Warum soll man Französisch lernen?

Und was kann man mit den Sprachkenntnissen anfangen? Das > Office National d’Information Sur les Enseignements et les Professions hat eine wunderbare Website
> Ma voie littéraire erstellt, auf der 200 Berufe vorgestellt werden, für die Sprachkenntnisse nützlich sind. Oder andersherum, es werden 200 Berufe genannt, bei denen man ohne Sprachkenntnisse echte Probleme hat. Die > vielen Videos mit den Statements von Literaturwissenschaftlern, die ihren Beruf vorstellen, sind Spitze. Und online gibt es eine > Fülle von Ideen für die Berufswahl.

Bonne année!

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Vizepräsidentin für Europa der Saar-Uni erhält französischen Orden

Der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy hat Patricia Oster-Stierle, Vizepräsident für Europa der Universität des Saarlandes, mit dem nationalen Verdienstorden ausgezeichnet. Die Professorin für französische Literatur der Saar-Uni wurde als „herausragende Aktivistin und Leitfigur der deutsch-französischen Beziehungen im Saarland auf dem Gebiet von Bildung und Wissenschaft“ geehrt.

Mit ihrem Engagement für den Europaschwerpunkt der Universität und für die „Universität der Großregion“ setzte sich Patricia Oster-Stierle dafür ein, dass in der Großregion von Saarland, Lothringen, Luxemburg, Wallonien und Rheinland-Pfalz ein gemeinsamer Hochschulraum entsteht. Dieser ermöglicht Studentinnen und Studenten grenzüberschreitend zu studieren und während eines Semesters Vorlesungen an verschiedenen Hochschulen der Großregion zu besuchen.

Patricia Oster-Stierle ist die einzige Vizepräsidentin für Europa einer deutschen Hochschule. Sie widmet sich schon seit langem sehr intensiv der deutsch-französischen Zusammenarbeit in Forschung und Lehre. Daraus entwickelte sich ihr Engagement für den grenzüberschreitenden Austausch in der Großregion, der auch Luxemburg und Belgien mit einschließt. Ihr Ziel ist es, dass die Mobilität von Studentinnen und Studenten über die Sprachgrenzen hinweg schon bald zum selbstverständlich gelebten Hochschulalltag gehört. Dafür erhielt sie jetzt den französischen Orden (Ordre national du mérite), den der französische Botschafter Maurice Gourdaul im Saarbrücker Rathaus überreichte. Im Rahmen der Feierstunde wurden auch Charlotte Britz, Oberbürgermeisterin der Stadt Saarbrücken, und die Geschäftsführerin der Saarmesse Mechthild Grandmontagne geehrt. Alle drei erhielten die Auszeichnung für ihre Verdienste um die Großregion, die sich zu einer „Drehscheibe für den regen Austausch zwischen Frankreich und Deutschland“ entwickelt hat.

Für ihre Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Romanistik war die Saarbrücker Professorin für französische Literatur bereits vor vier Jahre zum „Officier de l’Ordre des Palmes Académiques“ ernannt worden. Jetzt wurde Patricia Oster-Stierle zur „Ritterin des nationalen Verdienstordens“ gekürt.

Die Rede von Altkanzler Helmut Schmidt auf dem SPD-Parteitag

Am Sonntag, 4. 12., begann der SPD-Parteitag in Berlin mit einer Rede Altbundeskanzler Helmut Schmidt mit einem Appell zur Integration in Europa. Zu Beginn seiner Rede ging er auf die Geschichte Deutschlands in Europa und auf das deutsch-französische Verhältnis ein. Er erinnerte an eine Rede Jean Monnets, die er 1956 verfolgt hat. Er war derjenige von den französischen Politikern, die am weitesten sahen. Ein Europa der Integration, der kleinen aufeinanderfolgenden Schritte. So wie Giscard d’Estaing und er später diese Politik verfolgt haben, fügte der Altkanzler hinzu. Und wie Mitterrand und Kohl die Europapolitik fortgeführt haben. Über die Parteigrenzen hinweg hat er uns allen ins Gewissen geredet. Und von einer Übernahme der Macht durch die Finanzwelt hat er gesprochen (Applaus) wartet, sagt Schmidt… und die Politiker haben es zugelassen. Und dann hat er die Größenverhältnisse vorgerechnet, welchen Anteil Europa vor 50 Jahren, heute und in 50 Jahren an der Welt hat.

L’énergie nucléaire en France et sa pérennité

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Eurobonds. Oui ou non ?

Rien est encore décidé. Le sauvetage de l’Euro continue à être un sujet n des relations franco-allemandes : „Assortis de nouvelles conditions, les eurobonds pourraient convaincre l’Allemagne,“ Le Monde, 22. November 2011, unter dieser Überschrift vermutet Audrey Fournier, dass Deutschland demnächst vielleicht doch den bisher so strikt abgelehnten Eurobonds zustimmen wird: „Pour l’Allemagne, c’est toujours non, mais les mentalités sont en train d’évoluer. Alors qu’une nouvelle proposition sur des eurobonds, titres de dette garantis en commun par les membres de la zone euro, est en cours d’élaboration au sein de la Commission européenne, Berlin persiste dans son refus de toute extension du rôle de la Banque centrale européenne (BCE) au-delà du simple maintien des prix.“

Yves Sintomer: Vortrag in Stuttgart,
Neue Formen der Demokratie

Do, 03. November 2011 19:30
Stadtbibliothek, Mailänder Platz 1, 70173 Stuttgart

Eine gute Gelegenheit, die neue Stadtbibliothek in Stuttgart kennenzulernen.

Der Vortrag von Yves Sintomer bildet (Universität Paris 8): Neue Formen der Demokratie den Auftakt zu Deutsch-französischen Graduierten-Colloquium zum Thema „Die Bürger und ihr Staat – Repräsentation, Partizipation und Vertrauen in Frankreich und Deutschland“.

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts sind in Frankreich und Deutschland ähnliche Tendenzen im Verhältnis der Bürger zu ihrem Staat zu erkennen: Ihr Engagement in Parteien und Verbänden nimmt ab, während zugleich lockere Formen zivilgesellschaftlicher Beteiligung an Bedeutung gewinnen. Die Forderung nach einer Ergänzung repräsentativer Verfahren durch direktdemokratische Elemente wird immer lauter, während öffentliche politische Debatten aus den Parlamenten in Talk-Shows abzuwandern drohen. Der Politikwissenschaftler Yves Sintomer wird in seinem Vortrag der Frage nachgehen, was geschehen muss, damit die Bürger den Staat als ihren Staat erleben und dabei auf konkrete Beispiele neuer Formen demokratischer Willensbildung verweisen.

> Internationales Zentrum für Kultur- und Technikforschung, IZTK, der Universität Stuttgart

In französischer Sprache mit Übersetzungshilfe
Die Veranstaltung wird von der DVA-Stiftung gefördert.

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