Vos objections? Vous avez raison, da discussion avec 12 pages est très longue. Or la question de l’euro nous concerne aussi et pour comprendre la position de la France, on devra lire parfois un peu plus.
Ihre Einwände? Sie haben recht. Mit zwölf Seiten ist die die ganze Diskussion, an der Sarkozy teilgenommen hat, wirklich sehr lang. Aber die Frage des Euros betrifft nun mal auch uns, und um die Haltung Frankreichs zu verstehen, muss man eben manchmal ein bisschen mehr lesen, man kann dann aber auch mitreden.
Der Reisepreis liegt bei ca. 145 € pro Person im Doppelzimmer (plus 20 € für Einzel-zimmer, plus 20 € für Nichtmitglieder der Amis). Er umfasst Fahrt, Übernachtung mit Früh-stück, Eintrittsgelder, Führungen. Der definitive Preis hängt von der Personenzahl ab, er wird Ihnen mit der Anmeldebestätigung mitgeteilt. Ab 20 Teilnehmenden findet die Reise statt.
Anmeldeschluß: 15. Februar 2011 > Anmeldung *.pdf
2009 sind die Freunde des instituts nach Burgund gereist: > 4 jours en Bourgogne
Im Rahmen der Dialogreihe Lust auf Werte? der Französischen Botschaft und des französischen Kulturnetzwerks in Deutschland fand gestern abend eine Veranstaltung mit Jean Houssaye und Jürgen Mertens im Institut Culturel Franco-Allemand de Tübingen statt.
Die Wertevermittlung ist eine der wichtigsten generationsübergreifenden Aufgaben: familiäre Erziehung und Schule spielen hierbei eine wichtige Rolle. Wie soll diese Rolle heute angedacht werden, vor allem in einer Zeit, in der sowohl die Werte als auch die Schule in der Krise stecken? Kann die Schule die Vermittlung der Werte auf die gleiche Weise wie in der Vergangenheit leisten oder muss sie dafür neue Methoden entwickeln? Haben sich die Werte an sich verändert? Welche Werte für welche Schule?
Jürgen Mertens ist Professor für die Didaktik der französischen Sprache und Literatur an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg und Bundesvorsitzender der Vereinigung der Französischlehrerinnen und -lehrer. Er hat bemerkenswerte Studien über den Französischunterricht, die Mehrsprachigkeit und die Integration veröffentlicht.
In französischer und deutscher Sprache mit Übersetzung.
Dank unserer treuen Blog-Leser im Norden der Republik gibt es endlich mal wieder ein bemerkenswertes Gegengewicht zu der Südlastigkeit unseres Blogs. Die Crêpes und die Croissants aux amandes – schauen Sie selbst – hätte ich auch gerne probiert. Beeindruckend, was dort der > Fachbereich Französisch zusammen mit den Schülern am deutsch-französischen Tag organisiert hat. Da freut sich der Autor dieses Blogs, weil er wieder eine Meldung hat, die die Medien anscheinend übersehen haben. Gestern in der Hochschule der Medien fragte eine Studentin, warum schreiben Sie den Blog? Um Schülern soviel von Frankreich zu zeigen, damit sie nicht auf die Idee kommen, > Französisch abzuwählen. Hier auf dem Blog gibt es eben mehr als in den Medien über die > deutsch-französischen Beziehungen zum Lesen. Und die Fotos aus Lübeck müssten doch allen vom > Bevollmächtigen der Bundesrepublik Deutschland für kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des Vertrages über die deutsch-französische Zusammenarbeit über die Lehrer bis zu den Schülern die Vision und den Wunsch vermitteln, dass in Deutschland wesentlich mehr als nur 20 % der Schüler Französisch lernen sollten. Vielleicht wird trotz des deutsch-französischen Tages, von dem ich in der Presse am letzten Samstag fast nichts gefunden, den Schülern noch immer zu wenig zu wenig über das > Wunder der deutsch-französischen Aussöhnung erzählt. Und alle Beteiligten, aber wirklich alle, die Verantwortlichen in allen Bereich der Politik und der Ministerien müssten den > deutsch-französischen Vertrag nochmal lesen, in dem beide Länder sich gegenseitig Maßnahmen versprechen, um den Sprachunterricht der Partnersprache signifikant zu verbessern. Das gilt auch heute noch ganz genauso wie 1962. Wie sagte > de Gaulle 1962 in Ludwigsburg auf Deutsch und ohne Manuskript: “Diese jetzt dann ganz natürliche Solidarität zwischen unseren beiden Völkern müssen wir selbstverständlich organisieren. Das ist die Aufgabe der Regierung. Vor allem müssen wir aber ihr einen lebenden Inhalt zu geben, und das ist insbesondere die Aufgabe der Jugend.”
Da habe ich auch mal gewohnt! “Freundschaften in Europa stärken” war das Motto des > Deutsch-französischen Tages in der Alexander-von-Humboldt Schule in Neumünster mit tollen Bildern, den Tag dort hätte ich auch gerne miterlebt: Dann hätte ich auch mal probieren dürfen.
Bitte klicken Sie auf ein Bild. Mit einem Klick gehts weiter, rechts unten im angezeigten Bild wird das Album geschlossen.
Der Bevollmächtigte erinnerte an die großartige Freundschaft, die Frankreich und Deutschland vor 48 Jahren mit dem Deutsch-französischen Vertrag besiegelt und seitdem ständig weiterausgebaut haben. Zwei Hauptaufgaben hat der Bevollmächtigte. Er ist in Deutschland der Ansprechpartner Frankreichs in Fragen der kulturellen Zusammenarbeit. Und er vertritt zugleich die 16 Bundesländer in allen Fragen der kulturellen Zusammenarbeit mit Frankreich. Er erinnerte an die Vielfalt der gemeinsamen Projekte mit Frankreich. In Baden-Württemberg lernen 30 % der Schüler Französisch, 10 % mehr als im Bundesdurchschnitt. Die Hochschulen in Baden-Württemberg haben bereits mehr als 300 Kooperationen mit Partneruniversitäten in Frankreich geschlossen. Danach skizzierte der Ministerpräsident sechs Thesen zu Beginn seiner Amtszeit als Kulturbevollmächtigter: 1. Bildung, Kultur und Wissenschaft sind Ressourcen ersten Ranges, von denen der Wohlstand in der ganzen EU abhängt. 2. Die Halbierung des Anteils der Europäer an der Weltbevölkerung verpflichtet uns künftig noch mehr entschieden auf Qualität zu setzen. 3. Die deutsch-französischen Beziehungen sind auch der Rahmen für einen Austausch auf professionellem Gebiet. Das gilt gerade auch für diesen Tag, der dem Thema Integration und Migration in Frankreich und Deutschland gewidmet ist. 4. Die besondere Zusammenarbeit mit Frankreich gibt uns vielfältige Möglichkeiten, uns mit Frankreich mehr und bewusster auseinandersetzen. 5. Das Motto des diesjährigen deutsch-französischen Tages “Französisch – Dein Weg zum Erfolg” steht für gemeinsame Projekte mit Frankreich, von denen der Ministerpräsident u. a. > das deutsch-französische Geschichtsbuch zitierte. Und als 6. Punkt nannte er die französische Sprache als eine besondere kulturelle Aufgabe für die Deutschen. Am Schluss seiner Rede bekräftigte der Bevollmächtigte, er möchte in seiner neuen Funktion wie auch als Ministerpräsident Baden-Württembergs ein verlässlicher Freund Frankreichs sein.
Um den deutsch-französischen Tag zu feiern, erinnert der Blog an die Rede des Generals de Gaulle an die deutsche Jugend am 9. September 1962 in Ludwigsburg:
> Ansprache vor der deutschen Jugend – Ludwigsburg – 9. September 1962 – Website des Landesmedienzentrum Baden-Württemberg Mit der Tondatei der Rede.
” Man braucht ja nur die Flamme in Ihren Augen zu beobachten, die Kraft Ihrer Kundgebungen zu hören, und bei einem jeden von Ihnen die Leidenschaftlichkeit und in Ihrer Gruppe den gesamten Umsprung mitzuerleben, um überzeugt zu sein, dass diese Begeisterung Sie zu den Meistern des Lebens und der Zukunft auserkoren hat.
Ich beglückwünsche Sie ferner, junge Deutsche zu sein, das heißt, [Applaus] das heißt, Kinder eines großen Volkes. Jawohl, eines großen Volkes, das manchmal, im Laufe seiner Geschichte große Fehler begangen hat. Ein Volk, das aber auch der Welt geistige, wissenschaftliche, künstlerische, philosophische Wellen gespendet hat, ein Volk [Applaus] ein Volk das über die Erzeugnisse ihrer Erkundigungskraft, ihrer Technik, seiner Technik und seiner Arbeit erreicht hat; ein Volk, das im friedlichen Werk wie auch in den Leiden des Krieges wahre Schätze an Mut, Disziplin und Organisation entfaltet hat. Das französische Volk weiß es voll zu würdigen, weil es auch weiß, was heißt, schaffensfreudig zu sein, zu geben und zu leiden. (…)
Diese jetzt dann ganz natürliche Solidarität zwischen unseren beiden Völkern müssen wir selbstverständlich organisieren. Das ist die Aufgabe der Regierung. Vor allem müssen wir aber ihr einen lebenden Inhalt zu geben, und das ist insbesondere die Aufgabe der Jugend.
Während unsere beiden Staaten die wirtschaftliche, politische, und kulturelle Zusammenarbeit fördern werden, sollte es Ihnen und der französischen Jugend obliegen, alle Kreise, bei Ihnen und bei uns dazu zu bestreben, engere Bande zu knüpfen, einander immer näher zu kommen, und besser, sich besser kennen zu lernen.
Die Zukunft, die Zukunft unserer beiden Völker, der Grundstein auf welchem die Einheit Europas gebaut kann und muss, die höchste Trumpf für die freie Welt, bleiben die gegenseitige Achtung, das Vertrauen und die Freundschaft zwischen dem französischen und dem deutschen Volk.”
Die deutsch-französische Aussöhnung ist eine Tatsache, aber man darf sich damit nicht zufriedengeben. Einige kritische Bemerkungen an die Adresse der Regierung in Berlin, das Bedauern Harpprechts, dass die Berliner Regierung dem französischen Vorschlag, permanent einen Minister in ide andere Regierung zu entsenden nicht nachgekommen ist.- > Un ministre franco-allemand / ein deutsch-französischer Minister und die Erinnerung an die > Deutsch-Französische Agenda 2020 vom 4. Februar 2010 geben zu verstehen, dass es an der Zeit sein könnte, den Vertrag mit neuem Leben zu erfüllen. Jeder deutsch-französiche Gipfel bekräftigt das Versprechen, künftig enger zusammenarbeiten zu wollen. Dieses Versprechen wiederholt man immer wieder. Hätte nicht der Austausch der Minsiter dazu beitragen können, dass solche Versprechen realisiert werden? Andererseits ist die Zusammenarbeit so eng, dass sie jederzeit als Modell für viele andere Staaten gelten könnte. Aber es gibt viele Bereiche, die wirklich einer engeren Zusammenarbeit bedürften. Man muss z.B. sehr energische Maßnahmern ergreifen, um endlich den > Unterricht der Nachbarsprache zu verbessern. Daran halte ich fest. Der Französischunterricht darf sich bei uns nicht auf Vokabeltests beschränken. Eine “6″ in der zweiten Französischstunde als Strafe für nicht gelernte Vokabeln müsste als nicht erteilt gelten. Der Französischunterricht darf nicht auf Vokabeltests und Grammatikunterricht reduziert werden. Man muss sich dran machen: Das ist eine langwierige Aufgabe. Mehr Literatur im Französischuntericht. Die kleinen Dosen reichen nicht.
Wieviele Etappen sind seit 1945 überwunden worden! Ohne eine gute Kenntnis der jüngsten Geschichte kann man das Wunder der deutsch-französischen Aussöhnung nicht begreifen. Und Klaus Harpprecht hat u.a. an die > Rede von Winston Churchill in Zürich, dieser dort am 19. Septembre 1946 gehalten hat: “I wish to speak about the tragedy of Europe, this noble continent, the home of all the great parent races of the Western world, the foundation of Christian faith and ethics, the origin of most of the culture, arts, philosophy and science both of ancient and modern times. If Europe were once united in the sharing of its common inheritance there would be no limit to the happiness, prosperity and glory which its 300 million or 400 million people would enjoy.” Churchill hat auch gesagt: “I am now going to say something that will astonish you. The first step in the recreation of the European family must be a partnership between France and Germany. In this way only can France recover the moral and cultural leadership of Europe. There can be no revival of Europe without a spiritually great France and a spiritually great Germany. The structure of the United States of Europe will be such as to make the material strength of a single State less important. Small nations will count as much as large ones and gain their honour by a contribution to the common cause.” EinTraum! Ja, natürlich. Kaum jemand hat sich damals die Realisierung dieser Ideen vorstellen können. Aber es war der einzig gangbare Weg! Die Rede Churchills öffnet eine konstruktive Perspktive. Ein anderes Beispiel: Am 9. Mai 1950, werden die Journalisten zui einer improvisierten Pressekonferenz gerufen. Der französische Außenminister Robert Schuman gab den Plan der Schaffung einer supranationalen Behörde bekannt, mit der Frankreich und Deutschland künftig die Kohle- und Stahlproduktion der beiden Länder verwalten wollten, bekannt. Der Vertrag über die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Sathl wird am 18. April 1951 unterzeichnet und tritt am 25. Juli 1952 in Kraft. Und es gab viele andere Ereignisse in Europa und in der Welt die die deutsch-französiche Annäherung begünstigt und auch erfordert haben. Was hatte doch Churchill erklärt? Es gibt keine europäische Renaissance ohne eine deutsch-französische Annäherung. Churchill wollte eine Perspektive ohne Konflikte in Europa, die europäischen Länder sollten ihr Erbe miteinander teilen, davon profitieren, um die Welt sicherer zu machen und seine Botschaft war zuerst an die Adresse Frankreichs und Deutschlands gerichtet.
Es ist zu schade, dass die Beiträge auf diesem Blog nicht so lang sein dürfen. Es ist schwierig, ein Wunder in so einem kurzen Text wie hier so eindrücklich zu erklären, wei Klaus Harpprecht es heute so beeindruckend abend getan hat. Immerhin 1300 Beiträge auf diesem Blog sind auch ein Beweis für die Vielfalt der deutsch-französichen Beziehungen und auch für alles, was es noch zu tun gibt.
An die Adresse derjenigen, die glauben, Inhalte im Internet müssten unentgeltlich beziehbar sein, hat der Präsident anlässlich dieser Ansprache eine eindeutige Antwort gegeben:
“Die Kultur und die digitale Welt sind für Sie miteinander verbunden. Es gab viele Missverständnisse, das ist eine extrem komplizierte Angelegenheit. Es ist BEAUMARCHAIS, glaube ich, der den Ausdruck des Urheberrechts (“droits d’auteur”) formuliert hat, und Frankreich hat diesen Begriff auf ein internationales Niveau gebracht. Sie, die Künstler, Sie die Kulturschaffenden, Sie können nicht von einer Epoche, in der Sie es mit den Launen der Prinzen, die sie beschützten, die Sie subventionierten, zu tun haben, zu einem System übergehen, wo der phantastische Fortschritt, den die digitale Technik bedeutet, der zu jedem Zeitpunkt das ganze Schaffen, allen zur Verfügung stellt – dieser Erfolg ist unbestreitbar – zu Lasten des Schutzes des Urheberrechts gehen wird.
Ich möchte mich klar verständlich machen. Die digitale Welt, das Internet, diese virtuelle Gesellschaft stellt allen die Kennnisse von allen zur Verfügung. Das ist ein Fortschritt, und nur wenn man nichts von den Entwicklungen in der Welt versteht, könnte man bestreiten, dass das ein Forstschritt ist. Aber das kann nicht zu Lasten des Urheberrechts gehen. Man kann nicht auf der einen Seiten Bilder, Musik, Autoren (“comme jamais”) so wie noch nie konsumieren und das Recht auf Eigentum desjenigen nicht respektieren, der dort seine ganzen Gefühle, sein ganzes Talent und seine ganze Kreativität hineingelget hat.
Es gibt viele Gründe sich zu empören. Greifen wir zur Feder. Aber wie macht man das? Wie formuliert man seine guten Gründe, sich zu empören auf weniger als 13 Seiten, die man dann als kleines Büchlein innerhalb von weniger als vier Monaten 950.000 mal verkauft? Was für ein Erfolg! Das schafft man, wenn man 93 Jahre alt ist und auf eine lange historische und politische Erfahrung eines ganzen Jahrhunderts zurückblicken kann.
Die Gleichgültigkeit ist für Hessel die schlimmste aller Haltungen. Er erzählt von seiner Mitarbeit bei der Erklärung der Menschenrechte 1946 und den Kämpfen für die Freiheit, die sich daraus ergaben. Er berichtet von seinem Besuch im Gazastreifen und bedauert die schwierige Situation seiner Bewohner. Er bestätigt seine Überzeugung einer Zukunft ohne Gwalt, denn “Man muss verstehen, dass die Gewalt sich mit dem Rücken hzur Hoffnung stellt.”
Diese Websites legen die Idee nahe, genauer nachzusehen. Übernehmen andere Seiten in Frankreich diese Informationen und verbreiten sie weiter? Schauen wir uns die Suchergebnisse einer Suchmaschine an:
Nein, so geht das nicht, auch aktuelle Websites sind nicht unbedingt mit der Jahreszahl 2011 gekennzeichnet, also müssen wir versuchen, der Suchmaschine zu sagen, es sollen die Seiten angezeigt werden, die die Wortkombination “deutsch-französischer Tag” aufweisen und dazu die Seiten, die auch 2011 als Jahreszahl haben:
Die schlimmsten Vorbehalt scheinen sich zu bestätigen. Diese Suchmaschine berücksichtigt nur die Titel (Blaue Zeilen ganz oben im Browser) der hier gefundenen Websites.
Diese Ergebnisse sind mit großer Vorsicht zu betrachten. Die Suchmaschinen sind schnell, aber sie können wirklich nicht alle Websites lesen, geschweige denn finden, und sie berücksichtigen im wesentlichen die Links, die zu ihnen führen, um dann auf die Bedeutung einer Seite mittels eines Algorithmus zu schließen. Dennoch darf man fragen, ob diese Ergebnisse es erlauben, auf ein größeres Interesse in Frankreich für den Deutsch-französischen Tag als in Deutschland zu schließen? Und wenn das stimmt, kann man sich fragen, ob dieses Interesse durch den Zentralismus begünstigt wird? Oder durch die Akademien, die die Informationen mit Ihren Websites sehr gut weiterverbreiten?
Müssten wir nicht viel mehr gemeinsame Websites haben? Überhaupt mehr in Deutschland für die französische Sprache tun? Echte deutsch-französische Seiten? Richtig viele gibt es nicht: > Die des DFJW und das > Portal der deutsch-französischen Zusammenarbeit sind echte Ausnahmen. Ja, es gibt noch eine Anzahl weiterer zweisprachiger Seiten. Aber im Bereich der Schulen gibt es nicht so viele…
Die beiden Regierungen erkennen die wesentliche Bedeutung an, die der Kenntnis der Sprache des anderen in jedem der beiden Länder für die deutsch-französische Zusammenarbeit zukommt. Zu diesem Zweck werden sie sich bemühen, konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um die Zahl der deutschen Schüler, die Französisch lernen, und die der französischen Schüler, die Deutsch lernen, zu erhöhen.
Die Bundesregierung wird in Verbindung mit den Länderregierungen, die hierfür zuständig sind, prüfen, wie es möglich ist, eine Regelung einzuführen, die es gestattet, dieses Ziel zu erreichen. Es erscheint angebracht, an allen Hochschulen in Deutschland einen für alle Studierenden zugänglichen praktischen Unterricht in der französischen Sprache und in Frankreich einen solchen in der deutschen Sprache einzurichten. ”
Frankreich und Deutschland versprechen sich einander, auf die Vermittlung der Sprache des Nachbarn im eigenen Land zu achten. Ist das von deutscher Seite immer beachtet worden? Einerseits ist das Interesse für den > bilingualen Unterricht in Frankreich beachtlich und die Zahl der > bilingualen Gymnasien in Deutschland hat ständig zugenommen. Ich habe immer noch die allerbesten Erinnerungen an meine Referendarzeit im bilingualen > Friedrich-Ebert-Gymnasium à Bonn. Aber die Anstrengungen der beiden Regierungen, “konkrete Maßnahmen zu ergreifen” endet wo oder wann? Nimmt man dieses Versprechen ganz wörtlich, dann können die beiden Regierungen eigentlich gar nicht aufhören, sich für die Partnersprache im eigenen Land einzusetzen. Und genau da ist das Problem. Als Blogger darf man hier auch mal eine pointierte Meinung oder eine Vermutung zum Ausdruck bringen. Schüler geben das Fach Französisch immer noch zu leichtfertig auf, ohne etwas vom Reichtum der Literatur oder der > politischen Vielfalt in Frankreich etwas zu wissen. Man wählt Französich aus Bequemlichkeit ab, vielleicht nur aus Frust wegen des letzten Vokabeltests. Und man entscheidet sich nicht für Französisch, weil Freunde leichtfertig meinen, das sei eine schwierige Sprache. Was kann man dagegen machen? Eine Möglichkeit ist die Intensivierung des Schüleraustauschs, also sollte das DFJW mehr Mittel erhalten, damit es seine wunderbare Arbeti ausweiten kann. Sehr oft haben die Schüler, die Französich aufgeben, noch nie etwas vom DFJW gehört. Die Website des > DFJW zeigt eine tolle Arbeit dieser Organisation – das DFJW ist übrigens eine supranationale Organsiation, getragen von beiden Regierungen. Und dann müsste man den Anteil der Literatur im Sprachunterricht erhöhen, ja, das ist eine langwierige Angelgenheit. Kleine Schritte sind gemacht, das kann man an den Lehrbücherrn der letzten Generation erkennen, aber es ist klar, da muss mehr getan werden. Und schließlich müssten die Regierungen in Berlin und Paris viel öfters auf die so alltäglich gewordene Kooperation mit Berlin oder Paris oder auf Länder- und Regionsebene hinweisen. Die halbjährlichen Treffen auf höchster Ebene sind so normal geworden, dass sie kein Gipfelspektakel mehr sind, sondern nur noch gewöhnliche Arbeitstreffen der beiden Regierungen. Und die tägliche Arbeit zwischen den Ministerien in Berlin oder Paris, der Austausch von Beamten, der deutsch-französische Alltag sind so sehr Gewohnheit geworden, dass man kaum noch darüber spricht. Wenn unsere Regierungen gemäß dem Motto, was gut klappt, darüberr muss auch mal geredet werden, dieser Kooperation mehr Transparenz verleihen würden, könnten auch Schüler lernen, dass die deutsch-französcihe Kooperation ein wichtiges Element für Europa ist.
Zum Beispiel das > deutsch-französiche Portal ist vorzüglich gemacht. Aber wendet es sich auch an Schüler? Im Prinzip ja. Suchen Sie dort nach > “Echanges” oder nach > “Austausch”, so finden sich dort jede Menge nützlicher Informationen, für deren Lektüre man Stunden braucht. Das ist echt beeindruckend, was die Autoren dieser Website zusammengetargen haben. Man müsste aber die Website für Schüler attraktiver machen. Und leichter findbar. Ein Portal für die Jugendlichen beiderseits des Rheins, das wärs. Mit den Modefeatures wie Twitter, Facebook und einem Blog. Da kommt man echt ins Träumen. Ein bisschen Web 2.0, und die Schülerr bekämmen neue Infos per Twitter und ein kleines deutsch-französisches Netzwerk würde ihnen helfen, Partner und Paten jenseits des Rheins zu finden, denen man mal eben eine Frage stellen könnte oder mit denen man sich treffen könnte.
Dieses kleine Beispiel soll verdeutlichen , dass auch der künftige Erfolg des deutsch-französichen vertrags von uns, also von der > Zivilgesellschaft abhängt. Die Regierungen liefern uns – in unserem Aufrrag lediglich den Rahmen, füllen wir ihn aus.
In seinem Festvortrag wird er zentrale Entwicklungsstationen der deutsch-französischen Kooperation rekonstruieren und von seinen persönlichen Erfahrungen berichten.
Vortrag in deutscher Sprache.
Der Vortrag wird von der DVA-Stiftung gefördert.
Do, 20. Januar 2011 19:30
Stadtbücherei Stuttgart, Konrad-Adenauer-Str. 2