Mardi, 3 février 2015 : Colloque en l’honneur du 90e anniversaire d’Alfred Grosser

18 h 34.Die Anzeige der Fotos wurde korrigiert. Bitte laden Sie diese Seite mit F5 neu.

Am 3. Februar 2015 fand im Salon Honnorat, Maison internationale, Cité internationale universitaire de Paris ein Kolloquium zu Ehren von ALfred Grosser, président d’honneur de la Fondation de l’Allemagne, professeur émérite à Sciences Po statt, zu dem die Fondation d’Allemagne,Maison Heinrich Heine und Sciences Po mit Unterstützung des OFAJ eingeladen hatten. Alfred Grosser feierte am 1. Februar 2015 einen 90. Geburtstag. Nach den beiden Tables rondes überreichten die Schüler des Alfred-Grosser-Schulzentrums Bad Bergzabern Professor Grosser ihre Geschenke.

Mots de bienvenue

Susanne WASUM-RAINER
Ambassadeur d’Allemagne à Paris,
Présidente du Conseil d’Administration de la Maison Heinrich Heine
Frédéric MION Directeur de Sciences Po Paris
Marcel POCHARD Président de la Cité internationale universitaire de Paris, Fondation nationale

Bitte öffnen Sie die folgende Fotoalben mit einem Klick auf ein Foto erst dann, wenn diese(r) Website/Blog vollständig geladen ist. – Bitte drucken Sie diese Seite nicht aus, weil dann die hier rund 60 gezeigten Fotos auf über 20 Seiten gedruckt werden…

Table ronde: l’Europe dans le monde suivi d’une pause café avec le gâteau anniversaire

Joachim FRITZ-VANNAHME Directeur du programme « Futur de l’Europe » de la Fondation Bertelsmann
Sylvie GOULARD Députée européenne, MoDem
Christian LEQUESNE Professeur CERI, Sciences Po
Stephan TOSCANI Ministre des Finances et des Affaires européennes de la Sarre

Alle Fotos: © Heiner Wittmann,2015.

Table ronde Les médias et l’Europe suivie d’un cocktail

Isabelle BOURGEOIS Maître de conférences, chercheuse au CIRAC
Bruno PATINO Directeur de l’École de journalisme de Sciences Po
Philippe RICARD Chef-adjoint du service International du Monde
Michaela WIEGEL Correspondante de la FAZ à Paris

Clôture:

Hélène MIARD-DELACROIX Professeur à Paris-Sorbonne

Nach den beiden Tables rondes überreichten die Schüler des Alfred-Grosser-Schulzentrums Bad Bergzabern Professor Grosser ihre Geschenke.

Interview mit S.E. Philippe Étienne, Botschafter der Französischen Republik in Deutschland

Am 2. Februar hat uns der Botschafter der Französischen Republik in der Botschaft in Berlin zu einem Interview empfangen.

Wir haben den Botschafter gefragt, ob die Attentate vom Januar Frankreich verändern werden? Kann man von einem Elan sprechen, der von der Marche républicaine des 11. Januar ausgeht?

Philippe Étienne war von 1997-2002 in Brüssel und dann seit 2009 der Botschafter Frankreichs am Sitz der EU in Brüssel. Wir haben ihn gefragt, ob er als Botschafter in Berlin die Akteure der deutsch-französischen Kooperation daran erinnern werde, dass wir zusammen eine europäische Vision benötigen? Die Zivilgesellschaft auf beiden Seiten des Rheins ist sehr stark, sehr lebendig, und es gibt eine große Zahl von Städtepartnerschaften, es gibt ständig Begegnungen auf allen Ebenen, aber die Presse in beiden Ländern beklagt sich immer wieder über das Stottern des deutsch-französischen Motor. Sind solche Klagen berechtigt ?

Jedes Kommuniqué eines jeden deutsch-französischen Gipfels lobt immer wieder das Zusammenrücken der beiden Partner. Das ist auch etwas, immer wieder gibt es neue, weitergehende Kooperationen. Aber es gibt auch gute Vorsätze, die bei der Zusammenarbeit zu kurz kommen. In welchen Bereichen ist die Zusammenarbeit für verbesserungsfähig?

Die Regierung selbst kann die Arbeitslosigkeit nicht senken, aber sie kann die Bedingungen dafür schaffen, dass die Unternehmen an den Aufschwung glauben. Wird seitens der französischen Regierung genug getan?

Der Botschafter hat auf dem Kongress der Französischen Unternehmer in Deutschland am 24. Oktober letzten Jahres in Köln gesagt, « Frankreich ändert sich, aber unsere europäischen Partner glauben es noch nicht », ist das jetzt ein knappes halbes Jahr später immer noch so? Neue Wirtschaftsgesetze sind in Kraft getreten, die Regionalreform ist durch und die Debatte über das Gesetz Macron hat in der Nationalversammlung begonnen.

Beide Partner lassen immer wieder durchblicken, der andere müsse etwas für den heiß ersehnten Aufschwung tun, oder durch konjunkturelle Maßnahmen Investitionen oder Sparen, je nach Standpunkt dem anderen helfen. In diesem Zusammenhang lautet das Stichwort „l’interdépendance mutuelle“, warum wird aber der gemeinsame Weg, die längst existierende Kooperation in der Öffentlichkeit so schlecht vermittelt? S.E. Philippe Étienne hat dies in seiner Rede so klar ausgedrückt : „Wenn ein deutsches Oberklasseauto exportiert wird steckt dort immer französische Ingenieurskunst und Mehrwert drin.“

Viele unserer Schüler schrecken vor Französisch zurück oder geben es auf, bevor sie Ihre Schriftsteller gelesen haben. Wir haben den Botschafter gefragt, was er Ihnen sagen möchte, um sie zu ermutigen, Französisch zu lernen? Wird bisher in Frankreich und Deutschland genügend für die Sprache des Nachbarn geworben?

Les droits de l’homme en France
Christine Lazerges, Présidente de la CNCDH répond à nos questions

french german 

1914-2014 – 100 Jahre Erinnerungskulturen in Deutschland und Frankreich

Vortrag von Elise Julien (Lille): Do, 05. Februar 2015 19:30

Bitte öffnen Sie das folgende Fotoalbumn mit einem Klick auf ein Foto erst dann, wenn diese(r) Website/Blog vollständig geladen ist.

Elise Julien wurde von der Leiterin der > Stadtbibliothek, Christine Brunner, begrüßt. Prof. Dr. Wolfram Pyta (Universität Stuttgart) stellte Elise Julien, die Maître de Conférences en Histoire contemporaine an Sciences Po Lille ist, vor.

Während Frankreich seit Jahren seine Projekte zu den Gedenkjahren „Centenaire“ vervielfacht, ist das Thema „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ in der deutschen Öffentlichkeit erst seit kurzer Zeit präsent. Elise Julien erklärte, was Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Gedenken an den Ersten Weltkrieg in Frankreich und Deutschland ausmacht. Unterschiedliche Kriegsdenkmäler, das Entstehen der Dolchstoßlegende in Deutschland, die Festigung der nationalen Einheit in Frankreich, die sehr heterogenen Verbände der Frontsoldaten in Deutschland, der Zusammenhalt der Anciens Combattants in Frankreich, die sehr unterschiedlichen Organisationen der Gedenktage, der 11.11. in Frankreich, die Suche nach einem Datum in Deutschland gehören zu den vielen Unterschiede, mit denen Julien die Erinnerungskulturen in beiden Ländern vorstellt. Mit einer Trauerfeier wurde am 12.3.2008 der letzte Verstorbene Ancien combattant Lazare Ponticelli im Invalidendom geehrt. Der Tod des letzte deutschen Frontsoldat, Erich Kästner, wurde in Deutschland kaum beachtet.

Elise Julien erinnerte an die französische Website > www.centenaire.org.

Ort: Stadtbibliothek Stuttgart, Mailänder Platz 1, 70173 Stuttgart
In deutscher Sprache. Die Veranstaltung wurde von der DVA-Stiftung gefördert.

Auf unserem Blog:

> Centenaire: 1914-1918 – Bibliographie und Sitographie

> Der Erste Weltkrieg und die Erinnerungskultur. Ein Interview mit Nicolas Offenstadt: “Der Historiker muss sich das Staunen bewahren können…”
Interviews mit Nicolas Offenstadt

Alfred Grosser (* 1. Februar 1925) wird heute 90 Jahre alt

alfred-grosser-ludwigsburg-hw

Der Frankreich-Blog gratuliert Professor Alfred Grosser, ein Franzose deutscher Abstammung, der heute sein 90. Lebensjahr vollendet. Ihm gebührt unser ganzer Respekt. Nach 1945 engagierte er sich im > Comité pour l’échange avec l’Allemagne nouvelle dem Französischen Komitee für den Austausch mit dem neuen Deutschland (s. hier unten in der Bibliogaphie/Sitographie) an der Seite von Emmanuel Mounier (1905–1950) zusammen mit Jean Schlumberger (1877–1968), Edmond Vermeil (1878–1964) wie auch Robert Minder (1902–1980) und père Jean du Rivau (1903–1970).

<< Alfred Grosser bei seinem Besuch des 4. Ludwigsburger Französischlehrertags in Ludwigsburg, Samstag, 15. November 2014 Von 1956-1992 unterrichtete er am Institut d'Études politiques I.E.P. in Paris. Seine Interviews auf unserem Blog zeigen, dass Alfred Grosser auch nach 1992 und heute auch noch mit der immer unveränderten Aufmerksamkeit die deutsch-französischen Beziehungen kritisch begleitet. Unsere Studienjahre in Paris 1976-78 wurden ganz wesentlich von den Vorlesungen von Alfred Grosser über Introduction à l'étude de la vie politique, La vie politique en France, L'Allemagne und die Fragen zur Actualité geprägt. Unser Blog mit seinen 2200 Artikeln profitiert noch heute davon. Vier Interviews, eine Tonbandaufnahme, und drei Videos auf unserem Blog: 1. Dezember 2014: > Un entretien avec Alfred Grosser

13. September 2013:
> Die deutsch-französischen Beziehungen und die Europapolitik. Ein Gespräch mit Alfred Grosser

4. Mai 2011:
> Der Videofilm. Nachgefragt: Alfred Grosser, Die Freude und der Tod. Eine Lebensbilanz
Dazu: > Lesebericht: Alfred Grosser, Die Freude und der Tod. Eine Lebensbilanz

19. Juni 2008:
> Ein Gespräch mit Alfred Grosser


> Colloque en l’honneur du 90e anniversaire d’Alfred Grosser, président d’honneur de la Fondation de l’Allemagne, professeur émérite à Sciences Po
mardi 3 février 2015 de 15h00 à 19h30 organisé par la Fondation d’Allemagne – Maison Heinrich Heine et Sciences Po avec le soutien de l’OFAJ

> Streitbar und auf dem Qui Vive .Alfred Grosser, der kritische Mittler zwischen Frankreich und Deutschland
Von Petra Kammann auf > www.faust-kultur.de ****

Dossier. Katja Marmetschke, > Alfred Grosser und das Comité français d’échanges avec l’Allemagne nouvelle – zur Exemplarität eines Mittlerengagements in den deutsch-französischen Beziehungen der frühen Nachkriegszeit *.PDF – Lendemains: Gunter Narr Verlag, Bd. 37, Nr. 146/147 (2012).

> Gespräch: Alfred Schier mit Alfred Grosser – Phoenix
Im Dialog – Sa. 28.06.14, 00.00 – 00.35 Uhr & So. 29.06.14, 11.15 Uhr

NordwestRadio 2 nach 1 – 30.1.2015
> Alfred Grosser. Publizist und Förderer der deutsch-französischen Freundschaft – auch zum Download als *.mp3

> Alfred Grosser im Gespräch
„Der große deutsch-französische Publizist, Soziologe und Politikwissenschaftler Alfred Grosser feiert Anfang Februar 2015 seinen 90. Geburtstag. Wenige Tage danach wird er – im Gespräch mit Jörg Sobiella (MDR Figaro) – Gast auf Schloss Ettersburg.“

> Religiös verblendet, politisch verirrt: Gefährden Radikale unsere Gesellschaft? – Menschen bei Maischberger – Di, 13.01.15 | 22:45 Uhr > Ansehen

Religiös verblendet, politisch verirrt: Gefährden Radikale unsere Gesellschaft? | Video verfügbar bis 14.01.2016

Die Terroranschläge von Paris haben erneut die D
> Gymnasium im Alfred-Grosser-Schulzentrum

Le service civique en France

french german 

Institut français: Feierliche Verleihung der Urkunden für DELF-Partnerschulen

Am 30. Januar verlieh der Generalkonsul Frankreichs in Stuttgart und Direktor des Institut français Nicolas Eybalin in einer Feierstunde im Institut français die Urkunden für die DELF-Partnerschulen. Michette Eyser, Fachreferentin für Französisch an allgemein bildenden Gymnasium im Regierungspräsidium Stuttgart begrüßte die Vertreter der DELF-Schulen. Dr. Gilles Floret, Ernst Klett Verlag, erläuterte die Geschichte von DELF.

Bitte öffnen Sie das Fotoalbum mit einem Klick auf ein Foto erst, wenn diese Seite vollständig geladen ist:

Die Fotos können nicht mit Rechtsklick hier heruntergeladen werden, aber als Screenshot können die Fotos mit einem Bildprogramm gespeichert werden. Die Benutzung der Gruppenfotos auf den Websites der beteiligten Schulen ist gestattet.

Diese Schulen wurden heute ausgezeichnet:

Gruppe 1
* Zabergäu-Gymnasium Brackenheim
* Staufer-Gymnasium Waiblingen
* Schloss-Realschule Stuttgart

Gruppe 2
* Robert-Bosch-Gymnasium Wendlingen
* Lichtenstern-Gymnasium Sachsenheim
* Kaufmännische Schule 1 Stuttgart

Gruppe 3
* Heinrich-Heine-Gymnasium Ostfildern
* Goldberg-Gymnasium Sindelfingen
* Geschwister-Scholl-Realschule Süßen
* Georgii-Gymnasium Esslingen

Gruppe 4
* Elly-Heuss-Knapp Gymnasium Heilbronn
* Eschbach-Gymnasium Stuttgart-Freiberg
* Andreae-Gymnasium Herrenberg
* Albert-Einstein-Gymnasium Böblingen
* Realschule am Karlsberg Crailsheim

Der Frankreichblog gratuliert diesen Schulen für Ihre bemerkenswerte Erfolge im Rahmen von DELF:

Institut français de Stuttgart
Deutsch-Französischen Tag: am 30. Januar 2015 um 14 Uhr

Das Institut Français Stuttgart und das Deutsch-Französische Institut (dfi) veranstalteten heute gemeinsam einen Deutsch-Französischen Tag: am 30. Januar 2015 um 14 Uhr Institut français Stuttgart (Schloßstraße 51).

Bitte öffnen Sie dieses Fotobuch mit einem Klick auf ein Foto erst dann, wenn diese Seite ganz geladen ist:

Wir haben den Vortrag von Professor Baasner, Deutsch-französisches Institut, gehört. Unser Kommentar in 140 Zeichen:

Die Fotos der Urkundenverleihung für die DELF-Schulen folgen hier am Samstag.

Das Programm der Veranstaltung richtete sich an FranzösischlehrerInnen und -referendare. Vor, zwischen und nach den Vorträgen können sich die Teilnehmer an dem Stand des dfi sowie an den Büchertischen von Klett, Cornelsen und Reclam informieren.

Den Gästen wird ein informatives und unterhaltsames Programm geboten.

ab 13.00 Uhr: Einlass und Empfangskaffee
14 Uhr: Eröffnung
Nicolas Eybalin, Generalkonsul Frankreichs in Baden-Württemberg, Leiter des IF Stuttgart
Gabriela Ebeling, Ministerium für Kultus, Jugend und Sport
Prof. Dr. Frank Bassner, Direktor des dfi
14.15 Uhr: Im folgenden werden die Teilnehmer in zwei Gruppen aufgeteilt und können in zwei Blöcken an folgenden Programmpunkten teilnehmen:

– Vortrag „Neue Dynamiken in ‚Frankreich – Politik, Wirtschaft, Gesellschaft’“ Prof. Dr. Frank Baasner

– Atelier A « Mobiliser des techniques nouvelles pour améliorer la ‘pronociation’ des apprenants » Odile Ledru-Menot

– Atelier B « Le couple franco-allemand et vidéo » Maxime Bleuzé

– Atelier C «Rechtspopulismus in Frankreich – Hintergründe und Perspektiven » Dr. Felix Heidenreich

Zwischen den zwei Blöcken gibt es eine Kaffeepause.

17.00 Uhr: Ausklang im Erdgeschoss

> www.institutfrancais.de/stuttgart/lehrer-386/deutsch-franzosischer-lehrertag/ – Website des Institut français de Stuttgart

1 285 286 287 288 289 559