Jean-Noël Jeanneney, le moment Macron. Un président et l’Histoire

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Didaktische Feinmechanik: Rudolf Hildebrandt erklärt den Stellenwert der gesprochenen Sprache im Französischunterricht

Was ist richitg? « Pourquoi est-ce que tu n’es pas venu hier ? » oder « Pourquoi t’es pas venu hier ? » – inwieweit sollte die gesprochene französische Umgangssprache gelernt werden? Was ist besser, das förmliche Französisch zu lernen oder sich die Umgangssprache anzueignen? Es ist eine Kunst für den Lehrer, beides und das Wissen um das Sprachniveau zu vermitteln. Hat diese Einschätzung Konsequenzen für den Französischunterricht? « Pourquoi est-ce que tu n’es pas venu hier ? » löst beim Schüler den Reflex aus, jetzt wird es ernst. « Pourquoi t’es pas venu hier ? » verlangt nur eine Info, Sanktionen drohen nicht. Also, das muss der Lehrer vermitteln und der Schüler herausfinden: Was ist unter »normaler gesprochener Umgangssprache« zu verstehen und was bedeutet »Standard« in diesem Zusammenhang?

Aber es gibt natürlich noch viel mehr Feinheiten: Sind alle Formen der unverbundenen Personalpronomen von gleicher kommunikativ gleichwertig? Lohnt sich das intensive Üben des Unterschieds von Passé composé und Imparfait? Klar, das ist sogar wichtig, damit die Schüler/innen ein Sprachgefühl erwerben können. Am besten durch viel eigenes Schreiben: > Ecrivez-vous à la main ou tapez-vous au clavier ? / Schreiben Sie mit der Hand oder der Tastatur? – 24. August 2017

In diesem nützlichen Band gibt Rudolf Hildebrandt auf diese Fragen Antworten mit Blick auf die Vermittlung und das effiziente Üben der gesprochenen Sprache im Französischunterricht der Sekundarstufe I. Wie häufig kommen bestimmte grammatische Formen und Strukturen in Dialogen der bekannten französischen Fernsehserie « Plus belle la vie » vor. Hildebrandt, der sehr lange an der Entwicklung von Schulbüchern beteiligt war, dokumentiert hier sein Knowhow, in dem er die Feinheiten der französischen Sprache und ihrer Vermittlung erläutert: Didaktische Feinmechanik.

Das Buch ist Französischlehrerinnen und -lehrern ein wertvoller Ratgeber, wie sie mit Impulsen die Umgangssprache im Unterricht effizient üben können. Außerdem gibt es Lehrwerkautorinnen und -autoren sehr nützliche Hilfestellungen für die Schwerpunktsetzung bei Texten, Übungen und grammatischen Erklärungen. Die Verfasserinnen und Verfasser von Bildungsplänen und Curricula bekommen hier manchen wichtigen Tipp, wie Zielformulierungen im Bereich der inhaltsbezogenen Kompetenzen (Sprechen, Grammatik) überdacht werden sollten.

Hildebrandt, Rudolf
> Plus belle la vie
Standardstrukturen im gesprochenen Französisch. Vademecum für ein effizientes Üben
120 Seiten, Paperback. 2017
ISBN 978-3-8382-1170-1
ISSN 2191-8155

2. Dezember 1851: Staatsstreich von Louis-Napoléon

Im Dezember 1848 gewinnt Louis-Napoléon die Präsidentschaftswahlen mit 5,5 Millionen Stimmen und großem Abstand vor seinen Mitbewerbern. Vier Jahre im Élysée-Palast, dann muss er die Macht aufgeben und darf nicht wiedergewählt werden, so steht es in der Verfassung der II. Republik. Der Präsident will natürlich an der Macht bleiben und am 2. Dezember 1851 schreitet er mit einer kleinen Gruppe von Helfern zur Tat:

„Rein in die Hosen! Runter auf die Straße. Die Plakate kündigen die Ordnung und das Marschieren an.“ (E. et J. de Goncourt, Journal des Goncourt, Bd. I, 1851-1857, Paris 1956, 1989 S. 48-51, S. 48) Mit diesen Sätzen beginnen die Brüder Goncourt im Dezember 1851 ihr berühmtes Journal, mit dem sie die politische und die gesellschaftliche Geschichte des Kaiserreichs begleiteten, und sie bringen die Kritik und den Ärger der Intellektuellen und der Künstler sogleich auf den Punkt. Die Gaffer, notieren die Goncourt, sind unzufrieden, weil sie nichts mitbekommen haben. Der Vorhang war noch nicht ganz oben, und alles war schon vorbei.

Dieser Staatsstreich, Louis-Napoléons dritter Versuch, den Gang der Geschichte zu seinen Gunsten zu ändern, wird in den Morgenstunden des 2. Dezember 1851 nach dem Drehbuch im Ordner mit der Aufschrift „Rubicon“ abgewickelt. 1836 in Straßburg und 1840 bei in Boulogne-sur-Mer hatte er schon versucht, die Macht in Frankreich an sich zu reißen. Aber das waren eher dilettantische Versuche, der erste brachte ihm eine Ausweisung in die USA ein, er durfte aber bald zurückkehren, gefährlich schien er nicht zu sein; der zweite Versuch führte ihn statt nach Paris in die lebenslange Haft in das Fort Ham, aus dem er 1846 flüchtete, um dann im Dezember 1848 Karriere als erster und bis dato natürlich jüngster Staatspräsident vom Volk gewählt in den Élyséepalast einzuziehen.

Der Staatsstreich vom Dezember 1851 wird minutiös vorbereitet. Die Proklamation, die auf den Mauern von Paris erschien, rechtfertigte den Staatsstreich, weil die Verfassungsväter die Macht, die das Volk dem Präsidenten verliehen hatte, von vorne herein geschmälert hatte: Er konnte nach vier Jahren nicht wiedergewählt werden:

„La situation actuelle ne peut durer plus longtemps. Chaque jour qui s’écoule ag-grave les dangers du pays. L’Assemblée, qui devait être le plus ferme appui de l’ordre, est devenue un foyer de complots. Le patriotisme de trois cents de ses membre n’a pu arrêter ses fatales tendances. Au lieu de faire des lois dans l’intérêt général, elle forge des armes pour la guerre civile; elle attente au pouvoir que je tiens directement du peuple; elle encourage toutes les mauvaises passions; elle compromet le repos de la France : je l’ai dissoute, et je rends le peuple entier juge entre elle et moi. La Constitution, vous le savez, avait été faite dans le but d’affaiblir d’avance le pouvoir que vous alliez me confier. Six millions de suffrages furent protestation contre elle, et cependant je l’ai fidèlement observée.“ (Louis-Napoléon, Proclamation du Président de la République au peuple et à l’armée, [2. 12.1851], in: La politique impériale exposée par les discours et proclamations de l’Empereur Napoléon III depuis le 10 décembre 1848 jusqu’en février 1868, Paris 1868. S. 119 f.)

Das französische Volk wird ab dem 11. Dezember zu einem Referendum aufgerufen,
und Louis-Napoléon verspricht, sich zurückzuziehen, falls die Franzosen gegen ihn stimmen werden: „Si je n’obtiens pas la majorité de vos suffrages, alors je provoquerai la réunion d’une nouvelle assemblée, et je lui remettrai le mandat que j’ai reçu de vous.“ Diese Warnung vor dem Scheitern des Plebiszits wird eine auch in der V. Republik gängige Praxis, mit der auch General de Gaulle Abstimmungen in seinem Sinne lenken wird.

Der Staatsstreich vom 2. Dezember 1851 beschädigt das Amt des Staatspräsidenten, so dass in Frankreich erst 1965 wieder ein Präsident vom Volk gewählt werden wird: Und François Mitterrand zwingt General de Gaulle in die Stichwahl. Mit dem Staatsstreich hat Louis-Napoélon auch viele Intellektuelle und Künstler brüskiert, die vor dem Staatsstreich zu ihm hielten, andern die zunächst seine Gegner unterstützen ihn jetzt: Gerade der Seitenwechsel vieler Intellektueller wie Victor Hugo um die Jahres-wende 1851/52 zeigt, wie sie trotz Diktatur und Zensur ästhetische Grundsätze, moralische Positionen und Veränderungen gegenüber der Politik einfordern. Zwischen 1848 und 1870 hat sich die Literatur unter dem Einfluss der politischen Entwicklung verändert, und Schriftsteller und Künstler haben trotz des Versuchs staatlicher Bevormundung in einem weit höheren Maße die Perspektiven der Politik beeinflusst, als dies die meisten historischen Untersuchungen dieser Epoche bereit sind zuzugeben.

Das schon unter Napoleon I. spannungsreiche Verhältnis von Kunst und Politik bestätigt sich erneut für das Regime seines Neffen, das in Frankreich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts im Zeichen der beginnenden Moderne steht. Kunst, Architektur und Geschichte sind nicht nur Medien der Macht. Sie beeinflussen maßgeblich die Politik sowie die Entwicklung und Selbstdarstellung des Zweiten Kaiserreichs.

Erinnern wir hier an das Gespräch mir Eric Anceau im Febraur 2014 > Nachgefragt: Eric Anceau, Napoléon III

> Éric Anceau : Warum sollte man Napoléon III heute kennen? 6. Februar 2014

> Napoleon III. Vorlesung von Éric Anceau: 600 Zuhörer – 4. April 2014

Chancen und Perspektiven des frühen Französisch-Unterrichts

Freitag den 24. November im Centre Culturel Français in Freiburg

Nach der Begrüßung durch die Leiterin des Centre Culturel Freiburg Frau Martine Chantrel betonten die Organisatoren (Georges Leyenberger Sprachattaché von Baden-Württemberg im Institut Français Stuttgart und Frau Petter-Zimmer, Leiterin des Programmbereichs Fremdsprachen an Mittleren Schulformen und Frau Christa Weck, Leiterin der Französisch-Redaktion im Gymnasialverlag des Ernst Klett Verlags die Notwendigkeit, die Französische Sprache in der Rheinschiene und darüber hinaus zu stärken und vor allem ein Netzwerk aufzubauen. Viele Lehrer kamen, um sich über die Lage des Französisch-Unterrichts in den Grundschulen des Landes zu informieren aber auch, um sich auszutauschen und neue Ideen zu sammeln.
– Zunächst berichtete Frau Anemone Geiger-Jaillet über die Situation des früheinsetzenden Fremdsprachenunterrichts im Elsass, in Luxemburg und in der der Schweiz. Dabei wurden die institutionellen Rahmenbedingungen des früheinsetzenden Fremdsprachenunterrichts mit den Erfolgsfaktoren eines gelingenden bilingualen Spracherwerbs in Beziehung gesetzt und bewertet.
– DELF Prim‘ ein Blauer Delfin als Wegweiser. Ein Glück, dass dieses intelligente Säugetier vor 25 Jahren als Maskottchen für die DELF Prüfung beim Klett Verlag ausgesucht wurde. Gilles Floret (Redakteur beim Klett Verlag) schilderte zunächst die heterogene Schullandschaft des Französisch-Unterrichts in Klasse 5 im Land. Nach dem Scheitern des Pflichtunterrichts in der Grundschule ab der ersten Klasse sind die guten Absichten von damals („Je früher, desto besser“) ziemlich abgekühlt und verständlicherweise haben die Lehrer eine gewisse Unsicherheit. Trotzdem gibt es Grund zum Optimismus. Schließlich war Baden-Württemberg das erste Bundesland, das 2003 flächendeckend Französisch in die Grundschulen brachte. Der erste Schritt ist getan worden. Danach folgte das Saarland mit einem noch ehrgeizigerem Ziel: Das Saarland soll bis 2040 zweisprachig werden! Der politische Wille von Frau Annegret Kram-Karrenbauer ist beachtenswert! Im Baden-Württemberg und vor allem in der Rheinschiene steigen die DELF-Prim-Anmeldlungen stetig. Nach und nach wird das frühe Lernen der Sprache des Nachbarn als selbstverständlich empfunden.
– Die Vorbereitung auf die DELF Prim‘ Prüfung erfolgt auch tagtäglich mit der richtigen Lernmethode. Das zeigt Falk Staub auf überzeugende Weise in seiner Präsentation von „Tous ensemble primaire“, einem neuen Französischmaterial für die Grundschule. Die acht thematischen Arbeitshefte (bestehend aus vier Themenbereichen auf jeweils zwei Niveaus) werden mit Animationen, Liedern, Bastelbögen und einem digitalen Unterrichtsassistenten angereichert und erlauben einen motivierenden und spielerischen Einstieg in die Fremdsprache. Ein Quantensprung, wenn man sich an „Toi et moi“ erinnert, das frühere Lehrwerk für Französisch in der Grundschule.
Für das leibliche Wohl wurde auch gesorgt. Ein echter französischer Käse-Abend mit Quiches lorraines und Crémant d’Alsace untermalt durch französische Chansons beendete das Treffen, der sich bestimmt wiederholen wird …

Was wissen Sie über Frankreich?
Lesebericht: Grundwissen La France

Grundwissen ist Orientierungswissen und das kann man lernen. Besonders, wenn das so aktuell wie in diesem Buch präsentiert wird. Systematisch lernen. Gerade ist die Neubearbeitung erschienen: Diese kleine Büchlein am besten oft oder immer mitnehmen. Statt auf dem Smartphone daddeln, in der S-Bahn darin blättern. Da bleibt bestimmt einiges für die nächste Klausur, für die nächste Unterrichtsstunde oder das kommende Referat hängen, mit dem man dann prima glänzen kann.

1. Géographie de la France. S. 8-18, danach guckt man am besten gleich mal auf diesem Blog im Kapitel Reisen: 110 Artikel. Auch die neuen Regionen, S. 12 f. stehen hier drin. Paris : S. 19-32. Da packt man gleich die Koffer > 47 Artikel über Paris auf unserem Blog. Histoire: S. 32-58. Von der Préhistoire bis Emmanuel Macron. > Geschichte 184 Artikel auf unserem Blog. Hier legt dieses Grundwissen ein solides Faktenwissen als Gerüst vor. Klar und präzise. Wussten Sie das alles über die Französische Revolution? (S. 36 ff.) La politique française (Achten Sie immer auf die Hinweise am Anfang der Kapitel in diesem Buch. Mehr dazu…. im Netz). S. 59-70: Hier wird das politische System in Frankreich sehr klar dargestellt. Die vielen Wahlen! > #Legislatives2017 : Der Blick nach Frankreich: Das Wahlrecht für die Abgeordneten. Dann kommt la Société dran: S. 71-91. Mit einem Überblick über das Schulsystem in Frankreich. Ihre Austauschfreunde werden sich wundern, dass Sie so gut Bescheid wissen. Économie, S. 92-108. Nach der Lektüre dieses Kapitels werden Sie sich bestimmt als Praktikant/in bei einem französischen Unternehmen bewerben.

Halten Sie dieses > Büchlein hoch, wenn man Sie fragt, woher Sie das alles wissen.

La France dans le monde S. 109-133 mit einem eindrucksvollen Abschnitt über die deutsch-französischen Beziehungen: S. 113-118. Und dann die Littérature: S. 134-147. Genug Anregungen für Ihre neuen Lektüren. La vie culturelle, S. 148-159 eignet sich am besten für ein Praktikum in Frankreich, so wie einer meiner Freund sein Praktikum bei Antenne 2 gemacht hat und hier finden Sie auch Anregungen für spannende Unterrichtsthemen. Religion et philosophie: S. 159-165: Hier geht es auch um den Laizismus: > Le 110e anniversaire de la loi de 1905 de séparation des Églises et de l’État 9. Dezember 2015. Und nicht vergessen! Les Français et leur langue > Nachgefragt: Nathalie Guegnard, Attachée de coopération éducative, Ambassade de France, répond à nos questions – Freitag, 7. Oktober 2016 und zum Abschluss: Argumente für Französisch.

Neu: > Grundwissen La France
Klasse 11/12 (G8) Klasse 12/13 (G9)
Umfang: 184 Seiten
ISBN: 978-3-12-521006-6

Discours du Président de la République, Emmanuel Macron, à l’université Ouaga I à Ouagadougou

Vgl. auch Die Restitution des afrikanischen Kulturerbes – 4. März 2019

Die Rede, die Staatspräsident Emmanuel Macron an der Universität von Ouagadougou gehalten hat, ist in mehrerer Hinsicht bemerkenswert. Unsere Redaktion empfiehlt Ihnen vor allem den Abschnit ab 1’31“, wo der Präsident die Bedeutung der französischen Sprache und der Frankophonie eräutert: „prenons ce défi, allez-y portez-le“ ruft er den Zuhörern zu.

> Discours d’Emmanuel Macron à l’université de Ouagadougou – Website des Élysée-Palastes

„Je veux que d’ici cinq ans les conditions soient réunies pour des restitutions temporaires ou définitives du patrimoine africain en Afrique.“

Und weil Emmanuel Macron Alain Mabanckou zitiert, zeigen wir hier noch einmal das Interview, das er unserer Redaktion gegeben hat:

> Nachgefragt: Alain Mabanckou, Une littérature-monde ? – 23 Januar 2017

Rede von Peter Cleiß, dem Schulleiter der Beruflichen Schulen Kehl anlässlich der Adenauer-de Gaulle Preisverleihung am 6.11.2017 in Berlin

Hätten wir Twitter, unseren Pressenachrichtendienst nicht, würde so manches an unserer Einmannredaktion vorbeigehen: Aber so wurden wir eben auf die > Rede von Peter Cleiß aufmerksam, der am 9.11.2016, als ihm der Adenauer-de Gaulle Preis verliehen wurde, seine täglichen Probleme am deutsch-französischen Rhein so zusammenfasste:

„Die Menschen in der Region haben sich an die Grenze gewöhnt, sie haben die Grenze hingenommen. Wenn sie jedoch mit Google Maps von weit aus dem Weltall in Richtung Kehl und Straßburg herunter zoomen, sehen sie ganz lange gar keine Grenze. Es gibt keine Grenze. Es gibt nur etwas, was wir machen. Wir machen die Grenze. Wir machen sie ganz praktisch, indem wir Hemmnisse aufbauen, indem wir Spracherwerb direkt am Rhein separieren – auf der einen Seite Französisch, auf der anderen Seite Deutsch-, indem kulturelle Verschiedenheiten gelebt werden, und und und…“
und
„Heute Abend hätte hier an meiner Stelle auch ein junger Auszubildender unserer Schule sprechen können. Pierre Kurtz, Franzose aus dem nahen Elsass, hat vor drei Jahren an unserer Schule und bei unserem Partnerbetrieb, den Badischen Stahlwerken in Kehl, eine Ausbildung im Bereich Metalltechnik angefangen. Drei Jahre später hat er einen Abschluss gemacht, mit dem er nicht nur Bester unserer Schule war, und auch nicht nur der Beste in Baden-Württemberg. Er hat den besten Abschluss in ganz Deutschland gemacht! Ein junger Franzose, dessen Großeltern zwar noch Elsässisch sprachen, der selbst aber bis zu diesem Zeitpunkt immer nur französisch gesprochen hatte, hat nach drei Jahren an unserer Schule und in den Badischen Stahlwerken diesen hervorragenden Abschluss gemacht. Dieses Beispiel zeigt, was möglich ist.“

Bemerkenswert ist diese Rede, weil sie so ganz praktisch vom aufregenden Abenteuer deutsch-französische Kooperation erzählt. Schnuppern unsere Jugendlichen erst einmal ein bisschen dort hinein, haben sie Lehrer wie Peter Cleiß, die ihnen Türen öffnen, sind sie drin und machen sehr schnell aufregende und vielfältige Erfahrungen. Die deutsch-französische Kooperation ist mehr als ein freundliches: Créatrice d’amitiés. Lesen Sie diese Rede:

> Rede von Peter Cleiß, dem Schulleiter der Beruflichen Schulen Kehl anlässlich der Adenauer-de Gaulle Preisverleihung am 6.11.2017 in Berlin

Berufliche Bildung! Da hätten wir noch was:

> Conférence à Montpellier, 28 février 2017. Emploi : L’accès au premier emploi en France et en Allemagne avec une bibliographie et une sitographie = Wieviel Poetenzial, um die Austauschaktionen von den Grenzregionen auf beide Länder auszudehnen!

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als Antwort auf

> Nachgefragt: Ulrike Guérot und die Europäische Republik – 19.4.2017

> Haben Sie im Französischunterricht schon mal mit Twitter gearbeitet?

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