Alfred Grosser in Tübingen

Die neuesten Videos:

> Interview mit S. E. M. Philippe Etienne, Botschafter der französischen Republik in Deutschland – 15. Oktober 2015

> Les réfugiés – Interview avec Pierre-Yves Le Borgn‘ – Deputé des Français à l’étranger – 19. September 2015

> Alfred Grosser kommt nach Tübingen:

Am 28.10. hält Alfred Grosser um 19 Uhr einen Vortrag im Audimax der Universität über „Religionen, Gesellschaft und Staat in Deutschland und Frankreich“: Während die Franzosen über die deutsche Kirchensteuer nur den Kopf schütteln, werden in Deutschland die Befürworter der Homo-Ehe immer lauter. Was denkt der berühmte Experte der deutsch-französischen Beziehungen Alfred Grosser über die Diskussion um Kirche und Staat?
Frau Prorektorin Prof. Dr. Karin Amos wird in den Vortrag einführen.

Im Institut gibt es mit Alfred Grosser am 29.10. um 20:15 Uhr im Rahmen des Deutsch-Französischen Kolloquiums eine Diskussion über 70 Jahre Deutsch-Französische Beziehungen, in Zusammenarbeit mit dem Integrierten Studiengang TübAix der Eberhard Karls Universität Tübingen.

> Un entretien avec Alfred Grosser
> Alfred Grosser – Artikel auf unserem Blog

Reisen durchs Internet oder die Netzneutralität. Alle Daten werden gleich behandelt.

Was hören wir aus dem EU-Parlament?

> EU-Parlament beschließt Aufweichung der Netzneutralität – DIE ZEIT

Wehret den Anfängen: Wie gut, dass unser Blog via Twitter mal eben nachfragen kann.

https://twitter.com/FranceBlogInfo/status/659309277354545152

Verpackt im Beitrag über die Abschaffung der Roaming-Gebühren: Quelle: „Der Text sieht vor, dass Internetanbieter Spezialdienste (Hervorhebung H.W.) anbieten dürfen (z. B. eine für bestimmte Dienste wie Internet-TV, Videokonferenzen oder bestimmte Anwendungen im Gesundheitswesen benötigte verbesserte Internetqualität), jedoch nur unter der Bedingung, dass sich dies nicht auf die allgemeine Internetqualität auswirkt.“ > http://www.europarl.europa.eu/news/de/news-room/content/20151022IPR98802/html/Abschaffung-der-Mobilfunk-Roaming-Geb%C3%BChren-wird-2017-Wirklichkeit

Ist unser Blog auch ein Spezialdienst? Der Ausdruck wird sicher noch korrigiert werden.

15 deutsch-französische Vorschläge für das digitale Europa

Gestern fand im Elysée-Palast eine > Grande conférence numérique franco-allemande présidée par Angela Merkel et François Hollande statt. Dabei legten Deutschland und Frankreich 15 Punkte vor, mit denen das digitale Europa geschaffen werden soll. Kein Wort davon in der Tagesschau gestern abend, nur die Konferenz wurde erwähnt. Kein Wort von der Konferenz in den wegen Fußball verkürzten Tagesthemen, kein Wort in den Spätnachrichten des Heute Journal. Schade, so bekommen die Zuschauer von der Intensität der deutsch-französischen Kooperation eben nichts mit: Deutsch-französische Beziehungen – 417 Artikel auf unserem Blog. Das Fernsehen verniedlicht, verkleinert, verkürzt alles.

> La première conférence franco-allemande du numérique – Les 15 propositions franco-allemandes pour une transformation numérique de l’Europe – Website L’Usine digitale

Im September hatten die beiden Wirtschaftsminister den > CNNum und den > Beirat „Junge Digitale Wirtschaft“ BJDW mit der Erstellung einer gemeinsamen Studie beauftragt: > Der französische Wirtschaftsminister Emmanuel Macron und der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel beauftragen zusammen den BJDW und den CNNum mit einer Studie zur Stärkung des digitalen europäischen Binnenmarktes. Jetzt wurden im Elyséepalast die Ergebnisse übergeben: > Plan d’action “Agir pour l’innovation” #API #ConfNum #FrDE – Website des CCNum


Photo: (c) CNNum

Es lohnt sich, die Empfehlungen genau zu lesen. Einiges ist schon bekannt, bedenkt man aber die riesigen digitalen Unterschiede zwischen deutschen und französischen Schulen – man darf ja immer noch fragen, > ob der Französischunterricht in unseren Schulen noch immer 1.0 oder schon 2.0 ist dazu auch: > Frankreich und Deutschland: Der Vergleich V Web 2.0 in der Schule, dann wird schnell deutlich, dass der verstärkte Austausch besonders auf dem Gebiet der digitalen Wirtschaft, auf französisch le numérique – als umfassender Begriff, der auch die Bildung mit einschließt, für beide Seiten große Vorteile bringen wird.

Es darf dabei nicht übersehen werden, dass der CNNum in Frankreich (Unser TV-Studio: > Nachgefragt: Benoît Thieulin, CNNum) viel bekannter, viel größer als sein deutsches Pendant der bjdw bei uns ist. Der Beirat „Junge digitale Wirtschaft“ ist bei uns wenig bekannt und in der Öffentlich kaum in Erscheinung getreten. Nachdem der CNNum in Frankreich Pate des > Berichts Jules Ferry 3.0 gewesen ist, mit dem das digitale Lernen in allen seinen Aspekten untersucht worden ist, und der CNNum im Juni 2015 seinen > Bericht #AmbitionNumérique (> Vorgestellt. Webmontag in Stuttgart: Der Bericht #AmbitionNumerique des CNNum) vorgelegt hat, ergeben sich durch diese Kontakte sicherlich auch bei uns eine Aufwertung des bjdw.

Deutschland kann von Frankreich in Sachen digitaler Wirtschaft/le numérique einiges lernen. Das neue Digitalgesetz, das von der Staatssekretärein Axelle Lemaire gerade als Gesetzesvorschlag vorbereitet wird, stand in einem Anhörungsverfahren online öffentlich zur Diskussion > La République numérique en actes : Le projet de loi pour une République numérique. Das gab es in Berlin noch nie. Ob man in Paris bei der Auswertung der Anhörung unserer Präambel > https://www.republique-numerique.fr/consultations/projet-de-loi-numerique/consultation/consultation/opinions/section-1-ouverture-des-donnees-publiques-1/preambule-1 berücksichtigen wird? die Umfrage des CNNum
Sicherlich hat die Umfrage des CNNum bei der Organisation der öffentlichen Anhörung zum Digitalgesetz als Vorbild gedient.

Fassen wir den den > deutsch-französischen AKtionsplan für Innovation (API) (> Kurzfassung auf der Website gestarted.de) zusammen:

Beide Seiten „fordern, dass ‚digitale Bildung‘ schrittweise in wesentliche Bildungsprogramme integriert wird“. Alle Bürgerinnen und Bürger sollten „digitale Technologien (wie Programmieren, algorithmische Programmiersprachen, Datenanalyse, Robotik, Webdesign, 3D­Druck etc.) beherrschen“, außerdem sollten sie auch „alle Dimensionen der digitalen Revolution (die soziale, politische, wirtschaftliche, technische und ethische) verstehen und Fähigkeiten entwickeln, die für Unternehmertum und Innovation qualifizieren (Projekte, Kooperation etc.).“ Beide Räte sind der Auffassung digitale Studiengänge könnten ein nützlicher Beitrag zur Verbesserung von Lehrplänen, Inhalten, Methoden und Bewertung sein.

Beide Räte fordern als Schwerpunkt des europäischen Fahrplans massive Investitionen in die digitale Bildung ­ auf drei Ebenen „Anpassung von Lehrmethoden, Lerninhalten und Instrumenten an die Bedürfnisse der digitalen Gesellschaft, Förderung der Entwicklung eines wettbewerbsfähigen E­Education­Sektors; Einrichten neuer Lehrstühle und Forschungszentren für E­Entrepreneurship, Aufbau von Kompetenzen in den Bereichen elektronische Geschäftsprozesse und Geschäftsmodelle, Erhalt eines großen Potenzials für Innovation und soziale Kompetenz für Beschäftigte in KMU und großen Industrieunternehmen.“

In dem Papier wird die Stärkung eines offenen und kooperativen Netzwerks europäischer digitaler Schulen, Institute, Forschungszentren etc. auf europäischer Ebene beschrieben. Die Ressourcen­vVergemeinschaftung solle vereinfacht werden, ein europäisches transdisziplinäres Forschungsprogramm für die digitale Transformation entstehen, die ‚digitalen Studiengänge‘ (wirtschaftliche, soziale, rechtliche, technische, ethische und organisatorische Aspekte), grenzüberschreitende Bildungs­ und Forschungsprojekte sowie die Mobilität von Studierenden und Forschern erleichtert werden. „Wir sollten Teil eines erneuerten europäischen Bildungs­ und Forschungsumfeldes sein, das Transdisziplinarität, Multikulturalismus, Wissenstransfer und Unternehmergeist fördert. Es könnten starke und sichtbare Partnerschaften zwischen dem künftigen Deutschen Internet-­Institut und seinem/n französischen Pendant/s entstehen.“

Europäische Ökosysteme für E­Startups: „Wir sollten europäische Märkte für eine grenzüberschreitende Koordinierung der Beteiligten und Kooperation zwischen Startups, KMU und großen Industrieunternehmen unterstützen und wir sollten europäische Förderprogramme für die Unterstützung von Messen und Veranstaltungen einsetzen, die von digitalen Startups und für diese organisiert werden.“

Europäische Startups müssen ihren Ursprung in Europa haben. Sie sollten sich als „europäische und nicht als nationale Akteure positionieren. Frankreich und Deutschland sollten günstige und einheitliche steuerliche und soziale Bestimmungen für innovative Startups in Europa unterstützen, um deren Entwicklung zu fördern und Barrieren, die deren Internationalisierung behindern könnten, abzubauen.“

Unter der Überschrift „Europäisches Risikokapital für E­Innovationen“ wird ein attraktiveres europäisches Umfeld gefordert: Investitionen in Startups sollten in der Frühphase gefördert werden, Privatpersonen sollte es ermöglicht werden, in die Digitale Wirtschaft zu investieren. Startups und Investoren auf europäischer Ebene sollen einen besseren Zugang zum Finanzmarkt erhalten. Konkret heißt es in dem Papier: „Wir müssen in Europa im Bereich Eigenkapital ein besseres Gleichgewicht herstellen, das heißt uns weg von schuldenbasierter Finanzierung und hin zu eigenkapitalbasierter Finanzierung bewegen, um die Finanzierungskette an die innovationsbasierte Wirtschaft anzupassen: Dazu müssen wir die Rolle institutioneller Investoren (von Banken, Versicherungen, öffentlichen Akteuren) bei der Finanzierung von Innovationen anpassen und damit einen kulturellen Wandel anstoßen, um eine bessere Herangehensweise an neue Geschäftsmodelle zu ermöglichen.“

Im „Europäischen Digitalen Markt“ soll eine „eine Ratingagentur für Plattformen auf der Grundlage eines „Reputationshebels“ und der Verringerung von Informations­Asymmetrien durch flexiblere Instrumente schaffen, um die herkömmliche B2B­Regulierung zu ergänzen.“

Steuerschlupflöcher sollen gestopft werden: „Deutschland und Frankreich sollten erklären, dass Gewinne dort versteuert werden müssen, wo sie erzielt werden, und zu diesem Zweck müssen sie die Schaffung neuer Regeln zur digitalen Steuerpräsenz unterstützen und sich dazu verpflichten, Maßnahmen zu ergreifen, um diese Regeln umzusetzen, insbesondere auf europäischer, aber auch auf internationaler Ebene, indem sie die Entwicklung internationaler Steuerabkommen unterstützen.“

TTIP:: „Erarbeitung eines offiziellen Dokuments, in dem die deutsch­-französische Position zu digitalen Fragen im Rahmen laufender Verhandlungen im Bereich des Handels (Trade in Services Agreement, Transatlantic Trade and Investment Partnership) festgelegt wird, die die externe Dimension des Digitalen Binnenmarktes prägen werden. …“

Digitale Transformation der europäischen Wirtschaft: In dem Papier werden Schwerpunktthemen der deutsch-französischen Kooperation genannt: Datenökonomie, Internet der Dinge, Big Data mittels Text Mining und Data Mining, Datenportabilität erarbeiten, um in Europa die Wiederverwendung von Daten in verschiedenen Anwendungen zu erleichtern.

Beide Räte fordern eine „deutsch­-französische offene Innovationsstrategie für Unternehmen …, indem wir günstige Rahmenbedingungen und gemeinsame Plattformen für die Zusammenarbeit von KMU und Großunternehmen mit Startups schaffen; dazu gehören auch Mechanismen für steuerliche Anreize.“

Beide Räte fordern die Europäische Union auf, „die Entwicklung von lokalen und offenen Innovations­ und Produktionswerkstätten (Fablabs, Hackerspaces und Makerspaces) finanziell unterstützen. Darüber hinaus sollten wir Forschungsprogramme zu neuen Produkten, Geschäftsmodellen, Technologien und den sozialen Auswirkungen mit Schwerpunkt auf den traditionellen Handwerksberufen und Studierenden fördern, um mehr über die derzeitige Aufwertung der digitalen Technologien und die zu erwartende Verwendung zu erfahren.“

Elysée, 27 octobre 2015 : Grande conférence numérique franco-allemande présidée par Angela Merkel et François Hollande

french german 

https://twitter.com/harlemdesir/status/659314488081018880

Die Französischen Wochen in Stuttgart

Zwei Veranstaltungen der > Französischen Wochen, die Sie nicht verpassen dürfen:

> Débat TRI-COLOR. Nationalismus, Populismus und Regionalismus in Europa der Krise
Donnerstag, 29. Oktober 19.30 Uhr | Institut français Stuttgart, Schloßstraße 51, 70174 Stuttgart

In ganz Europa gibt es heute nationalistische, populistische und regionalistische Bewegungen. Auch zwei Mutterländer der Demokratie in Europa, Frankreich und die Niederlande, sind heute durch nationalistische und populistische Strömungen geprägt. In Frankreich feiert der Front National Wahlerfolge und setzt die Themen; in den Niederlanden treibt Gert Wilders die öffentliche Debatte mit einer Art populistischen Liberalismus vor sich her. Auch in Deutschland entstehen neue populistische Bewegungen. …

Es diskutieren Prof. Dr. Ton Nijhuis (Amsterdam), Dr. Alexandre Escudier (Paris) und PD Dr. Paula Diehl (Berlin); Moderation: Dr. Felix Heidenreich.
Eintritt frei – Sprache: Deutsch
Veranstalter: Institut français Stuttgart und IZKT mit Unterstützung der DVA-Stiftung


> Liberté! – Freiheit!
Freitag, 30. Oktober um 19.00 Uhr | Institut français Stuttgart, Schloßstraße 51, 70174 Stuttgart

Auf ihrer stetigen Suche nach Freiheit des musikalischen Ausdrucks haben Debussy, Satie und Stravinsky ein neues Kapitel der Musikgeschichte geschrieben. Die einsätzige „Symphonie en si mineur“ für Klavier zu vier Händen von Claude Debussy steht beispielhaft für die ersten Versuche des freien Umgangs mit dem traditionsgeladenen Begriff der Sinfonie. …
Eintritt: 12€; 9€ (erm.) – Veranstalter: Duo Jost Costa und Institut français Stuttgart

Gefahr oder Chance? Die Reform der französischen Collèges

Im > Institut français de Stuttgart gab es am Freitag 23.10.2015 im Rahmen der > Französischen Wochen eine Diskussionsveranstaltung zur Reform der Collèges in Frankreich, die zum Schulstart im Herbst 2016 in Kraft treten soll. Nach zwei einleitenden Vorträgen des Generalkonsuls Nicolas Eybalin und des Sprachattachés Georges Leyenberger ergab sich eine lebhafte Diskussion rund um die Ausmaße und die Folgen der geplanten Reform. Im Grunde genommen geht es um eine Reform, die eine bessere Funktion der Collège gewährleisten soll. Man darf sich fragen, wieso die Presse. vor allem in Deutschland sich lediglich auf einen Aspekt der Reform, die befürchtete Reduzierung des Deutschunterrichts, konzentriert hat. Mittlerweile bemüht sich die Erziehungsministerin Najat Vallaud-Belkacem bei vielen Gelegenheiten diese Kritik zu entkräften: > Najat Vallaud-Belkacem promet des mesures en faveur de l’allemand – 5. Oktober 2015. Ziel der Reform ist es , die Schüler zu befähigen, zwei Fremdsprachen zu lernen. Georges Leyberger betonte, dass mit der Reform bestehende Ungleichheiten reduziert werden sollten und erinnerte an den Band von Christian Baudelot und Roger Establet, Le niveau monte. Réfutation d’une vieille idée concernant la prétendue idée d’une décadence de nos écoles, Paris: Seuil 1989. Im französischen Schulsystem seien die Collèges das schwache Glied. Die Pädagogik der Collèges sei lange von den Reformen nicht berücksichtigt worden. Leyenberger erinnerte daran, dass die Reform der Collège auch einen Freiraum von 20% der Unterrichtszeit vorsehe, den jedes Collège selber füllen solle, damit ist auch der Einzug neuer Lernmethoden in das Collège verbunden.

Dazu auf unserem Blog: > La classe inversée – Offener Unterricht

Wir zeigen hier das Fotoalbum dieser Veranstaltung. Bitte öffnen Sie es mit einem Doppelklick auf eine Foto erst, wenn diese Seite ganz geladen ist, wenn also der kleine blaue Kreis oben in der Adresszeilen ganz verschwunden ist:

Dazu auf unserem Blog: > Interview mit S. E. M. Philippe Etienne, Botschafter der französischen Republik in Deutschland, der sich in unserem Interview auch zum Thema der Reform der Collèges geäußert hat.

> Zur Reform des französischen Collège: Änderungen bezüglich des Deutschunterrichts – Website des DFJW/OFAJ

> Bildungsministerin Vallaud-Belkacem im Journal du Dimanche zur Reform des collège – Website der Französischen Botschaft in Berlin

> Les programmes du collège – Website des Ministère de l’Éducation nationale

> Mieux apprendre pour mieux réussir : les points-clés du collège 2016 – Website des Ministère de l’Éducation nationale

Auf unserem Blog:

> Najat Vallaud-Belkacem promet des mesures en faveur de l’allemand – 5. Oktober 2015

> Deutschunterricht in Frankreich. Najat Vallaud-Belkacem: „plus que « préserver » l’allemand, je souhaite le promouvoir.“ – 22. April 2015

> Des classes bilangues pour tous dès la 5ème ! – Najat Vallaud-Belkacem :


Des classes bilangues pour tous dès la 5ème… von Najat-Belkacem

Philippe Gustin: Die territoriale Aufteilung des französischen Staates

Die Serie „Der Vergleich (I-IX)“:

> Der Vergleich IX: Digitale Agenda 2014 – 2017 und die Stratégie numérique du Gouvernement français

> Der Vergleich VIII. L’Internet des objets en France – Das Internet der Dinge in Deutschland.

> Der Vergleich VII: Deutschland und Frankreich. Facebook und die Politik

> Frankreich und Deutschland Der Vergleich VI: Was wird gerade gesucht?

> Deutschland-Frankreich – Vergleich (IV): Fragestunden an die Regierungen

> Vergleich (III): September 2014: die Außenpolitik Frankreichs und Deutschlands

> Der Vergleich II. Deutsch-französische Kooperation. Eine Woche im August 2014

> Der Vergleich (I). 28 août 2014 : La Conférence des Ambassadeurs à Paris – 25. August 2014: Botschafterkonferenz in Berlin

Der folgende Beitrag würde sehr gut in unsere Reihe Der Vergleich I-IX passen. Es geht um die Neuordnung der Regionen in Frankreich, die Philippe Gustin, früherer Botschafter in Rumänien, gestern abend im Rahmen einer Veranstaltung im Rahmen der > Französischen Wochen 2015 auf Einladung der > Union Français de l’Étranger-Wurttemberg e.V im > Institut français de Stuttgart erläutert hat: > Die territoriale Aufteilung des französischen Staates verstehen. 2009 wird er zum Präfekten „hors cadre“ ernannt. Er war von 2009 bis 2012 Kabinetsdirektor des Erziehungsministers Luc Chatel. Er ist Koordinator der UFE (Union des Français de l’étranger) en Europe. Seit dem 2. April 2015 ist er Directeur de cabinet et directeur général des services de im Departement Eure. Unten zeigen wir das Fotoalbum dieser Veranstaltung.

Stellen Sie sich vor, das Saarland würde mit Rheinland-Pfalz zusammengelegt werden, und Hamburg mit Schleswig-Holstein, die region Brandenburg würde entstehen und die Bremer kämen künftig aus Niedersachsen, und Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen würden die Region Sachsen bilden? In Frankreich waren es 22 Regionen, einige blieben wie gehabt, anderen wurden mit ihrer Nachbarregionen verbunden, jetzt sind es nur noch 13 Regionen, die als politische Organisationsform in einem künftigen Europa in allen Mitgliedsstaaten eine wichtige Rolle spielen werden.

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Aber für ihre Bewohner ist es wichtig zu wissen, wo sie herkommen. Bremen oder Niedersachsen? Rhône-Alpes oder Auvergne? Aus dem Elsaß, aus Lothringen oder aus Champagne-Ardenne? Mit diesen Neuordnungen sind auch Identitätsfragen verbunden. Ph. Gustin befürchtet bei den nächsten Wahlen für die Regionen massive Stimmenthaltungen oder Proteststimmen gegen das Verfahren, wie dieses Regionen neugeordnet wurden.

Der Saal war bis auf den letzten Platz besetzt, und die Diskussion nach dem Vortag von Philippe Gustin deckte weitere interessante Perspektiven der Neuordnung auf. Es ging auch um die Kompetenzen der Regionen; die Neuverteilung gibt, so Gustin, Anlass zu Sorge hinsichtlich des Fortbestands der Departements. Einiges könnte auf eine Erweiterung der Kompetenzen für die Regionen hindeuten.

> Frankreich: Die Reform der Regionen – 2. Juni 2014

> L’Assemblée nationale adopte une carte à 13 régions – Website des Inneministeriums

> La carte à 13 régions définitivement adoptée – Le Monde.fr avec AFP | 17.12.2014

> ARF Association des Regions de France

> Fiches – Panorama des nouvelles régions françaises – La France et ses territoires – Insee Références – Édition 2015

https://twitter.com/philippe_gustin/status/655995333072285696

https://twitter.com/philippe_gustin/status/653947472172216320

Wie bereite ich meine SchülerInnen auf DELF vor?

Im > Institut français de Stuttgart gab es am Freitag 23.10.2015 einen Workshop mit Sandrine Maurice, langjährige Dozentin am Institut français und Französischlehrerin am Gymnasium, hat mit Lehrerinnen und Lehrern ein interaktives Seminar zum Thema DELF-Prüfungen durchgeführt: Wie bereite ich meine SchülerInnen auf DELF vor? Auf dem Programm standen eine Einführung in die Grundzüge des DELF sowie viele nützliche Tipps zur Vorbereitung der Schüler auf die Prüfung. Auch formale Aspekte wie Bewertungskriterien und Anmeldemodalitäten wurden präsentiert. Georges Leyenberger, Attaché linguistique pour le Bade-Wurttemberg et la Sarre à l’Institut français begrüßte die Gäste.

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> DELF@Klett

> DELF@klett ist online

> Artikel zum Thema DELF auf unserem Blog

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