Vizepräsidentin für Europa der Saar-Uni erhält französischen Orden

Der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy hat Patricia Oster-Stierle, Vizepräsident für Europa der Universität des Saarlandes, mit dem nationalen Verdienstorden ausgezeichnet. Die Professorin für französische Literatur der Saar-Uni wurde als „herausragende Aktivistin und Leitfigur der deutsch-französischen Beziehungen im Saarland auf dem Gebiet von Bildung und Wissenschaft“ geehrt.

Mit ihrem Engagement für den Europaschwerpunkt der Universität und für die „Universität der Großregion“ setzte sich Patricia Oster-Stierle dafür ein, dass in der Großregion von Saarland, Lothringen, Luxemburg, Wallonien und Rheinland-Pfalz ein gemeinsamer Hochschulraum entsteht. Dieser ermöglicht Studentinnen und Studenten grenzüberschreitend zu studieren und während eines Semesters Vorlesungen an verschiedenen Hochschulen der Großregion zu besuchen.

Patricia Oster-Stierle ist die einzige Vizepräsidentin für Europa einer deutschen Hochschule. Sie widmet sich schon seit langem sehr intensiv der deutsch-französischen Zusammenarbeit in Forschung und Lehre. Daraus entwickelte sich ihr Engagement für den grenzüberschreitenden Austausch in der Großregion, der auch Luxemburg und Belgien mit einschließt. Ihr Ziel ist es, dass die Mobilität von Studentinnen und Studenten über die Sprachgrenzen hinweg schon bald zum selbstverständlich gelebten Hochschulalltag gehört. Dafür erhielt sie jetzt den französischen Orden (Ordre national du mérite), den der französische Botschafter Maurice Gourdaul im Saarbrücker Rathaus überreichte. Im Rahmen der Feierstunde wurden auch Charlotte Britz, Oberbürgermeisterin der Stadt Saarbrücken, und die Geschäftsführerin der Saarmesse Mechthild Grandmontagne geehrt. Alle drei erhielten die Auszeichnung für ihre Verdienste um die Großregion, die sich zu einer „Drehscheibe für den regen Austausch zwischen Frankreich und Deutschland“ entwickelt hat.

Für ihre Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Romanistik war die Saarbrücker Professorin für französische Literatur bereits vor vier Jahre zum „Officier de l’Ordre des Palmes Académiques“ ernannt worden. Jetzt wurde Patricia Oster-Stierle zur „Ritterin des nationalen Verdienstordens“ gekürt.

Die Rede von Altkanzler Helmut Schmidt auf dem SPD-Parteitag

Am Sonntag, 4. 12., begann der SPD-Parteitag in Berlin mit einer Rede Altbundeskanzler Helmut Schmidt mit einem Appell zur Integration in Europa. Zu Beginn seiner Rede ging er auf die Geschichte Deutschlands in Europa und auf das deutsch-französische Verhältnis ein. Er erinnerte an eine Rede Jean Monnets, die er 1956 verfolgt hat. Er war derjenige von den französischen Politikern, die am weitesten sahen. Ein Europa der Integration, der kleinen aufeinanderfolgenden Schritte. So wie Giscard d’Estaing und er später diese Politik verfolgt haben, fügte der Altkanzler hinzu. Und wie Mitterrand und Kohl die Europapolitik fortgeführt haben. Über die Parteigrenzen hinweg hat er uns allen ins Gewissen geredet. Und von einer Übernahme der Macht durch die Finanzwelt hat er gesprochen (Applaus) wartet, sagt Schmidt… und die Politiker haben es zugelassen. Und dann hat er die Größenverhältnisse vorgerechnet, welchen Anteil Europa vor 50 Jahren, heute und in 50 Jahren an der Welt hat.

L’énergie nucléaire en France et sa pérennité

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Eurobonds. Oui ou non ?

Rien est encore décidé. Le sauvetage de l’Euro continue à être un sujet n des relations franco-allemandes : „Assortis de nouvelles conditions, les eurobonds pourraient convaincre l’Allemagne,“ Le Monde, 22. November 2011, unter dieser Überschrift vermutet Audrey Fournier, dass Deutschland demnächst vielleicht doch den bisher so strikt abgelehnten Eurobonds zustimmen wird: „Pour l’Allemagne, c’est toujours non, mais les mentalités sont en train d’évoluer. Alors qu’une nouvelle proposition sur des eurobonds, titres de dette garantis en commun par les membres de la zone euro, est en cours d’élaboration au sein de la Commission européenne, Berlin persiste dans son refus de toute extension du rôle de la Banque centrale européenne (BCE) au-delà du simple maintien des prix.“

Yves Sintomer: Vortrag in Stuttgart,
Neue Formen der Demokratie

Do, 03. November 2011 19:30
Stadtbibliothek, Mailänder Platz 1, 70173 Stuttgart

Eine gute Gelegenheit, die neue Stadtbibliothek in Stuttgart kennenzulernen.

Der Vortrag von Yves Sintomer bildet (Universität Paris 8): Neue Formen der Demokratie den Auftakt zu Deutsch-französischen Graduierten-Colloquium zum Thema „Die Bürger und ihr Staat – Repräsentation, Partizipation und Vertrauen in Frankreich und Deutschland“.

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts sind in Frankreich und Deutschland ähnliche Tendenzen im Verhältnis der Bürger zu ihrem Staat zu erkennen: Ihr Engagement in Parteien und Verbänden nimmt ab, während zugleich lockere Formen zivilgesellschaftlicher Beteiligung an Bedeutung gewinnen. Die Forderung nach einer Ergänzung repräsentativer Verfahren durch direktdemokratische Elemente wird immer lauter, während öffentliche politische Debatten aus den Parlamenten in Talk-Shows abzuwandern drohen. Der Politikwissenschaftler Yves Sintomer wird in seinem Vortrag der Frage nachgehen, was geschehen muss, damit die Bürger den Staat als ihren Staat erleben und dabei auf konkrete Beispiele neuer Formen demokratischer Willensbildung verweisen.

> Internationales Zentrum für Kultur- und Technikforschung, IZTK, der Universität Stuttgart

In französischer Sprache mit Übersetzungshilfe
Die Veranstaltung wird von der DVA-Stiftung gefördert.

Das deutsch-französische Geschichtsbuch


> „Das Buch ist ein echter Erfolg“
Interview mit Projektleiter Dr. Ilas Körner-Wellershaus (über Bildungsklick)

Ein gemeinsames Geschichtsbuch für deutsche und französische Schüler. Als Peer Steinbrück heute morgen im Bundestag seine Rede im Rahmen der Debatte um die Abstimmung zum erweiterten EURO-Rettungsschirm an die vielen Gedenktafeln in französischen Kirchen mit den Namen der Opfer des 1. und 2. Weltkrieges erinnerte, wurde deutlich, dass die Schuldenmisere nicht über die Bedeutung der europäische Idee hinwegtäuschen darf. Die deutsch-französische Aussöhnung, die de Gaulle und Adenauer besiegelten ist ein europäisches Erfolgsmodell, weil ganz Europa davon profitiert hat. Der Frieden in Europa ist seitdem zum Magnet für viele weitere Länder geworden. Das deutsch-französische Geschichtsbuch lehrt, dass Ereignisse aus dem Blick der Nachbarn unterschiedlich interpretiert werden, aber dass es sich trotzdem um eine gemeinsame Geschichte handelt.

Geburtstag: 5 Jahre Frankreich-Blog

Haben Sie hier schon mal etwas Interessantes gefunden? Dann waren die fünf Jahre Frankreich-Blog nicht umsonst. 1350 Beiträge zeigen Schülerinnen und Schüler, dass eine Abwahl des Fachs Französisch keinen Sinn macht.

Und > Gilles Floret: > Cinq minutes de dictée avec Gilles Floret (XII) ist mit 14940 Seitenaufrufen > Jean-Paul Sartre mit 14493 Seitenaufrufen voraus.

> http://www.france-blog.info/argumente-fur-franzosisch

Schüleraustausch mit der Nachbarregion
„Ein paar Kilometer weiter ist alles anders“
Ein Film im SR-Fernsehen

Preview beim Saarländischen Rundfunk!

Am Samstag, 10. September, 18 h 45, wird im SR Fernsehen der Film > Ein paar Kilometer weiter ist alles anders von Annette Bak gesendet. Zwei Mal vier Wochen Schüleraustausch in der Nachbarregion werden hier in 30 Minuten erzählt. Zum Angucken vor allem für alle diejenigen, die sich noch nicht so recht rübertrauen.

Vier jugendliche aus dem Saarland Jana (16), Klara (16), Patrizia (15) und Mira (14) wollen mal gucken, wie es jenseits der Grenze zu Frankreich aussieht und haben einen Schüleraustausch geplant und organisiert. Nicht gleich nach Paris oder Bordeaux. Ihre Reise geht nach Metz, wo die französischen Gastfamilien sie aufgenehmen. Annette Bak und ihr Filmteam haben sie begleitet. Weniger als 100 km von zu Hause weg und alles ist komplett anders. Die Franzosen essen abends immer warm und mittags gibts in der Schulkantine ein Mehrgängemenü, da kann man sich schnell daran gewöhnen. Und wichtige Erfahrungen werden gemacht: „Hier wird in der Gemeinschaft niemand ausgeschlossen“, bemerkt eine der Schülerinnnen. Über den Frontalunterricht mit wenig Schülerbeteiligung, wundern sich die Mädchen, finden es aber spannend, die französische Schule zu entdecken.

Vier Wochen später packen die französischen Gastgeber die Koffer und die Metzerinnen Chloé (15), Anne-Claire (16), Pernelle (15) und Céline (15) reisen nach Deutschland. Wieder ein kleiner Kulturschock diesmal in die andere Richtung. Abends gibt es Brot, Wurst und Käse, und der Gang zum Supermarkt muss die Schulkantine ersetzen. Die Integration in den Unterricht fällt ihnen nicht schwer und überhaupt findet die französischen Schülerinnen ihre deutschen Gastgeber riesig nett. Zuerst war alles ihr ungewohnt, berichtet die deutsche Gastmutter, dann aber ist ihr französischer Gast richtig aufgetaut. Und das kann man auch im Film mit verfolgen.

Fast alle Szenen wurden mit Digitalkameras aufgenommen. Das verleiht dem Film einen sehr authentischen Schliff. Kein unnötiges oder höfliches Lob, der Film bringt ganz einfach den Spaß an der Entdeckung des Neuen rüber. Natürlich wird ständig verglichen. Wie ist es bei uns, wie ist es hier? Manchmal sind es aber auch keine Unterschiede mehr, in Metz gibt es eine ganz andere Welt, auf die die Mädchen sich nach kurzer Eingewöhnung sehr gerne einlassen. Bei der Rückkehr merken Jana und ihre Freundinnen, dass sie einiges im Unterricht verpasst haben, aber in Französisch sind sie den Daheimgebliebenen voraus. Ihren französischen Austauschpartner geht es ähnlich, nicht nur die Erinnerungnen nehmen sie nach Metz mit auch viele neue Wörter und die Gewissheit, dass Deutsch weniger schwer ist, als dies in der Schule manchmal den Anschein hat.

Das Radio Feature: Sonntag, 18. Septemberr, 12. 30 Uhr, in „Land und Leute“ auf SR 3 Saarlandwelle.

> Fotogalerie Website des SR

> Ein paar Kilometer weiter ist alles anders SR-Online

> Schuman-Programm – Programme Schuman

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> Schüleraustausch
> Argumente für Französisch

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