Pierre-Yves le Borgn’ : Braucht die deutsch-französische Zusammenarbeit ein neues Fundament?

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1963-2019

> Le traité de l`Élysée de 1963

> Der Élysée-Vertrag von 1963

> Le Traité d’Aix-la-Chapelle sur la coopération et l’intégration franco-allemandes (2019)

> Der deutsch-französische Kooperationsvertrag von Aachen (2019)

Der Elysée-Festvortrag:
Pierre-Yves le Borgn’ : Braucht die deutsch-französische Zusammenarbeit ein neues Fundament?

Di, 28. Januar 2014 19:30
> Stadtbibliothek Stuttgart, Mailänder Platz 1, 70173 Stuttgart

Kaum ist das Jubiläumsjahr zum 50. Jahrestag des deutsch-französischen Vertrages (> 63 Beiträge auf diesem Blog) vorbei, geht es weiter. Nun überprüfen wir, ob die vielen Zusagen eingehalten werden: Eine solch enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zweier souveräner Staaten ist weltweit einmalig und wird international bewundert. Gegenwärtig geraten ganz alltägliche Fragen in den Fokus wie die Frage eines einheitlichen Familienrechts das Tausende deutsch-

Auf unserem Blog:

> Nachgefragt: Henri Murger, Scènes de la vie de bohème

> Premierminister Jean-Marc Ayrault erneuert sein Versprechen einer Steuerreform

> Der Computer im Französischunterricht

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französischer Familien betrifft. Die größte Herausforderung liegt jedoch in der Harmonisierung konkurrierender europapolitischer Vorstellungen. Nicht nur die Politik, auch die Ideen und Vorstellungen der Zivilgesellschaft sind gefragt.

Pierre-Yves le Borgn’ (PS) ist „Député des Français de l’étranger. Circonscrition Allemagne, Europe centrale et orientale“ des > 7. Auslandswahlkreises. Er ist von den Franzosen gewählt worden worden, die in Deutschland, Mittel- und Osteuropa wohnen. 2008 hat Frankreich mit einer Verfassungsreform die Welt in elf Wahlkreise aufgeteilt. Daher hat Pierre-Yves le Borgn‘ sein Wahlkreisbüro in Köln.

Vortrag auf Deutsch

Die Veranstaltung wird von der DVA-Stiftung gefördert.

Anmeldung erforderlich unter > helene.rondeau@izkt.uni-stuttgart.de

> Une visite à l’Assemblée Nationale. Une interview avec Pierre-Yves Le Borgn’ – Frankreich-Blog
> L’interview : Pierre-Yves Le Borgn’, Député à l’Assemblée Nationale – Frankreich-Blog

> M. Pierre-Yves Le Borgn’ Assemblée Nationale
> Persönliche Website von Pierre-Yves Le Borgn’
> Pierre-Yves Le Borgn’ – Wikipedia
> Facebook – Pierre-Yves Le Borgn’
> Pierre-Yves Le Borgn – Twitter

Das Saarland ist Brücke zwischen Frankreich und Deutschland.
Eckpunkte einer Frankreichstrategie für das Saarland

„Das Frankreichjahr 2013 der Landesregierung aus Anlass des 50. Jubiläums des Élysée-Vertrages hat die deutsch-französische Freundschaft vertieft“, erklärte inisterpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer auf der Landespressekonferenz am 22. Januar 2014.

„Das Saarland versteht sich als Brücke zwischen Deutschland und Frankreich. Die historisch gewachsene und in den letzten Jahrzehnten mit großen Anstrengungen ausgebaute Frankreichkompetenz ist eine große Chance für die Zukunft und die Eigenständigkeit unseres Landes. Der Erfolg der deutsch-französischen Versöhnung, der

Der Elysée-Festvortrag:
> Pierre-Yves le Borgn’: Braucht die deutsch-französische Zusammenarbeit ein neues Fundament?
Stuttgart, Stadtbibliothek, Di., 28.1.2014, 19 h 30



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sich im Saarland auf allen Gebieten zeigt, ist ein Modell für gelungene europäische Integration und Kohäsion,“ heißt es in den > > Eckpunkten einer Frankreichstrategie für das Saarland, wo auf 38 Seiten die Projekte der saarländischen Landesregierung für die deutsch-französische Kooperation vorgestellt werden. Hier geht es nicht mehr um die immer so gelobte Vertiefung oder künftig engere Kooperation, wie so oft Worthülsen geschmiedet werden; in diesem Papier geht es um konkrete Projekte mit der die Landesregierung die Kooperation mit Frankreich prägen möchte: „Das Saarland soll im Bundesgebiet erster Ansprechpartner für deutschfranzösische
Beziehungen werden. Die sprachlichen und interkulturellen Kompetenzen seiner Bevölkerung bilden die Basis dieser Entwicklung.“ S. 10

„Innerhalb einer Generation, d.h. innerhalb von 30 Jahren, soll die Amts- und Bildungssprache Deutsch möglichst konsequent durch Französisch als weitere Verkehrssprache ergänzt werden.“ S. 10

„Das Saarland ist Brücke zwischen Frankreich und Deutschland. Diese gilt es auszubauen und zu stabilisieren. Hierzu bedarf es einer verstärkten Profilierung des Landes in der Außenwirkung nach Frankreich. Zielgruppe sind dabei sowohl französische Unternehmen als auch die Regierung, Institutionen und die breite Öffentlichkeit. Durch Präsenz in der französischen Hauptstadt Paris und weiteren französischen Metropolen stellt sich das Saarland als Mediator französischer Interessen und „Türöffner“ zu Deutschland dar.“ (S. 12)

> Eckpunkte einer Frankreichstrategie für das Saarland
> Les grands axes d’une stratégie « France » pour la Sarre

> Das Saarland baut Frankreichkompetenz aus – Bildungsklick

> 22. Januar 2012: Deutsch-französischer Tag. Ein Interview mit Annegret Kramp-Karrenbauer

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier zu Besuch in Paris

„Wir wollen den Beziehungen zwischen Berlin und Paris neuen Schwung geben. Ein deutsch-französischer Schulterschluss stärkt die europäische Außenpolitik. Wenn Deutschland und Frankreich an einem Strang ziehen, geht es voran in Europa,“ erklärte > Frank-Walter Steinmeier vor der heutigen Reise nach Paris.

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier und sein Amtskollege Laurent Fabius haben heute auf ihre Art den in den Schulen unserer beiden Länder anstehenden schon traditionellen > deutsch-französischen Tag mit einem Treffen in Paris gefeiert. Die Pressekonferenz der beiden Außenminister:

>

> Entretien de Laurent Fabius avec son homologue allemand, Frank-Walter Steinmeier (Paris, 21 janvier 2014) – Website des Quai d’Orsay

Die beiden Außenminister haben über Zentralafrika, die Sahel-Zone und Syrien gesprochen. Sie untersuchen, wie die Kooperation zwischen ihren beiden Ministerien verstärkt werden könne.

Liest man die folgende Erklärung gibt es einen Auslegungsspielraum oder es werden auch Erwartungen geweckt. Sicher ist, dass, wei man auf französisch sagt: le courant passe entre les deux: Welche Vertretungen Deutschlands und Frankreichs im Ausland werden zusammengelegt werden? Bei welchen Auslandsreisen werden beide Minister gemeinsam auftreten?

Aus ihrem Gespräch entstand eine als Pressemitteilung verteilte > Gemeinsame Erklärung von Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier und Außenminister Laurent Fabius zur deutsch-französischen Zusammenarbeit, die wir hier anzeigen:
„Bei ihrer heutigen Zusammenkunft in Paris haben der französische Außenminister Laurent Fabius und Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier ihr gemeinsames Ziel bekräftigt, die Zusammenarbeit zwischen Frankreich und Deutschland nachdrücklich zu stärken.

Es wurde folgendes vereinbart:

– Die Minister werden sich systematisch vor den Sitzungen des EU-Außenministerrates und des EU-Rates für Allgemeine Angelegenheiten abstimmen.

– Die Minister werden gemeinsame Reisen in Regionen planen, die für beide Länder und für die Europäische Union von besonderem Interesse sind. Im Anschluss können die Minister den zuständigen Ausschüssen der Assemblée nationale und des Bundestags darüber berichten.

– Die Minister haben beschlossen, die Zusammenarbeit bei der Früherkennung von Krisen und der Krisenprävention voranzubringen.

– Die Minister werden konkrete Möglichkeiten einer gemeinsamen Unterbringung von diplomatischen Einrichtungen im Ausland prüfen.

– Mit Blick auf die Europäischen Wahlen wollen die Minister sich gemeinsam dafür einsetzen, den Bürgern in Frankreich und Deutschland die Bedeutung Europas zu erläutern.

Dieses Treffen bot den beiden Ministern außerdem die Möglichkeit, die vorrangigen Themen zu benennen, die sich für eine enge Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern eignen, insbesondere mit Blick auf den deutsch-französischen Ministerrat vom 19. Februar.“

Und sie haben über die Vorbereitung des deutsch-französischen Gipfel gesprochen, der am 19. Februar in Paris stattfinden wird.

> Deutsch-französischer Schulterschluss für Europa – Website des Auswärtigen Amts
> Besondere Verantwortung für deutsch-französisches Miteinander – Website des Auswärtigen Amts

Nachgefragt: Die deutsch-französischen Beziehungen
Ein Gespräch im DFI mit Henrik Uterwedde

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Les articles sur notre blog.

Präsident Hollande hat in seiner > Pressekonferenz am vergangenen Dienstag die Ankündigung in seiner Neujahrsansprache zusammen mit Deutschland neue Initiativen zugunsten einer Stärkung der Europäischen Union vorlegen zu wollen, präzisiert:

> Wirtschafts- und Sozialkonvergenz zwischen Deutschland und Frankreich
> Die Schaffung eines deutsch-französischen Unternehmens für die Energiewende
> Eine neue Initiative für die Verteidigung: “Ich wünsche, dass ein deutsch-französisches Paar für ein Europa der Verteidigung handeln kann.”

Heute hatten wir eine Gelegenheit, Professor Henrik Uterwedde, den stellvertretenden Leiter des > Deutsch-französischen Instituts in Ludwigsburg nach den Ergebnissen der Pressekonferenz von François Hollande zu befragen.

Also zuerst die Wirtschafts- und Sozialkonvergenz zwischen Deutschland und Frankreich“. Was meint der französische Präsident damit? Verbirgt sich dahinter ein wirkliches Projekt, ist das mehr als die übliche Formel, „wir wollen künftig enger zusammenarbeiten“? Es gab auch ein kleines Lob für die Große Koalition in Berlin. Der Mindestlohn sei ein richtiger Schritt auf diesem Weg. Ist diese Bemerkung ein Zeichen dafür, dass Hollande die Zusammenarbeit mit der Großen Koalition leichter fallen wird als mit der vorhergehenden Regierung?

> Die Schaffung eines deutsch-französischen Unternehmens für die Energiewende: Hollande spricht von einer „entreprise“, man muss ja genau hingucken, meint er ein Projekt oder wirklich ein Wirtschaftsunternehmen für die Energiewende?

Der dritte Vorschlag > Eine neue Initiative für die Verteidigung: “Ich wünsche, dass ein deutsch-französisches Paar für ein Europa der Verteidigung handeln kann,” klingt sehr vage, eher wie eine Absichtserklärung. Kann da mehr daraus werden?

Hollande hat einen „pacte de responsabilité » angekündigt. Kann er damit eine Wende in Frankreich schaffen?

Herr Uterwedde, Sie haben kürzlich zusammen mit Jacques Mistral einen Aufsatz in dem Band von Lorenzi und de Boissieu „Si le soleil se levait à nouveau sur l’Europe“ veröffentlicht, in dem Sie zu Beginn auf die notwendige Kompromisse zwischen Frankreich und Deutschland hinweisen, ohne die es keine Kompromisse und folglich keinen Fortschritt in Europa gebe. Hat man da in den letzten Jahren etwas verpasst?

< Christian de Boissieu, Jean-Hervé Lorenzi Et si le soleil se levait à nouveau sur l'Europe ? Paris Fayard 2013. Rezension: > Die politische und wirtschaftliche Zukunft Europas – www.romanistik.info

Die Eurokrise hat Abstimmungsproblem offenbart. Von einer Haushaltsdisziplin mochte man in Frankreich zunächst nicht recht was hören, gleichzeitig wurden die deutsche Exporterfolge als schädlich für die Partner kritisiert. Wird sich das jetzt ändern?

Ist die Einigung auf die Bankenunion ein richtiger Schritt auf dem Weg zur Stabilisierung des Euros?

Wird Hollande das Vertrauen der Franzosen wiederzurückgewinnen können, wenn er jetzt den angekündigten Reformplan wirklich in die Tat umsetzt?

Oft wird vom deutsch-französischen Motor gesprochen, Sie wollen ihn gerade jetzt wieder anwerfen: Sie sehen drei Baustellen: die Steuerunion, die Bankenunion und die politische Union. WO sind wir heute und wo sollte Europa in fünf Jahren sein

P. S. Olivier Pastré stellt in dem zitierten Band „Si le soleil se levait à nouveau sur l’Europe“ den Zusammenschluss von Frankreich und Deutschland im Jahr 2025 vor. Wir haben Professor Uterwedde gefragt, ob das ein Gedankenspiel, eine Vision oder ein Projekt sei?

> Frankreich-Bibliothek

Der Deutsch-Französische Tag am 22. Januar 2014

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Ludwigsburg: Eine kulinarische Lesung

Am 29.01.2014 laden das deutsch-französische Institut und die Stadtbücherei Ludwigsburg dazu ein, Literatur mit allen Sinnen zu genießen. Eine kulinarische Lesung, organisiert von Studenten der Hochschule der Medien in Zusammenarbeit mit dem deutsch-französischen Institut Ludwigsburg und der Stadtbibliothek Ludwigsburg mit kulinarischen Zitate aus deutscher und französischer Literatur werden erfahrbar gemacht indem passende kleine Gerichte serviert werden. Vorgetragen und interpretiert werden die Zitate von Niko K, einem französischem Slam-Poeten und Schauspieler.

Das Studienprojekt: „Cuisine et Littérature/Kulinarische Romane“ findet im Rahmen des Studienganges „Bibliotheks- und Informationsmanagement“ an der Hochschule der Medien in Stuttgart statt. Es soll dazu anregen Literatur mit anderen Sinnen wahrzunehmen und soll an Frankreich interessierten Deutschen einen ungewohnten Einstieg in französische Literatur bieten.

Oft ist der Beginn am Schwersten, doch sind die ersten Seiten in einer anderen Sprache erst gelesen, wird es immer leichter, den Inhalt zu begreifen. Leichter fällt es, wenn Teile des Inhaltes bekannt sind: der Geruch und Geschmack einer Madeleine – da denken wir gleich alle an Proust! d. Red. – frisch aus dem Ofen, ein wunderbarer runder Käse – so wird der Genießer zum Teil der Geschichte.

Eintritt 10 Euro

Im kleinen Saal des Kulturzentrums in Ludwigsburg am 29.01.2014 um 19:00 Uhr

Kulturzentrum Ludwigsburg – Wilhelmstr. 9/1 – 71638 Ludwigsburg/Württemberg

> Anmeldung ) oder per Telefon (07141 – 93030) oder per Fax (07141 – 930355).

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Martin Villinger, Leiter der Frankreich-Bibliothek (villinger@dfi.de – 07141 – 930335).

Wir würden uns freuen, Sie bei unserer Veranstaltung begrüßen zu dürfen.

Mit freundlichen Grüßen
Martin Villinger

Staatsminister Michael Roth ist neuer Beauftragter für die deutsch-französische Zusammenarbeit

Das Bundeskabinett hat heute Staatsminister Michael Roth zum Beauftragten für die deutsch-französische Zusammenarbeit ernannt. Damit ist er Nachfolger in beiden Ämtern von > Michael Link, den wir kürzlich in Ludwigsburg interviewt haben. In Paris ist der Minstre d’État Thierry Repentin mit der Aufgabe des Beauftragten ür die deutsch-französische Zusammenarbeit betraut.

Aus Anlass seiner Ernennung erklärte Staatsminister Roth:
„Damit Europa vorankommt, ist eine enge und vertrauensvolle Partnerschaft zwischen Deutschland und Frankreich unverzichtbar. Das gilt 2014 mehr denn je.

In diesem Jahr gedenken wir einschneidender historischer Ereignisse, wenn sich der Beginn des Ersten Weltkriegs zum 100. Mal und der Ausbruch des zweiten Weltkriegs zum 75. Mal jähren. Die friedlichen Revolutionen in Mittel- und Osteuropa haben uns Europäer vor 25 Jahren wieder zusammengeführt.

Mit meinem französischen Amtskollegen Thierry Repentin bin ich mir einig, dass wir gerade in diesem Gedenkjahr den Bürgerinnen und Bürgern verdeutlichen wollen: Europa ist mehr als der Euro und Krisenmanagement. Europa ist vor allem eine Werte- und Solidaritätsunion. Hier wollen wir gemeinsam deutliche Akzente setzen.“

Ein wichtiger bevorstehender Termin in der bilateralen Agenda der Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich sind die nächsten deutsch-französischen Regierungskonsultationen am 19. Februar 2014 in Paris.

Den Beauftragten steht in beiden Ländern ein Stellvertreter aus dem Außenministerium des Partnerlandes als Austauschbeamter zur Seite.

> Deutsch-französische Zusammenarbeit – Website des Auswärtigen Amtes

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