2015

2013 war geprägt durch die Feiern zum den 50. Jubiläum der Unterzeichnung des deutsch-französischen Vertrages von 1963, den wir mit 66 Artikeln auf unserem Blog gewürdigt hier haben. 2014 war das Jahr der Gedenkfeiern, die den Ausbruch des Ersten Weltkriegs in Erinnerrung gerufen haben. Zu diesem Anlass haben wir hier 26 Artikel veröffentlicht: > 1914-1918: Auf der > Gedenkstätte Hartmanswillerkopf haben Präsident François Hollande und Bundespräsident Joachim Gaucke gemeinsam den Grundstein für das Deutsch-französische Historial gelegt, das dort errichtet werden soll:

Foto: © Heiner Wittmann, 2014

> Hartmannsweilerkopf: Staatspräsident Hollande und Bundespräsident Gauck gedenken der Opfer des Ersten Weltkriegs

2015 beginnt im Januar mit den jährlichen Feiern zum > Deutsch-französischen Tag, an dem Schulen in Frankreich und Deutschland sich besondere Aktivitäten ausdenken.

In Frankreich läuft zur Zeit eine Befragung der Franzosen nach der digitalen Zukunft des Landes: > Nachgefragt: CNNum – Concertation nationale sur le numérique, worüber wir im Frühjahr 2015 hier weiter berichten werden.

> 1914-1918 wird auch 2015 die Historiker und die Öffentlichkeit beschäftigen.

Wie wird die Wirtschaft sich in Frankreich entwickeln? Die Verflechtung ist mittlerweile in Europa so weit vorangeschritten, dass ein Mitgliedsland seine wirtschaftlichen Kennzahlen am besten im Vergleich mit den Nachbarn interpretiert: Deshalb hat > France-Stratégie die wirtschaftliche Lage in Deutschland und Frankreich zusammen anyalsiert: > France Stratégie, le Commissariat général à la stratégie et à la prospective : Cahier des indicateurs – France-Allemagne : Performances comparées = Deutsch-französische Kooperation im besten Sinne. Wir werden dieses Jahr dort nachfragen, um unsere Reihe > „Der Vergleich“ hier auf dem Blog weiterzuführen.

Auch 2015 wird die > Didaktik für den Französischunterricht (56 Artikel) hier nicht zu kurz kommen. Auch künftig werden hier über > Web 2.0 (230 Artikel) schreiben. Die Diskussion über den > Rapport Jules Ferry 3.0 hat in Frankreich gerade erst begonnen. Auch auf deutscher Seite kann man aus diesem Bericht viel lernen.

Wir wünschen allen Blog-Lesern ein erfolgreiches Neues Jahr 2015.

Nicolas Offenstadt et la passion de l’histoire

Ce tweet de l’université 1 Sorbonne avec cette cette magnifique photo

est une belle occasion de rappeler notre entretien avec Nicolas Offenstadt :

> Der Erste Weltkrieg und die Erinnerungskultur
Ein Interview mit Nicolas Offenstadt:
“Der Historiker muss sich das Staunen bewahren können…”

Warten auf das Christkind:
Der Wunschzettel 2014 vom Frankreich-Blog

weihnachtswunschzettel-2014

Vor einigen Jahren standen wir vor der Krippe im Straßburger Münster und warteten auf das Christkind.

Jetzt ist es Zeit, sich nach Geschenken für Ihre Lieben umzusehen. Volle Läden? Und was sollte es sein? Wer freut sich über was? Wir haben hier für Sie einen Wunschzettel geschrieben, den Sie zu Hause in Ruhe am PC durchlesen können, um dann auch dem ein oder anderen Link zu folgen: > www.lektueren.com/franzoesisch hat 536 Lektüren für Französisch! Sie treffen dann auf die Leseberichte, die wir zu vielen der hier genannten Titel verfasst haben, dann wird Ihnen sicher die Auswahl leichter fallen. Auf den Verlagsseiten können Sie auch direkt bestellen. Manch eine/einer, die/der Französisch lernt, freut sich bestimmt riesig über das große PONS-Lexikon, die riesige > Studienausgabe Deutsch-Französisch/Französisch/Deutsch.

Oder Sie drucken den Weihnachts-Wunschzettel aus, zeigen ihn ihrem Buchhändler und sahen, dieser Titel und dieser Titel…

> Weihnachtswunschzettel 2014


il-etait-une-fois-noel <<< Weihnachten bei Klett Hansjörg Bär: > Il était une fois Noël…

Buch + Online-Angebot – A1-B2
978-3-12-597073-1 (3-12-597073-3)


Möchten Sie den > Wunschzettel von Klett-Cotta 2014 auch angucken?

Der Erste Weltkrieg und die Erinnerungskultur
Ein Interview mit Nicolas Offenstadt:
„Der Historiker muss sich das Staunen bewahren können…“

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Un entretien avec Alfred Grosser

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Die Reportage (1) – Faire le mur
Une performance franco-allemande de street art à Paris pour les 25 ans de la chute du Mur

Paris célèbre le 25e anniversaire de la chute du mur de Berlin sous le signe de l’amitié franco-allemande et de la jeunesse. Les 13 et 14 novembre 2014, un trio d’artistes français et allemands de renom réalisera une performance de street art sur le thème de la chute du mur à l’École Estienne (18, bd Auguste-Banqui – Paris 13e)

L’oeuvre, intitulée « Faire le mur », sera inaugurée le 14 novembre à 18h30 par l’ambassadeur d’Allemagne en France, Mme Susanne Wasum-Rainer, aux côtés de M. Jérôme Coumet, maire du XIIIe arrondissement, et de Mme Armelle Nouis, proviseur de l’École des arts et industries graphiques (École Estienne). Le mur adjacent à l’École Estienne, situé dans la rue Abel-Hovelaque, a la particularité de se trouver sur le tracé des anciennes fortifications de Paris.

Les 12, 13 & 14 novembre – Faire le Mur- Performance franco-allemande réalisée en trois jours
par les trois street artistes Nilko, Dater & Kasper. École Estienne 18, bd Auguste-Blanqui – Paris 13e


Les photos de Fabrice Heurteaut:


Notre reportage:

Korrigiert:

La performance de street art « Faire le mur » et l’exposition de caricatures « MURmurs de Berlin… et d’ailleurs » s’inscrivent dans le cadre d’un vaste cycle de manifestations baptisé MUR(S) 25 ANS. Conçu et organisé par l’École Estienne, ce cycle s’étend sur tout le mois de novembre, et propose de nombreuses expositions, ainsi qu’un concert et des conférences autour du 25e anniversaire de la chute du mur de Berlin.

Bitte das Album mit einem Klick auf ein Foto erst dann öffnen, wenn diese Blogseite vollständig geladen ist:

Download:
> Affiche und Programm Mur(s) 25 ans

Les trois artistes sont des personnalités reconnues à l’international. Le Français Nilko, grapheur, créateur de bande dessinée et graphiste, a déjà exposé dans des lieux prestigieux (Grand Palais, Palais de Tokyo, Chaillot etc.) L’Allemand Dater, originaire de Coblence et ancien breakdancer, s’est fait un nom dans l’art du graffiti par ses lettres stylisées et les personnages qu’il a créés. Quant à Kasper, Allemand né dans l’ex-URSS, il est diplômé de l’Université des Arts de Brême et lauréat du Prix Imke Folkerts (2009). Il a notamment expo-sé à Brême, Berlin et Fribourg-en-Brisgau.


> MUR(S) : Paris commémore les 25 ans de la chute du mur de Berlin – Website der Deutschen Botschaft in Paris


La cérémonie d’inauguration s’est accompagnée du vernissage d’une exposition de caricatures intitulée « MURmurs de Berlin… et d’ailleurs ». Présentée du 12 au 28 novembre sur la pelouse de l’École Estienne, celle-ci rassemble des dessins de la presse francophone de 1961 à nos jours ayant pour thème le mur de Berlin ou les murs et barrières politiques qui perdurent jusqu’à aujourd’hui.

Buchvorstellung: Napoleon III. Macht und Kunst

https://twitter.com/DiploMix/status/534326864710361090

Vortrag von Heiner Wittmann
Institut français Stuttgart, Schloßstraße 51, 70174 Stuttgart, 4.Stock

Donnerstag, 20.11.2014, 19:00 Uhr – 20:00 Uhr

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Nach zwei gescheiterten Umsturzversuchen wird Louis-Napoléon 1848 der erste Staatspräsident Frankreichs. Nach einem erneuten Staatsstreich, in einem neuen Regime mit Zensur und Diktatur macht er als Kaiser die Kunst als Dialog zwischen Tradition und Moderne zu einer Strategie für eine tiefgreifende Modernisierung Frankreichs. Die Studie von Heiner Wittmann Napoleon III. Macht und Kunst ist 2012 in der Reihe Dialoghi/Dialogues, hg. von Dirk Hoeges, im Verlag Peter Lang, Frankfurt/M. erschienen.Mit diesem Vortrag bereiten die Amis de l’Institut français de Stuttgart eine Exkursion im Frühjahr 2015 nach Arenenberg vor.

Veranstalter: Verein der Freunde des Institut français Stuttgart.

Ort: Institut français Stuttgart, Schloßstr. 51
Zeit: 19 Uhr Eintritt: frei
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Nähere Informationen:
IFS (Tel. 23925-19 und Fax: 23925-11)
e-mail: info@ifreunde-ifs.de
oder: info.stuttgart@institutfrancais.de

Charles de Gaulle (22.11.1890-9.11.1970)

Wir zitieren aus dem Newsletter von > Ingo Kolboom, des Präsidenten der > Sächsisch-Bretonischen Gesellschaft e.V.:

„Vorgestern, am 9. November, war nicht nur der 25. Jahrestag des Falls der Berliner Mauer. Es war auch der Todestag von Charles de Gaulle. Am 9. November 1970 starb in Colombey-les-Deux-Églises der französische General, Widerstandskämpfer, Staatsmann, Begründer der aktuellen Fünften Republik und deren Staatspräsident von 1958 bis 1969, Charles de Gaulle, nur 13 Tage vor seinem 80. Geburtstag.

<<< Ernst Weisenfeld. Charles de Gaulle. Der Magier im Elysee, München: Beck 1990. Aus Anlass des 25. Jahrestags des Mauerfalls erinnere ich an eine historische Pressekonferenz, die De Gaulle am 25. März 1959 hielt. Darin ging es um das geteilte Deutschland, Europa und Berlin. Ich zitiere aus der Passage, in der er über die Wiedervereinigung (1959 !) sprach: “Die Wiedervereinigung der beiden getrennten Teile zu einem einzigen Deutschland, das völlig frei sein würde, scheint uns das normale Schicksal des deutschen Volkes zu sein, vorausgesetzt, daß dieses seine gegenwärtigen Grenzen im Westen, Osten, Norden und Süden nicht wieder in Frage stellt und daß es danach strebt, sich eines Tages vertraglich in eine ganz Europa umfassende Organisation für Zusammenarbeit, Freiheit und Frieden einzufügen. Wir meinen jedoch, daß, bis diese Ideal erreicht werden kann, die beiden getrennten Teile des deutschen Volkes die gegenseitigen Verbindungen und Beziehungen auf allen praktischen Gebieten vermehren sollten: Das Verkehrs- und das Postwesen, die Wirtschaft, die Literatur, die Wissenschaften, die Künste, das Kommen und Gehen der Menschen usw. würden Gegenstand von Vereinbarungen sein, die die Deutschen einander näherbrächten innerhalb und zugunsten dessen, was ich die deutsche Sache (‘la chose allemande’) nennen möchte, die ihnen schließlich trotz der Unterschiede der Regime und Verhältnisse gemeinsam ist.” Quelle: > Ernst Weisenfeld: De Gaulle sieht Europa. Reden und Erklärungen 1958 – 1966. Fischer Taschenbuch 1966, S. 97.

Zwei Jahre später, am 13. August 1961, baute die DDR die Berliner Mauer … Wer auf die Schnelle wieder mehr über Charles de Gaulle, der mich schon als damals 13-jährigen Schüler sehr beeinflusst hat und dessen Reden meine ersten französischsprachigen Texte außerhalb der Schule waren, wissen möchte, dem empfehle ich die deutsche Referenzwebseite der Stiftung Charles de Gaulle: http://www.charles-de-gaulle.de/ oder für die Frankophonen: http://www.charles-de-gaulle.org/

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