Frankreich auf der Hannover Messe 2011
(via www.botschaft-frankreich.de) Die französische Regierung hat das Angebot, als Ehrengast auf der Hannover Messe 2011
Das ausgewählte Motto „Innovation für ein nachhaltiges Wachstum“ soll die Wettbewerbsfähigkeit französischer Unternehmen in den folgenden vier Bereichen verdeutlichen: Saubere und erneuerbare Energie (ausgenommen atomare und fossile Energien), Die Stadt der Zukunft (Mobilität und Bauen), Umwelttechnologien und Innovative Materialien.
Frankreich stellt in 8 der insgesamt 24 Hallen aus. Mehr als 200 französische Aussteller werden vertreten sein, darunter 90 Unternehmen auf der Leitmesse „Industrial Supply“ (in den Hallen 3 und 4). Auf der Leitmesse „Space Research and Technology“ (Halle 2) werden sowohl 6 Carnot-Institute und die CEA als auch die Kompetenzzentren der Plattform Mecafuture mit ihren Mitgliedsunternehmen und Forschungspartnern ihre Innovationen vorstellen. Eine hohe Präsenz werden die französischen Unternehmen auch in den Hallen 20 und 25 der Leitmesse MDA [1] zeigen. Drei weitere Stände sind auf den Leitmessen „Oberflächentechnologie“ (Halle 6), „Energie“ (Halle 13) und „Prozessautomation“ in Halle 17 geplant.
Mit dem „Espace Prestige France“ setzt Frankreich im Herzen der Halle 13 neue Impulse für ein neues und nachhaltiges Wachstum: Auf einer 450m² großen Standfläche werden die Innovationen der französischen Industrie präsentiert. Teilnehmende Aussteller sind beispielsweise Citroën, der Energiekonzern EDF, die Agentur für Innovationsförderung OSEO und die Wirtschaftsförderungsagentur der Region Ost-Mosel. In diesem Zusammenhang und im Rahmen seiner Aufgabe der Förderung der deutsch-französischen Zusammenarbeit veranstalten die Wissenschaftsabteilung der Französischen Botschaft in Berlin, in Partnerschaft mit UBIFRANCE [2], am 5. April 2011 während der Hannover Messe zwei deutsch-französische Runde Tische zu den größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Die beiden Themen sind: Die neuen leichten Materialien im Bereich Transport und vollautomatisierte Verfahren.
Ziel ist es, die besten deutschen und französischen Experten im Rahmen dieser Runden Tische zusammenzuführen, damit sie ihre Projekte und Entwicklungsziele vorstellen. Dieser Austausch könnte eine Gelegenheit zur Schaffung von Partnerschaften sein.
[1] MDA — Motion, Drive & Automation — Antriebs- und Fluidtechnik .
[2] UBIFRANCE ist die französische Agentur für Außenhandel. Sie ist eine Einrichtung des öffentlichen Rechts, die dem französischen Ministerium für Wirtschaft, Industrie und Arbeit, dem Staatssekretär für Außenhandel und der Generaldirektion Finanzen untersteht. 22 interregionale Direktionen sind in Frankreich angesiedelt und Partner der lokalen Handelskammer. Mit einem weltweiten Netzwerk von 64 Büros in 44 Ländern unterstützt die Agentur französische Unternehmen mit Exportpotenzial.
Weitere Informationen auf dem Portal von > UBI-France
*Version française*
Professor em. Dr. Herbert Christ (1929-2011) mit dem Schwerpunkt Didaktik des Fremdverstehens und des interkulturellen Lernens ist am 26. Februar 2011 in Düsseldorf gestorben. Er war Mitglied des Leitungsgremiums des Graduiertenkollegs „Didaktik des Fremdverstehens“, Mitveranstalter der Frühjahrskonferenzen zur Erforschung des Fremdsprachenunterrichts und und Ehemaliger Präsident und Mitglied des Conseil d’Administration der Société Internationale pour l’Histoire de l’Enseignement du Français Langue Etrangère ou Seconde (SIHFLES). Seit dem Beginn meiner Referendarzeit in Bonn bin ich ihm immer wieder auf Tagungen und Kongressen begegnet. Sein Engagement für die deutsch-französischen Beziehungen und seine ständige Erinnerung an die Notwendigkeit nicht nur Französisch zu lernen, sondern sondern auch die Bedeutung der Geschichte beider Länder zu berücksichtigen, war beeindruckend.

Ce soir, au Wilhelmspalais, Klaus Harpprecht (né en 1927 à Stuttgart, Journaliste, auteur de nombreux livres, conseiller de 1972 à 1974 de WIlly Brandt) a rappelé, au cours d’une conférence, les grandes stations de la réconciliation allemande et des souvenirs personnels. Si quelqu’un lui avait dit, en 1946, qu’un jour, lui, il vivait au sud d’une France réconciliée si profondément avec l’Allemagne, avec des jumelages des villes qui connaissent les échanges avec leurs villes-amies, les échanges des jeunes, des rencontres tout à fait habituelles sur tous les échelons des générations – et Harpprecht a longuement énuméré ce qui signifient aujourd’hui pour nous aujourd’hui les relations franco-allemandes – il n’aurait pas pu s’imaginer un tel rapprochement après tant de cruautés de la Seconde Guerre Mondiale. Et pourtant, cette réconciliation a eu lieu. Et Harpprecht, et nopus tous, nous ont toutes les raisons de parler d’un miracle. Nous connaissons aujourd’hui les discussions autour de l’euro, on nous dit que les relations franco-allemandes seraient en perte de vitesse, on craint que les membres de l’Union européenne ne pensent qu’à eux-mêmes… Et on oublie l’histoire, on oublie ce rapprochement et cette réconciliation entre la France et l’Allemagne après la guerre qui ont été scellés par la signature du traité d’amitié franco-allemande, au Palais de l’Elysée, le 22 janvier 1963. 


