Albert Weber und die frankophone Musik

Frankreich? Klar! Belgien, Westafrika, Schweiz, Québec? Klar. Aber auch sonst wo in Kanada gibt es die frankophonen Minderheiten. Und die halten auch deswegen zusammen, weil sie auf Französisch singen. Einer der Experten in Frankreich für die „Acadie“ ist Albert Weber. Von Dezember bis Februar war er drüben über dem großen Teich – und hat jede Menge Musik mitgebracht. Auf seinem Blog > www.francomag.com erzählt er fundiert vom Stellenwert der Musik bei der Erhaltung der frankophonen Kultur. Exklusiv für Deutschland stellt er das heutige akadische Chanson im RendezVous Chanson vor, Di, 5.6., 21h – www.sr2.de/webradio.

Médias, Politique, vie(s) privée(s). Table ronde heute abend in Paris

> MÉDIAS, POLITIQUE ET VIE(S) PRIVÉE(S)
Table ronde avec

Jean Quatremer, correspondant de Libération à Bruxelles, spécialiste des questions européennes, animateur du blog Coulisses de Bruxelles, auteur de » Sexe, mensonges et medias » (2012, Editions Plon),
Christian Makarian , directeur délégué de la rédaction de L’Express, et
Henri Ménudier , professeur honoraire des Universités, Paris 3

Lundi 4 juin 2012, 19h00
Maison Heinrich Heine- Cité Internationale Universitaire de Paris
27 C, Boulevard Jourdan F – 75014 Paris

François Hollande est élu Président de la République
avec 51,62 % des voix

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Festival der Kunstgeschichte auf Schloss Fontainebleau vom 1. bis 3. Juni 2012

Ehrengast des Festivals in diesem Jahr ist Deutschland

(France Atout) Fontainebleau. Der französische Minister für Kultur und Kommunikation, das nationale Institut für Kunstgeschichte und Schloss Fontainebleau organisieren 2012 mit Unterstützung durch den französischen Minister für Hochschulwesen und Forschung die zweite Ausgabe des Festivals der Kunstgeschichte, das vom 1. bis 3. Juni auf Fontainebleau stattfindet. Mit einigen Veranstaltungshighlights und einem Feuerwerk an Bildern und Talenten ist das Festival auch für fachfremde Besucher ein wichiger Termin im Kulturkalender.

Nach dem großen Erfolg der ersten Veranstaltung im Jahr 2011, die mehr als 15.000 Besucher anlockte, findet das Festival der Kunstgeschichte dieses Jahr wieder auf Schloss Fontainebleau, diesmal unter dem Motto „Reisen“, statt. Auf dem Programm stehen ein großes Forum für Kunstgeschichte, in dem aktuelle Fragestellungen auf die Welt der Künste treffen, eine große Messe für Bücher und Kunstzeitschriften sowie eine Veranstaltungsreihe mit dem Titel „Kunst & Kamera“, die einen Überblick über und einen Ausblick auf das Thema „Kunst im Film“ bietet.

Ehrengast des Festivals in diesem Jahr ist Deutschland.

Das Festival der Kunstgeschichte ist ein großer Treffpunkt für Fachleute wie Kunststudenten, Historiker, Konservatoren, Sammler, Galeristen, Schriftsteller, Filmemacher und andere, aber auch für Laien, Kunstliebhaber und Familien, die sich mit einer Disziplin vertraut machen möchten, die mittlerweile in den Lehrplan der Schulen Einzug gehalten hat. Während der drei Festivaltage, offen und kostenlos für alle Besucher, wird sowohl innerhalb des Schlosses als auch in seinen Gärten ein abwechslungsreiches Programm aus Konferenzen, Debatten, Filmvorführungen, Konzerten, Ausstellungen, Lesungen und Führungen geboten.

Zu den Highlights der zweiten Festivalausgabe zählt die Verleihung zweier Filmpreise im Rahmen des Events „Kunst & Kamera“, zum einen der Preis der Filmförderung im Bereich Filme über die Kunst, zum anderen der Preis der Jungen Kritiker. Auf der Messe für Bücher und Kunstzeitschriften wird dieses Jahr der doppelt dotierte Preis für die Übersetzung von Kunstbüchern verliehen, um insbesondere im Ausland die Forschung über die französische Sprache zu fördern.

Eine weitere Innovation des Festivals in diesem Jahr ist ein Treffen von jungen Wissenschaftlern aus Frankreich und Deutschland. Studenten der Kunstgeschichte und junge Konservatoren haben hier Gelegenheit, sich über ihre Erfahrungen über Lehre, Forschung und Ausstellungen auszutauschen. Mehr als 300 Kunstexperten aus ganz Europa werden zu diversen Themen erwartet.

Anlässlich des Festivals wurde über drei Gemeinden des Departements Seine-et-Marne hinweg ein neuer Parcours zum Thema „Kunst“ entwickelt. Shuttlebusse bringen Besucher zu verschiedenen Standorten, an denen Künstler ihre Spuren hinterlassen haben: Bourron-Marlotte, ein Künstler- und Literatenfoyer aus dem 13. Jahrhundert, Grez-sur-Loing, wo Ende des 19. Jahrhunderts zahlreiche amerikanische und britische, in den 1980er Jahren skandinavische und in den 1990er Jahren japanische Künstler arbeiteten, und dritter Ort im Bunde ist Moret-sur-Loing, der letzte Wohnort des impressionistischen Malers Alfred Sisley.

> Festival der Kunstgeschichte auf Schloss Fontainebleau vom 1. bis 3. Juni 2012

La campagne présidentielle :
François Hollande und Nicolas Sarkozy

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Nikolas Sarkozy und François Hollande sind in der Stichwahl am 6. Mai

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Ein Interview mit S.E.M. Gourdault-Montagne,
Botschafter der Französischen Republik in Deutschland

Am Freitag, 30. März 2012, hat S.E.M. Maurice Gourdault-Montagne, Botschafter der französischen Republik in Deutschland, uns in der Botschaft am Pariser Platz in Berlin zu einem Interview empfangen.

S.E.M. Maurice Gourdault-Montagne ist seit einem Jahr Botschafter in Deutschland. Er war bereits von 1988 bis 1991 als Botschaftsrat in der französischen Botschaft damals noch in Bonn. Zu Beginn des Gesprächs haben wir über Unterschiede zwischen Frankreich und Deutschland gesprochen. In diesem Interview hat er seine Aufgaben als Botschafter beschrieben und erklärt, wie er die deutsch-französische Zusammenarbeit mitgestalten kann.

Wir haben ihn nach der Konvergenz auf wirtschaftlichem Gebiet gefragt. In Toulon hat Staatspräsident Nicolas Sarkozy am 1. Dezember 2011 gesagt: „La France et l’Allemagne ont fait le choix de la convergence. Je ne reviendrai jamais sur ce choix,“ und am 29. Januar hat er auf das deutsche Modell hingewiesen. Was fasziniert die Franzosen am deutschen Modell, wollten wir vom Botschafter erfahren.

Nächstes Jahr wird der 50. Jahrestag des Elysée-Vertrages gefeiert. Zeit für eine Bilanz und einen Ausblick: Vor welchen Aufgaben steht die deutsch-französische Kooperation heute und morgen? Der 14. Deutsch-Französische Ministerrat hat den Staatsminister im Auswärtigen Amt, Michael Link, und den französischen Europaminister, Jean Leonetti, beauftragt, ein „deutsch-französisches Jahr“ aus Anlass des 50. Jahrestags des Elysée-Vertrages am 22. Januar 2013 vorzubereiten. Eine Erfolgsgeschichte wird gefeiert, aber es wird doch auch neue Initiativen geben?

Der Deutsch-Französische Ministerrat hat am 4. Februar 2010 eine deutsch-französische Agenda 2020 formuliert, die Rahmen und Ziele unserer Zusammenarbeit vorgibt. „Wir möchten, dass bis 2020 jeder zweite deutsche und jeder zweite französische Schüler einer weiterführenden Schule das jeweils andere Land zumindest ein Mal besucht hat.“ Wie steht es darum? Mit dem Elysée-Vertrag von 1963 wurde die Bedeutung des Sprachunterrichts in beiden Ländern vertraglich vereinbart: „[…] beide Länder werden sich bemühen, konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um die Zahl der deutschen Schüler, die Französisch lernen, und die der französischen Schüler, die Deutsch lernen, zu erhöhen…“ Wird von beiden Seiten für die Förderung der Sprache des Nachbarn bisher genug getan?

Zum Abschluss: Welche Autoren möchte er einem deutschen Publikum empfehlen?

> www.botschaft-frankreich.de/

Zur Erinnerung auf diesem Blog:

> De Gaulle et l’Allemagne : Discours devant la jeunesse allemande – Ludwigsburg – 9 septembre 1962
> Le miracle de la réconciliation franco-allemande. Il y a 48 ans: La signature du traité de l’Élysée
> Prix des lycéens allemands

Im Literaturhaus Stuttgart:

> Michel Houellebecq – 13.02.2002
> Michel Houellebecq – 13.09.2005

Jugendliche als Literaturkritiker
Prix des lycéens allemands 2012

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