Matthias Armengaud (Paris): Territoriale Umgestaltung

Mi, 28. Mai 2014 19:30
Stadtbibliothek Stuttgart, Mailänder Platz 1, 70173 Stuttgart

„Agence de Reconfiguration territoriale“ ist ein mehrfach international ausgezeichnetes Architekturbüro mit Sitz in Paris und Basel. Die drei Partner Alessandra Cianchetta, Marc und Matthias Armengaud arbeiten, lehren und forschen interdisziplinär zum Raum: Von vornherein werden Architektur, Landschaftsgestaltung und strategische (Stadt-)Planung in ihren Projekten gleichberechtigt diskutiert und in einen schlüssigen räumlichen Zusammenhang gebracht. Davon zeugen nicht nur temporäre Installationen, sondern auch großmaßstäbliche öffentliche Projekte wie z.B. der Lantern Pavillon in Sandnes (Norwegen), die Masterplanung für den öffentlichen Raum und die Mobilitätsstrategie für das 230 Hektar große Praille-Acacias Gebiet in Genf bis hin zur Planung der Evry-Klärwerke in Frankreich.

Matthias Armengaud (AWP Büro Paris) wird Methodik und Praxis des „Büros für räumliche Umgestaltung“ näher vorstellen und sie dabei beispielhaft an einem aktuellen Projekt veranschaulichen: der Entwicklung des strategischen Masterplans für La Défense in Paris.

Vortrag in französischer Sprache mit Übersetzungshilfe.

Die Veranstaltung wird von der DVA-Stiftung gefördert.

Institut français de Stuttgart: VORTRÄGE Débat TRI-Color. Europa hat die Wahl: Welche EU wollen die Bürger Europas?

Institut français Stuttgart, Schloßstr. 51,
70174 Stuttgart
21.05.2014, 19:00 Uhr – 21:00 Uhr

Die Europawahlen Ende Mai 2014 sind aufgrund der erweiterten Kompetenzen des Europäischen Parlaments von großer Bedeutung. In vielen Ländern Europas – auch in Frankreich – erzielen europaskeptische Parteien in den Umfragen hohe Zustimmungswerte. Alle Anstrengungen, einen tatsächlich europäischen Wahlkampf zu inszenieren, sind durch die Versuche bedroht, das Thema Europa für die innenpolitische Auseinandersetzung auf nationaler Ebene zu instrumentalisieren.


Auf unserem Blog:

> Europawahl 2014
> François Hollande: « L’Europe que je veux »


Wird die EU in krisengeschüttelten Ländern wie Italien als Ursache der Krise oder als Katalysator einer Lösung wahrgenommen? Wird der Wahlkampf dazu beitragen, den oft beklagten Graben zwischen den Bürgern Europas und der Machtzentrale in Brüssel zu überbrücken?

Im deutsch-französisch-italienischen Vergleich soll kurz vor dem Urnengang eine Momentaufnahme der Europadebatte versucht werden, um mehr Tiefenschärfe bei der Analyse der Herausforderungen und Verdeutlichung der Alternativen zu gewinnen.

Mit: Prof. Dr. Anne-Marie Le Gloannec (Paris), Prof. Dr. Dieter Fuchs (Stuttgart) und Alessandro Alviani (Berlin)

Moderation: Dr. Felix Heidenreich

Veranstalter: IZKT & Institut français Stuttgart. Mit freundlicher Unterstützung der DVA-Stiftung.

Chantal Zabus (Paris), Frankreich und das Postkoloniale:
Freundschaften, Feindschaften und Pflichten der Erinnerung

Do, 22. Mai 2014 19:30
Stadtbibliothek Stuttgart, Mailänder Platz 1, 70173 Stuttgart

Ausgehend von einem historischen Rückblick auf die Entstehung der „postkolonialen Studien“ analysiert Prof. Dr. Chantal Zabus (Universität Paris 13) die Aneignung des Begriffs in Frankreich und zeichnet die mitunter heftige Auseinandersetzung auf diesem Problemfeld nach. Im Mittelpunkt ihres Vortrages stehen folgende Fragen:

Welche Schwierigkeiten hat Frankreich, sich der postkolonialen Problematik zu öffnen und welche Herausforderungen ergeben sich dabei für die sogenannte „nationale“ Literatur?

Welchen Status hat die französische Sprache?

Warum gibt es Erinnerungspflichten und wie kann Frankreich seinen Erinnerungspflichten gegenüber den ehemaligen Kolonialländern gerecht werden?

Gibt es überwiegend feindselige oder freundschaftliche nationale Haltungen gegenüber dem Postkolonialen und der Einwanderung?

Vortrag in französischer Sprache mit Übersetzungshilfe.

Die Veranstaltung wird von der DVA-Stiftung gefördert.

Europawahl 2014

In der Nachrichtensendung von TF1 hat sich Premierminister Manuel Valls am 11. Mai 2014 zu den Europawahlen geäußert:

> Le 25 mai „est un scrutin décisif qui est majeur pour l’avenir de la France et de l’Europe“ – Website der französischen Regierung

https://twitter.com/Europarl_DE/status/466889493921165312

#EP2014: Nach Tweets suchen: Sprachen, zu bestimmten Zeiten, etc.: > Erweiterte Suche in Twitter

Die nächste Wahl des Europäischen Parlaments findet vom 22. bis 25. Mai 2014 statt. In Deutschland am Sonntag, 25. Mai 2014, Wahltag.

> Europawahl 2014 – Website der Europäischen Parlaments

> Les élections européennes 2014 – Website der französischen Regierung

> Europawahl 2014 – Website der Bundesregierung

> Où et comment voter pour les élections 2014 ? – France Diplomatie

> Les élections européennes expliquées en patates – LE MONDE

> Elections européennes 2014 – L’EXPRESS
> Europawahl 2014 – Website der Bundeszentrale für Politische Bildung

> Europawahl 2014 – Website der Bundeszentrale für Politische Bildung in Baden-Württemberg

Passeurs d’histoires : Deutsch-französische Übersetzungswerkstatt rund um Kinder- und Jugendliteratur

https://twitter.com/passeurs_ifs/status/466902466119102464

Das Institut Français Stuttgart organisiert vom 9. bis 14. November 2014 erstmalig die deutsch-französische Übersetzerwerkstatt für Kinder- und Jugendliteratur PASSEURS D’HISTOIRES.

Die Kinder- und Jugendliteratur ist ein wichtiger Bestandteil der zeitgenössischen deutsch- und französischsprachigen Literatur. Angesichts der Vielfalt an Veröffentlichungen in Deutschland und in Frankreich, sind die Verbreitung und die Förderung dieses spezifischen Genres über die Grenzen der jeweiligen Länder hinaus eine wichtige Herausforderung dar. Die deutsch-französische Übersetzung ist ein wichtiges Instrument zu Erfüllung dieses Zwecks. Als „passeurs“ spielen also die ÜbersetzerInnen eine wesentliche Rolle in der Vermittlung und dem Austausch über Sprachbarrieren hinweg. Übersetzungen von Kinder- und Jugendbüchern ermöglichen die Entdeckung anderer Kulturen bereits in jungem Alter.

Sie sind ÜbersetzerIn und haben Lust an PASSEURS D’HISTOIRES teilzunehmen? Senden Sie uns Ihre Bewerbung vor dem 15. Juli 2014 zurück !
ZIELGRUPPE DER WERKSTATT

Professionell arbeitende ÜbersetzerInnen von Kinder- und Jugendliteratur, die aus dem Deutschen ins Französische oder dem Französischen ins Deutsche übersetzen. Die Teilnehmer können aus dem gesamten deutschsprachigen und frankophonen Raum kommen.

Alle infos: > Passeurs d’histoires : Deutsch-französische Übersetzungswerkstatt rund um Kinder- und Jugendliteratur

Bewerbungsschluss: 15. JULI 2014

Ansprechpartnerin: Mathilde Fourgeot Institut français Stuttgart Schloßstr. 51 70174 Stuttgart, Deutschland mathilde.fourgeot@institutfrancais.de T. : +49 (0) 711 239 25 21

Außenminister Frank-Walter Steinmeier beim französischen Ministerrat

Immer wieder bei allen Gipfeltreffen wird eine Vertiefung der deutsch-französischen Zusammenarbeit versprochen. Wenn der Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier an der Sitzung des Ministerrates im Élysée-Palast teilnimmt, wundert man sich kaum darüber, weil er und sein Kollege Laurent Fabius auch zusammen reisen:“Les ministres sont aussi revenus sur leurs initiatives communes, notamment le déplacement qu’ils ont effectué ensemble les 23, 24 et 25 avril derniers, en Moldavie, en Géorgie et en Tunisie, dans le but de renforcer la vision commune de la France et de l’Allemagne sur les voisinages oriental et méridional de l’Union européenne.“ (Site du Palais de l’Élysée) Und doch ist dieser Besuch von heute bemerkenswert, weil seit dem Krieg kein Außenminister eines anderen Landes am Ministerrat in Paris teilgenommen hat.

> Compte-rendu du Conseil des ministres du mercredi 14 mai 2014:

Unter dem Stichwort „Situation internationale“ steht:

„Les ministres ont fait part des derniers développements sur la grave crise qui se déroule en Ukraine, et exposé la vision commune de la France et de l’Allemagne pour y faire face. Les deux pays coopèrent en effet étroitement au sein de l’Union européenne, et avec leurs partenaires internationaux, afin de mettre en œuvre les priorités qu’ils ont fixées : la tenue de l’élection présidentielle du 25 mai, la désescalade, le dialogue national, la mise en route d’un processus constitutionnel et la coopération économique de l’ensemble des partenaires de l’Ukraine à son soutien.“

„Die Minister haben über die letzten Entwicklungen der schweren Krise, die sich in der Ukraine ereignet, berichtet, Sie haben die gemeinsamen Vorstellungen Frankreichs und Deutschlands wie der Krise begegnet werden sollte, dargelegt. Beide Länder arbeiten im Rahmen der Europäischen Union eng zusammen , um die Prioritäten zu erreichen, die sie definiert haben : die Durchführung der Präsidentschaftswahl am 25. Mai, die Deeskalation, der nationalen Dialog und der Start eines Verfassungsprozesses und die wirtschaftliche Zusammenarbeit aller Partner der Ukraine, um sie zu unterstützen.“ (Übersetzung, H.W.)

> Die Photos – > Laurent Fabius – Vine

Institut français Stuttgart: Ballade vom Abendland – Lesung und Gespräch mit Éric Vuillard

LITERATUR Mittwoch, 14. Mai | 19:30 Uhr
Institut français Stuttgart, Schloßstraße 51, 70174 Stuttgart

Adam Hochschild,
Der Große Krieg
Der Untergang des Alten Europa im Ersten Weltkrieg

Aus dem Amerikanischen von Hainer Kober (Orig.: To End All Wars. A Story Of Loyalty And Rebellion, 1914-1918)
Stuttgart: > Klett-Cotta,

> Lesebericht: Adam Hochschild, Der Große Krieg
22. Januar 2014 von Heiner Wittmann

Der Erste Weltkrieg neu interpretiert – Der französische Schriftsteller Eric Vuillard kommt im Rahmen seiner Deutschlandtournee im Mai auch ins Institut français Stuttgart. Bei der Lesung seiner Erzählung „La Bataille d’Occident“ und einem anschließenden Gespräch gibt Vuillard umfangreiche Einblicke in die Zeit des Ersten Weltkriegs.

In seiner preisgekrönten Erzählung „La Bataille d’Occident“ (dt. „Ballade vom Abendland“) interpretiert Eric Vuillard den Ersten Weltkrieg neu: historisch, politisch und mit einer gewissen Polemik. Er vermischt die sonst säuberlich getrennten Perspektiven und fügt sie zu einem neuen Ganzen zusammen. Er verbindet die große Politik mit dem Elend der Schützengräben, die Detonationen der Gasgranaten mit den gemeinsamen Tänzen der Mächtigen jenseits der Front. Im Mai 2014 erscheint die Erzählung Vuillards auch in Deutschland bei Matthes & Seitz.

Eric Vuillard, geboren 1968 in Lyon, ist Schriftsteller und Regisseur. Für seine Bücher, in denen er große Momente der Geschichte neu erzählt und damit ein eigenes Genre begründet, wurde er u.a. mit dem Prix de l’inaperçu ausgezeichnet. 2012 erhielt er für seine Erzählungen „La Bataille d’Occident“ und „Congo“ den Franz-Hessel-Preis.

Moderation: Prof. Dr. Sven Externbrink (Universität Heidelberg)
Die Veranstaltung findet auf Französisch und Deutsch statt.
Der Eintritt ist frei.
Veranstalter: > Institut français Stuttgart

> Centenaire: 1914-1918 – Bibliographie und Sitographie

Valéry Giscard d’Estaing

Dans une longue interview accordée au POINT, l’ancien président de la République s’exprime sur le bilan de son septennat de 1981-1974:

https://twitter.com/LePoint/status/466144042494222337

Il souligne les succès communs avec le chancelier allemand Helmut Schmidt, élu trois jours avant sa propre élection à la présidence.

Auf unserem Blog:

> Euro: Les propositions de Valéry Giscard d’Estaing

> Valéry Giscard d’Estaing : ” Si l’on veut avancer en Europe, il faut retrouver l’intimité franco-allemande “

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