Éditorial : Die Attentate in Paris und der Marche républicaine

> Dimanche, 11 janvier 2015 : La marche républicaine à Paris

Der Angriff auf das Satireblatt „Charlie Hebdo“, den jüdischen Supermarkt und die Verfolgung der Attentäter haben Frankreich zutiefst getroffen. Die Ermordung der Zeichner und Journalisten von „Charlie Hebdo“ war ein brutaler und barbarischer Angriff auf die Presse, die Meinungsfreiheit und die Demokratie. Beim Angriff auf den Supermarkt wurde durch die mutige Reaktion des muslimischen Mitarbeiters Lassana Bathily Schlimmeres verhütet. Anstatt in Schockstarre zu verfallen, folgten die Franzosen ihrem Präsidenten François Hollande, der die Einsatzbefehle gab und dann am Sonntag in der ersten Reihe hinter den Angehörigen der Opfer und zusammen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel, Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, dem palästinensischem Präsident Mahmud Abbas und vielen anderen Staats- und Regierungschefs den Demonstrationszug anführte: > www.elysee.fr/photos/la-marche-republicaine/.

Chaos, Terror, Angst und Barbarei beantworteten die Franzosen mit einer beeindruckenden Demonstration zugunsten der Werte der Freiheit, der Demokratie und der Menschenrechte. Wer hätte nach den ersten Schüssen in der Redaktion von „Charlie Hebdo“ gedacht, dass kaum eine Woche später Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und der palästinensischem Präsident Mahmud Abbas zusammen mit François Hollande und Angela Merkel für Toleranz, die republikanischen Werte: Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit, und die französische Aufklärung demonstrieren würden? Alle Werte wurden in Kurzform auf die Schilder geschrieben, die immer wieder gezeigt wurden: „Je suis Charlie“.

Für ein paar Stunden waren die politischen Streitereien, die Grabenkämpfe und die Kritik am Präsidenten vergessen. Nur Marine Le Pen missachtete die Zeichen der Stunde: Sie soll Sicherheitsbedenken gehabt haben und zeigte sich nicht in Paris bei der Demonstration, und ihr Vater fasste die Position des FN prägnant zusammen „Je ne suis pas Charlie.“

Nicht die „Muslime“ haben die Attentate verübt, sondern Terroristen, die Muslime waren.

Wird Frankreich sich nach den Attentaten verändern? Es hat sich am letzten Sonntag wieder mit großem Nachdruck an seine republikanischen Werte erinnert. Die größte Demonstration seit dem Zweiten Weltkrieg in Frankreich wird im Gedächtnis der Nation verankert bleiben.

P.S.

Ob Frankreich sich ändert?
Luc LE VAILLANT > Ce que je n’aurais jamais imaginé faire avant mercredi dernier – Blog Libération – Societé -12 janvier 2015

Nachgefragt: Benoît Thieulin, CNNum

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Nachgefragt: Le Défenseur des droits: Jacques Toubon

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Institut français de Stuttgart:
Tous en scène : Theater-Workshop

Samstag, 17. Januar 2015 | 14.00 – 17.00 Uhr

Institut français Stuttgart, Schloßstr. 51, 70174 Stuttgart

„Ich liebe es, Theater zu spielen. Es ist so viel realistischer als das Leben.“ (Oscar Wilde)

Bei „Tous en scène!“, dem Theaterworkshop am Institut français lernen Sie Ihren Körper und Ihre Stimme einzusetzen, ein neues Raumgefühl zu entdecken und sich in eine andere Rolle zu versetzen. Positive Nebeneffekte des Workshops: Vorstellungskraft entwickeln, selbstbewusster Auftreten und sich von Theaterpädagogin Virginie Bousquet inspirieren lassen. Der Workshop wird auf Französisch abgehalten, die Sprache sollte jedoch kein Problem darstellen. Der Workshop wird auf Französisch abgehalten, die Sprache sollte jedoch kein Problem darstellen. Kursinhalte sind Aufwärm- und Zweierübungen, Improvisationstraining, Präsentation der erarbeiteten Szenen.

Ab 16 Jahre. Die Kosten sind 20€ (Für Schüler und Studenten ist die Teilnahme kostenlos.)

Anmeldung: > info.stuttgart@institutfrancais.de oder 0711/2392513.

Veranstalter: > Institut français Stuttgart

Dimanche, 11 janvier 2015 : La marche républicaine à Paris

Editorial: > Die Attentate in Paris und der Marche républicaine

Am vergangenen Freitag, haben wir angesichts der barbarischen Terrorakte, die Frankreich seit drei Tagen in Atem gehalten haben, > Jacques Toubon gegenüber, der als Défenseur des droits in Frankeich ein Verfassungsorgan repräsentiert, unser Beileid, unsere Solidarität und unsere uneingeschränkte Unterstützung für Frankreich zum Ausdruck gebacht, wie wir sie auch gegenüber dem > Consul général à Stuttgart, Nicolas Eybalin, ausgedrückt haben.

> /www.elysee.fr/photos/la-marche-republicaine/

> Twitter, notre service de presse ne remplace pas la participation directe à la #marcerepublicaine, mais il transmet la résolution et la détermination des participants aussi bien comme leur deuil que les quelques tweets choisis ici illustrent :

https://twitter.com/francetvinfo/status/554291776547467264

Adresse à la Nation à la suite des évènements des 7 et 8 janvier 2015

François Hollande: „Je vous appelle aussi à l’unité, car je l’avais exprimé devant les Français, c’est notre meilleure arme. Nous devons démontrer notre détermination à lutter contre tout ce qui pourrait nous diviser et d’abord être implacables à l’égard du racisme et de l’antisémitisme. “ – „Ich rufe Sie zur Einheit auf, das habe ich vor den Franzosen bereits erklärt, das ist unsere beste Waffe. Wir müssen unsere Entschlossenheit zeigen, gegen alles zu kämpfen, was uns teilen könnte, und zuallererst müssen wir unerbittlich gegenüber dem Terrorismus und dem Antisemitismus sein.“

„Nous sommes un peuple libre qui ne cède à aucune pression, qui n’a pas peur, parce que nous portons un idéal qui est plus grand que nous et que nous sommes capables de le défendre partout où la paix est menacée. Je veux une fois encore saluer nos soldats qui font en sorte que nous prenions nos responsabilités face au terrorisme.“ – „Wir sind ein freies Volk, das keinem Druck weicht, das keine Angst hat, weil wir für ein Ideal haben, das größer ist als wir selbst, und weil wir in der Lage sind, es überall zu verteidigen, wo der Frieden bedroht wird. Ich grüße unsere Soldaten, die es uns ermöglichen, dass wir unsere Verantwortung gegenüber dem Terrorismus wahrnehmen können.“

> Adresse à la Nation à la suite des évènements des 7 et 8 janvier 2015

Unter mehr als 40 Staatsgästen werden auch Bundeskanzlerin Angela Merkel, der britische Premierminister David Cameron, der E-Ratsvorsitzende Donald Tusk, der Präsidente der Europäischen Kommission Jean-Claude Juncker, der türkische Ministerpräsident, Ahmet Davutoglu, der italienische Ratspräsident Matteo Renzi und der spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy François Hollande am Sonntag begleiten:

[fb-post href=“https://www.facebook.com/ministere.culture.communication/photos/a.481584025212705.95672.202866606417783/781543561883415/?type=1″]

Regardez: > Le poignant discours du frère d’Ahmed Merabet, policier tué via LE MONDE

> Des leaders européens participeront avec Hollande à la marche républicaine Le Monde.fr | 09.01.2015

> Unanimité des hommages à « Charlie » : un contre-sens ? – LE MONDE 10.01.2015

Nous sommes Charly – Gedenkveranstaltung im Institut français Stuttgart

Institut français Stuttgart, Schloßstr. 51, 70174 Stuttgart
8.01.2015, 18:00 Uhr – 19:00 Uhr

Der Generalkonsul Frankreichs in Stuttgart und Direktor des Institut français Stuttgart, Nicolas Eybalin, lud alle, die ihre Solidarität gegenüber den Opfern des gestrigen Anschlags auf „Charlie Hebdo“ in Paris zeigen wollten, dazu ein, sich heute um 18.00 Uhr im Institut français Stuttgart/ Generalkonsulat Frankreichs einzufinden. Ein Kondolenzbuch wird ausgelegt. Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Oberbürgermeister Fritz Kuhn trugen sich in das Kodolenzbuch ein:

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