Nachgefragt. Charlotte Spielewoy: Qu’est-ce que le DELF ?

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Aujourd’hui, notre rédaction a reçu Charlotte Spielewoy. Elle est Attachée de coopération dpour le français, elle dépend du Service culturel de l’ambassade de France à Berlin et elle est basée à Stuttgart, plus précisément dans l’Institut Français de Stuttgart. Nous lui avons demandé de nous expliquer comment elle exerce sa fonction, quelles sont ses tâches principales ? Elle accompagne les professeurs de nos lycées en Allemagne en ce qui concerne la promotion du français. Elle nous a décrit le soutien qu’elle peut leur proposer.

Ensuite nous avons parlé du DELF :

1. Qu’est-ce que le DELF et comment est-il possible de l’obtenir ?
2. De quoi se composent les épreuves du DELF ?
3. Combien de candidats passent le DELF par an en Allemagne ? Et dans le Bade-Wurtemberg ?
4. Est-ce que le confinement a eu une influence sur le déroulement du DELF? Est-ce le nombre de candidats a diminué?
5.En quoi consiste le „Partnerschaftsprojekt DELF scolaire intégré“ mené dans le Bade-Wurtemberg depuis l’année scolaire 2017/2018 ?
6. Combien d’élèves ont participé au projet depuis son lancement ?
7. Qu’est-ce que ce projet apporte aux élèves et aux professeurs impliqués ?
8. Quelles sont les nouveautés prévues à partir de l’année scolaire 2021/2022 ?
9. Quel niveau marche le mieux?

DELF sur notre blog :

> DELF scolaire A1-B2. Prêts pour L’Europe – nouvelle édition

> DELF Prim und DELF scolaire

Avez-vous déjà passé une épreuve du DELF?

Das DELF ist eine internationale Sprachprüfung für all jene, die ihre Französischkenntnisse bewerten möchten. Gegenstand der Prüfung sind die ersten vier Kompetenzstufen des Gemeinsamen Europäischen Rahmens, GeR (A1 bis B2). Für die verschiedenen Prüfungsstufen gibt es von Klett in Kooperation mit der Französischen Botschaft Badges:

Von links nach rechts: Delfin-Abzeichen DELF Prim Stufe A1.1, DELF scolaire Stufe A1, DELF scolaire Stufe A2, DELF scolaire Stufe B1, DELF scolaire Stufe B2

Mit dem Bestehen des DELF gibt es ein Zertifikat mit dem man seine Sprachkenntnisse nachweisen kann.

Gestern gab es eine Gelegenheit, Thierry Sète, Attaché de coopération pour le français en Bade-Wurtemberg et en Sarre vom Institut Français d’Allemagne – Stuttgart nach dem DELF zu fragen:

Und > Gilles Floret erklärte, wie die Lehrwerke von Klett bei der DELF-Prüfung helfen:

DELFBeim Ernst Klett Verlag gibt es sepezielle auf die DELF-Prüfungn abgestimmte > Übungshefte.

Die Insituts français bieten eine > Website zu DELF.

DELF ist noch ein weiteres > Argument, Französisch zu lernen. Prima für Bewerbungen und Eure Sprachkenntnisse. Die DELF-Prüfung ist ein echter Türöffner.

Lesung mit Azouz Begag, „ein Brückenbauer“,
im Schulzentrum Marienhöhe

Elisabeth Schimek – > Schulzentrum Marienhöhe – hat uns freundlicherweise den folgenden Bericht geschickt:

Mit Unterstützung eines Schulbuchverlags (Klett-Verlag) ist es uns gelungen, eine Lesung der besonderen Art mit dem französischen Soziologen, Wirtschaftswissenschaftler, Schriftsteller, Drehbuchautor und Forscher am CNRS (vergleichbar mit dem dt. Max-Planck-Institut), Azouz Begag, am Schulzentrum Marienhöhe zu organisieren. Er war von 2005 bis 2007 beigeordneter Minister für die Förderung der Chancengleichheit von Einwanderern unter Premierminister Dominique de Villepin. Selbst Kind algerischer Einwanderer, wuchs er in den 60er Jahren in einem Chaâba (Dorf auf algerisch), einem Vorort von Lyon auf. Seine armselige Kindheit prägte ihn. Die Verfilmung seines autobiographischen Roman „Le gone du Chaâba“ („Das Kind des Dorfes“) errang 1997 den Grand Prix du Festival de Cannes Junior.

Gruppenbild mit DELF Schülern:

Von links nach rechts:
David Personne (B1) , Wiebke Gremler (B1), Nadine Seebacher (A1), Franziska Hofmann (A1), Azouz Begag, Etienne Fayard (A1), Dr. Gilles Floret, René Callonnec (A2), Karel Schimek (B2), Corinna Weber (B2)

Mit Humor und Sensibilität faszinierte er unsere Schüler mit seiner Lebensgeschichte. Durch vorgespielte Kurzszenen, beschrieb Begag die Herkunft seiner Familie, ihre ärmlichen Verhältnisse in Algerien und die Hoffnung auf ein besseres Lebens in Frankreich nach dem zweiten Weltkrieg. Sein Vater, „Analphabet, aber nicht dumm“, wie Begag zu sagen pflegt, war zwar streng, aber er verstand ihn zu motivieren, ihm den Weg der Integration zu zeigen. Er war der Ansicht, dass Bücher wie Vögel seien. Sie weisen auf Freiheit hin, Freiheit im Sinne des Wissens und der Offenheit.

Azouz Begag, Dr. Gilles Floret

Die Begeisterung von Azouz Begag, seine Neugier als Kind für das Lernen, für fremde Kulturen und andere Sprachen ist bis heute gegenwärtig. Er appellierte an unsere Schüler, offen für das Fremde, für das Neue zu sein, verbale Kommunikation zu wählen statt Gewalt anzuwenden: „Jeu de mains, jeu de vilains“.

Er verstand durch internationale Wortspiele und geschickten Einbau von themenbezogenen Liedern unsere Schüler zu fesseln. Im Rahmen dieser Lesung wurden Schülerinnen und Schüler geehrt, die in diesem Jahr auf ihrem jeweiligen Sprachniveau in der DELF-Prüfung die besten Ergebnisse in unserer Schule erzielt haben. Die Ehrung übernahm Monsieur Azouz Begag selbst.

Fotos: Werner Schimek

In der edition-fant ist die > CD von Gilles Floret erschienen.

Succès remarquable – DELF-Prim-Zertifikat:Signature d’un accord sur une certification de français pour 2000 élèves sarrois du primaire

Im Saarland sind die Weichen für eine qualitative Verbesserung des Französichunterrichts an den Grundschulen gestellt worden. Bildungsminister Klaus Kessler (Grüne) unterstützt das Vorhaben. Fachlehrer sollen künftig dort ab der 3. Klasse Französischunterricht erteilen unterrichten: Außerdem wird eine neuer Lehrplan erprobt. Vor allem soll künftig ein international anerkanntes Zertifikat die Schüler zum Französischlernen motivieren. Dieses Zerifika heißt DELF-PRIM-Zertifikat, und das Saarland ist das erste Bundesland, das dieses Zertifikat für alle Grundschulen einführt. Bildungsminister Klaus Kessler (Grüne) und der Leiter der Kulturabteilung der französischen Botschaft in Deutschland, Charles Malinas, haben am 29.Juni 2010 ein Abkommen unterzeichnet, in dem diese Kooperation bestätigt wird. Nur in NRW gab es bisher diese Prüfung in einigen ausgewählten Schulen.

Vorbild ist das Saarland auch hinsichtlich der Anzahl der Fremdsprachen. Jeder Schulabgänger soll künftig zwei Sprachen erlernt haben. Die Verstärkung des Französischunterrichts in den Grundschulen steht noch – wie leider so oft – unter einem Finanzierungsvorbehalt. Aber der politische Wille, und das ist die Voraussetzung für eine günstige (Vorbild-)Entwicklung, ist deutlich ausgedrückt worden.

> „Kessler baut Französisch aus. Minister führt Sprachtest in Grundschulen ein und will Unterricht qualitativ verbessern“ von Norbert Freund – Saarbrücker Zeitung, 30. Juni 2010

> Saarland Vorreiter bei Französisch-Unterricht an Grundschulen