Vorsicht Bild II

> Vorsicht Bild am 9. Mai 2014 auf unserem Blog. Und nun dieses Foto auf der Website der > Süddeutschen Zeitung von heute:

Es mag sein, dass das Foto zur Meldung passt, aber es wurde im letzten Mai in Stralsund aufgenommen, so auch die Bildlegende in der SZ: „Meinungsverschiedenheiten über die Besetzung der EU-Kommission: Kanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident François Hollande, hier im Mai in Stralsund. (Foto: Getty Images).“

Dennoch, man sieht zuerst das Foto, die Kanzlerin macht Miene, als wolle sie eine abwehrende Handbewegung zu machen und guckt sehr streng, derweil Hollande missmutig woanders hinguckt. Mit diesem Szenario im Kopf liest man den Artikel und wird dann nur noch darin bestärkt, dass die Kanzlerin über Moscovici als Kandidaten für den Posten des Wirtschafts- und Währungskommissars nicht glücklich ist. Sachverstand und politische Erfahrung des Kandidaten werden nicht erwähnt, nur die Gefahr flexibler ausgelegter Grenzen fürs Sparen wird erwähnt. Immerhin, die Überschrift wie auch das Wort „tatsächlich“ zeugen von deutlicher Kritik an Merkels Grundsätzen. Aber prüfe man sich selbst, das Foot mit seiner Aussagekraft hat auch hier wie so oft ein ganz eigenes Gewicht.

Französische Wochen im Großraum Stuttgart 9.-24.10.2014

Jetzt auf Facebook:

franzoesische-wochen-stuttgart-2014

Vom 9.-24.10.2014 finden im Großraum Stuttgart wieder die Französischen Wochen statt. Die Vorbereitungen können auf > Facebook verfolgt werden.

Die Französischen Wochen werden seit dem Jahr 1999 alljährlich ausgerichtet und stellen eine offene Plattform für die Darstellung der deutsch-französischen Kooperation dar, auf der Künstler, Institutionen und Vereine der Lebendigkeit und Vielfalt des kulturellen Austausches zwischen Deutschland und Frankreich Ausdruck verleihen. Un dieses Jahr ist > Klett wieder mit 2 Veranstaltungen mit dabei. Werfen Sie einen Blick in das > ProgrammheftWas für eine tolle Organisation! Wieviele E-Mails wohl hin-undhergeschickt wurden, wie oft telefoniert wurde! Bis dieses Programm fertig war! Beeindruckend was das Team vom Institut français in Stuttgart mit diesem Projekt schon realisiert hat. Wieder eine echte Steigerung. Die Vielfalt der Veranstaltungen kann sich sehen lassen. Wir sehen und? 9.-24.10.2014 in Stuttgart.

Seit 2010 ist das > Institut français de Stuttgart für die Organisation der Französischen Wochen zuständig.

> www.franzoesischewochen.de

> Download des Programmheftes 2014

Reformen in Frankreich (I) – Mehr arbeiten
… und in Deutschland?

Im morgendlichen Newsletter von LE MONDE steht, dass Emmanuel Macron, der neue Wirtschaftsminister, bereit sei, den Firmen zu erlauben gegen das > Gesetz der 35 Stunden, dass die Regierung 1998 und 2000 eingeführt hatte, zu verstoßen: „Macron prêt à autoriser « toutes les entreprises » à déroger aux 35 heures.“ Reformen sind echt nicht einfach in Frankreich.

> Wechsel in der Regierung. Reformspiel in Frankreich von Beat Gygi, NZZ, 27.8.2014

> Frankreichs Abschied vom Norden, Manfred Rist, Aurillac, NZZ, 15.8.2014:

Rist fasste prägnant zusammen, wie viele Strukturprobleme Hollande von seinen Vorgänger geerbt hatte. Erhöhung der Lohnstückkosten, das Minus der Außenhandelsbilanz, und die Einführung der 35-Stunden-Woche. Hinzukam der Widerstand in den eigenen Reihen, für den Hollande verantwortlich gemacht wurde….

Und wie geht es weiter? Eben steht im letzten Newsletter von LE MONDE, der auf die nächsten Artikel hinweist:
„Que dit Le Monde ? : Le PS mis au défi par la déclaration d’amour de Valls à l’entreprise“.

Noch mehr lesen:

> „Ni godillots, ni déloyaux“ : 200 députés PS soutiennent Hollande par Yann Bertrand – FRANCE_INFO – jeudi 28 août 2014 12:19

Noch viel mehr lesen. Und in Deutschland?
“ ‚Mutti‘ va-t-elle désormais utiliser la ‚méthode douce‘ pour convaincre ses partenaires européens de prendre ‚les bonnes décisions ?‘ “ fragt heute Frédéric Lemaître auf seinem Blog: >Officiel : Merkel à la recherche de psychologues

> Interview mit Alfred Grosser: > Die deutsch-französischen Beziehungen und die Europapolitik 12.9.2013 auf unserem Blog.

> Gedenkstunde im Bundestag:1914-1918: Alfred Grosser hat am 3. Juli 2014 im Bundestag gesprochen

Les discours de Manuel Valls devant le Medef

Wir werden auch künftig hier auf dem Blog dokumentieren, wie die französische Regierung sich für den Wiederaufschwung und das Wirtschaftswachstum einsetzt. Gerade hat der alte und neue > Premierminister Manuel Valls im Journal du Dimanche am 17. August versprochen, dass die Sparvorgaben eingehalten werden:le 17 août : „Le Pacte de responsabilité et ses 41 milliards de baisse de coût du travail vont véritablement entrer en oeuvre maintenant“.

Heute hat Manuel Valls eine bemerkneswerte Rede vor der Sommeruniversität des > Mouvement des entreprises de France (Medef) gehalten:

„J’ai une conviction : le retour de la croissance passera d’abord par le soutien aux entreprises (…) Je le dis depuis longtemps : il n’y a pas d’emploi sans employeur. (…). Il est absurde de parler de cadeaux faits aux patrons“

Zum Herunterladen: > 27.08.2014 Discours de Manuel VALLS, Premier ministre à l’Université d’été du MEDEF

Er erklärte u.a.: „Les faits sont là : les marges qui diminuent, les déficits de la balance commerciale qui se creusent, le différentiel croissant avec l’Allemagne, qui elle, a su mener les réformes nécessaires …“

und

„Il ne s’agit pas de > se défausser en demandant de changer les règles, en laissant filer les déficits, en s’exonérant des réformes nécessaires, ou bien encore en montrant du doigt l’Allemagne. Il s’agit de regarder les choses en face : aujourd’hui, la faiblesse de l’inflation, l’absence de croissance, alors que la crise frappe depuis 6 ans, sont des circonstances exceptionnelles. Il faut les prendre en compte. Faire de nouvelles économies pour compenser l’effet d’une inflation trop basse et d’une croissance pas encore au rendez-vous, ce serait créer de l’austérité, appuyer sur le frein pour l’ensemble des pays de l’Union. Ce serait finalement mettre en danger le projet européen ; un projet qui n’est pas seulement un grand marché, mais aussi un grand dessein.“

„Man soll nicht die schlechten Karten zurückgeben und eine Änderung der Regeln verlangen, eine Vergrößerung der Defizite erlauben, notwendige Reformen aussetzen, oder gar noch mit dem Finger auf Deutschland zeigen. Jetzt geht es darum, den Realitäten ins Gesicht zu sehen: die Schwäche der Inflation, das fehlende Wachstum und die jetzt schon sechsjährige Krise sind außergewöhnliche Umstände. Wir müssen Sie berücksichtigen. Neue Einsparungen zu machen, um eine zu geringe Inflation und noch fehlendes Wachstum zu kompensieren würde würde Sparmaßnahmen verursachen, die wie ein Bremse für alle Länder der Union wirken würde. Das würde eine Gefahr für das europäische Projekt bedeuten; das Projekt ist nicht nur ein großer Markt, dahinter steckt ein bedeutende Absicht.“ (Übersetzung www.france-blog.info)

> Manuel Valls affronte le Medef – LE POINT

> « Standing ovation » pour Valls à l’université d’été du Medef -Le Monde.fr avec AFP | 27.08.2014

Voir aussi :

Manuel Valls était l’invité mardi 26 août du journal télévisé de France 2 suite à l’annonce de la composition de son nouveau Gouvernement.
> Le Premier ministre au JT de France 2 – 27 août 2014

Vor 70 Jahren: Die Befreiung in Paris im August 1944

Am Montagabend, 25. August 2014, hat Staatspräsident Hollande anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung von der deutschen Besatzung vor dem Rathaus in Paris eine Rede gehalten:

Wir Deutschen und Franzosen müssen noch an einer > gemeinsamen Erinnerungskultur arbeiten. Es gibt mittlerweile Riesenfortschritte, die die Bedeutung und Tragweite der deutsch-französischen Aussöhnung in eindrucksvoller Weise bestätigen. Die > gemeinsame Grundsteinlegung für das deutsch-französische Historial auf dem Hartmannsweilerkopf war ein bemerkenswertes Ereignis, das die deutschen Medien leider eher nur am Rande mitgeteilt haben. Das Gedenken an den Aufstand in Paris im August 1944 vor 70 Jahren, mit dem die deutche Nazi-Herrschaft beendet wurde, bekommt noch immer in unseren Medien keine besondere Aufmerksamkeit. Am 26. August 1944 defilierte die 2. Panzerdivision von General Leclerc auf den Champs-Élysées, an ihrer Spitze geht De Gaulle geht zu Fuß. Später wird er in seinen Kriegsmemoiren sich an diesen Tag erinnern:

« Ah ! C’est la mer ! Une foule immense est massée de part et d’autre de la chaussée. Peut-être deux millions d’âmes. Les toits aussi sont noirs de monde. A toutes les fenêtres s’entassent des groupes compacts, pêle-mêle avec des drapeaux. Des grappes humaines sont accrochées à des échelles, des mâts, des réverbères. Si loin que porte ma vue, ce n’est qu’une houle vivante, dans le soleil, sous le tricolore.
Je vais à pied. Ce n’est pas le jour de passer une revue où brillent les armes et sonnent les fanfares. Il s’agit, aujourd’hui,de rendre à lui-même, par le spectacle de sa joie et l’évidence de sa liberté, un peuple qui fut, hier, écrasé par la défaite et dispersé par la servitude. […] Il se passe, en ce moment, un de ces miracles de la conscience nationale, un de ces gestes de la France, qui parfois, au long des siècles, viennent illuminer notre Histoire » > La Libération de Paris : le général de Gaulle descend les Champs-Élysées (25-26 août 1944)


Lire :

> La Libération de Paris 19-25 août 1944

> Chronologie de la Libération de Paris > www.charles-de-gaulle.org

> Entretien avec Christine Levisse-Touzé, historienne, directrice du musée du maréchal Leclerc de Hauteclocque et de la libération de Paris et du musée Jean Moulin – La Croix, 19 août 2014

Regarder :

> Le Paris libéré d’août 1944 s’expose à l’hôtel de ville – Site de France-Inter mit vielen weiteren Links und einer Chronologie der Ereignisse

Du 19 au 26 août 1944, Paris se libérait. 70 ans plus tard, une exposition rend hommage à cette semaine décisive pour la ville, avec, entre autres, des documents exceptionnels issus d’un appel aux particuliers.

France-Inter – l’émission du vendredi 22 août 2014
> La libération de Paris vue par Hitler : „une question stratégique“
„Bruno Duvic reçoit Stefan Martens, historien allemand, directeur adjoint de l’Institut Historique Allemand à Paris.“

France-Inter: > Libération de Paris : „Il fallait marcher“ – 22 août 2014

70e anniversaire de la Libération de la France et de la victoire sur le nazisme:
> www.le70e.fr **** – Site du ministère de la Défense, secrétariat général pour l’administration, direction de la mémoire, du patrimoine et des archives, 14 rue Saint-Dominique, 75007 Paris

> Libération de Paris

> Henri Cartier-Bresson – FRANCE. Libération. 1944

Am 25. August 1944 hält General de Gaulle im Rathaus von Paris eine Ansprache mit den berühmten Worten: „… Paris, Paris outragé ! Paris brisé ! Paris martyrisé ! mais Paris libéré !… libéré par lui-même, libéré par son peuple, avec le concours des armées de la France…“ > http://www.ina.fr/video/I00012416

> Discours de l’Hôtel de Ville de Paris, 25 août 1944

Rücktritt der französischen Regierung

Aufstand zwei Minister: Wirtschaftsminister Arnaud Montebourg kritisiert den Sparkurs der Regierung und erhält offene Unterstützung vom Erziehungsminister Benoît Hamon. Nach der Kritik des Wirtschaftsminister habe, so melden dies eben L’EXPRESS, LE MONDE, LE FIGARO, Premierminister Manuel Valls Staatspräsident Hollande den Rücktritt der Regierung eingereicht, gemäß LE MONDE hatte Holande ihn darum gebeten. Valls wurde von Hollande mit der Neubildung einer Regierung beauftragt.

> Démission du gouvernement – Website des Elysée-Palastes

Bastien Bonnefous (A Frangy-en-Bresse (Saône-et-Loire), > A la Fête de la rose, Montebourg et Hamon mettent la pression sur Hollande -Le Monde.fr -24.08.2014


> Arnaud Montebourg : « Les choix politiques ne sont pas figés » – LE MONDE | 23.08.2014 • Mis à jour le 25.08.2014 | Propos recueillis par Bastien Bonnefous, Patrick Roger et Thomas Wieder

Montebourg möchte die Beendigung der Krise zur Priorität machen und die dogmatische Reduzierung der Defizite, die seiner Meinung nach zu Sparmaßnahmen und zur steten Steigerung der Arbeitslosigkeit führen, hinten anstellen und hat damit auch die Politik der Bundeskanzlerin im Visier.

A. Montebourg beantwortete die Frage: „Que faut-il faire avec l’Allemagne ?“

mit

„Il faut hausser le ton. L’Allemagne est prise au piège de la politique austéritaire qu’elle a imposée à toute l’Europe. Quand je dis l’Allemagne, je veux parler de la droite allemande qui soutient Angela Merkel. La France n’a pas vocation à s’aligner sur les axiomes idéologiques de la droite allemande. Je ne peux que remercier Sigmar Gabriel, mon homologue socialiste à l’économie, qui pousse dans le même sens que nous.“


> Le blog d’Arnaud Montebourg

> Arnaud Montebourg appelle à un changement de cap économique – LE FIGARO, 23/08/2014

La bise – wie oft? Rechte Wange? Linke Wange?

Wir freuen uns ganz besonders, wenn auch ältere Artikel auf diesem Blog immer wieder gelesen werden: Man kennt sich ein wenig und wird in Frankreich gleich geküsst. Und die Gastgeber wundern sich, wenn die Deutschen ihnen partout immer noch die Hand geben wollen.

Vor sieben Jahren veröffentlichte der Ernst Klett Verlag wichtige Reiseunterlagen für jeden Austausch mit oder jede Reise nach Frankreich: la carte des bises pour vous aider à mieux préparer votre prochain voyage en France. Eben hat Nathalie Laurent uns ein Mail geschickt, um einiges in Punkto Bises richtigzustellen. Nicht dass unser Artikel vom 5. März 2007 > Faire la bise fehlerhaft war, nein, er war ein bisschen zu kurz. Das stimmt. Nathalie Laurent schreibt uns „Über eine kleine Nuance an der Carte des Bises wäre angebracht / Une petite nuance devrait être apportée à votre Carte des Bises. En Provence, ma „Patrie“ on échange 2 – 3 bises selon les regions et occasion socio culturelles / in der Provence, meiner „Heimat“ gibt es 2 – 3 bises je nach Region und socio-kulturellen Anlass In Montpellier gibt es ebenfalls 2 – 4 bises / A Montpellier, on échange également 2 – 4 bises.“ Wir ahnten und wussten, dass das kompliziert ist… in manchen Gegenden Frankreichs gibt man sich eben nicht mit zwei bises zufrieden, und der Deutsche merkt sofort, wenn er mit der falschen Wange angefangen hat. Peinlich ist das überhaupt, man darf sich stets und ständig über diese kleine kulturellen Unterschiede freuen, die Franzosen oder Französinnen bringen das ihren deutschen Freunden/innnen schnell bei. Und > Nathalie Laurent schickt uns einen Link mit, wo man ihre Behauptungen interaktiv durch Klicken „verifizieren“ kann > www.combiendebises.free.fr.

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Videos aus dem Internet für den Französisch-Unterricht

Der Abiturjahrgang 2014 in Baden-Württemberg musste sein Hör- und Hör-/Sehverstehen mit einer Klausur unter Beweis stellen. Dazu liegt ein „Eckpunktepapier“ zur Abiturprüfung vor.

Zum Thema > Videos aus dem Internet für den Französisch-Unterricht gibt es auf dem Landesbildungsserver Baden-Württemberg viele grundsätzliche Hinweise zum Finden, Speichern und Bearbeiten von Videos.

> Die Videos auf unserem Blog

Video mit Schulaufgaben: > Berlin, 14 juillet 2014. Interview avec S. E. M. Maurice Gourdault-Montagne

Oder > > Nachgefragt: Jean-Noël Jeanneney, La Grande Guerre, si loin, si proche

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