Die Religion in Europa: Bedrohung oder Bereicherung für die Demokratie?

Freitag, 27. Januar, 19.00 Uhr | Institut français Stuttgart, Schloßstr. 51, 70174 Stuttgart

In Frankreich und in Deutschland wird kontrovers über die Frage debattiert, ob Religion die Demokratie gefährde oder im Gegenteil zur Entstehung jener normativen Voraussetzungen beitrage, die der Staat selbst nicht hervorbringen kann. Betrachtet man die Rolle der Religion in modernen Demokratien aus der Perspektive religionssoziologischer Forschung, ergibt sich ein differenziertes Bild. Jean-Paul Willaime ist Religionswissenschaftler und Soziologe und lehrt an der Universität Straßburg, Studiendirektor an der École Pratique des Hautes Études (EPHE) stellt Ergebnisse seiner Forschungen vor und wird die deutsch-französische Diskussion mit empirischen Befunden bereichern.

Vortrag und Diskussion in französischer Sprache mit Übersetzungshilfe.
Der Eintritt ist frei. Anmeldung erforderlich: info.stuttgart@institutfrancais.de oder 0711 235 25 13

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Le Grand Autre: Der Monotheismus in der Diskussion“ – ein gemeinsames Projekt des Hospitalhof Stuttgart, des Institut français Stuttgart, des Internationalen Zentrums für Kultur- und Technikforschung (IZKT) der Universität Stuttgart und des Katholischen Bildungswerks Stuttgart. Mit freundlicher Unterstützung der DVA-Stiftung.

Neujahrsempfang / Konzert Duo Seguin & Bafi „Invitation au voyage“

Donnerstag, 26. Januar, 19.00 Uhr | Institut français Stuttgart, Schloßstr. 51, 70174 Stuttgart

> Das Fotoalbum

Zum Jahresbeginn lädt das Institut français zu einem Neujahrsempfang und Konzert mit Jeanne Seguin und Nima Farahmand Bafi ein. Die aus Bordeaux stammende Sopranistin und der im Teheran geborene Pianist interpretieren unter anderem Gabriel Faurés Clair de lune, Jacques Offenbachs Arie der Olympia aus Hoffmanns Erzählungen und entführen das Publikum mit Francis Poulenc bis nach Montparnasse…

Foto: © Jeanne-Seguin
Jeanne Seguin begann ihre musikalische Ausbildung mit Klavierunterricht im Alter von sechs Jahren. Ab 2011 studierte sie Gesang an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart (Klasse Prof. Ulrike Sonntag), im Februar 2016 schloss sie ihren Master als Zerbinetta in Ariadne auf Naxos von R. Strauss ab. Seit 2012 arbeitet die französische Sopranistin regelmäßig an der Staatsoper Stuttgart, wo sie u.a. die Titelrolle in Momo von Mathias Heep (Junge Oper) darstellte. Seit der Spielzeit 2016-17 ist sie am Landestheater Detmold tätig. Dort kann man sie u.a. als Marie in Zar und Zimmermann von Lortzing, Adele in Die Fledermaus von J. Strauss und Komtesse Stasi in Die Csárdásfürstin von Kálmán erleben.

Foto: © Nima Farahmand Bafi
Nima Farahmand Bafi promoviert als Physiker an der Universität Stuttgart und am Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme. Neben seinem Physikstudium hat er im Bachelor und Master Klavier an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart (Klasse Prof. Peter Nagy) studiert. Als Solist und in Ensembles spielte er auch im Rahmen interkultureller Projekte bereits Konzerte in Europa und im Iran. Seine große Leidenschaft gilt der Improvisation und der Bearbeitung von klassischen Orchesterstücken und traditioneller persischer Musik für Solo-Klavier. 2016 nahm er seine Debüt-CD Persian Inspirations für das Label „Animato” auf.

Programm:

19.00 Uhr Grußworte und Ansprache

Nicolas Eybalin, Generalkonsul Frankreichs und Leiter des Institut français Stuttgart
Prof. Dr. Wolfgang Schuster, Vorstandsvorsitzender der Freunde des Institut français Stuttgart e.V.

19.30 Uhr Konzert (ca. 1 Stunde)

20.30 Uhr Stehempfang

Hannover: Die Rede von Pierre-Yves Le Borgn‘ zum Deutsch-französischen Tag 2017

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Alle Artikel: > Francfort en français – Frankfurt auf französisch

Nachgefragt: Boualem Sansal, 2084

> 22. Januar 2017 Deutsch-französischer Tag: Wir feiern die Unterzeichnung des Élysée-Vertrags


Wir haben den algerischen Schriftsteller Boualem Sansal bei den > Litprom Literaturtage 2017 – „Weltwandeln in französischer Sprache“ getroffen und mit ihm über einen seiner Essais > Gouverner au nom d’Aallah (Pairs: Gallimard 2013) und seinen letzten Roman gesprochen > 2084 (Paris : Gallimard 2015).

Boualem Sansal wohnt in Algerien. Er ist der Preisträger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels 2011. Wir haben ihn nach der Rolle der Literatur im Zusammenhang mit der Diskussion um den Islamismus gefragt. Und wir wollten von ihm wissen, ob die Medien in Frankreich und Deutschland – auf die Gefahr hin, dass wir an dieser Stelle verallgemeinern – über ein Verständnis des Begriffs Islamismus verfügen ? Sind wir denen gegenüber gewappnet, die den Islam für unlautere Zwecke ausnutzen ?

Nachgefragt: Pedro Kadivar, Une littérature-monde ?


Bei den > Litprom Literaturtagen 2017 – „Weltwandeln in französischer Sprache“ sind wir dem Regisseur Pedro Kadivar begegnet und konnten mit ihm über seine Werke und seine Mehrspachigkeit sprechen:

Pedro Kadivar kam im Alter von 16 Jahren 1983 nach Paris, machte dort sein Abitur und studiert an Paris-III Sorbonne-Nouvelle, und er spielte gleichzeitig Theater. Die Inszenierung von Heiner Müllers Acte de décès am Théâtre du Rond Point in Paris war der Durchbruch. 1996 ging er nach Berlin, lernte Deutsch, wurde mit 2002 in Berlin mit einer Arbeit über Proust, (auf deutsch), die unter dem Titel Proust ou Esthétique de l’entre-deux veröffentlicht wurde, (L’Harmattan 2004) promoviert.

Wir haben Pedor Kadivar gefragt, was die Frankophonie für ihn bedeutet. Und wir haben ihn auch danach gefragt, wie er Französisch und dann Deutsch gelernt hat. Für die gelebte Mehrsprachigkeit ist Kadivar ein echtes Vorbild.

2006 entsteht Pièce d’automne-Un jour d’automne quelque part auf Deutsch im Pargamonmuseum Berlin. Der Text dieses Stückes wird von der Zeitschrift „Les temps modernes“ (n° 643-644, Gallimard) publiziert. 2007 folgt Sprachlos (Vœu de silence), ebenfalls inszeniert im Pargamonmuseum. Pièce d’hiver-Une visite au musée, entsteht 2008. Das dritte Stück Pièce de printemps-Pays natal wird als Lesung 2011 beim Festival des Francophonies im Limousin vorgetragen.

> Pedro Kadivar

Nachgefragt:
Alain Mabanckou, Une littérature-monde ?

Bei den > Litprom Literaturtagen 2017 – „Weltwandeln in französischer Sprache“ haben wir Alain Mabanckou getroffen und mit über seinen Beitrag in dem Band > Littérature-monde, Paris, Gallimard 2007 und seinen letzten Roman > Petit Piment gesprochen.

Littérature-monde, Klappentext: „Alain Mabanckou nous avait pourtant prévenus :

> Alain Mabanckou sur Twitter >>>>>>>

«Pendant longtemps, ingénu, j’ai rêvé de l’intégration de la littérature francophone dans la littérature française. Avec le temps, je me suis aperçu que je me trompais d’analyse. La littérature francophone est un grand ensemble dont les tentacules enlacent plusieurs continents. La littérature française est une littérature nationale. C’est à elle d’entrer dans ce grand ensemble francophone.»

Alain Mabanckou stammt aus Pointe-Noire im Congo. Er lehrt frankophone Literatut an der Universität von Californie-Los Angeles (UCLA). Seit 2016 ist er Professor am Collège de France, Er hat zehn Roman veröffetnlicht darunter Verre Cassé (2005),Mémoires de Porc-épic ( prix Renaudot 2006). Ist er Professor oder Schriftsteller?

In dem Manifest > Pour une littérature-monde wird auch gesagt: « Soyons clairs : l’émergence d’une littérature-monde en langue française consciemment affirmée, ouverte sur le monde, transnationale, signe l’acte de décès de la francophonie. » Wir wollten wissen: Est-ce que ce manifeste a eu un écho qui correspond à ses ambitions ?


17 mars 2016. Leçon inaugurale d’Alain Mabanckou – Lettres noires : des ténèbres à la lumière >>>>

Parlons de votre dernier roman > Petit Piment paru en 2015 chez Seuil. Une histoire d’enfance, un jeune orphelin de Pointe-Noire, Petit Piment subit l’autorité corrompue de Dieudonné Ngoulmoumako. La révolution socialiste ouvre pour Petit Piment une aventure. Ce roman, est-il l’histoire d’une recherche d’identité, un rappel et une évaluation du passé ?

En mars 2016, vous avez prononcé votre Leçon inaugurale au Collège de France. Vous y retracez l’histoire de la littérature francophone venue d’Afrique avant de présenter votre crédo littéraire. Cette littérature d’Afrique est l’histoire d’une prise de connaissance

Pour vous, les mots, les contes, vous parlez de votre « passion des mots » ils étaient une libération ? Or vous dites « ce passé ne passe toujours pas, il habite notre inconscient… » la lutte continue à travers la littérature ?

> Alain Mabanckou

Nachgefragt: Shumona Sinha, Apatride

Wir hatten in Frankfurt/M. anlässlich > Litprom Literaturtage 2017 – „Weltwandeln in französischer Sprache“ eine Gelegenheit, mit Shumona Sinha über ihren Roman > Apatride zu sprechen, der 2015 im Verlag Nautilus unter dem Titel > Erschlagt die Armen! in der Übersetzung von Lena Müller auf Deutsch erschienen ist.

Shumona Sinha stammt aus Kalkutta und kam 2001 nach Paris. Sie studierte an der Universität Paris III Sorbonne Nouvelle Lettres modernes und pubizierte 2008 ihren ersten Roman > Fenêtre sur l’abîme, Éditions de la Différence. 2011 folgte > Assommons les pauvres, Éditions de l’Olivier, in dem sie über ihre Erfahrungen als Übersetzerin in der Ausländerbehörde in Fontenay-sous-Bois berichtete, der mit dem Preis Valéry-Larbaud ausgezeichnet wurde. 2014 erschien ihr Roman Calcutta.

Wir wollten von ihr wissen, wieso sie sich dazu entscheiden hat, auf französisch zu schreiben? In Fontenay-sous-Bois, in le Val-de-Marne, war sie als Übersetzerin im Ofpra – l’Office français de protection des réfugiés et apatrides tätig. In unseren Gespräch berichtet sie über ihre Erfahrungen:

https://twitter.com/RFI_Litterature/status/823209792630116356

Literaturhaus Frankfurt: Litprom Literaturtage 2017 – „Weltwandeln in französischer Sprache“ – mit unserem Dossier

Vier Interviews:

> Nachgefragt: Pedro Kadivar, Une littérature-monde ?
> Nachgefragt: Alain Mabanckou, Une littérature-monde ?
> Nachgefragt: Shumona Sinha, Apatride
> Nachgefragt: Boualem Sansal, 2084

Zwei Fotoalben

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Alain Mabanckou nous avait pourtant prévenus : «Pendant longtemps, ingénu, j’ai rêvé de l’intégration de la littérature francophone dans la littérature française. Avec le temps, je me suis aperçu que je me trompais d’analyse. La littérature francophone est un grand ensemble dont les tentacules enlacent plusieurs continents. La littérature française est une littérature nationale. C’est à elle d’entrer dans ce grand ensemble francophone.»

Zitiert bei : > Pour une littérature-monde, Paris : Gallimrd 2007.

Freitag, 20.01.17, 16.00 h, Samstag, 21.1.2017, 11.00h
im Literaturhaus Frankfurt M.
Schöne Aussicht 2
60311 Frankfurt am Main

Mit Alain Mabanckou, Carolin Callies, Boualem Sansal, Shumona Sinha, Anne Weber, Fiston Mwanza Mujila, Pedro Kadivar, Meriam Bousselmi, Louis-Philippe Dalembert, Linda Lê u.a.

Aktuelle Stimmen einer internationalen Literatursprache

„Im Oktober 2017 wird Frankreich nach 28 Jahren wieder Ehrengast der Frankfurter Buchmesse sein. Internationale Literatursprache ist das Französische schon seit geraumer Zeit. Es bildet ein grenzüberschreitendes Netzwerk, das sich von Afrika in die Karibik, vom Maghreb bis nach Vietnam erstreckt. Das rufen die Litprom-Literaturtage 2017 ins Bewusstsein und diskutieren mit international erfolgreichen Autoren über ihr poetisches und persönliches Verhältnis zur französischen Sprache. … “ Bitte weiterlesen

> literaturhaus-frankfurt.de/programm/termine/litprom-literaturtage-2017-weltwandeln-in-franzoesischer-sprache-2017-01-20/

> Programm: Litprom Literaturtage 2017 – Weltwandeln in französischer Sprache

Auf unserem Blog:

> Nachgefragt. Azouz Begag: Wie steht es um die Immigration in Frankreich? – 26. Oktober 2016

> Un entretien avec Wilfried N’Sondé : Intégration ou assimilation ? – 9. Mai 2016

> Nachgefragt: Dany Laferrière „Tagebuch eines Schriftstellers im Pyjama“ – 28. April 2016

> Nachgefragt. CNCDH: Le rapport sur la lutte contre le racisme, l’antisémitisme et la xénophobie
6. Mai 2016

> Les réfugiés, les migrants, les demandeurs d’asile et les droits de l’homme. Une interview de la Présidente de la CNCDH – 26 février 2016

H. Wittmann, Heiner Wittmann, Immigration und Literatur. Ein Beitrag zur Integrationsforschung in Frankreich, Vortrag: Ursachen und Folgen von Flucht, Exil und Migration in Vergangenheit und Gegenwart. Tagung 3. bis 5. Juni 2016 im Bildungs- und Begegnungszentrum Clara Sahlberg, Berlin. Erscheint im Mai 2017 bei Heidi Beutin, Wolfgang Beutin, Heinrich Bleicher-Nagelsmann, Herbert Schmidt, Claudia Wörmann-Adam (Hg.), Verlag Talheimer, Mössingen. Talheim.

> La littérature de l’immigration en France. Bibliographie et sitographie.

Im Programmheft schreiben die Geschäftsleiterin von Litprom Anita Djafari und der Kurator Florian Kniffka:

„Wir beleuchten den Facettenreichtum der Literaturen auf Französisch, die rund um den Globus wandeln – und dabei die französische Sprache verwandeln. So bilden sie ein grenzüberschreitendes Netzwerk, das sich von Afrika in die Karibik, vom Maghreb bis nach Vietnam erstreckt. Ebenfalls 2017 jährt sich der Beginn einer Debatte im französischen Literaturbetrieb: 2007 unterzeichneten 44 Autor*innen das Manifest >»Pour une littérature-monde en français«. Das Manifest lehnt das Konzept der Frankophonie ab, denn diese sei eine neo-koloniale Ausgrenzung einer »nur« frankophonen Peripherie. Die Befürworter halten dagegen, die vom Manifest geforderte Weltliteratur in französischer Sprache sei der Grundgedanke der Frankophonie selbst. Zehn Jahre nach der Veröffentlichung des Manifests haben wir elf internationale Autor*innen zu Gast, die ihr poetisches und persönliches Verhältnis zum Französischen diskutieren: Sehen sie sich als Teil einer frankophonen Literatur? Lehnen sie diese Zuschreibung ab? Und wie finden sie ihr jeweils individuelles Verhältnis zur französischen Sprache als Werkstoff?Die Autor*innen zeigen uns mit ihren Romanen, Gedichten, Theaterstücken, kurz: ihren Texten, wie wandelbar die auf Französisch geschriebene Literatur ist. Wir laden Sie ein, dies alles mit uns genauer zu erkunden und freuen uns darauf, Sie bei den nunmehr 6. Litprom-Literaturtagen zu begrüßen.“ (Hervorhebung, H.W.)

Dossier:

L’un des signataires de ce manifeste, Wilfried Sondé, nous a accordé une interview début mai 2016: > Un entretien avec Wilfried N’Sondé : Intégration ou assimilation ? Une bonne occasion de la reproduire ici encore une fois:

Nous avons demandé à Wilfreid Sondé ce qu’il pense aujourd’hui sur cette id´´e d’une „Littérature-monde“:

Wilfreid Sondé: „Ce que je pense de la Francophonie aujourd’hui est que c’est un concept intéressant dès l’instant oü il se limite à l’essentiel, à savoir rassembler des locuteurs de différentes langues autour du Français comme moyen de communication commun tout en respectant les spécificités de chacun.
Le manifeste Littérature Monde a permis de poser les bonnes questions, le chemin est encore long pour trouver et appliquer les bonnes réponses, mais le chemin est bon. A ce titre, la Littérature Monde ne peut pas connaître de limites ou de catégories en terme de thèmes abordés, tout ce qui touche à l’humain doit avoir sa place. En matière d’expression littéraire, seul importe la qualité…“

> Pour une „littérature-monde“ en français – Le Monde, 15.3.2007

Marc Escola > „Pour une littérature-monde en français“ -fabula.org, 18.3.2007

Collectif
Pour une littérature-monde

Ouvrage collectif d’Eva Almassy, Tahar Ben Jelloun, Maryse Condé, Dai Sijie, Ananda Devi, Chahdortt Djavann, Édouard Glissant, Jacques Godbout, Nancy Huston, Fabienne Kanor, Dany Laferrière, Michel Layaz, Michel Le Bris, Alain Mabanckou, Anna Moï, Wajdi Mouawad, Nimrod, Esther Orner, Grégoire Polet, Raharimanana, Patrick Raynal, Jean Rouaud, Boualem Sansal, Brina Svit, Lyonel Trouillot, Gary Victor et d’Abdourahman A. Waberi. Édition publiée sous la direction de Michel Le Bris et Jean Rouaud
Hors série Littérature, Paris: Gallimard 2007.

Alain Mabanckou, > Le monde est mon langage, Paris: Grasset 2016

Alain Mabanckou, > Réception critique et enseignement de la littérature africaine en France
12 avril 2016 14:00 15:00 Cours Amphithéâtre Marguerite de Navarre – Marcelin Berthelot

Alain Mabanckou, > Lettres noires : des ténèbres à la lumière
Écrivain, professeur de littérature à UCLA
17 mars 2016 18:00 19:00 Leçon inaugurale Amphithéâtre Marguerite de Navarre – Marcelin Berthelot
Alain Mabanckou > Lettres noires : des ténèbres à la lumière. Leçon inaugurale prononcée le jeudi 17 mars 2016 -Texte intégral

> Boualem Sansal : «L’ordre islamique tente progressivement de s’installer en France»
Par Alexandre Devecchio, Le Figaro, 17/06/2016

> Shumona Sinha et la trahison de soi. „Dans un français sauvage, l’auteur d'“Assommons les pauvres !“ décrit la fraternité haineuse des exilés. Un livre risqué qui lui a fait perdre son travail.“ LE MONDE DES LIVRES – 15.09.2011

Shumona Sinha, > Apatride, Paris Éditions de l’Olivier 2017: Texte de l’éditeur : „“D’autres nuits surgirent derrière ses paupières, mais la lumière n’y avait plus de chaleur, il ne s’en échappait aucun bruit, aucun son, aucun souffle. Elle se rendit compte que, ni ici ni là-bas, elle n’arrivait à rire, à respirer, à se sentir vivante, et qu’elle lévitait dans un mouvement aveugle, chutait dans le vide, sans terre ni ciel.“

Esha a quitté Calcutta pour s’installer à Paris, la ville dont elle rêvait. Or, d’année en année les déceptions s’accumulent, tout devient plus sombre et plus violent autour d’elle. Elle s’épuise dans d’innombrables batailles, et ne se sent plus en sécurité….“

Pedro Kadivar: > www.lesfrancophonies.fr/KADIVAR-Pedro-535

mardi 24 février 2015 L’humeur vagabonde
Kathleen Evin, > L’humeur vagabonde. Le metteur en scène et auteur iranien Pedro Kadivar
France-Inter

> Louis-Philippe Dalembert – site personnel

> Linda Lê – Editions Christian Bourgeois
> Les ouvrages de Linda Lê

> Fiston Mwanza Mujila – Éd. Matailié

Fiston Mwanza Mujila

Tous les soirs au Tram 83 on voit débouler les étudiants en grève et les creuseurs en mal de sexe, les canetons aguicheurs, les touristes de première classe et les aides-serveuses, les biscottes et les demoiselles d’Avignon, la diva des chemins de fer et Mortel Combat, bref, toute la Ville-Pays prête à en découdre sur des musiques inouïes, réunie là dans l’espoir de voir le monde comme il va et comme il pourrait dégénérer.

Lucien, tout juste débarqué de l’Arrière-Pays pour échapper aux diverses polices politiques, s’accroche à son stylo au milieu du tumulte et se retrouve sans s’en rendre compte coincé dans une mine de diamants, en garde à vue, ou dans le lit d’une fille aux seins-grosses-tomates. …“ > Bitte weiterlesen

Paris: Éd. Matailié 2015.


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