Grammaire – Grammatik: „Un instrument de liberté“

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22. Januar 2007: Deutsch-Französischer Tag und EU-Projekttag

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Frauen gewinnen an Einfluss

Immer mehr Frauen besetzen einflussreiche Posten in Politik und Wirtschaft.

Vielleicht folgt Ségolène Royal dem Vorbild von Angela Merkel und wird ebenfalls wichtigste Frau des Staates…

Bei der internen Wahl zum Präsidentschaftskandidaten der PS, gab es Unstimmigkeiten. Royal hat Dominique Strauss- Kahn „des propos machistes“ beschuldigt. Er soll nach der zweiten Fernseh Debatte am 7.November gesagt haben : elle „aurait miux fait de rester chez elle au lieu de lire ses fiches cuisines“. Er wehrte sich, nie etwas vergleichbares gesagt zu haben und wies die Anschuldigen als eine Lüge ab. DSK beschuldigte Royal, dass sie keinen festen Standpunkt hätte: „il y a cinq semaines de campagne, il y a eu cinq corrections majeurs“. Es ist unklar wer nun Recht hat, aber es ist klar, dass eine Mme Royal als Frau in der Politik Beachtung geschenkt wird.

Nancy Pelosi (Democrats) wurde nach den Wahlen in den USA zur Sprecherin des Repräsentantenhauses gewählt- sie ist damit die einflussreichste Frau Amerikas.

Der Trend zur Gleichberechtigung der Frau existiert. Es ist bewiesen, dass Unternehmen, die gleichviele Frauen wie Männer in der Führungsetage vertreten haben, am erfolgreichsten sind.

Dennoch sollte man ein Mittelmaß der Emanzipation finden, denn eine Frauenquote in Unternehmen würde implizieren, dass eine Bewerberin mit weniger Qualifikation als Bewerber die Anstellung bekommt. Hier wird die durch die Emanzipation angestrebte Gleichheit zwischen Mann und Frau verfehlt.

Der Favorit der UMP

Wer in den Präsidentschaftswahlen für die UMP antritt, wird sich erst nächstes Jahr entscheiden . Als Favorit der UMP, und die wohl größte Konkurrenz Ségol ne Royals (PS) ist Nicolas Sarkozy, der amtierende Innenminister Frankreichs. Innerparteilich werden sich Mich le Alliot- Marie die Verteidigungsministerin und der Premierminister Dominique de Villepin erst gegen den Parteichef Sarkozy durchsetzen müssen. Ob Chirac sich aufstellen lassen wird ist fraglich, wurde aber von seiner Frau behauptet. Bei Umfragen liegt Jaques Chirac bei 2%. Es wird sich auch zeigen, ob die UMP Fernseh- Debatten am Beispiel der Parti Socialiste machen wird. Die PS und vor allem Royal haben dadurch an Popularität gewonnen.

Was kann man mit einem Blog machen?

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Deutsch-französische Kulturpolitik

Die deutsch-französischen Beziehungen sind vorbildhaft hinsichtlich der Aussöhnung zweier Staaten. Auch im Bereich der Kultur gibt es viele Institutionen und Abkommen, die den beiderseitigen Kulturaustausch fördern sollten. Seit 1954 sind mehr als 60 deutsch-französische Abkommen zur Kultur auf dem Papier erstellt worden. In dieser Hinsicht sind Frankreich und Deutschland ein Vorbild für den Rest der Welt. Das Ergebnis: Acht Prozent der Franzosen können sich auf Deutsch ausdrücken, 15 Prozent der Deuschen können sich auf Französisch ausdrücken (EU-Kommission, Feb. 2006). Das war auch schon 1950 so, obwohl das deutsch-französische Kulturabkommen von 1954 und der Elysée-Vertrag von 1963 (Abschnitt C: Sprachunterricht) dem Sprachunterricht alle Unterstützung zusicherten. Und hinsichtlich des Sprachunterrichts ist von der „Gemeinsamen Erklärung“ zum 40. Jahrestags von Gerhard Schröder und Jacques Chirac nicht viel geblieben. Der Rückgang des Französischunterrichts liegt nicht am Desinteresse der Schüler, sondern er liegt daran, daß die Regierungen die Abkommen als Empfehlungen verstehen und folglich nicht ausführen. Schüler können Französisch abwählen, bevor sie den geringsten Eindruck von der französischen Literatur und Kultur erhalten haben. Die Regierungen lassen sich durch private Sponsoren vertreten: France-Mobile und Deutsch-Mobile rollen durch beide Länder. Sie erreichen die Jüngsten, können aber den Literaturunterricht nicht ersetzen.

In seinem Impulsreferat auf dem Treffen der Teilnehmer am deutsch-französisch-belgischen Programm für wissenschaftliche Volontäre an Museen vom 27. bis 28.10.2006 (Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland) in Bonn hat Professor Ingo Kolboom (Romanisches Seminsar der TU Dresden, seit 1995 Mitglied des deutsch-Französischen Kulturrates) auf die desolate Situation der deutsch-französischen Kulturpolitik und ihrer Ergebnisse hingewiesen. Ingo Kolboom, Anmerkungen zur deutsch-französischen Kulturpolitik stehen hier als Download zur Verfügung.

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