Buchpräsentation „Kulturelle Kartographen“

Institut français Stuttgart
Dienstag, 12.1.2016 – 19-21 Uhr

Sind die in den Medien gezeigten Kriege, Hunger und Armut wirklich alles, was Afrika ausmacht? Keineswegs – in dem Projekt „Wo ist Afrika?“ lernten Schüler den schwarzen Kontinent jenseits gängiger Klischees kennen. Als Ergebnis dazu entstand das Buch „Kulturelle Kartographien – Schüler, Lehrer und Wissenschaftler erkunden Westafrika“, das Annette Bühler-Dietrich und Françoise Joly morgen um 19.00 Uhr im Institut vorstellen.

Eintritt frei

Mehr Infos: > Buchpräsentation: Kulturelle Kartographien – Schüler, Lehrer und Wissenschaftler erkunden Westafrika

Marcel Proust im Institut français de Stuttgart

> Die Veranstaltungsreihe „Marcel Proust – Stoffe der Erinnerung“ des Institut français in Stuttgart widmet sich dem Werk des Schriftstellers sowie seiner Rezeption aus unterschiedlichen Blickwinkeln: Grafische Kunst, Literatur, Musik und Kino
Donnerstag, 28. Januar bis Freitag, 4. März

Ausstellung – Stoffe der Erinnerung – Marcel Proust im graphischen Werk von Manuel Thomas
Vernissage: Donnerstag, 28. Januar, 19.00 Uhr
Institut français Stuttgart, Schloßstr. 51, 70174 Stuttgart

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Manuel Thomas_Proust. Ein junger Mann am Strand.(c)Stanislaus Müller-Härlin

Manuel Thomas: Proust. Ein junger Mann am Strand.(c)Stanislaus Müller-Härlin

Seit nunmehr 40 Jahren befasst sich der in München lebende Künstler Manuel Thomas immer wieder mit der berühmten „Recherche“ des französischen Schriftstellers. In diesen Jahrzehnten ist eine eindrucksvolle Serie von 200 Blättern „hors texte“ entstanden. Die Textildrucke, Zeichnungen und Collagen, dazu eine Gruppe von Pastellen, illustrieren nicht konkret. Sie gehen vielmehr assoziativ auf Milieus, Atmosphäre und biografische wie narrative Fragmente des großen Themas ein. Zwischen Bewunderung und Ironie bewegen sich die Gestalten der „Recherche“ ebenso wie die Freunde Prousts, insbesondere aber auch umschwärmte Damen der Gesellschaft. Mit Leichtigkeit und Leidenschaft, Liebenswürdigkeit, Ernst und mondäner Delikatesse zieht Manuel Thomas die fadendünnen Linien seiner Zeichnungen um Marcel Prousts gefährdete Sensibilität. Und wie immer gilt: Je mehr man weiß, je mehr man sieht. Thomas‘ Blätter sind auch – immer eine Hommage an den Dichter – die verschwiegene Aufforderung zum genauen Lesen.

„Tout comme l’avenir, ce n’est pas tout à la fois, mais grain par grain que l’on goûte le passé“ – wahre Worte aus Marcel Prousts erstem Werk Les Plaisirs et les Jours, erschienen im Jahre 1896. Ob er damals ahnte, wie seine Zukunft aussehen würde? Dass sein Hauptwerk À la recherche du temps perdu (Auf der Suche nach der verlorenen Zeit) zu den wichtigsten erzählenden Werken des 20. Jahrhunderts gehören würde? Literaturhistorisch bedeutend ist der Roman vor allem deshalb, weil er mit einer bis dahin ungekannten Konsequenz die Subjektivität der menschlichen Wahrnehmung inszeniert: So zeigt er, dass kein Mensch die Wirklichkeit oder Wahrheit als solche erkennen kann, sondern allenfalls eine subjektive Wahrheitsvorstellung besitzt. Proust hat das Erzählen als eine Möglichkeit entdeckt, anderen Menschen zumindest Teile dieser einzigartigen, subjektiven Welt eines „Ich“ zugänglich zu machen.

Eine weniger subjektive Wahrheit ist allerdings die Tatsache, dass man Prousts Werk nicht nur literarisch betrachten kann. Das zeigt die Veranstaltungsreihe „Marcel Proust – Stoffe der Erinnerung“, die dazu einlädt, das Werk des Schriftstellers sowie seine Rezeption aus unterschiedlichen Blickwinkeln – Grafische Kunst, Literatur, Musik und Kino – bis in die Gegenwart zu entdecken und wiederzuentdecken.

Konzeption: Barbara Mors-Stammler und die Arbeitsgruppe der Freunde des Institut, Institut français Stuttgart
Kooperationspartner: Literaturhaus Stuttgart, Reclam Verlag
Gesamtkoordination: Institut français Stuttgart

Manuel Thomas (*1940 in Speyer) versteht sich seit seiner Jugend vor allem als „Papierarbeiter“, so fertig er Zeichnungen, Skizzen, Illustrationen, Druckgrafiken, Materialdrucke, Monotypien, Aquarelle, Collagen mit bearbeiteten oder aquarellierten Papieren ohne Anteile bildhafter, vorgefundener oder gedruckter Elemente. Der mit zahlreichen Preisen – darunter Förderpreise Rheinland-Pfalz, Stadt München, Villa Massimo Rom – ausgezeichnete Thomas bezieht zudem zeitlebens künstlerische Inspiration aus ausgedehnten Reisen um den ganzen Erdball. Manuel Thomas ist gleichermaßen bildender Künstler wie Autor. Seiner ersten Ausstellung 1961 in Mainz folgte im Jahr darauf sein erster, von surrealen Elementen und fantastischen Abschweifungen geprägter Roman Herr Mo mit eigenen Zeichnungen. Dem Wechselspiel aus Linie und Wort kommt in Thomas‘ Arbeit immer wieder eine eigenwillige Rolle zu. Die späteren Romane sind Monologe eines Mannes in schwierigen Lebenssituationen. In nicht wenigen seiner Gedichte wirft Manuel Thomas religiöse Fragen auf; andere lyrische Texte sind Ergebnisse seiner Reisen mit ihren sozialen und kulturellen Erfahrungen. In seinen Erzählungen pointiert er beide: Wirklichkeit und scheinbare Unwirklichkeit.

Die Ausstellung ist der Auftakt zur Veranstaltungsreihe „Marcel Proust – Stoffe der Erinnerung“, die sich im Februar und März aus unterschiedlichen Blickwinkeln mit Prousts Werk befasst.
Öffnungszeiten: Mo-Do 10.00-18.00 Uhr, Fr. 10.00-16.00 Uhr
Der Eintritt ist frei

> Die Veranstaltungsreihe „Marcel Proust – Stoffe der Erinnerung“ des Institut français in Stuttgart

Veranstalter: Institut français Stuttgart in Kooperation mit dem Verein der Freunde des Institut français Stuttgart

19 janvier 2016 : Concert organisé par l’OFAJ (Office Franco-allemand pour la Jeunesse) à l’occasion des Journées Franco-Allemandes

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Louis-Napoléon: Politiker, Staatspräsident und Kaiser

Wer ist der Politiker in Frankreich, der zweimal einen Staatsstreich versucht hat, jedesmal gescheitert ist; der schließlich aus lebenslänglicher Haft floh, um im Dezember 1848 zum ersten Staatspräsidenten Frankreichs gewählt zu werden? Im Dezember 1851 unternimmt er den dritten Versuch, diesmal erfolgreich. Ein Jahr später, am 2. Dezember 1852 wird er Kaiser. Das Second Empire dauert bis zum September 1870. Im Exil, in Chislehust stirbt er 1873.

Jetzt würdigt eine Ausstellung im Musée des beaux-arts in Ajaccio auf Korsika Napoleon III.


Napoléon III intime au musée Fesch

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Der Ausstellungstext lädt dazu ein, mit rund hundert selten gezeigten Dokumenten und Fotos die kaiserliche Familie neu zu entdecken. Viele Dokumente sind dem Korsen Jean-Baptiste Franceschini Pietri zu verdanken, der mit der kaiserlichen Familie vertraut war. Auch heute noch ist Napoleon III., ein Neffe Napoleons I. immer noch ein recht unbekannte Person. Ihn auch als Intellektuellen gilt es wiederzuentdecken. „Das schon unter Napoleon I. spannungsreiche Verhältnis von Kunst und Politik bestätigt sich erneut für das Regime seines Neffen, das in Frankreich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts im Zeichen der beginnenden Moderne steht,“ heißt es in der Zusammenfassung zu > Napoleon III. Macht und Kunst. „Kunst, Architektur und Geschichte sind nicht nur Medien der Macht. Sie beeinflussen maßgeblich die Politik sowie die Entwicklung und Selbstdarstellung des Zweiten Kaiserreichs.“

„Napoléon III et Franceschini-Pietri – Reflets d’Empire“
Au Palais Fesch
Musée des beaux-arts à Ajaccio
Bis zum 6. Mai 2016 – Täglich außer Dienstag geöffnet.

> Napoleon III. Macht und Kunst: Websites – Sitographie

20.1.2016: Deutsch-Französischer Tag im Regierungspräsidium Karlsruhe

Mittwoch der 20.01.2016 – 10h – 16h
Regierungspräsidium, Karl-Friedrich-Straße 17 (Am Rondellplatz), 76131 Karlsruhe

Am 20. Januar 2016 der Deutsch-Französische Tag im Regierungspräsidium statt. Im Rahmen dieser Veranstaltung ist es möglich, vor allem für Schüler diverse Angebote wahrzunehmen, durch die man mehr über Frankreich erfahren kann. Des Weiteren kann man verschiedene Informationsstände und Vorträge besuchen, die Auskunft über Studium, Job, Praktika und Austauschprogramme in Frankreich geben. Zusätzlich werden im Laufe des Tages verschiedene Workshops angeboten, wie zum Beispiel der Musik- und Poetry-Slam Workshop. Die Workshops bieten einen Raum des Austausches, in dem man lernt, sich auf andere Weise auszudrücken. Kurz gesagt, der Deutsch-Französische Tag stellt eine Bereicherung für die deutsch-französische Beziehung dar.

Zum Herunterladen und Drucken:
> Deutsch-Französische Tag im Regierungspräsidium Karlsruhe – mit Workshops *.pdf – 2 Seiten

> Deutsch-Französischer Tag – Website der Stiftung Centre Culturel Franco-Allemand Karlsruhe

9. Französischlehrertag im Rahmen des Frankoromanistentags in Saarbrücken 2016

Seit 2008 lädt die Fachrichtung Romanistik der Universität des Saarlandes und die mitorganisierenden Institutionen, jedes Jahr im Herbst zum Französischlehrertag an der Universität des Saarlandes ein.

In diesem Jahr gibtt ganz besonderen Französischlehrertag, der nächstes Jahr zu einer anderen Zeit und in einem anderen Format stattfinden wird, wie zu Beginn des Jahres bereits angekündigt: Vom 28. September bis zum 1. Oktober 2016 wird an der Universität des Saarlandes der nächste Kongress des Frankoromanistenverbandes ausgerichtet. Das Thema des Kongresses lautet: „Grenzbeziehungen – Beziehungsgrenzen (Liaisons frontalières)“. Es verweist auf die Grenzsituation, die für das Saarland eine so besondere Rolle spielt, auch und gerade im Kontext des Französischunterrichts in der Grenzregion und vor dem Hintergrund der Frankreichstrategie.

In den 20 Sektionen des Kongresses und den Plenarvorträgen wird das Rahmenthema aus linguistischer, literaturwissenschaftlicher, kulturwissenschaftlicher und natürlich fachdidaktischer Perspektive bearbeitet werden. Nicht nur in den fachdidaktischen Sektionen werden dabei Fragen berührt, die auch für den Französischunterricht von zentraler Bedeutung sind. Wir möchten Sie herzlich einladen, am 29. und/oder 30. September 2016 am Frankoromanistentag teilzunehmen und die Sektionen sowie die Plenarvorträge zu besuchen. Wie der Französischlehrertag der vergangenen Jahre wird Ihnen auch diese Veranstaltung mit einer Bestätigung als Fortbildung anerkannt. Informationen zum Programm und zur Anmeldung werdenim Frühjahr 2016 vorliegen.

Im Jahr 2017 wird dann wieder ein Französischlehrertag im gewohnten Format stattfinden. Der Termin wird der 1. Februar sein.

Hannah Steurer für die Organisationséquipe
Organisationséquipe Französischlehrertag 2015
FR 4.2 Romanistik Universität des Saarlandes
Postfach 15 11 50 – D – 66041 Saarbrücken
E-Mail: flt@mx.uni-saarland.de
Web: www.romanistik.uni-saarland.de/de/franzoesischlehrertag.html

Alfred Grosser und Rupert Neudeck
diskutieren über die Flüchtlingskrise

Di., 01.12.2015, 19:00 Uhr
Frankfurt/M.,Goethe-Universität, Campus Westend,
Hörsaalzentrum, HZ 3
„Europa und die Lösung der Flüchtlingskrise“

in Kooperation mit Deutsch-Französische Gesellschaft

Diskussionsabend mit Prof. Alfred Grosser und Dr. Rupert Neudeck
Die Deutsch-Französische Gesellschaft und das Deutsch-Französische Institut für Geschichts- und Sozialwissenschaften (IFRA) laden gemeinsam zu der Diskussion: „Europa und die Lösung der Flüchtlingskrise“ zwischen Prof. Alfred Grosser und Dr. Rupert Neudeck ein.

Alfred Grosser ist französischer Politikwissenschaftler und Soziologe. Für sein Engagement wurde er mit zahlreichen Auszeichnungen gewürdigt, u.a. mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.

Rupert Neudeck ist Mitgründer von Cap Anamur und Deutsche Notärzte e.V. Weltbekannt wurde er 1979 mit der Rettung von über zehntausend vietnamesischen Flüchtlingen.

> „Europa und die Lösung der Flüchtlingskrise“ – Website des Institut français de Francfort/M.

Eintritt frei

> Rupert Neudeck parle de La Peste – auf unserem Blog

> Un entretien avec Alfred Grosser -25.11.2014 – auf unserem Blog

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