Écoutez les propos (entre autres) de Daniel Cohn-Bendit à loccasion des récentes élections en Allemagne en répondant à Patrick Cohen (FranceInter). Interessant, wie der die Erfolge der Partei von Frau Petry relativiert und die Zustimmung zur Flüchtlingspolitik von Angela Merkel unterstreicht.
D. Cohn-Bendit, Et si on arrêtait les conneries, plaidoyer pour une révolution politique Paris: Fayard 2016.
Cohn-Bendit wünscht sich ein Verhältniswahlrecht für Frankreich. Hm, das Mehrheitswahlrecht in Franrkreich hat nicht zu unterschätzende Vorteile. Vergleicht man das deutsche und französische Wahlrecht miteinander, stellt man fest, dass in Frankreich heute jeder Abgeordnete einen eignen Wahlkreis hat, während bei uns die Hälfte der Abgeordneten keinen Wahlkreis hat..
Wir wiederholen hier nochmal unseren Vorschlag für eine Unterrichtsreihe – 14. April 2015 -über die vielen Wahlen in Frankreich:
In Frankreich > eine so große Zahl unterschiedlicher Wahlen werden die Franzosen viel öfters als die Deutschen an die Wahlurnen gerufen. Entspricht das auch einer stärkeren Politisierung des öffentlichen Lebens? Mehr Demokratie in Frankreich? Auf jeden Fall kann die Berliner Republik viel von Frankreich lernen. Vielleicht will sie das aber nicht. Denn dann würden die geliebten sicheren Listenplätze verloren gehen und jeder Politiker müsste sich regelmäßig dem Votum seiner Wähler und nicht nur seiner Partei stellen. In Frankreich gibt es mehr Blogs von Politikern, die mit ihren Wählern auf diese Weise öffentlichen Kontakt halten. Die Distanz der über Listen in den Bundestag eingezogenen Politiker zum Wähler in Deutschland ist bei uns nicht zu übersehen.
Würde www.france-blog.info in einem Oberstufenkurs unterrichten… hätten seien Schüler schon längst eine Website zu den Wahlen in Frankreich hergestellt… und sie würden den Abgeordneten aus ihrem Wahlkreis zu einer Diskussion darüber eingeladen haben. Ein paar Anregungen genügen. Das könnte sein Kurs alles alleine organisieren. Vielleicht käme ja auch ein französischer Politiker oder ein Journalist mit dazu.
Eine gute Gelegenheit, die Vor- und Nachteile von >Wahlsystemen (> Site du > http://www.vie-publique.fr/) zu untersuchen. Das Mehrheitswahlrecht in Frankreich: scrutin majoritaire uninominal – > modes de scrutins hat immense Vorteile. Jeder Abgeordnete der Nationalversammlung hat seinen eignen Wahlkreis, auch der Staatspräsident, nur seiner ist recht groß. Es gibt keine abgesicherten Listenplätze, auf die die Wähler keinen Einfluss haben.
Das Verhältniswahlrecht und das Mehrheitswahlrecht haben nicht nur Vorteile. Sind bei uns Politiker auf den ersten Listenplätze vom Wahlvolk praktisch nicht abwählbar, werden bei dem Mehrheitswahlrecht die unterlegenen Stimmen im Wahlkreis nicht in der Versammlung repräsentiert.
Also, welche Wahlen gibt es in Frankreich, welche gibt es in Deutschland? Wie oft wird in Frankreich (darandenken, es gibt oft zwei Wahlgänge pro Wahl!), wie oft wird in Deutschland gewählt? Ist ein Land demoratischer als das andere, wenn die Bürger öfters abstimmen können?
Bienque le projet de loi Loi travail n’a pas encore passé le Conseil des ministres , il y a déjà des critiques vives de toutes parts: > Loi El Khomri : 70% des Français opposés au texte, rapporte le Journal de dimanche. Les critiques principaux concernent l’assouplissement des 35 heures, le plafonnement des indemnités prud’homales et les modifications des licenciements pour des raisons économique. > la loi des 35 heures a été introduite par la loi en 2000. Pour Manuel Valls, il en va aussi de la lutte contre le chômage des jeunes. L’enjeu est de taille, il souhaite que les jeunes trouvent des embauches CDI (Contrats de durée indéterminées) au lieu d’enchaîner des CDD (Contrat à durée déterminées).
Le gouvernement est déjà confronté à de nombreuses reproches quant à la Loi Travail. Et la #LoiTravail a déjà son propre Hashtag sur un compte Twitter du gouvernement, où on peut discuter du projet de la loi. Une tâche pour l’enseignement du français : 1. Choisissez un jour : Quel sujets de la Loi Travail sont cités ? 2. QUi critique le projet Loi Travail? Organisations, Syndicats, partis… ? 3. Que défend la Loi Travail ? Organisations, Syndicats, partis… ? 4. Quelles sont les dispositions les plus discutées /critiquées? 5. Et le chômage des jeunes? – Des questions de vocabulaire ? > PONS vous soutien.
Est les 35 heures ? Qui est-cei qui travaille plus en Europe ? Ou les Français travaillent-ils déjà plus que 35 heures ? Travailler moins, pour que plus puissent travailler ?
Nous l’avons déjà dit, > Twitter ist hier unser Pressedienst, une sorte d’agence de presse qui nous fournit des informations, ou en d’autres mots un mode d’emploi qui nous explique comment et où on peut trouver des infos.
Il y a déjà des rumeurs, le Premier ministre Manuel Valls pourrait quitter Matiginon. Certes, il a contredit ces rumeurs, mais avec quel degré de fermeté ?Interview: Manuel Valls : „Jamais je ne ferai de chantage à la démission“ – Journal de dimanche, 6 3. 2016 : „INTERVIEW – Pour le JDD, Manuel Valls évoque la primaire souhaitée par certains à gauche. Le Premier ministre revient aussi sur son rôle et sur un éventuel départ de Matignon“
Obwohl das Gesetzesprojekt noch nicht vom Ministerrat verabschiedet wurde, gibt es schon viel Kritik von allen Seiten: > Loi El Khomri : 70% des Français opposés au texte, meldet Journal de dimanche. Die Hauptkritikpunkte richten sich gegen eine Aufweichung der 35-Stunden-Woche, die Einführung von Höchstgrenzen der Entschädigungen, die von paritätischen Arbeitsschiedsausschussen (Plafonnement des indemnités prud’homales) festegetzt werden und eine Modifizierung der Regeln bei wirtschaftlichen begründeten Entlassungen. Die > 35-Stunden-Woche ist per Gesetz 2000 eingeführt worden. Für Manuel Valls geht es u. a. auch um dem Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit. Das Thema ist von großer Bedeutung, er möchte, dass mehr Jugendliche unbefristete Arbeitsverträge erhalten, staatt immer nur befristete Arbeitsverträge.
Die Regierung versucht, die Bürger mit einer aufwendigen Website über das Gesetzesvorhaben zu informieren:
Der Regierung wrden viele Vorwürfe gemacht, bevor das Gesetzesvorhaben im Gesetzgebungsverfahren ist. Und das #LoiTravail hat schon seinen eigenen Hashtag auf einem Twitteraccount der Regierung, wo die Meinungen schon aufeinanderprallen. Wieder eine vorzügliche Aufgabe für den Französischunterricht: 1. Welche Themen werden an einem bestimmten Tag genannt? 2. Wer kritisiert den Gesetzentwurf? Organisationen, Gewerkschaften Parteien? 3. Wie verteidigt die Regierung den Gesetzentwurf: Organisationen, Gewerkschaften, Parteien?? 4. Welche Bestimmungen werden am meisten kritisiert? 5. Geht es auch um die Jugendarbeitslosigkeit? – Hilfe gibt es wie immer von > PONS
Wie ist das denn nun mit der 35-Stunden-Woche? Wer in Europa arbeitet mehr… oder arbeiten die Franzosen effektiv wirklich mehr als 35 Stunden/Woche? Weniger arbeiten, damit mehr arbeiten können?
Wie gesagt, > Twitter ist hier unser Pressedienst, so eine Art Presseagentur, mit der wir uns Informationen beschaffen, oder anders gesagt ein Teil der Anleitung auf unserem Blog, wie und wo man sich Informationen beschaffen kann.
Schon gibt es Gerüchte, der Premierminsiter Manuel Valls könne Matignon verlassen: Gerüchte, denen Valls widersprichen hat… wie hoch ist denn der Grad seines Widerspruchs?: Interview: Manuel Valls : „Jamais je ne ferai de chantage à la démission“ – Journal de dimanche, 6 3. 2016 : „INTERVIEW – Pour le JDD, Manuel Valls évoque la primaire souhaitée par certains à gauche. Le Premier ministre revient aussi sur son rôle et sur un éventuel départ de Matignon“
En Allemagne, nos médias n’ont peut-être pas encore suffisamment noté le signal que le président Hollande adresse aux Allemands en nommant M. Ayrault à la tête de la diplomatie française. Nous avons un ministre français qui s’adresse en allemand à son collégue et à nous tous.
Maintenant, il n’y a plus d’excuses, nos hommes et femmes politiques doivent faire un petit effort pour nous représenter aussi bien en France: > www.pons.com. Il y a aussi de la continuité, M. Steinmeier et M. Ayrault, les deux ministres des Affaires étrangères voyagent déjà ensemble, aujourd’hui ils sont partis pour l’Ukraine. Sur le > Hartmannswillerkopf, en août 2014, Président Hollande nous avait promis que les deux ministres voyageront à nouveau ensemble.
Am Montag reisen die beiden Außenminister J.-M. Ayrault und Frank-Walter Steinmeier nach Kiev.
Bei uns haben die Medien noch nicht so recht das Signal begriffen, das Präsident Hollande mit der der Ernennung Ayraults als Außenminister an die Deutschen sendet. Wir haben einen französischen Außenminister der unserem Minister und uns allen auf Deutsch antwortet. Da müssen sich unsere Politiker jetzt gewaltig anstrengen, um in Frankreich ähnlich redegewandt aufzutreten: > www.pons.com.
Mit Ayrault gibt es auch eine Kontinuität, F.-W. Steinmeier et J.-M. Ayrault, reisen heute zusammen in die Ukraine. Auf dem > Hartmannswillerkopf hatte Präsident Hollande im August 2014 uns versprochen, dass die beiden Außenminister wieder zusammen reisen werden.
> Interrogé par le JDD sur L'“Europe différenciée, … une Europe à deux vitesses ?“ le ministre des Affaires Étrangères, Jean-Marc Ayrault, admet, en regard de l’accord avec les Britanniques „qu’il y a une Europe différenciée.“ Or, il souligne „que ceux qui veulent aller vers plus d’intégration ne soient pas entravés, car il faut faire mouvement et redonner à l’Union européenne toute son ambition.“ Ainsi on accorde des solutions spécifiques à la Grande-Bretagne. Ayrault sait que „Si l’Europe ne bouge pas, on verra les nationalismes et les populismes prospérer,…“ L’ambition du ministre est claire: „Il faut donc recréer une envie d’Europe et redonner à tout le monde des raisons d’aimer l’Europe, surtout à la jeunesse.“ Et le JDD revient sur le „le dossier des migrants“ et rappelle qu’on av u „Manuel Valls la semaine dernière à Munich adresser un message très critique sur la politique migratoire de la chancelière Merkel…“
M. Ayrault: „On aurait tort de ne voir, dans la relation franco-allemande, qu’une page jaunie de notre histoire avec De Gaulle et Adenauer ou Mitterrand et Kohl. D’autres pensent que cette relation est une sorte d’obligation. Je pense que c’est une erreur, car nos destins sont profondément liés. Même si on est en désaccord sur certains sujets, on a besoin l’un de l’autre. Je crois en cette vision qui nous permet d’avancer ensemble dans la solution des crises. Je pense en particulier à l’Ukraine avec les accords de Minsk où le couple franco-allemand a joué un rôle crucial. Je me rendrai d’ailleurs à Kiev dès lundi avec mon collègue allemand Frank-Walter Steinmeier. Et, je suis convaincu que l’Allemagne et la France ont la responsabilité de préparer la relance du projet européen.“
> Im Interview mit dem JDD über ein „differenziertes Europa „Europe différenciée“, … ein Europa der zwei Geschwindigkeiten ?“ erkennt der neue Außenminister, Jean-Marc Ayrault, mit Blick auf das Verhandlungsergebnis mit den Briten an, dass es ein differenziertes Europa gebe. Aber er unterstreicht, „dass diejenigen, die schneller vorangehen wollen, nicht behindert werden, denn es gilt die Dinge in Bewegung zu bringen und der Europäischen Union ihre Ambitionen zurückzugeben..“ Man gewähre den Briten spezielle Bedingungen. Ayrault weiß aber auch „Wenn Europa sich nicht bewegt, werden die nationalistischen und populistischen Bestrebungen zunehmen,…“ Die Haltung des Ministers ist klar: „Wir müssen die Lust an Europa wieder herstellen, allen Gründe geben, Europa zu lieben, vor allem der Jugend.“ Und der JDD kommt nochmals auf das „Dossier der Migranten“ – „Manuel Valls hat sich letzte Woche in München sehr kritisch über die Migrationspolitik von Kanzlerin Merkel geäußert … “
M. Ayrault: „Man hätte unrecht, wenn die deutsch-französischen Beziehungen nur als eine vergilbte Seite unserer Geschichte mit De Gaulle und Adenauer oder Mitterrand und Kohl verstehen würde. Einige glauben, dass diese Beziehung eine Verpflichtung ist. Ich glaube, dass das ein Irrtum ist, denn unsere Schicksale sind eng miteinander verbunden. Selbst wenn man verschiedener Ansicht ist, braucht man den Anderen. Ich glaube das ist die Vision, die uns zusammen bei der Krisenlösung voranbringt. Ich denke vor allem an die Ukraine mit den Minsker Abkommen, wo die das deutsch-französische Paar eine wichtige Rolle spielt. Montag reise ich mit meinem deutschen Kollegen Frank-Walter Steinmeier nach Kiev. Und ich bin überzeugt, dass Deutschland und Frankreich eine Verantwortung für einen neuen Aufschwung des europäischen Projekts haben.“
Auf unserem Blog haben wir hier kürzlich wieder > Twitter als unseren Pressedienst bezeichnet. Tatsächlich eignet sich dieser Zwitscherdienst bestens, um ganz rapide die Stimmung und die Reaktionen vor, während und nach diesem TV-Gespräch auszuloten:
1. Zählen wir mal, wieviele Tweets mit dem >Tweets mit dem Hastag #DirectPR wurden während des Gesprächs / nach dem Gespräch von wem – Mehrheit oder Opposition? – – zustimmend oder kritisierend oder ablehnend verschickt? 2. Welche Themen spielten in den Tweets eine Rolle? 3. Welche Politiker twitterten mit? 4. Wer wurde geliked? 5. Wer wurde von wem retweetet?
Bei all diesen Fragen und dem Vokabular hilft wie immer > PONS. Jeder Schüler, der sich mit diesen Fragen beschäftigt und die Tweets auswertet, ist nach dieser Übung mit dem Vokabular dieser Sendung vertraut. Und warum ist diese Übung sinnvoll? Ganz schlicht schon mal deshalb, weil es so eine Übung mit diesen Inhalten im Rahmen deutscher Bundespolitik nicht gibt, und unsere Schüler hier nicht nicht nur ihr Französisch verbessern können, sondern auch etwas über Politik und Neue Medien lernen können. Davon können übrigens auch unsere Politiker einiges profitieren.
Präsident Hollande wünscht offenkundig ein Referendum zumindest auf lokaler Ebene über dieses Flughafenprojekt. Und er zitiert ein großes Bauprojekt, das zur Zeit in Stuttgart stattfinde. Da habe es auch Schwierigkeiten gegeben… man habe ein Referendum organisiert, und nun werde gebaut, sagt der Präsident. Guckt man genauer hin, war das etwas anders. Es wurde am 27. November 2011 eine Volksabstimmung zu Stuttgart 21 durchgeführt- und daran wurde gedreht, so dass die Abstimmung hinterher wirklich wie eine Zustimmung zu S21 aussehen konnte. Das sieht Präsident Hollande ja nun auch so. Und es ging nicht um die Qualitäten, noch um die Vorteile von S21. Die Wähler wurden gefragt, ob sie ein Gesetz, das das Land zum Ausstieg aus der Finanzierung von S21 und damit zum Ende von S21 führen würde, befürworten würden. 48,3 % der Wahlberechtigten stimmten ab. Von ihnen stimmten 58,9 Prozent gegen den Ausstieg des Landes aus der Projektfinanzierung. Bei der verwirrenden Abstimmungsfrage haben bestimmt einige mit NEIN gestimmt, die S21 nicht mögen. Man darf nicht vergessen, dass die Projektverantwortlichen vorher alle Eide schworen, die Kosten würden 4.87 Milliarden Euro nicht übersteigen. Gutgläubig haben die Wähler den Abbruch von S21 verhindert.
Mit diesem Vorgang kann daran erinnert werden, dass Volksbefragungen nie ganz unroblematisch sind, weil die Politiker, die sie organisieren, immer versucht sind, Vorteile für ihre Pläne aus einer Befragung zu ziehen, entweder spielen sie mit der Formulierung der Fragestellung oder sie nutzen die Ergebnisse, um ihre eigne Machtposition zu stärken. Es gibt gute Gründe, weshalb das Grundgesetz die Volksbefragung so stark einschränkt.
Das Gespräch mit den beiden Journalisten fand im Salon des portraits im Elysée-Palast statt. Zugleich zwitscherte der Elysée-Palast die Theen dieser TV-Sendung:
M. Laurent Fabius ist am 10.2.2016 als Außenminister zurückgetreten und wurde von Präsident Holland als Präsident des Conseil constitutionnel vorgeschlagen.
Eben meldet LE MONDE: : „Au ministère de la culture, Fleur Pellerin est remplacée par Audrey Azoulay. Jean-Yves Le Drian reste en revanche au ministère de la défense, et Ségolène Royal à l’environnement.“
Ein Blick in unser Archiv: Das Foto. Premierminister Jean-Marc Ayrault mit den Jugendlichen des OFAJ/DFJ > Auf der Treppe des Hôtel Matignon – 7. Juli 2013 von H. Wittmann
Die Stellungnahme des Abgeordneten Le Borgn‘ (PS) in der Nationalversammlung am 7. Februar, in der er wiederholt, dass er dem Entzug der französischen Staatsbürgerschaft bei Doppelstaatsangehörigkeiten, falls diese Personen schere Attentate begangen haben, nicht zustimmt und als Mitglied einer Regierungspartei nicht für den Gesetzesvorschlag der Regierung stimmen wird …
ist ein Beispiel für die Debattenkultur in der Nationalversammlung in Paris, wo die Abgeordneten über ein Gesetzesprojekt der Regierung diskutieren und es auch mit zahlreichen Veränderungsanträgen ergänzen, modifizieren, was unseren Abgeordneten im Bundestag immer mehr durch vorgeordnete Gremien und schlechten Usancen aller Art, Fraktionssitzungen, Fraktionsvorsitzende, Koalitionsrunden, Fraktionszwänge abgenommen wird.
Dans notre premier entretien, > Les droits de l’homme en France. Christine Lazerges, Présidente de la CNCDH en janvier 2015, Mme Lazerges a répondu à nos questions et elle nous a présenté la CNCDH. Nous lui avons demandée de bien vouloir nous recevoir encore une fois pour continuer ce dialogue et nous avons posé à Mme la Présidente une question qui résume à peu près notre premier entretien :
1. Quel est la signification des droits de l’homme dans la vie politique en France d’aujourd’hui? Je pense à la portée des droits de l’homme, leur place dans le débat public, leur influence ? Vous en êtes satisfaites ?
2. Le débat autour des réfugiés domine le débat politique en Allemagne, en France, en Europe depuis l’arrivée massive des réfugiés dans l’Union Européenne, au moins depuis le mois d’août dernier. Les partis de droite comme le FN ou, chez nous l’AfD attisent la haine à l’encontre des étrangers… et le débat public mentionne très peu les droits de l’homme, les valeurs de l’union Européenne, j’ajouterai qui font notre force, quels moyens avez-vous comme CNCDH de rappeler l’importance des droits de l’homme pour qu’ils pèsent dans la balance ?
4. Pas tous les réfugiés ont une chance qu’on leur accorde de l’asile. En fait combien des statuts des migrants ou des réfugiés connaît en France ? Nous parlons des titres de séjour très différents… ?
Les médias ne semblent pas faire des distinctions ? Entre demandeurs d’asile et réfugiés de tout horizon ?
Quelle est la durée moyenne de la procédure pour reconnaître un demandeur d’asile en France ?
5. Si l’on pense à la Charte des droits fondamentaux de l’Union Européenne, la déclaration des droits adoptée le 7 décembre par L’union européenne et surtout à son article 18 qui détermine le droit d’asile, est-ce qu’il permet de limiter le nombre des demandeurs d’asile qui se présentent aux frontières d’un pays de l’Union Européen ? – L’Autriche pourrait avoir tort de vouloir limiter… chez nous on dit „Limiter le nombre des réfugiés“.
Notons, qu’elle a affirmé qu’il est bien nécessaire de faire la différence entre migrants et demandeurs d’asile. Le droit d’asile est un droit et il ne pourrait pas être limité.
6. Nous savons que la France accepte, de loin, beaucoup moins de réfugiés que l’Allemagne. Voudriez-vous, à partir de votre point de vue, expliquer les différences à nos lecteurs ? Selon un article du MONDE, en 2015, 79.100 migrants ont demandé l’asile en France, dont 31,5 % ont été reconnus. Pourquoi la France accepte-elle si peu de migrants ?
Et pourtant, la France a des engagements vis-à-vis de la Commission européenne et du Haut Commissariat des réfugiés (HCR), je cite toujours l’Article de Maryline Baumard du MONDE (5 janvier). La France aurait promit à Bruxelles d’accepter 30.700 réfugiés entré par le Hotspots d’ici à la fin de 2017. Baumard ajoute que, dans ce cadre seulement 19 Erythréens et un millier des installation du HCR sont arrivés en France… La France va-t-elle durcir sa position ?
7. Madame Merkel a , il y a une semaine, á nouveau refusé d’accepter des quotas ou des limites pour le nombre des réfugiés en Allemagne, tout en affirmant qu’elle souhaite atteindre une solution européenne. Quels moyens avez-vous comme CNCDH de peser dans le débat en faveur d’une solution européenne ?
8. La journée franco-allemande du 22 janvier a pour tâche de donner aux lycées l’occasion de rappeler le traité de l’Élysée de 1963, or si nous relisons ses dispositions notamment en ce qui concerne la politique étrangère et le apolitique européenne, on y lit que l’Allemagne et la France se sont promis de se consulter avec leurs décisions… ne pourrait-on, je dirais, ne devrait-on pas s’imaginer une solution franco-allemande pour cette crise des réfugiés ?
9. Je voudrais encore évoquer un autre sujet. Qu’est-ce que vous pensez du projet, cher au président de la République, de la déchéance de la nationalité française ?
France-Culture, 26 janvier 2016. Un émission avec Christine Lazerges, Présidente de la CNCDH
<<< Les grands avis de la Commission nationale consultative des droits de l'homme, éd. par Christine Lazerges
Dalloz Grands Arrêts Paris 2016. 500 pages, ISBN 978-2-247-15894-2
CR: > La défense des droits de l’homme en France – H. W.
10. Vous venez d’éditer, chez Dalloz, un recueil intitulé Les grands avis de la Commission nationale consultative des droits de l’homme. Vous ne documentez pas seulement les avis de la CNCDH, il y aussi des commentaires qui commentent les avis mais qui détaillent aussi les conséquences des avis, donc l’influence de la CNCDH. Êtes-vous contente des résultats de vos avis ?
1. Welche Bedeutung haben die Menschenrechte heute in Frankreich? Sind Sie mit ihrer Bedeutung, die man ihnen zuerkennt, zufrieden?
2. In der Debatte um die Zuwanderer tauchen die Menschenrechte nur wenig auf. Front nationale und AfD stacheln die Angst, ja den Hass vor den Fremden an… wie können Sie in dieser Situation das Gewicht Ihrer Kommission CNCDH in die Waagschale legen?
3. Es gibt viele verschiedene Aufenthaltstitel… Wie lange dauert es, in Frankreich als Asylsuchender anerkannt zu werden? – Zu lange, sie möchte die Dauer gar nicht so recht nennen…
4. Denkt man an die Grundrechtecharta, bsd. Artikel 18, dann ist es nur schwer vorstellbar, dass das Recht auf Asyl begrenzt werden könnte? In der Tat unterstreicht die Präsidentin, dass eine Begrenzung des Asylrechts nicht möglich sei, das sei ein droit fondamental! Deswegen ist es nötig, zwischen Einwanderern und Asysuchenden zu unterscheiden.
5. Frankreich akzeptiert so viel weniger Einwanderer als Deutschland auch aus Gründen der hohen Arbeitslosigkeit?
Leider habe der CNCDH nicht viele Möglichkeiten, zugunsten einer europäischen Lösung einzutreten, antwortet Mme Lazerges.
7. Gerade war Madame Lazerges von einer Sendung von France Culkture zurückgekehrt, wo sie an einer Gesprächsrunde zum Ausnahmezustand teilgenommen hat. Hinsichtlich einer Verlängerung des Ausnahmeszustandes werden die Bedenken der Mme Lazerges deutlich erkennbar:
France-Culture, 26 janvier 2016. Un émission avec Christine Lazerges, Présidente de la CNCDH
<<< Les grands avis de la Commission nationale consultative des droits de l'homme, éd. par Christine Lazerges, Dalloz Grands Arrêts Paris 2016. 500 pages, ISBN 978-2-247-15894-2
CR: > La défense des droits de l’homme en France – H. W.
8. Vor ein paar Tagen erschien bei Dalloz ein Band mit den Grands avis de la Commission nationale consultative des droits de l’homme. Der Band dokumentiert nicht nur die Stellungnahmen der CNCDH, sondern erklärt auch im Détail wie die Stellungnahmen aufgenommen wurden und was sie bewirkt haben.