Interview du Président de la République dans le Bien public : « Mobiliser les forces vives du pays »

Heute hat Staatspräsident François Hollande anläßlich seiner Reise nach Burgund der Zeitung Bien public ein Interview gegeben:

> Interview du président de la République dans le Bien public : « Mobiliser les forces vives du pays » – Site du Palais de l’Élysée

Gramatik und Vokabeln sind wichtig. Wer aber schon Französich lernt, sollte auch zu unserem Nachbarn gucken, und ein Gespür für wichtige Ereignisse bekommen. Unterschiede zum eigenen Land erkennen. Solche Besuche eines Präsidenten in der Provinz sind immer ein Anlass für ihn mit einigem Absatnd zur Hauptstadt aktuelle Themen (cumul des mandats, ein richtig heißes Eisen, rénovation urbaine, réforme des territoires, lutter contre les déserts médicaux, etc) anzusprechen, um ihnen gleichzeitig seien Interpretation mit auf den Weg zu geben oder in beonderer Form seine Wünsche zu artikulieren. Das ist bei uns nicht anders. Allerdings hat dieser Besuch und dieses Interview schon ein besonderes Gewicht, da vor einem Jahr auf den Tag genau, der Kandidat Hollande als Wahlkämpfer in Dijon aufgetreten ist. Nun wollten wir uns schon entschuldigen, hier nicht alles genau dokumentiert zu haben… brauchen wir aber gar nicht, da der entsprechenden Beitrag vom 11. März 2012 sehr wohl auf diesem Blog steht: > Nicolas Sarkozy in Villepinte und François Hollande in Dijon. Was sagte damals Hollande in Dijon, – das war richtig gut uncd vielleicht gar wahlentscheidend: “Je suis venu ici, devant vous, pour vous livrer ma conception de la présidence”: was sagt er jetzt im Interview gegenüber Le Bien public? Sind neue Themen auf ihn zugekommen? Sind Veränderungen in seinem Stil erkennbar?

Hollande sagt jetzt in Dijon: „Depuis 10 mois, l’Etat a pris ses responsabilités avec le pacte de compétitivité, la BPI, les « contrats de génération », les « emplois d’avenir » pour les jeunes…“ Und auf die Frage „9. Quelles sont vos trois plus grandes préoccupations aujourd’hui ?“ antwortet „La lutte contre le chômage, la compétitivité de nos entreprises et le financement de nos retraites.“

Wäre ein interessantes Thema, Rede und Interview miteinander zu vergleichen. Wie wirbt er um Vertrauen für seine Politik? wie hat sich seine Wortwahl geändert? War der Rückgang des Wählervertauens in den letzten Monaten eher normal im ersten Jahr einer Präsidentschaft? Wir Hollande seine Versprechungen oder sind es nur Aussichten realisieren können?

Blogbeiträge sollen kurz sein, deshalb schreiben wir diese Analyse jetzt hier (leider!) nicht. Der Anstoß genügt. Die Schüler meines Leistungskurses dürf(t)en sich morgen damit beschäftigten.

À l’occasion de l’anniversaire de l’inauguration officielle du métro parisien le 11 mars 1905…

Kommen Sie mit? Machen wir schnell mal einen Ausflug in die Pariser Metro: > Fotos aus der Metro – Gallica auf Facebook

Wieviele Reisende haben 2011 die Station Gare du Nord benutzt? 12 Millionen, 16 Millionen? Und welche Station wird am wenigsten benutzt? S. letzter Link in diesem Beitrag.

> Noch mehr Fotos auf www.gallica.fr

Wkipedia:

> Liste des stations du métro de Paris
> Stations fantômes du métro de Paris
> Matériel roulant du métro de Paris

> open data RATP ***

> RATP
> Plan Métro
> Visiter les coulisses du RATP
> Blog du Métro parisien
> Métro Passion
> Petite histoire du ticket du Métro parisien ***
> La Chronologie des ouvertures des Stations des Lignes 1 à 14

Ch. Tellier, Le véritable métropolitain, Paris 1891. Am unteren Bildrand befindet sich ein Rechteck, wenn Sie darauf klicken, wird dieses Buch über den ganzen Bildschrm angezegt, und Sie können darin blättern und lesen. Das Laden dieses Buches kann ein wenig länger dauern:

Und wo man mit der RATP überall hinfahren kann!
> Paris en + grand ***

> Étude Prévisions de trafic – RAT, 20120

> Stations désertes, températures : quand la RATP ouvre ses données – Blog: J’ai du bon data

Und manchmal wird in der Metro auch gekocht:

Hier kann man auch die Rezepte herunterladen: > Les grands chefs descendent dans le métro pour la 4ème année

> Une démarche de conception d’espaces de transport prospective et collaborative

> Insolite : quelle est la station de métro la moins fréquentée de Paris ? – Paris > Métro, Paris

„Au fil de l’eau“ – Wasser: Quell des Lebens und Naturgewalt

Zugegeben, manchmal ist unser Blog etwas süddeutschlandlastig, weil die Ein-Mann-Redaktion in Stuttgart beheimatet ist. Umso mehr freuen wir uns, wenn wir Hinweise auf deutsch-französische Kooperationen bekommen, die wir sonst nciht so leicht finden würden und diese dann einem größeren Leserkreis zugänglich machen können.

„Au fil de l’eau“ – Wasser: Quell des Lebens und Naturgewalt: Unter diesem Projekttitel arbeiten die Schüler der Klasse 8/3 des > Romain-Rolland-Gymnasiums und ihre Austauschpartner des Collège François Broussais aus Dinan (Bretagne/Frankreich) seit September 2012 virtuell über ihren gemeinsamen Blog ddaufildeleau.overblog.com/

Im Rahmen ihrer Austauschbegegnung vom 13.03.-23.03.2013 in Dresden verwirklichen sie ihre Ideen zu Unterthemen, wie die Geschichte der Elbe und der Rance, Wassersportaktivitäten, Mythen und Sagen rund ums Wasser und die Frage der Wasserqualität.

Die dabei entstehenden Exponate und Medienbeiträge werden am 21.03., um 18 Uhr, in der Aula des Romain-Rolland-Gymnasiums Dresden präsentiert und läuten somit den Weltwassertag am 22.03. ein. Für die geplante „Soirée-Apéro“ sind neben Eltern, Schülern und Lehrern gern auch alle Frankophilen, Bretagnebegeisterten und Wasserliebhaber herzlich eingeladen.

Der Austausch und die begleitende Projektarbeit unter der Leitung von Christine Guézou und Sonja Hannemann werden vom Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW) und dem Sächsischen Aufnahme- und Erprobungskanal (SAEK) unterstützt.

France-Culture :
L’irrésistible ascension du numérique

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Journée internationale des droits des femmes
Discours d’ouverture de la soirée « le 8 mars, c’est toute l’année »

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Discours d’ouverture Palais des Congrès de la Cité des Sciences du Président de la République à l’occasion de la soirée « le 8 mars, c’est toute l’année », en présence de Najat Vallaud-Belkacem, ministre des Droits des femmes, porte-parole du Gouvernement – )

Le Président de la Republique a déclaré entre autres: „L’ambition qui est la nôtre, qui doit être celle des partenaires sociaux dans le secteur privé, c’est de réduire puis de faire disparaitre les écarts injustifiables de rémunération pour les mêmes tâches. Je fais confiance – l’expérience de l’accord interprofessionnel du mois de janvier nous laisse espérer une issue positive – aux syndicats de salariés, aux organisations d’employeurs pour aboutir à cette issue favorable pour l’égalité professionnelle. […] La liberté, l’égalité, la dignité des femmes est une cause universelle. C’est l’une des grandes causes qui fait que nous sommes la République française. Ce n’est pas l’engagement d’une journée. Ce n’est même pas le combat d’une année – et je sais que vous y travaillez. Non, cette cause-là – la liberté, la dignité des femmes – est la justification de tout mandat exercé au nom du peuple français et d’abord le mien.“

> Discours du président de la République à l’ouverture de la soirée „Le 8 mars, c’est toute l’année“

> Lettre du président de la République adressée à Malala YOUSAFZAI

> La lettre du président de la République en version originale *.pdf

Discours lors de la cérémonie nationale d’hommage à Stéphane HESSEL

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Lesung: Delphine de Vigan, Das Lächeln meiner Mutter

Die preisgekrönte französische Schriftstellerin Delphine de Vigan liest am Montag, 11. März, 20 Uhr, im > Literaturhaus Stuttgart, Breitscheidstraße 4, 70174 Stuttgart, aus ihrem berührendem Roman „Das Lächeln meiner Mutter“.

Zum Buch:
„Du bist nicht so wie andere Mütter“ – Von klein auf weiß Delphine, dass ihre Mutter Lucile talentierter, schöner, unkonventioneller ist als andere. Wie wenig diese jedoch dem Leben gewachsen ist, erkennt die Tochter erst als Erwachsene. Warum hat Lucile sich für den Freitod entschieden? Diese Frage treibt Delphine seit dem Tag um, an dem sie ihre Mutter tot aufgefunden hat. Sie trägt Erinnerungsstücke zusammen, spricht mit den Geschwistern ihrer Mutter, mit alten Freunden und Bekannten der Familie. Es entsteht das Porträt einer widersprüchlichen und geheimnisvollen Frau, die ihr ganzes Leben auf der Suche war – nach Liebe, Glück und nicht zuletzt nach sich selbst. Gleichzeitig zeichnet Delphine das lebendige Bild einer französischen Großfamilie im Paris der fünfziger und sechziger Jahre. Erinnerung um Erinnerung lernt sie ihre Mutter und schließlich auch sich selbst zu verstehen.

Über die Autorin:
Delphine de Vigan wurde 1966 in Paris geboren, wo sie heute noch mit ihren zwei Kindern lebt. Ihr dritter Roman, „No & ich“, wurde in 11 Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet. Der Roman „Ich hatte vergessen, dass ich verwundbar bin“ war für den Prix Goncourt nominiert.

Deutsche Lesung: Maria Schrader
Moderation: Carine Debrandère
Eintritt: Euro 9,- / 7,- / 4,50
Karten: www.literaturhaus-stuttgart.de
Veranstalter: Literaturhaus Stuttgart in Zusammenarbeit mit dem Institut Français de

Nachgefragt (I): Professor Ingo Kolboom berichtet über die landes-und kulturwissenschaftlichen Themen in den Französisch-Lehrplänen der Bundesländer

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Zum Anklicken: Die Themen auf diesem Blog

Wie auf diesem und dem Blog von Klett-Cotta schon lange üblich erscheint erst der Bericht über eine Veranstaltung, eine Lesung oder ein Lesebericht und dann, wenn sich alles ein wenig gesetzt hat, kommt ein Beitrag Nachgefragt:… Mit Professor Dr. Dr. hc. Ingo Kolboom ist schon ein Interview verabredet, aber zuvor habe ich ihn nach den Mindmaps über die landes-und kulturwissenschaftlichen Themen in den Französisch-Lehrplänen der Bundesländer gefragt, die seine Studenten in seinem Seminar angefertigt haben. Der Untertitel dieser Übersicht lautet: „oder: Die Notwendigkeit einer von der Literaturwissenschaft unabhängigen landes-­ und kulturwissenschaftlichen ‘Professur für Frankreichstudien und Frankophonie’ in der Französischlehrerausbildung“.

Viele der für ein Verständnis unseres Nachbarlandes notwendigen Themen werden in den Lehrplänen genannt:

Mit einem Klick vergrößern. Die Übersicht stammt aus der in diesem Beitrag vorgestellten Sammlung von Mindmaps.

Mit den Mindmaps wird auch zumindest indirekt gefragt, ob die Schülerinnen und Schüler im Französischunterricht genug über unseren Nachbarn und über die deutsch-französischen Beziehungen erfahren? Lernen Sie das eigene Land mit dem Nachbarland zu vergleichen? Auf diesem Blog darf auch die Frage stehen: Wieviele Themen der 1800 Artikel auf diesem Blog kommen in irgendeiner Form einmal im Französischunterricht vor? Mit diesen Mindmaps wird aber auch die Frage stellt, ob in der Lehrerausbildung die Sachthemen des Französischunterrichts genügend berücksichtigt werden?

Als Professor Ingo Kolboom kürzlich auf dem VDF-Bundeskongress in Bochum die > Eröffnungsrede – mit Video und Text seiner Ansprache auf diesem Blog – hielt, erwähnte er die Lehrpläne aller 16 Bundesländer für Französisch und den darin enthaltenen Bestimmungen hinsichtlich der Sachthemen im Französischunterricht.

An diesen Themen hat Professor Kolboom, der von 1994 bis 2012 an der TU Dresden nach seinen Worten „einen in der deutschen Romanistik exotischen, da explizit gesellschafts- und regionalwissenschaftlichen, heute wieder abgeschafften Lehrstuhl für Frankreichstudien, deutsch-französische Beziehungen und frankophone Welten inne“ hatte. „Dort habe ich,“ so Prof. Kolboom, „fast zwei Jahrzehnte lang zukünftige Französischlehrer bzw. Frankreich- und Frankophonie-Experten für den „Markt“ in Schule, Wirtschaft, Kultur, Medien und anderen Institutionen ausgebildet.

Und er fügte hinzu: „Anders gesagt: mein Beruf bestand wie der Ihrige auch darin, „faire vivre le français en Allemagne“! Bei der Wahl der Themen meiner Seminare und Vorlesungen, aber auch bei der Wahl der Themen für Abschlussarbeiten habe ich mich stets von den Lehrplänen für den Französischunterricht an Höheren Schulen in allen 16 Bundesländern inspirieren lassen. Einen Eindruck vermitteln Ihnen die von mir im Foyer ausgestellten Schautafeln, auf denen die Sachthemen aller Französischlehrpläne in Form von Mindmaps erfasst sind. Schon eine flüchtige Lektüre dieser Sachthemen macht deutlich, dass ein zukünftiger Französischlehrer in den Bereichen Gesellschaft, Geschichte, Politik, Wirtschaft, Technik, Kultur Frankreichs und der übrigen frankophonen Welt sowie bilaterale Beziehungen eine mindestens ebenso solide wissenschaftliche, institutionell abgesicherte Ausbildung haben muss, wie es die Sparten Sprache und Literatur für sich zu Recht in Anspruch nehmen und daher mit entsprechenden sprach- und literaturwissenschaftlichen Lehrstühlen an den Hochschulen versorgt sind.“

Download:

> Landes-und kulturwissenschaftlichen Themen in den Französisch-Lehrplänen der Bundesländer *.pdf 1,3 MB

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