22. Januar 2007: Deutsch-Französischer Tag und EU-Projekttag

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Die Novembermonate im 20. Jahrhundert

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Les systèmes politiques différents – une comparaison entre la France et l’Allemagne

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Les Novembre du XXème siècle…

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Deutsch-französische Kulturpolitik

Die deutsch-französischen Beziehungen sind vorbildhaft hinsichtlich der Aussöhnung zweier Staaten. Auch im Bereich der Kultur gibt es viele Institutionen und Abkommen, die den beiderseitigen Kulturaustausch fördern sollten. Seit 1954 sind mehr als 60 deutsch-französische Abkommen zur Kultur auf dem Papier erstellt worden. In dieser Hinsicht sind Frankreich und Deutschland ein Vorbild für den Rest der Welt. Das Ergebnis: Acht Prozent der Franzosen können sich auf Deutsch ausdrücken, 15 Prozent der Deuschen können sich auf Französisch ausdrücken (EU-Kommission, Feb. 2006). Das war auch schon 1950 so, obwohl das deutsch-französische Kulturabkommen von 1954 und der Elysée-Vertrag von 1963 (Abschnitt C: Sprachunterricht) dem Sprachunterricht alle Unterstützung zusicherten. Und hinsichtlich des Sprachunterrichts ist von der „Gemeinsamen Erklärung“ zum 40. Jahrestags von Gerhard Schröder und Jacques Chirac nicht viel geblieben. Der Rückgang des Französischunterrichts liegt nicht am Desinteresse der Schüler, sondern er liegt daran, daß die Regierungen die Abkommen als Empfehlungen verstehen und folglich nicht ausführen. Schüler können Französisch abwählen, bevor sie den geringsten Eindruck von der französischen Literatur und Kultur erhalten haben. Die Regierungen lassen sich durch private Sponsoren vertreten: France-Mobile und Deutsch-Mobile rollen durch beide Länder. Sie erreichen die Jüngsten, können aber den Literaturunterricht nicht ersetzen.

In seinem Impulsreferat auf dem Treffen der Teilnehmer am deutsch-französisch-belgischen Programm für wissenschaftliche Volontäre an Museen vom 27. bis 28.10.2006 (Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland) in Bonn hat Professor Ingo Kolboom (Romanisches Seminsar der TU Dresden, seit 1995 Mitglied des deutsch-Französischen Kulturrates) auf die desolate Situation der deutsch-französischen Kulturpolitik und ihrer Ergebnisse hingewiesen. Ingo Kolboom, Anmerkungen zur deutsch-französischen Kulturpolitik stehen hier als Download zur Verfügung.

Centre Culturel Franco-Allemand Karlsruhe

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Das hat André Bord über das > Institut français in Karlsruhe gesagt, aber ich finde das gilt eigentlich für alle Institutionen, die sich seit langer Zeit in beiden Ländern für den kontinuierlichen Ausbau der deutsch-französischen Beziehungen einsetzen.

> Centre Culturel Franco-Allemand Karlsruhe

Informationszentrum für dt.-frz. Beziehungen

Gastbeitrag von Sebastian Nix:

Wer Informationen zu Geschichte und Gegenwart der deutsch-französischen Beziehungen „aus einer Hand“ sucht, ist bei der Frankreich-Bibliothek des Deutsch-Französischen Instituts (dfi) in Ludwigsburg an der richtigen Adresse. Die 1990 eröffnete Bibliothek bietet ein breites Spektrum an wissenschaftlicher Literatur (ca. 35.000 Bände, außerdem 250 laufende eitschriftenabonnements und ebenso viele laufend gehaltene Jahrbücher) über das gegenwärtige Frankreich und die deutsch-französischen Beziehungen. Alle Titel und sogar viele einzelne Aufsätze aus Büchern und Zeitschriften kann man im Online-Katalog der Bibliothek (http://www.dfi.de/de/opac_standard.shtml) finden. Dazu kommt noch ein umfangreiches Pressearchiv mit mehr als einer halben Mio. Artikeln, v. a. aus der überregionalen Presse Frankreichs und Deutschlands. Die Bibliothek ist öffentlich zugänglich und an allen
Wochentagen geöffnet. Weitere Informationen gibt’s auf der Homepage des
> dfi: http://www.dfi.de/de/bibliothek_kurzprofil.shtml.

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