Französische Woche in Stuttgart

Heute beginnt die > Französische Woche in Stuttgart mit einem Tanztheater Les Fables de la Fontaine im Theaterhaus um 20 Uhr.

10 Tage lang wird ein vielfältiges Programm präsentiert: Seminare, Filme Kulinarisches Diskussionen und Gespräche u v.m. Das reichhaltige Veranstaltungsheft liegt an allen bekannten Orten aus.

Der Ernst Klett Verlag beteiligt sich mit einer Führung am Mittwoch, 18. Oktober: Wie entsteht ein Schulbuch? Und mit einem Vortrag über das Sternchenthem > L’étranger von Albert Camus am 18. Oktober um 10 h. Diese Veranstaltung ist ausgebucht. Der Vortrag wird am gleichen Tag um 14 Uhr wiederholt.

Freitag, 20. Oktober, 19 Uhr, Institut français de Stuttgart: Konzert: Kera
Mfa Kera wurde in Madagaskar geboren und ist im Senegal aufgewachsen. Nach ihrem Umzug nach Paris begann sie ihre musikalische Karriere mit Blues und Gospel. Heute lebt Kera in Berlin, wo sie eine Musik entwickelte, die sie Ethno-Techno-Pan-African-Sphere nennt.
Eintritt frei

La campagne présidentielle et les blogs (I)

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Vor 25 Jahren wurde in Frankreich die Todesstrafe abgeschafft.

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Louis XIV et ses maîtresses à Stuttgart

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Camus: „Les trois Absurdes“

Mit diesem Ausdruck bezeichnete Camus in seinem Tagebuch am 21. Februar 1941 seine Trilogie, die er an diesem Tag mit der Beendigung von Le mythe de Sisyphe fertiggestellt hatte. Zu dieser Trilogie gehören ein Theaterstück um den römischen Kaiser Caligula, ein Roman L’étranger und der Essai über den Mythos des Sisyphos.

Caligula entstand zwischen 1936 und 1939. 1941 lag eine erste Fassung vor, die aber nicht aufgeführt wurde. Es wird erst im September 1945 inszeniert und erscheint nach weiteren Veränderungen erst 1958. Caligula will das Absolute erreichen, setzt aber die falschen Mittel dafür ein. Die beiden Versionen von Caligula enthalten Hinweise auf das Absurde und auf die Revolte.

Im 2. Akt sagt Cherea: „[…] Sans doute, ce n’est pas la première fois que, chez nous, un homme dispose d’un pouvoir sans limites, mais c’est la première fois qu’il s’en sert, jusqu’à nier l’homme et le monde. Voilà ce qui m’effraie en lui et que je veux combattre. Perdre la vie est peu de chose et j’aurai le courage quand il le faudra. Mais voir se disspier le sens de cette vie, disparaître notre raison d’exister, voilà ce qui est insupportable. On ne peut vivre sans raison.“

Jetzt hatte die Oper Oper „Caligula“ von Detlec Glanert (Jahrgang 1960) in Frankfurt Premiere. Er hat schon mehrmals nach Literaturvorlagen komponiert.

Frieder Reininghaus berichtete im Deutschlandfunk über die Uraufführung: > Größenwahn und Tyrannei.

Das Aus für die Raucher in Frankreich

In Frankreich wird ab 1. Februar 2007 das Rauchen in allen öffentlichen Gebäuden, Unternehmen und Verwaltungen verboten. Diese Maßnahme wurde von Premiminister, Dominique de Villepin, am Sonntag, 8. Oktober während der Sendung „Le Grand jury RTL-LCI-Le Figaro“ angekündigt. Die Maßnahme, die per Dekret verkündet wird, begründete de Villepin mit dem Anspruch auf Gesundheit, den jeder habe. Der Premierminister fügte hinzu, daß 60.000 Tote im Jahr durch den Tabakkonsum und 5.000 Tote durch Passivrauchen nicht akzeptierbar seien. Ab 1. Januar 2008 wird das Rauchen auch in privaten Orten mit Publikumsverkehr wie Restaurants und Bars und anderen Einrichtungen verboten werden.

Mehr dazu: > Le Monde, 9. 10 2006

Reaktionen in Deutschland: > FAZ, 9. Oktober 2006

Azouz Begag soutient Dominique de Villepin

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Voir Le Monde, 8.10.2006.

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