Staatsgalerie Stuttgart – Thementag – Was darf Satire?

Eine Veranstaltung über die Satire und die Karikaturen. Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe „Sommes-nous Charlie?“
Staatsgalerie Stuttgart, Konrad-Adenauer-Str. 30-32, 70173 Stuttgart
Conférences Sonntag, 5.7. 2015 : – 11:00 Uhr ► 15:30 Uhr À partir de 5.00 €

PROGRAMM:
11.00 Uhr:
Vortrag: „Lachen über die Mächtigen: Karikaturen und die politische Kultur Frankreichs“
Gast: Prof. Annie Duprat, Institut Universitaire de Formation des Maîtres (IUFM), Académie de Versailles
Moderation der Diskussion: Prof. Dr. Reinhard Steiner, Universität Stuttgart

Die Bürgerinnen und Bürger Europas haben sich die Meinungs- und Pressefreiheit im Zeitalter der Aufklärung hart erkämpft. In Frankreich wurde dabei die Karikatur schon früh zu einer scharfen Waffe gegen staatliche und religiöse Autoritäten. Die Lust am Lachen über die Mächtigen prägt bis heute die politische Kultur Frankreichs. Anders als in Deutschland stehen hier nicht Verständigung und Konsens im Zentrum, sondern die Freude an harte Rhetorik und polemischer Zuspitzung. Beginnend mit den Ursprüngen der politischen Karikatur zeichnet der Vortrag die Genese dieser „exception française“ nach und zeigt historische Kontinuitäten auf.

Annie Duprat ist Professorin für Moderne Europäische Geschichte am Institut Universitaire de Formation des Maîtres (IUFM) der Académie de Versailles und hat sich u.a. auf die Geschichte von politischen Darstellungen und Ikonographie spezialisiert. Sie ist stellvertretende Direktorin des Masterstudiengangs Geschichte/Geographie an der Université de Cergy-Pontoise und forscht am Zentrum für Kulturgeschichte zeitgenössischer Gesellschaften (CHCSC) der Université Versailles-Saint-Quentin (UVSQ). Darüber hinaus engagiert sie sich im wissenschaftlichen Beirat der Zeitschriften Annales historiques de la Révolution française, Humoresques sowie Sociétés et représentations. Zu ihren Publikationen zählen u.a. Histoire de France par la caricature, Paris, 1999; Les Rois de papier. La Caricature de Henri III à Louis XVI, Paris, Belin, 2002; Images et Histoire. Outils et méthodes d’analyse des documents iconographiques, Paris, Belin, 2007.

Vortrag in französischer Sprache mit Übersetzungshilfe.

12.30 Uhr:
„Karikatur – Presse – Freiheit“
Im Dialog: PD Dr. Hans-Martin Kaulbach und Prof. Hendrik Ziegler, Universität Reims

Vor den Originalen in der Ausstellung machen Hans-Martin Kaulbach, Kurator der Ausstellung, und Prof. Hendrik Ziegler anschaulich, wie sich die Karikatur im Frankreich des 19. Jahrhunderts zu einem zentralen Bestandteil des französischen Zeitungswesens entwickelte – und dabei immer wieder der Zensur unterlag.

14.00 Uhr:
Podiumsgespräch: „Was darf Satire?“
Gäste: PD Dr. Hans-Martin Kaulbach, Prof. Hendrik Ziegler, Kostas Koufogiorgos (Karikaturist, Stuttgart)
Moderation der Diskussion: Steffen Egle (Staatsgalerie Stuttgart)

Was darf Satire? Diese Frage wird und wurde in verschiedenen politischen Kontexten und Systemen immer wieder neu beantwortet. Die Gesprächsrunde versucht eine aktuelle Antwort mit Blick auf die Vergangenheit und die Gegenwart.

Eintritt: € 10 / € 5 (Freunde der Staatsgalerie), freier Eintritt für Studierende

Veranstalter: Eine gemeinsame Veranstaltung des IZKT, des Institut français Stuttgart und der Staatsgalerie Stuttgart, gefördert von der DVA-Stiftung.

Institut français de Stuttgart :
PASSEURS D’HISTOIRES

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Le séjour des lauréats du concours scolaire, organisé dans le cadre du centenaire de la Première Guerre mondial

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Le colloque annuel du Groupe d’Etudes sartriennes 2015

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Vortrag. Jacques François (Caen): Die Romanistik des 19. Jahrhunderts: Deutsche Linguisten vs. französische Philologen

Datum: 10. Juni 2015 19:30
Ort: Stadtbibliothek Stuttgart, Mailänder Platz 1, 70173 Stuttgart

Die Gründungsgeschichte der Romanistik im 19. Jahrhundert war durch den intensiven Austausch zwischen deutschen und französischen Literatur- und Sprachwissenschaftlern geprägt. Im Bereich der Sprachwissenschaft orientierten sich die französischen Forscher stark an den Arbeiten ihrer deutschen Vorläufer, um das Projekt einer systematischen, historisch-vergleichenden Disziplin voranzutreiben. Und selbst im Bereich der romanischen Philologie konnte die deutschsprachige Perspektive als Vorbild dienen, denn während die Franzosen vor allem die provenzalische Literatur erforschten, strebten die deutschen Philologen danach, den ganzen Raum der Romania in den Blick zu nehmen.

Der Vortrag wird am Beispiel von großen Forscherpersönlichkeiten wie L. Diefenbach, F. Diez, H. Schuchardt, W. Meyer-Lübke, G. Gröber und deren französischen Kollegen wie F. Raynouard, G. Paris, P. Meyer, J. Bédier die ebenso komplexen wie spannenden Wechselwirkungen dieser Disziplin nachzeichnen.

In deutscher Sprache.
Auf Einladung von Prof. Dr. Achim Stein (Institut für Linguistik/Romanistik).
Die Veranstaltung wird von der DVA-Stiftung gefördert.

Zum 4. Mal: Der Theaterpreis der VDFG.

Die > Vereinigung Deutsch-Französischer Gesellschaften für Europa e.V. verleiht in Kooperation mit der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. im Rahmen ihres 60. Jahreskongresses 2015 in Düsseldorf am 20. September 2015, zum vierten Mal den Theaterpreis der VDFG.

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Zum Anklicken: Die Themen auf diesem Blog

Oberstufenkurse deutscher Gymnasien, Seminare der Romanistischen Fakultäten deutscher Universitäten, Arbeitsgemeinschaften oder andere vergleichbare Initiatoren, die im Schuljahr/Universitätsjahr 2014/2015 französischsprachiges Theater, Sketche, Performancen einstudiert und öffentlich aufgeführt haben oder aufführen werden können sich für den Theaterpreis bewerben. Stücke, die im Blick auf den Ausbruch des Ersten Weltkrieges 1914 das Thema „Frieden“ aufgreifen, sind besonders willkommen.

Die Bewerber reichen bis zum 26. Juni 2015 einen DVD-Videomitschnitt und einen Bericht über die Genese des Vorhabens, den Verlauf und die Auswertung bei der VDFG ein. Eine unabhängige Jury, koordiniert durch die Vereinigung der Französischlehrerinnen und –lehrer (VdF), wird die Preisträger ermitteln. Ausgelobt sind ein 1. Preis mit einem Preisgeld von 1.000 €, ein 2. Preis mit einem Preisgeld von 500 € und ein 3. Preis mit einem Preisgeld von 250 €. Eine kurze szenische Vorstellung des Erstprämierten ist programmlich in geeignetem Rahmen erwünscht.

Meldungen mit den erforderlichen Anlagen an: Vereinigung Deutsch-Französischer Gesellschaften für Europa e.V., Postfach 1106, D 55001 Mainz.
Rückfragen an: Gereon Fritz, Raiffeisenweg 16, D 59929 Brilon, + 49.2961/53324 mfgfritz@versanet.de

> Ausschreibung Jugendtheaterpreis 2015 – deutsch
> Appell d’offres: Prix de theatre de la VDFG – français

François Hollande : Sommet des Entreprises pour le Climat

Die > 21. UN-Klima-Konferenz wird vom 30. November bis 15. Dezember 2015 in Paris stattfinden.

Die Rede von François Hollande anlässlich der Eröffnung « Sommet des Entreprises pour le Climat »(Unesco) am 20. Mai 2015 ist auch für Schülerinnen und Schüler eine gute Gelegenheit, sich mit dem Vokabular vertraut zu machen. > PONS hilft dabei:

„Vous y avez répondu à travers un certain nombre de grandes initiatives qui ont été lancées par de nombreuses organisations d’entreprises, de sociétés financières qui sont toutes convaincues que ce qui se joue, c’est l’avenir de la planète. Et de ce point de vue, quelle que soit sa place dans l’entreprise ou sa place dans la société, nous sommes tous concernés. Mais ce qui se joue à Paris, c’est aussi la transformation du monde, (Hervorhebung. d. Red.) soit parce que nous n’aurons pas été capables de trouver un accord, et alors nous serons sur une planète qui sera de plus en plus difficile à vivre, de plus en plus dure pour ses habitants, avec des risques de conflit majeur et de déplacements de populations, et avec aussi des défis industriels à relever de plus en plus difficiles à traduire par des réponses rationnelles.“

DIE ÜBUNG: Am besten zweimal anhören und dann eine kurze Zeitungsmeldung verfassen.

Und dann den Text der Rede Hollandes > Discours lors de l’ouverture du « Sommet des Entreprises pour le Climat ».(Unesco) lesen oder vorher mal reingucken… Wie gesagt > PONS hilft dabei.


saul-adhs-luege
Diagnose und Behandlung von ADHS hält Richard Saul beides gleichermaßen schlichtweg für falsch:

Richard Saul
> Die ADHS-Lüge
Eine Fehldiagnose und ihre Folgen – Wie wir den Betroffenen helfen.
Aus dem Amerikanischen von Dieter Fuchs (Orig.: ADHD does not exist)
1. Aufl. 2015, 317 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-608-98046-2


Die Elsässische Woche in Dresden

Damit niemand auf die Idee kommt, zu glauben, unser Blog sei ein wenig südwestlastig:

Am 20. Mai 2015 beginnt in Dresden und im Französischen Kulturinstitut Dresden die ELSÄSSISCHE WOCHE. Anlass ist der 1000. Jahrestag des Straßburger Münster in dessen Rahmen auch die seit 25 Jahren bestehende Städtepartnerschaft Dresden-Straßburg begangen wird.

Ausstellung Straßburger Münster – 100 Jahre Restaurierungsgeschichte
20.05.2015 bis 28.06.2015, in der Kreuzkirche – An der Kreuzkirche 6 – Dresden Altstadt.
Die Ausstellung zeigt anhand zahlreicher Fotos die bewegte Sanierung und Restaurierung des großen Sandsteinbaus seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts. Eintritt frei. Vernissage am 20. Mai 2015 um 18 Uhr.

Vortrag. Straßburger Münster – 1000 Jahre Bau- und Restaurierungsgeschichte
Referentin: Frau Dr. SABINE BENGEL, Kunsthistorikerin und Leiterin des Bauhüttenarchivs der Fondation de l’Oeuvre Notre-Dame, Donnerstag 21.05., 19:00 Uhr, Unterkirche Frauenkirche – Dresden Altstadt.
Das Straßburger Münster ist ein Bau der Superlative. Das Münster zeigt den Übergang vom romanischen zum gotischen Stil, und die Vollendung des Turmes im Jahr 1439 machte es zum höchsten Bau der Christenheit bis zum 19. Jahrhundert.

Film. „Le défi des Bâtisseurs. La cathédrale de Strasbourg
Donnerstag, 28. Mai, 19:30 Uhr, im Institut français Dresden – Kreuzstraße 6 – Dresden Altstadt.
Der Film dreht sich um das bewegte Schicksal von fünf Architekten der gotischen Baukunst. Die Erzählung zeigt Spielszenen, Zeitdokumente, Experteninterviews und computergenerierte Bilder vor der historischen Kulisse der mittelalterlichen Stadt. Gegen eine kleine Spende werden eine Brezel und ein Glas Vin d’Alsace angeboten! Auf Französisch – Eintritt frei!

> www.institutfrancais.de/dresden/

> Partnerschaftsvertrag zwischen der bretonischen Stadt Guingamp und der deutschen Stadt Aue im Erzgebirge

> www.sachsen-bretagne.de – Mit der neuen Rubrik „Bretonisches Kaleidoskop“!

Die Sächsisch-Bretonische Gesellschaft e.V. (SBG) hat sich zum Ziel gesetzt, den Geist der 1995 unterzeichneten regionalen Kooperation zwischen dem Freistaat Sachsen und der Region Bretagne auf der gesellschaftlichen Ebene am Leben zu erhalten.

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