Schüleraustausch mit La Réunion


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Aus Bochum kommt eine willkommene Bereicherung unseres Blogs. Paul Reiter war mit seinem Französischkurs auf La Réunion. Er, Simone Kapella und Lena Timmer haben uns diesen Bericht geschickt:

Schulpartnerschaft des Neuen Gymnasiums Bochum mit dem Collège Bassin Bleu in Sainte-Anne auf La Réunion: Unser Gegenbesuch auf La Réunion vom 17. Oktober bis zum 4. November 2011

> Schüleraustausch: Wir waren auf La Réunion – Die Berichte der Schülerinnen

Nun war es wieder so weit: Ab Ende September waren drei Wochen lang Schülerinnen und Schüler des Collège Bassin Bleu aus Sainte-Anne (La Réunion) bei uns in Bochum zu Besuch. Wir hatten diese Terminierung bewusst so gewählt, damit alle unseren französischen und deutschen Schülerinnen und Schüler fünf Wochen ununterbrochen gemeinsam verbringen konnten. Die Kontaktaufnahme der einzelnen Austauschpartnerinnen und -partner hatte schon ein halbes Jahr vor Reisebeginn stattgefunden. Und am 17. Oktober flogen wir mit vierzig französischen und deutschen Schülerinnen und Schülern sowie vier Lehrerinnen und einem Lehrer von Düsseldorf über Paris gemeinsam nach La Réunion, dem französischen D.O.M. (dt. Übersee-Département) und südlichsten Zipfel der Europäischen Union.

Unsere fünfzehn deutschen Schülerinnen sowie wir drei begleitenden Lehrer wohnten in Gastfamilien. An den Wochentagen standen naturgemäß der Besuch der Schule Collège Bassin Bleu in Sainte-Anne sowie Wanderungen durch Vulkanlandschaften (u.a. Plaine des Sables) auf dem Programm. Natürlich durfte im Rahmen der Städte-Exkursionen die obligatorische Shopping-Stunde in Boutiquen (u.a. von Saint-Denis) sowie auf Märkten mit den verschiedenartigsten Gewürzen (Marché de Saint-Paul) nicht fehlen. Einmal ging es von Saint-Gilles-Les-Bains sogar hinaus aufs weite Meer, um von einiger Distanz die heimischen Wale beim häufigen Wiederauftauchen an die Wasseroberfläche zu beobachten. Der Besuch einer großen Zucker- und Rumfabrik in Saint-André, wo der berühmte braune Rohrzucker und Rum gleichermaßen gewonnen und hergestellt werden, schloss vor dem Rückflug nach Deutschland das Programm ab.

In der Regel verbrachten unsere Schülerinnen die Zeit nach Schulschluss und die Wochenenden in ihren reunionesischen Gastfamilien. Die andere Sprache (Französisch und Kreolisch), Schulkultur und Lebensweise (Familienleben, Küche und Freizeitaktivitäten) sowie das friedliche Nebeneinander der verschiedenen Religionen (christlich-katholisch, hinduistisch und muslimisch) brachten uns Gästen aus Deutschland einen neuartigen Aspekt multikulturellen Lebens in der Europäischen Union nahe. Neu an dem diesjährigen Austausch war ein dreitägiger gemeinsamer Ausflug zum Cirque de Cilaos, der großen Talmulde im Zentrum der Insel La Réunion. Im Ort Cilaos wohnten dann alle unsere französischen und deutschen Schülerinnen und Schüler, die sich ja nun schon seit vier Wochen kannten, in gemischtsprachigen Bungalows des ‚Village des Sources’. Neben Wanderungen durch die herrliche Landschaft standen auch interkulturelle Aktivitäten auf dem Programm. So brachten die französischen Schülerinnen und Schüler unseren deutschen Schülerinnen in einem Stationen-Lernen einen Tanz, ein Volkslied und das Spielen verschiedener typischer Instrumente bei. Die deutschen Schülerinnen revanchierten sich mit einem deutschen Lied. Alles wurde später mit viel Freude und Erfolg aufgeführt. Am Ende des deutsch-französischen Schüleraustausches war uns wieder klar geworden, wie wichtig zwischenmenschliche Kontakte auch über eine so große Distanz hinweg sind. Und so nimmt es nicht Wunder, dass auf dem Flughafen der reunionesischen Hauptstadt Saint-Denis zahlreiche Abschiedstränen flossen. In zwei Jahren ist es dann wieder so weit: Von La Réunion kommen wieder unsere Gäste, und wir hoffen diesmal, dass sich auch und vor allem auch mehr Jungen unseres Neuen Gymnasiums Bochum an diesem in der Tat interessanten und einzigartigen Schüler-Austausch beteiligen werden.

Simone Kapella / Dr. Paul Reiter / Lena Timmer

CMFA : 14ème Conseil des ministres franco-allemands

4ème Conseil des ministres franco-allemands , Paris 6 février 2011:

> Résumé synthétique des déclarations ou accords adoptés – Website des Elysée-Palasts.

> Livre vert sur la coopération franco-allemande : points de convergence sur la fiscalité des entreprises – 47 pages: „L’étroite collaboration traditionnelle entre l’Allemagne et la France s’est encore approfondie à la suite des défis économiques et financiers auxquels fait face l’Union européenne et en particulier la zone euro depuis le début de la crise financière mondiale en 2008 et la crise de la dette qui a suivi dans certains États de l’Union européenne. L’importance de nos deux pays comme cœur et moteur de la zone euro et de l’Union européenne a été une nouvelle fois confirmée. La nécessité d’un renforcement de la compétitivité de la zone euro, d’une part, et l’importance d’une forte impulsion franco-allemande aux processus de réforme, d’autre part, ont été discutées et soulignées au cours de nombreuses rencontres de la Chancelière fédérale Angela Merkel, du Président Sarkozy et entre les ministres de l’Economie et des Finances.“ p. 2 Le but ne laisse pas de doutes: „L’harmonisation des systèmes fiscaux européens stimule la croissance.“ p. 4

> CMFA : Déclaration des ministres de l’Enseignement supérieur et de la Recherche

> Déclaration commune sur la Politique spatiale 2 pages

> Déclaration des ministres de l’Agriculture sur la réforme de la Politique agricole commune PAC : Bilan d’étape – 2 pages

> Agir ensemble pour une Europe plus compétitive, plus riche en emploi et plus solidaire

> Renforcer les moyens de la sécurité et de la défense européennes

Warum soll man Französisch lernen?

Und was kann man mit den Sprachkenntnissen anfangen? Das > Office National d’Information Sur les Enseignements et les Professions hat eine wunderbare Website
> Ma voie littéraire erstellt, auf der 200 Berufe vorgestellt werden, für die Sprachkenntnisse nützlich sind. Oder andersherum, es werden 200 Berufe genannt, bei denen man ohne Sprachkenntnisse echte Probleme hat. Die > vielen Videos mit den Statements von Literaturwissenschaftlern, die ihren Beruf vorstellen, sind Spitze. Und online gibt es eine > Fülle von Ideen für die Berufswahl.

Bonne année!

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Vizepräsidentin für Europa der Saar-Uni erhält französischen Orden

Der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy hat Patricia Oster-Stierle, Vizepräsident für Europa der Universität des Saarlandes, mit dem nationalen Verdienstorden ausgezeichnet. Die Professorin für französische Literatur der Saar-Uni wurde als „herausragende Aktivistin und Leitfigur der deutsch-französischen Beziehungen im Saarland auf dem Gebiet von Bildung und Wissenschaft“ geehrt.

Mit ihrem Engagement für den Europaschwerpunkt der Universität und für die „Universität der Großregion“ setzte sich Patricia Oster-Stierle dafür ein, dass in der Großregion von Saarland, Lothringen, Luxemburg, Wallonien und Rheinland-Pfalz ein gemeinsamer Hochschulraum entsteht. Dieser ermöglicht Studentinnen und Studenten grenzüberschreitend zu studieren und während eines Semesters Vorlesungen an verschiedenen Hochschulen der Großregion zu besuchen.

Patricia Oster-Stierle ist die einzige Vizepräsidentin für Europa einer deutschen Hochschule. Sie widmet sich schon seit langem sehr intensiv der deutsch-französischen Zusammenarbeit in Forschung und Lehre. Daraus entwickelte sich ihr Engagement für den grenzüberschreitenden Austausch in der Großregion, der auch Luxemburg und Belgien mit einschließt. Ihr Ziel ist es, dass die Mobilität von Studentinnen und Studenten über die Sprachgrenzen hinweg schon bald zum selbstverständlich gelebten Hochschulalltag gehört. Dafür erhielt sie jetzt den französischen Orden (Ordre national du mérite), den der französische Botschafter Maurice Gourdaul im Saarbrücker Rathaus überreichte. Im Rahmen der Feierstunde wurden auch Charlotte Britz, Oberbürgermeisterin der Stadt Saarbrücken, und die Geschäftsführerin der Saarmesse Mechthild Grandmontagne geehrt. Alle drei erhielten die Auszeichnung für ihre Verdienste um die Großregion, die sich zu einer „Drehscheibe für den regen Austausch zwischen Frankreich und Deutschland“ entwickelt hat.

Für ihre Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Romanistik war die Saarbrücker Professorin für französische Literatur bereits vor vier Jahre zum „Officier de l’Ordre des Palmes Académiques“ ernannt worden. Jetzt wurde Patricia Oster-Stierle zur „Ritterin des nationalen Verdienstordens“ gekürt.

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