Französische Woche in Tübingen und Stuttgart
Neue Vokalsolisten Featuring Linéa

KONZERT: Dienstag, 30. Oktober, 20 Uhr, Theaterhaus Stuttgart, Siemensstraße 12, 70469 Stuttgart

Zwei Spezialisten-Teams treffen aufeinander: das weltweit führende Ensemble für experimentelle Vokalmusik, die Neuen Vocalsolisten Stuttgart, und das Straßburger Ensemble Linéa, das in Europa zu den besten seines Fachs gehört. Auf dem Programm stehen Werke junger französischer Komponisten sowie – als Referenz – des Stuttgarters Caspar Johannes Walter. Ein spannender wie auch sinnlicher Überblick über das aktuelle Musikschaffen in Frankreich.Neben Kardinal Richelieu ist der ehemalige Bischof von Autun Charles Maurice de Talleyrand der bedeutendste Politiker, der die Geschichte Frankreichs vom Ende des Ancien Régime, über die Revolution, das Direktorium und Napoleon bis hin zum Wiener Kongress und der Rückkehr der Bourbonen entscheidend mitbestimmt hat. Er ist in einer der umstrittensten Diplomaten Europas.

Foto: (c) M. Sigmund

Eintritt: 15 / erm. 10 Euro
Veranstalter: Musik der Jahrhunderte, > Institut français Stuttgart
Kartenreservierung: Tel. 0711/4020720, tickets@theaterhaus.com

Französische Wochen im Großraum Stuttgart und Tübingen 18.10. bis 07.11.2012

Die 13. Französischen Wochen in Stuttgart und Tübingen stehen im Zeichen des „Deutsch-französischen Jahres“. Unter dem Motto „Nachbarn – Partner – Freunde: 50-jahre deutsch-französische Zusammenarbeit“ richtet sich der Blick in diesem Jahr auf die binationale Kooperation der Nachbarländer. Viele Projekte der 87 Veranstaltungen werden dieses Thema aufgreifen. So auch die Auftaktveranstaltung am 20.12. im Rathaus Stuttgart, bei der eine Begegnung zweier Jazzlegenden, Michel Godard aus Frankreich und Günter „Baby“ Sommer aus Deutschland, geboten wird.

Die französischen Wochen – ein lebendiges Netzwerk

Seit über einem Jahrzehnt begeistern die Französische Wochen, die unter der Schirmherrschaft des Bürgermeisters der Stadt Stuttgart und des französischen Generalkonsuls in Stuttgart stehen, jeden Herbst das frankophile Publikum in der Region Stuttgart. Anfänglich auf eine Woche und den Raum Stuttgart begrenzt, hat sich das Programm im Laufe der letzten Jahre sowohl zeitlich auf drei Wochen als auch geografisch – mit Einbindung der Region Tübingen – ausgedehnt. Jedes Jahr gestalten über 50 Institutionen, Vereinen und Künstlern aus den Regionen Stuttgart und Tübingen rund 100 Programmpunkte, welche die Vielfältigkeit der französischen Kultur als auch des deutsch-französischen Dialogs präsentieren. Koordiniert wird das Projekt seit 2010 vom Institut français Stuttgart, das die Projektorgansiation von der Landeshauptstadt Stuttgart übernahm.

Schwerpunkt „Deutsch-französische Zusammenarbeit“

Die Französischen Wochen 2012 finden im Rahmen des „Deutsch-Französischen Jahres“ statt, das anlässlich des 50. Jahrestags des Élysée-Vertrags von den beiden Nachbarländern ausgerufen wurde. Das 50-jährige Jubiläum der Städtepartnerschaft zwischen Stuttgart und Straßburg bietet einen weiteren Anlass, den Fokus auf die langjährige deutsch-französischen Zusammenarbeit zu richten. So stehen die 13. Wochen unter dem Motto „Nachbarn-Partner-Freunde: 50 Jahre deutsch-französische Zusammenarbeit“ und widmen sich dieses Jahr besonders intensiv und in all seinen Facetten dem Austausch und der Kooperation zwischen Frankreich und Deutschland.

Den Auftakt der Französischen Wochen am 20. Oktober um 17.30 Uhr im Rathaus Stuttgart bildet eine Kooperation des Institut français mit der Stadt Stuttgart und dem Straßburger JAZZDOR Festival. In einem Jazzkonzert der Spitzenklasse treffen der französische Tubaspieler Michel Godard und der deutsch Schlagzeuger Günter « Baby » Sommer aufeinander. Das Duo lädt als besonderen Gast für diesen Abend den renommierten Stuttgarter Pianisten Patrick Bebelaar ein. Im Anschluss an den Auftakt bietet das Programm der « stuttgartnacht » ab 19 Uhr im Rathaus Stuttgart weitere kulturelle Produkte aus der Partnerstadt, wie z.B. die Hip-Hop-Performance „Flexion franco-allemande“ sowie musikalische Unterhaltung durch die Straßburger Bands „Papyros’n“ und die Band „Les dessous de la vie“.

Veranstaltungen zur Partnerschaft mit Straßburg

Bereits vor Beginn der Französischen Wochen starten im Rathaus Stuttgart drei Ausstellungen im Austausch mit Straßburg. Eine Ausstellung der GEDOK-Galerie (24.09.–02.11.2012) präsentiert Werke vier Künsterlinnen. Die Fotoausstellung « Seitenblick » (04.10. bis 02.11.12) zeigt die Ergebnisse wechselseitiger Besuche der Mitglieder der Fotoclubs aus Straßburg und Stuttgart. « Cheval Vapeur » (10.10. bis 02.11.12) bietet einen individuellen Streifzug durch etwa sechzig künstlerische und gesammelte Werke elsässischer Illustratoren, Comicautoren und Zeichnern.

Am 25. Oktober bieten sich gleich zwei Möglichkeiten die Partnerstadt Straßburg kennenzulernen. So lädt Europe Direct ein, die elsässische Stadt in einer eintägigen Exkursion als Europastadt zu erleben. Und in der Stadtteilbibliothek Vaihingen kann Straßburg durch eine literarische Reise neu entdeckt werden.

Veranstaltungen zum Thema deutsch-französischer Zusammenarbeit

Am 18. und 19. Oktober bringen die Deutsch-Französischen Wissenschaftsgespräche Wissenschaftler aus Frankreich und Deutschland für zwei Tage mit Schülern aus Fellbach zusammen, um Fragestellungen der Zukunft zu diskutieren. Ebenfalls diskutiert wird bei der IHK Region Stuttgart am 24. OKtober mit deutschen und französischen Vertretern der Automobilbranche zum Thema « Made in France / Made in Germany ».

> Das > Programmheft für die Französischen Wochen in Stuttgart und Tübingen 2012 – pdf 8 MB

> www.franzoesischewochen.de/

Gesamtkoordination: Institut français Stuttgart
Gefördert von: Landeshauptstadt Stuttgart, Dr. Karl Eisele & Elisabeth Eisele Stiftung, Firma Würth (Hauptförderer), Stadt Strasbourg, Robert Bosch Stiftung, LBBW StiftungundPorsche AG, Graner Anwälte, CreditPlus, Yves Rocher und ligne roset.

Les vidéos „embedded“ du Palais de l’Élysée sur ce blog

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La rentrée

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Zum Mitmachen: Europa nur mit uns!
Das Forum junger Menschen zur Partizipation in Europa ist jetzt online

Das > Forum des Jugendprojekts > „Europa nur mit uns!“ der Stadt Ludwigsburg und des > Deutsch-französischen Instituts in Ludwigsburg ist zum Mitmachenwar ab dem 2. Mai nur für die teilnehmenden Gruppen zugänglich. Ab dem 2. Mai 2012 können sich nun auch Interessierte registrieren lassen, die nicht als Gruppe teilnehmen, aber trotzdem mitdiskutieren möchten.

Die Website > Europa nur mit uns! Forum junger Menschen zur Partizipation in Europa enthält Informationen zum 50. Jubiläum der > Rede de Gaulles an die Jugend in Ludwigsburg 1m 9. September 1962 und zu den aktuellen > europäischen Herausforderungen.

Frankreich, Deutschland und Sie?
Arte: Une enquête sur l’amitié franco-allemande

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Institut français, Stuttgart:
Böller und Brot, Pagani Haas, Retour de Paris , Nr 79 & 80

Ausstellung: Freitag 6. Juli bis 3. August, > Institut français, Diemershaldenstr. 11, 70184 Stuttgart

Zum letzten Mal in den Räumlichkeiten der Diemershaldenstrasse werden sich bei der bald 30-jährige Ausstellungsreihe „Retour de Paris“ zwei Positionen Stuttgarter Künstlerinnen begegnen: das Duo „Böller und Brot“ mit ihrem Projekt ZOOMS – Filme in der Krise sowie Ragani Haas mit ihren Performances und Objekten.

„Böller und Brot“ präsentieren 30 Zooms aus Paris und der Welt. An der Schnittstelle zwischen Fotographie und bewegtem Bild spielen sie in ihren Daumenkinos mit dem Detail. Scheinbar belanglose Totalen (die an weggeworfene Urlaubsfotos erinnern) eröffnen dem Betrachter durch den bewegten Zoom auf ein überraschendes Detail neue Perspektiven. Bei einem Zoom handelt sich um eine optische Leistung der sogenannten Gummilinse, die vom bloßen menschlichen Auge nicht imitiert werden kann.

Seit 2000 arbeiten Sigrun Köhler und Wiltrud Baier als „Böller und Brot“ zusammen. Schwerpunkt der gemeinsamen Arbeit ist der künstlerische Dokumentarfilm (Buch, Regie, Kamera, Schnitt). Mit Ihren Filmen haben sie zahlreiche Internationale Preise gewonnen, u.a. 2012 den Grimme Preis.

Sigrun Köhler hat in Schwäbisch Hall eine Ausbildung als Druckvorlagen-herstellerin absolviert, Wiltrud Baier lernte in München das Konditoren-Handwerk. Beide haben an der Filmakademie Baden Württemberg studiert.Gemeinsam realisierten sie bisher vier abendfüllende Dokumentarfilme zu den Themen „Zeit“ (How Times flies, 2000), „Geld“ (Schotter wie Heu, 2003), „Glaube“ (Der grosse Navigator, 2007) und „Macht“ (Alarm am Hauptbahnhof, 2011).

Ragani Haas studierte von 1990 bis 1995 Germanistik und Slavistik an der Universität Tübingen. Danach absolvierte sie von 1995 bis 2001 ein Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, unter anderem bei Joan Jonas, deren Assistentin und Mitarbeiterin sie seit 1999 ist. Seit 2001 ist sie zudem freischaffende Künstlerin für Raum/Installation (Bildhauerei im weitesten Sinne), Video (meist dokumentarisch) sowie Performance/Aktion und temporär Dozentin an der Landesakademie Bad Schloss Rotenfels in Karlsruhe. Sie ist Mitglied der forschungsgruppe_f (gegründet 2001 von/mit Georg Winter).

Die Ausstellungsreihe Retour de Paris hat Tradition im Institut français de Stuttgart. Seit 1986 präsentieren Stipendiaten des Landes Baden-Württemberg nach ihrem Aufenthalt an der Cité internationale des arts in Paris ihre Arbeiten im Institut.

Zur Ausstellung erscheinen zwei Einzelkataloge.

Öffnungszeiten:
Di-Do: 10-13 Uhr / 14-19 Uhr
Fr: 10-13 Uhr / 14-17.30 Uhr
Und nach Vereinbarung
Eintritt frei
Partner: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Das Deutsch-Französische Jugendwerk startet mit dem deutsch-französischen Jahr in die Zukunft

Reims, 8. Juli 2012 : Am kommenden Sonntag gedenken der französische Präsident François Hollande und die Kanzlerin Angela Merkel gemeinsam des 50. Jahrestages der deutsch-französischen Versöhnung in Reims und reihen sich somit in die Tradition ein, die Charles de Gaulle und Konrad Adenauer begonnen haben. Vor 50 Jahren nahmen der Staatspräsident und der Bundeskanzler an der denkwürdigen Messe in Reims teil, mit der beide die Aussöhnung zwischen Frankreich und Deutschland zelebrierten. Im Januar 1963 folgte der Abschluss des Deutsch-französischen Vertrages, der nach dem Ort seiner Unterzeichnung als Elysée-Vertrag bezeichnet . Im Rahmen dieses Abkommens entstand auch das Deutsch-französische Jugendwerk, das jetzt mit mit den Feiern, zu seinem runden Geburtstag beginnt. Kaum eine andere Initiative hat der > Ansprache de Gaulles in Ludwigsburg am 9. September 1962, mit der er sich so eindrucksvoll an die deutsche Jugend wandte, mehr Taten folgen lassen. Die kommenden Feierlichkeiten sollten sich vor allem an die Jugend beider Länder wenden, ihnen von der Geschichte und damit von der Bedeutung der deutsch-französischen Aussöhnung für die europäische Einigung und damit von ihrer Zukunft erzählen. Und noch immer kennen viele Schüler, die heute die Nachbarsprache lernen, nicht das DFJW oder OFAJ.

Zahlreiche Veranstaltungen werden im Rahmen der offiziellen Zeremonie stattfinden. Dem Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW) lag es sehr am Herzen, dabei die Jugend aktiv mit einzubinden. Dr. Markus Ingenlath und Béatrice Angrand repräsentieren als Generalsekretäre das DFJW in der offiziellen Delegation.

Ein deutsch-französisches Hip-Hop Konzert mit Rim.C, „der Löwin des französischen Raps“ und dem Berliner Rapper BLEND findet am Samstag ab 21.30 Uhr im „Cryptoportique“ statt. Die beiden Künstler nehmen an einem Austausch anlässlich der 25-jährigen Partnerschaft zwischen Berlin und Paris teil.

Außerdem werden in diesem Teil der Stadt die Juniorbotschafter des DFJW an einem Infostand über das DFJW und seine Aktivitäten informieren sowie ein deutsch-französisches Quiz anbieten. 50 Kinder und Jugendliche treten während der offiziellen Zeremonie im Namen des DFJW auf und verkörpern somit die Zukunft der deutsch-französischen Beziehungen.

Während des jetzt beginnenden Festjahres wird sich das DFJW, das oft zu Recht als „schönstes Kindes des Elysée-Vertrages“ bezeichnet wird, präsent sein, um mit seinen Partnern seinen 50. Geburtstag zu feiern.

Informationen über die 50 Jahre des > DFJW

> Zum Mitmachen: Europa nur mit uns! Das Forum junger Menschen zur Partizipation in Europa ist jetzt online

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