Der NSA-Untersuchungsausschuss des Deutschen Bundestages

Aus Anlass der ersten Sitzung des NSA-Untersuchungsausschusses des Deutschen Bundetstages möchten wir an das Gespräch am 13. Februar 2013 mit der Senatorin Catherine Morin-Desailly in Rouen > Nachgefragt: Catherine Morin-Desailly und die Mission commune d’information des Senats zum Internet erinnern. Anlass des Gesprächs die Mission d’information commune > « Nouveau rôle et nouvelle stratégie pour l’Union européenne dans la gouvernance mondiale de l’Internet », die im vergangenen November ihre Arbeit im Senat aufgenommen hat. Catherine Morin-Desailly ist ihre Berichterstatterin.

„SaarLorLüx“ am 7. April 2014 um 18.50 Uhr im SR Fernsehen

• Politisch: Erste Regierungsbilanz in Luxemburg: Seit gut drei Monaten ist Xavier Bettel im Amt. Die Pläne des Luxemburgischen Premierministers sind groß: gleichgeschlechtliche Ehen erlauben, die enge Verflechtung von Staat und Kirche lösen – und sparen. Wir haben den neuen Premier getroffen und nach seinen bisherigen Erfahrungen und nächsten Zielen gefragt.
• Künstlerisch: Skulpturen aus Sandstein und Bronze: Der Lothringer Eric Alvarez nutzt seine komplette Freizeit, um Skulpturen zu erschaffen. Den Sandstein dafür kauft er in einem Steinbruch im Nachbarort und kombiniert ihn mit Bronze. In seiner Kunst verarbeitet er Themen, die ihn immer wieder beschäftigen: die Frau und die Entstehung der Welt.

• Genießerisch: Frühlingsanfang im Elsass: In > Hoerdt beginnt gerade die Spargelsaison, die am 11. Mai mit einem großen Fest im Ort gefeiert wird. Gleich neben den Spargelfeldern kommen Abenteuerlustige auf ihre Kosten: Beim Hochseil-Klettern in den Baumwipfeln. Wem das zu aufregend ist, der kann stattdessen einen Spaziergang durch den schönen Park von Schloss Kolbsheim unternehmen.

• Idyllisch: Gästehaus mit ausgezeichnetem Garten: > „La Ferme Bleue“ ist ein altes Bauernhaus in Uttenhoffen im Nordelsass. Jean-Louis Cura und Alain Soulier haben das Fachwerkhaus aufwendig restauriert und für Gäste hergerichtet. Das Besondere an dieser Unterkunft ist der verträumte Garten, der sogar ausgezeichnet wurde.

Moderation: Susanne Gebhardt – > SaarLorLüx – Geschichten von nebenan SR-Online

Déclaration du président François Hollande avec Angela Merkel à l’occasion du sommet „Union européenne-Afrique“

Prix des lycéens allemands 2014, Besuch in Compiègne, Salon du Livre, das Interview mit Jean-Noël Jeanneney, die Didacta in Stuttgart, Le second tour des élections municipales, Regierungsumbildung in Frankreich! Dabei haben wir die Gipfelpolitik zwischen Deutschland und Frankreich beinahe ein bisschen aus den Augen verloren. Aber gestern haben sich Bundeskanzlerin Merkel und Präsident Hollande in Brüssel beim Gipfel « Union Européenne-Afrique » getroffen: Vier Programmpunkte: 14h30 Session d’ouverture du Sommet UE-Afrique, 15h00 Première séance de travail : « la paix et la sécurité », 17h00 Deuxième séance de travail : « la prospérité » und um 19h00 Dîner de travail.

> Pressestatements von Bundeskanzlerin Merkel und dem französischen Präsidenten Hollande anlässlich des EU-Afrika-Gipfels – Website der Bundeskanzlerin:

Präsident Hollande: „Deutschland und Frankreich sind durch eine Freundschaft verbunden, die sich auch in ganz Europa ausprägt und die dazu führt, dass wir mehr als andere das ist ja auch unsere Verantwortung einen Beitrag zur gemeinsamen Sicherheitspolitik Europas leisten. Darüber hinaus wollen wir dafür Sorge tragen, dass diese Freundschaft auch bis auf den afrikanischen Kontinent trägt und sich dort entfaltet. … Die Frau Bundeskanzlerin und ich wollten dies ganz deutlich machen; denn heute ist ja praktisch fast die Hälfte der Welt hier in Brüssel vertreten Europa, Afrika. Deutschland und Frankreich sind hierbei geeint wie wir im Übrigen immer geeint waren. Wir haben vor einem Jahr ja den 50. Jahrestag des Élysée-Vertrages, also des Freundschaftsvertrages, gefeiert. Afrika war damals zwar nicht eingeladen, aber natürlich haben wir auch diese Veranstaltung mit der Botschaft von Frieden und einer Verbesserung der Bedingungen der menschlichen Existenz in der Welt verbunden.“

Bundeskanzlerin Merkel: „…wir haben uns entschlossen, heute dieses gemeinsame Statement zu dem EU-Afrika-Gipfel abzugeben, weil es eine große Verbundenheit zwischen Deutschland und Frankreich gibt, und zwar nicht nur, was die bilateralen Beziehungen anbelangt, sondern auch, was unser Engagement in der Welt anbelangt, und auch, weil es Parallelität unserer Ansätze bezüglich der Entwicklungspolitik und der Sicherheitspolitik gibt. Es zeigt auch, dass die Arbeit für eine Partnerschaft zwischen Afrika und der Europäischen Union neben den bilateralen Aktivitäten auch sehr stark von Europa selbst immer weiter geprägt wird, und Deutschland und Frankreich wollen hier ein Motor sein. …Wir haben dann bei der Diskussion im Europäischen Rat im Dezember 2013 den Schwerpunkt der gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik als ein Thema gehabt. Damals das ist ja noch nicht viele Monate her gab es eine Diskussion über die Frage: Steht Frankreich eigentlich alleine, wenn es um zentrale Herausforderungen in Afrika geht? Damals war die chaotische Situation in Zentralafrika zu bewältigen, und wieder hatte Frankreich Verantwortung übernommen. Wir haben uns beide gemeinsam sehr dafür eingesetzt, dass aus dem französischen Engagement ein Engagement der Europäischen Union wird. Es ist jetzt nach vielen Bemühungen so weit, dass man sagen kann: Man kann eine solche Mission aufstellen. Deutschland wird sich hier auch mit strategischem Lufttransport beteiligen, aber genauso natürlich auch mit der klassischen Entwicklungshilfe, die in diesem Land von entscheidender Bedeutung ist. Ähnliches können wir über Somalia und andere Plätze sagen….“

> Dossier de presse Sommet UE Afrique – Website des ELysée-Palastes

> Mehr Engagement in Afrika – Website der Bundeskanzlerin

Wir hätten noch eine ganze Liste weiterer politischer Themen, zu denen Frankreich und Deutschland gemeinsam zugunsten Europas und viele anderer Regionen in der Welt auftreten könnten. Unser bester gemeinsamer Exportartikel ist die Aussöhnung mit dem ELyséevertrag – > http://www.france-blog.info/category/50-ans-traite-de-lelysee 64 Artikel auf diesem Blog – und dann die gemeinsame Politik zugunsten des Aufbau Europas.

Die neue Regierung unter Premierminister Manuel Valls

Le Secrétaire général de l’Élysée, Pierre-René Lemas, a annoncé la composition du Gouvernement.

> Le gouvernement de Valls

Die neue Kabinettsliste wurde am Mittwochvormittag um 11 h 18 mitgeteilt:

Ségolène Royal, ministre de l’écologie, du développement durable et de l’énergie, Benoît Hamon devient ministre de l’éducation nationale, de l’enseignement supérieur et de la recherche., Laurent Fabius, ministre des affaires étrangères et du développement international.

> La folle journée qui a conduit Manuel Valls à Matignon – LE MONDE – 1. April 2014

Deutsch-französisches Wirtschaftsgespräch
Welche Zukunft hat die Automobilindustrie in Deutschland und Frankreich?


Auf unserem Blog:

| Unser TV-Studio | Die Videos auf diesem Blog |Der Computer im Französisch-unterricht | Centenaire 1914-1918 | Nachgefragt:Jean-Noël Jeanneney, La Grande Guerre, si loin, si proche | L’interview: OFAJ/DFJW | 50 ans Traité de l’Élysée: 64 articles | Françallemagne 2.0 | Au revoir…. bonjour www.qwant.com | Sommeruni Rinteln | La remise du Prix des lycéens allemands 2014 au Salon du livre à Leipzig: 3 Videos und 250 Fotos| Französisch lernen? | Web 2.0 |


Mittwoch, 2. April, 18.00 Uhr | Institut français Stuttgart, Schloßstraße 51, 70174 Stuttgart

Das Institut français unter der Leitung des Generalkonsuls Michel Charbonnier hatte die vorzügliche Idee, sich in einer neuen Veranstaltungsreihe wirtschaftlichen Fragen im Bereich der deutsch-französischen Beziehungen zuzuwenden. Ohne Zweifel ist die französische Autoindustrie in einer Krise, wenn auch die letzten Zahlen, so berichtete M. Rym Benyahia, Geschäftsführer der Firma FREEGLASS GmbH, Besserung andeuten. Unterschiede zwischen den Industrien unserer beider Länder beruhen nicht nur auf Kennzahlen, sondern auch auf unterschiedlichen Einschätzungen der Märkte, auf unterschiedlichen Marketing-Kulturen. Was von deutscher Seite bei den Franzosen kritisiert wird, hat Rym Benyahia sehr geschickt beantwortet und sehr diplomatisch aber deutlich zu erkennen gegeben, dass es auch in Deutschland Probleme gibt. Man ist sich in Frankreich bewusst, dass Modellreihen falsch geplant waren, dass man Baureihen zu früh abgebrochen hat, man sieht aber auch, dass der z. B. Golf zwar eine Erfolgsstory ist, man kennt aber auch die Klagen, dass seine letzten Editionen heute längst nicht mehr so wie früher sind, ganz abgesehen davon, dass er viel zu teuer geworden ist.

Diese Veranstaltung hat so perfekt gezeigt, dass die beiden Nachbarn beiderseits des Rheins sehr viel voneinander lernen können, besonders wenn sie sich darauf einlassen, ihr eigenes Land von der anderen Seite aus zu beobachten. > Prof. Dr. Henrick Uterwedde, stellv. Direktor des Deutsch-Französischen Instituts Ludwigsburg, hat die Diskussion in bewährter Form geleitet und geschickt die theoretischen und praktischen Erkenntnisse zugunsten des gemeinsamen Verständnisses miteinander verbunden. Mit dieser Veranstaltung ist das neue > Institut français in der Stadtmitte angekommen. Die erste Veranstaltung dieser Reihe war erst der Auftakt, wir freuen uns auf viele weitere spannende Veranstaltungen, mit denen die wirtschaftlichen Aspekte des francoallemand künftig noch eingehender analysiert werden:

Unser Fotalbum:

Bitte das Album erst mit einem Klick auf eines der folgenden Bilder öffnen, wenn diese Seite, also der Blog vollständig geladen ist, sonst öffnet sich das Fotoalbum nicht richtig auf schwarzem Grund. Rechts finden Sie dann einen Pfeil zum Weiterklicken. Gezeigt werden 15 Fotos:

Programmankündigung:

Das Institut français Stuttgart veranstaltet ab April 2014 eine neue Reihe von – französischen Wirtschaftsgesprächen . Die erste Debatte hat zum Thema: Welche
Zukunft hat die Automobilindustrie in Deutschland und in Frankreich? Im fünften Jahr

in Folge wird die Produktion der deutschen Automobilbranche voraussichtlich weiter steigen. Die französische Produktion wird dagegen auf einem Niveau bleiben, das weit entfernt ist von einstigen Rekorden. Sollte Frankreich seinen in verschiedenen Branchen so erfolgreichen Weg weiterverfolgen, um als Industrieland weiterzubestehen? Sollte Frankreich sich von seinem Nachbarn inspirieren lassen? Die Referenten werden genau diese Fragen aufgreifen und somit sowohl Einblicke in die Praxis als auch wissenschaftlich geprägte Beiträge zu dieser heiklen Debatte liefern.


Mit:
– Prof. Pierre Grou, Wirtschaftsexperte und Professor für Wirtschaftswissenschaften an
der Université de Versailles Saint-Quentin-en-Yvelines
– M. Rym Benyahia, Geschäftsführer der Firma FREEGLASS GmbH
Moderation: Prof. Dr. Henrick Uterwedde, stellv. Direktor des Deutsch-Französischen
Instituts
Ludwigsburg

Wohnen für 13 Tage im Bärenbauch

Manchmal möchte man im Boden versinken, oder noch besser sich irgendwo verkriechen. Verkaufe nicht die Haut des Bären, bevor du den Bären erlegt hast, so heißt ein Sprichwort. Der Künstler Abraham Poincheval will wohl ganz sicher gehen… und hat für 13 Tage, so berichtet Emmanuelle Jardonnet in LE MONDE, 2. April 2014: > Dans la peau d’un ours pendant treize jours im > Musée de de la chasse et de la nature (62 rue des Archives, 75003 Paris) das Innere eines Bärens als zeitweilige Behausung bezogen. Das ist kein ??? Aprilscherz, der steht hier. Eine > Webkamera ebenfalls im Bärenbauch liefert einen Lifestream. Wasser und Strom sind auch vorhanden. Jetzt kann Abraham Poincheval eine Erfahrung machen, so ähnlich aber in einer anderen Umgebung wie > Xavier de Maistres (1763-1856) > Voyage autour de ma chambre (1796):

X. d. Maistre, > Voyage autour de ma chambre, in id., Œuvres complètes, Voyage autour de ma chambre suivi de Expédition nocturne u.a., Paris 1863, S. 1.

Und S. 3. möchte ich auch noch zitieren:

S. 7 eines meiner Lieblingstexte darf hier nicht fehlen:

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