Die Gedenkfeier vor dem Ossuaire de Douaumont am 29. Mai 2016

Am 29. Mai 2016 haben Frankreich und Deutschland gemeinsam des hundersten Jahrestages der Schlacht von Verdun gedacht. 300 Tage kämpften die französischen und deutschen Soldaten unter entsetzlichen Verlusten gegeneinander. Aber Verdun ist auch ein Symbol für die Versöhnung zwischen Frankreich und Deutschland geworden. Vor genau 50 Jahren erinnerte Charles de Gaulle in einer Zeremonie hier an diese Schlacht. Hier trafen sich François Mitterrand und Helmut Kohl zu ihrem historischen Händedruck. Eine solche Geste kann man nicht überbieten. Aber Präsident Hollande wollte die Aussöhnung zwischen Deutschland und Frankreich unterstreichen und auf ihren friedlichen gemeinsamen Beitrag zur Konstruktion Europas hinweisen. Die Inszenierung des Auftritts von 3400 Jugendlichen aus Deutschland und Frankreich wurde von Volker Schlöndorff durchgeführt.

Bitte öffnen Sie mit einem Klick auf eines der folgenden Fotos das Fotoalbum erst dann, wenn diese Seite vollständig geladen ist, sonst öffnet sich das Album: Fotos auf dunklem Hintergrund nicht:

https://twitter.com/dw_deutsch/status/737204426188816388

https://twitter.com/JM_Todeschini/status/736945167953973248

Enseigner l’allemand – Französisch unterrichten

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Ces deux tweets présentent une bonne occasion de traduire en français l’article suivant :

L’historien et la lumière

Do. 16 h: Direkt aus der Nationalversammlung
> Les agendas de l’Assemblée nationale


MR_2016_05.jpg.29730Zitieren wir aus Victor Hugo, > Les Misérables, III,1,2: „„…la lumière ne peut-elle pénétrer ces masses? Revenons à ce cri : Lumière! et obstinons-nous-y! Lumière! lumière! –Qui sait si ces opacités ne deviendront pas transparentes? les révolutions ne sont-elles pas des transfigurations? Allez, philosophes, enseignez, éclairez, allumez, pensez haut, parlez haut, courez joyeux au grand soleil, fraternisez avec les places publiques, annoncez les bonnes nouvelles, prodiguez les alphabets, proclamez les droits, chantez les Marseillaises, semez les enthousiasmes, arrachez des branches vertes aux chênes. Faites de l’idée un tourbillon.“ Lesen Sie den Roman noch einmal und passen sie auf, Hugo erwähnt immer wieder das Licht. Wir kommen wir darauf? Dieser Satz passt auch auf die Aufgaben des Historikers. Unser Kollege vom Klett-Cotta-Blog hat eben über die > Antrittsvorlesung von Patrick Boucheron vom 17. Dezember 2016 im Collège de France einen Lesebericht verfasst. Und weil Boucheron aus Hugo zitiert, haben wir dort mal nachgeguckt, was er sonst noch über das Licht (passim) schreibt: „Les ténèbres, ces sombres couveuses du christianisme primitif, n’attendaient qu’une occasion pour faire explosion sous les Césars et pour inonder le genre humain de lumière. Car dans les ténèbres sacrées il y a de la lumière latente. Les volcans sont pleins d’une ombre capable de flamboiement. Toute lave commence par être nuit.“ (III. 7.1.) Und wie oft das Wort „ténèbres“ vorkommt!

IS Propaganda: Sprache, Text und Poesie
Lesung und Gespräch:

Nicolas Hénin und Sabin Damir-Geilsdorf

Freitag, 13. Mai, 20.00 Uhr | > Literaturhaus Stuttgart, Breitscheidstr. 4, 70174 Stuttgart

Nicolas Hénin war als Nahostjournalistn Frankreichs zehn Monate lang Geisel des Islamischen Staats. Er sagt: „Was dem IS viel mehr Sorgen bereitet als Bomben, sind Appelle zum Frieden. Sie wollten aus mir einen Rache-Propagandisten machen – und was tue ich? Ich rufe nicht dazu auf, sie zu töten. Worte und Ideen sind in diesem Krieg wirksamer als Armeen und Bomben.“ Seine jüngst erschienene Analyse Der IS und die Fehler des Westens: Warum wir den Terror militärisch nicht besiegen können. Sabine Damir-Geilsdorf, Professorin für Islamwissenschaft an der Universität Köln, untersucht die Bedeutung von Frauen in der Propaganda-Maschinerie des IS. Überraschend ist dabei die Popularität von Poesie als Propaganda, von zahlreichen verklärenden Erfahrungsberichten, verfasst von Frauen, häufig als Fortsetzungsgeschichte konzipiert und erfolgreich über Kanäle der social media verbreitet – Dichtung und Geschichten als Instrument der IS-Politik.

Moderation: Jörg Armbruster (ARD)

Eintritt: 10,-/ 8,-/ 5,- €. Kartenreservierung in der Buchhandlung im Literaturhaus oder unter www.reservix.de, für Literaturhausmitglieder unter Tel. 0711 22 02 17 47 oder > info@literaturhaus-stuttgart.de.
Veranstalter: Institut français Stuttgart & Literaturhaus Stuttgart.

Dazu empfiehlt der Blog von Klett-Cotta.

> In unserem > Lesebericht: Gerhard Schweizer, Syrien verstehen hieß es u. a.: „Wie kann die Wiederherstellung des Friedens in Syrien gelingen? Es gibt unmittelbare Gründe für den Ausbruch des Bürgerkriegs, der sich am Widerstand des Regimes gegen die Bewegung des Arabischen Frühlings entzündet hat. Er zeigt, wie die Probleme des Nahen Ostens durch die Lage in Syrien noch weiter verschärft werden. Die Befriedung Syriens ist heute die allererste Aufgabe. Zu ihr gehören umfassende Kenntnisse vor allem der Geschichte, der Politik und der Gesellschaft in Syrien. Die hat Gerhard Schweizer in seinem Buch > Syrien verstehen. Geschichte, Gesellschaft und Religion, das in der 2. Auflage bei Klett-Cotta erschienen ist, vorgelegt.“ > Bitte weiterlesen.

22.-24. April 2016: Vichy fête Napoléon III

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Napoléon III., der 1848 zum ersten Staatspräsidenten gewählt wurde, und nach seinem (dritten) Staatsstreich am 2. Dezember 1851 im Dezember 1852 Kaiser wurde und bis 1870 Frankreich tiefgreifend modernisierte, fasziniert immer noch diejenigen, die mit seiner Biographie vertraut sind. Das Fest in Vichy bestätigt das spannungsreiche Verhältnis von Kunst und Politik, das in Frankreich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts im Zeichen der beginnenden Moderne steht. Die Selbstdarstellung des Zweiten Kaiserreichs mittels der Kunst Kunst, Architektur und Geschichte sind nicht nur Medien der Macht, das Fest in Vichy erinnert daran, wie das Kaiserreich sich auch selber inszeniert hat.

Seit 2008 gibt es jährlich in Vichy eine historische Feier, die an das Zweite Kaiserreich erinnert:

„L’espace d’un week-end, du 22 au 24 avril, le temps s’inverse et l’architecture monumentale de Vichy, retrouve tout son lustre dans une débauche d’élégance et de musique qui enlève l’admiration des spectateurs pris au jeu.

Pour cette 9ème édition, on retrouvera les temps forts qui ont fait le succès de la manifestation les années précédentes : le prestigieux dîner dansant (samedi 23 avril, 20h) ou le grand défilé (dimanche 24 avril, 15h) de plus de 300 personnes en costumes et calèches. Pour clore ce week-end riche en émotions, le grand casino résonnera une nouvelle fois des fastueux échos des valses, polkas et autres mazurkas pour un grand bal (dimanche 24 avril, fin d’après-midi) réunissant les meilleurs danseurs et musiciens ainsi que les plus beaux costumes:“

> Le programme de Vichy fête Napoléon III

napoleon-III-macht-und-kunst-116

Heiner Wittmann, Napoleon III. Macht und Kunst, Reihe Dialoghi/dialogues. Literatur und Kultur Italiens und Frankreichs. Hrsg. v. Dirk Hoeges, Band 17, Verlag Peter Lang, Frankfurt, Berlin, Bern u.a., 2013. Hardcover. ISBN 978-3-631-64209-2

Vom Twittern zur Chronologie de la presse française

Erst erklären wir Grundsätzliches zu Twitter und dann gibt es einen Hinweis auf eine Chronologie de la presse française, den wir mit Twitter gefunden haben:

<<<< Die > Tweets von Francebloginfo

<<<< Das ist die > Timeline unseres Twitter-Accounts FranceBlogInfo: Hier erscheinen die Tweets, die wir verfassen und die > Tweets derjenigen, denen wir folgen, also deren Tweets wir lesen, und an unsere > Follower weiterschicken, oder wir können auch den den Autoren der Tweets direkt antworten. – Auf Twitter führt unser Blog auch eine Liste ausgewählter Tweets > www.twitter.com/FranceBlogInfo/lists/france-allemagne, die sich nur auf die deutsch-französischen Beziehungen konzentrieren: Eine öffentliche Liste mit > 42 Mitgliedern.

Wie schon öfters gesagt, Twitter ist unser Pressedienst. Trotz unserer Zurückhaltung gegenüber diesem 140-Zeichen-Gezwitscher, müssen wir doch zugeben, dass viele Tweets uns nützliche Informationen für unseren Blog liefern. Interessant ist der vergleich der „Timelines“ also der Tweets die die französische Botschaft in Berlin und die deutsche Botschaft in Paris senden: > Französisch-deutsches Twittern – eine Schnelligkeit und Vielfalt, die kaum je von einem Archiv dokumentiert werden kann.

Auf unserem Blog haben wir schon oft über Twitter geschrieben: > Vom Zwitschern und Twittern – 17. April 2015

> Twitter: Communiquer en 140 signes – Mit 140 Zeichen kommunizieren – 28. Februar 2014

Twitter gehört zu den Internet-Angeboten, die dazu beitragen können dem > Französisch-Unterricht 1.0 zu einem Unterricht 2.0 zu machen. Web 2.0, das nennt man auch das partizipative Internet oder ein bisschen besser auf Deutsch das Mitmach-Internet. Mit 2.0, den sozialen Diensten bekommen Schüler zusätzliche oder neue Impulse im Französischuntericht mitzumachen.

Wir wollten eigentlich hier berichten, was wir heute morgen mit Hilfe von Twitter gefunden haben:

https://twitter.com/Eduscol/status/687152282069266432

Mit WORDPRESS geht das „Einbetten eines Tweets“ ganz einfach: Man klickt mit der rechten Maustaste auf die Uhrzeit des Tweets und im Kasten der sich neben dem Mauszeiger öffnet, klickt man auf Linkadresse kopieren, und dann wird der Link in den Artikel im Blog kopiert und der Tweet mit allen Funktionen erscheint auf dem Blog. Wenn Fotos im Tweet sind, erkennt man gleich, wer das Foto gesendet hat…

Also, heute morgen hat das Portail national des professionnels de l’éducation > Eduscol *** (> EDUSCOL – enseigner avec le numérique) auf eine Chronologie der Presse aufmerksam gemacht:

> Chronologie de la presse française. Cette chronologie retrace l’histoire de la presse française depuis 1631. Les données sont issues de l’ouvrage de Francis Balle, Médias & Société (LGDJ, 16e édition août 2013). Hergestellt von > www.inaglobal.fr/

Dazu gibt es ein kurzgefasste Erklärung:

> Une chronologie de la presse française depuis 1631

Mieux Se Connaître-Stuttgart Accueil e.V.
Themenabend Geschichte:
Napoleon III. – Macht und Kunst

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