Deutsch-französische Rüstungsprojekte

> Festival Rétif de la Bretonne à Sacy du 23 au 26 juillet 2026


Niklas Záboji, Berlin und Paris sprechen über weitreichende Raketen, FAZ, 14. Juli 2026

Berthold Kohler, > Um Putin von einem Angriff abzuschrecken, FAZ, 9. Juli 2026

Franziska Schwarz, > Koalition der Willigen: Macron kündigt Militärmanöver an, Merkur, 14.07.2026

Auf unserem Blog:

> Die strategische Autonomie Frankreichs und Europas: Die Rede von Emmanuel Macron vor dem Hôtel de Brienne – 14. Juli 2026

> Die europäische Verteidigung und die NATO. Besorgnisse vor deutscher Aufrüstung? – 12. Juli 2026

> Bilaterale Kooperation Deutschland-Frankreich – Website des deutschen Verteidigungsministeriums

> Die europäische Verteidigung und die NATO. Die Erklärung von Emmanuel Macron auf dem Nato-Gipfel in Ankara – 11. Juli 2026

> Das Verteidigungsunternehmen KNDS ist künftig ein deutsch-französisches Unternehmen
22. Juni 2026

Trotz des Scheiterns des gemeinsamen Kampfflugzeugprojekts FCAS (Future Combat Air System) wollen Deutschland und Frankreich offenkundig ihre Zusammenarbeit auf dem Gebiet der gemeinsamen Rüstung verstärken und ganz im Sinne des französischen Präsidenten die europäische Souveränität in Verteidigungsfragen weiter stärken und die Abhängigkeit von den USA reduzieren. Beim deutsch-französischen Ministerrat am 16. und 17. Juli 2026 in Brühl bei Bonn wird am 2. Tag eine Sitzung des Deutsch-Französischen Verteidigungs- und Sicherheitsrats unter Leitung von Bundeskanzler Merz und Staatspräsident Macron auf dem Fliegerhorst Nörvenich stattfinden. Es geht um mehrere gemeinsame Rüstungsprojekte.


Paul Maurice, France-Allemagne : dépasser les différends pour renforcer la souveraineté européenne IFRI, 15. Juli 2026

Paul Maurice, > En Europe, la crainte du retour de l’Allemagne comme puissance militaireInterventions médiatiques, IFRI, 08/07/2026


Auf der Tagesordnung steht zuerst die Entwicklung von Frühwarnsystemen und weitreichenden Präzisionswaffen gegen militärische Ziele. Deutschland hat solche Fähigkeiten bisher nicht entwickelt, aber Frankreich verfügt über umfangreiche Erfahrungen auf diesem Gebiet. Deutschland will zwar amerikanische Tomahawk kaufen, aber Bundeskanzler Friedrich Merz hat in seiner jüngsten Regierungserklärung auf gemeinsame europäische Projekte verwiesen, mit denen Marschflugkörper entwickelt werden sollen.

Der europäische Rüstungskonzern MBDA bietet mit dem Marschflugkörper MdCN bereits eine europäische Alternative zum amerikanischen Tomahawk-System an. Außerdem wird bei MBDA die bodengestützten Land Cruise Missile (LCM) entwickelt, der Ziele in mehr als 1000 Kilometern Entfernung erreichen soll, die von amerikanischen Genehmigungen nicht abhängig ist. MBDA verhandelt bereits mit Deutschland und Frankreich über die Entwicklung ballistischer Raketen mit Reichweiten zwischen 1000 und 2500 Kilometern.

Die europäische Verteidigung und die NATO. Die Erklärung von Emmanuel Macron auf dem Nato-Gipfel in Ankara

> Festival Rétif de la Bretonne à Sacy du 23 au 26 juillet 2026


Wir dokumentieren hier auf unserem Blog nacheinander verschiedene Standpunkte, die die aktuelle Diskussion um die Verteidigung in Europa und besonders auch im Rahmen der deutsch-französischen Beziehungen bestimmen:

Le texte : Micro-tendu du Président de la République à l’issue du Sommet de l’OTAN *.pdf – site du Palais de l’Élysée.

Präsident Emmanuel Macron betonte, dass Europa seine Verteidigungsausgaben deutlich erhöht und mehr Verantwortung für seine eigene Sicherheit übernimmt. Frankreich haben seinen Verteidigungshaushalt innerhalb von zehn Jahren verdoppelt und sich verstärkt an NATO-Einsätzen beteiligt. Künftig wolle
Frankreich an den vorgeschobenen NATO-Landstreitkräften in Finnland mitwirken und europäische Sicherheitsaufgaben stärker übernehmen. Bei seiner Erklärung sprach Macron sich für den Ausbau einer eigenständigen europäischen Rüstungsindustrie aus, damit zusätzliche Investitionen vor allem europäischen Unternehmen zugutekommen. Er unterstrich ausdrücklich, dass die NATO ein Bündnis für Frieden und Stabilität sei und die europäische strategische Autonomie innerhalb des Bündnisses gestärkt werden müsse.
Hinsichtlich der Ukraine bekräftigte er die uneingeschränkte Unterstützung Frankreichs und kündigte für den 13. Juli ein weiteres Treffen der „Koalition der Willigen“ in Paris an. Macron erklärte außerdem, dass die G7-Staaten, Europa, Nordamerika und asiatische Partner wieder mit einer gemeinsamen Stimme für die Souveränität der Ukraine und die Einhaltung des Völkerrechts eintreten. Er unterstützt die Forderung von Präsident Selenskyj nach mehr Luftverteidigung für die Ukraine und kündigte weitere gemeinsame Anstrengungen der Verbündeten und der europäischen Rüstungsindustrie an. Zum Konflikt mit dem Iran sagte er, Teheran habe das Waffenstillstandsabkommen verletzt, dennoch sollten die vereinbarten Gespräche fortgesetzt und eine friedliche Lösung angestrebt werden. Eine militärische Bedrohung Grönlands durch die USA halte er derzeit für unrealistisch und warnte vor unnötiger Spekulation.Einen erneuten Einsatz des Flugzeugträgers Charles de Gaulle im Persischen Golf hält Macron momentan nicht für erforderlich, schließt eine spätere Anpassung der französischen Militärpräsenz jedoch nicht aus. Zu Gesprächen mit Präsident Erdoğan erklärte er, beide Seiten hätten konstruktiv über Verteidigung, Wirtschaft sowie regionale Krisen wie die Ukraine, Syrien und den Libanon gesprochen. Macron betonte, dass Präsident Trump beim NATO-Gipfel keine Bedingungen für einen Verbleib der USA in der NATO gestellt habe und die Allianz geschlossen auftrete.

Das Verteidigungsunternehmen KNDS ist künftig ein deutsch-französisches Unternehmen

Deutschland will sich mit bis zu 40 Prozent am Panzerbauer KNDS beteiligen. Mit der Einigung von Berlin und Paris soll ein führendes Rüstungsunternehmen entstehen. Deutschland und Frankreich werde künftig einen jeweils gleichen Anteil an dem Unternehmen halten, wie es in einer gemeinsamen Erklärung heißt. Die Bundesregierung wolle später die Bundesregierung den Anteil wieder verringern. Allerdings muss das Vorhaben noch den Haushaltsausschuss des Bundestages passieren. KNDS wird die Streitkräfte beider Länder beliefern.Es ist geplant, dass das restliche Kapital wird im Rahmen einer Doppelnotierung in Paris und Frankfurt, die in den nächsten Tagen erwartet wird, an der Börse an Investoren verkauft wird. Der plan sieht vor, dass Frankreich, das die Hälfte des Kapitals von KNDS hält, beim Börsengang 10 % des Kapitals verkauft. Wegmann & Co, die Holding der deutschen Familien Bode und Wegmann, nimmt ebenfalls 10 % auf dem Markt auf. Danach wird Berlin, sobald die Zustimmung des Bundestages vorliegt, die restlichen 40 % der Holding zurückkaufen. Die deutsche Wirtschaftsministerin Katherina Reiche rechnet mit „intensive(n) Verhandlungen mit den KNDS-Aktionären“.

> La France et l’Allemagne ont conclu un accord sur la stratégie et la gouvernance de KNDS – site du Palais de l’Élysée, 22 juin 2026

> Bundesregierung strebt Beteiligung an Rüstungskonzern KNDS an – Pressemitteilung der Bundesregoerung, 22. Juni 2026

Regierungssprecher Stefan Kornelius teilte am 22.6.2026 mit:

„Die Bundesregierung strebt daher eine Beteiligung in Höhe von 40 Prozent der Anteile an KNDS an. Mit dieser Beteiligung beabsichtigt die Bundesregierung, den Interessen des Bundes angesichts der Bedeutung des Unternehmens Rechnung zu tragen. Eine Beteiligung Deutschlands an KNDS wird den langfristigen Einfluss auf ein für die europäische Sicherheits- und Verteidigungsfähigkeit strategisch bedeutendes Unternehmen sichern. Zugleich werden die nationale industrielle Wertschöpfung sowie die technologische Souveränität und der Schutz von Sicherheitsinteressen und Schlüsseltechnologien in Deutschland gestärkt.“

KNDS produziert Waffensystemen wie dem Kampfpanzer Leopard 2 und der Panzerhaubitze 2000. Das Unternehmen beruht auf einer Fusion von Krauss-Maffei Wegmann und dem französischen Unternehmen Nexter, die 2015 erfolgte. Noch ist KNDS im Besitz der deutschen Familie hinter Krauss-Maffei Wegmann und des französischen Staates.

Berlin und Paris wollen KNDS zu einem führenden europäischen und globalen Verteidigungsunternehmen ausbauen, das die französischen Streitkräfte und die Bundeswehr beliefert.

In der gemeinsamen Erklärung werden die Ziele dieses Vorhabens hervorgehoben:

„Diese Initiative verfolgt sechs zentrale Ziele:

  • die stark steigende europäische Nachfrage zu bedienen, insbesondere die der französischen und deutschen Streitkräfte entsprechend ihren jeweiligen Anforderungen;
  • die deutsch-französische Zusammenarbeit zu vertiefen;
  • technische und kommerzielle Synergien bei bestehenden und zukünftigen Produkten zu nutzen, wo dies sinnvoll ist;
  • Innovationen voranzutreiben, um Produkte an die Entwicklungen des Sektors anzupassen;
    die europäische Lieferkette zu sichern und zu stärken;
  • sich als wettbewerbsfähiger und bedeutender Akteur auf dem europäischen Verteidigungsmarkt zu etablieren.

Die Vereinbarung unterstreicht den gemeinsamen Willen Frankreichs und Deutschlands, Europas Verteidigungs- und Industriekapazitäten auszubauen, ihre Streitkräfte zu unterstützen und die europäische Souveränität langfristig zu stärken. Für KNDS eröffnet sie ein neues Kapitel und schafft eine solide Grundlage für die zukünftige Entwicklung des Unternehmens. Angesichts der beschleunigten Aufrüstung und des technologischen Wettbewerbs stellt sie einen wichtigen Schritt hin zu einem souveräneren Europa dar.“

­VivaTech 2026: Die Deutsch-Französische Hochschule an der Spitze der Zukunftstechnologien

Im 10. Jubiläumsjahr der VivaTech, Europas größter Startup- und Technologiemesse, präsentierte die Deutsch-Französische Hochschule (DFH) vom 17. bis 20. Juni in Paris ihr neues akademisches Portfolio zu strategischer Autonomie in den Bereichen Circular Economy, kritische Infrastruktur und Künstliche Intelligenz. Dabei stellte sie erfolgreiche Kooperationsprojekte aus ihrem Netzwerk in den Vordergrund und veranschaulichte die Schwerpunkte dieser Programme. Die innovativen Ansätze für Forschung und Wissenstransfer in Zukunftsfeldern stießen bei vielen Standbesuchern, darunter Philippe Baptiste, französischer Minister für Bildung, Forschung und Raumfahrt, und Dorothee Bär, deutsche Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, auf großes Interesse.

> Deutsch-Französische Hochschule
Die DFH ist ein Netzwerk von 210 Hochschuleinrichtungen aus Deutschland und Frankreich, die insgesamt 183 integrierte binationale und trinationale Studiengänge anbieten. Aktuell sind rund 6.000 Studierende eingeschrieben.

Im Rahmen von „Germany@VivaTech 2026“, der Präsenz Deutschlands als „Country of the Year“, stellte die DFH an ihrem Stand an jedem Messetag eine andere Kooperation in den Mittelpunkt: Vorgestellt wurden die Themen „Digitale Souveränität“ (17. Juni, Kooperation IRIXYS, Universität Passau – INSA Lyon), „Industrie der Zukunft und Materialwissenschaften“ (18. Juni, Kooperation European School of Materials/EUSMAT –Universität des Saarlandes – SurFunction GmbH) sowie „Smart City und Resilienz“ (19. und 20. Juni, Kooperation Universität der Bundeswehr München COMTESSA – Deutsches Komitee für Katastrophenvorsorge e.V./DKKV – Association Française pour la Prévention des Catastrophes Naturelles et Technologiques/AFPCNT).

Foto: V. l. n. r.: Andrea von Hülsen-Esch, Philippe Baptiste, Dorothee Bär und Philippe Gréciano © Inshorefilms

Philippe Gréciano, Präsident der DFH, unterstreicht: „In Zeiten geopolitischer Spannungen steht die deutsch-französische Partnerschaft für Fortschritt und Zukunftszuversicht. Als Gründungsmitglied des French-German Tech Labs bei VivaTech hat die DFH in den letzten Jahren ihre Vorreiterrolle beim Aufbau eines souveränen Europas in wissenschaftlicher, technologischer und industrieller Hinsicht unter Beweis gestellt. Ich bin sehr stolz, dass diese internationale Institution heute einen so großen Impact in Politik, Gesellschaft und Wissenschaft hat!“

Der DFH-Stand empfing einen Rekord an Besucher*innen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft. Besondere Aufmerksamkeit erhielten die Delegationen mit Dr. Karsten Wildberger, deutscher Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung, Jean-Noël Barrot, französischer Minister für Europa und Auswärtige Angelegenheiten, Gabriel Attal, ehemaliger französischer Premierminister, sowie Xavier Bettel, stellvertretender Premierminister Luxemburgs. Die Gespräche boten die Möglichkeit, zentrale Anliegen und Projekte der Institution einem prominenten Publikum vorzustellen und die Bedeutung der deutsch-französischen Zusammenarbeit im Hochschulbereich für die technologische Zukunft Europas hervorzuheben.

Auch auf der großen Gemeinschaftsbühne der „Germany@VivaTech“-Fläche prägten Mitglieder des DFH-Netzwerks das Programm entscheidend: Am ersten Messetag hielt Stefan Pickl (Professor an der Universität der Bundeswehr München COMTESSA, Vizepräsident des DKKV e.V. und Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirates der DFH) mit Unterstützung von Caroline Iliadi (Universität der Bundeswehr München COMTESSA) einen Vortrag über die Rolle von KI für die Sicherheit und Widerstandsfähigkeit von Europas kritischen Systemen. Am vierten Messetag gestaltete die DFH am Mittag eine Podiumsdiskussion zum Thema „Die deutsch-französische akademische Zusammenarbeit als Motor für die digitale Zukunft Europas“, moderiert von DFH-Vizepräsidentin Andrea von Hülsen-Esch. Auf dem Podium sprachen Demian Wassermann (INRIA de Saclay, DATAIA Institute Université Paris-Saclay) und Paul-Guilhem Meunier (Institut Mines-Télécom). Am Nachmittag referierte Caroline Iliadi in einem Startup-Pitch mit dem Titel „Virtuelle Praxis & echte Sicherheit: KI-gestützte Hygiene-App im Gesundheitswesen“.

„Die VivaTech hat uns eine hervorragende Plattform geboten, unsere Themen sichtbarer zu machen, neue Partnerschaften anzustoßen und die Innovationskraft der deutsch-französischen Hochschullandschaft zu präsentieren. Die wertvollen Gespräche haben gezeigt, dass der Bedarf an grenzüberschreitender Zusammenarbeit im Bereich neuer Technologien und KI größer denn je ist“, betont Andrea von Hülsen-Esch.

Philippe Gréciano fasst abschließend zusammen: „Die Teilnahme der UFA an der VivaTech ist Teil ihrer Strategie zur Weiterentwicklung und verdeutlicht ihren Erfolg auf europäischer und internationaler Ebene.“

Die Ergebnisse des G7-Gipfels vom 15. bis 17. Juni 2026 in Évian

french german 

Les tâches pour les éléves :

> Dressez une liste des thèmes évoqués pendant le Sommet G7.

> Faites un tableau: Sujet – Résultat – Source (Mot clé)

> Essayez d’écrire un article de deux pages qui résume les résultat du Sommet G7

> Faites une recherche: comment le chancelier Friedrich Merz apprécie-t-il les résultats du sommet ?

Das deutsch-französische Jugendwerk sucht Juniorbotschafter

🇫🇷🇩🇪 Envie de vous engager pour l’Europe et les échanges franco-allemands ?
L’OFAJ recherche ses futures Jeunes Ambassadrices et Ambassadeurs !

👉 Rejoignez une aventure humaine, interculturelle et engagée des deux côtés du Rhin ofaj.org/jao-2627

🇩🇪🇫🇷 Lust, Euch für Europa und den deutsch-französischen Austausch zu engagieren? Das DFJW sucht seine neue Juniorbotschafter:innen!

👉 Werdet Teil eines engagierten, interkulturellen Netzwerks.
Hier bewerben: dfjw.org/jubo-2627

Das deutsch-französische Jugendwerk sucht Juniorbotschafter
📸 © JAO/JUBO-OFAJ/DFJW

75 Jahre Institut français de Stuttgart: Galaabend am 21. April 2026

Ein Dreivierteljahrhundert kultureller Dialog.

Das Institut français Stuttgart feiert in diesem Jahr sein 75-jähriges Bestehen. Seit seiner Gründung im Jahr 1951 steht das Institut für den lebendigen deutsch-französischen Austausch und ist heute eine feste Größe im kulturellen Leben der Region.

Als Teil des weltweiten Netzwerks der Institut français fördert das Institut die französische Sprache und Kultur und schafft Begegnungsräume für Dialog, Kunst und Bildung. In Stuttgart hat es sich über Jahrzehnte hinweg als Ort der Offenheit, Vielfalt und europäischen Verständigung etabliert.

Zum Jubiläum lädt das Institut zu einem vielfältigen Festprogramm ein:

  •  Feierlicher Galaabend  in der Liederhalle mit Gästen aus Politik, Kultur und Gesellschaft – 21. April 2026, 19:30 Uhr, Mozartsaal Liederhalle – moderiert von ALFONS
  • Große Jubiläumsausstellung  zur Geschichte des Institut français Stuttgart – ab 22. April bis 31. Juli 2026, IF Stuttgart
  • Tag der offenen Tür – 25. April 2026, 14 Uhr bis 23 Uhr, IF Stuttgart Vorstellung des neuen Audioguides „Balado – La France à Stuttgart“ – mit Führungen um 14:30 Uhr (dt.) u. 17 Uhr (frz.)

> 75 Jahre Institut français Stuttgart

> Das Jubiläumsprogramm 75 Jahre Institut français Stuttgart *.pdf – 9 Seiten

Die Jubiläumsfeierlichkeiten stehen unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann und des französischen Botschafters in Deutschland, François Delattre.

> 22. Französische Wochen in Stuttgart – 21. April 2026 – 03. Mai 2026

Atomkraft: hier bei uns pfui… und drüben hui!

Atomkraft in Frankreich und Deutschland

[SR] Seit dem GAU von Fukushima ist Atomkraft für Deutschland passé. Für Host Lisa Krauser und viele andere Deutsche: eine Erleichterung. Aber keine drei Kilometer von Lisas Elternhaus, hinter der saarländischen Grenze, sieht die Sache anders aus: Frankreich denkt nicht ans Aussteigen. Im Gegenteil, die meisten Franzosen sind pro Atomkraft. Was steckt dahinter? Warum haben wir so viel Angst – während andere Kernkraft als Chance sehen? Um das zu verstehen, nimmt Lisa uns mit auf eine Reise: zu Reaktoren und tief unter die Erde; zu Menschen, die Kernkraft vorantreiben oder verhindern wollen – und zum Kern dessen, warum diese Technologie bis heute so viel Streit auslöst.

Zu finden hier: NEIN DANKE? Warum Atomkraft uns spaltet und über all überall, wo es Podcasts gibt.

1 2 3 91