IS Propaganda: Sprache, Text und Poesie
Lesung und Gespräch:

Nicolas Hénin und Sabin Damir-Geilsdorf

Freitag, 13. Mai, 20.00 Uhr | > Literaturhaus Stuttgart, Breitscheidstr. 4, 70174 Stuttgart

Nicolas Hénin war als Nahostjournalistn Frankreichs zehn Monate lang Geisel des Islamischen Staats. Er sagt: „Was dem IS viel mehr Sorgen bereitet als Bomben, sind Appelle zum Frieden. Sie wollten aus mir einen Rache-Propagandisten machen – und was tue ich? Ich rufe nicht dazu auf, sie zu töten. Worte und Ideen sind in diesem Krieg wirksamer als Armeen und Bomben.“ Seine jüngst erschienene Analyse Der IS und die Fehler des Westens: Warum wir den Terror militärisch nicht besiegen können. Sabine Damir-Geilsdorf, Professorin für Islamwissenschaft an der Universität Köln, untersucht die Bedeutung von Frauen in der Propaganda-Maschinerie des IS. Überraschend ist dabei die Popularität von Poesie als Propaganda, von zahlreichen verklärenden Erfahrungsberichten, verfasst von Frauen, häufig als Fortsetzungsgeschichte konzipiert und erfolgreich über Kanäle der social media verbreitet – Dichtung und Geschichten als Instrument der IS-Politik.

Moderation: Jörg Armbruster (ARD)

Eintritt: 10,-/ 8,-/ 5,- €. Kartenreservierung in der Buchhandlung im Literaturhaus oder unter www.reservix.de, für Literaturhausmitglieder unter Tel. 0711 22 02 17 47 oder > info@literaturhaus-stuttgart.de.
Veranstalter: Institut français Stuttgart & Literaturhaus Stuttgart.

Dazu empfiehlt der Blog von Klett-Cotta.

> In unserem > Lesebericht: Gerhard Schweizer, Syrien verstehen hieß es u. a.: „Wie kann die Wiederherstellung des Friedens in Syrien gelingen? Es gibt unmittelbare Gründe für den Ausbruch des Bürgerkriegs, der sich am Widerstand des Regimes gegen die Bewegung des Arabischen Frühlings entzündet hat. Er zeigt, wie die Probleme des Nahen Ostens durch die Lage in Syrien noch weiter verschärft werden. Die Befriedung Syriens ist heute die allererste Aufgabe. Zu ihr gehören umfassende Kenntnisse vor allem der Geschichte, der Politik und der Gesellschaft in Syrien. Die hat Gerhard Schweizer in seinem Buch > Syrien verstehen. Geschichte, Gesellschaft und Religion, das in der 2. Auflage bei Klett-Cotta erschienen ist, vorgelegt.“ > Bitte weiterlesen.

Colloque annuel du Groupe d’études sartriennes 2016

Le Colloque annuel du Groupe d’études sartriennes GES se tiendra à la Sorbonne (Université de Paris I) les 24 et 25 juin 2016, en l’amphithéâtre Milne Edwards.

Au programme varié de cette année : nouvelles lectures de L’être et le néant, le rapport de Sartre à Simone Weil et à d’autres figures intellectuelles féminines, l’analyse de deux autoportraits sartriens contemporains (Contat & Debray), la postérité québécoise de L’idiot de la famille, retours sur la Critique de la Raison dialectique et d’autres choses encore.

> Le programme du Colloque annuel du Groupe d’études sartriennes *.pdf

> www.ges-sartre.fr en panne :-(

Passeurs d’histoires

french german 

Mfa Kera „Fatou Rama“ Lecture + Music

mfa-kera-berlin @ “Soleil du Sud “—Schwedenstr.15b//

13357 Berlin

Sat. May 7th / 20 Uhr

“Fatou Rama”- von und mit Mfa Kera

Vortrag auf Französisch mit musikalischer Belgleitung und Simulatanübersetzung auf Deutsch mit Texten aus dem Roman Fatou Ramader Komponstin und Sängerin Mfa Kera

mfa-kera-fatou-ramaLecture graduée
Mfa Kera: > Fatou Rama
Lektüre mit Audio-CD, abgestimmt auf Découvertes
Ab Ende des 3. Lernjahres
Umfang: 40 Seiten
ISBN: 978-3-12-591814-6

Fatou Rama, eine kleine Novelle, die in den einfachen Worten eines jungen kreolischen Mädchen die Zeit zwischen 1959 und 1962 beschreibt, eine Periode des Umbruchs für sie persönlich als sie von Madagaskar in den Senegal kam, und für Afrika auf dem Weg aus dem Kolonialismus zur Unabhängigkeit. Fatou Rama ist Keras geliebte Nanny, die ihr die Mutter ersetzte.
Für alle, die Geschichten mögen, die zeigen, was zur heutigen Wirklichkeit beitrug.

“I don’t know in which time it was, I always confuse childhood and Eden-like i mix up Death and Life-a bridge of softness connects them” Leopold Sedar Senghor

> www.blackheritage.de

Nachgefragt: Dany Laferrière „Tagebuch eines Schriftstellers im Pyjama“

Am 28. 4. 2016 war Dany Laferrière de l’Académie française im Stuttgarter Literaturhaus zu Gast. Nach der Lesung hatte www.france-blog.info eine Gelegenheit nachzufragen:

„Ankündigungstext des Literaturhauses in Stuttgart:“ 2014 wurde das erste von Beate Thill ins Deutsche übertragene Werk von Dany Laferrière Das Rätsel der Rückkehr sogleich mit dem Internationalen Literaturpreis des Hauses der Kulturen der Welt Berlin ausgezeichnet. Das Tagebuch eines Schriftstellers im Pyjama nun ist der Roman der Lektüren, ein Buch für jeden, der gerne liest, oder vielleicht auch selbst schreiben möchte – kleine Erzählungen, von Freud und Leid des Schreibens.

Bitte öffnen Sie das folgende Fotoalbum mit einem Klick auf ein Foto erst, wenn diese Seite ganz geladen ist:

… Dany Laferrière, geboren 1953 in Port-au-Prince, Haiti, arbeitete zunächst als Journalist bis er sich unter dem Druck des politisch repressiven Klimas 1976 gezwungen sah, nach Montréal auszuwandern. Für seinen Roman L’Énigme du retour, dt. Das Rätsel der Rückkehr, erhielt er 2009 den Prix Médicis. Der Autor lebt in Montréal und Miami und ist seit 2014 Mitglied der Académie française.

Das Autorengespräch führt Ina Hartwig, Literaturkritikerin und ehemalige Literaturchefin der Frankfurter Rundschau, in Anwesenheit der Übersetzerin Beate Thill.“

Veranstalter: Institut français Stuttgart & Literaturhaus Stuttgart. Mit freundlicher Unterstützung der Vertretung der Regierung von Québec und des Institut français.

Wir haben Dany Laferrière nach seinem Buch L’Art perdu de ne rien faire (Montréal: Boréal) 2011, Paris: Grasset 2014 und Journal d’un écrivian en pyjama, Montreal: Mémoire d’encrer 2013) befragt: Comment un élève, peut-il, aujourd’hui se faire attraper par le virus de la lecture?

„Vive la famille“ – warum Eltern in Frankreich viel entspannter leben.

Das deutsch-französische Institut (dfi), die Stadtbibliothek Ludwigsburg und die VHS Ludwigsburg laden zu der Veranstaltung
„Vive la famille“ – warum Eltern in Frankreich viel entspannter leben. ein.

Die Autorin und Journalistin Annika Joeres stellt ihr Buch gleichen Namens vor und diskutiert mit dem Direktor des dfi Prof. Dr. Frank Baasner.

Vielleicht hätte Annika Joeres in Deutschland nie Kinder bekommen. Vielleicht hätte sie ihrer Karriere als Journalistin den Vorzug gegeben. Aber inzwischen lebt sie in Frankreich – und hier gehören Kinder zum Alltag. In ihrem Buch „Vive la famille“ versucht die Autorin, Mutter von zwei kleinen Söhnen, zu ergründen, warum die Geburtenrate im Nachbarland so viel höher ist als in Deutschland. Ihr Fazit: Die Franzosen machen vieles besser.

Laut Annika Joeres stellen Kinder in Deutschland einen ungleich größeren Einschnitt im Leben der Eltern dar. Die Folge: mehr Stress, Wettkampf um Kitaplätze, Karriereknick. Viele potentielle deutsche Eltern entscheiden sich deswegen gegen Kinder.
Als Annika Joeres mit ihrem Mann nach Frankreich zieht, findet sie ein Betreuungssystem vor, das weit besser an die Bedürfnisse der Eltern angepasst ist das Deutsche. Französische Eltern geben von ihrem Lebensstil vor der Geburt der Kinder weniger auf als ihre deutschen Pendants; von französischen Müttern und Vätern wird weniger Perfektion erwartet. Auf äußerst unterhaltsame Weise erkundet die Autorin die Unterschiede im System und im Denken.

Wie sehen die Franzosen ihr Betreuungssystem? Kritische Stimmen gibt es auch im Nachbarland. Frank Baasner wird im Anschluss an die Buchvorstellung ausgehend von aktuellen Zahlen den Stand der Kinderbetreuung in Deutschland und Frankreich erläutern und mit Frau Joeres diskutieren.

Anschließend werden sich beide gemeinsam den Fragen des Publikums stellen.

Wann und wo:
Dienstag, 3. Mai, 20 Uhr
Ludwigsburg, Kulturzentrum, großer Saal

Eintrittspreis: 8 Euro

3. Ausgabe des frankophonen Theaterfestival der Jugend FTFJ

french german 

Das Team Thealingua in Kooperation mit Cours & Jardins kündigt die 3. Ausgabe des FTFJ (frankophone Theaterfestival der Jugend) ankündigen zu dürfen. Die Veranstaltung wird vom 13. – 17. Juni 2016 im JugendKulturZentrum Pumpe in Berlin stattfinden.
Das Festival, das von jungen und für junge Menschen zusammengezimmert wurde, bietet die Gelegenheit, die französische Sprache auf eine neue und angenehme Art und Weise durch das Theater für sich zu entdecken.

Im Saarland: Unser Chansonprojekt

UNSER CHANSONPROJEKT unter der Schirmherrschaft von Minister Ulrich Commerçon

Wer teilnimmt, gewinnt: Es gibt keine Verlierer und jeder eingereichte Beitrag wird belohnt!
Die besten Projekte gewinnen Geldpreise für die Klassenkasse (falls Abschlussklassen einen Geldpreis gewinnen, würde die dortige SV über dessen Verwendung entscheiden).

– erster Preis: 1.000 Euro
– zweiter Preis: 500 Euro
– dritter Preis: 250 Euro
– vierte Preise (insgesamt 12 mal): 100 Euro
– des Weiteren: Urkunden und viele Sachpreise von Klett

Einzige Bedingung: Das Projekt muss sich in irgendeiner Weise um französische Lieder im Unterricht drehen (Französisch, Musik, Sachkunde …). Der Inhalt ist den teilnehmenden Klassen überlassen, dennoch einige Ideen zur möglichen Umsetzung: Man
könnte …
– sich mit einem oder mehreren Liedern befassen (analysieren, vergleichen …)
– sich mit einem oder mehreren Sänger_innen befassen (Interview, Portrait …)
– ein eigenes Lied schreiben
– ein Konzert vorbereiten und vor Mitschüler_innen/Eltern geben
– ein Lied singen und auf Video aufnehmen
– einen gemeinsamen Konzertbesuch machen und auswerten
– ein gemeinsames Projekt mit einer französischen Partnerschule durchführen
– einen Artikel für die (Schüler-) Zeitung schreiben
– etwas ganz anderes machen …
Der Umfang des Projekts ist nicht vorgegeben und es gibt es keine Alterskategorien, da allein die Kreativität und die Originalität der Ideen bewertet werden. Selbstverständlich dürfen die Schülerinnen und Schüler die kompetente Unterstützung durch ihre Lehrerinnen und Lehrer in Anspruch nehmen.

Da an vielen Schulen die Zeit vor den großen Ferien für Projektwochen genutzt wird, ist der letzte Abgabetermin das Ende des Schuljahres, der 31. Juli 2016.

Natürlich darf die Dokumentation (z.B. Papierform oder Datenträger) auch schon früher
eingereicht werden:
– per Post: LPM – c/o Wolfgang Winkler – Beethovenstr. 26 – 66125 Saarbrücken
– per Mail: wwinkler@lpm.uni-sb.de hier können auch weitere Informationen erfragt
werden

1 59 60 61 62 63 137