Histoire/Geschichte: Zusammentreffen von Chirac, Merkel und Müller

Das Bundeskanzleramt lud den Programmbereichsleiter Gesellschaftswissenschaften, Ilas Körner-Wellershaus (Ernst Klett Verlag), und den Herausgeber des deutsch-französischen Geschichtsbuchs. Dr. Peter Geiss (Friedrich-Ebert-Gymnasium, Bonn) zu einer Feierstunde am 5.12. 2006 für den scheidenden Bevollmächtigten der deutsch-französischen Zusammenarbeit, den saarländlichen Ministerpräsidenten Peter Müller ein.

In ihrer Würdigung für Peter Müller sprach Frau Merkel ausführlich über das deutsch-französische Geschichtsbuch. Auch der französische Staatspräsident würdigte Müllers Engagement für „HistoireGeschichte“.

Etwa 50 Gäste waren zu diesem Empfang geladen. Die Expertenkommission zum deutsch-französischen Geschichtsbuch wurde durch Prof. von Thadden und Dr. Wittenbrock repräsentiert.

Bundeskanzlerin Merkel und der französische Staatspräsident Chirac haben bei ihrem Treffen Ministerpräsident Müller für seine Verdienste um die deutsch-französische Zusammenarbeit gewürdigt.

Mit dem gemeinsamen Geschichtsbuch für beide Länder habe er ein weltweit einmaliges Projekt vorangetrieben. Zudem interessierten sich wieder mehr Leute für die Sprache ihrer Nachbarn.

Ende 2006 endet Müllers Amtszeit als Bevollmächtigter des Bundes für die deutsch-französische Zusammenarbeit. Das Amt geht ab 2007 turnusmäßig an den Berliner Regierungschef Wowereit.

22. Januar 2007: Deutsch-Französischer Tag und EU-Projekttag

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Die Novembermonate im 20. Jahrhundert

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Les systèmes politiques différents – une comparaison entre la France et l’Allemagne

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Les Novembre du XXème siècle…

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Deutsch-französische Kulturpolitik

Die deutsch-französischen Beziehungen sind vorbildhaft hinsichtlich der Aussöhnung zweier Staaten. Auch im Bereich der Kultur gibt es viele Institutionen und Abkommen, die den beiderseitigen Kulturaustausch fördern sollten. Seit 1954 sind mehr als 60 deutsch-französische Abkommen zur Kultur auf dem Papier erstellt worden. In dieser Hinsicht sind Frankreich und Deutschland ein Vorbild für den Rest der Welt. Das Ergebnis: Acht Prozent der Franzosen können sich auf Deutsch ausdrücken, 15 Prozent der Deuschen können sich auf Französisch ausdrücken (EU-Kommission, Feb. 2006). Das war auch schon 1950 so, obwohl das deutsch-französische Kulturabkommen von 1954 und der Elysée-Vertrag von 1963 (Abschnitt C: Sprachunterricht) dem Sprachunterricht alle Unterstützung zusicherten. Und hinsichtlich des Sprachunterrichts ist von der „Gemeinsamen Erklärung“ zum 40. Jahrestags von Gerhard Schröder und Jacques Chirac nicht viel geblieben. Der Rückgang des Französischunterrichts liegt nicht am Desinteresse der Schüler, sondern er liegt daran, daß die Regierungen die Abkommen als Empfehlungen verstehen und folglich nicht ausführen. Schüler können Französisch abwählen, bevor sie den geringsten Eindruck von der französischen Literatur und Kultur erhalten haben. Die Regierungen lassen sich durch private Sponsoren vertreten: France-Mobile und Deutsch-Mobile rollen durch beide Länder. Sie erreichen die Jüngsten, können aber den Literaturunterricht nicht ersetzen.

In seinem Impulsreferat auf dem Treffen der Teilnehmer am deutsch-französisch-belgischen Programm für wissenschaftliche Volontäre an Museen vom 27. bis 28.10.2006 (Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland) in Bonn hat Professor Ingo Kolboom (Romanisches Seminsar der TU Dresden, seit 1995 Mitglied des deutsch-Französischen Kulturrates) auf die desolate Situation der deutsch-französischen Kulturpolitik und ihrer Ergebnisse hingewiesen. Ingo Kolboom, Anmerkungen zur deutsch-französischen Kulturpolitik stehen hier als Download zur Verfügung.

Centre Culturel Franco-Allemand Karlsruhe

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Das hat André Bord über das > Institut français in Karlsruhe gesagt, aber ich finde das gilt eigentlich für alle Institutionen, die sich seit langer Zeit in beiden Ländern für den kontinuierlichen Ausbau der deutsch-französischen Beziehungen einsetzen.

> Centre Culturel Franco-Allemand Karlsruhe

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