Où est la France numérique dans dix ans ?

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Kolloquium zum 90. Geburtstag von Alfred Grosser | Les droits de l’homme en France. Christine Lazerges, Présidente de la CNCDH répond à nos questions |Interview mit S.E. Philippe Étienne, Botschafter der Französischen Republik in Deutschland | Die Videos auf dem Frankreich-Blog | Najat Vallaud-Belkacem : Présentation de la grande mobilisation pour l’École pour les valeurs de la République | 21 janvier 2015 : François Hollande : Vœux au monde éducatif | Sophie Pène spricht über den Bericht JULES FERRY 3.0 |

Blog-Grundsätzliches. Eigentlich wollten wir wieder mal einen Artikel in Sachen Blogkonzeption schreiben. Dann kam aber dieser Tweet von > France-Stratégie und so wie er und sein Inhalt hier dargestellt werden, steckt auch ein bisschen Blogkonzeption darin. Hier etwas aus Frankreich zeigen, die Mittel von Blog und Twitter ausnutzen, vorstellen; nebenbei eine Institution in Frankreich, die es so nicht bei uns gibt, wie wir hier auch schon den CCNum und die > CNCDH oder den Défenseur des Droits vorgestellen. Nicht nur Schüler mit bilingualen Hintergrund werden hier Anregungen für Berufsfelder jeder Art finden, weil wir hier nicht nur die Institutionen, sondern auch Gesprächspartner mit Wort, Bild und Ton vorstellen. In vielen Artikeln sind mit Hilfe von > PONS Hörverständnis- und Schreibübungen zu finden.

Klar, es wäre noch besser, wenn wir diese Institutionen ganz systematisch mit den thematisch verwandten Einrichtungen in Deutschland vergleichen würden: siehe unsere Reihe > Vergleich I-VI. Aber unser Blog soll inspirieren, eine Anleitung zur Entdeckung der Vielfalt sein und obendrein Spaß machen. Er soll auch den täglichen Austausch zwischen französischen und deutschen Institutionen zeigen. Und am besten dort, wo dieser Austausch nicht so gut sichtbar ist, ihn sichtbar machen. Kaum jemand weiß bei uns, dass >Christine Lazerges, die Präsidentin der CNCDH beste Verbindungen zum > Institut für Menschenrechte in Berlin hat. Solche Entdeckungen gelten für viele andere Bereich der deutsch-franzsischen Beziehungen. Man muss nur drüber reden und schreiben.


Und so präsentiert sich > France-Stratégie via Twitter:

> Was ist France-Stratégie?

„France Stratégie, le Commissariat général à la stratégie et à la prospective, est un organisme de réflexion, d’expertise et de concertation placé auprès du Premier ministre.

Annoncé lors de la conférence sociale de juin et créé par décret le 22 avril 2013, France Stratégie se veut à la fois un outil de concertation au service du débat social et citoyen, et un outil de pilotage stratégique au service de l’exécutif. France Stratégie s’appuie sur des équipes d’analystes confirmés compétents principalement dans les questions économiques, sociales, d’emploi, de développement durable et de numérique.“

Wiederum könnte man hier fragen, welche Themen wurden in den Twets des letzten / der letzten beiden Monate behandelt? Mit Hilfe von PONS kann man eine Liste dieser tehmen schreiben und gleichzeitig ergibt sich daraus ein Glossar für Wirtschaft und Internet – mit Hilfe von > PONS.

Interview mit S.E. Philippe Étienne, Botschafter der Französischen Republik in Deutschland

Am 2. Februar hat uns der Botschafter der Französischen Republik in der Botschaft in Berlin zu einem Interview empfangen.

Wir haben den Botschafter gefragt, ob die Attentate vom Januar Frankreich verändern werden? Kann man von einem Elan sprechen, der von der Marche républicaine des 11. Januar ausgeht?

Philippe Étienne war von 1997-2002 in Brüssel und dann seit 2009 der Botschafter Frankreichs am Sitz der EU in Brüssel. Wir haben ihn gefragt, ob er als Botschafter in Berlin die Akteure der deutsch-französischen Kooperation daran erinnern werde, dass wir zusammen eine europäische Vision benötigen? Die Zivilgesellschaft auf beiden Seiten des Rheins ist sehr stark, sehr lebendig, und es gibt eine große Zahl von Städtepartnerschaften, es gibt ständig Begegnungen auf allen Ebenen, aber die Presse in beiden Ländern beklagt sich immer wieder über das Stottern des deutsch-französischen Motor. Sind solche Klagen berechtigt ?

Jedes Kommuniqué eines jeden deutsch-französischen Gipfels lobt immer wieder das Zusammenrücken der beiden Partner. Das ist auch etwas, immer wieder gibt es neue, weitergehende Kooperationen. Aber es gibt auch gute Vorsätze, die bei der Zusammenarbeit zu kurz kommen. In welchen Bereichen ist die Zusammenarbeit für verbesserungsfähig?

Die Regierung selbst kann die Arbeitslosigkeit nicht senken, aber sie kann die Bedingungen dafür schaffen, dass die Unternehmen an den Aufschwung glauben. Wird seitens der französischen Regierung genug getan?

Der Botschafter hat auf dem Kongress der Französischen Unternehmer in Deutschland am 24. Oktober letzten Jahres in Köln gesagt, « Frankreich ändert sich, aber unsere europäischen Partner glauben es noch nicht », ist das jetzt ein knappes halbes Jahr später immer noch so? Neue Wirtschaftsgesetze sind in Kraft getreten, die Regionalreform ist durch und die Debatte über das Gesetz Macron hat in der Nationalversammlung begonnen.

Beide Partner lassen immer wieder durchblicken, der andere müsse etwas für den heiß ersehnten Aufschwung tun, oder durch konjunkturelle Maßnahmen Investitionen oder Sparen, je nach Standpunkt dem anderen helfen. In diesem Zusammenhang lautet das Stichwort „l’interdépendance mutuelle“, warum wird aber der gemeinsame Weg, die längst existierende Kooperation in der Öffentlichkeit so schlecht vermittelt? S.E. Philippe Étienne hat dies in seiner Rede so klar ausgedrückt : „Wenn ein deutsches Oberklasseauto exportiert wird steckt dort immer französische Ingenieurskunst und Mehrwert drin.“

Viele unserer Schüler schrecken vor Französisch zurück oder geben es auf, bevor sie Ihre Schriftsteller gelesen haben. Wir haben den Botschafter gefragt, was er Ihnen sagen möchte, um sie zu ermutigen, Französisch zu lernen? Wird bisher in Frankreich und Deutschland genügend für die Sprache des Nachbarn geworben?

Les droits de l’homme en France
Christine Lazerges, Présidente de la CNCDH répond à nos questions

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Alfred Grosser (* 1. Februar 1925) wird heute 90 Jahre alt

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Der Frankreich-Blog gratuliert Professor Alfred Grosser, ein Franzose deutscher Abstammung, der heute sein 90. Lebensjahr vollendet. Ihm gebührt unser ganzer Respekt. Nach 1945 engagierte er sich im > Comité pour l’échange avec l’Allemagne nouvelle dem Französischen Komitee für den Austausch mit dem neuen Deutschland (s. hier unten in der Bibliogaphie/Sitographie) an der Seite von Emmanuel Mounier (1905–1950) zusammen mit Jean Schlumberger (1877–1968), Edmond Vermeil (1878–1964) wie auch Robert Minder (1902–1980) und père Jean du Rivau (1903–1970).

<< Alfred Grosser bei seinem Besuch des 4. Ludwigsburger Französischlehrertags in Ludwigsburg, Samstag, 15. November 2014 Von 1956-1992 unterrichtete er am Institut d'Études politiques I.E.P. in Paris. Seine Interviews auf unserem Blog zeigen, dass Alfred Grosser auch nach 1992 und heute auch noch mit der immer unveränderten Aufmerksamkeit die deutsch-französischen Beziehungen kritisch begleitet. Unsere Studienjahre in Paris 1976-78 wurden ganz wesentlich von den Vorlesungen von Alfred Grosser über Introduction à l'étude de la vie politique, La vie politique en France, L'Allemagne und die Fragen zur Actualité geprägt. Unser Blog mit seinen 2200 Artikeln profitiert noch heute davon. Vier Interviews, eine Tonbandaufnahme, und drei Videos auf unserem Blog: 1. Dezember 2014: > Un entretien avec Alfred Grosser

13. September 2013:
> Die deutsch-französischen Beziehungen und die Europapolitik. Ein Gespräch mit Alfred Grosser

4. Mai 2011:
> Der Videofilm. Nachgefragt: Alfred Grosser, Die Freude und der Tod. Eine Lebensbilanz
Dazu: > Lesebericht: Alfred Grosser, Die Freude und der Tod. Eine Lebensbilanz

19. Juni 2008:
> Ein Gespräch mit Alfred Grosser


> Colloque en l’honneur du 90e anniversaire d’Alfred Grosser, président d’honneur de la Fondation de l’Allemagne, professeur émérite à Sciences Po
mardi 3 février 2015 de 15h00 à 19h30 organisé par la Fondation d’Allemagne – Maison Heinrich Heine et Sciences Po avec le soutien de l’OFAJ

> Streitbar und auf dem Qui Vive .Alfred Grosser, der kritische Mittler zwischen Frankreich und Deutschland
Von Petra Kammann auf > www.faust-kultur.de ****

Dossier. Katja Marmetschke, > Alfred Grosser und das Comité français d’échanges avec l’Allemagne nouvelle – zur Exemplarität eines Mittlerengagements in den deutsch-französischen Beziehungen der frühen Nachkriegszeit *.PDF – Lendemains: Gunter Narr Verlag, Bd. 37, Nr. 146/147 (2012).

> Gespräch: Alfred Schier mit Alfred Grosser – Phoenix
Im Dialog – Sa. 28.06.14, 00.00 – 00.35 Uhr & So. 29.06.14, 11.15 Uhr

NordwestRadio 2 nach 1 – 30.1.2015
> Alfred Grosser. Publizist und Förderer der deutsch-französischen Freundschaft – auch zum Download als *.mp3

> Alfred Grosser im Gespräch
„Der große deutsch-französische Publizist, Soziologe und Politikwissenschaftler Alfred Grosser feiert Anfang Februar 2015 seinen 90. Geburtstag. Wenige Tage danach wird er – im Gespräch mit Jörg Sobiella (MDR Figaro) – Gast auf Schloss Ettersburg.“

> Religiös verblendet, politisch verirrt: Gefährden Radikale unsere Gesellschaft? – Menschen bei Maischberger – Di, 13.01.15 | 22:45 Uhr > Ansehen

Religiös verblendet, politisch verirrt: Gefährden Radikale unsere Gesellschaft? | Video verfügbar bis 14.01.2016

Die Terroranschläge von Paris haben erneut die D
> Gymnasium im Alfred-Grosser-Schulzentrum

Le service civique en France

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Der Laizismus in Frankreich

Wenn man mit deutschen Schülern über die Attentaten in Paris spricht, die 17 Menschen das Leben gekostet haben, dann wird auch über die republikanischen Werte gesprochen, die jüngst die Ministerin Najat Vallaud-Belkacem betont hat: > Présentation de la grande mobilisation pour l’École pour les valeurs de la République Dazu gehört auch der Laizismus, den auch Manuel Valls so eindrucksvoll in der Nationalversammlung in Erinnerung gerufen hat > 13 janvier 2015: Manuel Valls devant l’Assemblée Nationale : “Restez fidèle à l’esprit du 11 janvier.”

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Gabriel Richard-Molard, Sozialist, Politikwissenschaftler und Mitarbeiter des > Abgeordneten Pierre-Yves Le Borgn‘ schreibt in einem Aufsatz für die Berliner Stimme einen Artikel über die Entstehung des Laizismus, > „Wir müssen die Gleichheit fördern“ *.pdf, den er den Lesern unseres Blogs hier zum Download anbietet. „Wie soll ich das in Bayern erklären…?“fragte einer seiner Freunde auf Facebook.

Liberté, Egalité und Fraternité gehören zu den Grundwerten der französischen Republik. 1905 kam mit der Trennung von Kirche und Statt die Laicité mit dazu. Die Trennung sollte alle Religionen gleichstellen und gemeinsame schützen. Autor des Gesetzes über Trennung von Kirche und Staat war > Ferdinand Buisson (Wikipedia), Sozialist und Protestant. Er gründete die Französische Liga für Menschenrechte, um den zu Unrecht angeklagten Alfred Dreyfus zu verteidigen.

Richard-Molard schreibt, dass dieses Gesetz der Religion eine Privatsphäre zumaß und gehört gleichzeitig zur Republik: „Unser modernes Europa ist jedoch nicht mehr nur christlich. Es ist multikulturell und multireligiös,“ so der Autor dieses Artikels. Ud er fügt hinzu: „Der Laizismus stellt eine gute Lösung für diese Probleme dar. Er schützt vor der Entstehung sozial anerkannter, aber zugleich abgekapselter Religionsgemeinschaften. Er schützt Menschen in der Gesellschaft davor, mit Etiketten versehen zu werden…“

> Laïcité : des clés pour comprendre – Site de la Bibliothèque nationale de France

21 janvier 2015
François Hollande : Vœux au monde éducatif

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En France : Bonne année – jusqu’au 31 janvier

Sie haben noch bis zum 31. Januar Zeit, Ihren Freunden und Kollegen Ihre besten Wünsche für das Neue Jahr auszurichten:

Auch Präsident Hollande hält sich an dieses Datum:

> Vœux aux acteurs de l’entreprise et de l’emploi – 19. Januar 2015
> Discours à l’occasion des vœux aux Corps constitués et aux bureaux des Assemblées – 16. Januar 2015
> Vœux aux territoires – Corrèze – 17. Januar 2015
> Vœux aux Armées – Toulon (porte-avions Charles de Gaulle) 14. Januar 2015
> Vœux au Conseil constitutionnel – 6. Januar 2015
> Vœux au gouvernement – 5. Januar 2015
> Vœux du président François Hollande aux Français pour l’année 2015 – 31 décembre 2014

Und heute am 21. Januar 2015 > Vœux au monde éducatif.

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