus ihrem Dorf haruaszukommen. Heimlich bewirbt sie sich bei Louis Echard (Romain Duris) als Sekretärin. Dafür ist sie zwar völlig unbegabt, bekommt die Stelle aber trotzdem, weil sie schneller tippen kann als Louis die Sätze zu Ende formuliert. Louis‘ sportlicher Ehrgeiz ihr sicher, und er meldet Rose beim regionalen Schnellschreibwettbewerb an. Unter seiner strengen Aufsicht muss sie üben, üben, üben …. Und während Rose sich in Louis verliebt, träumt er davon, seinen Schützling zur schnellsten Frau des Landes, sogar ganzen Welt zu machen! Oder gilt seine Leidenschaft auch schon längst nicht mehr dem Wettbewerb alleine?

Regisseur Régis Roinsard erzählt in seinem Kinodebut Mademoiselle Populaire eine Liebeskomödie. Der französische Star Romain Duris („Der Auftragslover“, „So ist Paris“) überzeugt dabei als herrlich launischer Chef. An seiner Seite bezaubert Déborah François („Das Mädchen, das die Seiten umblättert“, „C’est la vie“) als hübsche und selbstbewusste Provinzlerin und beweist weider ihr komödiantisches Talent. Ergänzt wird das Team durch „The Artist“-Star Bérénice Bejo. Kamera führte Guillaume Schiffman („The Artist“, „Gainsbourg“).

> Mademoiselle Populaire – die Website zum Film

France2: Interview mit François Hollande am Donnerstag, 28. März 2013

Sogar das > Facebook-Bild des Elysee-Palasts wurde aus diesem Anlass gerändert:

50 ans Traité de l’Élysée
34 articles sur ce blog

Am Donnerstag, 28. März 2013, hat sich Staatspräsident François Hollande den Fragen von David Pujadas im Rahmen einer Sondersendung von France 2 gestellt:

> Entretien du président de la République sur France 2

Wieder eine Hör- und Sehverstehensübung: Erst an sehen und dann einen kurzen Text in Form einer Zeitungsmeldung und danach einen kurzen Kommentar schreiben. Und erst danach den > ganzen Text des Interviews lesen.

Ein bisschen haben wir mitgetwittert.

> François Hollande, le Palais de l’Élysée, Facebook et Twitter : #ConfPR. Am Abend des 13. Novembers waren auf diese Weise doppelt soviele Besucher wie sonst auf unserem Blog angekommen.

Zwischendurch waren Ton und Bild weg. Auf unserem Fernseher konnte man hier in Stuttgart das Interview leider nicht empfangen: ALso der Stoßseufzer auf Twitter

Nur ein Detail, aber ein wichtiges Détail, der Präsident wandte sich nur an die Franzosen, auch an
die

Die Passage über Deutschland zitieren wir hier, so wie der Elyséepalast ihn anzeigt > Texte intégral de l’InterviewCe document PDF a été généré automatiquement depuis le site elysee.fr, il ne s’agit pas d’un document officiel de la
Présidence de la République.
– :

„David PUJADAS
Est-ce que la France existe encore en Europe ?
François HOLLANDE
…parce que je ne suis pas tout seul. Le problème, c’est que je ne suis pas tout seul et avec beaucoup de gouvernements conservateurs mais je le fais.
David PUJADAS
Et surtout un gouvernement ; on a l’impression que c’est l’Allemagne qui dicte ses lois à l’Europe
aujourd’hui.
François HOLLANDE
Mais l’Allemagne …
David PUJADAS
Parfois avec les Pays-Bas comme sur Chypre …
François HOLLANDE
Non ce n’est pas vrai.
David PUJADAS
…ou avec les Finlandais ? On a l’impression que la voix de la France n’est pas entendue.
François HOLLANDE
La voix de la France a été entendue sur le pacte de croissance ; elle a été entendue sur l’union bancaire, puisque c’est à notre initiative ; l’Allemagne l’a parfaitement admis. Nous avons pu aller vers ces règles-là qui nous protègent de la spéculation.
David PUJADAS
Pas sur le budget, pas sur l’austérité ? Ce document PDF a été généré automatiquement depuis le site elysee.fr, il ne s’agit pas d’un document officiel de la Présidence de la République.
François HOLLANDE
La taxe sur les transactions financières : nous l’avons introduite et les Allemands nous ont suivis. On est dans cette tension amicale avec l’Allemagne qui, comme vous le savez, madame MERKEL n’a pas les mêmes idées que moi mais nous avons une obligation tous les deux : faire que l’Europe puisse avancer. Nous avons maintenant un débat …
David PUJADAS
Sur la rigueur.
François HOLLANDE
…sur la rigueur, pas la rigueur. Je vais appeler l’austérité, ce n’est pas la même chose. Que les pays européens soient dans l’obligation d’être rigoureux, j’en conviens parfaitement, la France en premier : être rigoureux.
David PUJADAS
Même si elle ne respecte pas ses objectifs ?
François HOLLANDE
Je vais vous dire pourquoi. Etre dans l’austérité, c’est condamner l’Europe non pas à être en récession, c’est la condamner à l’explosion ; parce que je vois ce qui se passe en Europe : les populismes montent, vous avez vu ce qui s’est produit en Italie ; des mouvements extrémistes, voire même néonazis en Grèce. “

Übersetzung folgt noch.

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