Les Novembre du XXème siècle…

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Deutsch-französische Kulturpolitik

Die deutsch-französischen Beziehungen sind vorbildhaft hinsichtlich der Aussöhnung zweier Staaten. Auch im Bereich der Kultur gibt es viele Institutionen und Abkommen, die den beiderseitigen Kulturaustausch fördern sollten. Seit 1954 sind mehr als 60 deutsch-französische Abkommen zur Kultur auf dem Papier erstellt worden. In dieser Hinsicht sind Frankreich und Deutschland ein Vorbild für den Rest der Welt. Das Ergebnis: Acht Prozent der Franzosen können sich auf Deutsch ausdrücken, 15 Prozent der Deuschen können sich auf Französisch ausdrücken (EU-Kommission, Feb. 2006). Das war auch schon 1950 so, obwohl das deutsch-französische Kulturabkommen von 1954 und der Elysée-Vertrag von 1963 (Abschnitt C: Sprachunterricht) dem Sprachunterricht alle Unterstützung zusicherten. Und hinsichtlich des Sprachunterrichts ist von der „Gemeinsamen Erklärung“ zum 40. Jahrestags von Gerhard Schröder und Jacques Chirac nicht viel geblieben. Der Rückgang des Französischunterrichts liegt nicht am Desinteresse der Schüler, sondern er liegt daran, daß die Regierungen die Abkommen als Empfehlungen verstehen und folglich nicht ausführen. Schüler können Französisch abwählen, bevor sie den geringsten Eindruck von der französischen Literatur und Kultur erhalten haben. Die Regierungen lassen sich durch private Sponsoren vertreten: France-Mobile und Deutsch-Mobile rollen durch beide Länder. Sie erreichen die Jüngsten, können aber den Literaturunterricht nicht ersetzen.

In seinem Impulsreferat auf dem Treffen der Teilnehmer am deutsch-französisch-belgischen Programm für wissenschaftliche Volontäre an Museen vom 27. bis 28.10.2006 (Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland) in Bonn hat Professor Ingo Kolboom (Romanisches Seminsar der TU Dresden, seit 1995 Mitglied des deutsch-Französischen Kulturrates) auf die desolate Situation der deutsch-französischen Kulturpolitik und ihrer Ergebnisse hingewiesen. Ingo Kolboom, Anmerkungen zur deutsch-französischen Kulturpolitik stehen hier als Download zur Verfügung.

Centre Culturel Franco-Allemand Karlsruhe

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Das hat André Bord über das > Institut français in Karlsruhe gesagt, aber ich finde das gilt eigentlich für alle Institutionen, die sich seit langer Zeit in beiden Ländern für den kontinuierlichen Ausbau der deutsch-französischen Beziehungen einsetzen.

> Centre Culturel Franco-Allemand Karlsruhe

Informationszentrum für dt.-frz. Beziehungen

Gastbeitrag von Sebastian Nix:

Wer Informationen zu Geschichte und Gegenwart der deutsch-französischen Beziehungen „aus einer Hand“ sucht, ist bei der Frankreich-Bibliothek des Deutsch-Französischen Instituts (dfi) in Ludwigsburg an der richtigen Adresse. Die 1990 eröffnete Bibliothek bietet ein breites Spektrum an wissenschaftlicher Literatur (ca. 35.000 Bände, außerdem 250 laufende eitschriftenabonnements und ebenso viele laufend gehaltene Jahrbücher) über das gegenwärtige Frankreich und die deutsch-französischen Beziehungen. Alle Titel und sogar viele einzelne Aufsätze aus Büchern und Zeitschriften kann man im Online-Katalog der Bibliothek (http://www.dfi.de/de/opac_standard.shtml) finden. Dazu kommt noch ein umfangreiches Pressearchiv mit mehr als einer halben Mio. Artikeln, v. a. aus der überregionalen Presse Frankreichs und Deutschlands. Die Bibliothek ist öffentlich zugänglich und an allen
Wochentagen geöffnet. Weitere Informationen gibt’s auf der Homepage des
> dfi: http://www.dfi.de/de/bibliothek_kurzprofil.shtml.

Die deutsch-französischen Beziehungen

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Ergänzt am 5. 10. 2006.

Warum für Frankreich bloggen?

Als ich gestern vom Frankreich-Blog erzählte, wurde ich nach dem Zweck dieses Projekts gefragt: Hier kommt die Antwort. Doch zunächst die Frage: Was ist eigentlich ein Blog?

Ein Blog, das Wort ist aus „Web„und „Logbuch“ entstanden, bekommt wie eine Internet-Seite eine Adresse im Netz. Die Seite wird durch Einträge oder Artikel gefüllt, die mehr oder weniger regelmäßig im Blog escheinen. Die neuesten Artikel kommen zuerst. Ältere Artikel werden auch in den Kategorien abgelegt. Man sagt übrigens das Blog, auch wenn der Duden glaubt, „der Blog“ erlauben zu dürfen. Ist aber falsch.

Blogs werden durch andere Techniken als die üblichen bei Websites im Internet bekannt gemacht. Dabei ist u.a. auch die Überschrift wichtig und der > RSS-Feed, der vom Blog automatisch hergestellt und von dafür geeigneten Diensten, u.a.  >  Technorati, im Netz gelesen werden kann. Technorati scheint zur Zeit überfordert zu sein, jedenfalls wird dort dieses Blog zur Zeit  nicht aktualisiert: :-(   Vielleicht weiß ein Leser einen Rat, wie Technorati geweckt werden könnte? NACHTRAG; Technorati gelobt besserung, hat aber meinen Blog immer noch nciht gefunden, w. 26.9.06 –  Je besser die Überschrift die aktuellen Suchbegriffe trifft, um so besser wird sie von Suchmaschinen für Blogs wie Technorati gefunden gefunden. Wie gesagt diese Suchmaschine ist zur Zeit wohl etwas überlastet, denn es gibt weltweit schon 55 Millionen Blogs, die von Technorati gelistet werden.

Natürlich gibt es viele unterschiedliche Arten von Blogs. Einige schreiben in ihr Blog tatsächlich eine Tagebuch, dann gibt es Blogs zu bestimmten Themen oder wie hier eben über Frankreich und die deutsch-französischen Beziehungen. Die Idee für dieses Frankreich-Blog entstand bei Klett, und weil der Autor dieses Blogs seit 10 Jahren eine > Internet-Seite für Romanisten betreut, die vom Romanischen Seminar der TU Dresden gehostet wird, soll auch weiterhin die Themenbreite möglichst vielfältig sein, wobei in einer Kategorie aber auch Schulbücher erwähnt werden dürfen.

Man kann Beiträge kommentieren _ Sagen Sie ihre Meinung oder Widerspruch – vor allem alles das, was sie Leser des Blogs noch weiterbringt! Danke! – und diese Einträge werden von der Redaktion freigeschaltet. Man kann sich auch als Autor neuer Beiträge bei der > Redaktion  anmelden. Frankophone Schüler sind auch willkommen. Man kann hier auch auf Französisch oder in beiden Sprachen schreiben. 

Hier geht es um alle Themen, die Frankreich, die französische Sprache und die deutsch-französischen Beziehungen betreffen. Vielleicht finden wir Schulen oder Schüler,die über ihre Austauschkontakte berichten wollen, oder gar am > Programme Brigitte Sauzet des DFJW teilnehmen wollen oder teilgenommen haben. Erfahrungen und Erfolge oder beim Austausch mit Frankreich, die würden mich sehr interessieren.

Der Zweck des Projekts: Es geht um das das Interesse am Ausprobieren dieses Mediums, das statischen Websites durch die Aktualität der Themen und der Kommentare überlegen sein kann, schneller als eine Zeitung ist, und wenn es geschickt geschrieben wird, die richtigen Interessenten erreichen kann.

Demnächst mehr zur Blogtheorie.

Französische Woche in Stuttgart

Französische Woche

In diesem Herbst bietet in Stuttgart die siebte „Französische Woche in und um Stuttgart“ von Donnerstag, 12. bis Sonntag, 22. Oktober rund 100 spannende Veranstaltungen: Lesungen, Ausstellungen, Filme, Vorträge, Führungen, Podiumsdiskussionen, Kinder- und Jugendveranstaltungen, Kunst- und Kulturführungen, Präsentationen, Städtepartnerschaftsprojekte sowie Tanz, Theater, Kulinarisches und einiges mehr.

Bei der Auftaktveranstaltung der Französischen Woche am Donnerstag, 12. Oktober, um 20 Uhr tritt das Pariser Ensemble „La Petite Fabrique“ mit der Tanzproduktion „Les Fables à la Fontaine“ im Theaterhaus Stuttgart auf.

Die Programmbroschüre mit 96 Seiten liegt im Kulturamt, Institut français de Stuttgart, Europahaus, an der Infothek im Rathaus, im i-Punkt Königstraße 1a, im Treffpunkt Rotebühlplatz und in der Stadtbücherei zum Abholen bereit..

Das Programm und weitere Informationen: > www.stuttgart.de/franzoesische-woche.

Der Ernst Klett Verlag beteiligt sich an der Französischen Woche mit einem Chansonabend von Mfa Kera im Institut français, einer Führung in der Französichredaktion des Verlages „Wie entsteht ein Schulbuch?“ und einem Vortrag über Albert Camus und seinen Roman L’étranger.

> www.klett-franzoesisch.de/franzoesische-woche-2006.html

L’étranger ist zur Zeit noch „Sternchenthema“ in Baden-Württemberg. Noch immer wird dieser Roman vor allem und oft ausschließlich als ein absurder Roman gelesen. In dem Vortrag werden verschiedene Interpretationsansätze vorgestellt.

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