Tagung im Centre International d’Etudes Pédagogiques (CIEP), Sèvres

Vom 04. – 08. Juli 2011 wird im Centre International d’Etudes Pédagogiques (CIEP) im Pariser Vorort Sèvres eine Tagung zum Online-Lernen stattfinden: Foresite Designing and improving online support for language teachers .

Foresite – Designing and improving online support for language teachers is a new training course devised by the Centre international d’études pédagogiques (CIEP) for European teacher trainers.

– Designing and improving online support for language teachers
– Conception et Optimisation de l’accompagnement en ligne des enseignants de langues

Das CIEP hat zu dieser Tagung, zu der Teilnehmer aus ganz Europa kommen werden, eine eigene Webseite angelegt:

> www.for-e-site.eu
> www.for-e-site.eu/?lang=fr

La formation Foresite proposera aux participants un croisement entre apports théoriques et pratiques autour de cinq grands axes. Chaque journée débutera avec une conférence par un expert européen, qui présentera l’état de la recherche et les enjeux actuels. Elle sera suivie par deux ateliers qui permettront aux participants d’approfondir, d’expérimenter et d’échanger autour de la conception de leurs parcours de formation et des outils TICE à utiliser.

> Programm
> Programm frz

> Referenten
> Referenten frz

Anmeldefrist: 24. April 2011
> information – dates – conference fee
> Informations – dates – tarifs.

Ausschreibung:
Deutsch-französischer Zukunftsdialog 2011

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Prix Charlemagne 2011

Le Parlement européen et la Fondation du prix international Charlemagne d’Aix-la-Chapelle invitent la jeunesse européenne à participer à un concours -avant le 23 janvier 2011 – qui récompense des projets promouvant l’identité européenne. La date limite d’inscription est fixée au 23 janvier 2011.

> www.emilangues.education.fr/actualites/2010/prix-charlemagne-pour-la-jeunesse-europ-enne-2011

Französische Industriepolitik – ein Modell für Deutschland?

Botschafter Bernard de Montferrand hielt am 8. November 2010 bei einem Seminar des > Instituts für Sozial- und wirtschaftspolitische Ausbildung in Berlin (ISWA) einen Vortrag zum Thema „Französische Industriepolitik – ein Modell für Deutschland?“ (PDF-File):

Botschafter Bernard de Montferrand: „Im Mittelpunkt dieses Treffens steht zu Recht die Frage der Industriepolitik, insbesondere im Zusammenspiel mit der Sozialen Marktwirtschaft. Das Konzept Industriepolitik, das in Deutschland lange Zeit verpönt war, steht heute aufgrund der Krise wieder im Vordergrund. Ich hoffe, dass Frankreich, das auf eine lange Tradition und eine bewährte Praxis der Industriepolitik zurückblickt, mit seinem Beispiel die Debatte bereichern kann.“

Lesung mit Azouz Begag, „ein Brückenbauer“,
im Schulzentrum Marienhöhe

Elisabeth Schimek – > Schulzentrum Marienhöhe – hat uns freundlicherweise den folgenden Bericht geschickt:

Mit Unterstützung eines Schulbuchverlags (Klett-Verlag) ist es uns gelungen, eine Lesung der besonderen Art mit dem französischen Soziologen, Wirtschaftswissenschaftler, Schriftsteller, Drehbuchautor und Forscher am CNRS (vergleichbar mit dem dt. Max-Planck-Institut), Azouz Begag, am Schulzentrum Marienhöhe zu organisieren. Er war von 2005 bis 2007 beigeordneter Minister für die Förderung der Chancengleichheit von Einwanderern unter Premierminister Dominique de Villepin. Selbst Kind algerischer Einwanderer, wuchs er in den 60er Jahren in einem Chaâba (Dorf auf algerisch), einem Vorort von Lyon auf. Seine armselige Kindheit prägte ihn. Die Verfilmung seines autobiographischen Roman „Le gone du Chaâba“ („Das Kind des Dorfes“) errang 1997 den Grand Prix du Festival de Cannes Junior.

Gruppenbild mit DELF Schülern:

Von links nach rechts:
David Personne (B1) , Wiebke Gremler (B1), Nadine Seebacher (A1), Franziska Hofmann (A1), Azouz Begag, Etienne Fayard (A1), Dr. Gilles Floret, René Callonnec (A2), Karel Schimek (B2), Corinna Weber (B2)

Mit Humor und Sensibilität faszinierte er unsere Schüler mit seiner Lebensgeschichte. Durch vorgespielte Kurzszenen, beschrieb Begag die Herkunft seiner Familie, ihre ärmlichen Verhältnisse in Algerien und die Hoffnung auf ein besseres Lebens in Frankreich nach dem zweiten Weltkrieg. Sein Vater, „Analphabet, aber nicht dumm“, wie Begag zu sagen pflegt, war zwar streng, aber er verstand ihn zu motivieren, ihm den Weg der Integration zu zeigen. Er war der Ansicht, dass Bücher wie Vögel seien. Sie weisen auf Freiheit hin, Freiheit im Sinne des Wissens und der Offenheit.

Azouz Begag, Dr. Gilles Floret

Die Begeisterung von Azouz Begag, seine Neugier als Kind für das Lernen, für fremde Kulturen und andere Sprachen ist bis heute gegenwärtig. Er appellierte an unsere Schüler, offen für das Fremde, für das Neue zu sein, verbale Kommunikation zu wählen statt Gewalt anzuwenden: „Jeu de mains, jeu de vilains“.

Er verstand durch internationale Wortspiele und geschickten Einbau von themenbezogenen Liedern unsere Schüler zu fesseln. Im Rahmen dieser Lesung wurden Schülerinnen und Schüler geehrt, die in diesem Jahr auf ihrem jeweiligen Sprachniveau in der DELF-Prüfung die besten Ergebnisse in unserer Schule erzielt haben. Die Ehrung übernahm Monsieur Azouz Begag selbst.

Fotos: Werner Schimek

In der edition-fant ist die > CD von Gilles Floret erschienen.

10. SETT-Theater-Festival

Zwei Theateraufführungen in französischer Sprache:

Das 10. Stuttgarter Europa Theater Treffen findet seit dem 19. November in Stuttgart statt. Dieses Jahr haben Sie die Möglichkeit, gleich zwei Produktionen in französischer Sprache zu erleben.

Am 29. und 30. November jeweils um 20 Uhr zeigen Schauspieler der Manufacture des Abbesses aus Paris das Stück Puissants et Miséreux in französischer Sprache mit deutscher Übertitelung.

Am 1. und 2. Dezember jeweils um 20 Uhr stellt der Schauspieler und Regisseur Lambert Wilson seine Adaption von Marivaux‘ La fausse Suivante vor. Diese Aufführung ist ebenfalls in französischer Sprache mit deutscher Übertitelung.

> www.sett-festival.eu
> Programme

Theater tri-bühne | Eberhardstraße 61a | 70173 Stuttgart

Jeanne d’Arc. Historische Gestalt und politischer Mythos

Mittwoch, 24. November 19.30 Uhr, Stadtbücherei Stuttgart, Max-Bense-Saal

Gerd Krumeich: Jeanne d’Arc. Historische Gestalt und politischer Mythos

Jeanne d´Arc ist als „Frau des Jahrtausends“ bezeichnet worden. Prof. Dr. Gerd Krumeich, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, stellt die Wandlungen des bis heute so lebendigen Mythos der Jungfrau von Orléans vor. Dabei wird besonders der deutsch-französische Aspekt betrachtet, hat doch die französische Nationalheldin auch in Deutschland über die Jahrhunderte hinweg – von Schiller bis Brecht – ein gewaltiges Interesse gefunden. In Zusammenarbeit mit dem > IZKT der Universität Stuttgart, gefördert von der DVA-Stiftung.

Vortragsreihe Deutsch-französische Wechselwirkungen

S’interroger avec l’OFAJ sur la Science
Montréal, Fribourg, Karlsruhe, Strasbourg

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