Aus der Ankündigung des DFI: in Deutschland und in Frankreich ist die kulturelle und wirtschaftliche Integration von Menschen mit Migrationshintergrund zu einer zentralen Aufgabe geworden. Beide Gesellschaften sind zur Sicherung ihrer langfristigen Zukunftschancen darauf angewiesen, eine bessere Teilhabe vor allem der jungen Generationen aus Zuwandererfamilien zu erreichen. Der kommunalen Ebene kommt dabei in beiden Ländern eine herausragende Bedeutung zu, denn dort muss die jeweilige Integrationspolitik umgesetzt werden.
Anlässlich der Veröffentlichung einer vergleichenden Untersuchung des Deutsch-Französischen Instituts und der Wüstenrot Stiftung diskutieren Fachleute aus Wissenschaft und Praxis zum Thema “Stadtentwicklung und
Integration Jugendlicher in Deutschland und Frankreich”.
Die Themen am 5.12.2011 um 18:50 Uhr im SR Fernsehen (Wh. am 10.12. um 17 Uhr):
• Feiern: warum die Lothringer den heiligen Nikolaus verehren. Sankt Nikolaus ist der Schutzpatron Lothringens. In der Nähe von Nancy liegt eine Reliquie des Heiligen. Deshalb wird Nikolaus fast nirgends in Frankreich so sehr gefeiert wie in Lothringen. Wir zeigen welche Bräuche es gibt.
• Vincent Vialard stammt aus der Normandie und hat von dort seine Leidenschaft für Käse mit nach Nancy gebracht, wo er ein Restaurant führt, in dem es mehr als 80 verschiedene Käsegerichte gibt. Von Fondue über Flammkuchen bis zum Gratin.
• Das Jugendstilschwimmbad von Nancy entstand im Rahmen der Weltausstellung 1909. Es ist ein einzigartiger Ort, in dem Besucher dem Alltag entfliehen können. Das Bad eine begehrte Filmkulisse, zuletzt wurde dort ein Film mit Hollywoodstar Kristin Scott Thomas gedreht.
• Fünf Jahre ist es mittlerweile her, dass der Place Stanislas renoviert und vom Autoverkehr befreit wurde. Als das alte Kopfsteinpflaster damals entfernt wurde, hatte der Marokkaner Abdelrhani Azzab eine Idee und die war im wahrsten Sinne des Wortes dufte: er schuf – unter anderem aus Bergamotteöl – eine Seife in Form eines Pflastersteins.
Die deutsch-französisch-quebecische Fortbildung mit Carole Devillers, Judith Lesur und Martine Meirieu wendet sich an junge Künstler aus den verschiedenen Disziplinen der darstellenden und bildenden Künste und an Sozialpädagogen und Betreuer, die sich kreativ mit dem Thema Behinderung auseinandersetzen möchten.
Im Verlaufe einer intensiven Woche wird es darum gehen, den Teilnehmern den Reichtum und die Vielfalt kultureller Projekte vorzustellen, die in Lyon und der Region Rhône-Alpes von verschiedenen Kulturvereinen durchgeführt werden. Die Fortbildung umfasst diesbezüglich sowohl Begegnungen mit fachkundigen Akteuren in Form von Diskussionen und Gesprächsrunden, als auch Besuche von verschiedenen Einrichtungen, die aktive oder passive Teilnahme an künstlerisch-praktischen Ateliers, zudem Videovorführungen oder öffentliche Präsentationen…
Die Fortbildung wird insgesamt bis zu 7 Teilnehmer aus jedem der drei beteiligten Ländern (Deutschland, Frankreich, Quebec) vom 9. bis zum 17. Mai 2012 in Lyon zusammenführen.
Fausts Verdammnis von Hector Berlioz
In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Einführung 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Foyer, I. Rang
Alle Fotos A. T. Schaefer. Mit freundlicher Genehmigung der > Oper in Stuttgart
Weitere Aufführungen am 5.11., 10.11. und siehe > Spielplan.
Ralph Bollmann hat in den letzten alle Opernhäuser in Deutschland bereist. Mehr als im Rest der Welt! 81 Opernhäuser. Auf der Frankfurter Buchmesse hat er auf meine Fragen zu seinem jüngst bei Klett-Cotta erschienenem Buch > Walküre in Detmold geantwortet.
Piero Moioli zu Besuch in Deutschland! Diesen Bericht haben wir von seiner Tournee durch Schulen und von seinem Besuch in Saarbrücken bekommen: (So viel > Musik auf diesem Blog in einer Woche! Dafür geht es dann zum Wochenausklang mit einem Interview bei LE MONDE zur Atomenergie in Frankreich hier wieder politischer zu.)
Erste Etappe der Deutschland Tour von Piero Moioli war Radolfzell am > Friedrich Ecker Gymnasium. Nachdem das Konzert am Montag wegen eines Abi-Scherzes geplatzt war, konnte Piero Moioli mit seiner Band am Dienstag auftreten.
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Zum Schluß trat am 17. Juni Piero Moioli in der Sendung Bistrot Musique in der Altstadt von Saarbrücken. Die Sendung wurde am 26. Juni um 21 Uhr ausgestrahlt. > Gerd Heger vom Saarländischen Rundfunk zusammen mit dem Klett Verlag wollten dieses Jahr die Fête de la Musique zusammen mit möglichst vielen Freunden der französischen Musik feiern, denn was gibt es Schöneres auf der Welt, als ein glückliches Publikum zu sehen …
Dans les squares.mp3 :
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1972 hat Michel Sicard eine Studie über sein Werk an Jean-Paul Sartre geschickt, der ihm ganz enthusiastisch am 21. Juni 192, seinem Geburtstag und dem Tag des Erscheinens des 3. Bandes von L’Idiot de la famille. la vie de Gustave Flaubert de 1821 à 1857 geantwortet hat.
Dieses Gespräch war für uns eine Gelegenheit über die Ästhetik im Werk von Sartre zu sprechen. Kunst und Ästhetik bilden den Mittelpunkt seines Gesamtwerks. In diesem Gespräch erwähnen wir alle Aspekte der Ästhetik Sartres und sprechen sowohl von Kunstwerken, wie von der literarischen Ästhetik, die sich einander ergänzen. Und Michel Sicard erklärt, wieso ausser der Kunst in seinem Werk, Sartre z. B. mit der Kritik der dialektischen Vernunft (1960) für uns heute noch eine immense Bedeutung hat, um unsere Gegenwart besser zu verstehen. Er denkt dabei an Sartres Analysen von Gruppen, die entstehen und zu einem gegebenen Zeitpunkt auseinanderfallen, sich wieder neu konsitutieren; Parallelen zu den Aufständen in der arabischen Welt können dabei nicht unbemerkt bleiben.
Die Wahl der Künstler, deren Werke Sartre analysiert hat, war keinesfalls zufällig. Er interessierte sich für Künstler der Avantagarde, die für ihre Zeit wirklich etwas Neues gemacht haben. In diesem Sinne besteht Sicard auch auf den ästhetischen Aspekten der Flaubert-Studie, die übersehen werden, wenn diese Studie nur als eine Bibliographie gelesen wird.
Am vergangenen Sonntag hat Michel Sicard mich in Paris zu einem Gespräch über seine Kunst empfangen. Das Gespräch haben wir mit > Video aufgezeichnet.
Unser Gespräch beginnt mit dem Text > Signes et Flux (*.pdf), wo Sicard schreibt: ” Dans les labyrinthes du monde, nous cherchons des structures pour nous accompagner, nous aider, trouver l’issue. ” – Ist das die Aufgabe der Kunst? Einen Ausweg zu finden? habe ich ihn gefragt?
Letztes Jahr hat Michel Sicard mir eines seiner (<<) Bilder (56 cm × 80 cm) geschenkt. Unser Gespräch war eine gute Gelegenheit, den Künstler nach der Bedeutung des Bildes zu fragen. Diese Fragen hatte ich mir notiert: Dieses Bild ist sicher Teil einer Serie? Wie würdest Du dieses Bild vor einem Publikum in einem Museum erklären? Habe die Farben auf diesem Bild eine bestimmte Bedeutung? Welche Elemente des Bildes sollen den Betrachter zu einer Interpretation anleiten? Haben die Technik und die Werkzeuge, die du für dieses Bild benutzt hast, eine bestimmte Beziehung zu dem Thema des Bildes?
Im dritten Teil unseres Gesprächs haben wir über seine Künstlerbücher gesprochen: Les > livres d’artistes.
Auf diesem Blog veröffentlichen wir bald ein weiteres mit Video aufgezeichnetes Gespräch mit Michel Sicard über Jean-Paul Sartre.
Gerade ist bei Klett-Cotta der Band von McLuhan/Fiore, > The Medium is the Massage erschienen. Kurzgefasst.Wir entkommen den Medien nicht, aber wir können eine bessere Welt, wenn wir die Medien zu unserem Vorteil nutzen. Wie viele Medien werden von Schülern passiv genutzt?
»Das Medium ist die Botschaft« Das ist wohl eines der berühmtesten Zitate aus Understanding Media (1964) – und dann in The Medium is the Message: An Inventory of Effects (1967) – von > Marshall McLuhan (1911-1980).
Douglas Coupland
> Marshall McLuhan
Aus dem Englischen von Nicolai von Schweder-Schreiner
(Orig.: Marshall McLuhan)
1. Aufl. 2011, 222 Seiten,gebunden
ISBN: 978-3-608-50306-7
Ein dreitägiges Fest voller frankophoner Musik steigt vom 17. bis zum 19. Juni im Innenhof der Saarbrücker Stadtgalerie: Dort findet mit dem “Bistrot Musique spezial” das größte Chansonfestival im Süden Deutschlands statt – moderiert von “Mr. Chanson” Gerd Heger