Archiv für die Kategorie 'Medien'

Tzvetan Todorov 1. März 1939 – 7. Februar 2017

Montag, 13. Februar 2017

Tzvetan Todorov (1. März 1939 – gestorben am 7. Februar 2017 in Paris) stammt aus Sofia. Er kam 1963 zum Studium nach Frankreich, wo er 1970 promovierte. AB 1987 war er Forschungsdirektor am Centre national de la recherche scientifique (CNRS) in Paris. Zu Beginn meines Studiums Lettres modernes an der Université Paris III-Sorbonnne-nouvelle war sein Aufsatz eine der ersten Lektüren in einem Seminar zur französischen Literatur: „La description de la signification en littérature“, in: Communications 4, S. 33–39, 1964. Deutsche Fassung: „Die Beschreibung der Bedeutung in der Literatur“, in: Literaturwissenschaft und Linguistik 3. Hrsg. v. Jens Ihwe, Athenäum, Frankfurt 1971, S. 120–130. Todorov machte sich einen Namen als Übersetzer und Herausgeber: Théorie de la littérature: textes des formalistes russes, Paris: Seuil 1965. Viele weitere Aufsätze folgten: „Les catégories du récit littéraire“, in: Communications 8, 1966, S. 125–151, ebenfalls auf Deutsch „Die Kategorien der literarischen Erzählung“, in: Zur Struktur des Romans, hg. v. B. Hillebrand, Darmstadt 1978, S. 347–369. Oder „Les anomalies sémantiques“, in: Langages 1, 1966, S. 100–123, in der deutschen Fassung: „Die semantischen Anomalien“, in: Literaturwissenschaft und Linguistik 1, hg. v. Jens Ihwe, Reihe Ars poetica 8.1. Athenäum, Frankfurt 1971.

Auf „Poétique“, in: Qu’est-ce que le structuralisme?, Paris: Seuil 1968, folgte Introduction à la littérature fantastique Paris: Seuil 1970, die uns zur Lektüre empfohlen wurde, als Maupassants „Horla“ besprochen wurde. Todorov mit seiner klugen Analyse ließ dieses Buch und den Autor weit hinter sich und damit eigentlich auch den Begriff der Sekundärliteratur: Deutsch: Einführung in die phantastische Literatur. übs. v. K. Kersten, S. Metz, C. Neubaur, Frankfurt: S. Fischer, 1992:

Todorovs Literaturtheorie hat ganze Generationen von Studenten geprägt. Der Begriff „Narratologie“ stammt von Todorov : Grammaire du „Décaméron“, Frankfurt: Mouton 1969. Nahezu alle seine Werk sind ins Deutsche übersetzt worden wie auch Théories du symbole,, Paris: Seuil 1977, auf Deutsch: Symboltheorien, übers. v. B. Gyger, Tübingen: Niemeyer 1995.

Zuletzt erschienen L’art ou la vie! Le cas Rembrandt, Paris: Biro 2008, La Peur des barbares, Au-delà du choc des civilisations, Paris: Robert Laffont 2008 Dazu heißt es auf der Umschlagseite: „Le nouveau livre de Tzvetan Todorov est une réflexion sur les attitudes à adopter dans le cadre du « choc des civilisations » auquel sont confrontées les démocraties occidentales.
Comment répondre au terrorisme sans faire, hors de chez soi, un usage abusif de la force en s’engageant dans des actions militaires aussi disproportionnées qu’inefficaces (exemplairement incarnées par la guerre en Irak) ? Comment réagir, sur son territoire, face à ce que l’on considère comme une atteinte aux valeurs démocratiques sans montrer cette « fermeté » qui est un autre nom pour l’intolérance ? “ dt. Die Angst vor den Barbaren. Kulturelle Vielfalt versus Kampf der Kulturen, übs v. I. Utz, Hamburg: Hamburger Edition 2010 und La Signature humaine. Essais 1983–2008, Paris: Seuil 2009.

Seine Analysen auf dem Gebiet der Soziologie und der Anthropologie haben auch deshalb eine so überragende Bedeutung, weil er immer wieder den Weg über die Literatur aufzeigt, ohne die das menschliche Miteinander und alle Gemeinschaften nur unzureichend analysiert werden können, so darf man sein Werk in einer knappen Form resümieren.

> Zum Tod von Tzvetan Todorov“Einer der produktivsten Geisteswissenschaftler Frankreichs“
Kersten Knipp im Gespräch mit Jan Drees, DLF 8.2.2017 – „Le Triomphe de l´artiste“, „Der Triumph des Künstlers“. So heißt das jüngste, im März erscheinende Buch des französisch-bulgarischen Ideenhistorikers Tzvetan Todorov. Er ist nun gestorben. „Wie sehe ich den anderen?“ – das sei eine zentrale Frage des Autors gewesen, sagte der Romanist Kersten Knipp im DLF.“

Ist eine Nachricht wahr oder falsch?

Donnerstag, 2. Februar 2017

Seit es Politikern gelungen ist, mit Un- oder Halb- oder verdrehten Wahrheiten Erfolge zu erzielen, wie Nigel Farage, der mit dem Schlachtruf „We regain control“ falsche Zahlen hinsichtlich der Zahlungen an die EU genannt hat, um sich den Brexit zu erschleichen, den Boris Johnson unterstützte, obwohl er als Autor des wunderbaren Buches >Der Churchill-Faktor besser wissen müsste oder Donald Trump, der neue amerikanische Präsident, wird immer mehr die Frage diskutiert, ist eine Nachricht falsch oder richtig. Allerdings kümmert sich die Wissenschaft schon viel länger um diese Frage. Es gibt aber auch andere Angebote im Internet > Wikipédia et la vérité, die die Neutraliät und damit einen Anspruch auf ihre Fahnen schreiben, der bedenklich stimmt. Jeder, der mit dem Ansinnen daher kommt, seine Informationen seien nicht falsifizierbar, müsste schnell eines besseren belehrt werden.

LE MONDE bietet jetzt einen Décodex an:

„Entrez l’adresse (URL) d’une page Web ci-dessous ou le nom d’un site pour savoir si la source de l’information (c’est-à-dire celui ou celle qui la diffuse) est plutôt fiable ou non.“

Es gibt natürlich keine Maschine, die die Wahrheit von Informationen überprüfen kann. Unmöglich, den Wahrheitsgehalt auszurechnen! Dazu passt auch die Überlegung, dass Google es trotz aller Anstrengungen nie schaffen wird, mit seinem Suchalgorithmus, eine dem Informationswert der gefundenen Website gerecht werdenden Ordnung im Suchergebnis zu erzeugen. Auf der Seite Décodex gibt es viele Erklärungen der Redakteure von LE MONDE, was eine Information ist, wie sie bewertet und aufbereitet wird: > Eine genaue Erklärung der Methode des Décodex. Wunderbarer Stoff für Referate zu diesem Thema. PONS hilft immer dabei.

Und Décodex gibt auch Ratschläge zu Fotos und Videos:

> Décodex : comment utiliser la recherche d’images inversée ?

Pons Online-Lexikon

LIRE: Mattea Battaglia > Théories complotistes : quand Najat Vallaud-Belkacem trolle ses trolls, LE MONDE, 02.02.2017

Wikipédia et la vérité

Mittwoch, 1. Februar 2017

french german 

Twittern für die deutsch-französische Kooperation

Sonntag, 29. Januar 2017

> 463 Artikel zu den Deutsch-Französsiche Beziehungnen auf unserem Blog

> Schule und Politik: Vom Twittern in Frankreich und Deutschland

Der Vergleich der „Timelines“ französischen Botschaft in Berlin und der deutschen Botschaft in Paris: > Französisch-deutsches Twittern, so kann man in kurzer Zeit eine Liste der Themen erstellen, die zur Zeit im Rahmen der deutsch-französischen Kooperation besonders diskutiert werden.

Nachgefragt: Boualem Sansal, 2084

Dienstag, 24. Januar 2017

> 22. Januar 2017 Deutsch-französischer Tag: Wir feiern die Unterzeichnung des Élysée-Vertrags


Wir haben den algerischen Schriftsteller Boualem Sansal bei den > Litprom Literaturtagen 2017 – „Weltwandeln in französischer Sprache“ getroffen und mit ihm über einen seiner Essais > Gouverner au nom d’Aallah (Pairs: Gallimard 2013) und seinen letzten Roman gesprochen > 2084 (Paris : Gallimard 2015).

Boualem Sansal wohnt in Algerien. Er ist der Preisträger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels 2011. Wir haben ihn nach der Rolle der Literatur im Zusammenhang mit der Diskussion um den Islamismus gefragt. Und wir wollten von ihm wissen, ob die Medien in Frankreich und Deutschland – auf die Gefahr hin, dass wir an dieser Stelle verallgemeinern – über ein Verständnis des Begriffs Islamismus verfügen ? Sind wir denen gegenüber gewappnet, die den Islam für unlautere Zwecke ausnutzen ?

Nachgefragt: Pedro Kadivar, Une littérature-monde ?

Montag, 23. Januar 2017


Bei den > Litprom Literaturtagen 2017 – „Weltwandeln in französischer Sprache“ sind wir dem Regisseur Pedro Kadivar begegnet und konnten mit ihm über seine Werke und seine Mehrspachigkeit sprechen:

Pedro Kadivar kam im Alter von 16 Jahren 1983 nach Paris, machte dort sein Abitur und studiert an Paris-III Sorbonne-Nouvelle, und er spielte gleichzeitig Theater. Die Inszenierung von Heiner Müllers Acte de décès am Théâtre du Rond Point in Paris war der Durchbruch. 1996 ging er nach Berlin, lernte Deutsch, wurde mit 2002 in Berlin mit einer Arbeit über Proust, (auf deutsch), die unter dem Titel Proust ou Esthétique de l’entre-deux veröffentlicht wurde, (L’Harmattan 2004) promoviert.

Wir haben Pedor Kadivar gefragt, was die Frankophonie für ihn bedeutet. Und wir haben ihn auch danach gefragt, wie er Französisch und dann Deutsch gelernt hat. Für die gelebte Mehrsprachigkeit ist Kadivar ein echtes Vorbild.

2006 entsteht Pièce d’automne-Un jour d’automne quelque part auf Deutsch im Pargamonmuseum Berlin. Der Text dieses Stückes wird von der Zeitschrift „Les temps modernes“ (n° 643-644, Gallimard) publiziert. 2007 folgt Sprachlos (Vœu de silence), ebenfalls inszeniert im Pargamonmuseum. Pièce d’hiver-Une visite au musée, entsteht 2008. Das dritte Stück Pièce de printemps-Pays natal wird als Lesung 2011 beim Festival des Francophonies im Limousin vorgetragen.

> Pedro Kadivar

Nachgefragt: Shumona Sinha, Apatride

Montag, 23. Januar 2017

Wir hatten in Frankfurt/M. anlässlich > Litprom Literaturtage 2017 – „Weltwandeln in französischer Sprache“ eine Gelegenheit, mit Shumona Sinha über ihren Roman > Apatride zu sprechen, der 2015 im Verlag Nautilus unter dem Titel > Erschlagt die Armen! in der Übersetzung von Lena Müller auf Deutsch erschienen ist.

Shumona Sinha stammt aus Kalkutta und kam 2001 nach Paris. Sie studierte an der Universität Paris III Sorbonne Nouvelle Lettres modernes und pubizierte 2008 ihren ersten Roman > Fenêtre sur l’abîme, Éditions de la Différence. 2011 folgte > Assommons les pauvres, Éditions de l’Olivier, in dem sie über ihre Erfahrungen als Übersetzerin in der Ausländerbehörde in Fontenay-sous-Bois berichtete, der mit dem Preis Valéry-Larbaud ausgezeichnet wurde. 2014 erschien ihr Roman Calcutta.

Wir wollten von ihr wissen, wieso sie sich dazu entscheiden hat, auf französisch zu schreiben? In Fontenay-sous-Bois, in le Val-de-Marne, war sie als Übersetzerin im Ofpra – l’Office français de protection des réfugiés et apatrides tätig. In unseren Gespräch berichtet sie über ihre Erfahrungen:

Literaturhaus Frankfurt: Litprom Literaturtage 2017 – „Weltwandeln in französischer Sprache“ – mit unserem Dossier

Donnerstag, 19. Januar 2017

Vier Interviews:

> Nachgefragt: Pedro Kadivar, Une littérature-monde ?
> Nachgefragt: Alain Mabanckou, Une littérature-monde ?
> Nachgefragt: Shumona Sinha, Apatride
> Nachgefragt: Boualem Sansal, 2084

Zwei Fotoalben

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Alain Mabanckou nous avait pourtant prévenus : «Pendant longtemps, ingénu, j’ai rêvé de l’intégration de la littérature francophone dans la littérature française. Avec le temps, je me suis aperçu que je me trompais d’analyse. La littérature francophone est un grand ensemble dont les tentacules enlacent plusieurs continents. La littérature française est une littérature nationale. C’est à elle d’entrer dans ce grand ensemble francophone.»

Zitiert bei : > Pour une littérature-monde, Paris : Gallimrd 2007.

Freitag, 20.01.17, 16.00 h, Samstag, 21.1.2017, 11.00h
im Literaturhaus Frankfurt M.
Schöne Aussicht 2
60311 Frankfurt am Main

Mit Alain Mabanckou, Carolin Callies, Boualem Sansal, Shumona Sinha, Anne Weber, Fiston Mwanza Mujila, Pedro Kadivar, Meriam Bousselmi, Louis-Philippe Dalembert, Linda Lê u.a.

Aktuelle Stimmen einer internationalen Literatursprache

„Im Oktober 2017 wird Frankreich nach 28 Jahren wieder Ehrengast der Frankfurter Buchmesse sein. Internationale Literatursprache ist das Französische schon seit geraumer Zeit. Es bildet ein grenzüberschreitendes Netzwerk, das sich von Afrika in die Karibik, vom Maghreb bis nach Vietnam erstreckt. Das rufen die Litprom-Literaturtage 2017 ins Bewusstsein und diskutieren mit international erfolgreichen Autoren über ihr poetisches und persönliches Verhältnis zur französischen Sprache. … “ Bitte weiterlesen

> literaturhaus-frankfurt.de/programm/termine/litprom-literaturtage-2017-weltwandeln-in-franzoesischer-sprache-2017-01-20/

> Programm: Litprom Literaturtage 2017 – Weltwandeln in französischer Sprache

Auf unserem Blog:

> Nachgefragt. Azouz Begag: Wie steht es um die Immigration in Frankreich? – 26. Oktober 2016

> Un entretien avec Wilfried N’Sondé : Intégration ou assimilation ? – 9. Mai 2016

> Nachgefragt: Dany Laferrière „Tagebuch eines Schriftstellers im Pyjama“ – 28. April 2016

> Nachgefragt. CNCDH: Le rapport sur la lutte contre le racisme, l’antisémitisme et la xénophobie
6. Mai 2016

> Les réfugiés, les migrants, les demandeurs d’asile et les droits de l’homme. Une interview de la Présidente de la CNCDH – 26 février 2016

H. Wittmann, Heiner Wittmann, Immigration und Literatur. Ein Beitrag zur Integrationsforschung in Frankreich, Vortrag: Ursachen und Folgen von Flucht, Exil und Migration in Vergangenheit und Gegenwart. Tagung 3. bis 5. Juni 2016 im Bildungs- und Begegnungszentrum Clara Sahlberg, Berlin. Erscheint im Mai 2017 bei Heidi Beutin, Wolfgang Beutin, Heinrich Bleicher-Nagelsmann, Herbert Schmidt, Claudia Wörmann-Adam (Hg.), Verlag Talheimer, Mössingen. Talheim.

> La littérature de l’immigration en France. Bibliographie et sitographie.

Im Programmheft schreiben die Geschäftsleiterin von Litprom Anita Djafari und der Kurator Florian Kniffka:

„Wir beleuchten den Facettenreichtum der Literaturen auf Französisch, die rund um den Globus wandeln – und dabei die französische Sprache verwandeln. So bilden sie ein grenzüberschreitendes Netzwerk, das sich von Afrika in die Karibik, vom Maghreb bis nach Vietnam erstreckt. Ebenfalls 2017 jährt sich der Beginn einer Debatte im französischen Literaturbetrieb: 2007 unterzeichneten 44 Autor*innen das Manifest >»Pour une littérature-monde en français«. Das Manifest lehnt das Konzept der Frankophonie ab, denn diese sei eine neo-koloniale Ausgrenzung einer »nur« frankophonen Peripherie. Die Befürworter halten dagegen, die vom Manifest geforderte Weltliteratur in französischer Sprache sei der Grundgedanke der Frankophonie selbst. Zehn Jahre nach der Veröffentlichung des Manifests haben wir elf internationale Autor*innen zu Gast, die ihr poetisches und persönliches Verhältnis zum Französischen diskutieren: Sehen sie sich als Teil einer frankophonen Literatur? Lehnen sie diese Zuschreibung ab? Und wie finden sie ihr jeweils individuelles Verhältnis zur französischen Sprache als Werkstoff?Die Autor*innen zeigen uns mit ihren Romanen, Gedichten, Theaterstücken, kurz: ihren Texten, wie wandelbar die auf Französisch geschriebene Literatur ist. Wir laden Sie ein, dies alles mit uns genauer zu erkunden und freuen uns darauf, Sie bei den nunmehr 6. Litprom-Literaturtagen zu begrüßen.“ (Hervorhebung, H.W.)

Dossier:

L’un des signataires de ce manifeste, Wilfried Sondé, nous a accordé une interview début mai 2016: > Un entretien avec Wilfried N’Sondé : Intégration ou assimilation ? Une bonne occasion de la reproduire ici encore une fois:

Nous avons demandé à Wilfreid Sondé ce qu’il pense aujourd’hui sur cette id´´e d’une „Littérature-monde“:

Wilfreid Sondé: „Ce que je pense de la Francophonie aujourd’hui est que c’est un concept intéressant dès l’instant oü il se limite à l’essentiel, à savoir rassembler des locuteurs de différentes langues autour du Français comme moyen de communication commun tout en respectant les spécificités de chacun.
Le manifeste Littérature Monde a permis de poser les bonnes questions, le chemin est encore long pour trouver et appliquer les bonnes réponses, mais le chemin est bon. A ce titre, la Littérature Monde ne peut pas connaître de limites ou de catégories en terme de thèmes abordés, tout ce qui touche à l’humain doit avoir sa place. En matière d’expression littéraire, seul importe la qualité…“

> Pour une „littérature-monde“ en français – Le Monde, 15.3.2007

Marc Escola > „Pour une littérature-monde en français“ -fabula.org, 18.3.2007

Collectif
Pour une littérature-monde

Ouvrage collectif d’Eva Almassy, Tahar Ben Jelloun, Maryse Condé, Dai Sijie, Ananda Devi, Chahdortt Djavann, Édouard Glissant, Jacques Godbout, Nancy Huston, Fabienne Kanor, Dany Laferrière, Michel Layaz, Michel Le Bris, Alain Mabanckou, Anna Moï, Wajdi Mouawad, Nimrod, Esther Orner, Grégoire Polet, Raharimanana, Patrick Raynal, Jean Rouaud, Boualem Sansal, Brina Svit, Lyonel Trouillot, Gary Victor et d’Abdourahman A. Waberi. Édition publiée sous la direction de Michel Le Bris et Jean Rouaud
Hors série Littérature, Paris: Gallimard 2007.

Alain Mabanckou, > Le monde est mon langage, Paris: Grasset 2016

Alain Mabanckou, > Réception critique et enseignement de la littérature africaine en France
12 avril 2016 14:00 15:00 Cours Amphithéâtre Marguerite de Navarre – Marcelin Berthelot

Alain Mabanckou, > Lettres noires : des ténèbres à la lumière
Écrivain, professeur de littérature à UCLA
17 mars 2016 18:00 19:00 Leçon inaugurale Amphithéâtre Marguerite de Navarre – Marcelin Berthelot
Alain Mabanckou > Lettres noires : des ténèbres à la lumière. Leçon inaugurale prononcée le jeudi 17 mars 2016 -Texte intégral

> Boualem Sansal : «L’ordre islamique tente progressivement de s’installer en France»
Par Alexandre Devecchio, Le Figaro, 17/06/2016

> Shumona Sinha et la trahison de soi. „Dans un français sauvage, l’auteur d'“Assommons les pauvres !“ décrit la fraternité haineuse des exilés. Un livre risqué qui lui a fait perdre son travail.“ LE MONDE DES LIVRES – 15.09.2011

Shumona Sinha, > Apatride, Paris Éditions de l’Olivier 2017: Texte de l’éditeur : „“D’autres nuits surgirent derrière ses paupières, mais la lumière n’y avait plus de chaleur, il ne s’en échappait aucun bruit, aucun son, aucun souffle. Elle se rendit compte que, ni ici ni là-bas, elle n’arrivait à rire, à respirer, à se sentir vivante, et qu’elle lévitait dans un mouvement aveugle, chutait dans le vide, sans terre ni ciel.“

Esha a quitté Calcutta pour s’installer à Paris, la ville dont elle rêvait. Or, d’année en année les déceptions s’accumulent, tout devient plus sombre et plus violent autour d’elle. Elle s’épuise dans d’innombrables batailles, et ne se sent plus en sécurité….“

Pedro Kadivar: > www.lesfrancophonies.fr/KADIVAR-Pedro-535

mardi 24 février 2015 L’humeur vagabonde
Kathleen Evin, > L’humeur vagabonde. Le metteur en scène et auteur iranien Pedro Kadivar
France-Inter

> Louis-Philippe Dalembert – site personnel

> Linda Lê – Editions Christian Bourgeois
> Les ouvrages de Linda Lê

> Fiston Mwanza Mujila – Éd. Matailié

Fiston Mwanza Mujila

Tous les soirs au Tram 83 on voit débouler les étudiants en grève et les creuseurs en mal de sexe, les canetons aguicheurs, les touristes de première classe et les aides-serveuses, les biscottes et les demoiselles d’Avignon, la diva des chemins de fer et Mortel Combat, bref, toute la Ville-Pays prête à en découdre sur des musiques inouïes, réunie là dans l’espoir de voir le monde comme il va et comme il pourrait dégénérer.

Lucien, tout juste débarqué de l’Arrière-Pays pour échapper aux diverses polices politiques, s’accroche à son stylo au milieu du tumulte et se retrouve sans s’en rendre compte coincé dans une mine de diamants, en garde à vue, ou dans le lit d’une fille aux seins-grosses-tomates. …“ > Bitte weiterlesen

Paris: Éd. Matailié 2015.


Freunde des InNstitut français

Die neue Website des > Vereins der Freunde des Institut français de Stuttgart / Les amis de l’Institut e.V.

Pierre Meunier: Au milieu du désordre

Freitag, 7. Oktober 2016

Photo : Alain JULIEN Photo : Alain JULIEN

Im Rahmen > Französische Wochen im Großraum Stuttgart 12.-23.10.2016:

Freitag, 14. Oktober 20.00 Uhr | Theater Rampe, Filderstraße 47, 70180 Stuttgart

Die ungewöhnliche Inszenierung eines nachdenklichen und humorvollen Monologs über … einen Haufen Steine. Ausnahmeregisseur Pierre Meunier sprocht bildgewaltig über Steine, Federn, Steinhaufen, deren Fall und Bewegungen. Eine Reihe philosophischer Gedankengänge und so viele Fragen und Erfahrungen, die Raum für den Austausch mit dem Zuschauer schaffen, um Gedanken über die schnelllebige Zeit zu entwickeln: Zeit zu staunen, sich zu empören, in Gesellschaft mit diesem Alchemisten des Banalen zu lachen.

„Pierre Meunier gilt in Frankreich als Ausnahmeerscheinung, vereint er doch die Berufe des Autors, Schauspielers, Regisseurs und Bühnenbildners in einer Person und lässt sich obendrein mit seiner Arbeit in kein gängiges Schema einordnen.“ (www.european-cultural-news.com / Online Kultur Magazin)

Ab 12 Jahren

In Französischer Sprache mit Übersetzungshilfe

Eintritt: 16 €/9 €
Kartenreservierung: karten@theaterrampe.de, 0711/620090915

Veranstalter: Institut français Stuttgart und Theater Rampe in Zusammenarbeit mit FITZ Stuttgart. Mit freundlicher Unterstützung des Bureau du Théâtre et de la Danse und der Stadt Stuttgart.

Compte rendu. Michel Fize, Radicalisation de la jeunes. La montée des extrêmes

Donnerstag, 29. September 2016

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schweizer-islam-verstehen„Gerhard Schweizer erweitert nach > Syrien verstehen seine Reihe mit dem Band > Islam verstehen. Eigentlich müsste der Band Christentum und Islam verstehen heißen, da Schweizer auch über die Geschichte des Christentums berichtet, insoweit wie sie notwendig ist, um Parallelen, Gegensätzen, gemeinsame Voraussetzungen und Trennendes zwischen ihnen zu erläutern. Da aber doch wieder „Geschichte, Kultur und Politik“ des Islams im Vordergrund stehen, passt der Titel, der eine spannende Lektüre für Neugierige verspricht, die über die Unterschiede zwischen Islam und Islamismus, Sunniten oder Schiiten mehr erfahren wollen.“ > Bitte weiterlesen

Gerhard Schweizer,
> Islam verstehen. Geschichte, Gesellschaft, Kultur und Politik
1. Aufl. 2016, 610 Seiten, broschiert, mit Register
ISBN: 978-3-608-98100-1

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