Archiv für die Kategorie 'Kultur'

Institut Français Stuttgart. Vortrag: Wozu der Laizismus?

Montag, 6. März 2017

Unsere Videos: > Das transportable TV-Studio des Frankreich-Blogs


Henri Pena-Ruiz spricht über das vieldiskutierte Konzept des Laizismus.

9. März 2017 9. März 2017 16:00 Uhr Eintritt frei

In seinem Vortrag Pourquoi la laïcité ? erklärt Henri Pena-Ruiz den viel verkannten Sinn der Trennung von Kirche und Staat und geht auf die Herausforderungen ein, die der Laizismus als zentrales Element der französischen Konzepte zu Erziehung, Schule und der Republik mit sich bringt.

Henri Pena-Ruiz ist französischer Philosoph, Schriftsteller und Experte auf dem Gebiet des Laizismus. Zu seinen Publikationen gehören unter anderem:

Qu’est-ce que la laïcité ? (2003), Qu’est-ce que l’école ? (2005), > Dictionnaire amoureux de la laïcité (2014)

Die Veranstaltung findet auf Französisch statt.

Der Eintritt ist frei. > Anmeldung erforderlich: praktikant.ling.stuttgart@institutfrancais.de oder 0711 / 239 25 24

Veranstalter: > Institut français Stuttgart
Schloßstraße 51
70174 Stuttgart

Auf unserem Blog:
> Der Laizismus in Frankreich – 26. Januar 2015

> Nachgefragt: Je an-Paul Willaime et la laïcité – 30. Januar 2017

> Le 110e anniversaire de la loi de 1905 de séparation des Églises et de l’État – 9. Dezember 2015

Ausstellung im Institut français de Stuttgart: Fabulations

Montag, 6. März 2017

Dienstag, 14. März bis Freitag, 7. April 2017
Vernissage: Donnerstag, 16. März, 19.30 Uhr

Institut français Stuttgart, Schloßstr. 51, 70174 Stuttgart


In Frankreich kann man nicht zur Schule zu gehen, ohne je mit Jean de la Fontaines lebendigen Fabeln in Berührung zu kommen: Auswendiglernen und lautes Vortragen der Fabeln sind ein fester Bestandteil in der Erziehung und haben sich dementsprechend tief ins Gedächtnis der meisten Franzosen eingeprägt. Es ist allerdings zu bezweifeln, ob Kinder sich die metaphorische Bedeutung dieser Tiergeschichten, die mitunter eine scharfe Gesellschaftskritik des 17. Jahrhunderts bergen, vollständig erschließen.

Mit mehr Abstand zu den Texten und einem geschärften Blick auf die Welt – bereichert durch ihre künstlerische Erfahrung – kehren Eloïse Cotty und Elsa Farbos als Erwachsene zu diesen besonderen Werken der französischen Literatur zurück. In „Fabulations“ präsentieren sie eine Gegenüberstellung ihrer unabhängig voneinander entwickelten künstlerischen Arbeiten, in denen sich das Imaginäre der Fabeln im Dialog zwischen Malerei und Bildhauerei bewegt.

Eloïse Cotty studierte an der Ecole Nationale Supérieure d´Art de la Villa Arson in Nizza. Sie machte dort ihren Abschluss (DNAP) und setzte ihr Studium an der Kunstakademie Stuttgart bei Prof. Cordula Güdemann fort. Seit November arbeitet sie an einer Gemäldeserie über Lafontaines Fabeln. Darin erscheinen die Tiere in einem veralteten, fossilisierten Zustand, beziehungsweise als Skelette. Durch Strich und Farbe reaktualisiert sie die Thematik mit einem Augenzwinkern.
Elsa Farbos diplomierte (DNSEP) an der Haute Ecole des Arts du Rhin in Strasbourg. Anschließend studierte Sie im Rahmen eines Austauschprogramms an der Kunstakademie Stuttgart bei Prof. Mariella Mosler. In ihrer Arbeit zur Fabel La mort et le Bûcheron (Der Tod und der Holzfäller) steht die Moral der Geschichte in Bezug zu ihrer skulpturalen Arbeit. Die starke Beziehung zwis¬chen Holzfäller und Holz spielt auf die enge Verbindung von Bildhauer und Material an. Das Porzellan in ihrer Installation deutet auf die Widersprüchlichkeit des gleichsam starken und zerbrechlichen Körpers hin.

Der Eintritt ist frei
Ausstellungsöffnungszeiten: Di-Do 10.00-18.00 Uhr, Fr 10.00-16.00 Uhr
Veranstalter: Institut français Stuttgart. In Zusammenarbeit mit der GEDOK.

Nachgefragt: Boualem Sansal, 2084

Dienstag, 24. Januar 2017

> 22. Januar 2017 Deutsch-französischer Tag: Wir feiern die Unterzeichnung des Élysée-Vertrags


Wir haben den algerischen Schriftsteller Boualem Sansal bei den > Litprom Literaturtagen 2017 – „Weltwandeln in französischer Sprache“ getroffen und mit ihm über einen seiner Essais > Gouverner au nom d’Aallah (Pairs: Gallimard 2013) und seinen letzten Roman gesprochen > 2084 (Paris : Gallimard 2015).

Boualem Sansal wohnt in Algerien. Er ist der Preisträger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels 2011. Wir haben ihn nach der Rolle der Literatur im Zusammenhang mit der Diskussion um den Islamismus gefragt. Und wir wollten von ihm wissen, ob die Medien in Frankreich und Deutschland – auf die Gefahr hin, dass wir an dieser Stelle verallgemeinern – über ein Verständnis des Begriffs Islamismus verfügen ? Sind wir denen gegenüber gewappnet, die den Islam für unlautere Zwecke ausnutzen ?

Nachgefragt: Pedro Kadivar, Une littérature-monde ?

Montag, 23. Januar 2017


Bei den > Litprom Literaturtagen 2017 – „Weltwandeln in französischer Sprache“ sind wir dem Regisseur Pedro Kadivar begegnet und konnten mit ihm über seine Werke und seine Mehrspachigkeit sprechen:

Pedro Kadivar kam im Alter von 16 Jahren 1983 nach Paris, machte dort sein Abitur und studiert an Paris-III Sorbonne-Nouvelle, und er spielte gleichzeitig Theater. Die Inszenierung von Heiner Müllers Acte de décès am Théâtre du Rond Point in Paris war der Durchbruch. 1996 ging er nach Berlin, lernte Deutsch, wurde mit 2002 in Berlin mit einer Arbeit über Proust, (auf deutsch), die unter dem Titel Proust ou Esthétique de l’entre-deux veröffentlicht wurde, (L’Harmattan 2004) promoviert.

Wir haben Pedor Kadivar gefragt, was die Frankophonie für ihn bedeutet. Und wir haben ihn auch danach gefragt, wie er Französisch und dann Deutsch gelernt hat. Für die gelebte Mehrsprachigkeit ist Kadivar ein echtes Vorbild.

2006 entsteht Pièce d’automne-Un jour d’automne quelque part auf Deutsch im Pargamonmuseum Berlin. Der Text dieses Stückes wird von der Zeitschrift „Les temps modernes“ (n° 643-644, Gallimard) publiziert. 2007 folgt Sprachlos (Vœu de silence), ebenfalls inszeniert im Pargamonmuseum. Pièce d’hiver-Une visite au musée, entsteht 2008. Das dritte Stück Pièce de printemps-Pays natal wird als Lesung 2011 beim Festival des Francophonies im Limousin vorgetragen.

> Pedro Kadivar

Nachgefragt:
Alain Mabanckou, Une littérature-monde ?

Montag, 23. Januar 2017

Bei den > Litprom Literaturtagen 2017 – „Weltwandeln in französischer Sprache“ haben wir Alain Mabanckou getroffen und mit über seinen Beitrag in dem Band > Littérature-monde, Paris, Gallimard 2007 und seinen letzten Roman > Petit Piment gesprochen.

Littérature-monde, Klappentext: „Alain Mabanckou nous avait pourtant prévenus :

> Alain Mabanckou sur Twitter >>>>>>>

«Pendant longtemps, ingénu, j’ai rêvé de l’intégration de la littérature francophone dans la littérature française. Avec le temps, je me suis aperçu que je me trompais d’analyse. La littérature francophone est un grand ensemble dont les tentacules enlacent plusieurs continents. La littérature française est une littérature nationale. C’est à elle d’entrer dans ce grand ensemble francophone.»

Alain Mabanckou stammt aus Pointe-Noire im Congo. Er lehrt frankophone Literatut an der Universität von Californie-Los Angeles (UCLA). Seit 2016 ist er Professor am Collège de France, Er hat zehn Roman veröffetnlicht darunter Verre Cassé (2005),Mémoires de Porc-épic ( prix Renaudot 2006). Ist er Professor oder Schriftsteller?

In dem Manifest > Pour une littérature-monde wird auch gesagt: « Soyons clairs : l’émergence d’une littérature-monde en langue française consciemment affirmée, ouverte sur le monde, transnationale, signe l’acte de décès de la francophonie. » Wir wollten wissen: Est-ce que ce manifeste a eu un écho qui correspond à ses ambitions ?


17 mars 2016. Leçon inaugurale d’Alain Mabanckou – Lettres noires : des ténèbres à la lumière >>>>

Parlons de votre dernier roman > Petit Piment paru en 2015 chez Seuil. Une histoire d’enfance, un jeune orphelin de Pointe-Noire, Petit Piment subit l’autorité corrompue de Dieudonné Ngoulmoumako. La révolution socialiste ouvre pour Petit Piment une aventure. Ce roman, est-il l’histoire d’une recherche d’identité, un rappel et une évaluation du passé ?

En mars 2016, vous avez prononcé votre Leçon inaugurale au Collège de France. Vous y retracez l’histoire de la littérature francophone venue d’Afrique avant de présenter votre crédo littéraire. Cette littérature d’Afrique est l’histoire d’une prise de connaissance

Pour vous, les mots, les contes, vous parlez de votre « passion des mots » ils étaient une libération ? Or vous dites « ce passé ne passe toujours pas, il habite notre inconscient… » la lutte continue à travers la littérature ?

> Alain Mabanckou

Literaturhaus Frankfurt: Litprom Literaturtage 2017 – „Weltwandeln in französischer Sprache“ – mit unserem Dossier

Donnerstag, 19. Januar 2017

Vier Interviews:

> Nachgefragt: Pedro Kadivar, Une littérature-monde ?
> Nachgefragt: Alain Mabanckou, Une littérature-monde ?
> Nachgefragt: Shumona Sinha, Apatride
> Nachgefragt: Boualem Sansal, 2084

Zwei Fotoalben

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Alain Mabanckou nous avait pourtant prévenus : «Pendant longtemps, ingénu, j’ai rêvé de l’intégration de la littérature francophone dans la littérature française. Avec le temps, je me suis aperçu que je me trompais d’analyse. La littérature francophone est un grand ensemble dont les tentacules enlacent plusieurs continents. La littérature française est une littérature nationale. C’est à elle d’entrer dans ce grand ensemble francophone.»

Zitiert bei : > Pour une littérature-monde, Paris : Gallimrd 2007.

Freitag, 20.01.17, 16.00 h, Samstag, 21.1.2017, 11.00h
im Literaturhaus Frankfurt M.
Schöne Aussicht 2
60311 Frankfurt am Main

Mit Alain Mabanckou, Carolin Callies, Boualem Sansal, Shumona Sinha, Anne Weber, Fiston Mwanza Mujila, Pedro Kadivar, Meriam Bousselmi, Louis-Philippe Dalembert, Linda Lê u.a.

Aktuelle Stimmen einer internationalen Literatursprache

„Im Oktober 2017 wird Frankreich nach 28 Jahren wieder Ehrengast der Frankfurter Buchmesse sein. Internationale Literatursprache ist das Französische schon seit geraumer Zeit. Es bildet ein grenzüberschreitendes Netzwerk, das sich von Afrika in die Karibik, vom Maghreb bis nach Vietnam erstreckt. Das rufen die Litprom-Literaturtage 2017 ins Bewusstsein und diskutieren mit international erfolgreichen Autoren über ihr poetisches und persönliches Verhältnis zur französischen Sprache. … “ Bitte weiterlesen

> literaturhaus-frankfurt.de/programm/termine/litprom-literaturtage-2017-weltwandeln-in-franzoesischer-sprache-2017-01-20/

> Programm: Litprom Literaturtage 2017 – Weltwandeln in französischer Sprache

Auf unserem Blog:

> Nachgefragt. Azouz Begag: Wie steht es um die Immigration in Frankreich? – 26. Oktober 2016

> Un entretien avec Wilfried N’Sondé : Intégration ou assimilation ? – 9. Mai 2016

> Nachgefragt: Dany Laferrière „Tagebuch eines Schriftstellers im Pyjama“ – 28. April 2016

> Nachgefragt. CNCDH: Le rapport sur la lutte contre le racisme, l’antisémitisme et la xénophobie
6. Mai 2016

> Les réfugiés, les migrants, les demandeurs d’asile et les droits de l’homme. Une interview de la Présidente de la CNCDH – 26 février 2016

H. Wittmann, Heiner Wittmann, Immigration und Literatur. Ein Beitrag zur Integrationsforschung in Frankreich, Vortrag: Ursachen und Folgen von Flucht, Exil und Migration in Vergangenheit und Gegenwart. Tagung 3. bis 5. Juni 2016 im Bildungs- und Begegnungszentrum Clara Sahlberg, Berlin. Erscheint im Mai 2017 bei Heidi Beutin, Wolfgang Beutin, Heinrich Bleicher-Nagelsmann, Herbert Schmidt, Claudia Wörmann-Adam (Hg.), Verlag Talheimer, Mössingen. Talheim.

> La littérature de l’immigration en France. Bibliographie et sitographie.

Im Programmheft schreiben die Geschäftsleiterin von Litprom Anita Djafari und der Kurator Florian Kniffka:

„Wir beleuchten den Facettenreichtum der Literaturen auf Französisch, die rund um den Globus wandeln – und dabei die französische Sprache verwandeln. So bilden sie ein grenzüberschreitendes Netzwerk, das sich von Afrika in die Karibik, vom Maghreb bis nach Vietnam erstreckt. Ebenfalls 2017 jährt sich der Beginn einer Debatte im französischen Literaturbetrieb: 2007 unterzeichneten 44 Autor*innen das Manifest >»Pour une littérature-monde en français«. Das Manifest lehnt das Konzept der Frankophonie ab, denn diese sei eine neo-koloniale Ausgrenzung einer »nur« frankophonen Peripherie. Die Befürworter halten dagegen, die vom Manifest geforderte Weltliteratur in französischer Sprache sei der Grundgedanke der Frankophonie selbst. Zehn Jahre nach der Veröffentlichung des Manifests haben wir elf internationale Autor*innen zu Gast, die ihr poetisches und persönliches Verhältnis zum Französischen diskutieren: Sehen sie sich als Teil einer frankophonen Literatur? Lehnen sie diese Zuschreibung ab? Und wie finden sie ihr jeweils individuelles Verhältnis zur französischen Sprache als Werkstoff?Die Autor*innen zeigen uns mit ihren Romanen, Gedichten, Theaterstücken, kurz: ihren Texten, wie wandelbar die auf Französisch geschriebene Literatur ist. Wir laden Sie ein, dies alles mit uns genauer zu erkunden und freuen uns darauf, Sie bei den nunmehr 6. Litprom-Literaturtagen zu begrüßen.“ (Hervorhebung, H.W.)

Dossier:

L’un des signataires de ce manifeste, Wilfried Sondé, nous a accordé une interview début mai 2016: > Un entretien avec Wilfried N’Sondé : Intégration ou assimilation ? Une bonne occasion de la reproduire ici encore une fois:

Nous avons demandé à Wilfreid Sondé ce qu’il pense aujourd’hui sur cette id´´e d’une „Littérature-monde“:

Wilfreid Sondé: „Ce que je pense de la Francophonie aujourd’hui est que c’est un concept intéressant dès l’instant oü il se limite à l’essentiel, à savoir rassembler des locuteurs de différentes langues autour du Français comme moyen de communication commun tout en respectant les spécificités de chacun.
Le manifeste Littérature Monde a permis de poser les bonnes questions, le chemin est encore long pour trouver et appliquer les bonnes réponses, mais le chemin est bon. A ce titre, la Littérature Monde ne peut pas connaître de limites ou de catégories en terme de thèmes abordés, tout ce qui touche à l’humain doit avoir sa place. En matière d’expression littéraire, seul importe la qualité…“

> Pour une „littérature-monde“ en français – Le Monde, 15.3.2007

Marc Escola > „Pour une littérature-monde en français“ -fabula.org, 18.3.2007

Collectif
Pour une littérature-monde

Ouvrage collectif d’Eva Almassy, Tahar Ben Jelloun, Maryse Condé, Dai Sijie, Ananda Devi, Chahdortt Djavann, Édouard Glissant, Jacques Godbout, Nancy Huston, Fabienne Kanor, Dany Laferrière, Michel Layaz, Michel Le Bris, Alain Mabanckou, Anna Moï, Wajdi Mouawad, Nimrod, Esther Orner, Grégoire Polet, Raharimanana, Patrick Raynal, Jean Rouaud, Boualem Sansal, Brina Svit, Lyonel Trouillot, Gary Victor et d’Abdourahman A. Waberi. Édition publiée sous la direction de Michel Le Bris et Jean Rouaud
Hors série Littérature, Paris: Gallimard 2007.

Alain Mabanckou, > Le monde est mon langage, Paris: Grasset 2016

Alain Mabanckou, > Réception critique et enseignement de la littérature africaine en France
12 avril 2016 14:00 15:00 Cours Amphithéâtre Marguerite de Navarre – Marcelin Berthelot

Alain Mabanckou, > Lettres noires : des ténèbres à la lumière
Écrivain, professeur de littérature à UCLA
17 mars 2016 18:00 19:00 Leçon inaugurale Amphithéâtre Marguerite de Navarre – Marcelin Berthelot
Alain Mabanckou > Lettres noires : des ténèbres à la lumière. Leçon inaugurale prononcée le jeudi 17 mars 2016 -Texte intégral

> Boualem Sansal : «L’ordre islamique tente progressivement de s’installer en France»
Par Alexandre Devecchio, Le Figaro, 17/06/2016

> Shumona Sinha et la trahison de soi. „Dans un français sauvage, l’auteur d'“Assommons les pauvres !“ décrit la fraternité haineuse des exilés. Un livre risqué qui lui a fait perdre son travail.“ LE MONDE DES LIVRES – 15.09.2011

Shumona Sinha, > Apatride, Paris Éditions de l’Olivier 2017: Texte de l’éditeur : „“D’autres nuits surgirent derrière ses paupières, mais la lumière n’y avait plus de chaleur, il ne s’en échappait aucun bruit, aucun son, aucun souffle. Elle se rendit compte que, ni ici ni là-bas, elle n’arrivait à rire, à respirer, à se sentir vivante, et qu’elle lévitait dans un mouvement aveugle, chutait dans le vide, sans terre ni ciel.“

Esha a quitté Calcutta pour s’installer à Paris, la ville dont elle rêvait. Or, d’année en année les déceptions s’accumulent, tout devient plus sombre et plus violent autour d’elle. Elle s’épuise dans d’innombrables batailles, et ne se sent plus en sécurité….“

Pedro Kadivar: > www.lesfrancophonies.fr/KADIVAR-Pedro-535

mardi 24 février 2015 L’humeur vagabonde
Kathleen Evin, > L’humeur vagabonde. Le metteur en scène et auteur iranien Pedro Kadivar
France-Inter

> Louis-Philippe Dalembert – site personnel

> Linda Lê – Editions Christian Bourgeois
> Les ouvrages de Linda Lê

> Fiston Mwanza Mujila – Éd. Matailié

Fiston Mwanza Mujila

Tous les soirs au Tram 83 on voit débouler les étudiants en grève et les creuseurs en mal de sexe, les canetons aguicheurs, les touristes de première classe et les aides-serveuses, les biscottes et les demoiselles d’Avignon, la diva des chemins de fer et Mortel Combat, bref, toute la Ville-Pays prête à en découdre sur des musiques inouïes, réunie là dans l’espoir de voir le monde comme il va et comme il pourrait dégénérer.

Lucien, tout juste débarqué de l’Arrière-Pays pour échapper aux diverses polices politiques, s’accroche à son stylo au milieu du tumulte et se retrouve sans s’en rendre compte coincé dans une mine de diamants, en garde à vue, ou dans le lit d’une fille aux seins-grosses-tomates. …“ > Bitte weiterlesen

Paris: Éd. Matailié 2015.


Freunde des InNstitut français

Die neue Website des > Vereins der Freunde des Institut français de Stuttgart / Les amis de l’Institut e.V.

Soirée Rap et poésie Slam sur le thème du travail et de la sécurité sociale

Montag, 16. Januar 2017

Felix & Till Neumann (Zweierpasch) et Mathias Montoya (Maras)
Rosenau-Lokalität & Bühne, Rotebühlstr. 109b, 70178 Stuttgart
15. Januar 2017 20 h 00

Incisifs, acerbes, blagueurs, parfois aussi sournois ou mesquins. Le duo allemand de Hip-hop originaire de Fribourg

> http://zweierpasch.blogspot.de

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et le slameur français Maras de Bordeaux > www.maraspoesie.com :

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détonent par leurs textes et chansons en allemand et français sur les thèmes de la santé, de la maladie, de la pauvreté et de la richesse:

Cette soirée de rap et poésie slam marque la fin d´un cycle sur le travail et la protection sociale en France et en Allemagne, qui a été organisé avec l´association bénévole de soutien de la culture franco-allemande en collaboration avec le Kulturzentrum Merlin e.V. et Rosenau Kultur e.V.

Le cycle comprend deux débats publics sur le thème des soins et de l´estime du travail, une pièce de théâtre, qui se déroule dans un centre de réanimation. Pour conclure la soirée, sera projeté un film francais et allemand sur les crises du travail dans les deux pays qui aboutira sur une discussion.

Entrée : 8€ pré-vente, vente en soirée 12€, prix réduit 9€

Organisateur : Association de la culture franco-allemande. Avec le soutien de la fondation LBBW, l´Institut francais ainsi que la Landeshaupstadt Stuttgart.

Institut français de Stuttgart und Ebene 05: La beauté part, les hectares restent

Freitag, 13. Januar 2017

La beauté part, les hectares restent
Sarah Bahr présente histoires et paysages – résultats d’une enquête de terrain linguistique.

Ebene 0, Züblinparkhaus, Lazarettstraße 5, 70182 Stuttgart
14. January 2017 – 15. January 2017
Début : 18 h 00 | End : 20 h 00 Entrée libre

Imaginez-vous survoler un pays, et, pendant ce vol, pouvoir tout saisir, écouter et noter de ce qu’il se dit à ce moment-là. Tout énoncé banal s’articulerait et s’agglomérerait à tout autre énoncé, qu’il soit lui aussi banal ou au contraire insolite. Ainsi cet amas de textes accumulé formerait, selon les régions et paysages, toute une couverture textuelle que l’on pourrait ensuite déployer à nouveau sur ces paysages, comme un plan, sur lequel tout ce qui a fait la communication orale d’un moment précis serait enregistré et conservé. Appliquez cette procédure sur une période plus longue et vous verriez se former aussitôt des couches de texte épaisses, à la manière des couches sédimentées d’une carrière de pierres. Quels seraient les mots et noms que l’on entendrait le plus souvent ? Quels rythmes, quels phrasés et expressions ? Quelles histoires se raconteraient ? Quelles courbes de niveau se dessineraient ? Quels agglomérats se cristalliseraient ?

… Avec un peu de patience et de dévouement, cette expérience a déjà été réalisée pour vous. Venez et voyez par vous-même.

*Les textes et histoires présentées dans cette exposition et dans le livre sont fictionnels mais basés – comme toute fiction – sur des détails à caractère documentaire et des observations authentiques.

*Ce livre a été réalisé à l’issue du séjour de Sarah Bahr à Stuttgart en 2015 (Kunststiftung Baden-Württemberg), dans le cadre du programme d’échanges destiné à des artistes plasticiens entre le Land du Bade-Wurtemberg et la région Auvergne-Rhône-Alpes, organisé par l’Institut français de Stuttgart en partenariat avec art3, Valence.

Avec le soutien de : Ebene 0. Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg. Conseil régional Auvergne-Rhône-Alpes. Conseil général de la Drôme. Ville de Valence

Organisateur : Institut français Stuttgart & Ebene 0S

Erinnerung: RendezVous Chanson im Saarländischen Rundfunk

Montag, 9. Januar 2017

Nicht verpassen. 10.01.2017. Radiotipp: RendezVous Chanson: u.a. Pierre Barouh (SR2, 21h)

Pflichttermin Dienstags von 21.00 bis 22.30 Uhr
auf >SR 2 KulturRadio – auch per Satellit und im Internet und seit September 2015 auch auf > AntenneSaar.

Das klassische und das aktuelle französische (aber auch belgische, kanadische) Chanson, kurzweilig vorgestellt für ein nicht nur frankophones Publikum. Hinweise auf Chansonkonzerte in der Region und auf alles Wissenswerte aus dem Bereich des Chanson.

Am 1.1.2017 sind zu hören: Jacques Dutronc, Eddy Mitchell, Johnny Hallyday, Serge Gainsbourg, Jane Birkin, Renaud, Lydia Martinico, Francis Cabrel, Moi et les Autres, Patrick Bruel & Laurent Voulzy, Georges Moustaki & Stacey Kent, Enrico Macias & Cabra Casay, Tiphaine Wary, Savoy Truffle, PIERRE BAROUH (mit Bio und Francoise Kucheida), Patricia Kaas und Yves Montand.

> Der Chansonkalender von Monsieur Gerd Heger – Saarländischen Rundfunk

Institut français, Stuttgart
Stuttgarter Filmwinter 2017: Zahra Poonawala „Constellations“

Montag, 9. Januar 2017

Im Rahmen des Stuttgarter Filmwinters präsentiert die Straßburger Künstlerin Zahra Poonawalas ihre in Stuttgart produzierte Videoarbeit Präsentation „Constellations“, für die sie mit den Musikern des Stuttgarter Kammerorchesters zusammenarbeitete.

Freitag, 20. Januar, 16.00 Uhr | Institut français Stuttgart, Schloßstr. 51, 70174 Stuttgart

Seit jeher trennen Produktions- und Verteilungswege Räume, die der visuellen und der musikalischen Kunst gewidmet sind. Zahra Poonawala versucht das Gegenteil. In ihrer doppelten Rolle als bildende Künstlerin und Musikerin sucht sie nach Verbindungen der beiden Sinne . Sie hinterfragt die Entstehung von Harmonie, als Funken, der einen Ton – in seiner Komplexität, seiner An- oder Abwesenheit – zum Objekt einer räumlichen Erfahrung macht.

Zahra Poonawala hat ein Diplom der Haut école des arts du Rhin in Straßburg, 2010 folgte das Studium an der berühmten Hochschule Le Fresnoy – Studio national des arts contemporains in Tourcoing, das sie 2012 mit einer Auszeichnung für ihre interaktive Klanginstallation „Tutti“ abschloss. Mit ihren klanglichen und plastischen Kreationen erlangte sie mehrere Stipendien und war Teil zahlreicher internationaler Sammelausstellungen (u.a. Le Fresnoy in Tourcoing, Zentrum für zeitgenössische Kunst Vilnius, LABoral in Gijón, Spanien, Kunsthalle Mühlhausen, MACRO Museum für zeitgenössische Kunst Rom).

Die Veranstaltung findet auf Französisch und Deutsch statt. Der Eintritt ist frei.

Veranstalter: Institut français Stuttgart. Mit freundlicher Unterstützung des Ministeriums für Wissenschaft Forschung und Kunst Baden-Württemberg.  

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