Penser l’avenir – vers un autre modèle de société


Gestern abend fand in der Universitätsbibliothek in der Gesprächsreihe: Penser l’avenir – vers un autre modèle de société – Neue Antworten auf neue Herausforderungen ein Vortrag von Frau PD Dr. Marie Delaplace statt, die anschließend mit Prof. Dr. Siegfried F. Franke über das Thema Finanzkrise und Staatsverschuldung: Setzen wir unsere Zukunft aufs Spiel? – Deutsche und französische Perspektiven. diskutierte. Es lohnt sich sehr, mal über den Tellerrand der eigenen Interessen und Fächer hinauszugucken! Bei dieser Veranstaltung wurden in knapper Form, die Gründe der Wirtschafts- und Finanzkrise wie deren Bewältigung durch die Intervention des Staates mit all ihren Risiken auf sehr verständliche Weise erläutert.

La présentation de Mme Maria Delaplace: > delaplace-financement-stuttgart.pdf
*.pdf, 5 MB

Aus der Programmankündigung: Die Finanzkrise hat massive staatliche Interventionen notwendig gemacht. Ob mit dieser Nothilfe auch langfristig eine Rückkehr des Staates einsetzt, ist allerdings ungewiss. Die Staatstätigkeit wird nämlich zunehmend durch die Verschuldung der öffentlichen Haushalte eingeschränkt.Gefährdet diese Entwicklung unsere Zukunft? Folgt auf die Finanzkrise womöglich eine Staatskrise? Die zweite Veranstaltung der Reihe „Penser l’avenir“ wird deutsche und französische Sichtweisen in ein Gespräch bringen.

> PD Dr. Marie Delaplace lehrt an der Universität Reims. Sie beschäftigt sich insbesondere mit den Themen Finanzkrise, Staatsintervention und Finanzierung der Wirtschaft.

In ihrem Vortrag beschäftigte sie sich mit der Reaktion Frankreichs auf die Finanzkrise. Im ersten Teil stellte sie einen zunehmenden Rückzug des Staates aus der Wirtschaftsregulierung dar, wodurch eine Liberalisierung der Märkte bewirkt wurde. Sie nennt das eine „marchéisation“ der Aktivitäten der Banken. Die Finanzkrise, so Delaplace in ihrem zweiten Teil hat dei Risiken dieser Entwicklung offengelegt. Im dritten Teil berichtete sie über die Reaktionen und die Eingriffe des Staates, um die Banken wieder mit Geldmitteln zu versorgen, wobei in Frankreich aber eine staatliche Kontrolle der Banken vermeiden werden sollte.

Marie Delaplace, > Monnaie et finanancement de l’économie,Paris: Dunod, 3éd 2009.
> Table des matières

Bei dieser Gelegenheit habe ich das Blog des Lycée Lespiau (Mont-de-Marsan) gefunden, das einen Beitrag zur Finanzkrise enthält: > La crise financière et économique : mécanismes et conséquences – Das Blog dieser Schule ist ein Vorbild für unsere Schulen, wie man so etwas machen kann.

Prof. Dr. Siegfried F. Franke leitet seit April 1991 die interdisziplinär angelegte Abteilung für > Wirtschaftspolitik und Öffentliches Recht an der Universität Stuttgart. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören die Grundlagen der sozialen Marktwirtschaft und ihre Fortentwicklung unter Bedingungen der Globalisierung sowie politische Willens- und Entscheidungsbildungen in der Wirtschaftspolitik.

In deutscher und französischer Sprache
Veranstalter: > Institut Français und > IZKT

Literatur und Kultur in der Bretagne und in Sachsen

In der französischen Partnerregion Bretagne von Dresden gibt es fast vierzig Literatur- und Kulturzeitschriften. Auch die Zahl der in Sachsen herausgegebenen Literatur- und Kulturzeitschriften ist größer als wir auf den ersten Blick zu meinen glauben. Doch beide Literaturwelten, die sächsische und die bretonische, kennen einander nicht.

> Plakat-Download

Daher haben die Sächsisch-Bretonische Gesellschaft e.V. und die Schwestergesellschaft Association Saxe-Bretagne, beide Literaturwelten zu einem „Literarischen Rendezvous Sachsen-Bretagne“ eingeladen.

Vom 18. bis 22. Januar 2010 können Sie eine Woche lang im Galerieraum des > Institut français in Dresden, Kreuzstraße 6, unsere „Ausstellung mit bretonischen und sächsischen Literaturzeitschriften“ besuchen und in einer Vielzahl bretonischer und sächsischer Literaturzeitschriften stöbern und lesen. Darüber hinaus erfahren Sie mehr über die Bretagne und können Fotos entdecken, die Mitglieder der Sächsisch-Bretonischen Gesellschaft in der Bretagne gemacht haben.

Höhepunkt ist die Finissage unserer Zeitschriften-Ausstellung am „Deutsch-Französischen Tag“, Freitag, 22. Januar 2010, 19:00 Uhr, im > Institut français in Dresden.

In Form einer „Literarischen Soirée“ mit dem bretonischen Musiker, Musikproduzenten und Romancier Frank Darcel (*1958) und dem Dresdner Romancier und Lyriker Norbert Weiß (*1949), Gründer und Herausgeber der Literaturzeitschrift „Signum – Blätter für Literatur und Kritik“. Beide Autoren werden über ihre persönliche Sicht auf ihre jeweilige regionale Literaturlandschaft sprechen und aus ihren Werken lesen.

> Frank Darcel
> www.frankdarcel.com/
> Norbert Weiß
> www.zeitschrift-signum.de/

Moderation: Dr. Denis Bocquet (Institut français) & Prof. Ingo Kolboom (TU Dresden)
Musikalische Umrahmung durch den bretonischen Sänger und Dichter Antony Heulin (Dresden)

Eintritt frei!

Wir freuen uns, Sie am 22. Januar, 19:00 Uhr, im Institut français begrüßen zu können.

Nach dem 22. Januar wird unsere sächsisch-bretonische Zeitschriften-Ausstellung „dezentralisiert“ durch verschiedene Dresdner
Buchhandlungen wandern. Über diese literarische Wanderausstellung wird unsere Webseite > www.sachsen-bretagne.org Sie auf dem Laufenden halten.

Stuttgart: Das Institut français zieht um.

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Renouveau des relations franco-allemandes
Eine neue Ära der deutsch-französischen Beziehungen

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Le 50e anniversaire de la mort d’Albert Camus
Der 50. Todestag von Albert Camus

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Les vœux de M. le Président de la République

Hier soir, le Président de la République, M. Sarkozy, a présenté ses voeux aux Français:

> 2010 Vœux de M. le Président de la République (Version texte)

> Vidéo

Evidemment, le président a parlé de la crise, mais il a souligné les réussites récentes et il a exprimé un espoir certain:
„Ensemble nous avons évité le pire. Mais nous avons aussi préparé l’avenir. Au moment où tout laisse à penser que la croissance va revenir, nous voyons qu’au cours de cette année, au milieu des difficultés de toutes sortes, un monde nouveau a commencé à se construire.“
Il a ajouté entre autres: „Mes chers compatriotes, même si les épreuves ne sont pas terminées, 2010 sera une année de renouveau. Les efforts que nous faisons depuis deux ans et demi vont porter leurs fruits.
Dans ce moment si crucial nous devons rester unis comme nous avons su l’être au plus fort de la crise. C’est cette unité qui nous a permis de prendre l’initiative d’entraîner les autres. Les idées que la France défend vont pouvoir s’imposer dans la recherche d’un nouvel ordre mondial : plus d’équilibre, plus de régulation, davantage de justice et de paix. Ces idées nous imposent un devoir d’exemplarité.
Respectons-nous les uns les autres, faisons l’effort de nous comprendre, évitons les mots et les attitudes qui blessent. Soyons capables de débattre sans nous déchirer, sans nous insulter, sans nous désunir.“

> Neujahrsansprache der Bundeskanzlerin

> Die Rede der Kanzlerin im Wortlaut

FAN hat eine neue Seite

Das Projekt Französisch am Nachmittag FAN hat bei den Intitut français eine neue Website:

„Die Kulturabteilung der französischen Botschaft bietet in Zusammenarbeit mit der Robert Bosch Stiftung und dem Klett-Verlag das Projekt „FaN“ – „Französisch am Nachmittag“ –. Es handelt sich um eine Auswahl von französischen Kinderbüchern und pädagogischen Dossiers, die sich zum Ziel setzen, die französische Sprache auf spielerische Art und Weise zu fördern. Junge Schüler sollen anhand von Lernspielen in der Zielsprache Französisch entdecken und darüber hinaus Freude am Lesen bekommen.“

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