Fußball-Europameisterschaft 2016
Frankreich – Island: Sonntag, 3. Juli 2016, 21.00 (Saint-Denis)

NEU auf unserem Blog : > Nachgefragt: Jacques Toubon, Défenseur des droits, parle des migrants et des réfugiés – 27. Juni 2016

> Frankreich-Deutschland und der #Brexit (I)


Kommen Sie am Sonntagabend in das Centre Français de Berlin, Müllerstraße 74, 13349 Berlin

https://twitter.com/footballiceland/status/749707409862561792

Venez soutenir les Bleus! Ce dimanche nous diffusons le quart de finale „France – Islande“ au cinéma sur écran géant à partir de 21h – l’entrée est gratuite.
Tout le monde est le bienvenu. Voici l‘évenement facebook: https://www.facebook.com/events/1237755282901244/
Am Sonntag übertragen wir das EM-Viertelfinale zwischen Frankreich und der Überraschungsmannschaft aus Island – in unserem Kinosaal bei freiem Eintritt. Alle sind herzlich eingeladen, für gute Stimmung ist gesorgt.


Im 4. Spiel des Viertelfinale trifft Frankreich auf Island,

Termin: Sonntag, 3. Juli 2016, 21.00 (Saint-Denis)

Deutschland – Italien – Samstag, 2. Juli, 21.00 (Bordeaux)

Pour le téléchargement: > Spielplan Fußball-Europameisterschaft 2016 – de Klett Spielplan der UEFA EURO 2016


Wer trifft auf wen? Am besten gucken wir uns die Bilder an, die beide Mannschaften auf ihre Twitter-Accounts gestellt haben:

Die Franzosen stehen wie ein Mauer, schwierig Sie zu umspielen, angriffslustig.

bleus-france

Die Isländer > twitter.com/footballiceland?lang=de&lang=de sind einfach nur plötzlich da und selber total von ihrem Erfolg überrascht:

knattspyrnusambandi

Die Überraschungs-Mannschaft aus Island – Ragnar Sigurdsson wird mit den Worten zitiert „Nous n’avons peur de personne. Nous sommes de Vikings.“ – ist im Viertelfinale, nachdem sie England einen zusätzlichen Brexit – oder vielleicht auch nur > den einzigen Brexit in diesem Jahr – beschert haben. Haben die Bleus mit diesem Gegner gerechnet? „Elle sera un adversaire coriace…“ für die Bleus, schreibt LE MONDE, 29 juin 2016. Wenn eine Mannschaft 8 % ihrer Mitbewohner zur Unterstützung ins Stadion mitbringt, kann sie erfolgreich werden.

> Knattspyrnusamband Islands – alles über die isländische Mannschaft – Website von L’Équipe

> Tweets about fraisl lang:fr
> Nach Tweets suchen: Sprachen, zu bestimmten Zeiten, etc.: > Erweiterte Suche in Twitter

Fragen:

1. Wie bereiten sich die Bleus auf das Spiel vor?

2. Welche Themen werden genannt?

3. Wer twittert? Die Mannschaft? Die Fans?

4. Welche Fußball-Ausdrücke werden genannt?

5. Zugunsten welcher Mannschaft werden mehr Tweets mit #FRAISL versendet?

6. Wie lautet Ihr Tipp für Sonntag?

5. Vokabeln verstehen und lernen mit PONS.

Arbeiten und Lernen mit Twitter in der Schule:

> Schule und Politik: Vom Twittern in Frankreich und Deutschland – 20. April 2016

> Vom Twittern zur Chronologie de la presse française – 13. Januar 2016

https://twitter.com/RTLFrance/status/748044597901824001

https://twitter.com/SWRsport/status/747786185662169088


gnarr-indianer-piratUnser Kollege vom Blog Klett-Cotta hat Jón Gnarr, der von 2010-2014 Bürgermeister von Reykjavík war, interviewt: > Nachgefragt: Jón Gnarr, Indianer, Pirat und Politiker?
11. Juni 2015 von Heiner Wittmann: „Im ersten Teil seiner Autobiographie erzählt Jón Gnarr seine Kindheit im Ausnahmezustand: seine Probleme mit dem Schulsystem, (>ADHS?) das schwierige Verhältnis zu seinen total überforderten Eltern und dann die aufkeimende Liebe für die Ideen des Anarchismus. …“ > Bitte weiterlesen.

Jón Gnarr
> Indianer und Pirat
Kindheit eines begabten Störenfrieds
Aus dem Isländischen
von Tina Flecken
und Betty Wahl (Orig.: Indjáninn)
1. Aufl. 2015, ca. 220 Seiten, gebunden
ISBN: 978-3-608-50141-4


Literatur und Politik in Frankreich – interdisziplinäre Perspektiven auf ein Modell und seine internationale Wirkung

Aktuelle Topthemen: | Le Tour de France 2016 | Frankreich – Island: Sonntag, 3. Juli 2016, 21.00 | Loi travail | Fußball-Europameisterschaft 2016 | Le Défenseur des droits nous répond | Brexit | Der Vergleich (XII) : L’allemand en France, Deutsch in Frankreich (I) |


Institut français, Schloßstr. 51, 70174 Stuttgart

Journée d’étude de la littérature française
In Frankreich gibt es seit Jahrhunderten ein außergewöhnliches Verhältnis von Literatur und Politik. Seit der Gründung der Académie française haben Sprache und Literatur eine zentrale Rolle bei der staatlich gesteuerten kulturellen Integration des Landes.

Freitag, 1. Juli | 18.00 Uhr
Entre mythe et révolution – Le surréalisme et ses dissidents
Prof. Dr. Jacob Rogozinski | Straßburg

In Begriffen wie „Avantgarde“ oder „Dissidenz“ lässt sich die Verschränkung von Literatur und Politik besonders deutlich erkennen. Vor allem der Surrealismus verstand sich als subversive politisch-ästhetische Bewegung. Allerdings war dabei ein ganz spezifischer Begriff von Politik vorausgesetzt.
Vortrag auf Französisch. Diskussion im Anschluss mit Übersetzungshilfe.

Samstag, 2. Juli | 14.00 Uhr
Das Verhältnis von Literatur und Politik – Frankreich und Tunesien im Vergleich
Prof. Dr. Mohamed Turki | Tunis

In Tunesien begann der arabische Frühling; hier gelang es, eine Verfassung zu verabschieden und funktionierende demokratische Institutionen zu installieren. Auch eine lebendige, kontrovers diskutierende Öffentlichkeit ist in Tunesien zu finden.
Diskussion auf Deutsch

Eine gemeinsame Veranstaltung des IZKT und des Institut français Stuttgart.
Die Veranstaltung wird von der DVA-Stiftung gefördert.

Das vollständige Programm: > Literatur und Politik in Frankreich – interdisziplinäre Perspektiven auf ein Modell und seine internationale Wirkung

„ici et là“ – Das deutsch-französische Magazin auf SR 2 KulturRadio

sr2-ici-la

Info/Radiotipp:
> Die deutsch-französische Sendung „Ici et là“ (Lisa Huth) kann man jetzt immer eine Woche lang nachhören im Netz.

„ici et là“ – Das deutsch-französische Magazin auf SR 2 KulturRadio
Am Mikrofon: Lisa Huth
Di 28.06.2016 19.15 bis 20.00 Uhr
Franceafrique: Frankreich löst sich nur schwer von postkolonialen Verhältnissen

„Die Sendung „ici et là“ versucht den Deutschen die Franzosen zu erklären. Beispiel heute: die früheren Kolonien Frankreichs. Diese sind auch ein Grund, warum sich Deutsche und Franzosen auch heute noch unterscheiden: Traditionell blicken die Deutschen nach Osten. Unter anderem deswegen wurden nach dem Fall des Ostblocks die osteuropäischen Länder vor allem auf Druck Deutschlands – und gegen den Widerstand Frankreichs – sehr schnell in die EU integriert. …“

Une réforme nécessaire et impossible? Loi travail (II)

Ergänzt am 18. Juli 2016:

In zweiter Lesung hat der Senat es abgelehnt, über das Gesetz zu verhandeln, nun wird die Nationalversammlung heute in 3. Lesung das Gesetz endgültig annehmen, und es wird erwartet, dass die Regierung wieder Art. 49.3 einsetzen wird.

Ergänzt am 6. Juli 2016:

Die Regierung hat den Art. 49.3. eingesetzt. Einen Misstrauensantrag gab es nicht. damit gilt die Loi travail als endgültig angenommen.
Ergänzt am 4. Juli 2016:

Premierminister Valls nutzt wieder Artikel 49, Abs. 3 um in 2. Lesung die Loi travail durch die Assemblée Nationale zu bringen – ohne Abstimmung. Nur wenn die Abgeordneten der Regierung mit absoluter Mehrheit ihr das Vertrauen entziehen, kann die Annahme des Gesetzes verhindert werden. Dann müsste Valls dem Präsidenten den Rücktritt der Regierung einreichen. Wird bei der sehr bald folgenden Abstimmung über das Misstrauensvotum die absolute Mehrheit nicht erreicht, gilt die Loi travail in 2. Lesung als angenommen.

> Ohne Abstimmung gültig: 49-3 – 18. Februar 2015

:Ergänzt am 1. Juli 2016:

Dokumentation des Gesetzgebungsverfahrens: > Travail : nouvelles libertés et protections pour les entreprises et les actifs

> Loi travail : nouvelles libertés et de nouvelles protections pour les entreprises et les actifs ? – Site du Sénat

N° 161 SÉNAT- SESSION ORDINAIRE DE 2015-2016 28 juin 2016
> PROJET DE LOI de modernisation du droit du travail. (procédure accélérée)

https://twitter.com/lemondefr/status/747765106927407104

Das Gesetzgebungsverfahrens: > Travail : nouvelles libertés et protections pour les entreprises et les actifs


> „Projet de loi Travail“ : la commission a auditionné Myriam El Khomri puis les partenaires sociaux – 6. April 2016

> Projet de loi El Khomri
Chaîne parlementaire, politique et citoyenne, LCP varie les écritures pour décrypter et analyser au quotidien l’actualité parlementaire et politique. LCP-Assemblée nationale offre le temps du débat et de l’explication sur les grands sujets politiques nationaux et internationaux.


Die Regierung will das starre Arbeitsrecht reformieren und Anreize für die Unternehmen schaffen, neue Stellen zu besetzen. Im März hat die Regierung eine überarbeitete Version des Gesetzentwurfes vorgelegt: Statt 131 Seiten hat der Text nach der Überarbeitung durch die Regierung nur noch 24 Seiten:

> Le détail de la « loi travail » – PDF – LE MONDE

> http://lemonde.fr/loi-travail/.

Es gibt einen Twitteraccount der französischen Regierung zum Arbeitsgesetz: > La loi Travail @LoiTravail:

Tweets des Twitteraccounts LoiTravail, der von dem Arbeitsministerium geschrieben wird. Andere Tweets mit dem Hashtag #LoiTravail tauchen hier nur auf, wenn sie von @LoiTravail retweetet werden, beziehungsweise man kann auch Tweets verfassen, die „@LoiTravail“ enthalten, dann werden diese als „Gespräch“ unter dem Reiter „Tweets & Antworten“ auf dem Twitteraccount @LoiTravail des Ministeriums angezeigt. Das ist kompliziert, bietet aber auch Stoff, um die öffentliche Diskussion via Twitter eingehender zu verfolgen.

Wiederum eine Aufgabe für Schüler: 1. Welche Themen wurden von/bis auf dem TwitterAccount der Regierung > La loi Travail @LoiTravail genannt?
2. Welche Themen wurden von/bis in den Tweets mit > Hashtag #LoiTravail genannt? In Deutschland kann man noch genauer suchen, wenn man man bei der Suchanfrage .fr dazu schreibt: #LoiTravail .fr
3. Welche Tweets wurden am 31. März 2016 / im März 2016 mit Hashtag #LoiTravail versandt?
4. Wer oder welche Gruppen hat/haben sich zustimmend /ablehnend zu welchen Bestimmungen des Gesetzesvorhaben geäußert.

pons-woerterbuch

5. > PONS hilft immer bei Vokabelfragen.

#LoiTravail .fr

Die Gewerkschaften CGT und FO verlangen von der Regierung das Gesetz zurückzuziehen. Die CFDT kann sich mit der Vision des Gesetzesprojekt abfinden. Heute sollen nach Angaben der Gewerkschaften CGT und FO rund 1,2 Millionen Demonstranten in ganz Frankreich auf die Straße gegangen sein, um gegen das Arbeitsgesetz zu demonstrieren, brichtet Le MONDE und zitiert die Behörden, die von 390.000 Demonstranten sprachen: > Près de 390 000 personnes ont manifesté contre la loi travail, selon les autorités.

Die Demonstranten kritisieren vor allem die zunehmende Unsicherheit der Arbeitsplätze (« la précarisation du travail »), die eine Folge der Maßnahmen des neuen Gesetzes wären. Sie kritisieren vor allem die Deckelung der Entschädigungen nach Kündigungen die von den Arbeitsrichtern festgesetzt werden, die Erleichterung für Entlassungen aus wirtschaftlichen Gründen und den Vorrang der Verhandungen über Lohn und Arbeitszeit in den Unternehmen vor den Verhandlungen in den Branchen. Außerdem befürchten sie eine Aufweichung der 35-Stunden-Woche.

Auf unserem Blog: > Une réforme nécessaire et impossible? Loi travail (I) – 7. März 2016

> Loi travail – site du Gouvernement français

> travail-emploi.gouv.fr/droit-du-travail/projet-de-loi-travail/ – Site du Ministère du travail (appellé le 31 mars 2016)

> PROJET DE LOI. visant à instituer de nouvelles libertés et de nouvelles protections. pour les entreprises et les actifs NOR: ETSX1604461L/Bleue

> Loi travail : « Je suis venue défendre l’avenir des jeunes » -LE MONDE | 31.03.2016 par austine Vincent

Dans le détail, ce que contient la nouvelle version du projet de « loi travail » -Le Monde.fr | 08.03.2016 par Alexandre Pouchard et Pierre Breteau

> Frankreich will sein starres Arbeitsrecht lockern.
FAZ 24.03.2016, von Christian Schubert, Paris

Der Vergleich (XII) :
L’allemand en France, Französisch in Deutschland (I)

french german 

Aktuelle Topthemen: | Fußball-Europameisterschaft 2016 | Le Défenseur des droits nous répond | Brexit |


Goethe-Institute und Centres allemands
in Frankreich
Les Instituts français
in Deutschland

df-instituts

IF Deutschland Essen Kiel Saarbrücken Berlin Frankfurt/M. Köln Sachsen-Anhalt Bonn Freiburg Leipzig Stuttgart Bremen Hamburg Mainz Thüringen Dresden Hannover Mannheim Düsseldorf Heidelberg München Erlangen Karlsruhe Rostock Lille Paris Nancy Strasbourg Lyon Bordeaux Toulouse Marseille Montpellier - Maison de Heidelberg Aix-en-Provence- Cdentre franco-allemand Centre culkturel franco-allemand Nice

> Instituts français en Allemagne
> Französische Kultur in Deutschland – Website der Französischen Botschaft in Deutschland

> Goethe-Institut Frankreich
> Aix-en-Provence: Centre Franco-Allemand de Provence – Maison de Tübingen
> Montpellier – Maison de Heidelberg

Kleine Auswahl:

> Klischees über Franzosen, Deutsche und die deutsch-französischen Beziehungen – www.france-allemagne.fr

> Essen, streiken, Häuser bauen – Süddeutsche Zeitung

> Kultur und Bildung [in Frankreich] – Website des Auswärtigen Amts

Alexandra Seidel Lauer, Leiterin der Kommunikationsabteilung der Deutsch-Französischen Industrie- und Handelskammer in Paris
> Erfolgreich auf dem französischen Markt deutsch-französische Mentalitätsunterschiede

> Die sozialen und kulturellen Beziehungen Frankreichs und Deutschlands seit 1945 Bundeszentrale für Politsche Bildung, 2003

> Kulturelle Bildung in Deutschland und in Frankreich. Eine vergleichende Untersuchung

> Flüchtlinge und Integration: Akteure der deutsch-französischen Zusammenarbeit

> Office franco-allemand pour la jeunesse

> Deutsch-französisches Jugendwerk
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#Brexit (VI) – Was sagen nun die Befürworter des Brexit?

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Ganz aktuell:

30.6.2016: Eben meldet LE MONDE, Boris Johnson verzichte auf das Amt des Premierministers. Seltsam, erst gewinnt er das Referendum, und dann will er seinen Erfolg nicht auskosten.

Boris Johnson, > Der Churchill-Faktor Stuttgart: Klett-Cotta 2015.


Ergänzung:
Christian Teevs > Realitätscheck nach dem Brexit: Die Umfaller, Spiegel-online, 29. Juni 2016

„Take back control“ ist ein guter Schlachtruf, er passt vor dem Referendum als Wunsch, die Kontrolle wiederzubekommen. Worüber eigentlich? Es ist ja nun nicht so, als ob die EU ihre Mitgliedsländer total fremd bestimmen würde. Das Vereinigte Königreich hatte aber schon immer eine Sonderrolle, weniger zahlen, kein Euro, aber möglichst viele Vorteile des freien Marktes und der Freizügigkeit behalten. Der Faktencheck, den Christina Teevs auf SPIEGEL online vorstellt, lässt glauben, die Befürworter hätten das doch alles nicht so gemeint. Jetzt könnte also die Devise lauten: Take back control, bevor alles entgleitet. Und macht ein Land erst mal eine Liste, wo es sich überall als Mitglied in der EU engagieren kann, dann werden auch die Briten merken, dass sie gebraucht werden, aber nicht als 1/4 oder 1/2-Mitglied. Die EU ist für alle Mitglieder da.

Betrachten wir nur mal eine Website unter so vielen:

> http://www.voteleavetakecontrol.org/campaign

brexit-aboutthecampaign

Aufgerufen am 29. Juni 2016.

Liest man den Text auf dieser Website, bekommt man den Eindruck, es gehe gar nicht um den Brexit, also den Austritt des vereinigten Königreichs aus der EU, die Befürworter des Brexit wollen nur zu ihren Bedingungen das Verhältnis zur EU neu ordnen? Hier steht u.a. „We need a new relationship.“

Die Frage „What happens if we vote ‚leave‘?“ wird mit mit folgender Absicht beantwortet: „We should negotiate a new UK-EU deal based on free trade and friendly cooperation.“ Bitte? Freihandel? Man möchte also gerne die Vorteile für die eigene Wrtschaft behalten, aber nicht mitmachen in der EU?

„We end the supremacy of EU law.“ Die EU muss dafür Sorge tragen, dass die Bürger Europas die EU auch als ihre Vrtretung verstehen.

„We regain control.“ Worüber? „We stop sending £350 million every week to Brussels and instead spend it on our priorities, like the NHS and science research.“ Stimmt diese Summe? > Geld für Gesundheit statt für Brüssel: Farage distanziert sich von Millionenversprechen – DER SPIEGEL


Fremdenfeindlichkeit im Vereinigten Königreich?

https://twitter.com/SWRinfo/status/748178736890011648


https://twitter.com/redaktionmerkur/status/746347811394981888

> Five Questions on Brexit to GERTRUDE LÜBBE-WOLFF
Fr 24 Jun 2016:
„If the people of the UK changed their mind before the exit procedure according to Art. 50 TFEU is completed, I do not see how the UK could be forced to leave, nevertheless. EU institutions may see a Brexit as irreversible, i.e. they may announce that they see no chance for a potential reentry application, which would require, among other things, a unanimous vote in the Council and consent by all member states, to be successful. So far, however, we do not have a Brexit. We only have a referendum which is, legally, an act of UK-internal relevance only.“

Mittwoch, 29. Juni, 19.00 Uhr , Hospitalhof Stuttgart
Streit um die Religion in Frankreich

Aktuelle Topthemen: | Fußball-Europameisterschaft 2016 | Le Défenseur des droits nous répond | Brexit |


Streit um die Religion in Frankreich
Erfahrungen im Gespräch mir > Prof. Dr. Thomas Römer – Collège de France, Paris
Mittwoch, 29. Juni, 19.00 Uhr | großer Saal im Hospitalhof, Büchsenstr. 33, 70174 Stuttgart

Auch in Frankreich spielen religiöse Themen und Akteure in der politischen Öffentlichkeit eine wichtige Rolle. Der Status religiöser Argumentationen ist sehr umstritten: Wer in der politischen Arena im Namen transzendenter Quellen das Wort ergreift, setzt sich besonderen Rechtfertigungsdruck aus. Das laizistische Selbstverständnis der Republik bildet einen beständigen Referenz- und Streitpunkt in der Debatte um die Rolle der Religion in der Demokratie. Die wissenschaftliche Theologie will diese öffentliche Auseinandersetzung begleiten, durch Differenzierungen bereichern.

Thomas Römer, der am Pariser Collège de France einen Lehrstuhl für die Erforschung der Bibel in ihrem historischen Kontext innehat, berichtet über die aktuellen Debatten um die Religion in Frankreich, und wie sich die leise Stimme der Vernunft in der Mediendemokratie Gehör verschaffen kann.

Die Veranstaltung ist der Auftakt zur Reihe „Le Grand Autre: Der Monotheismus in der Diskussion“, die sich mit der aktuellen gesellschaftlichen Debatte zum Thema Religion und Staat in Frankreich und Deutschland auseinandersetzt und Begegnungen mit Meisterdenkerinnen und -denkern aus dem französischen Sprachraum sowie den Blick in die jüngste Geschichte des religions- und existenzphilosophischen Denkens ermöglicht.

Die Veranstaltung findet auf Deutsch statt.
Der Eintritt ist frei.

Veranstalter: Eine gemeinsame Veranstaltung des Institut français Stuttgart, des Hospitalhof Stuttgart und des IZKT. Mit freundlicher Unterstützung der DVA-Stiftung.

Auf unserem Blog:

> Der Laizismus in Frankreich – 26. Januar 2015

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