Mit Französisch um die Welt:
Comic-Wettbewerb „La vie en BD“ 2014/2015 gestartet

Stuttgart, 04.11.2014 – Zum bereits sechsten Mal schreibt der > Ernst Klett Verlag den großen Schülerwettbewerb „La vie en BD“ aus. Ab sofort finden interessierte Lehrkräfte die Ausschreibungsunterlagen für das Schuljahr 2014/2015 unter
> www.klett.de/frankreich.

Eine Bande Dessinée ist mehr als Badong-Badong, Snif-Snif oder Clap-Clap. Deshalb möchte der Comic-Wettbewerb auch in diesem Jahr wieder Schüler oder Schülergruppen dazu ermutigen, ihre kommunikativen Kompetenzen in der französischen Sprache künstlerisch und erzählerisch zu vertiefen. Unter dem Motto „Mit Französisch um die Welt“ können Schüler/-innen der Sekundarstufe I und aller Schulformen ihre Arbeiten bis zum 31. März 2015 beim Verlag einreichen.

Eine Jury aus Fachdidaktikern, Kulturbeauftragten und Praktikern entscheidet nach den Kriterien Komplexität, Logik, Spannungsbogen und Zeichen-Stil über die besten Arbeiten.

Den Siegern winken eine Reise ins Centre Belge de la Bande Dessinée nach Brüssel sowie wertvolle Sachpreise.

Weitere Informationen unter > www.klett.de/frankreich.

Frankreich und Deutschland: Der Vergleich V
Web 2.0 in der Schule

Jetzt setzen wie die Serie Der Vergleich fort:

> Deutschland-Frankreich – Vergleich (IV): Fragestunden an die Regierungen

> Vergleich (III): September 2014: die Außenpolitik Frankreichs und Deutschlands

> Der Vergleich II. Deutsch-französische Kooperation. Eine Woche im August 2014

> Der Vergleich (I). 28 août 2014 : La Conférence des Ambassadeurs à Paris – 25. August 2014: Botschafterkonferenz in Berlin

Die Beiträge dieser Serie Der Vergleich haben etwas Aperçuhaftes. Kein strenger, ausgewogener Vergleich mit präzisen Zahlen, eher zwei Eindrücke. Einer aus Frankreich, einer aus Deutschland, hier einfach mal nennen, um zu zeigen, hier so, dort so. Natürlich hat der Autor hier einen Hintergedanken. Mal gucken, wie es beim Nachbarn läuft, oder gar seine Position einnehmen und dann mal hierher gucken. Manchmal beobachten wir dabei auch Akteure der Zivilgesellschaft, Politiker… Die Reihe Karambolage von ARTE zeigt auch Vergleiche. Hier auf dem Blog geht es manchmal aber noch kürzer zu: Ein Vorgang in Frankreich erinnert uns an einen Zeitungsartikel in Deutschland, und schon wird verglichen. Nicht unbedingt im Sinne von bei uns ist das so, in Frankreich anders, sondern auch auf der Ebene, die gleichen Probleme werden aufgrund anderer Einstellungen anders beurteilt, bewertet, gelöst oder nicht gelöst.

Gerade haben wir über den Bericht Jules Ferry 3.0 berichtet, den die Membre pilote Sophie Pène auf unserem Blog per Interview kürzlich uns gegenüber erläutert hat: > Nachgefragt: Sophie Pène spricht über den Bericht JULES FERRY 3.0. Der Bericht empfiehlt mit Nachdruck den Einsatz der Digitaltechnik in der Schule – auch aus schulpolitischen und vielen anderen Gründen.

Hier behauptet Moritz Seyffarth am 25.10.2014 in der WELT > Lehrer warnen vor der „totalen Computerisierung“ und berichtet darüber, dass der Lehrerverband skeptisch sei: „Er sorgt sich um Konzentrationsfähigkeit und die Grundeinstellung zum Lernen,“ steht im Aufmacher zu seinem Artikel. Natürlich gibt es auch Befürworter der Digitaltechnik. Seyffarth zitiert Schulleiterin Catherine Prahm der Berliner Albrecht-Haushofer-Schule in Berlin mit den Worten:“Durch den Einsatz von Laptops ist der Unterricht flexibler geworden und wir sparen viel Zeit, indem Tafelbilder nicht abgeschrieben werden müssen.“ Die Sache ist noch keineswegs entschieden, und jede Seite glaubt, gute Argumente vorlegen zu können. Dennoch, bei uns fehlt eine Didaktik des computer- oder Internetgestützten Unterrichts. Die Rahmenbedingungen beispielsweise des Französischunterrichts haben sich durch Mitmach-Internet, das Web 2.0, dramatisch verändert: > Französischunterricht und das Web 2.0. Der Lehrer muss sich über Mediennutzungsgewohnheiten seiner Schülerinnen uns Schüler informieren, und er muss sie nicht nur begleiten, sondern das Nutzen der Medien, die Kommunikation per Internet, das Erstellen, Pflegen und teilen von Inhalten begleiten, er muss es inszenieren. Ein Stapel Laptops reicht dafür nicht aus. Die Zusammenfassung der Umfrageergebnisse zum Einsatz der neuen Medien im Unterricht, die in einer Grafik in diesem Artikel voon Seyffarth, genannt werden lautet: „Knapp die Hälfte von Deutschlands Lehrern wünscht sich, dass mehr neue Medien im Unterricht eingesetzt werden.“ Würde es nach den Ergebnissen des Berichts Jules Ferry 3.0 gehen, müssten viel mehr, wenn nicht alle Lehrer den Einsatz der Neuen Medien verlangen.

Jules Ferry 3.0: Nach Tweets suchen: Sprachen, zu bestimmten Zeiten, etc.: > Erweiterte Suche in Twitter

Victor Hugo schreibt in der Préface von Hernani (1830): „à peuple nouveau, art nouveau.“ Neue Technik, neue Didaktik. Seit dem ersten Artikel auf diesem Blog über > Web 2.0, dem bisher 217 folgten, denken wir immer wieder über die Grundlagen, die Eckwerte einer Didaktik nach, die Lehrer für einen sachgerechten Einsatz der digitalen Welt im Unterricht können. Der > Rapport Jules Ferry 3.0 geht auf eine vielversprechende Art und Weise in diese Richtung.Er lobt nicht nur technische Möglichkeiten, sondern nimmt das Umfeld Schule in den Blick und fragt, wie schulischer Erfolg mit der Digitaltechnik beförert werden kann.

Sollen wir den Vergleich noch weiter führen? In Frankreich gibt es einen Conseil national du numérique und bei uns die Kompetenzen von 16 Bundesländern…

In Frankreich ist die Entwicklung der digitalen Welt in der Schule > Chefsache: Un grand plan numérique pour l’école.

Frank-Walter Steinmeier in Paris: Hand in Hand mit Frankreich

| Veranstaltungshinweis: Französische Wochen in Stuttgart. Cinq siècles de littérature française – Institut français Stuttgart , Schloßstraße 51, 70174 Stuttgart – Freitag, 10.10.2014, 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr |

… so lautet die Überschrift auf der Website des Auswärtigen Amtes, mit der über den Besuch von Außenminister Steinmeier in Paris aus Anlass des Tags der Deutschen Einheit berichtet wird.

> Hand in Hand mit Frankreich

In seiner Rede unterstrich der Außenminister am Donnerstag, 2.10., die Bedeutung der deutsch-französischen Freundschaft:

> Rede von Außenminister Steinmeier anlässlich des Empfangs der Botschaft Paris zum Tag der Deutschen Einheit – Diersten Absätze auf Französisch:
„Aujourd’hui, nous célébrons une heure de gloire pour l’Europe. Il y a près d’un quart de siècle, le Mur de Berlin tombait. À peine un an plus tard, l’unité allemande scellait la fin de la division de notre continent.

Il me tenait à cœur de venir à Paris en ce grand jour et de rappeler ce fait décisif : sans la relation de confiance entre Français et Allemands, l’unification allemande ne serait pas devenue réalité.

Ce soir, on ressent notre amitié franco-allemande dans toute sa vitalité et dans toute sa richesse : Tous, ici, vous incarnez cette amitié sous ses multiples facettes : responsables politiques, chefs d’entreprise, artistes, membres d’associations. Bref : tous ceux pour qui le franco-allemand est une affaire de cœur !“

Man muss den folgenden Passus das Extrakasten über jede Meldung stellen, die den täglich deutscch-französischen Austausch zu Streit hochstilisieren will:

F.-W. Steinmeier: „Gerade in dieser Lage ist doch die gute Nachricht: Der außenpolitische Schulterschluss zwischen Paris und Berlin ist so eng wie vielleicht niemals zuvor. Ob es um die Krise in der Ukraine, die Bekämpfung der Terroristen des Islamischen Staats oder das humanitäre Engagement angesichts der furchtbaren Ebola-Epidemie in Westafrika geht: Wir ziehen am gleichen Strang!“

Und der Außenminister spricht auf Französisch weiter und kann auf eine erfolgreiche Bilanz – zusammen mit seinem französischen Kollegen Laurent Fabius – verweisen:

F.-W. Steinmeier: „Quoi qu’il en soit, dans toutes ces occasions, nous l’avons toujours ressenti : ensemble, nous pouvons obtenir davantage qu’en agissant chacun pour soi. Pour nous, le réflexe franco-allemand est devenu une seconde nature.
Ainsi, nous étions à Kiev avec notre homologue polonais lorsque le Maïdan s’est embrasé. Nous nous sommes rendus ensemble en Moldova, en Géorgie et en Tunisie. En ce faisant, nous avons aussi réfuté ce vieux cliché comme quoi la France est uniquement tournée vers le Sud et l’Allemagne vers l’Est.“

Die gemeinsamen Reisen der beiden Außenminister werden fortgesetzt, das hatte uns Präsident Hollande auf dem > Hartmannsweilerkopf und > Laurent Fabius in seiner Twitter-Antwort an unseren Blog zugesagt.
Freundschaft, Kooperation, Gemeinsamkeiten, le francoallemand:

F.-W. Steinmeier: „In diesem Europa sind wir wirtschaftlich so eng miteinander verwoben, dass es die „Krise des anderen“ eben nicht mehr gibt.

Gemeinsam tragen wir Verantwortung für ein Europa, das mehr Investitionen, mehr Wachstum und mehr Jobs schafft. Ein Europa, das Wettbewerbsfähigkeit und Sozialstaat ausbalanciert. Ein Europa, das den dumpfen Parolen der Nationalisten die Werte von 1789 und 1989 entgegenstellt.“

> Die Krisen des Anderen gibt es nicht mehr
Beitrag von Außenminister Frank-Walter Steinmeier aus Anlass seines Paris-Besuches am Tag der deutschen Einheit. Erschienen in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, 1.10.2014, und in der französischen Zeitung Le Figaro, 2.10.2014.

> Deutsch-französische Beziehungen – Website des Auswärtigen Amtes

Schade, dass das Auswärtige Amt nicht immer sofort ein Video einer so wichtigen Rede mitliefert, aber es wird getwittert, und so gibt es doch ein Foto:

> Point de presse de Laurent Fabius et Frank Walter Steinmeier :

> Audition conjointe à l’Assemblée nationale de Laurent Fabius et Frank-Walter Steinmeier (2 octobre 2014) – Website des Ministères des Affaires étrangères

Wie gesagt, wir hätten auch mit Freude photographiert, aber das Außenministerium in Paris twittert auch, und so können wir hier doch noch Fotos dieser außergewöhnlichen Begegnung vorzeigen:

Deutschland-Frankreich – Vergleich (IV): Fragestunden an die Regierungen

Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) hat sich kürzlich über die Bundesregierung verärgert gezeigt. Anlass war die Abwesenheit der Minister während der Fragestunde im deutschen Bundestag.

Eine gute Gelegenheit, diese Nachricht mit einer früheren Meldung auf unserem Blog über die Fragestunde in der Nationalversammlung zu vergleichen:

Deutschland:

26. September 2014 09:03
Robert Roßmann > Abwesende Minister im Bundestag Lammert droht Regierung – Süddeutsche Zeitung, 26.9.2014

Fehlende Regierungsbeteiligung im Bundestag

Frankreich:

Hier nehmen die Abgeordneten die Minister in die Zange. Außerdem kann die Twitter-Gemeinde Fragen stellen.

> 10. September 2014 – 15 h : Questions au gouvernement #QAG

Noch mehr Vergleiche auf unserem Blog:

> Vergleich (III): September 2014: die Außenpolitik Frankreichs und Deutschlands
> Der Vergleich II. Deutsch-französische Kooperation. Eine Woche im August 2014
Der Vergleich (I)
28 août 2014 : La Conférence des Ambassadeurs à Paris – 25. August 2014: Botschafterkonferenz in Berlin

23. 9. 2014: Die Rede von Premierminister Manuel Valls vor dem BDI

Premierminister Manuel Valls hielt am 23. September 2014 einen Vortrag bei der Jahrestagung des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI). Er unterstrich denReformwillen Frankreichs und die Entschlossenheit seiner Regierung in Zusammenarbeit mit Deutschland, alles dafür zu tun, damit dass Europa vorankomme:

„Wie Sie wahrscheinlich wissen, spricht man in Frankreich viel von Deutschland. Man lobt seine Erfolge. Vor allem die seiner Industrie.
Man lobt auch die Reformen, die Deutschland zu Beginn der 2000er Jahre erfolgreich durchgeführt hat. Diese Phase, in der Ihr Land von einigen als „der kranke Mann Europas“ bezeichnet wurde. Gerhard Schröder hat es damals verstanden, mutige Reformen umzusetzen, um ein beschäftigungsförderndes Umfeld zu schaffen. Viele sehen übrigens in dieser Entschlossenheit eine Quelle der Inspiration für Frankreich.“

„Jedes Mal, wenn Europa einen entscheidenden Schritt nach vorne gemacht hat“, sagte der Premierminister, „wurde dies möglich, weil unsere beiden Länder mit einer Stimme gesprochen haben. Und in der heutigen Welt, die von zahlreichen Bedrohungen, von zahlreichen Destabilisierungsfaktoren geprägt ist, brauchen wir ein starkes Europa, das in der Lage ist, sein Gewicht auf dem internationalen Parkett zur Geltung zu bringen. Und ein starkes Europa ist in erster Linie ein Europa, das wieder zum Wirtschaftswachstum und zu den Handlungsspielräumen zurückfindet, an denen es ihm heute mangelt.“

> Premierminister Manuel Valls vor dem BDI – über die Webste der Französischen Botschaft

Auf unserem Blog:

> Les réformes en France
> Premierminister Manuel Valls in Deutschland
> 18. September 2014: Die Pressekonferenz von Staatspräsident François Hollande
> Rapports, feuilles de route, mémoires: Les projets du gouvernement français
> La France en 2025
> Frankreich plant für 2015 eine große Steuerreform
>

Street Embassy 2013 Paris-Berlin

30 junge Rapper, Breaker, Beatboxer und Writer haben im April 2013 dieses Video realisiert. Das Centre Français de Berlin und die Vereine Witness, Gangway und Paris Est Mouv’ bedanken sich beim DFJW, dem Land Berlin und der Stadt Paris für die Unterstützung des Projektes, welches im Rahmen des > 50jährigen Jubiläums des Freundschaftsvertrages – 64 Artikel auf diesem Blog – stattfand.

> Street Embassy 2013

Premierminister Manuel Valls in Deutschland

Am Montag, 22. September, kommt Premierminister Manuel Valls zu einem zweitägigen Besuch nach Deutschland – leider nicht wie geplant nach Stuttgart.

> Premierminister Valls zu Besuch in Deutschland (22./23. September 2014) – Website der Französischen Botschaft in Berlin

Schade, wir hatten schon die Akkus geladen, etc. nun kommt Premierminister Manuel Valls nicht nach Stuttgart.
Aber es hat heute schon in Berlin schon eine Pressekonferenz mit der Bundeskanzlerin Angela Merkel und Premierminsiter Manuel Valls gegeben:

> „Je veux dire aux Allemands que les réformes, nous allons les faire.“

Ecrire sur la visite du Premier ministre Manuel Valls à l’aide des informations authentiques, grâce au Député Pierre-Yves Le Borgn‘:

[fb-post href=“https://www.facebook.com/pierreyves.leborgn/posts/10152412279213099″]

> Französische und deutsche Wirtschaft Ungleiche Nachbarn – Tagesschau – 22.09.2014

Les rencontres des jeunes français et allemands

Manchmal genügt es, ein Tweet zu zitieren, und damit ist fast alles gesagt:

Sur notre blog:

> Jugendbegegnung mit dem OFAJ/DFWJ in Colmar: Wo kommt Ihr her, warum seid Ihr hier?

> Jugendbegegnung „100 Jahre Erster Weltkrieg“ anlässlich des Treffens der Staatschefs Deutschlands und Frankreichs vom 31. Juli bis 4. August 2014 in Colmar / Hartmannswillerkopf

> Viele Beitrtäge über das OFAJ auf unserem Blog

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