Vendredi soir au Deux Magots, Samedi, rue Mouffetard, Dimanche, une visite au Panthéon…
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Themenabend: Toleranz und Intoleranz
Dienstag, 10. November, ab 19.00 Uhr | Institut français Stuttgart, Schloßstr. 51, 70174 Stuttgart
Nach den Anschlägen auf die Satirezeitung Charlie Hebdo im Januar 2015 beleuchtet die Themenreihe „Sommes-nous Charlie?“ Fragen zum Thema Meinungsfreiheit aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Zum Abschluss der Reihe befasst sich der Themenabend mit der Frage der Toleranz und der Integration als Grundlage für eine mögliche Meinungsfreiheit.
Programm:
19.00 Uhr – Vortrag Dr. Sarhan Dhouib (Kassel)
Toleranz und Intoleranz in der arabischen Moderne
Interkulturelles Verstehen setzt eine genaue Klärung der Begriffe voraus. Dies gilt besonders, wenn es um so zentrale und zugleich unscharfe Konzepte wie Toleranz und Intoleranz geht. In der arabischen Moderne erhielten die Worte Toleranz (Tasāhul bzw. Tasāmuḥ) und Intoleranz (Taʿaṣṣub) spezifische Prägungen, die sich aus den ideengeschichtlichen Kontexten verständlich machen lassen. Eine erneute Lektüre ausgewählter Texte von arabischen – christlichen wie muslimischen – Autoren aus dem 19. und 20. Jahrhundert erhellt diese Vorgeschichte und macht Missverständnisse zwischen arabischer und „westlicher“ Welt erklärbar. Die Analyse ermöglicht einen neuen Blick auf die aktuellen normativen Fragen, die sich im Lichte einer inter- bzw. transkulturellen Perspektive stellen.
Vortrag in deutscher Sprache
Mit anschließendem Gespräch mit Dr. Felix Heidenreich, IZKT Universität Stuttgart
21.00 Uhr – Filmvorführung und Gespräch
La Désintégration (Philippe Faucon, 2011)
Der 2011 erschienene Film wurde vom ersten Tag seiner Produktion an von den Entscheidungsträgern ignoriert, dann jedoch aufgrund seiner Aktualität ins Rampenlicht gestellt.
Die von einer langen Bestandsaufnahme geprägte Geschichte ist traurigerweise vorhersehbar. In der Banlieue von Lille erliegen drei Jugendliche dem Charisma des jungen Moralpredigers Djamel und werden nach und nach zu islamischen Fundamentalisten. Nasser hat ein langes Vorstrafenregister und hitziges Blut; Nico ist dabei sich zu verlieren und lässt sich Hamza nennen; und Ali ist überzeugt, dass er aufgrund seines Nachnamens keinen Praktikumsplatz findet. Doch er hat ein Fachabitur sowie eine liebevolle Familie. Trotzdem hört er nur noch auf den Moralprediger: in dem französischen Triptychon „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“ müsse man „Brüderlichkeit zwischen den Weißen“ verstehen, sagt er.
Französische Originalversion mit deutschen Untertiteln
Moderation: Judith Yacar, Universität Stuttgart
In Anwesenheit des Regisseurs Philippe Faucon
Der Eintritt zum Themenabend ist frei
Eine gemeinsame Veranstaltung des Institut français Stuttgart und des IZKT im Rahmen der Französischen Filmtage Tübingen | Stuttgart 2015. Mit freundlicher Unterstützung der DVA-Stiftung.
Ernst Klett Sprachenverlag hat die Website www.refugeeguide.de von Michael Strautmann als Printausgabe aufgelegt. Der Refugee Guide enthält Informationen rund um die deutsche Kultur und ihre Gepflogenheiten in den Sprachen Deutsch, Arabisch, Englisch und Französisch und steht gratis auf der Website des Ernst Klett Sprachen Verlags zum Download bereit: > www.klett-sprachen.de/flüchtlinge
Mit vereinten Kräften lassen sich große Projekte zielgerichtet umsetzen: „Es war wirklich schön zu sehen,“ so Elizabeth Webster, Geschäftsführerin der Ernst Klett Sprachen GmbH, „dass alle Organisationen und Unternehmen, an die wir mit unserem Vorhaben herangetreten sind, sofort begeistert ihre Hilfe angeboten haben. Ohne das Entgegenkommen unserer Druckereien, die Verbindungen der Aktion Deutschland Hilft zu den großen Hilfsorganisationen sowie der Unterstützung der Deutschen Post DHL Group hätten wir die Verteilung von Refugees Welcome und Refugee Guide nicht so rasch und unkompliziert realisieren können. Wir hoffen natürlich, dass beide Produkte von hohem Nutzen sind und wir den Flüchtlingen damit ihren Start in Deutschland etwas erleichtern können.“
In unserem Lesebericht > Das aktuelle Thema für den Französischunterricht: Immigration – intégration hieß es u.a.: „Dieses Heft der Reihe „Horizons Dossiers“ > Immigration et intégration wurde für den Einsatz als Kopiervorlagen in der Oberstufe mit authentischen Sachtexten, literarischen Texten und Bildmaterialien konzipiert. Eine CD-ROM mit auditiven und audiovisuellen Dokumenten ergänzt das aktuelle Angebot. Die Texte fördern die kommunikativen und interkulturellen Kompetenzen sowie die Text- und Medienkompetenz, festigen die methodischen Kompetenzen anhand von „Strategien“. Außerdem gibt es einen Lehrerteil mit Lösungsvorschlägen und methodisch-didaktischen Hinweisen mit editierbaren Klausuren.“
In unserem Lesebericht > Lesebericht: Karl Heinz Brisch (Hg.), Bindung und Migration hieß es u.a.: „Bei aktuellen Titeln muss der Blogger sein > Leseprogramm einfach mal ändern. Der Band > Bindung und Migration, den Karl Heinz Brisch gerade bei Klett-Cotta herausgegeben hat, kommt wie gerufen. 300 000 neue Schülerinnen und Schüler sollen in diesem Jahr in unseren Schulen dazu kommen. Das sind Kinder und Jugendliche, die als Flüchtlinge mit oft traumatischen Erlebnissen, Gewalt, Tod, Bomben und Flucht unter meist dramatischen Umständen zu uns flüchten.
Dieser Band geht auf die Internationale Konferenz Bindung und Migration, die von der Abteilung Pädiatrische Psychosomatik und Psychotherapie am Dr. Haunerschen Kinderhospital der Ludwig-Maximilians-Universität am 11. und 12. Oktober 2014 veranstaltet wurde, zurück, deren Beiträge hier vorgelegt werden.“ > > Bitte weiterlesen .
Ausstellungsdauer: Montag, 9. November bis Freitag, 27. November
Vernissage: Freitag, 6. November, 19.30 Uhr | Institut français Stuttgart, Schloßstr. 51, 70174 Stuttgart
Die in Stuttgart aufgewachsene Künstlerin siedelte 1983 nach Paris um, um sich so der modernen Strategie der konzeptuellen Kunst zu entziehen. In Paris entwickelte sie eine Arbeitsweise, in der die Referenz der Barockmalerei direkt zum Ausdruck kommt. Ihre Perspektiven, das Spiel mit dem Licht sowie die Dramaturgie der Bilder erinnern an Carravagio, an Dürer oder an Zurbarán. Es ist das Thema, das ihre Werke so einzigartig und modern macht: Sie zeigen Portraits von melancholischen Menschen, zerbrechliche Körper in alltäglichen Szenerien – in der Metro, im Schwimmbad, im Büro oder im Krankenhaus. Ihre Werke machen den Betrachter zu Zeugen von Szenen, in denen sich das intime wie universelle Drama des modernen Menschen abspielt.
In Zusammenarbeit mit dem Verein „Susanne Hay e.V.“ und den Freunden des Institut français Stuttgart. Bei der Eröffnung wird es eine Einführung des Kunsthistorikers Harald Theil (Paris/Stuttgart) geben.
Unsere kleine Redaktion kann den Stand der Inklusion in der Schulbereich nicht en détail untersuchen, aber wir können Anregungen zur Beschäftigung mit diesem Thema geben – auf dem Umweg über den deutsch-französischen Vergleich.
„Le droit à l’éducation pour tous les enfants, quel que soit leur handicap, est un droit fondamental. La loi du 11 février 2005 pour l’égalité des droits et des chances, la participation et la citoyenneté des personnes handicapées a consacré ce droit et permis le développement d’actions en faveur de la scolarisation des élèves en situations de handicap, “ steht auf der Website des Ministère de l’éducation nationale: > La scolarisation des élèves handicapés
In Stuttgart haben Johannes Bischofberger, Carina Diener, Valerie Heck, Miriam Lenz kürzlich ihren Legokasten inspiziert und sich Gedanken über Inklusion gemacht. Dann haben sie im Rahmen der Öffentlichkeitskampagne Inklusion des Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg mit dem folgenden Film (Betreuung: Kurt Schneider, Oliver Lichtwald, Tanja Ernst, Fabian Schaller) am Kurzfilmwettbewerb > DUICHWIR Alle inklusive teilgenommen:
Noch bis zum zum 15. November 2015 können Sie auf YouTube mit einem LIKE für den Film > Inklusion statt Perfektion stimmen.
In Tübingen, Stuttgart und Reutlingen findet auch dieses Jahr wieder ein internationales Festival des frankophonen Films statt. Im wunderbar neu renovierten DELPHI-Kino in Stuttgart, Tübinger Straße, stellte der Direktor der Filmtage, Christopher Buchholz, zusammen mit seiner Mannschaft bei einer Pressekonferenz das Filmprogrmm des Festivals vor.
Diesmal, so versprach Buchholz seien die Filmtage politischer. Man spreche anhand ausgewählter Filme unter dem Stichwort Bestandsaufnahme über die Presse und Meinungsfreiheit, über die Gesellschaft im Umbruch und über Toleranz und Intoleranz.
Von Vincent Garenq wird Die Clearstream-Affäre gezeigt, die über die investigative Arbeit des Journalisten Denis Robert berichtet, der bei dem Luxemburger Finanzinstitut Clearstream auf die Existenz unveröffentlichter Konten stößt. TÜ: Museum 1 Mo 09 | 20.30 (mit Gast) – TÜ: Arsenal Di 10 | 22.45 – S: Delphi Mi 11 | 20.30.
Der Eröffnungsfilm von Jean-Pierre Améris Une famille à louer wird in Tübingen im Kino Museum 1 am Mi 04 | 19.30 gezeigt: Im Anschluss Eröffnungsgala in den Oberen Museumssälen. Der Regisseur ist anwesend. Stuttgart: Kino Delphi Do 05 | 19.30
Christopher Buchholz hat heute auf unsere Fragen geantwortet:
!Französischsprachige Filme ermöglichen einen zutiefst authentischen und quicklebendigen Zugang zur Frankophonie und sind insofern Kulturbotschafter par excellence. Daher freuen wir uns, einen Rahmen geschaffen zu haben, der es Schülerinnen und Schülern ermöglicht, interkulturelles Lernen mit einem eindringlichen
und anregenden Kinoerlebnis zu verbinden. In Zusammenarbeit mit Expertinnen der Filmdidaktik präsentieren wir auch dieses Jahr für den Unterricht ein äußerst interessantes Angebot aus fünf hochwertigen, aktuellen und sehr unterschiedlichen Filmen sowie eigens dafür konzipierte Unterrichtsanregungen, die den Kinobesuch
sprachlich und inhaltlich vertiefen und somit nachhaltiger machen: La Vie en grand, Keeper, Tokyo Fiancée, Fatima, L’Antiquaire.
Aber Vorsicht: Diese herausragenden Filme sind nicht nur Schülerinnen und Schülern vorbehalten! Sie gehören zum normalen Festivalprogramm und stehen ausdrücklich dem gesamten Publikum offen.“
Schulvorstellungen, die von Montag, den 9. bis Mittwoch den 11. November, also unmittelbar nach den Herbstferien, in Stuttgart, Tübingen, Reutlingen, Rottenburg und Bad Urach stattfinden. > Unterrichtsanregungen zur Vor- und Nachbereitung
Gestern abend war Alfred Grosser mit seiner Frau zu Gast bei einer Diskussionsveranstaltung > im Institut Culturel Franco-Allemand de Tübingen. Nach der Besichtigung der Ausstellung > „Die Franzosen in Tübingen“ und einem Einleitungsvortrag haben Studentinnen und Studenten und dann Gäste aus dem Publikum Grosser Fragen gestellt: Es ging um Identitätsfragen, Deutschland und Frankreich nach dem dem Krieg, der Zustrom der Flüchtlinge, den Euro, das deutsch-französische Verhältnis und den Bürgerkrieg in Syrien
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