Zeitzeugen-Ludwigsburg-Montbeliard

Mentbéliard-Ludwigsburg. Das Deutsch-Französischen Institut DFI hat in Kooperation mit der Hochschule der Medien eine virtuelle Ausstellung ins Netz gestellt: Zeitzeugen-Ludwigsburg-Montbeliard.

Zwischen 2011 und 2013 haben das dfi und die Stadtarchive Ludwigsburg und Montbéliard Dokumente wie Zeitungsartikel, Reden und Broschüren zu den Anfängen und der Entwicklung Ihrer Städtepartnerschaft, die schon 64 Jahre alt ist, digitalisiert und inhaltlich erschlossen.

> zeitzeugen-ludwigsburg-montbeliard.de/

Seit Januar 2014 können diese Dokumente in einem online unbeschränkt zugänglichen „digitalen Lesesaal“ eingesehen werden. In einem Folgeprojekt wurden Akteure der Partnerschaft interviewt, um die amtlichen und journalistischen Sichtweisen um persönliche Eindrücke zu ergänzen.

Dreizehn Bürger beider Städte sprechen über ihre Erinnerungen. Die Gespräche dokumentiert den generationenübergreifenden und den deutsch-französischen Austausch. Die Zeitzeugen wurden von deutsch-französischen Schülergruppen interviewt, die auch die Fragen vorbereitet haben.

Kirchensteuer für Franzosen – in Deutschland

Thomas Bores ist nach Berlin gezogen, und weil er zur Kirche (in Frankreich) keine besondere Beziehung hat, kreuzt er auf einem Formular in Berlin Konfessionslos an. Und im Januar 2015 merkt er plötzlich, dass auf seinem Konto 550 EUR fehlen… Wie sind die deutschen Steuerbehörden wohl an die Taufbescheinigung von Thomas Bores gekommen? „… l’église catholique française, passant outre la directive européenne 95/46/CE sur la protection des données personnelles, envoie sur simple demande nos données personnelles, sans nous en informer au préalable, à l’église catholique allemande pour nous soutirer de l’argent,“ schreibt er. Getauft, also ein Mitglied der Kirche, also muss er Kirchensteuer in Deutschland entrichten, wenn er hier wohnt und arbeitet. Nein, so einfach ist das nicht. Und dann beginnt eine Odyssee durch den deutschen Bürokratieapparat. Außerdem kümmern sich jetzt schon ein Minister und ein Abgeordneter um den Fall.

> Berlin Jour 3 – Pourquoi il est urgent de vous faire rayer des listes de baptême en France

Auf unserem Blog:

> Der Laizismus in Frankreich

Der Waffenstillstand in der Ukraine – MINSK II

Wir hoffen alle auf einen Erfolg der gemeinsamen deutsch-französischen Initiative zugunsten eines Friedens in der Ukraine:

> Déclaration conjointe à Minsk avec la chancelière Angela Merkel – site du Palais de l’Élysée

> Package of Measures for the Implementation of the Minsk Agreements – site du Palais de l’Élysée

Diskussionsrunde mit Alfred Grosser im Rückert-Gymnasium, Berlin

Am 10. Februar 2015 hat Professor Alfred Grosser (90) gemeinsam mit seiner Ehefrau das Rückert-Gymnasium, eine Schule mit AbiBac-Zweig, in Berlin besucht. Der Ernst Klett Verlag hatte der Schule eine Diskussionsrunde für Schüler mit Alfred Grosser vorgeschlagen.

Während der zweistündigen Veranstaltung haben die Schüler kritische und kontroverse Fragen gestellt, die u. a. die Reaktionen in Frankreich auf die Attentate im Januar betrafen und sich auch auf Fragen der Sicherheit in Europa bezogen.

Bitte öffnen Sie die folgende Fotoalben mit einem Klick auf ein Foto erst dann, wenn diese(r) Website/Blog vollständig geladen ist.

Fotos: © Heiner Wittmann, 2015.

Grosser beantwortete die Fragen der 26 Schülerinnen und Schüler zum deutsch-israelischen Verhältnis und erinnerte daran, dass die Menschenrechte in Israel und auch für die Palästinenser gelten müssen. Er berichtete von einem Vortrag in einer Dresdner Schule, wo er sich kürzlich zu den Beweggründen der Pegida-Bewegung geäußert hatte.

Zum Abschluss erinnerte er die Schüler in Zusammenhang mit der deutschen Geschichte, nicht Schuldgefühle zu empfinden, aber die Verantwortung gegenüber jeder Form von Rassismus wahrzunehmen.

Jürgen Mense und Heiner Wittmann

Albrecht Meier, > Schüler fragen – der Politologe Alfred Grosser antwortet – Tagesspiegel, 102.2015

Die neue Website von Klett Sprachen

Gerade eben kam wieder ein großes Paket mit Neuerscheinungen in unserer Blogredaktion an. > Le Petit Prince von Antoine de Saint-Exupéry, liegt jetzt bei Klett-Sprachen vor. > Le coeur n’est pas un genou que l’on peut plier von Sabine Panet und Pauline Penot ist erschienen. Die beiden Autorinnen haben wir letztes Jahr auf der Leipziger Buchmesse bei der Vorstellung ihres Buches gefilmt: > Prix des lycéens allemands 2014. Sabine Panet und Pauline Penot antworten auf die Fragen der Juroren.

aymon-ma-reputation

Noch zwei Neuerscheinungen: Gaël Aymon, > Ma réputation: „Laura, 15, hat drei nette Jungs als Kumpel: Jimmy, Sofiane und Théo. Aber als sie Sofianes Annäherungsversuche zurückweist, findet sich Laura auf einmal ganz alleine: im Unterricht, in der Pause, in der Kantine. Auf Facebook brodelt die Gerüchteküche. Laura hat niemanden mehr, bis sie Joséphine trifft, eine Außenseiterin, die ihr helfen wird, aus diesem Mobbing rauszukommen.“ Das lesen wir auf der nächsten Zugfahrt, und dann folgt hier der Lesebericht. Eric Sanvoisin , > Le Parloir liegt jetzt auch in der Reihe Collection jeunes adultes“ vor: „Der 18-jährige Yan hat zugegeben, den Vater seiner Freundin umgebracht zu haben. Seit seiner Verhaftung hat schweigt er. Seine Freundin ändert ihre Aussage und belastet ihn schwer, und das in doppelter Hinsicht: Er liebt sie nämlich immer noch aufrichtig.“ Sanvoisin hat 2014 den Prix des lycéens allemands für diesen Roman erhalten.

Das TV-Studio des Frankreich-Blogs hat die Lesung von Eric Sansvoisin 2014 aufgezeichnet: > Prix des lycéens allemands – Leipzig 2014
Lesung im Institut français de Leipzig
.

Die neue Website: > www.klett-sprachen.de/

Assia Djebar est morte


(c) Heiner Wittmann, 2003

Die algerische Schriftstellerin Assia Djebar ist am 7. Februar gestorben. Sie wurde als erste Persönlichkeit de Maghreb 2005 in die Académie française aufgenommen worden. Am 3.12.2003 war sie zu Gast im Stuttgarter Literaturhaus.

En savoir plus : > L’académicienne Assia Djebar est morte LE MONDE 7.2.2015.
> Assia Djebar et Leïla Sebbar : une jeune Algérienne qui rêvait en français

Où est la France numérique dans dix ans ?

french german 

Kolloquium zum 90. Geburtstag von Alfred Grosser | Les droits de l’homme en France. Christine Lazerges, Présidente de la CNCDH répond à nos questions |Interview mit S.E. Philippe Étienne, Botschafter der Französischen Republik in Deutschland | Die Videos auf dem Frankreich-Blog | Najat Vallaud-Belkacem : Présentation de la grande mobilisation pour l’École pour les valeurs de la République | 21 janvier 2015 : François Hollande : Vœux au monde éducatif | Sophie Pène spricht über den Bericht JULES FERRY 3.0 |

Blog-Grundsätzliches. Eigentlich wollten wir wieder mal einen Artikel in Sachen Blogkonzeption schreiben. Dann kam aber dieser Tweet von > France-Stratégie und so wie er und sein Inhalt hier dargestellt werden, steckt auch ein bisschen Blogkonzeption darin. Hier etwas aus Frankreich zeigen, die Mittel von Blog und Twitter ausnutzen, vorstellen; nebenbei eine Institution in Frankreich, die es so nicht bei uns gibt, wie wir hier auch schon den CCNum und die > CNCDH oder den Défenseur des Droits vorgestellen. Nicht nur Schüler mit bilingualen Hintergrund werden hier Anregungen für Berufsfelder jeder Art finden, weil wir hier nicht nur die Institutionen, sondern auch Gesprächspartner mit Wort, Bild und Ton vorstellen. In vielen Artikeln sind mit Hilfe von > PONS Hörverständnis- und Schreibübungen zu finden.

Klar, es wäre noch besser, wenn wir diese Institutionen ganz systematisch mit den thematisch verwandten Einrichtungen in Deutschland vergleichen würden: siehe unsere Reihe > Vergleich I-VI. Aber unser Blog soll inspirieren, eine Anleitung zur Entdeckung der Vielfalt sein und obendrein Spaß machen. Er soll auch den täglichen Austausch zwischen französischen und deutschen Institutionen zeigen. Und am besten dort, wo dieser Austausch nicht so gut sichtbar ist, ihn sichtbar machen. Kaum jemand weiß bei uns, dass >Christine Lazerges, die Präsidentin der CNCDH beste Verbindungen zum > Institut für Menschenrechte in Berlin hat. Solche Entdeckungen gelten für viele andere Bereich der deutsch-franzsischen Beziehungen. Man muss nur drüber reden und schreiben.


Und so präsentiert sich > France-Stratégie via Twitter:

> Was ist France-Stratégie?

„France Stratégie, le Commissariat général à la stratégie et à la prospective, est un organisme de réflexion, d’expertise et de concertation placé auprès du Premier ministre.

Annoncé lors de la conférence sociale de juin et créé par décret le 22 avril 2013, France Stratégie se veut à la fois un outil de concertation au service du débat social et citoyen, et un outil de pilotage stratégique au service de l’exécutif. France Stratégie s’appuie sur des équipes d’analystes confirmés compétents principalement dans les questions économiques, sociales, d’emploi, de développement durable et de numérique.“

Wiederum könnte man hier fragen, welche Themen wurden in den Twets des letzten / der letzten beiden Monate behandelt? Mit Hilfe von PONS kann man eine Liste dieser tehmen schreiben und gleichzeitig ergibt sich daraus ein Glossar für Wirtschaft und Internet – mit Hilfe von > PONS.

Mardi, 3 février 2015 : Colloque en l’honneur du 90e anniversaire d’Alfred Grosser

18 h 34.Die Anzeige der Fotos wurde korrigiert. Bitte laden Sie diese Seite mit F5 neu.

Am 3. Februar 2015 fand im Salon Honnorat, Maison internationale, Cité internationale universitaire de Paris ein Kolloquium zu Ehren von ALfred Grosser, président d’honneur de la Fondation de l’Allemagne, professeur émérite à Sciences Po statt, zu dem die Fondation d’Allemagne,Maison Heinrich Heine und Sciences Po mit Unterstützung des OFAJ eingeladen hatten. Alfred Grosser feierte am 1. Februar 2015 einen 90. Geburtstag. Nach den beiden Tables rondes überreichten die Schüler des Alfred-Grosser-Schulzentrums Bad Bergzabern Professor Grosser ihre Geschenke.

Mots de bienvenue

Susanne WASUM-RAINER
Ambassadeur d’Allemagne à Paris,
Présidente du Conseil d’Administration de la Maison Heinrich Heine
Frédéric MION Directeur de Sciences Po Paris
Marcel POCHARD Président de la Cité internationale universitaire de Paris, Fondation nationale

Bitte öffnen Sie die folgende Fotoalben mit einem Klick auf ein Foto erst dann, wenn diese(r) Website/Blog vollständig geladen ist. – Bitte drucken Sie diese Seite nicht aus, weil dann die hier rund 60 gezeigten Fotos auf über 20 Seiten gedruckt werden…

Table ronde: l’Europe dans le monde suivi d’une pause café avec le gâteau anniversaire

Joachim FRITZ-VANNAHME Directeur du programme « Futur de l’Europe » de la Fondation Bertelsmann
Sylvie GOULARD Députée européenne, MoDem
Christian LEQUESNE Professeur CERI, Sciences Po
Stephan TOSCANI Ministre des Finances et des Affaires européennes de la Sarre

Alle Fotos: © Heiner Wittmann,2015.

Table ronde Les médias et l’Europe suivie d’un cocktail

Isabelle BOURGEOIS Maître de conférences, chercheuse au CIRAC
Bruno PATINO Directeur de l’École de journalisme de Sciences Po
Philippe RICARD Chef-adjoint du service International du Monde
Michaela WIEGEL Correspondante de la FAZ à Paris

Clôture:

Hélène MIARD-DELACROIX Professeur à Paris-Sorbonne

Nach den beiden Tables rondes überreichten die Schüler des Alfred-Grosser-Schulzentrums Bad Bergzabern Professor Grosser ihre Geschenke.

1 288 289 290 291 292 563