Es ist nicht einfach hier auf diesem Blog über > Wirtschaft zu schreiben. Zu komplex sind die Schuldenprobleme geworden, und man muss wohl konzedieren, dass häufiger Richtungswechsel nicht nur von Wankelmütigkeit geprägt ist, sondern auch mit beherztem Re(a)gieren begründet werden kann, weil neue Erkenntnisse vorliegen, die beide Seiten, Paris und Berlin, im ständigen Dialog miteinander gewinnen.
Die gemeinsamen gut gefassten Absichten von Staatspräsident Sarkozy und Bundeskanzlerin Merkel dürfen aber jetzt nicht mehr wie so oft keine bloßen Visionen oder Versprechungen mehr bleiben:
Solange alles beim Alten bleibt und so manche weiterhin aus fallenden Kursen Profit ziehen können (ohne Zweifel gibt es Profiteure der Krise, die sie immer wieder anheizen…) , und die Politik nicht gewillt ist, die Banken in die Pflicht zu nehmen, werden die Nachrichten auch aus konservativen Blättern immer schlechter für die Berliner Koalition.
Wenn schon Absichtserklärungen von Sarkozy und Merkel heute den Börsen ein kleines Plus verschaffen, was tun die dann erst, wenn die beiden sich entschließen würden, wirklich zur Tat schreiten? Manchmal spricht man von einem Europa der zwei Geschwindigkeiten. Auch das erfodert Entschlossenheit und Taten. Die zweite Liga wird dann schon nachkommen, so wie sie auch in die EU eintreten wollten. Aber die Entwicklung der EU wegen Klassenletzter in Frage zu stellen, das muss man sich wirklich ncht gefallen lassen. Ein Investitionsprogramm für Griechenland statt reinemn Schuldendienst, das wärs doch. Dann würde man auch nicht von Staatspleite reden, die führt ja doch nur dazu, dass es unter der Akropolis neuer Firmierung hinterher genauso weitergeht. Frankreich und Deutschland könnten Börsenwunder bewirken, wenn beide gemeinsam handeln und den Weg weisen. Aber in Berlin muss erstmal die FDP in Ihrem Haus aufräumen und die CSU wieder richtig mitmachen.
Après des journées comme celle d’aujourd’hi, on peut se demander qui est-ce qui a gagné ? Nos voisins ? Nous ? Europe. Un bon exercice: Lisez quelques articles et commentaires des journaux pour apprécier le résultat. Où est la vérité ? Les titres des journaux semblent suggérer des appréciations différentes. Toutefois, avant de pouvoir constater un résultat net, on pet se permettre d’insister sur > le rôle des relations franco-allemandes en faveur de l’Europe.
Nach Tagen wie dem heute, darf man sich schon mal fragen, wer hat gewonnen? Unsere Nachbarn? Wir? Europa? Das ist wieder mal eine gute Übung. Lesen Sie einige Zeitungsartikel, um das Ergebnis beurteilen zu können. Wo ist die Wahrheit? Die Überschriften der Zeitungen scheinen ganz unterschiedliche Einschätzungen widerzugeben. Bevor man ein klares Ergebnis formulieren kann, darf man aber schon mal auf die > Rolle der deutsch-französischen Beziehungen zum Vorteil Europas hinweisen.
Schuldenschnitt, neue Kredite. Überall liest man andere Ratschläge, und die Bundeskanzlerin Angela Merkel dämpft die Erwartungen an den morgigen Gipfel, vielleicht um sich hinterher um so mehr über einen Erfolg freuen zu können? Ihren Erfolg? Unseren Erfolg? Einen Erfolg Frankreichs und Deutschlands? Kaum ein Zeitungsartikel kann noch die Dinge so auf den Punkt bringen, dass man die ganze Tragweite des Geschehens erfasst.
Nach wie vor bietet Le MONDE in dieser Krise mit die beste Berichterstattung. Systematisch und ausgewogen mit dem Verweis auf die früheren Artikel, die zum Verständnis der Griechenland-Krise notwendig sind: > Crise grecque : ce qui oppose Sarkozy et Merkel . Europa hat sich vielleicht zu schnell in eine Finanzsystem begeben, ohne dafür wirklich die Strukturen zu haben, oder man hat auf die gemeinsamen Vereinbarungen zu lasch geachtet. Man hat Schuldenobergrenzen vereinbart, die von Mitgliedsländern ignoriert wurden. Aus guten Gründen sahen die Verträge ein gegenseitiges Helfen zunächst und eigentlich auch jetzt nicht voraus. Und trotzdem werden Kredite in Milliardenhöhe gewährt. Kredite wozu? Um die Schulden zu mindern? Oder um ein Investitionsprogramm anzustoßen? Kommen die Kredite zu spät? zu halbherzig.?
Erik Izraelewicz signe un éditorial > „La chancelière et le président face à l’Histoire“ (LE MONDE, 20 juillet 2011) qui me paraît être très pertinent : „Et l’intérêt général, pour tout le monde, c’est de sauver l’euro, ce qui passe sans doute par de nouveaux transferts de souveraineté. L’euro n’est pas seulement la monnaie de 350 millions d’Européens. C’est désormais un bien commun, l’une des grandes devises du monde. Certains, en Allemagne, peuvent croire qu’ils pourraient s’en passer. C’est faux. La mondialisation n’est pas uniformisation, mais régionalisation : le monde de demain sera fait de grands blocs – monétaires, notamment – qui parleront d’égal à égal. L’Allemagne aurait tort de croire qu’elle serait plus forte sans l’Europe
Es ist die unbedingte Einigkeit, die jetzt zu demonstrieren ist. Gefolgt von Taten und nicht von den üblichen Versprechungen. künftig mehr gemeinsam machen zu wollen oder sich noch mehr austauschen zu wollen. Einmal mehr lohnt es sich, > deutsche und französische Zeitungen und Medien durchzusehen, und deren Standpunkte mit den offiziellen deutsch-französischen Beziehungen zu vergleichen. Sammelt man die Beurteilungen, zählt man die Perspektiven auf und betrachtet man die Lösungsvorschläge, kann man schon den Eindruck gewinnen, dass allein schon auf dem Gebiet der Euro-Politik eine deutsch-französische Einigkeit auch schon ein paar Milliarden wert ist. Deutschland profitiert vom Euro, allein schon weil Schwankungen und Unsicherheiten der Wechselkurse in Europa weggefallen sind. Auch in einem Staatshaushalt wird es kein Regierungschef nie dulden, dass ein Ressort ungehemmt Geld ausgibt. Eine grundlegende Reform der Finanzpolitik steht in Europa auf der Tagesordnung. Eine ständige Reparatur nur in Sichtweite reicht nicht. Der Beginn einer echten gemeinsamen Finanzpolitik wirkt wahrscheinlich so wie ein weiteres Rettungspaket. Nur länger.
In der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung von heute (5. Juni 2011) hat Jean Daniel (Jg. 1920), der Gründer des Nouvel Observateur und Freund von Albert Camus, sich kritisch zum deutsch-französischen Verhältnis geäußert.
Er bedauert es, dass es in der Libyen-Frage zwischen Deutschland und Frankreich keine klare Aussprache gegeben hat. Und er stellt fest, dass Europa zurzeit in Deutschland nicht populär ist. Jean Daniel glaubt eine Veränderung festzustellen: „Deutschland braucht uns nicht mehr.“ Der Rückgang des Interesses für die französische Kultur in Deutschland versucht er selbstkritisch mit der Bemerkung, das Prestige Frankreichs hat abgenommen zu erklären. Und er fügt hinzu: „Ich klage euch an und uns. Das macht mich schon etwas unglücklich.“
Man wird ihm vielleicht von deutscher Seite aus antworten, er sähe das zu einer gewissen Normalität übergegangene deutsch-französische Verhältnis etwas zu pessimistisch. Aber, seine Bemerkung, erst ein großes gesellschaftliches Projekt würde uns wieder begeistern, stimmt nachdenklich, weil Jean Daniel in diesem Punkt offenbar recht hat. Stimmt es, dass Sarkozy mit seinen Europaplänen in Berlin kein Gehör fand? Das ist doch was dran! > Un ministre franco-allemand / ein deutsch-französischer Minister wurde nicht ernannt. Das wär’s doch gewesen. Stattdessen gab es verfassungsrechtliche Bedenken jeder Art. Alles nur vorgeschoben?
Und Jean Daniel erinnert an > Albert Camus und seine Briefe an einen deutschen Freund.
In den Worten Jean Daniels klingt Enttäuschung an aber auch implizit eine Aufforderung an die Akteure im deutsch-französischen Dialog, sich endlich wieder auf die gemeinsamen Perspektiven zu besinnen und mehr daraus zum Vorteil Europas zu machen.
Le 24 mai, aux Tuileries à Paris, le 24 mai, le Président de la République a prononcé le Discours d’inauguration du e-G8 Forum. Il a consacré son discours aux changements suscité par l’Internet. Le Président a constaté entre autres:
Tagsüber kann es beim Starten der Videos zu Verzögerungen kommen.
„Notre responsabilité, à nous chefs d’États et de gouvernement, n’est pas moindre. Nous devons accompagner une révolution qui est née au cœur de la société civile pour la société civile et qui a un impact direct sur la vie des États. Car si la technologie est neutre et doit le rester, on voit bien que les usages d’internet ne le sont pas.“
Et il a demandé :
„Comment utiliser Internet pour renforcer la démocratie, le dialogue social, la solidarité ? Comment utiliser Internet pour améliorer l’efficacité du fonctionnement de l’Etat ? Comment insuffler dans l’Etat cet esprit d’innovation et d’entreprise, caractéristique de votre secteur ? “
Et M. Sarkozy a rappelé le rôle des gouvernements:
„Dès lors qu’Internet fait aujourd’hui partie intégrante de la vie du plus grand nombre, ce serait une contradiction que d’écarter les Gouvernements de cet immense forum. Personne ne peut ni ne doit oublier que les gouvernements sont dans nos démocraties, les représentants légitimes de la volonté générale. L’oublier, c’est prendre le risque du chaos démocratique donc de l’anarchie. L’oublier, ce serait confondre le populisme avec la démocratie d’opinion.“
Encore une formidable exercice : Écoutez le discours du Président de la République. Prenez des notes, faites-en un résumé et relisez le texte de son discours. Ensuite, vous connaissez tous les mots autour de l’Internet pour participer à une discussion.
Le Président de la République a souligné l’importance des droits d’auteur qui sont aussi valables pour tout ce qui publié sur Internet.
Toutefois, je relève un pragraphe que j’aurais rédiger d’une autre façon:
„Si nous savons nous écouter, nous parler, nous entendre, j’ai l’intime conviction que nous sommes en mesure de donner à ce G8 une dimension historique ; de permettre à notre époque de prendre pleinement conscience d’elle-même et de dépasser de formidables aventures individuelles pour entrer de plain-pied dans l’histoire collective.“
L’internet est aussi un succès de la part des personnes individuelles. La formule „entrer de plain-pied dans l’histoire collective“ prête trop à des malentendus et paraît évoquer > l’intelligence collective comme signe d’un progrès. Or, je ne suis point convaincu qu’on puisse parler d’un progrès si les individus s’abandonnent au pouvoirs des groupes dont il font souvent seulement momentanément partie. S’agit-il d’aun progrès, si j’écris un aricle pour Wikipedia, que d’autres souvent anonymes vont corriger ensuite?Qui est-ce qui parle au nom de qui? Les réseau sociaux évoqué aussi d’une manière plutôt positive par M. Sarkozy ne sont pas non plus sans failles. Beaucoup de leurs mécanismes et fonctions cherchent à supplanter des habitudes de la vie sociale et inventant de nouvelles normes comment on entrer en contact. En ce qui concerne > les réseaux sociaux on est bien fondé de demander, s’il sont vraiment sociaux ?
Le Président de la République a répondu aux questions des participants „je voudrais vous parler au nom du pays qui a forgé la Déclaration des Droits de l’Homme et du Citoyen“ :
Am 24. Mai 2011 hat Nicolas Sarkozy in den Tuilerien mit einer Rede zum Internet das e-G8 Forum eröffnet. Er hat u. a. erklärt:
„Die Verantwortung, die uns Staatsschefs obliegt, ist nicht als gering einzuschätzen. Wir müssen eine Revolution begleiten, die inmitten der Zivilgesellschaft für dei Zivilgesellschaft entstanden ist, und die eine Auswirkung auf das Leben der Staaten hat. Wenn auch die Technologie neutral ist und sie es bleiben muss, muss man doch erkennen, dass die Nutzung des Internets dies nicht ist.“
Tagsüber kann es beim Starten der Videos zu Verzögerungen kommen.
Und er fragt:
„Wie kann man das Internet nutzen, um die Demokratie, den sozialen Dialog und die Solidarität zu stärken? Wie kann man das Internet nutzen, um die Effizienz des Staates zu stärken? Wie kann man dem Staat an diesem Elan der Erneuerung und dem Unternehmergeist teilhaben lassen, der diesen Sektor (i.e. das Internet, W.) charakterisiert?
Und M. Sarkozy hat an die Rolle der Regierungen erinnert – „ich möchte zu Ihnen im Namen des Landes sprechen, das die Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte verfasst hat“.
„Wenn man bedenkt, dass das Internet heute ein integraler Bestandteil so vieler ist, wäre es doch ein Widerspruch die Regierungen aus diesem großen Forum ausgrenzen zu wollen. Niemand darf vergessen, dass die Regierungen in unseren Demokratien die legitimen Vertreter des allgemeinen Willens sind. Würde man das vergessen, riskiert man Chaos in der Demokratie, sogar die Anarchie. Würde man das vergessen, würde man Populismus mit einer Meinungsdemokratie verwechseln.“
Der Staatspräsident hat mit Nachdruck an die Bedeutung der Urheberrechte, die auch im Internet gelten, hingewiesen.
Wieder eine wunderbare Übung: Sehen Sie sich die Rede des Präsidenten ein-, zweimal an, schreiben Sie ein Resümée und lesen Sie dann die Rede im Wortlaut. Danach kennen Sie alle wichtigen Vokabeln, um in Frankreich Ihren eigenen Standpunkt vertreten zu können.
Einen Absatz seiner Rede hätte ich wirklich anders formuliert:
„Wenn wir einander zuhören, miteinander sprechen, uns verstehen, dann bin ich überzeugt, dass wir in der Lage sind, diesem G8-Treffen eine historische Dimension zu verleihen und unserer Epoche zu erlauben, ein Bewusstsein von ihr selbst zu bekommen und die wunderbaren individuellen Abenteuer zu überschreiten, um in die kollektive Geschichte einzutreten.“
Im Original:
„Si nous savons nous écouter, nous parler, nous entendre, j’ai l’intime conviction que nous sommes en mesure de donner à ce G8 une dimension historique ; de permettre à notre époque de prendre pleinement conscience d’elle-même et de dépasser de formidables aventures individuelles pour entrer de plain-pied dans l’histoire collective.“
Das Internet ist doch gerade auch und vor allem der Erfolg individueller Persönlichkeiten. Der Ausdruck „vollständig in die kollektive Geschichte eintreten“ verleitet zu sehr zu Missverständnissen und scheint auf die > kollektive Intelligenz als ein Zeichen des Fortschritts hinzuweisen. Aber ich glaube nicht, dass man von einem Fortschritt sprechen kann, wenn die Individuen in Gruppen aufgehen, deren Mitglieder sie oft nur momentan sind. Wer spricht denn dann im Namen von wem? Ist es ein Fortschritt, wenn ich in Wikipedia einen Artikel schreibe, der kurz darauf von unbekannten Mitschreibern korrigiert wird? Die Netzwerke, die M. Sarkozy in recht positiver Weise erwähnt, sind auch nicht unproblematisch. Viele ihrer Mechanismen und Funktionen versuchen hergebrachte Gewohnheiten aus dem sozialen Leben, wie zum Beispiel das Kennenlernen neu zu ordnen. Und was die > sozialen Netzwerke darf man sehr wohl fragen, wie sozial sind die eigentlich?
Und der Präsident hat auf Fragen der Teilnehmer geantwortet:
Depuis Samedi soir 22 h 59 (heure de Paris), quand le premier message sur Twitter a alerté la France „Les tweets contenant le hashtag (mot-clé) #DSK pleuvent, de la réaction au vitriol aux pires grivoiseries,“ (Le Monde 19 mai 2011) ne finissent plus à précéder la juridiction.
Jusqu’ici on connaît les reproches d’une femme de chambre et les rumeurs, les > on-dit répandus largement par les médias dont beaucoup ont oublié la > la présomption d’innocence.
L’éditorial du MONDE (19 mai 2011) différencie entre „le temps juridique“ qui est „un temps long“ qui peut-être pourrait blanchir DSK et „le temps médiatique“ qui „on le sait, n’existe pas, ou plus.“ La communication instantanée surtout sur Internet se veut sous les yeux de beaucoup être vraie et authentique. Une éventuelle condamnation de DSK a d’ores et déjà été doublée par ses conséquences: perte de la direction du FMI et perte de l’élection présidentielle en France. Un journaliste vérifie ses informations par des sources indépendantes, tandis que que l’auteur d’un Tweet n’a très souvent que le souci de la vitesse et du scoop.
Seit Samstag abend, 22 h 59, (MEZ), als die erste Nachricht auf Twitter Frankreich alarmiert hat, hört der endlose Strom der Twitter-Meldungen mit dem hashtag (mot-clé) #DSK nicht mehr auf. „Les tweets contenant le hashtag (mot-clé) #DSK pleuvent, de la réaction au vitriol aux pires > grivoiseries (Online-Wörterbuch w.).“ (Le Monde, 19. Mai 2011) Die Tweets sind schneller als jede Justiz.
Bis jetzt kennt man die Vorwürfe eines Zimmermädchens und mehr oder weniger gut verifizierte > on-dit, die von den Medien weit verrbeitet werden, die > la présomption d’innocence (Online-Wörterbuch) / die Unschuldsvermutung als Begriff vergessen haben.
Der Leitartikel von LE MONDE(19. Mai 2011) unterscheidet zwischen einer „temps juridique“, die lange dauert und die möglicherweise DSK von jedem Verdacht entheben könnte und einer „le temps médiatique“ die, „das weiß man, nicht oder nicht mehr exisitiert.“ Die augenblickliche Kommunikation besonders im Internet gibt sich in den Augen vieler wahrhaftig und authentisch, erfolgreich wahrheitsheischend. Eine eventuelle Verurteilung Strauß-Kahns wird im Internet bereits durch ihre Konsequenzen, Verlust des Postens beim FMI und Verlust der Präsidentschaftskandidatur in Frankreich überholt. Ein Journalist verifiziert seine Infos möglichst mit mehreren unabhängigen Quellen, während das ganze Streben des Tweetschreibers meist nur aus Geschwindigkeit und der Hoffnung auf einen Scoop besteht.
Avec ce billet, nous commençons une série de billets ou plutôt une enquête sur l’énergie nucléaire.
Tout d’abord, nous montrons une vidéo du Palais de l’Élysée avec un discours du Président de la République à Gravelines au Nord de la France, où il s’est rendu le 3 mai 2011. A Gravelines, il y a six centrales nucléaire refroidies par l’eau de mer dont chacune produit plus de 900 MW. En France, 58 centrale nucléaires contribuent avec environ 80 % à la production d’´électricité en France.
Comme toujours, cette vidéo vous permet de faire un exercice trés utile. Regardez la vidéo , deux fois, prenez des notes, consultez, si besoin un dictionnaire en ligne: > l’énergie nucléaire. Prenez des notes, écrivez un résumé ainsi vous apprenez tous les mots dont vous avez besoin pour participer à une discussion sur l’énergie nucléaire. Défendez votre opinion. En plus, je vous suggère de > feuilleter les journaux pour vous faire une idée des réactions en France á la suite de „l’allocution informelle“ du Président de la République.
Parfois, il y a peut-être tripop d’appels des vidéos sur le > site du Palais de l’Elysée. Dans ce cas, il peut durer un moment jusqu’à ce que les vidéos s’affichent complètement.
> Politique énergétique de la France (Gravelines, 3 mai 2011) : soutien à la filière nucléaire et lancement d’un nouveau terminal méthanier à Dunkerque
Mit diesem Beitrag beginnen wir eine Serie über die Atomenergie.
Zuerst zeigen wir ein Video von der Website des Élysée-Palasts mit einer Rede des Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy in Gravelines (Nordfrankreich) vom 3. Mai 2011. In Gravelines gibt es sechs Atommeiler mit je einer Leistung von 900 MW. In Frankreich gibt 58 Atommeiler, die 80 % der Stromerzeugung in Frankreich bereitstellen.
Diese Art von Videos sind für Sie immer eine gute Übung. Am besten die „allocution informelle“ ein-, zweimal angucken, Notizen machen oder in einem Online Wörterbuch: > l’énergie nucléaire nachsehen. Schreiben Sie nach dem Ansehen des Videos ein kurzes Resümee, dann lernen Sie dabei alle Wörter, die Sie bei einer Diskussion rund um die Atomenergie brauchen werden. Außerdem schlage ich Ihnen vor , einmal > in den Zeitungen zu blättern, um herauszufinden, wie man in Frankreich über den Besuch in Gravelines denkt oder schreibt. Und weil es sich hier um eine „allocution informelle“ des Präsidenten handelt, gibt es auf der Website leider kein Dokument mit dem vollständigen Wortlaut der Rede.
Manchmal gibt es wohl zu viele Aufrufe des Videofilme auf der > Website des Palais de l’Elysée. Dann kann es etwas dauern, bis die Filme hier angezeigt werden.
> Politique énergétique de la France (Gravelines, 3 mai 2011) : soutien à la filière nucléaire et lancement d’un nouveau terminal méthanier à Dunkerque
La France a franchi une nouvelle étape majeure dans la politique numérique en créant un Conseil National du Numérique CNN.
Le 27 avril 2011, Nicolas Sarkozy, Président de la République, a installé le Conseil National du Numérique. Dans son discours, il a expliqué les raisons qui ont conduit à ce conseil.
Regardez ce discours, regardez-le encore une fois, prenez des notes: Essayez de le résumer. C’est un exercice magnifique ! Le dictionnaire en ligne: > www.pons.eu.
Sans prononcer le nom de Wikipédia, le Président a constaté : „Internet réalise une partie de ce que les philosophes des Lumières s’étaient fixé comme but avec l’Encyclopédie de Diderot et d’Alembert : rendre tout le savoir disponible accessible au plus grand nombre. Ce qu’ils ont rêvé, vous l’avez réalisé. Les sources d’information sont innombrables simplement leur abondance suffit-elle à former le jugement et l’esprit critique ? Non, mais ce n’est pas pour cela que ce n’est pas un progrès.“ Et il ajoute: „C’est un progrès que le savoir soit disponible et c’est un progrès que le savoir soit abondant, mais cela souligne cependant la nécessité de la hiérarchie du savoir et de son organisation. “ Sarkozy sait bien que l’apprentissage est beaucoup touché par l’Internet: „Il en va de même d’une dimension encore plus fondamentale de l’apprentissage : celle de la socialisation. Internet redéfinit la façon dont nous rencontrons les autres, dont nous échangeons avec eux et dont nous restons en contact.“ Et il évoque le > Web 2.0 : „Les blogs, les forums et les réseaux sociaux décuplent notre capacité à échanger, à discuter, à débattre.“ Et le Président reconnaît : „Le rôle de l’État, c’est d’abord de reconnaître qu’Internet est un formidable progrès. C’est un progrès et cela doit être vécu comme tel. C’est une terre d’entrepreneurs où tout est possible.“ Tout ? Le Président admet: „C’est ce qu’on en fait qui importe. Internet est un territoire encore largement vierge, en expansion permanente : en lui-même Internet n’est ni bon ni mauvais. La question est de savoir ce que l’on veut en faire. Et on comprend la place de l’État quand on comprend la dynamique à l’œuvre dans l’Internet et la place qu’y jouent des gens comme vous : développeurs, créateurs, entrepreneurs.“ Sans doute, l’État se réserve une place comme acteur parmi les autres. Quoi qu’il en soit, je salue la crátion du CNN qui permet d’ouvrir un grand débat et d’observer comment l’État entend de définir son rôle face au développement si rapide de l’ére numérique. Je voudrais rappeler que mon site préfére – et de loin est > www.gallica.fr. Et on peut se demander pourquoi les partis politiques et les députés et élus sont beaucoup plus actifs sur Internet que leurs collègues en Allemagne ? Voir > Blogs en France et en Allemagne.
Ce Conseil composé de 18 membres sera chargé, selon sa mission, d’éclairer le Gouvernement sur les questions touchant au numérique. Le conseil a un caractère consultatif, il représente des acteurs de l’Internet et, plus généralement, du numérique. Le Conseil national du numérique formulera, à la demande du Gouvernement, des avis sur les projets de disposition législative ou réglementaire susceptibles d’avoir un impact sur l’économie numérique et il formule recommandations, toujours selon sa mission, en faveur du développement de l’économie numérique et de contribuer au développement de la réflexion prospective sur ce secteur.
Les membres du Conseil, la contribution de l’Internet à la croissance et à l’emploi:
In Frankreich hat die Regierung einen Conseil National du Numérique CNN, einen Digitalen Nationalen Rat berufen, er ist natürlich nicht digital, sondern mit 18 Mitgliedern besezt und soll sich um Fragen des Internets kümmern.
Am 27. April 2011 stellte Staatspräsident Nicolas Sarkozy den Conseil National du Numérique vor. In seiner Rede hat er die Gründe für die Einberufung dieses Rates dargelegt.
Eine prima Aufgabe für Schüler: Schauen Sie sich diese Rede an, machen Sie sich ein paar Notizen, dann schaue Sie sich die Rede nochmal an: Versuchen Sie, den Inhalt zusammenzufassen. Das ist eine wunderbare Übung. Danach könnten Sie mit dem Präsidenten über das Thema diskutieren. Stoff für Fragen gibt es genug. Er spricht von der Freiheit im Internet und gleichzeitig verspricht er, dass auch der Staat eine Rolle im Internet finden wird. Da muss man genau zuhören. Zum Nachschlagen: > www.pons.eu. Un weil die Rede hier als Übung angeboten wiod, verzichte ich einmal darauf, die im französischen Teil dieses Billets zitierten und kommentierten Auszüge aus seiner Rede zu übersetzen. Also bitte einmal auf die Trikolore klicken, diesml steht dort ein anderer Text als im deutschen Teil. Das erste Mal seit 1280 Billets.
Und dann können Sie die > die Rede des Staatspräsidnten im Wortlaut nachlesen. Danach sind sie fit mit dem Vokabular rund um die Digitaltechnik in all ihren Zusammenhängen mit der Politik.
Hier folgen in der französischen Fassung dieses Beitrags (Klick auf die Trikolore) kommentierte Auszüge aus der Rede Sarkozys.
Dem Rat werden 18 Mitglieder angehören und er soll die Regierung in Fragen der digitalen Technik beraten. Der Rat hat nur einen Beratungsauftrag, und er wird auf Bitten der Regierung seien meinung zu gesetzesvorhaben abgeben, die die digitale Fragen der Wirtschaft und ihre Entwicklungen betreffen.
Die Mitglieder des Rates und Informationen zum Beitrag des Internets hinsichtlich von Wachstum und Beschäftigung: