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Éric Anceau : Warum sollte man Napoléon III heute kennen?

Heute mal ein Artikel für den bilingualen Geschichtsunterricht. (= Erinnerung an die Referandarzeit im > Friedrich-Ebert-Gymansium in Bonn) Anlässlich einer Veranstaltung im Rahmen des WikiStage in Paris am 8.12.2013 in der > ESCP Europe in Paris mit mehr als 16 Experten, die 6 oder 12 Minuten lange Vorträge zu Thema „Neugier“ hat > Éric Anceau, Maître assistant in der Sorbonne (> CRHXIX – Centre d’histoire du XIXe siècle (EA 3550)) und in Sciences-Po, einen Vortrag über Napoleon III. (1808-1873) gehalten. Éric Anceau ist mit der Geschichte des 19. Jahrhunderts bestens vertraut, hat mehrere Bücher zum Zweiten Kaiserreich verfasst: > Publikationen. u.a. Les Députés du Second Empire. Prosopographie d’une élite du XIXe s., Champion et Slatkine, 2000, und eine sehr lesenswerte Darstellung des Zweiten Kaiserreichs La France de 1848 à 1870. Entre ordre et mouvement, Le Livre de Poche, références, collection La France contemporaine dirigée par Jean-François Sirinelli, L.G.F., 2002. Seine Biographie“Napoléon III. Un Saint-Simon à Cheval“ (Paris: Tallandier, 2008) hat mehrere Preise erhalten: Der Titel seines Vortrags lautete : „Pourquoi doit-on connaître Napoléon III en 2013?“. Der Film ist auch interessant, weil er zeigt, wie ein historisches Thema in 8 Minuten 23 Sekunden perfekt dargestellt werden kann. Eine wunderbare Vorlage zum Üben und Nachmachen:

Louis-Napoléon, der nach seinem zweiten Staatsstreich 1840 in lebenslängliche Haft in das Fort Ham kam, gelang 1846 die Flucht. Zwei Jahre später wird er mit 5,4 Mio. Stimmen im Dezember 1848 zum ersten Staatspräsidenten Frankreichs gewählt. Am 2. Dezember 1851 unternimmt er seinen dritten, diesmal erfolgreichen Staatsstreich, und führt ein Jahr später das Kaiserreich wieder ein. Als Kaiser macht er den Dialog zwischen Tradition und Modern zu einer Strategie für eine tiefgreifende Modernisierung Frankreichs.

Wie auf diesem Blog üblich, ist dies ein erster Beitrag zu diesem Thema, das Video zu diesem Thema wird am Donnerstag in Paris aufgezeichnet, der Artikel Nachgefragt:… folgt hier Anfang der nächsten Woche.

Politique 2.0 – Participez à la Mission commune d’information: „Nouveau rôle et nouvelle stratégie pour l’Union européenne dans la gouvernance mondiale de l’Internet“

> Webmontag Stuttgart am 3.2.2014, 18:00 Uhr

Mission commune d’information „Nouveau rôle et nouvelle stratégie pour l’Union européenne dans la gouvernance mondiale de l’Internet“

„Lors de sa réunion du 6 novembre 2013, la > conférence des présidents (Site de l’Assemblée Nationale) a pris acte de la création d’une mission commune d’information sur le nouveau rôle et la nouvelle stratégie pour l’Union européenne dans la gouvernance mondiale de l’Internet.“

Auf dieser Website ist ein Link zum > Espace participatif, wo > Catherine Morin-Desailly, rapporteure de la mission commune d’information, Sénatrice de la Seine-Maritime et Conseillère régionale de a Haute-Normandie- sie hatte auf ihrem Blog am 24.10. die EInrichtung einer solchen Kommission gefordert: > Gouvernance du numérique – die Besucher dieser Seite einlädt, mit eigenen Kommentaren diese Arbeitsgruppe zu ergänzen: „A travers des auditions et des déplacements en Europe et en Amérique, la mission entend analyser le fonctionnement actuel de la gouvernance de l’internet et contribuer à porter une voix européenne dans ces moments critiques. Dans cette perspective, n’hésitez pas à faire profiter la mission de vos expériences, de vos recherches et de vos réflexions sur le sujet… même du bout du monde !“

Departement Marne. Neue Internetseite: Die Gedenkstätten des Ersten Weltkrieges

Châlons-en-Champagne, 4. Februar 2014. Ganz Frankreich denkt in diesem Jahr an den Ausbruch des Ersten Weltkrieges vor genau 100 Jahren. Das Departement Marne, das von den Ereignissen besonders hart betroffen war, hat eine bemerkenswerte Website > www.lamarne14-18.com/fr online gestellt, die jetzt durch eine deutschsprachige Version www.lamarne14-18.com/de ergänzt worden ist.

Es lässt sich daher auch gut erkennen, wie in Frankreich heute mit dem Thema umgegangen wird. Die darin veröffentlichten Informationen helfen, den Ersten Weltkrieg in der Marne besser zu verstehen. Zudem wird der Leser dazu angeregt, die äußert zahlreichen Orte der Erinnerung, die noch heute im Departement zu finden sind, persönlich zu besuchen.

Die Internetseite bietet Informationen und Filme zu den bedeutendsten Gedenkstätten im Departement Marne. Die wichtigsten Daten des Ersten Weltkrieges sind auf einem „Zeitband“ dargestellt. Die Museen zum Thema werden beschrieben. Mehr als > 50 Soldatenfriedhöfe werden im Detail genannt.


Cimetière – Marfaux – P et M Marechaux

Die Internetseite ermöglicht es auch, nach der Grabstätte eines gefallenen Soldaten zu suchen. Ein wichtiges Anliegen der Seite ist es auch, den Leser zu einem persönlichen Besuch der Orte der Erinnerung zu bewegen. Es werden daher Fuß- und Radwanderungen zu den Gedenkstätten vorgeschlagen. Es ist selbst möglich per > Geocaching den Spuren der Geschichte zu folgen oder mit einem „Greeter“, einem ehrenamtlichen, passionierten Führer, das Kulturerbe der Marne zu entdecken. Auch komplette Angebote mit Unterkunft sind verzeichnet.


Fort de la Pompelle_Michel Jolyot (10)2012

Das östlich von Paris gelegene Departement der Marne hat den Ersten Weltkrieg in all seiner Brutalität erlebt. Zwei Schlachten, zu Beginn und zum Ende des Krieges wurden nach ihm benannt. Es finden sich hier 164.145 Militärgräber. Im Spätsommer 1914 wurde die deutsche Offensive an der Marne jäh gestoppt und die Ebene wurde zum Schauplatz der ersten Schlacht an der Marne. Der französische Sieg stellte jedoch nur eine kurze Atempause dar. Die Front verlagerte sich in den Norden des Departements. Danach stellte sich ein Waffengleichgewicht ein, und die kriegführenden Parteien standen einander in einem tragischen Stellungskrieg gegenüber. Nach einer Offensive der Deutschen starteten die Alliierten im Juli 1918 eine Gegenoffensive. Die zweite Schlacht an der Marne läutete den Beginn der Rückeroberung des Territoriums ein. Am 11. November wurde das Waffenstillstandsabkommen unterzeichnet.


> Mémorial de Dormans – Didier Tatin

Das Gebiet der Marne, das auch heute noch die Narben des Ersten Weltkrieges aufweist, hat sich zu einem Ort der Erinnerung entwickelt. Reims, die Stadt, die ganz besonders unter dem Konflikt gelitten hatte, wurde zugleich zum Symbol der deutsch-französischen Aussöhnung und des Friedens zwischen den Völkern.

La Marne ist ein französisches Departement in der Champagne, östlich von Paris, das nach dem gleichnamigen Fluss benannt wurde. Das Gebiet ist mit 8.162 km² etwa dreimal so groß wie das Saarland und hat ungefähr 565.000 Einwohner. Hauptstadt des Departements ist Châlons-en-Champagne. Reims ist in Deutschland sehr bekannt. Die Marne besitzt sechs Baudenkmäler die zum Welterbe der UNESCO gehören: Kathedrale, Tau-Palast, Basilika Saint-Rémi, Museum der Abtei Saint-Rémi in Reims, Stiftskirche Notre-Dame-en-Vaux in Châlons-en-Champagne und die Basilika von L’Epine. Weitere touristische Anziehungspunkte sind die Champagnerkeller, der riesige Stausee Lac du Der-Chantecoq, der regionale Naturpark „Montagne de Reims“,… Das Departement Marne ist ungefähr 400 Kilometer von Köln, 450 Kilometer von Frankfurt und 490 Kilometer von Stuttgart entfernt.

> www.lamarne14-18.com/fr
> www.lamarne14-18.com/de – deutschsprachige Version

https://twitter.com/FranceBlogInfo/status/438703701268496385

Journée franco-allemande à Ludwigsburg
Feierliche Verleihung der Urkunden für DELF Partnerschulen

https://twitter.com/FranceBlogInfo/status/430364476613730304

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Les articles sur notre blog.

In der PH Ludwigsburg wurden am Freitag, 30. Januar 2014, von M. Emmanuel Suard, Leiter der Kulturabteilung der Französischen Botschaft in Berlin und in Anwesenheit des französischen Generalkonsuls in Stuttgart, M. Michel Charbonnier, und der Leiterin der Französisch-Redaktion des Ernst Klett Verlags in Stuttgart, > Christa Weck, und des verantwortlichen Redakteurs im Ernst Klett Verlag für das Projekt DELF, – Was ist DELF? < Teck-Realschule Kirchheim unter Teck > Dr. Gilles Floret (die meist aufgerufenen Beiträge auf diesem Blog > Cinq minutes…) , den DELF-Partnerschulen Urkunden verliehen.

Fotoalbum:
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Sie dürfen diese Fotos, die bei der Urkundenverleihung aufgenommen wurden, per Screenshot (DRUCK + STRG/CTR-V in ein Bildprogramm einfügen) kopieren und für Ihre eigene Zwecke speichern und weiterverbreiten. Über den Zusatz © H. Wittmann, www.france-blog.info würden wir uns freuen.

Diese Schulen haben als Partnerschulen DELF Von M. Emmanuel Suard eine Urkunde erhalten:

Die DELF-Anstecker erhalten Sie unter Vorlage der Prüfungsnachweise bei Frau Christa Weck oder Dr. Gilles Floret.

PONS-Wörterbuch online

In eigener Blog-Sache

https://twitter.com/FranceBlogInfo/status/430364798383951872

Schon 1937 Beiträge auf diesem Blog seit September 2006.

Wir suchen Schulen, die im Französischunterricht den Computer einsetzen, und möchten auf diesem Blog darüber berichten. Folgt man der Website EDUSCOL > Enseigner avec le numérique und > …dans les disciplines findet man zum > Sprachunterricht bemerkenswerte Ressourcen. Welchen Stellenwert hat der PC bei uns im Französischunterricht?

Und wir interessieren uns dafür, ob, wie und wann Sie oder Ihre Schülerinnen und Schüler unseren Blog lesen? Über welche Themen möchten Sie oder Ihre Schülerinnen und Schüler hier mehr lesen?

Luciole und Nico K im Institut français de Stuttgart

Institut français Stuttgart, Schloßstraße 51, 70174 Stuttgart
30.01.2014, 20:00 Uhr – 22:00 Uhr

Am 30. Januar bietet sich Ihnen die Gelegenheit, Luciole und Nico K, zwei aufstrebende und vielversprechende Solokünstler aus der französischen Slam-Szene, bei ihrem gemeinsamen Konzert zu erleben.

Bereits während ihrer Schulzeit hat Luciole ihre Leidenschaft für das Texten entdeckt. Mal singend, mal flüsternd oder murmelnd, mal klar und deutlich erzählt sie Geschichten von Begegnungen, von Liebschaften, die zu Ende gehen, Geschichten vom Warten. Nico K gibt sich dem Rap und der Improvisation hin und erzählt dabei Geschichten über das Sprechen selbst, über die Sucht und über allerlei Widersprüche. Luciole liebt die akustische Gitarre, Nico Ks Leidenschaft ist die elektronische Musik.

Im Rahmen des Konzerts vereinen die beiden Künstler ihre einzigartigen Herangehensweisen und lassen das Publikum an einer außergewöhnlichen Verbindung von Gesang, akustischen Klängen und Elektro-Slam teilhaben.

Der Eintritt ist frei.

> Die Neueröffnung des Institut français in Stuttgart

Pierre-Yves le Borgn’ : Braucht die deutsch-französische Zusammenarbeit ein neues Fundament?

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1963-2019

> Le traité de l`Élysée de 1963

> Der Élysée-Vertrag von 1963

> Le Traité d’Aix-la-Chapelle sur la coopération et l’intégration franco-allemandes (2019)

> Der deutsch-französische Kooperationsvertrag von Aachen (2019)

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